
Werben im Podcast: Das Politikteil
Bewertung
4.2von
Dieser Podcast hat
361 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DIE ZEITExplizit
Nein
Erstellt am
2020/03/05
Neueste Episode
2026/10/23
Durchschnittsdauer
64 min.
Veröffentlichungsintervall
5 Tage
Beschreibung
Kann die Zeitenwende gelingen? Wie weit geht der Aufstieg der Populisten? Und welche Macht gewinnt KI über unser Leben? Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch. Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt, und Heinrich Wefing. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Auch in der ZEIT und auf zeit.de berichten wir ausführlich über das politische Geschehen. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/politikteil-abo
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Parlamentswahl in Israel: »Netanjahu verkörpert ein hysterisiertes Israel«
2026/10/23
Am kommenden Dienstag geben die Bürger in Israel zum ersten Mal seit dem
7. Oktober 2023 ihre Stimme ab. Gewählt wird ein neues Parlament, aber
das Ergebnis entscheidet auch darüber, wer künftig Regierungschef wird.
In einem traumatisierten, tief gespaltenen Land, das an vielen Fronten
Krieg führt, stehen sich mit Benjamin Netanjahu und Gadi Eizenkot zwei
Männer gegenüber, die verschiedener nicht sein könnten.
Welche Richtung schlägt Israel ein, was ändert die Wahl im Verhältnis zu
den Palästinensern, zu den USA, zu Europa? Wie geht es danach weiter im
Gazakrieg, im Westjordanland, im Konflikt mit Iran? Und wie mit Israel
selbst? Darum geht es diese Woche in Das Politikteil mit Jan Roß, bis
zum Sommer Korrespondent der ZEIT in Jerusalem und regelmäßig im Land
unterwegs, und mit Lea Frehse, ehemalige Korrespondentin der ZEIT in
Beirut, die vor den Wahlen für die ZEIT in Israel ist. Die beiden
beschreiben, warum die israelische Gegenwart mit dem 7. Oktober 2023
beginnt und welche Themen bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Regierung
und Opposition eine Rolle spielen.
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge.
Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem
Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend
oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.
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Handelskonflikt mit China: »Wir waren nicht naiv. Wir waren unglaublich gierig.«
2026/10/16
Durch ungleiche Wettbewerbsbedingungen verkauft China jeden Tag Waren
für eine Milliarde Euro mehr nach Europa als umgekehrt. Lange Zeit hat
die EU diese Entwicklung hingenommen, vor allem auf Drängen
Deutschlands, das seine Exporte ins Reich der Mitte nicht gefährden
wollte. Da aber Chinas Aufschwung zu einem immer größeren Verlust von
Industriearbeitsplätzen in Europa geführt hat, schalten die
Bundesregierung und die EU nun um: Aus dem Partner China wird zunehmend
der Rivale – der systemische Gegner ist das autoritär geführte Land
ohnehin. Der Kurswechsel birgt Risiken – aber auch Chancen.
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« sprechen Ileana Grabitz und
Peter Dausend mit der Politikwissenschaftlerin und Sinologin Janka
Oertel über den drohenden Handelskrieg zwischen der EU und China –
diesmal im Rahmen der »Hamburger Woche der Pressefreiheit« vor
Live-Publikum. Oertel analysiert, warum eine härtere Gangart gegenüber
China nötig ist, und beschreibt, was im Dialog mit Peking zu kurz kommt:
»Wir reden kaum noch über Freiheitsrechte. Es scheint, wir hätten
aufgegeben, etwas zu verändern.«
Zur Pressefreiheit in China sei, so Oertel, nur wenig zu sagen –
schlicht, »weil es sie nicht gibt«. Dramatisch sei die Lage auch in
Hongkong, wo zahlreiche Journalisten und Menschenrechtsaktivisten
verhaftet und weggesperrt worden seien. Über Chinas langfristige
Strategie, die Weltmacht Nummer eins zu werden, meint sie: Niemand habe
zu diesem Ziel so viel beigetragen wie US-Präsident Donald Trump. Je
verhasster die USA in der Welt würden, desto populärer erschiene China.
Janka Oertel, Jahrgang 1983, ist in Kiel geboren und hat
Politikwissenschaft und Sinologie studiert. Sie hat für die Stiftung
Wissenschaft und Politik, die Körber-Stiftung und den Marshall Fund
gearbeitet, war Direktorin des Asienprogramms beim European Council on
Foreign Relations und ist heute dort »Distinguished Senior Policy
Fellow«. Sie hat zahlreiche Studien zum Verhältnis China – EU
veröffentlicht.
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Steuern wir auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland zu?
2026/10/09
Während sich die Ukraine mit immer brutaleren russischen
Drohnenangriffen konfrontiert sieht, droht sich der Konflikt gezielt auf
Deutschland auszuweiten. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Martin
Jäger, sprach in dieser Woche nicht nur von einem »Schattenkrieg«, den
Russland gegen Deutschland führe, sondern warnte auch davor, der »eisige
Friede« könne jederzeit in »heiße Konfrontation« umschlagen. Kann die
Situation wirklich in einen gewaltsamen Konflikt münden – mit
militärischen Angriffen auf Deutschland?
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter
Dausend mit zwei Gästen über die sich weiter zuspitzende Lage in der
Ukraine sowie über die Warnungen des Geheimdienstchefs: mit Olivia
Kortas, der Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, sowie mit Jörg Lau, dem
außenpolitischen Korrespondenten der ZEIT.
Lau sieht in der Zunahme der hybriden Attacken Russlands gegen
Deutschland den Versuch einer Einschüchterung. Das Ziel sei, dass die
Bundesregierung ihre militärische wie finanzielle Unterstützung für die
Ukraine einstellt. Seine Prognose: »Das wird nicht passieren.« Er
fordert zudem den Kanzler wie den Außenminister dazu auf, eine härtere
Sprache gegenüber Wladimir Putin zu benutzen. Und Lau verweist darauf,
dass die Bundeswehr enorm von der Zusammenarbeit mit den ukrainischen
Drohnenbauern profitiere: »Wir brauchen den Technologietransfer, um auf
Stand zu sein.«
Olivia Kortas berichtet, wie sehr die massiven russischen Angriffe auf
die Infrastruktur des Landes die Ukrainer zermürben: »Die Menschen in
Kyjiw sind heute erschöpfter, als sie es gestern waren, und sie werden
morgen erschöpfter sein als heute.« Mit Entsetzen, so Kortas, verfolgten
die Ukrainer den Aufstieg der russlandfreundlichen AfD in Deutschland.
Sie analysiert außerdem, was ein Wegfall der deutschen Unterstützung
bedeuten würde: »Das würde den Krieg verlängern, blutiger machen und die
Ukraine in ihrer Unabhängigkeit noch stärker gefährden. Aber der Krieg
würde nicht enden.«
Olivia Kortas studierte Psychologie und Kommunikationswissenschaften in
München sowie Internationalen Journalismus in Aarhus und Utrecht. Seit
2022 ist sie die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT.
Jörg Lau ist seit 1997 bei der ZEIT, seit 2007 ist er Redakteur für
Außenpolitik. Er hat mehrere Bücher geschrieben, zuletzt: Der Westen
sind jetzt wir. Von unzuverlässigen Freunden und entschlossenen Gegnern:
Deutschlands neue Verantwortung.
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Links-Rechts-Spaltung: »Ein absolutes Spiel mit dem Feuer« (Roundtable)
2026/10/03
Die Parteien der Mitte werden immer schwächer. Sprengt die neue Links-Rechts-Spaltung das politische System – oder rettet sie die Demokratie?
Werden die Midterms zur Abrechnung mit Trump?
2026/10/02
Am 3. November wählen die USA, und kurz vor diesen Midterms sieht es
finster aus für Präsident Donald Trump und seine Republikaner.
In Das Politikteil sprechen wir diese Woche mit Yascha Mounk, Politologe
an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, Senior Fellow am Council
on Foreign Relations, Autor und Podcaster.
Mounk erklärt, warum der Stimmungstest zur Abrechnung mit dem
Präsidenten werden könnte und er selbst heute optimistischer ist als
noch vor 15 Monaten. Mounk sagt: Es dreht sich nicht mehr alles um
Donald Trump. Und er erklärt, warum Homer Simpson anders als vor 10
Jahren heute Trump und nicht die Demokraten wählen würde.
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Die Linke – zu radikal zum Regieren?
2026/09/25
Elif Eralp sagte am Wahlabend: »In unserer Stadt hat die Liebe und die
Gerechtigkeit über den Hass gewonnen.« Doch nur wenige Tage später ist
von der Euphorie kaum noch etwas zu spüren. Auf den Jubel folgen heftige
Debatten über Antisemitismus, Enteignungspläne und mögliche Koalitionen.
Ileana Grabitz und Peter Dausend sprechen in der neuen Folge von Das
Politikteil mit dem Politikwissenschaftler und Publizisten Albrecht von
Lucke über die Gründe für den überraschenden Höhenflug der Berliner
Linken. Welche Rolle spielte Elif Eralp für den Wahlerfolg? Warum fühlen
sich gerade junge Menschen, Frauen und bisherige Nichtwähler von der
Partei angesprochen? Was sind die Gründe für den Hass, der der Partei
dieser Tage auch entgegenschlägt? Und weshalb sind die Ränder im
Parteiengefüge derzeit so stark, während die Mitte zerbröselt?
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Landtagswahlen: Die Mitte wankt (Bonusfolge Z+)
2026/09/21
Die Mitte schmilzt, die AfD wächst und die Linke regiert – was folgt aus den Wahlen in Berlin und MV?
Killt KI die Menschheit? »Wir müssen diesen Männern mit großer Skepsis begegnen«
2026/09/18
Drei Chefs der größten KI-Unternehmen der Welt fordern, bei der
Entwicklung künstlicher Intelligenz auf die Bremse zu treten, die
Warnungen vor den Risiken werden immer lauter: »Die Menschen, die KI
entwickeln, sind ernsthaft der Überzeugung, dass sie uns alle bis zum
Ende des Jahrzehnts töten können«, schrieb Jacob Coxon, ein ehemaliger
Mitarbeiter von Anthropic, bei X. Und das sei kein Marketing-Gag. Keine
andere menschliche Tätigkeit berge eine vergleichbare Gefahr.
Wie groß ist die Gefahr wirklich, dass KI die Menschheit auslöscht? Ist
es überhaupt ein realistisches Szenario, dass Konzerne, deren
Geschäftsmodelle auf künstlicher Intelligenz beruhen, die Entwicklung
der Zukunftstechnologie verlangsamen könnten? Und was hat all das mit
China zu tun? Darüber sprechen wir in dieser Woche in »Das Politikteil«,
dem politischen Podcast der ZEIT.
Zu Gast ist Nicolas Killian, KI-Korrespondent der ZEIT im Silicon
Valley. Killian verfolgt die KI-Szene aus nächster Nähe und berichtet
darüber, wie sich in San Francisco und im Silicon Valley immer mehr
Menschen zu Doomern entwickeln, die sich auf das Schlimmste vorbereiten.
Die gegenwärtige Debatte empfindet er in Teilen als Panikmache: »Niemand
kann eine Prozentzahl angeben, dass die Welt untergeht.« Eine
Regulierung hält er dennoch für entscheidend: »Die Firmen müssen zur
Verantwortung gezogen werden, für das, was ihre KI-Agenten tun.«
Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. In der Regel immer freitags mit zwei Moderatoren, einem
Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu
hören. Diese Woche sind Heinrich Wefing und Ileana Grabitz hinter den
Mikrofonen.
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»Deutschland 2033«: Was passiert, wenn die AfD im Bund stärkste Kraft wird?
2026/09/11
Ein Gedankenexperiment: Was würde geschehen, wenn die AfD auch im Bund
auf über 30 oder sogar 40 Prozent käme, wie am Wochenende in
Sachsen-Anhalt? Dieses Szenario hat der Politikjournalist und
langjährige AfD-Beobachter Justus Bender in seinem neuen Buch
durchgespielt. Es heißt Deutschland 2033. Ein Szenario.
Darüber sprechen wir in Das Politikteil, dem politischen Podcast der
ZEIT: Wie würde sich die Union verhalten? Ließe sich die AfD in einer
Koalition einbinden und mäßigen? Und wie viel Macht hat auch eine
Minderheitsregierung, das Land umzugestalten?
Justus Bender ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er sagt: »Die AfD lässt sich
nicht so leicht entzaubern.«
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Politikressort geben aktuelle Einblicke in politische Debatten, erklären
Zusammenhänge und empfehlen besondere Texte – persönlich und pointiert.
Montag bis Donnerstag um 18 Uhr.
»Eine Stunde ZEIT mit Heidi Reichinnek«: Alle Informationen gibt es
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Die Stille nach dem Schock: Was sind die ersten Lehren aus dem AfD-Sieg in Magdeburg? (Bonusfolge Z+)
2026/09/07
Ulrich Siegmund im Höhenflug, die CDU auf dem Tiefpunkt und viele offene Fragen: Was sind die Lehren aus dem historischen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt?
AfD vor dem Durchmarsch: Was steht für Deutschland auf dem Spiel? (Roundtable)
2026/09/05
Erstmals seit Kriegsende könnte in Sachsen-Anhalt eine rechtsextreme Partei die Macht übernehmen. Was das für das Land bedeutet, für den Kanzler – und für die Demokratie.
Machtmaschine Meloni – wie die Postfaschistin Italien verändert hat
2026/09/04
Am 4. September regiert Giorgia Meloni Italien seit 1.413 Tagen. So
lange wie kein Regierungschef vor ihr seit Gründung der Republik. Wie
hat sie das geschafft? Waren die Ängste vor einer regierenden
Postfaschistin berechtigt oder übertrieben? Welche Versprechen hat sie
eingelöst, welche gebrochen? Und wie hat sie die Politik in Italien und
darüber hinaus verändert?
Darüber sprechen wir in Das Politikteil mit Ulrich Ladurner,
Korrespondent der ZEIT in Rom und lange Jahre Europa-Korrespondent der
ZEIT in Brüssel. Ladurner sagt: Meloni hat als Erste gezeigt, dass man
von rechts außen kommen und erfolgreich regieren kann.
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Regierung angezählt, AfD im Höhenflug: Tragen die Medien eine Mitverantwortung?
2026/08/28
Wie schon im vergangenen Sommer vergeht auch in diesen Wochen kaum ein
Tag, an dem die Regierung medial nicht abgestraft wird: Der lange Urlaub
des Kanzlers, die Reformen, die Stimmung in der Koalition – vieles wird
kritisiert, in hoher Taktzahl, immer lauter, wie es scheint, und das von
allen Seiten.
In der neuen Folge von »Das Politikteil“ sprechen wir mit dem
Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über die Rolle der Medien in der
von multiplen Krisen gezeichneten Welt. Welche Verantwortung haben wir,
die Medien, für die Stimmung im Land, für die Entfremdung vieler
Menschen von den etablierten Parteien? Und was könnten die Medien tun,
um der kontinuierlichen Empörung entgegen zu wirken? Pörksen spricht von
einer Phase »greller Überbelichtung«, in die die Gesellschaft
eingetreten sei. »Früher Glühbirne, heute Neonlicht«, sagt der
Medienwissenschaftler. »Wir sehen zu viel, zu schnell, in dieser
Totalausleuchtung kann niemand genügen.« Der seriöse Journalismus wird
transparent und dialogisch sein oder er wird nicht sein, prophezeit er.
»Eigene Nachdenklichkeit und Berührbarkeit zu zeigen, scheint mir das
Gebot der Stunde.«
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Ist die SPD noch zu retten?
2026/08/21
Schaut man in diesen Tagen auf die SPD, sieht man das Elend. Unmittelbar
vor der so wichtigen Wahl in Sachsen-Anhalt hat sich ihr Dauertief zur
Existenzkrise ausgeweitet. An der Basis wachsen Frust und Wut. Schon ist
die Rede von einem Sonderparteitag, an dem die Parteivorsitzenden Lars
Klingbeil und Bärbel Bas gestürzt werden sollen. Doch die Probleme der
SPD gehen weit über das Personal an der Spitze hinaus.
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« spricht Peter Dausend mit der
Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und dem ZEIT-Korrespondenten
Robert Pausch über die Lage der deutschen Sozialdemokratie. Reuschenbach
beschreibt, wie sich die SPD über ihre vielen Regierungsjahre hinweg
immer stärker im kleinteiligen Policy-Management verlor und dabei
mehrfach Chancen verpasste, ihre Situation zu verbessern. Pausch beklagt
den fehlenden Mut der Genossen, den Wählern mit einem klaren
sozialdemokratischen Blick auf die Welt entgegenzutreten. Und er wundert
sich darüber, wie die SPD glauben konnte, sich mit einem Reformpaket
profilieren zu können, das für ihre Anhänger finanzielle Verluste
bedeutet.
Doch die beiden sind sich einig, dass es für Nachrufe auf die SPD viel
zu früh sei. Die sozialdemokratischen Themen lägen – man bräuchte nur
auf die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Arbeitswelt zu
schauen – geradezu auf der Straße. Die SPD müsse nur den Mut haben, sie
gegen Widerstände durchzufechten.
Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach forscht und lehrt primär
zu Parteien und Wahlen. Sie war bis Dezember letzten Jahres am
Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin tätig, dann ist sie in den
Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg gewechselt.
Seit März dieses Jahres ist sie zudem Fellow der Denkfabrik Progressives
Zentrum.
Robert Pausch arbeitet seit knapp zehn Jahren für DIE ZEIT, die SPD
gehört zu seinen Themenschwerpunkten. Für seine Enthüllungen über das
von der FDP bewusst herbeigeführte Ende der Ampelkoalition wurde er vom
»medium magazin« als Politikjournalist des Jahres 2025 ausgezeichnet.
Pausch hat bei Franz Walter, einem ausgewiesenen SPD-Spezialisten, in
Göttingen Politikwissenschaften studiert.
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hören. Abweichungen von diesem Konzept sind nicht nur erlaubt, sondern
auch (manchmal) erwünscht.
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Drohnenvorfall in Leipzig: »Der ideale Zeitpunkt, die Deutschen zu verunsichern«
2026/08/14
So nah war die Bundesrepublik Deutschland dem Ernstfall wohl noch nie:
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde ein deutscher Flughafen mit
einer Sprengstoffdrohne attackiert – dass sie nicht explodierte, war
vermutlich reiner Zufall. Während die Bundesregierung von einem
»hybriden Anschlagsszenario« spricht, sehen Oppositionspolitiker in dem
Vorfall einen »militärischen Angriff« und fordern ein entschiedeneres
Handeln. Wer steckt hinter der Attacke – und ist sie womöglich der
Auftakt einer Eskalationsspirale, die dazu führen könnte, das Russland
bald schon die Einigkeit der Nato testen könnte, indem es ein
Mitgliedsland angreift?
In der neuen Ausgabe von »Das Politikteil« sprechen Heinrich Wefing und
Peter Dausend mit Anne Hähnig und Jörg Lau über den Drohnenangriff von
Leipzig und seine Folgen. Anne Hähnig erklärt, inwiefern die Attacke
weitaus dramatischer verlief als zunächst beschrieben und berichtet über
ihre Recherchen zu dem Vorfall.
Jörg Lau analysiert, welche Konsequenzen es mit Blick auf
Nato-Mechanismen hätte, wenn der Vorfall als »militärischer Angriff«
eingestuft würde. Und er stellt dar, warum es für Putin Sinn machen
könnte, trotz des ausbleibenden Erfolgs im Ukraine-Krieg eine zweite
militärische Auseinandersetzung zu suchen. Die beiden diskutieren zudem,
welche Maßnahmen es braucht, um die sogenannte »sensible Infrastruktur«
im Land besser als bisher gegen Drohnenangriffe zu schützen.
Anne Hähnig arbeitet seit 2012 für DIE ZEIT. Sie war verantwortlich für
das Ressort ZEIT im Osten und arbeitete als Redaktionsleiterin von
zeit.de. Seit 2025 leitet sie gemeinsam mit Heinrich Wefing und Marcus
Gatzke das Politik-Ressort.
Jörg Lau ist seit 1997 bei der ZEIT, zunächst war er im Feuilleton
tätig, seit 2007 ist er Redakteur für Außenpolitik. Lau hat mehrere
Bücher geschrieben, zuletzt: »Der Westen sind jetzt wir. Von
unzuverlässigen Freunden und entschlossenen Gegnern: Deutschlands neue
Verantwortung«.
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einem Geräusch. In der Regel bilden Peter Dausend und Ileana Grabitz das
eine Host-Paar – und Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing das andere.
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Lesen Sie Das Politikteil Podcast-Bewertungen
legeiw 2024/09/30
Das Politikteil Votschlag
Hallo
Ich bin aufmerksamer Hörer Ihres Das Politikteil und finde die Themen, Gäste und Informationen sehr gut. Auch die Idee der Flopp 5 ist wirklich ...
Agibboni 2023/11/09
Sehr interessanter und informativer Podcast
Ich habe diesen Podcast für mich entdeckt (ich lese nicht so gerne Zeitung) und bin begeistert. Sachlich, informativ und sehr interessant. Er wird sup...
sant patrick 2022/12/27
Gute Themen
In general hat dieser Podcast gute Themen und gute Gäste. Was mir nicht so gefällt, ist die Arroganz und Selbstherrlichkeit der Zeit Journalisten. Ich...
Don wie der Fluss in Russland 2022/02/04
Der kleine Bruder
Armes Deutschland, besetzt seit 1945, will nur die Füssen der Amis küssen. Deine Opas haben schon viel Übel bei Babi Jar.
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