
Werben im Podcast: Leben heißt Veränderung - der DPtV-Podcast
Dieser Podcast hat
53 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2020/02/27
Neueste Episode
2026/02/19
Durchschnittsdauer
32 min.
Veröffentlichungsintervall
41 Tage
Beschreibung
"Leben heißt Veränderung" ist der Podcast der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung. Er wendet sich an approbierte Psychotherapeut*innen und solche die es werden wollen. In den einzelnen Folgen erzählen Kolleginnen und Kollegen, welche Antworten sie auf aktuelle Fragen gefunden haben und sie teilen ihre Erfahrungen. Es geht um den Berufseinstieg, die vielfältigen Arbeitsfelder und die Veränderungen durch die Digitalisierung. Wir von der DPtV wollen mit diesem Podcast den Erfahrungsaustausch fördern und die Weiterentwicklung des Berufsfelds begeiten.
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DPtV 53 – Übertragung und Gegenübertragung mit Generationsbezug
2026/02/19
Spielt das Alter in der Psychoanalyse eine Rolle? Allerdings. Es zeigt sich in Übertragung und Gegenübertragung sowie in generationsbezogenen Perspektiven. Wir klären, welchen Platz der Blick auf die Kindheit heute wirklich hat – jenseits der Klischees – und wie Analytiker*innen Rollenangebote prüfen, zeitweise übernehmen und wieder lösen. Nadiya Kroshka, Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin mit eigener Praxis in Bergisch Gladbach-Refrath, beschreibt die Stärken dieser Methode und welche Grenzen sie zieht. Sie erläutert auch, wie sich eigene Irritationen für die therapeutische Arbeit produktiv nutzen lassen. Nadiya Kroshka arbeitet auf Deutsch, Russisch und Ukrainisch.
Ihr Buch „Deine innere Mutter“ ist bei Klett-Cotta erschienen:
https://www.klett-cotta.de/produkt/nadiya-kroshka-deine-innere-mutter-9783608402032-t-9161
DPtV 52 – Demenz, Depressionen & Co. alterssensibel diagnostizieren
2026/01/21
Nur wenige ältere und hochaltrige Menschen beginnen eine Therapie. Aber es werden mehr. Denn auch sie haben ein Recht auf Behandlung psychischer Störungen. Allerdings bilden z. B. Depressionen sich im Alter anders ab. Warum Diagnostik alterssensibel sein muss, erklärt in dieser Folge Dr. Alexandra Wuttke, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie des höheren Lebensalters an der Universität Konstanz. Sie forscht zur Psychotherapie im Alter und zu dyadischen Interventionen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Auch Stress und Resilienz im Alter gilt ihr Interesse.
DPtV 51 – „Zu jung für erwachsen?“ – Wenn Therapie an Altersgrenzen stößt
2025/12/24
Mit 21 gilt man offiziell als erwachsen. Doch nicht alle haben zu diesem Zeitpunkt bereits die nötige Reife, um eigenverantwortlich Ziele zu setzen oder Entscheidungen zu treffen. Was passiert, wenn Altersgrenze und Entwicklungsgrad nicht übereinstimmen? In dieser Folge spricht Claudia Bernhardt, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, über Stolpersteine beim Übergang in die Erwachsenentherapie und erklärt, warum flexible Lösungen so wichtig sind, um junge Menschen nicht allein zu lassen.
DPtV 50 – Unsere Krisen, Eure Krisen
2025/11/26
Boomer, Millennials, Gen Z – Diese Labels sollen Unterschiede in Werten, Kommunikation und Krisenbewältigung markieren. Doch wie relevant ist der sogenannte Generationen-Gap tatsächlich in der psychotherapeutischen Praxis? Und für wen genau? In dieser Folge berichtet Prof. Dr. Julia Asbrand – Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin sowie Professorin für Klinische Psychologie an der Universität Jena von ihrer Forschung zu Psychophysiologie, Angststörungen und Auswirkungen gesellschaftlicher Krisen auf Kinder und Jugendliche.
DPtV 49 – Wie reagiert Psychotherapie auf eine alternde Gesellschaft?
2025/10/29
Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft wächst. Doch nur wenige von ihnen nehmen eine Psychotherapie in Anspruch. Wie bereichernd das Arbeiten mit insbesondere älteren Patient*innen sein kann, davon berichtet die Psychotherapeutin und Klinische Neuropsychologin Julia Michel. Als Expertin für Psychotherapie mit älteren Menschen kennt sie aktuelle Entwicklungen, hat Tipps parat und beschreibt, wie sie Herausforderungen in der Praxis meistert.
DPtV 48 – Ruhestand: Abschied und Neubeginn
2025/09/30
Die meisten Menschen fühlen sich heutzutage jünger als sie sind. Zu den Älteren, gar zu den Alten zu gehören, erscheint wenig erstrebenswert. Muss das so sein? Dr. Georg Henning vom Deutschen Zentrum für Altersfragen sagt „nein“. Der Diplompsychologe vom Deutschen Zentrum für Altersfragen erforscht den Übergang aus dem Arbeitsleben in den Ruhestand und erklärt in dieser Folge, was hier zu beobachten ist – emotional, kognitiv und im historischen Kontext.
DPtV 47 – Emotionale KI – das Spiel mit den Gefühlen
2025/05/01
Interaktionen mit KI-Chatbots wirken immer natürlicher. Beinahe menschlich, denn auch Gefühle werden simuliert. Wir können ChatGPT beispielweise genau vorgeben, wie sich der Bot uns gegenüber verhalten soll. Emotionale KI geht noch einen Schritt weiter. Replika ist hierfür ein bekanntes Beispiel. Welche Wirkung erzeugt werden soll, erklärt in dieser Folge Eva Weber-Guskar, Professorin für Ethik und Philosophie der Emotionen an der Ruhr Universität Bochum. Ihr aktuelles Buch heißt: „Gefühle der Zukunft – Wie wir mit emotionaler KI unser Leben verändern.“
DPtV 46 – Der EU-AI-Act und seine Ziele
2025/04/03
Das 2024 verabschiedete KI-Gesetz der EU, will vor allem Risiken minimieren. Risiken, die sowohl einzelnen Bürger*innen als auch dem Staat als Ganzem drohen. Interessant ist, wie sie eingeordnet werden. Als unannehmbare Risiken gelten unter anderem kognitive Verhaltensmanipulationen und die Klassifizierung von Menschen auf Grundlage ihres Verhaltens. Hier hören auch Psychotherapeut*innen genau hin. In dieser Folgen beantwortet Antonio Krüger, Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, einige der wichtigsten Fragen zum KI-Gesetz.
DPtV 45 – Unverzichtbar menschlich – Psychotherapie im KI-Zeitalter
2025/03/06
An KI-gestützten psychotherapeutischen Anwendungen wird geforscht und gleichzeitig suchen viele Menschen Rat und Unterstützung bei den großen Sprachmodellen wie ChatGPT oder Gemini. Was passiert, wenn Menschen und algorithmische Systeme zu therapeutischen Themen miteinander kommunizieren? Seine Beobachtungen und Einschätzungen teilt der Psychoanalytiker Nils Frithjof Töpfer. Er ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an der MSH Medical School Hamburg. In dieser Episode werden die Grenzen deutlich, an die lernende Maschinen stoßen, und das Unersetzliche der Mensch-Mensch-Beziehung.
DPtV 44 - Technikfolgenabschätzung: Gesellschaftliche Veränderungen durch KI
2025/02/06
„Wir bestehen darauf, dass der Mensch das letzte Wort behält“, stellte der Deutsche Ethikrat im März 2024 in seiner Stellungnahme zur Künstlichen Intelligenz unmissverständlich fest. Armin Grunwald, Technikphilosoph und -ethiker am Karlsruher Institut für Technologie, hat sie mitverfasst. Er kennt die Diskussionen, etwa darüber, welche Jobs in Zukunft relevant sein werden und was das gesellschaftlich bedeutet. In diesem Podcast lädt der Experte für Technikfolgenabschätzung zu einer nüchternen Betrachtung algorithmischer Systeme ein.
DPtV 43 – Wie Psychotherapeut*innen KI für sich nutzen können
2025/01/09
Selbst im vertrauten Textverarbeitungsprogramm lassen sich inzwischen KI-Anwendungen nutzen. Sie drängen sich geradezu auf. Sie deshalb (oder aus vielen anderen nachvollziehbaren Gründen) zu ignorieren, hieße, auf klare Vorteile zu verzichten. Doris Weßels, Professorin für
Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Kiel und ausgewiesene Expertin für KI-gestütztes Lernen und Schreiben, erklärt in dieser Folge, wie KI beim Schreiben von Texten hilft, den Wissensdurst stillt oder uns fachlich auf dem Laufenden hält.
DPtV 42 – „KI für alle“ – eine Technologie setzt sich durch
2024/12/12
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute allgegenwärtig: Die Technologie steckt in Autos, Staubsaugerrobotern und Streamingdiensten. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit von Psychotherapeutinnen, auch weil immer mehr Patientinnen KI-Tools in ihrem Alltag nutzen, und sich, etwa von ChatGPT, helfen lassen. Katharina Zweig, vielfach ausgezeichnete Informatikerin und Professorin an der RPTU Kaiserslautern, erklärt in dieser Folge, wie Maschinen lernen, wo KI ihre Grenzen hat – und warum man sie unbedingt ausprobieren sollte.
DPtV 41 – Geflüchtete Minderjährige in Psychotherapie
2024/10/01
Mit der Ankunft in Deutschland sind die Strapazen noch lange nicht überstanden. Geflüchtete Kinder und Jugendliche müssen sich in einer fremden Gesellschaft zurechtfinden und womöglich auch noch die Erwartungen ihrer Eltern erfüllen. Joachim Radtke, Leiter des Berliner Instituts für Verhaltenstherapie, kennt die Herausforderungen, die ihnen zu schaffen machen. In dieser Folge beschreibt der Kinder- und Jugendpsychotherapeut, wie er seinen minderjährigen Patient*innen hilft, sich am neuen Ort zu orientieren und ihren eigenen Weg zu finden.
DPtV 40 – Ethische Fragen in der Therapie von Kindern und Jugendlichen
2024/09/03
Die therapeutische Praxis berührt immer wieder auch ethische Fragen. Drei zentrale Fragen werden in dieser Folge von „Leben heißt Veränderung“ betrachtet: die Indikation von Psychotherapie, das Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Autonomie und der Umgang mit der Schweigepflicht gegenüber den Eltern des behandelten Kindes. Psychotherapeuti*innen müssen hier klare Entscheidungen treffen. Hilfestellung gibt Prof. Dr. Claudia Calvano, Leiterin der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche an der Freien Universität Berlin.
DPtV 39 – Psychotherapie mit Kindern suchtkranker Eltern
2024/08/06
Werden Kinder verhaltensauffällig oder depressiv, können unterschiedliche Erfahrungen, Lebensumstände und Probleme die Ursache sein. Ein häufig tabuisiertes Problemfeld: Eltern oder wichtige Bezugspersonen könnten suchtkrank sein. Mehr als drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland haben mindestens einen suchtkranken Elternteil. Über sie spricht die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Dorina Kunzweiler-Holzer, die tiefenpsychologisch fundiert mit Kindern suchtkranker Eltern arbeitet.
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