
Werben im Podcast: Apropos – der tägliche Podcast
Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
601 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
TamediaExplizit
Nein
Erstellt am
2021/03/25
Neueste Episode
2026/10/30
Durchschnittsdauer
22 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Wahl-Patt in Israel: Wie geht es nun weiter?
2026/10/30
Seit 18 Jahren prägt Benjamin Netanyahu die israelische Politik. Doch der langjährige Ministerpräsident steht unter Druck. Der Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023, der zermürbende Krieg im Gazastreifen und mit dem Iran haben tiefe Spuren hinterlassen. Die israelische Gesellschaft ist gespalten, das Vertrauen in die politische Führung erschüttert.
Das zeigte sich auch bei den Wahlen diese Woche: Dabei ist es weder Netanyahus Lager noch der Opposition um Gadi Eisenkot gelungen, eine absolute Mehrheit zu erreichen. Der ehemalige Generalstabschef gilt als Gegenfigur zu Netanyahu.
Wofür steht die Opposition von Eisenkot? Wie lässt sich das unklare Wahlergebnis deuten? Und was bedeutet die politische Unsicherheit für den Nahen Osten und den Rest der Welt?
Kristiana Ludwig berichtet für die«Süddeutsche Zeitung» und Tamedia aus Tel Aviv. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was hinter dem politischen Patt steckt und wie es für Israel nun weitergehen könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Wahlen in Israel
Im Interview: «Tachles»-Chef Kugelmann über Netanyahu, Eisenkot und die Verrohung des LandsMeinung: Eisenkot sollte Koalition mit Arabern wagenKnesset-Wahl: Wie Palästinenser auf das Patt-Ergebnis blicken
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Parmelin-Nachfolge: Diese SVP-Kandidaten wollen in den Bundesrat
2026/10/29
Wer soll Guy Parmelin im Bundesrat beerben? Bei der SVP ist die Suche nach einer Nachfolge in vollem Gang. Zum Ablauf der Meldefrist am vergangenen Freitag haben eine Kandidatin und sechs Kandidaten ihre Ambitionen angemeldet, möglicherweise kommt mit Fraktionschef Thomas Aeschi noch ein weiterer dazu.
Der Nominationsprozess gibt auch Einblick in die Funktionsweise der Partei. In Machtverhältnisse innerhalb der SVP, die Bedeutung des Röstigrabens und die Frage, welchen Platz Frauen bei der Auswahl der Kandidierenden einnehmen.
Wer sind die Figuren, die sich nun zur Wahl stellen? Welche Fragen prägen die Diskussion um das Ticket? Wie geht es im Auswahlverfahren weiter – und wer hat die besten Chancen?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshaus-Chefin, Larissa Rhyn die Ausgangslage ein und erklärt, was der Kampf um die Parmelin-Nachfolge über die SVP verrät.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Bundesratswahl
Politbüro-Folge: Die Bundesratskandidaten im CheckWer beerbt Guy Parmelin? Alles, wichtige zu den KandidatenIm Interview: Pierre Alain Schnegg über seine Bundesratskandidatur
Korrektur: Im Podcast wird gesagt, dass Michael Graber für den Ständerat kandidiert. Das ist falsch. Sein Oberwalliser Kollege Franz Ruppen überlegt sich hingegen eine Kandidatur.
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Der radikale Umbau der Migros
2026/10/28
Die Migros steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Der orange Riese will seine komplizierte Organisation vereinfachen und die elf regionalen Genossenschaften zu einer einzigen zusammenführen. Damit würde sich die Struktur des grössten Schweizer Detailhändlers grundlegend verändern.
Die Reform könnte weitreichende Folgen haben: Nicht nur die Organisation des Unternehmens würde sich verändern, auch Hunderte bis Tausende Stellen könnten betroffen sein. Gleichzeitig ist noch offen, ob der Plan überhaupt umgesetzt werden kann. Eine Urabstimmung könnte das Vorhaben zu Fall bringen.
Was verspricht sich die Migros von der Zusammenlegung? Welche Folgen hätte der Umbau für die Mitarbeitenden? Und was würden Kundinnen und Kunden davon im Alltag merken?
Wirtschaftsredaktorin Nelly Keusch erklärt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos», was hinter den Umbauplänen steckt und warum die Reform für die Migros zu einem Wendepunkt werden könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Umbau der Migros
Die 5 wichtigsten Erkenntnisse: Das müssen Sie zum grossen Migros-Umbau wissenMeinung: Die Migros sägt an Duttweilers Erbe – und das ist genau richtigMigros-Chef Mario Irminger im Interview zum Umbau der Migros
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Wie Serbiens Studierende Präsident Vucic zu Fall brachten
2026/10/27
Seit zwei Jahren protestieren in Serbien Studierende gegen die Regierung von Aleksandar Vucic. Den Anfang nahm die Bewegung am 1. November 2024, nachdem sechzehn Menschen durch ein eingestürztes Vordach eines Hauptbahnhofs getötet wurden.
Nach dem Unglück kam rasch der Verdacht auf Baumängel am frisch sanierten Vordach auf. Der Vorfall wurde zum Symbol für Korruption und Vetternwirtschaft unter Aleksandar Vucic, der Serbien seit 14 Jahren regiert.
Nun hat die Studierendenbewegung den entscheidenden Erfolg erzielt: Bei den vorgezogenen Neuwahlen musste Vucic überraschend deutliche Verluste hinnehmen. Die Wahlniederlage führte zu geradezu ekstatischer Feierstimmung in Serbien.
Was bedeutet dieser Wahlausgang für Serbien? Wer wird künftig in der Regierung sitzen? Und was lässt sich grundsätzlich aus der Studierendenbewegung lernen – in Serbien und anderswo?
Adelina Gashi war kurz vor den Wahlen in Serbien auf Reportage. In einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast, erzählt sie, wie die Studierenden die politische Landschaft verändert haben – und was nach dem Wahlerfolg kommt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Wahlen in Serbien
Umbruch in Serbien: So lief die Abwahl von Vucic abAdelina Gashis Reportage vor der Wahl in SerbienWie Vucic die Diaspora in der Schweiz an der Wahlteilnahme hinderte
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Ein Cyberangriff mit Folgen: Hacker klauen Daten von Spionen und Ex-Bundesräten
2026/10/26
Die berüchtigte Hackergruppe Akira hat Ende September die Server der IT-Firma «PK Softech AG» angegriffen. Die Firma macht Software für Pensionskassen – darunter auch für die Pensionskasse des Bundes.
Beim Angriff haben die Hacker persönliche Daten von über hunderttausend aktuellen oder ehemaligen Bundesangestellten erbeutet. Unter den Betroffenen sind auch Elitesoldaten, Geheimdienstmitarbeitende oder ehemalige Bundesräte. Seit dem Angriff kam es bei einigen der Betroffenen bereits zu ersten Betrugsversuchen mit den gestohlenen Daten.
Wie konnte das passieren? Welche Folgen hat das für die Betroffenen? Wie können sie sich schützen? Und was macht der Bund jetzt?
Thomas Knellwolf ist Reporter am Tamedia-Recherchedesk und befasst sich schwerpunktmässig mit den Bereichen Justiz, Nachrichtendienste und Sicherheit. Gemeinsam mit Reporterin Fabienne Sennhauser hat er auch zum grossen Datenklau beim Bund recherchiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was hinter dem Cyberangriff steckt und wie es jetzt weitergeht.
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Cyberangriff auf PK Softech AG:
Versäumnis bei kleiner Firma verursachte den Daten-GAU des BundesBerüchtigte Hacker haben Daten von Alt-Bundesräten und erpressen die SchweizMigros, Post, der Bund und jetzt auch Zürich: Immer mehr Pensionskassen könnten vom Datenklau betroffen seinPlötzlich überall Hackerangriffe. Was dahintersteckt – und was ein Experte jetzt rät
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Europas Jugend rebelliert: Was steckt hinter der Protestwelle?
2026/10/23
Brennende Barrikaden, eingeschlagene Schaufenster und heftige Zusammenstösse mit der Polizei: Die Proteste in Frankreich haben sich in den vergangenen Tagen auf weitere europäische Länder ausgeweitet.
Auch in Italien, Portugal, Belgien, Serbien, Albanien, Irland und Grossbritannien gehen Tausende junge Menschen auf die Strasse und protestieren gegen gesellschaftliche Missstände und fehlende Perspektiven. Immer wieder kommt es dabei zu Ausschreitungen, woduruch die ursprünglichen Anliegen der Protestierenden in den Hintergrund geraten könnten.
Warum gehen in Europa gerade so viele junge Menschen auf die Strasse? Woher kommt die Gewalt? Und wie geht die Politik mit den Protesten um?
Ein Blick nach Italien zeigt, wie weitreichend die Folgen sein können. Elisa Britzelmeier ist Korrespondentin der «Süddeutschen Zeitung» und von Tamedia in Rom. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was hinter den Demonstrationen in Europa steckt.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Jugendprotesten in Europa
Apropos-Folge zu den Schülerprotesten in FrankreichKrawalle in Mailand: Italien unterschätzt die JugendprotesteAlbanien-Proteste: Warum rebelliert eigentlich auch Albaniens Jugend?Juso ruft zum Jugendstreik in der Schweiz auf – und erntet Kritik
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Berlins radikales Experiment gegen die Wohnungsnot
2026/10/22
Im September gewann die Linkspartei die Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus. Ihr Versprechen: der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Denn diese hat sich in den letzten Jahren enorm zugespitzt. Zwischen 2015 und 2024 hat sich die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter mehr als verdoppelt.
Die Lösung der linken Regierung ist radikal und wäre ein für Europa einzigartiges Experiment. Sie will mehr als 160’000 Wohnungen «vergesellschaften». Berlins grösste Immobilienkonzerne sollen damit enteignet und deren Wohnungen staatlich verwaltet werden.
Wie würde dieses Experiment konkret aussehen? Was spricht dagegen – was dafür? Und wäre das auch in anderen europäischen Städten möglich?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Deutschlandkorrespondent Simon Widmer die Pläne der Berliner Linkspartei um Elif Eralp ein und erklärt, ob die Wohnungsmieten damit tatsächlich sinken würden.
Host: Philipp LoserProduktion: Valeria Mazzeo
Hier zu Simon Widmers Artikel über die geplanten Enteignungen der Linkskoalition: Berlin plant das radikalste Immobilienexperiment Europas
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Einfacherer Export für Kriegsmaterial? Alles Wichtige zur Abstimmung
2026/10/21
Schweizer Rüstungsunternehmen sollen ihre Waffen einfacher exportieren können, das will das Pro-Komitee des Kriegsmaterialgesetzes. Am Ursprung der Debatte um ein gelockertes Kriegsmaterialgesetz stand die Frage, ob andere europäische Länder Waffen aus der Schweiz in die Ukraine weitergeben dürfen.
Eine bürgerliche Mehrheit will nun, dass das Gesetz nicht nur bei der Wiederausfuhr gelockert werden soll. Künftig sollen auch Länder, die sich in einem bewaffneten Konflikt befinden, Schweizer Waffen erhalten können.
Was würde sich bei einem Ja zum erleichterten Export konkret ändern? Wie hängt diese Abstimmung mit der kürzlich abgelehnten Neutralitätsinitiative zusammen? Welche Rolle spielen die Schweizer Rüstungsunternehmen? Und welche Chancen hat die Gesetzesanpassung vor dem Volk?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn das Wichtigste zur Abstimmung vom 29. November.
Host: Philipp LoserProduktion: Sara Spreiter
Mehr Artikel zum Thema:
«Anti-Ukraine-Gesetz» oder Notanker für die Rüstungsindustrie? Das müssen Sie über die Abstimmung wissenPro-Komitee widerspricht sich selbst mit Aussagen zum Wiederausfuhrverbot von Schweizer Waffen3 Millionen Franken für die Lockerung von WaffenexportenSchweizer Waffenexporte erreichen mit 948 Millionen Franken RekordwertVölkerrechtlerin warnt: «Schweizer Waffen könnten auch an Terrorgruppen gelangen»
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Messie-Syndrom: Warum junge Menschen im Chaos versinken
2026/10/20
Sie versinken zu Hause im Chaos, leben zurückgezogen und sind tendenziell älter. So jedenfalls ist das gängige Bild von Menschen, die umgangssprachlich als Messies bezeichnet werden.
Doch dieses Bild trifft nicht immer zu: Es gibt auch viele Junge, die in Unordnung versinken – zum Beispiel die 26-jährige Nina (Name geändert). Wie viele Messie-Betroffene schämt sie sich für ihre Unordnung. Viele Betroffene führen deswegen im Alltag ein Doppelleben.
«An manchen Tagen graut es mir davor, nach Hause zu kommen. Wenn ich sowieso schon gestresst bin und zu Hause dann noch die Unordnung sehe… Dann ist das ziemlich schlimm.»
Was sind die Ursachen für das Messie-Syndrom? Warum sind davon laut Coaches auch immer mehr Junge betroffen? Wo endet überhaupt «normale» Unordnung – und wo beginnt das Messie-Syndrom? Und wie finden Betroffene wieder zur Ordnung?
Unsere Volontärin Sepinud Poorghadiri hat zum Messie-Syndrom recherchiert und sowohl Betroffene als auch Fachpersonen dazu getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was hinter der Diagnose steckt und was sich seit der Coronapandemie bei jungen Menschen verändert hat.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sibylle Hartmann
Artikel zum Messie-Syndrom
Junge auf Messie-Spektrum: «Ich fühle mich wegen der Unordnung zu Hause wie eine Versagerin»Abfall, Fäkalien und Schmutz: Unterwegs mit Spezialreinigern: Wenn Menschen hinter verschlossenen Türen verwahrlosen
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Wird es für Trump jetzt ungemütlich? Alles Wichtige zu den Midterms
2026/10/19
Am 3. November finden in den USA die Midterms statt: Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der 100 Senatssitze werden neu besetzt. Mit Kosten von rund 11,6 Milliarden Dollar für Wahlwerbung dürften die diesjährigen Zwischenwahlen die teuersten in der US-Geschichte werden. Und der Ausgang der Wahlen könnte die Machtverhältnisse in Washington verschieben.
Für die Demokraten ist das Repräsentantenhaus in Reichweite, im Senat bleiben mehrere Duelle offen. Donald Trump tourt derweil mit Rallies durch Swing-States – ist abr inzwischen so unbeliebt, dass sich selbst republikanische Kandidierende von ihm distanziert haben.
Was steht auf dem Spiel? Was hiesse ein Machtwechsel im Kongress konkret für Donald Trump? Und wie würde der Präsident reagieren, wenn seine Partei die Wahlen (und die Mehrheiten) verliert?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet USA-Korrespondentin Charlotte Walser die wichtigsten Fragen rund um die anstehenden Zwischenwahlen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechlser
Alles Wichtige zu den Midterms:
Wird es für Trump jetzt ungemütlich? Was Sie über die Midterms wissen solltenTrumps «persönliche Kriegskasse» für die MidtermsWählen ist ein Hindernislauf – und das ist gewollt so«Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner?
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Vergewaltigungsvorwurf: Entfacht «Cornell 7» eine neue MeToo-Bewegung?
2026/10/16
«We are Jane Doe», «Jane Doe deserves justice», «Stop blaming victims, hold rapists accountable» steht auf den Protestschildern, die überall in den USA hochgehalten werden.
Grund dafür ist die Zivilklage einer ehemaligen Studentin der Elite-Universität Cornell. Sie tritt unter dem Pseudonym «Jane Doe» auf und hat Klage gegen sieben Männer einer Studentenverbindung eingereicht. Sie wirft ihnen eine Gruppenvergewaltigung im Oktober 2024 vor. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung.
Der Fall hat eine landesweite Solidarisierungswelle ausgelöst: Mahnwachen, ein siebenstündiger Sitzstreik, unzählige Posts – und eine Debatte darüber, wie Universitäten mit sexualisierter Gewalt umgehen.
Was ist nach bisherigen Erkenntnissen im Oktober 2024 genau passiert? Warum mobilisiert der Fall so stark? Und was könnte sich an den Unis und in der Politik konkret ändern?
Ann-Kathrin Nezik, New York-Korrespondentin für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger», war an den Protesten zum Fall Cornell 7. Was sie dort erlebt hat, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zum Fall:
«Gerechtigkeit für Jane Doe»: Studierende protestieren gegen Umgang mit VergewaltigungsfallAnrufe von Beschuldigten nach der Tat veröffentlicht – Wut auf Cornell University wächst«Wir sind alle Jane Doe»: Welle der Solidarität mit Cornell-StudentinAufsatz schreiben als Strafe nach einer mutmasslichen VergewaltigungZwei Jahre passierte nichts – jetzt rollt die US-Justiz einen Gruppenvergewaltigungsfall neu auf
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Doku aus Israel: die Kontroverse um den Film «Naza»
2026/10/15
Im Dokumentarfilm «Naza» interviewt das Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor 24 israelische Soldaten. Sie sprechen anonym über Israels militärisches Vorgehen in Gaza und schildern, dass dabei bewusst zivile Opfer in Kauf genommen werden.
Der Film löst damit weltweite Diskussionen aus. Am Filmfestival von Venedig erhielten sie den Spezialpreis der Jury für «Naza» und eine 25-minütige Standing-Ovation. Gleichzeitig hat Benjamin Netanyahus Regierung die beiden Regisseure zu Staatsfeinden erklärt. Sie erhalten Todesdrohungen und können aktuell nicht in ihre Heimat zurück.
Warum reagiert Israel so scharf? Haben die Filmemacherin und der Filmemacher mit diesen Reaktionen gerechnet? Ist das Lob für «Naza» berechtigt? Und kann dieser Film die Debatte über den Nahost-Konflikt verändern?
Filmredaktor Pascal Blum hat «Naza» gesehen und mit dem Regieduo gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Debatte um die brisante Doku aus Israel ein.
Host: Philipp LoserProduktion: Noah Fend
Mehr Informationen zum Thema:
«Naza»-Filmer im Interview: «Wenn so viele in Israel die Gewalt normalisieren, wird das Töten einfacher»Wer beim Gazakrieg mitreden will, muss «Naza» gesehen habenIsraels Kulturminister droht Regisseuren von Gaza-Doku mit AusbürgerungGoldener Löwe für May el-Toukhy, Gaza-Doku erhält Spezialpreis
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Lebensarbeitszeit: Ist das die Rettung für die AHV?
2026/10/14
Hochschulabgängerinnen und -abgänger sollen in der Schweiz in Zukunft länger arbeiten müssen als jene, die eine Lehre gemacht haben. So wollen es die Befürworter der Lebensarbeitszeit.
Mit diesem Modell soll die AHV finanziell entlastet werden. Die bürgerlichen Parteien fordern vom Bundesrat einen Vorschlag für ein solches Lebensarbeitszeitmodell. Dabei wäre nicht das bisher geltende Pensionsalter von 65 Jahren massgebend, sondern etwa die Zahl der geleisteten Arbeitsjahre. Doch genau hier liegen die Hürden – und reichlich politischer Diskussionsstoff.
Wie genau würde ein solches Modell aussehen? Ist es gerechter als das aktuelle System? Und wie gut stehen die Chancen im Parlament?
Konrad Staehelin ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit der Debatte um die Lebensarbeitszeit auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was dahintersteckt und ob diese Reform realisierbar wäre.
Host: Philipp LoserProduktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zum Thema:
Höheres Rentenalter durch die Hintertür? Bürgerliche wollen Lebensarbeitszeit einführen
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Braucht es den Grimseltunnel wirklich? Im Tal finden sie: «unbedingt!»
2026/10/13
Ein Tunnel soll das Berner Oberland mit dem Walliser Goms verbinden. Mit 22 Kilometern wäre der Grimseltunnel der drittlängste Eisenbahntunnel der Schweiz. Baukosten: rund 800 Millionen Franken.
Das Projekt wird von Verkehrsminister Albert Rösti vorangetrieben, spaltet allerdings die Politik. Kritikerinnen und Kritiker finden, der Bau sei ein reines Tourismusprojekt, der Nutzen hingegen gering. Und die Eidgenössische Finanzkontrolle kommt zum Schluss: Die öffentlichen Mittel wären damit nicht effizient eingesetzt.
Aber wie stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Berner Oberland und im Wallis zum Grimseltunnel? Um diese Frage zu beantworten, ist Reporter Christian Zürcher hingereist und hat mit den Menschen im Tal geredet. Und festgestellt: Sie wollen den Grimseltunnel unbedingt.
In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Christian Zürcher von seiner Reise über den Grimsel und gibt die wichtigsten Eckdaten zum Tunnel-Projekt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Reportage von Christian Zürcher: Wo ein Dorf nur noch acht Schulkinder hat und auf ein Loch im Berg hofft
Mehr zum Grimseltunnel:
«Den Grimseltunnel sollten wir nicht beschliessen – ausser wir erhalten von irgendwoher Dutzende Milliarden»«Die Probleme im Bahnausbau? Der gesamte Ausbauschritt ist eine Fehlkonstruktion»
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Christa Pike überlebte ihre Hinrichtung – was das in den USA auslöst
2026/10/12
Christa Pike hätte Ende September in den USA hingerichtet werden sollen. Die 50-Jährige war 1996 in Tennessee wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Fast drei Jahrzehnte nach dem Urteil sollte es zur Vollstreckung kommen. Doch diese lief nicht nach Plan.
Zwar injizierte man Pike zwei Dosen des tödlichen Medikaments, doch ihr Herz hörte nicht auf zu schlagen. Inzwischen ist sie wieder bei Bewusstsein.
Die Folgen sind unmittelbar: Gouverneur Lee ordnete eine Untersuchung an und setzte weitere Hinrichtungen aus. Pikes Verteidigung fordert, die Strafe in eine lebenslange Freiheitsstrafe umzuwandeln. Ob es einen zweiten Hinrichtungsversuch geben wird, ist offen.
Der Fall ereignet sich in einem Land, in dem die Zahl der Hinrichtungen zuletzt wieder zugenommen hat. Das Pentagon plant derzeit sogar, die Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters live zu übertragen. Gleichzeitig sinkt die Zustimmung zur Todesstrafe in der Bevölkerung gemäss Umfragen, besonders bei jungen Menschen.
Was könnte der Fall längerfristig für die USA bedeuten? Wird jetzt die Todesstrafe als solche infrage gestellt – oder «nur» die gescheiterte Giftspritze? Und wie geht es für Christa Pike weiter?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die misslungene Hinrichtung von Christa Pike und ihre Folgen ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zu Christa Pike und der Todesstrafe in den USA:
Militärhinrichtung soll per Livestream gezeigt werdenGescheiterte Hinrichtung: «Dies ist im Namen von uns allen geschehen»Pike ist wach, aber «sehr verwirrt» – wie geht es nun weiter?Wie kann es sein, dass eine Giftspritze nicht wirkt?
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