
Werben im Podcast: Das Politikteil
Bewertung
4.2von
Dieser Podcast hat
326 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DIE ZEITExplizit
Nein
Erstellt am
2020/03/05
Neueste Episode
2026/04/24
Durchschnittsdauer
53 min.
Veröffentlichungsintervall
5 Tage
Beschreibung
Kann die Zeitenwende gelingen? Wie weit geht der Aufstieg der Populisten? Und welche Macht gewinnt KI über unser Leben? Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch. Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt, und Heinrich Wefing. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Auch in der ZEIT und auf zeit.de berichten wir ausführlich über das politische Geschehen. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/politikteil-abo
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Humor in der Politik: "Das hämische Lachen in der Politik ist häufger geworden."
2026/04/24
Humor in der Politik hat eine lange Tradition, doch gegenwärtig scheinen
die Grenzen zwischen Parodie und Wirklichkeit mehr denn je zu
verschwimmen. Man denke an Wladimir Putins absurd langen Tisch zu
Corona-Zeiten oder an die Figur des Bösen Clowns, die sich in keinem
anderen Politiker so verkörpert wie Donald Trump. Zugleich
setzen Rechtsautoritäre Humor zu ihrem Vorteil ein und fluten das Netz
mit rassistischen Memes, über die sich ihre Wählerschaft amüsieren
soll.
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir über die Chancen und
Risiken von Humor in der Politik – diesmal live aus der Berlin-
Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, auf Einladung der
Hertie-Stiftung. Im Rahmen des Kongresses »Wir lachen das« sprechen die
beiden Moderatoren Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Mirco Göpfert,
Professor für Sozial- und Kulturanthropologie, der den Humor in der
Politik wissenschaftlich untersucht. Wo verläuft die Grenze zwischen
Satire und Menschenverachtung? Wann genau wurde der Humor zu einem
Mittel rechter Propaganda? Was unterscheidet den Humor des linken von
dem des rechtsextremen Parteienspektrums? Und was hilft im Umgang mit
den Rechtspopulisten, wenn sie Humor als Waffe einsetzen?
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und
einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.
Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das
Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören –
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"Was jetzt passiert, ist ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar ist"
2026/04/17
Was bedeutet der Sieg von Péter Magyar in Ungarn, einem Land, in dem
Macht in den vergangenen 16 Jahren nicht nur über Mehrheiten organisiert
wurde, sondern über Medien, über Wirtschaftsnetzwerke, über eine
umgebaute Justiz?
Wer hat Magyar gewählt und warum? Und was verändert sich für Ungarn
selbst – und für Europa, das seit Jahren von Orbán blockiert wurde?
Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil mit Daniel
Hegedüs, Deputy Director am Institute for European Politics (IEP) und
Senior Visiting Fellow beim German Marshall Fund, der selbst aus Ungarn
kommt und in den Wochen vor der Wahl dort war.
Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge.
Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem
Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend
oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.
Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das
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Jugend und Politik: "Die Männer sind das Problem der Demokratie"
2026/04/14
Gestern grün, heute AfD: Seit der Europawahl 2024 zeigt sich ein
deutlicher Rechtsdrift bei Jungwählern. Eine Klientel, die
klassischerweise zur Stammwählerschaft von Grünen und SPD gehört, wählt
immer stärker die rechtspopulistische AfD – und verstärkt auch Die
Linke. Jugend- und Meinungsforscher erklären diesen Trend zu den
Extremen mit der Dauerkrisenerfahrung junger Menschen, mit unsicheren
beruflichen Perspektiven, wachsenden Schulden und mentalem Stress. Doch
stimmt das – oder ist diese Erklärung zu einfach?
In der neuen Ausgabe von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und
Peter Dausend bei einer Liveveranstaltung an der Universität Würzburg
mit dem Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte über Hintergründe und
Folgen dieser Entwicklung. Die Frage, warum sich vor allem junge Männer
in bis dato in der Geschichte der Bundesrepublik unbekanntem Maße nach
rechts wenden, spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Phänomen, dass
projektbezogener Aktivismus dieser Generation deutlich attraktiver
erscheint als dauerhaftes Engagement in Parteien. Korte, der die
Altersgruppe der Erst- und Zweitwähler für hochpolitisch hält, stellt
zudem einige Ideen zur Diskussion, wie die etablierten Parteien wieder
attraktiver für Jungwähler werden können.
Karl-Rudolf Korte ist Politikwissenschaftler und emeritierter Professor
an der Uni Duisburg-Essen. Er war Direktor der NRW School of Governance
und er ist Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes. Er hat
zahlreiche Bücher verfasst, zuletzt Wählermärkte – Wahlverhalten und
Regierungspolitik in der Berliner Republik. An Wahlabenden analysiert
und interpretiert Korte – der Erfinder des Begriffs »Brombeer-Koalition«
für eine Koalition aus CDU, SPD und BSW – die Wahlergebnisse live im
ZDF.
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und
einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina
Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.
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"Donald Trump braucht die Nato, um die Europäer zum Quietschen zu bringen"
2026/04/10
Auf die grausamen Vernichtungsdrohungen Donald Trumps gegen den Iran
folgte die überraschende Kehrtwende hin zu einem 14-tägigen
Waffenstillstand, verhandelt in allerletzter Minute. Auf die anfängliche
Erleichterung folgt nun bereits wieder große Sorge: Gibt der Iran die
Straße von Hormus wirklich frei und – wenn ja – zu welchen Bedingungen?
Kommt es überhaupt zu weiteren Verhandlungen, obwohl Israel weiter im
Libanon gegen die Hisbollah vorgeht?
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter
Dausend mit dem ZEIT-Außenpolitikexperten Jörg Lau über die Eskalation
am Golf. Wird der Waffenstillstand zu einer echten Friedenslösung
führen? Geht das Regime in Teheran nun geschwächt oder gestärkt aus
dieser Auseinandersetzung hervor? Welche Ziele wurden erreicht und
welche verfehlt? Wer darf sich als Sieger, wer muss sich als Verlierer
fühlen? Und was bedeutet die Entwicklung im Mittleren Osten für das
ohnehin angespannte Verhältnis zwischen EU und USA – und zwischen Donald
Trump und der Nato? Einen Austritt der USA aus der Nato hält Jörg Lau
für eher wenig wahrscheinlich: "Donald Trump braucht die Nato, um die
Europäer zum Quietschen zu bringen."
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die
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Roundtable: Bleibt die NATO ein Verteidigungsbündnis? (Z+)
2026/04/04
Roundtable: Bleibt die NATO ein Verteidigungsbündnis? (Z+)
"Ein russischer Agent würde sich genau so verhalten, wie Viktor Orbán es tut"
2026/04/03
Endet das Modell Viktor Orbán, gibt es eine Rückkehr zu einer liberalen
Demokratie? Oder geht es weiter in Richtung Autokratisierung? Die Wahl
in Ungarn am 12. April ist mehr als eine nationale Entscheidung, sie ist
auch ein Test dafür, wie stabil ein politisches System ist, das sich
seit Jahren in Richtung "illiberaler Staat" entwickelt.
Welche Chancen hat Péter Magyar, der Herausforderer des amtierenden
ungarischen Regierungschefs? Wird Ungarn in Europa wieder ein
Bündnispartner oder bleibt es Blockierer? Und welche Bedeutung haben
Sieg oder Niederlage Orbáns für die europäische Rechte?
Darüber sprechen wir in dieser Woche in Das Politikteil mit Ulrich
Ladurner, Europaexperte und ZEIT-Korrespondent in Rom.
Ladurner sagt: "Orbán ist ein Kleptokrat und ein Spieler, Ungarn ist ihm
zu klein." Er beschreibt, wie Orbán das Land umgebaut hat, und er
erklärt, warum auch nach einer Niederlage das System Orbán nicht beendet
wäre.
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"Hier ist kaum noch Alltag möglich": Ist das Ende von Kuba, wie wir es kennen, in Sicht?
2026/03/27
Schon seit Beginn des Jahres droht Donald Trump immer wieder damit, bei
der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar kündigte es sein
Vertrauter, der republikanische Senator Lindsey, öffentlich an: Die USA
wollen, hieß es, in diesem Jahr neben dem Iran noch ein weiteres Regime
stürzen, nämlich das auf Kuba. Und seit Trump Ende Januar ein Ölembargo
gegen den Inselstaat verhängt hat, ist die humanitäre Lage in dem
ohnehin Not leidenden Land katastrophal: Blackouts, Versorgungsengpässe,
ein kollabierendes Gesundheitssystem, auch Hunger.
In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit dem
Lateinamerikaexperten vom Hamburger Giga-Institut, Bert Hoffmann, über
die Frage, wie lange das kubanische Regime dem wachsenden Druck noch
standhalten kann. Hoffmann, der noch im Februar auf Kuba war, berichtet
über die Situation vor Ort und die Stimmung in der Bevölkerung. Wir
diskutieren über die Motive Trumps, es nach den Angriffen auf Venezuela
und Iran nun auch noch auf einen Regimesturz in Kuba anzulegen. Und
diskutieren unterschiedliche Szenarien, wie es jetzt weitergehen könnte.
Ist das Ende Kubas, wie wir es seit Jahrzehnten kennen und teils auch
verklären, in Sicht?
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"Die Atomkraft ist verheiratet mit der Atombombe"
2026/03/20
Die Abkehr von der Atomkraft hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von
der Leyen gerade als "schweren strategischen Fehler" bezeichnet.
Ministerpräsident Markus Söder spricht über den Bau eines neuen
Mini-AKWs in Bayern. Gibt es angesichts drastisch steigender
Energiepreise und der kaum noch zu erreichenden Klimaziele ein Comeback
der Atomkraft in Europa? Womöglich sogar in Deutschland?
Was ist ökologisch, ökonomisch und politisch realistisch? Warum halten
viele Staaten der Erde, Frankreich vor allem, an der Atomkraft fest,
planen Neubauten – und werben mit neuen Reaktortypen? Und was hat das
alles mit der Debatte um einen europäischen Nuklearschirm zu tun – also
mit Atomwaffen?
Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen
Podcast der ZEIT mit zwei Gästen: Matthias Krupa, Paris-Korrespondent
der ZEIT, und Stefan Schmitt, Redakteur im Wissens-Ressort der ZEIT.
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Wirtschaftsweise Veronika Grimm: "Ich bin entsetzt, dass jetzt Tankrabatte diskutiert werden"
2026/03/13
Mit dem Angriff der USA auf den Iran, einen der weltweit größten
Öl-Produzenten, sind die Öl-Preise weltweit dramatisch gestiegen. Als
Folge davon liegen die Preise für Benzin und Diesel hierzulande über
zwei Euro pro Liter. Aber die Eskalation in Nahost schafft Probleme, die
weit über die Zapfsäulen der Nation hinausweisen. Schon jetzt zeigen
sich erste Anzeichen, dass die zarte Erholung der deutschen Wirtschaft
zum Erliegen kommen könnte. Dauern der Krieg und die damit verbundenen
Produktions- und Lieferprobleme länger an, dürften die
weltwirtschaftlichen Auswirkungen insgesamt dramatisch werden.
In der neuen Ausgabe von Das Politikteil diskutieren Ileana Grabitz und
Peter Dausend mit der Volkswirtin Veronika Grimm, Mitglied des
Sachverständigenrates der Bundesregierung, die Folgen dieser
Entwicklung. Grimm erklärt, was dran ist an den Vorwürfen gegen die
Ölmultis, sie würden sich an der Krise bereichern – und warum die
Spritpreise in Deutschland schneller steigen als andernorts. Die
Wirtschaftsweise spricht sich entschieden gegen Tankrabatte oder
Preisdeckel aus und bewertet das Krisenmanagement der Bundesregierung in
der gegenwärtigen Lage.
Veronika Grimm ist Professorin für Energiesysteme und Marktdesign an der
Technischen Universität Nürnberg und sitzt im Aufsichtsrat von Siemens
Energy. Die studierte Volkswirtin wurde 2020 in den Sachverständigenrat
der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung gewählt und ist somit eine Wirtschaftsweise. In ihrer
Freizeit trainiert sie eine E-Jugend-Fußballmannschaft.
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Krisenwahl in "The Länd": Die Nachdenklichkeit der Automanager (Z+)
2026/03/08
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Nachdem der politische Fokus zuletzt vor allem auf dem Irankrieg lag,
rückt zum Ende der Woche wieder die Innenpolitik ins Zentrum der
Aufmerksamkeit – genauer: „The LÄND“. In Baden-Württemberg, jenem
Bundesland, das beispielhaft ist für die wirtschaftliche Transformation,
die ganz Deutschland bevorsteht, wird ein neuer Landtag gewählt – und
auf den letzten Metern ereignet sich dort ein wahrer Krimi.
Im „Roundtable“ von “Das Politikteil“ diskutieren wir über das
Kopf-an-Kopfrennen zwischen Union und Grünen bei der Landtagswahl, über
Baden-Württemberg selbst, das – wie nicht wenige behaupten – zu einem
zweiten Ruhrgebiet zu werden droht und darüber welcher Ministerpräsident
welche Pläne hat, um dem industriellen Niedergang etwas entgegen zu
setzen. Cem Özdemir oder Manuel Hagel? Wer wird das Rennen gewinnen? Und
was bedeuten Sieg oder Niederlage jeweils für die Machtverhältnisse im
Bund?
Im Roundtable diskutieren die Hosts von "Das Politikteil", Ileana
Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing, über die
Themen, die die Politik umtreiben. Diese Woche sitzt statt Tina
Hildebrand Max Hägler, Autoredakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT mit
am Tisch.
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"Dieser Krieg ist etwas, von dem wir die Finger lassen sollten"
2026/03/06
Seit die USA und Israel den Iran angegriffen haben, herrscht Krieg in der Region. Hat Donald Trump der Welt mit dem Angriff einen Gefallen getan? Oder zündet er sie damit an?
"Der Iran geht jetzt all in"
2026/03/03
Seit Samstagfrüh führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran.
Kampfflugzeuge
und Raketen greifen militärische und politische Ziele im ganzen Land an.
Ajatollah Ali
Chamenei, der den Iran seit 37 Jahren mit brutaler Härte regierte, wurde
gleich in der
ersten Angriffswelle getötet, mit ihm starben viele weitere Anführer des
Regimes. US-
Präsident Donald Trump ruft die iranische Bevölkerung auf, sich gegen
die
Unterdrückung zu erheben, während das iranische Militär mit Angriffen
auf Israel und
viele Nachbarstaaten am Golf reagiert.
In einer aktuellen Sonderfolge von "Das Politikteil", dem politischen
Podcast der
ZEIT, sprechen wir über die extrem gefährliche Lage am Golf. Zu Gast bei
Ileana
Grabitz und Heinrich Wefing sind Omid Rezaee, Volontär der ZEIT und
selbst in Iran
geboren und aufgewachsen, und Lea Frehse, langjährige
Nahost-Korrespondentin
der ZEIT mit Sitz in Beirut.
Wir diskutieren, wie die ersten Tage des Angriffs abgelaufen sind, wie
das Regime in
Teheran auf den Krieg reagiert und wie berechtigt die Hoffnung auf einen
Machtwechsel tatsächlich ist. Omid Rezaee sagt, dass es im Moment zwei
Irans
gebe, "einen, der feiert, und einen, der trauert". Aber nichts weise
aktuell auf einen
neuen Aufstand hin. Und Lea Frehse erläutert, dass sich die Führung der
Islamischen Republik lange und gründlich auf einen möglichen Angriff
vorbereitet
habe. Sie sagt: "Der Iran geht jetzt all in". Es könne durchaus sein,
dass das Regime
die Angriffe überstehe. Vor allem auch deshalb, weil Donald Trump keinen
Plan für
die Zukunft des Iran habe.
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und Peter
Dausend zu hören.
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Versinkt die Fußball-WM im Drogenkrieg?
2026/02/27
Mexiko sorgt dieser Tage für beunruhigende Schlagzeilen: Bei einem
Schlag gegen das mächtigste Drogenkartell des Landes wurde dessen
Anführer Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als "El Mencho", getötet.
Seitdem überzieht sein Kartell große Teile des Landes mit Rache. Mehr
als 70 Menschen sollen bisher ums Leben gekommen sein. Und nachdem ein
zweites hochrangiges Kartellmitglied von den Militärs erschossen wurde,
droht die Gewalt weiter zu eskalieren – ausgerechnet jetzt, wo in Mexiko
schon in wenigen Monaten Teile der Fußball-WM stattfinden sollen.
In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit Amrai Coen über
die aktuelle Lage im Land und gehen der Frage nach, wie mächtig die
Drogenkartelle sind, und ob man den Kampf gegen sie überhaupt gewinnen
kann. Coen, Redakteurin beim Dossier der ZEIT, ist Halbmexikanerin und
hat selbst vor Ort zu den Drogenkartellen recherchiert. Im Podcast nimmt
sie uns mit in die unheimliche Welt der Drogenmafia und berichtet
eindrücklich über ihre Treffen mit einigen Mitgliedern des
Sinaloa-Kartells – eine "bizarre Mischung aus weltweit operierendem
Konzern und einer Privatarmee".
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Nach fünf Jahren in belarussischer Haft: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei" (Live aus München)
2026/02/21
Was ist der Preis der Freiheit? Und wie können wir sie retten? Mehr als
fünf Jahre lang hat die belarussische Oppositionsführerin und Musikerin
Maria Kalesnikava aus politischen Gründen in Haft gesessen, die meiste
Zeit in einer Einzelzelle. Kurz nach ihrer Freilassung durch das
belarussische Regime ist sie in München mit dem großen
Osteuropa-Historiker Karl Schlögel zusammengetroffen und hat mit ihm
über den Wert der Freiheit, die Bedrohung durch Putin und ihre
Erfahrungen in der Isolation gesprochen. Sie sagt: "Ich war physisch
begrenzt, aber im Geist frei".
Aufgezeichnet kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion
in der Ukraine wurde die persönliche Begegnung von Kalesnikava und
Schlögel zu einem bewegenden Gespräch über persönlichen Mut, die
Unbeugsamkeit eines Menschen – und die existenziellen Gefahren für die
westliche Demokratie. "Demokratie ist keine Tablette, die man nehmen
kann," sagt Kalesnikava. "Für Demokratie muss man kämpfen."
Fast verzweifelt rufen Maria Kalesnikava und Karl Schlögel, zwei
europäische Intellektuelle, deren Biografien sich von unterschiedlichen
Enden aus annähern, ergänzen und in München zum ersten Mal
aufeinandertreffen, gemeinsam zur Unterstützung der Ukraine auf. "Das
Schicksal der Ukraine wird jetzt entschieden," sagt Schlögel, "aber auch
unser Schicksal entscheidet sich mit."
Moderiert von Alice Bota und Heinrich Wefing, aufgezeichnet im
Literaturhaus München, als Kooperation der Münchner Sicherheitskonferenz
mit der ZEIT, bringen wir die berührende Unterhaltung als gemeinsame
Extra-Ausgabe der beiden ZEIT-Podcasts "Der Ostcast" und "Das
Politikteil".
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Im Podcast "Der Ostcast" sprechen Alice Bota und Michael Thumann alle
drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder,
erzählen von ihren Erfahrungen und Begegnungen in Osteuropa, Russland
und den Nachbarländern.
Alice Bota hat viele Jahre lang als ZEIT-Reporterin und Korrespondentin
aus der Ukraine und aus Russland berichtet. 2021 erschien ihr Buch "Die
Frauen von Belarus". Heinrich Wefing leitet gemeinsam mit Tina
Hildebrandt das Politikressort der ZEIT.
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"Es gibt Kinder, die nichts anderes kennen als den Krieg"
2026/02/20
Was macht der brutale russische Krieg in der Ukraine, der vor ziemlich
genau vier Jahren, am Morgen des 24. Februar 2022, begann, mit den
Menschen im Land? Mit den Kindern? Wie verändert er die ukrainische
Gesellschaft – und die Natur?
Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen
Podcast der ZEIT, mit einer der klügsten und aufmerksamsten
Beobachterinnen der Ukraine: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich
Wefing ist die Schriftstellerin, Essayistin und Verlegerin Kateryna
Mishchenko, die seit 2022 in Berlin lebt. "Das Wort Migration“, sagt
sie, "ist zu meiner Realität geworden."
Mishchenko sagt: "Ich kann mir die Zukunft gar nicht vorstellen.“ Der
Krieg zwinge sie und alle Menschen in der Ukraine in eine radikale
Gegenwart. Noch nie seit den ersten Tagen der Vollinvasion habe die
Zivilbevölkerung so stark gelitten wie im Jahr 2025 und jetzt, im
eisigen Februar 2026. Mishchenko spricht von einem gezielten
"Erschöpfungskrieg“, Ermüdung sei eine Kriegswaffe: Die Armee und die
Bevölkerung sollten erschöpft werden, "damit sie nicht widerstehen
können". Auch sie kenne diese Momente der Müdigkeit, sagt die
Schriftstellerin. Aber: "Wenn ich müde und verzweifelt bin, dann gewinnt
diese faschistische Macht."
Wie dieses Widerstehen die Menschen verändere, das könne noch niemand
sagen. "Es ist so viel passiert, so viele Tragödien, dass ich nicht
weiß, wann die Trauer mich trifft." Keiner wisse auch, was der Krieg mit
den Kindern der Ukraine mache. Manche von ihnen, sagt Mishchenko, vor
allem die im Osten des Landes, "kennen gar nichts anderes als den
Krieg", der seit 2014 geführt wird.
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die
Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die
Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und
einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und
Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.
Der im Podcast erwähnte Essayband heißt: "Geteilter Horizont. Die
Zukunft der Ukraine", herausgegeben von Kateryna Mishchenko und
Katharina Raabe, erschienen bei Suhrkamp.
Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das
Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören –
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Podcast-Bewertungen
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legeiw 2024/09/30
Das Politikteil Votschlag
Hallo
Ich bin aufmerksamer Hörer Ihres Das Politikteil und finde die Themen, Gäste und Informationen sehr gut. Auch die Idee der Flopp 5 ist wirklich ...
Agibboni 2023/11/09
Sehr interessanter und informativer Podcast
Ich habe diesen Podcast für mich entdeckt (ich lese nicht so gerne Zeitung) und bin begeistert. Sachlich, informativ und sehr interessant. Er wird sup...
sant patrick 2022/12/27
Gute Themen
In general hat dieser Podcast gute Themen und gute Gäste. Was mir nicht so gefällt, ist die Arroganz und Selbstherrlichkeit der Zeit Journalisten. Ich...
Don wie der Fluss in Russland 2022/02/04
Der kleine Bruder
Armes Deutschland, besetzt seit 1945, will nur die Füssen der Amis küssen. Deine Opas haben schon viel Übel bei Babi Jar.
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