
Werben im Podcast: Apropos – der tägliche Podcast
Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
601 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
TamediaExplizit
Nein
Erstellt am
2021/03/25
Neueste Episode
2026/02/06
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Von den Anden bis Surinam: In 26 Kantonen um die Welt
2026/02/06
Statt im Büro in Genf sitzen sie in einem Zelt in den Anden, fliegen über den Dschungel von Surinam, haben Pferde in der argentinischen Weite, oder geben Schule in der Türkei. Sie alle suchen ein besseres Leben, irgendwo auf der Welt. Aktuell leben 800’000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.
Was hat sie zum Auswandern bewegt? Wie geht es Ihnen dort? Und kommen sie irgendwann wieder zurück?
Der Journalist und Autor Julian Perrenoud ist diesen Fragen nachgegangen. Auf einer Weltreise hat er 26 Auslandschweizerinnen und -schweizer besucht – eine Person aus jedem Kanton.
Vor zwei Jahren war er schon einmal bei «Apropos» zu Besuch und hat von seinen Erlebnissen erzählt. In der Zwischenzeit hat er seine Reise beendet und die Geschichten der Menschen, die er getroffen hat, in einem Buch aufgeschrieben. Davon erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier Julian Perrenouds ersten Besuch bei «Apropos» hören
Die Texte zum Nachlesen:
Bertrand Würsch: Ausgewandert nach PeruAlessandro Huber: Ausgewandert nach SurinamEgon und Bea Tschol: Ausgewandert nach ArgentinienMiriam Stebler: Ausgewandert in die Türkei
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Der Prozess gegen Marine Le Pen
2026/02/05
Aktuell steht in Paris Marine Le Pen vor Gericht. Sie ist Vordenkerin und Aushängeschild des rechtsextremen Rassemblement National. Sie muss sich vor dem Berufungsgericht verantworten, nachdem sie im März 2025 erstinstanzlich wegen Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt worden war.
Le Pen möchte nächstes Jahr, wie schon bei den letzten drei Wahlen, Präsidentin von Frankreich werden. Dieses Mal stehen ihre Chancen so gut wie noch nie. Nun aber wird am Gericht entschieden, ob sie überhaupt antreten darf.
Was passiert mit der Partei, wenn sie tatsächlich nicht antreten darf? Und was sagt der Prozess über den politischen Zustand von Frankreich aus?
Frankreich-Korrespondenten Oliver Meiler verfolgt den Prozess gegen Marine Le Pen in Paris aus nächster Nähe. In einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos» spricht er über die Bedeutung des Verfahrens.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Mehr zum Prozess gegen Marie Le Pen:
Harte Verurteilung Le Pens gefordert – aber mit einem AuswegVor ihren Richtern sagt Marine Le Pen plötzlich Sätze wie HonigZiehsohn Jordan Bardella überstrahlt Marine Le Pen – hofft er auf ein hartes Urteil gegen sie?Schicksalsprozess in Paris: Marine Le Pen spielt ihre letzte Karte
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Bonus: Die neuen Epstein-Akten
2026/02/04
Der Aktenberg zu Jeffrey Epstein, den das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlicht hat, ist gigantisch. Er umfasst über 3,5 Millionen Seiten Dokumente, 2000 Videos und 180’000 Bilder. Seit Freitag sind sie öffentlich zugänglich, aufgeschaltet auf der Website des Justizministeriums.
Der ehemalige Prinz Andrew, Ex-Präsident Bill Clinton, Elon Musk, Steve Bannon, Donald Trump – und sogar die Schweizer SVP tauchen darin auf. Die einen häufiger als die andern.
Was zeigen die neu veröffentlichten Akten wirklich? Was nicht? Welche Teile blieben bisher unveröffentlicht? Und kommt da noch mehr?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» ein und sagt, was man weiss, was offenbleibt – und wie es weitergeht. Ihr hört die Folge hier als Bonus im «Apropos»-Feed.
Host: Noah Fend
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Artikel und Links zum Thema:
Wie die Schweizer SVP in den Epstein-Files landeteInfos zu den neu veröffentlichten Akten (mit dem im Podcast erwähnten Bild von Ex-Prinz-Andrew)Kommentar: Die Opfer haben es verdient, dass Epsteins Welt endlich schonungslos ausgeleuchtet wirdJetzt doch: Bill und Hillary Clinton sagen über ihre Verbindungen zu Epstein aus
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Përparim Avdili: Ein ungewöhnlicher Wahlkampf in Zürich
2026/02/04
Im März wählt die Stadt Zürich eine neue Stadtpräsidentin oder einen neuen Stadtpräsidenten. Der Wahlkampf ist ungewöhnlich. Seit Jahren wird Zürich – wie die meisten Schweizer Städte – von Rot-Grün dominiert. Entsprechend gilt Raphael Golta von der SP als klarer Favorit.
Und doch ist er im aktuellen Wahlkampf kaum präsent. Stattdessen prägen die Plakate von Përparim Avdili das Stadtbild . Der FDP-Politiker ist gefühlt überall.
Avdilis Geschichte ist auch ein Stück Schweiz. Sie erzählt von Alltagsrassismus und von unterschiedlichen Aufstiegschancen.
Reporter Christian Zürcher hat Përparim Avdili während seines Wahlkampfs begleitet. In der neuesten Folge des Podcasts «Apropos» berichtet er, wie er den Stapi-Kandidaten kennen gelernt hat – und was ihn als Politiker ausmacht.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Wahlkampf um das Zürcher Stadtpräsidium
Christian Zürchers Porträt über Përparim AvdiliDiese Kandidaten möchten Zürcher Stadtpräsident oder -präsidentin werden. Mögliche Szenarien für die Stadtratswahlen
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Milliarden für den Klimaschutz? Darum geht es bei der Klimafonds-Initiative
2026/02/03
Im März stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Klimafondsinitiative ab. Diese will, dass der Bund bis zu neun Milliarden Franken jährlich in die Bekämpfung des Klimawandels steckt – deutlich mehr als bisher.
Mit dem Geld wollen die Initiantinnen und Initianten Gebäude besser isolieren, Wärmepumpen einbauen oder den öffentlichen Verkehr ausbauen. Sie sehen darin einen notwendigen Schritt zum Schutz künftiger Generationen und zur Einhaltung der Pariser Klimaziele. Gegnerinnen und Gegner kritisieren vor allem die unklare Finanzierung und argumentieren, der Bund tue bereits genug für den Klimaschutz.
Welche Argumente sprechen für und gegen die Initiative? Weshalb lehnt die GLP sie ab? Und warum haben Klimavorlagen an der Urne oft einen schweren Stand?
Cyrill Pinto hat sich vertieft mit der Klimafonds-Initiative befasst und geht diesen Fragen in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» auf den Grund.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Klimafonds-Initiative
Cyrill Pintos Analyse zur Initiative: Was würde ein Klimafonds bringen? Und woher käme das Geld?Rösti und Mazzone liefern sich in der «Arena» Schlagabtausch
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Ein Kanton stürzt ab: Was ist los in der Waadt?
2026/02/02
Es läuft schlecht in der Waadt. Und das ausgerechnet im Kanton, der jahrelang als Boomregion und Vorzeigeort der Westschweiz galt.
Die Affäre um Regierungsrätin Valérie Dittli, der Skandal bei der Lausanner Polizei, illegale Steuererleichterungen: In der Waadt folgt derzeit ein Tiefpunkt auf den nächsten. Skandale, Vertrauensverluste und politische Fehltritte prägen die Schlagzeilen.
Was ist passiert? Und wie nehmen die Menschen in der Waadt diese Entwicklung selbst wahr?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid hat mit drei Waadtländer Persönlichkeiten gesprochen – und ist dabei auf wenig Optimismus gestossen. In der neuesten Folge von «Apropos» erklärt Tuchschmid, warum der Westschweizer Kanton ins Wanken geraten ist.
Host: Philipp Loser
Produzentinnen: Sara Spreiter & Valeria Mazzeo
Mehr zur Krise in der Waadt:
Benno Tuchschmids Analyse zum Absturz vom Kanton WaadtApropos-Folge zur Affäre um Valérie DittliZu den Missständen in der Lausanner Polizei
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Ein IT-Debakel beim Bund. Schon wieder
2026/01/30
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat zum Jahreswechsel ein neues IT-System eingeführt. Dabei kam es zu einem Chaos mit weitreichenden Folgen.
Betroffen war das System, mit dem normalerweise Gelder der Arbeitslosenkasse ausbezahlt werden. Viele Arbeitslose haben im Dezember deshalb kein Geld bekommen – und auch im Januar sind Zahlungen lange ausgeblieben. Leidtragende davon sind vor allem diejenigen Arbeitslosen, die Taggelder beziehen, also der Grossteil der rund 145’000 aktuell Arbeitslosen in der Schweiz. Für viele von ihnen wurden die ausbleibenden Zahlungen schnell existenzbedrohend.
Nun hat das Seco versprochen, alle restlichen noch ausstehenden Gelder bis Ende Januar auszuzahlen. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Es ist nicht die erste IT-Panne beim Bund. Und nicht zum ersten Mal kamen die Probleme mit Ansage.
Warum der Bund bei IT-Projekten ständig Probleme hat – und was dieses hier konkret für die Arbeitslosen bedeutet, erklärt Bundeshausredaktorin Annalena Müller in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Der Text von Annalena Müller: Arbeitslose warten wegen IT-Chaos auf Geld: «Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in der Schweiz möglich ist»Mehr zum Thema
Arbeitslosengelder sollen bis Ende Januar ausbezahlt werdenNach IT-Chaos: Arbeitslosengelder sollen bis Ende Januar ausbezahlt werdenKantone warnten Seco vor IT-DebakelDie «Unter Verdacht»-Folgen zum Betrugsfall beim Seco:
Folge 1: Korruption im Seco: Wie Bruno A. sich «ein kleines Königreich» erschufFolge 2: Die Schmiergeldspuren führen nach Spanien und PanamaFolge 3: Beim letzten grossen Geschäft fliegen der Beamte und seine Freunde aufFolge 4: Vielleicht musste der korrupte Beamte gar nie ins Gefängnis
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Wie zwei Frauen der häuslichen Gewalt entkamen
2026/01/29
Es ist ein trauriger Rekord: 2025 wurden in der Schweiz so viele Femizide registriert wie noch nie. 27 Frauen und Mädchen wurden von ihren aktuellen oder ehemaligen Partnern oder von einem Familienmitglied getötet.
Femizide geschehen selten plötzlich. Häufig gehen ihnen Drohungen oder psychische und körperliche Gewalt voraus. Der Ausstieg aus diesem Gewaltkreislauf ist für Betroffene oft äusserst schwierig.
Alexandra Aregger, normalerweise Host dieses Podcasts, hat im vergangenen Jahr mit drei Frauen gesprochen , denen es gelungen ist, sich aus einer Situation von häuslicher Gewalt zu befreien.
Was braucht es, um den Ausstieg aus einer gewaltvollen Beziehung zu schaffen? Warum gelingt er oft nicht? Und wie geht es den betroffenen Frauen heute?
Diesen Fragen widmen sich Alexandra Aregger und Host Philipp Loser in der neuesten Folge von Apropos. Zudem schildern zwei betroffene Frauen ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt – und wie sie den Weg hinaus gefunden haben.
Hilfe bei häuslicher Gewalt
Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144)
Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung.
Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.
Host: Philipp Loser
Produktion: Valeria Mazzeo
Mehr Artikel zu häuslicher Gewalt:
Alexandras Reportage über drei Frauen, die Wege aus der häuslichen Gewalt fanden
«Apropos»-Folge zum Jahresgespräch mit Kriminologin Nora Markwalder zu Gewalt gegen Frauen
Eine Staatsanwältin erzählt, was sich in der Schweiz zum Thema häuslicher Gewalt ändern muss
Der Bund will Opfer von besser schützen
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Heiratsstrafe abschaffen? Alles Wichtige zur Individualbesteuerung
2026/01/28
Am 8. März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über eine grundlegende Änderung des Steuersystems ab. Sollen verheiratete Paare in Zukunft einzeln besteuert werden – individuell – und nicht mehr als Ehegemeinschaft?
Die Befürworterinnen und Befürworter der Individualbesteuerung erhoffen sich davon mehr Gleichstellung: Beim aktuellen Modell lohnt sich ein niederprozentiges Arbeitspensum kaum, was vielfach Frauen mit Familie vom Arbeitsleben fernhält.
Die Gegnerinnen und Gegner warnen vor komplexeren Abläufen und beträchtlichem Mehraufwand, sollte die Individualbesteuerung angenommen werden. Zudem warnen sie vor Steuerausfällen.
Was stimmt? Wie würde ein Wechsel zur Individualbestuerung funktionieren? Und wer würde davon profitieren?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Iwan Städler, Autor im Ressort Politik & Wirtschaft, was man über die Individualbesteuerung wissen muss und was von der Abstimmung zu erwarten ist.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zur Abstimmung:
Ehepartner künftig getrennt besteuern? Was Sie für die Abstimmung wissen müssenInterview zur Individualbesteuerung: «40 Prozent der Verheirateten müssten höhere Steuern zahlen, wenn es zu keinen Ausfällen kommen soll»Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, ob Sie mehr oder weniger Steuern zahlen müsstenSie heiraten nicht – wegen der Steuern64 Prozent Ja: Abschaffung der Heiratsstrafe startet mit grossem Vorsprung
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Erneute Todesschüsse in Minnesota: Jetzt wächst der Widerstand
2026/01/27
Es ist keine drei Wochen her, dass in Minneapolis die 37-jährige Renée Nicole Good von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Nun gibt es einen weiteren Todesfall. Am Samstag wurde der 37-jährige Alex Jeffrey Pretti auf einem Trottoir von Minneapolis im Bundesstaat Minnesota erschossen. Wieder bei einer Razzia, diesmal von der Grenzschutzbehörde Border Patrol.
Trump spricht von Notwehr, doch auch in Prettis Fall zeigen Videos das Gegenteil. In Minneapolis gehen aktuell Zehntausende auf die Strasse und demonstrieren. Sie bilden Bürgerpatrouillen, um sich zu schützen, und die politischen Verantwortlichen verlangen einmal mehr, dass die ICE-Beamten die Stadt verlassen.
Wie konnte es so weit kommen? Warum spielt sich das alles in Minneapolis ab? Sind die ICE-Beamten wirklich so schlecht ausgebildet, wie Kritiker sagen? Und wie geht es weiter?
Das alles ordnet USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Todesfällen in Minnesota:
Videos zeigen: Alex Pretti wurde erst entwaffnet, dann erschossenTodesfall durch Einwanderungsbehörde: Die ICE-Agenten sind ausser KontrolleSie kämpfen mit Trillerpfeifen gegen Trumps Polizeitruppe, dann wird der nächste Tote gemeldetBeamte der US-Grenzschutzeinheit erschiessen 37-JährigenWas über Alex Pretti bekannt istVance wollte Minneapolis beruhigen – und scheiterte«Apropos»-Folge zum Tod von Renée Nicole Good
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Menschenhandel in der Schweiz: Die Geschichte von Vera L.
2026/01/26
Es passiert im Verborgenen, abseits der Öffentlichkeit, häufig in Bordellen: Frauen aus dem Ausland werden mit falschen Versprechen in die Schweiz gelockt. Sie hoffen auf ein besseres Leben und werden hierzulande in die Prostitution gezwungen. So wie Vera L. (Name geändert).
Mitten in der Pandemie wurde sie nach Biel gelockt. Dort musste sie über mehrere Wochen Dutzende Freier bedienen, erlebte einen Alltag geprägt von Gewalt, Zwang und Ausbeutung. Das hat später auch ein Regionalgericht festgestellt - und Betreiber und Angestellte aus dem Bordell verurteilt.
Die Geschichte von Vera L. ermöglicht einen seltenen Einblick in ein Geschäft, das Frauen systematisch ausbeutet.
Wie funktioniert dieses Gschäft? In welcher Lage befinden sich diese Frauen? Mit welchen Versprechungen werden sie in die Schweiz gelockt? Und wie kommen sie da wieder raus?
Das erzählt Reporterin Valeria Mazzeo in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Sie hat die Geschichte von Vera L. für den Tamedia Recherchedesk aufgeschrieben.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sibylle Hartmann, Sara Spreiter
Valeria Mazzeos Geschichte über Vera L.:
Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»
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WEF: Wie reagiert die Schweiz auf Trumps Drohungen?
2026/01/23
Das aktuelle Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist das wohl politischste seiner Geschichte. Es findet mitten in einer transatlantischen Krise statt. Der US-Präsident Donald Trump droht, Grönland zu übernehmen, der russische Angriffskrieg in der Ukraine geht weiter, Trump gründet einen umstrittenen «Friedensrat» – und Bundesrat Ignazio Cassis sagt: «Es ist eine total andere Welt.»
Wie tief der Graben zwischen den USA und Europa mittlerweile ist, hat sich am Mittwoch gezeigt, als Donald Trump in einer langen Rede zum Rundumschlag ausholte und dabei auch die Schweiz nicht ausliess. Diese scheint währenddessen zunehmend ratlos.
Was passiert da gerade? Wie reagiert Europa auf Trumps Rundumschlag? Und wie schlägt sich der Bundesrat am WEF?
Reporter Christian Zürcher hat die ganze Woche vom WEF aus Davos berichtet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was besprochen und entschieden wurde – und was (noch) nicht.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
Artikel mit mehr Informationen rund ums WEF in Davos:
Hier geht es zum Ticker zum WEF 2026Donald Trumps Davos-Rede: Die fünf wichtigsten Punkte erklärtTrump zelebriert in Davos das Recht des Stärkeren – auch die Schweiz kommt unter die RäderFaktencheck: Das sind Donald Trumps vier grösste Falschaussagen in DavosEuropa hat keinen Grund aufzuatmenExklusiv-Interview mit Lisa Murkowski - US-Senatorin zu Trumps Grönland-Plänen: «Russland und China bekommen gerade eine gute Gelegenheit»USA-Podcast «Alles klar, Amerika»: Trump verspricht, in Grönland keine Gewalt anzuwenden. Kann man ihn beim Wort nehmen?
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Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie
2026/01/22
Grönland hat gerade einmal 57’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ansonsten besteht die Insel vor allem aus Gletschern, Fjorden, Eisbären und Walen. Doch die Insel weckt wegen der Rohstoffe, der seltenen Erden und wegen der strategisch wichtigen Lage Begehrlichkeiten.
Schon in seiner ersten Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump öffentlich von einem Kauf von Grönland gesprochen. Aktuell, in seiner zweiten Amtszeit, macht er das sehr konkret. Er sagt, die USA benötigten die Insel, um ihr Territorium zu verteidigen.
Wie fühlt es sich für Grönländerinnen und Grönländer an, wenn der Präsident der USA mit einer Übernahme droht? Gibt es Einheimische, die das befürworten? Und was machen diejenigen, die dagegen sind?
Michael Neudecker, Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», war mehrere Tage in Grönland. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Stimmung vor Ort ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sibylle Hartmann und Sara Spreiter
Mehr zum Streit um Grönland:
Michael Neudeckers Artikel über seinen Besuch in Nuuk: Könnte Grönland bald von Trump regiert werden? «Ja», sagen die Frauen erschrocken«Apropos»-Podcastfolge über Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?«Alles klar, Amerika?»-Podcastfolge über Trumps Rede am WEF in Davos
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Proteste im Iran: Hat sich das Regime durchgesetzt?
2026/01/21
Seit Anfang Jahr protestieren die Menschen im Iran gegen das Regime. Es gab Massenproteste – so gross wie selten zuvor. Für einen Moment hatte man das Gefühl, der Aufstand der Bevölkerung könnte Erfolg haben.
Doch die Iranischen Machthaber sind mit aller Härte gegen die Protestierenden vorgegangen. Tausende Menschen sind dabei laut dem obersten Führer Ali Khamenei gestorben. Oppositionsmedien und Aktivisten gehen von mindestens 16’000 Opfern aus.
War es das nun mit dem Aufstand gegen das Regime? Konnte sich dieses endgültig durchsetzen? Und was ist aus dem Versprechen der Amerikaner geworden, den Menschen im Iran zu helfen?
In einer neuen Folge das täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Raphael Geiger, Türkei-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers» die neusten Entwicklungen im Iran ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Valeria Mazzeo
Artikel zur aktuellen Lage im Iran:
Proteste im Iran scheitern an der Angst vor der Brutalität des Mullah-RegimesMullah-Regime tötet Tausende Demonstrierende – Intervention der USA immer wahrscheinlicherWie sehr ist das Mullah-Regime unter Druck?Meinungsartikel zu Massenprotesten im Iran: Es erscheint realistisch, dass im Iran eine neue Zeit beginnt«Sie feuerten direkt in die Reihen»: Augenzeugen berichten von tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende
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Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?
2026/01/20
US-Präsident Donald Trump will Grönland – offenbar um jeden Preis. Am Wochenende hat er acht europäischen Staaten Strafzölle angedroht, falls der Deal zum Verkauf der Insel nicht zustande kommt.
In einem ersten Sondertreffen am Sonntag haben sich Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Staaten darauf geeinigt, vorerst mit Trump in Verhandlungen zu bleliben, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Der Ärger in Europa und das Unverständnis über Trumps Handeln werden jedoch immer grösser.
Wie geht es im Streit um Grönland weiter? Wie weit ist die EU bereit zu gehen? Wie weit Donald Trump? Und was bedeutet es für die Nato, wenn das wichtigste Nato-Mitglied Territorium von anderen Nato-Mitgliedern für sich beansprucht?
Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Sibylle Hartmann & Noah Fend
Mehr zum Streit zwischen den USA und Europa:
Handelskrieg wegen Grönland? Warum Trumps Ultimatum Europa so gefährlich provoziertTrump droht norwegischem Ministerpräsidenten per SMS – weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat«Grönland gehört zu Dänemark», sagt die offizielle SchweizDie EU droht Trump mit gigantischen Gegenzöllen – die wichtigsten Fragen und Antworten
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