
Werben im Podcast: Apropos – der tägliche Podcast
Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
601 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
TamediaExplizit
Nein
Erstellt am
2021/03/25
Neueste Episode
2026/10/15
Durchschnittsdauer
23 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Doku aus Israel: die Kontroverse um den Film «Naza»
2026/10/15
Im Dokumentarfilm «Naza» interviewt das Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor 24 israelische Soldaten. Sie sprechen anonym über Israels militärisches Vorgehen in Gaza und schildern, dass dabei bewusst zivile Opfer in Kauf genommen werden.
Der Film löst damit weltweite Diskussionen aus. Am Filmfestival von Venedig erhielten sie den Spezialpreis der Jury für «Naza» und eine 25-minütige Standing-Ovation. Gleichzeitig hat Benjamin Netanyahus Regierung die beiden Regisseure zu Staatsfeinden erklärt. Sie erhalten Todesdrohungen und können aktuell nicht in ihre Heimat zurück.
Warum reagiert Israel so scharf? Haben die Filmemacherin und der Filmemacher mit diesen Reaktionen gerechnet? Ist das Lob für «Naza» berechtigt? Und kann dieser Film die Debatte über den Nahost-Konflikt verändern?
Filmredaktor Pascal Blum hat «Naza» gesehen und mit dem Regieduo gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Debatte um die brisante Doku aus Israel ein.
Host: Philipp LoserProduktion: Noah Fend
Mehr Informationen zum Thema:
«Naza»-Filmer im Interview: «Wenn so viele in Israel die Gewalt normalisieren, wird das Töten einfacher»Wer beim Gazakrieg mitreden will, muss «Naza» gesehen habenIsraels Kulturminister droht Regisseuren von Gaza-Doku mit AusbürgerungGoldener Löwe für May el-Toukhy, Gaza-Doku erhält Spezialpreis
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Lebensarbeitszeit: Ist das die Rettung für die AHV?
2026/10/14
Hochschulabgängerinnen und -abgänger sollen in der Schweiz in Zukunft länger arbeiten müssen als jene, die eine Lehre gemacht haben. So wollen es die Befürworter der Lebensarbeitszeit.
Mit diesem Modell soll die AHV finanziell entlastet werden. Die bürgerlichen Parteien fordern vom Bundesrat einen Vorschlag für ein solches Lebensarbeitszeitmodell. Dabei wäre nicht das bisher geltende Pensionsalter von 65 Jahren massgebend, sondern etwa die Zahl der geleisteten Arbeitsjahre. Doch genau hier liegen die Hürden – und reichlich politischer Diskussionsstoff.
Wie genau würde ein solches Modell aussehen? Ist es gerechter als das aktuelle System? Und wie gut stehen die Chancen im Parlament?
Konrad Staehelin ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit der Debatte um die Lebensarbeitszeit auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was dahintersteckt und ob diese Reform realisierbar wäre.
Host: Philipp LoserProduktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zum Thema:
Höheres Rentenalter durch die Hintertür? Bürgerliche wollen Lebensarbeitszeit einführen
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Braucht es den Grimseltunnel wirklich? Im Tal finden sie: «unbedingt!»
2026/10/13
Ein Tunnel soll das Berner Oberland mit dem Walliser Goms verbinden. Mit 22 Kilometern wäre der Grimseltunnel der drittlängste Eisenbahntunnel der Schweiz. Baukosten: rund 800 Millionen Franken.
Das Projekt wird von Verkehrsminister Albert Rösti vorangetrieben, spaltet allerdings die Politik. Kritikerinnen und Kritiker finden, der Bau sei ein reines Tourismusprojekt, der Nutzen hingegen gering. Und die Eidgenössische Finanzkontrolle kommt zum Schluss: Die öffentlichen Mittel wären damit nicht effizient eingesetzt.
Aber wie stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Berner Oberland und im Wallis zum Grimseltunnel? Um diese Frage zu beantworten, Reporter Christian Zürcher hingereist und hat mit den Menschen im Tal geredet. Und festgestellt: Sie wollen den Grimseltunnel unbedingt.
In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Christian Zürcher von seiner Reise über den Grimsel und gibt die wichtigsten Eckdaten zum Tunnel-Projekt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Reportage von Christian Zürcher: Wo ein Dorf nur noch acht Schulkinder hat und auf ein Loch im Berg hofft
Mehr zum Grimseltunnel:
«Den Grimseltunnel sollten wir nicht beschliessen – ausser wir erhalten von irgendwoher Dutzende Milliarden»«Die Probleme im Bahnausbau? Der gesamte Ausbauschritt ist eine Fehlkonstruktion»
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Christa Pike überlebte ihre Hinrichtung – was das in den USA auslöst
2026/10/12
Christa Pike hätte Ende September in den USA hingerichtet werden sollen. Die 50-Jährige war 1996 in Tennessee wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Fast drei Jahrzehnte nach dem Urteil sollte es zur Vollstreckung kommen. Doch diese lief nicht nach Plan.
Zwar injizierte man Pike zwei Dosen des tödlichen Medikaments, doch ihr Herz hörte nicht auf zu schlagen. Inzwischen ist sie wieder bei Bewusstsein.
Die Folgen sind unmittelbar: Gouverneur Lee ordnete eine Untersuchung an und setzte weitere Hinrichtungen aus. Pikes Verteidigung fordert, die Strafe in eine lebenslange Freiheitsstrafe umzuwandeln. Ob es einen zweiten Hinrichtungsversuch geben wird, ist offen.
Der Fall ereignet sich in einem Land, in dem die Zahl der Hinrichtungen zuletzt wieder zugenommen hat. Das Pentagon plant derzeit sogar, die Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters live zu übertragen. Gleichzeitig sinkt die Zustimmung zur Todesstrafe in der Bevölkerung gemäss Umfragen, besonders bei jungen Menschen.
Was könnte der Fall längerfristig für die USA bedeuten? Wird jetzt die Todesstrafe als solche infrage gestellt – oder «nur» die gescheiterte Giftspritze? Und wie geht es für Christa Pike weiter?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die misslungene Hinrichtung von Christa Pike und ihre Folgen ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zu Christa Pike und der Todesstrafe in den USA:
Militärhinrichtung soll per Livestream gezeigt werdenGescheiterte Hinrichtung: «Dies ist im Namen von uns allen geschehen»Pike ist wach, aber «sehr verwirrt» – wie geht es nun weiter?Wie kann es sein, dass eine Giftspritze nicht wirkt?
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Die Schülerproteste in Frankreich: Warum die Jugend so wütend ist
2026/10/09
Seit zwei Wochen blockieren Schülerinnen und Schüler in ganz Frankreich Hunderte Schulen. Sie wehren sich gegen zu kleine Klassenzimmer, zu wenig Toiletten, fehlende Lehrpersonen. Am Dienstag dieser Woche sollen allein in Paris über 100’000 Menschen auf der Strasse gewesen sein. Doch die Proteste sind teilweise eskaliert. Es gab Verletzte auf beiden Seiten und mehr als tausend Festnahmen.
Gleichzeitig rufen die Gewerkschaften die Bevölkerung dazu auf, sich den Protesten anzuschliessen. In einer Fernsehansprache versprach der französische Premierminister Sébastian Lecornu, die Jungen ernst zu nehmen – und ihnen zuzuhören.
Was erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler in Frankreich? Werden sich ihre Unterrichtsbedingungen verbessern? Und wer ist für die Eskalation verantwortlich?
Das erklärt Alexandra Föderl-Schmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie ist Wirtschaftskorrespondentin in Frankreich für die Süddeutsche Zeitung und Tamedia und hat in Paris hat sie mit Demonstrantinnen und Demonstranten gesprochen.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Texte von Alexandra Föderl-Schmid zu den Protesten:
«Ich bin hier, um sie zu schützen», sagt eine Mutter. Vor Polizisten? «Natürlich»Über 400 lahmgelegte Schulen, 5000 Festnahmen und «unsägliche Gewalt»
Mehr zum Thema
Diese Schülerproteste zeigen die finale Entfremdung von MacronPremierminister verspricht bessere Bedingungen, aber kein Geld extra
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Vorfall an Zürcher Kanti: Wie nahe darf ein Lehrer seiner Schülerin kommen?
2026/10/08
Über 3000 Whatsapp-Nachrichten, späte Anrufe und Treffen ausserhalb der Schulzeiten: Monatelang pflegte ein Zürcher Kantilehrer einen engen Kontakt zu Sina (Name geändert) – einer minderjährigen Schülerin. Als Sinas Eltern davon erfahren, melden sie den Fall umgehend der Schulleitung und erstatten Strafanzeige. Wochen später und auf Druck des Anwalts der Eltern wird der Lehrer inklusive Arealverbot vorläufig freigestellt. Inzwischen darf er das Schulareal wieder betreten. Für die Eltern ist klar: Die Schule hat viel zu zögerlich reagiert.
Derzeit prüft eine Strafverfolgungsbehörde, ob ein Straftatbestand vorliegt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Catherine Boss und Anielle Peterhans vom Tamedia-Recherchedesk haben den Fall aufgearbeitet. Ihnen lagen auch die 188 A4-Seiten mit Whatsapp-Verläufen vor. Explizite sexuelle Inhalte finden sich darin nicht.
Trotzdem oder gerade deshalb stellen sich schwierige Fragen: Wann überschreitet ein Lehrer oder eine Lehrerin eine Grenze? Wie können Eltern oder die Schule darauf reagieren? Und welche Warnsignale beim eigenen Kind gilt es ernstzunehmen?
In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen Catherine Boss und Anielle Peterhans den ganzen Fall auf.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die ganze Recherche zum Fall:
«Echt süss»: Lehrer schreibt Schülerin Tausende Whatsapp-Nachrichten
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KI-Gipfel in der Schweiz: Druck auf Bundesrat wächst
2026/10/07
Im Februar hat Noch-Bundesrat Guy Parmelin bekannt gegeben, dass die Schweiz den nächsten internationalen KI-Gipfel ausrichten wird. Geplant war ein grosses Treffen von Staatsoberhäuptern sowie Spitzenvertretungen der Techbranche im Sommer 2027.
Nun soll der Gipfel doch kleiner werden und nur auf Ministerebene stattfinden. Der Bundesrat kürzte das Budget auf 5,4 Millionen Franken. Zum Vergleich: Frankreich gab für die Vorgängerkonferenz 13 Millionen Franken aus, Grossbritannien sogar 43 Millionen.
Die Reaktion im Parlament fiel ungewöhnlich deutlich aus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen zusammen und fordern den Bundesrat auf, nachzubessern. Angesichts der rasanten KI-Entwicklung sei der KI-Gipfel eine historische Chance für die Schweiz.
Was fordern die Politikerinnen und Politiker konkret? Was kann die Schweiz gegen die schnelle Entwicklung der KI ausrichten? Und wird aus dem Ministertreffen doch noch ein richtiger Gipfel?
Bundeshausredaktor Cyrill Pinto ordnet diese Fragen ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier den dazugehörigen Artikel lesen: Politiker aller Parteien fordern vom Bundesrat mehr Engagement bei der KIHier die erwähnte Apropos-Folge hören: Verlieren wir bald die Kontrolle über KI?Mehr zum Thema:
Die Schweiz wird Gastgeberin des nächsten Weltgipfels zum Thema KIDer Bund will einen Riesen-KI-Gipfel – bezahlen sollen die FirmenSchweizer KI-Chefentwickler: «Es braucht schärfere Regeln»
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Warum in der Schweiz immer mehr Ärztinnen und Ärzte fehlen
2026/10/06
Wer in der Schweiz eine Hausärztin sucht, einen Kinderarzt braucht oder auf einen Termin bei einer Psychiaterin wartet, kennt das Problem: Es fehlt an Ärztinnen und Ärzten. Besonders in der Grundversorgung ist das Angebot knapp.
Dabei dürfte sich die Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen. Tausende Ärztinnen und Ärzte stehen kurz vor ihrer Pensionierung. Gleichzeitig schaffen es wegen des Numerus Clausus weiterhin viele Interessierte nicht ins Medizinstudium.
Dadurch wird die Schweiz immer abhängiger von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Ausbildung im Ausland gemacht haben. Jetzt fordern die Universitäten noch mehr zusätzliche Studienplätze.
Doch reicht das, um den Ärztemangel zu beheben? Warum gibt es trotz des grossen Bedarfs noch immer so wenige Plätze für das Medizinstudium? Und was bedeutet die Abhängigkeit vom Ausland für die Schweizer Gesundheitsversorgung?
Anna Luna Frauchiger hat junge Ärztinnen und Ärzte getroffen und mit Verantwortlichen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, wie sich der Ärztemangel bereits heute zeigt.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Ärztinnen- und Ärztemangel in der Schweiz
Schweizer Unis haben keinen Platz: Johanson Mahanathan studiert deshalb Medizin in BudapestEin junger Hausarzt erzählt: «Nach nur fünf Monaten war meine Patientenkartei voll»Ärztemangel in der Schweiz: Braucht es mehr Studienplätze?
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Was tun, wenn die Jungen gehen? Das Tessin kämpft gegen Überalterung
2026/10/05
Palmen, Seen, warme Sommerabende: Für viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer steht das Tessin für Ferien, Dolce Vita und gilt als idealer Ort, um sich nach der Pensionierung niederzulassen. Doch dahinter verbirgt sich ein Problem, das den Kanton zunehmend beschäftigt: Nirgendwo in der Schweiz ist die Bevölkerung älter als im Tessin.
Gleichzeitig verlassen immer mehr junge Menschen den Kanton. Sie studieren in anderen Teilen der Schweiz oder in Norditalien – und viele kehren danach nicht mehr zurück.
Was bedeutet diese Entwicklung für das Tessin? Was müsste sich verändern, damit junge Menschen bleiben oder zurückkehren? Und welche Rolle spielt die Anbindung an die Deutschschweiz?
Reporter Moritz Marthaler ist ins Tessin gereist und hat mit Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er, wie die Tessinerinnen und Tessiner auf die demografische Herausforderung blicken und wie der Kanton die wirtschaftliche Krise lösen will.
Mehr zum Kanton Tessin
Turbo-Tourismus nach Corona: Die Tessiner ächzen unter dem Ansturm der DeutschschweizerReportage aus dem Tessin: Verwüstung entlang der MaggiaVelotour quer durch die Schweiz: Zu Fuss über den Monte Ceneri
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Bonus: Guy Parmelin tritt zurück: Was bleibt von ihm als Bundesrat?
2026/10/02
Guy Parmelin war erst Verteidigungsminister (wenn auch nur kurz), dann Chef des Wirtschaftsdepartements. Er hat Joe Biden und Wladimir Putin in Genf empfangen und dabei einen sehr staatsmännischen Auftritt hingelegt. Diverse Freihandelsabkommen hat die Schweiz unter seiner Ägide abgeschlossen. Sein Englisch war gar nicht mal so gut, seine Hipster-Mode dafür umso besser (wenn auch unfreiwillig).
Während seiner gesamten Amtszeit wurde Parmelin immer etwas unterschätzt. Und genau das hat ihm wohl oft geholfen.
Jetzt tritt Guy Parmelin nach elf Jahren aus dem Bundesrat zurück. Schon seit längerem wurde über seinen baldigen Rücktritt spekuliert, er ist der amtsälteste Bundesrat, hat das ordentliche Pensionsalter erreicht – und leidet (offensichtlich) unter Rückenbeschwerden.
Was bleibt von seiner Zeit im Bundesrat? Welche Auftritte, welche Erfolge, welche Niederlagen? War Guy Parmelin überhaupt ein Bundesrat, der in Erinnerung bleibt?
In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» ziehen Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble Bilanz über die Amtszeit von Guy Parmelin im Bundesrat. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser.
Produktion: Sara Spreiter, Noah Fend und Jacky Wechsler
Mehr zu Guy Parmelins Rücktritt:
Und jetzt eine FrauDie Bilanz von Guy Parmelin: Am Ende überraschte er vieleMit Käppi und kurzen Hosen, rettete uns ein Winzer vor dem Zollhammer
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Wohnungskrise in Spanien: Eine Rentnerin wird zum Symbol des Widerstands
2026/10/02
Weinend sitzt Maricarmen Abascal in ihrer Wohnung, in der sie 70 Jahre lang gelebt hat. Vergangenen Mittwoch wurde sie von der Polizei aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt. Ihr Bild ging um die Welt – und löste eine gewaltige Protestwelle aus.
Zehntausende gingen in Madrid auf die Strasse und Maricarmen Abascal wurde zum Symbol des Widerstands gegen eine wachsende Wohnungskrise. In vielen spanischen Städten steigen Mieten und Immobilienpreise rasant – auch wegen Ferienwohnungen und Tourismus. Heute Freitag kommt es gar zu einer Sondersession, in der das Parlament über Massnahmen diskutiert.
Was ist da los in Spanien? Was fordern die Menschen? Und wie geht es für Maricarmen Abascal weiter?
Antworten auf diese Fragen kennt Patrick Illinger, Spanienkorrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des Tages-Anzeigers. Er hat die Geschichte von Maricarmen Abascal und deren politischen Folgen nachgezeichnet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier der Artikel von Patrick Illinger zu Maricarmens Zwangsräumung: «Ich habe es nicht geschafft, mein Heim zu verteidigen»: Das Schicksal einer 87-Jährigen bewegt Spanien
Mehr zum Fall Maricarmen Abascal:
Nach Empörung im Fall Maricarmen stärkt die Regierung den MieterschutzBeim Wohnungsstreit um die spanische Rentnerin kommt es zur WendeProteste zeigten Wirkung: 87-Jährige darf in ihre Wohnung zurückZusatz:
Kurz nachdem Maricarmen Abascal in ihre Wohnung zurückkehren konnte, ist die 87-Jährige am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026 verstorben. Weitere Infos dazu gibt es hier.
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Der Streit um die EU-Verträge
2026/10/01
Sieben Stunden am Montag, fünf Stunden am Dienstag und nochmals mehrere Stunden am Mittwoch. Der Ständerat diskutierte diese Woche intensiv über das bilaterale Vertragspaket mit der EU.
Über zehn Jahre hat die Schweiz die umfangreichen Verträge verhandelt. Diese Woche hat nun die Debatte im Parlament um das neue Vertragspaket begonnen. Zentrale Streitpunkte waren insbesondere die dynamische Rechtsübernahme, die Personenfreizügigkeit, der Lohnschutz und das Ständemehr. Die Ständerätinnen und Ständeräte haben über drei Tage gestritten und abgewogen – und sie haben erste Beschlüsse gefällt.
Was beinhalten die wichtigsten Diskussionspunkte? Wie hat sich der Ständerat positioniert? Wie geht es jetzt weiter? Und welche Chance hätte das EU-Paket bei einer Volksabstimmung?
Bundeshaus-Redaktor Fabian Fellmann hat die Debatte um die Bilateralen III vor Ort in Bern mitverfolgt und analysiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er einen Überblick und ordnet die neusten Erkenntnisse um die Europadebatte ein.
Host: Alexandra AreggerProduktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zum Thema:
Europadebatte im LivetickerKommentar zum EU-Paket: Holen Firmen ausländische Angestellte, sollen sie 4000 Franken zahlen. Was gut klingt, hat schwere NebenwirkungenZuwanderung, Geldflüsse, Positionen: Alles, was Sie über die neuen Verträge mit der EU wissen sollten
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Nike: Der Absturz einer Kultmarke
2026/09/30
Ende der 1980er-Jahre verdrängte Nike Adidas von der Spitze und entwickelte sich zum weltweit führenden Sportartikelhersteller. Mit grossen Athletinnen und Athleten, ikonischen Produkten und aufwendigen Werbekampagnen gelang es dem Unternehmen, Sport und Popkultur miteinander zu verbinden.
Doch in den vergangenen Jahren geriet ihr Erfolgsmodell ins Wanken. Nike überschätzte seine Marktposition, traf strategische Fehlentscheide und verlor wichtige Partnerschaften – unter anderem mit Roger Federer. Gleichzeitig haben sich neue Konkurrenten etabliert. Besonders der Schweizer Laufschuhhersteller On konnte in den vergangenen Jahren stark wachsen.
Was hat Nike falsch gemacht? Warum ist der Sportartikelmarkt heute so hart umkämpft? Und wie gefährlich wird On den führenden Konkurrenten?
Wirtschaftsredaktorin Nelly Keusch hat die Entwicklung von Nike analysiert. In einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung, spricht sie über den Niedergang der einst coolsten Sportmarke der Welt.
Host: Alexandra AreggerProduktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zum Absturz von Nike:
Nike: Der Sportriese verlor seine Coolness, On greift anOn mit Mbappé: Laufschuhfirma steigt ins Fussball-GeschäftOn: Umsatz auf 5,6 Milliarden verdoppeln mit Mbappé
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Die Debatte um den Schulweg: Jedes zweite Kind wird begleitet
2026/09/29
Jedes zweite Kind zwischen vier und sieben Jahren wird von den Eltern in den Kindergarten oder zur Schule begleitet. Das sind zehn Prozent mehr als vor zehn Jahren. Grund dafür ist unter anderem die zunehmende Angst der Eltern. Oder der Schulweg ist schlicht zu lang.
Viele Gemeinden stören sich insbesondere an Elterntaxis. Weil sie den Verkehr vor Schulen behindern und andere Kinder gefährden können. Gleichzeitig warnen Erziehungsexperten vor der ständigen Begleitung durch Eltern – sie könnte die Entwicklung der Kinder nachhaltig beeinflussen.
Welche konkreten Folgen hat das für Kinder? Warum nehmen Elterntaxis zu? Wovor sorgen sich die Eltern genau? Und wovor die Kinder?
Diesen Fragen ist Inlandredaktorin Claudia Blumer nachgegangen. Dafür hat sie auch mit mehreren Psychologinnen und Pädagogen gesprochen. Was sie in diesen Gesprächen erfahren hat und wie die Schweiz bei Elterntaxis und Schulweg-Begleitung im internationalen Vergleich abschneidet, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Der Text zur Folge zum Nachlesen: «Kinder, die allein zur Schule gehen, sind gesünder»
Mehr zur Elterntaxi-Debatte:
Elterntaxis sorgen im ganzen Kanton Zürich für Chaos und GefahrHalteverbot gegen Elterntaxis – Rekurse bremsen EinführungGemeinde greift gegen Elterntaxis vor den Schulhäusern durch
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Neutralität und Ernährung: Was bedeuten die klaren «Nein» an der Urne?
2026/09/28
Die Schweiz hat am Sonntag die Neutralitätsinitiative (70,2 Prozent Nein-Stimmen) und die Ernährungsinitiative (72,5 Prozent Nein-Stimmen) deutlich abgelehnt. Zwar war in beiden Fällen bereits im Vorfeld ein deutliches Nein erwartet worden. Die Deutlichkeit, mit der die Ideen gescheitert sind, ist dennoch bemerkenswert. Auch weil die Urheber der Initiativen unterschiedlicher nicht sein könnten.
Da der millionenschwere SVP-Übervater Christoph Blocher, der eine radikale Interpretation der immerwährenden und bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankern wollte. Dort die Umwelt- und Trinkwasseraktivistin Franziska Herren, die am Schluss fast ohne Partner eine radikale Umstellung der Landwirtschaft anstrebte.
Warum waren die beiden Resultate am Schluss so deutlich? Was bedeutet das für die weiteren Debatten über die Schweizer Neutralität und über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft? Und gab es an diesem Abstimmungssonntag auch Überraschungen?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet die Ergebnisse und die Reaktionen dieser Abstimmung ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Produzent: Noah Fend
Mehr zu den Abstimmungsresultaten:
Leitartikel zum Abstimmungssonntag: Die Schweiz will sich nicht abschottenDeutliches Nein zur Neutralitätsinitiative: «Blocher? Der hat sich komplett verrannt»Interview mit Politgeograf Michael Hermann: «Die Bevölkerung hat sich angesichts der Bedrohungslage neu orientiert»Reaktionen zu Ernährungsinitiative: Nach dem Nein fordern Bauern mehr Geld. Die Jungen Grünen wollen eine Vegi-Kochlehre
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