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SAZsport

Werben im Podcast: SAZsport

Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
156 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
SAZsport
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/03/18
Neueste Episode
2025/12/12
Durchschnittsdauer
43 min.
Veröffentlichungsintervall
21 Tage

Beschreibung

In regelmäßigen Abständen spricht SAZsport, das Medium für die Sportbranche, mit Entscheidern aus der Sportartikelindustrie und namhaften Vertretern aus der Wirtschaft über aktuelle Themen rund um den Sporthandel. Dabei geht es um Trends im Markt, Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, innovative Technologien, Nachhaltigkeit und vieles mehr. Bleiben Sie dran und folgen Sie uns hier oder über den Newsletter von SAZsport.de.

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SAZsport-Podcast mit Stefan Herzog & Stefan Rosenkranz Krise trifft Konsolidierung: Die Branche muss sich neu sortieren
2025/12/12
2025 war für die Sportbranche ein kompliziertes Jahr. Im großen SAZsport-Jahresabschluss-Podcast ziehen Stefan Herzog (VDS) und Stefan Rosenkranz (BSI) Bilanz. Ein Gespräch über Insolvenzen, politische Signale – und über die Chancen, die der Branche 2026 neuen Schwung verleihen könnten. Die Sportbranche blickt auf ein Jahr zurück, das intensiver kaum hätte ausfallen können. 2025 war geprägt von einer spürbaren Konsumzurückhaltung, wachsenden Kosten, personellen Engpässen und einer Insolvenzwelle, die nicht nur den Sportfachhandel, sondern den gesamten Nonfood-Retail erschüttert hat. Dennoch zeigt sich: Die Branche steht weiterhin auf einem stabilen Fundament, getragen von einer nach wie vor hohen gesellschaftlichen Relevanz von Sport, Bewegung und Outdoor-Aktivitäten. Im großen SAZsport-Jahresabschluss-Podcast kommen zwei der wichtigsten Stimmen der Branche zu Wort: Stefan Herzog, Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel (VDS), und Stefan Rosenkranz, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI), der aller Voraussicht nach im Sommer 2026 seinen Posten übergeben wird. Im Gespräch schildern beide, wie sich Handel und Industrie durch ein Jahr voller Brüche und Wendepunkte navigiert haben. Stefan Herzog beschreibt die Lage der Händler als „Blumenstrauß an Herausforderungen“ – vom anhaltenden Generationswechsel im Mittelstand über fehlende Investitionskraft bis hin zu politischen Versäumnissen. Gleichzeitig betont er aber, dass die Branche mit ihren starken Segmenten wie Running, Teamsport und Outdoor weiterhin Wachstumsimpulse setzt. Besonders wichtig: Die Erkenntnis, dass Handel und Industrie künftig enger zusammenarbeiten müssen – datengestützt, digitaler und in neu integrierten Geschäftsmodellen. Auch aus Sicht der Industrie war 2025 ein Jahr der Anpassung. Stefan Rosenkranz spricht über Rückgänge von bis zu 20 Prozent in einzelnen Wochen und die Konsequenzen, die sich daraus für Kostenstrukturen und Innovationstempo ergeben. Doch es gibt auch deutliche positive Signale: Die neue Sportstättenförderung des Bundes, die über eine Milliarde Euro umfasst, schafft Perspektive für Bewegung, Vereine und damit auch für Märkte. Zudem treiben Projekte wie SDEX 3.0 den digitalen Datenaustausch voran und legen die Basis für nachhaltigere, effizientere Wertschöpfungsketten. Beide sind sich einig: Die Zukunft der Branche entscheidet sich weniger an kurzfristigen Umsätzen als an der Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu entwickeln – technologisch, politisch und strukturell. Und 2026 könnte, trotz aller Unwägbarkeiten, zu einem Jahr des Aufbruchs werden. Unbedingt reinhören!
SAZsport-Podcast mit Prof. Stefan Luppold: Wie sich Fachmessen neu erfinden müssen
2025/11/25
Die Verlagerung der ISPO Munich zeigt, wie stark sich die Fachmessenlandschaft im Wandel befindet. Die Branche fragt sich mehr denn je, welche Rolle große Präsenzformate künftig noch spielen. Im SAZsport-Podcast erläutert Prof. Stefan Luppold, wohin sich das Messewesen entwickelt und welche Konzepte Zukunft haben. 55 Jahre ISPO Munich – und nun das Ende einer Ära. Die wichtigste Sportartikelmesse der Welt verlässt die bayerische Landeshauptstadt und zieht nach Amsterdam um. Ein Schritt, der weit über einen bloßen Standortwechsel hinausgeht. Er zwingt die gesamte Branche dazu, sich neu zu sortieren: Braucht es klassische Messen überhaupt noch? Oder haben Showrooms, Außendienst und Events das übernommen, was früher vorrangig in Messehallen möglich war? Im neuen SAZsport-Podcast sprechen wir darüber mit jemandem, der seit Jahrzehnten beobachtet, wie sich Messen wirtschaftlich, kommunikativ und kulturell verändern: Stefan Luppold, einer der führenden Messeexperten im deutschsprachigen Raum und seit 2011 Professor für Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW Ravensburg. Luppold ordnet ein, warum die Entscheidung für Amsterdam selbst Branchenkenner überrascht hat. Er erklärt, weshalb er „nicht von einem Strukturwandel spricht“, die Verlagerung als „einen Einzelfall“ sieht — und was der Schritt über die Lage der B2B-Messelandschaft verrät. Er spricht darüber, wie sich Messekonzepte verändern müssen, warum Festivalisierung und multisensorische Erlebnisse an Bedeutung gewinnen und wieso ein Messeauftritt heute weit über das Ordergeschäft hinausgeht. Denn der Return on Investment bemisst sich längst nicht mehr nur in Auftragsbüchern, sondern, wie Luppold sagt, auch als „Return on Information“. Dazu beleuchten wir, welche Rolle der Standort wirklich spielt, ob „Konzept den Standort schlägt“ und warum selbst eine Wintersportmesse in Amsterdam funktionieren kann. Luppold zeigt auf, dass Authentizität und Atmosphäre zwar wichtig bleiben, am Ende aber das stimmige Konzept entscheidet — egal ob am Bodensee, in München oder in den Niederlanden. All das erfahrt ihr in der neuen Folge des SAZsport-Podcasts. Euch allen gute Erkenntnisse!
SAZsport-Podcast mit Magdalena Kalus & Susann Lehmann Running Via Alpina: 50 Tage, 2.000 Kilometer, 120.000 Höhenmeter
2025/10/31
Zwei Ultraläuferinnen, ein Traum: einmal quer durch die Alpen – zu Fuß. Im Sommer 2025 wagten sich Magdalena Kalus und Susann Lehmann an die Via Alpina. Hier erzählen sie, was sie angetrieben hat, wie sie Rückschläge gemeistert haben – und warum man große Ziele am besten zu zweit erreicht. Zwei Frauen, mehrere Paar Laufschuhe – und ein Traum, der größer ist als jeder Marathon. In dieser Folge des SAZsport Podcasts spreche ich mit Magdalena Kalus und Susann Lehmann, zwei außergewöhnlichen Ultraläuferinnen, die im Sommer 2025 die Via Alpina laufend durchquert haben. 2.000 Kilometer, 120.000 Höhenmeter, acht Alpenländer. Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie überhaupt auf die Idee kamen, die Via Alpina zu laufen – ein Projekt, das ursprünglich aus einem Buch entstand und schnell zu ihrem größten Abenteuer wurde. Sie sprechen offen über Verletzungen, Wetterchaos und die Momente, in denen Aufgeben fast leichter gewesen wäre. Aber auch über das, was sie getragen hat: Vertrauen, Teamgeist – und der unerschütterliche Glaube daran, dass man mit genug Willen (und ein paar Ersatzschuhen) alles schaffen kann. Susann Lehmann nimmt uns mit auf die Etappen dieser 50 Tage: endlose Stunden Laufen, jeden Tag, bei Regen, Hagel oder Hitze. Mal sieben Kilometer, mal 66, oft mit vierstelligen Höhenmetern. Währenddessen kämpft Magdalena Kalus mit einer hartnäckigen Fußverletzung – und findet trotzdem Wege weiterzumachen. Natürlich geht es auch um das, was Sportartikelhändler und Marken interessiert: Wie viele Paar Schuhe braucht man eigentlich für eine solchen Ultratrail? Welche Modelle haben durchgehalten – und warum waren ausgerechnet Gore-Tex-Schuhe am Ende die Rettung? Mein Tipp: Unbedingt reinhören in die Folge – viel Spaß dabei!
SAZsport-Podcast mit Christian Tötzke: Wie Hyrox den Handel in Bewegung bringt
2025/10/13
Hyrox ist nicht nur ein Trendsport. Durch die Kooperation mit Intersport öffnet sich das Fitnessformat gezielt für den stationären Handel und neue Eventkonzepte am PoS. Im Podcast erklärt Gründer Christian Tötzke, wie die Sportartikelbranche vom Hyrox-Boom profitieren kann. Ein Wettkampf, der Ausdauerlauf mit funktionellem Training kombiniert – und damit eine völlig neue Sportkategorie geschaffen hat – das ist Hyrox. Das Format, 2017 von Christian Tötzke und Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste ins Leben gerufen, hat sich in kürzester Zeit von Hamburg aus zu einer internationalen Eventserie entwickelt. Hunderttausende Teilnehmer messen sich inzwischen auf fast allen Kontinenten in Disziplinen wie Schlittenziehen, Burpee Broad Jumps oder Wall Balls – neben dem obligatorischen Ein-Kilometer-Lauf. Im aktuellen SAZsport-Podcast spricht Hyrox-Gründer Christian Tötzke über den rasanten Aufstieg seines Formats, die besondere Community, die dahintersteht, und die Chancen, die sich daraus für den Sportfachhandel ergeben. Denn Hyrox ist längst mehr als ein Event – es ist ein wachsendes Ökosystem rund um Schuhe, funktionelle Bekleidung und Trainingsequipment. Christian Tötzke erklärt, wie viel Organisation hinter einem einzigen Event steckt und warum er das Potenzial an neuen „Hyroxern“ in Deutschland auf Sicht von vier bis fünf Jahren für enorm hält. Auch strategische Partnerschaften spielen dabei eine zentrale Rolle: Mit Intersport wurde jüngst eine Kooperation gestartet, die Händlern neue Möglichkeiten bietet, Hyrox-Erlebnisse direkt in den Point of Sale zu integrieren – etwa über lokale Events oder gemeinsame Aktionen mit Markenpartnern wie Puma. Spannend ist auch der unternehmerische Ansatz: Wer will, kann selbst aktiv werden und unter der Marke Hyrox eigene Trainingsflächen oder Studios eröffnen. „Darin steckt definitiv ein Geschäftsmodell“, betont Tötzke. Für Händler und Fitnessunternehmer eröffnet das Format so eine zusätzliche Perspektive – zwischen klassischem Studio, Laufcommunity und funktionellem Training. Viel Spaß mit unserer neuen Folge!
SAZsport-Podcast mit Sigi Müller Wie Outtra ein Tool auf ein neues Level heben möchte
2025/09/19
Die Outdoor-Branche steht nach einer schwierigen Saison unter Druck – doch zugleich entstehen spannende digitale Lösungen. Im neuen SAZsport-Podcast erklärt Sigi Müller, Geschäftsführer von Outtra, wie Industrie und Handel durch smarte IT-Tools noch enger zusammenrücken können. Im aktuellen SAZsport-Podcast begrüße ich Sigi Müller, Gründer und Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Outtra. Seit fast zehn Jahren verfolgt er das Ziel, Industrie und Handel über digitale Tools enger zusammenzubringen und damit ein transparentes Ökosystem für Daten und Prozesse zu schaffen. Wir haben uns darüber ausgetauscht, wie sich die Stimmung in der Branche aktuell darstellt, welche Rolle die Kaufzurückhaltung der Konsumenten spielt und warum trotzdem weiterhin Chancen für starke Marken und Händler bestehen. Ein zentrales Thema ist die komplett überarbeitete Plattform Outtra.com: Sigi Müller erläutert, welche Verbesserungen die Branche auf dem neuen Dashboard erwarten kann, welchen Mehrwert die Markenwelten bieten und wie einfach die Integration für Partner möglich ist. Darüber hinaus gibt er spannende Einblicke in die Entwicklung eines KI-basierten Voice Assistant für das Tool Where-To-Buy – ein Schritt, der die Nutzerfreundlichkeit auf ein neues Level heben könnte. Und nicht zuletzt spricht er über die Vorfreude auf den bevorstehenden SPOKO, den großen SAZsport-Kongress am 24. September in Köln, bei dem Outtra erneut als Presenting Partner auftritt. Viel Spaß mit unserer neuen Folge!
SAZsport-Podcast mit Katja Mendel: So will die neue Impact Managerin Sport 2000 grüner machen
2025/08/29
Wie können Sport 2000 und die Händler nachhaltiger werden? Darüber spricht Katja Mendel, Sustainability & Impact Managerin der Verbundgruppe im Podcast. Sie erklärt, warum „Impact“ mehr als ein Buzzword ist, welche Schritte die hauseigene Green Vision Unit jetzt geht und wie mit kritischen Stimmen umgegangen wird Nachhaltigkeit ist im Sportfachhandel längst kein Randthema mehr – doch zwischen Anspruch und Umsetzung liegt oft ein weiter Weg. Genau hier setzt Katja Mendel an. Seit Juli 2025 ist sie bei Sport 2000 als Sustainability & Impact Managerin für die Green Vision Unit verantwortlich. Ihre Aufgabe: Nachhaltigkeit so umzusetzen, dass echte Wirkung entsteht. Im Gespräch blickt Katja Mendel zurück auf ihre Zeit als Geschäftsführerin des Outdoor-Händlers AlpenStrand, den sie Anfang 2023 wegen Fachkräftemangels schließen musste. Heute entwickelt sie Strategien, die nicht nur einzelne Händler, sondern die gesamte Branche betreffen. Sie verrät, welche Initiativen dabei im Vordergrund stehen: von einem Schuhrecycling-Pilotprojekt bis hin zur Frage, wie Sporthäuser für nachhaltige Konzepte gewonnen werden können. Die Managerin spricht offen über Erfolge, aber auch über Stolpersteine und kritische Stimmen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft. Warum „Impact“ bei Sport 2000 nicht nur Schlagwort ist und welches Team hinter der Green Vision Unit steckt - auch das hört ihr in dieser neuen Folge des SAZsport-Podcasts.
SAZsport-Podcast mit Toni Kurz: Der ungewöhnliche Weg des „Outlet King“
2025/08/08
Ein Unternehmer mit einer klaren Mission: Der Schweizer Toni Kurz hat aus einem Sechs-Quadratmeter-Laden ein erfolgreiches Outlet-Geschäft gemacht, das den Überfluss der Sportartikelindustrie und die Retourenflut produktiv nutzen möchte. Im SAZsport-Podcast spricht der 31-Jährige über seine Strategie und Kooperationen mit dem Sportfachhandel. In der aktuellen Podcast-Folge von SAZsport lernen wir einen Unternehmer kennen, der mit klassischen Businesspfaden wenig am Hut hat – und das ganz bewusst: Toni Kurz, 31, Gründer von Outlet King, sagt von sich selbst: „Ich bin kein CEO – ich bin Innovator, ich löse Probleme.“ Er meint damit Probleme wie die Überproduktion der Sportartikelindustrie oder auch die Retourenflut im E-Commerce. Schon mit elf Jahren eröffnete Toni Kurz einen eigenen Laden – auf sechs Quadratmetern, mit Ware, die er sich aus Ersparnissen besorgte. Heute betreibt er ein 2.500 Quadratmeter großes Outlet in Spiez bei Bern, das über 50.000 Artikel mit Fokus auf Sport umfasst, sowie eine zweite Filiale im Kanton Aargau. Dass es so weit kommen konnte, liegt auch daran, dass er sich nicht hat entmutigen lassen – trotz negativer Schulzeit-Erfahrungen und einigem Gegenwind. Im Gespräch verrät Kurz außerdem, warum er eigentlich Sportartikel verkauft, was es mit der Großaktion „Outlet King on Tour“ auf sich hat und wie kooperationsbereit sich der Schweizer Sportfachhandel ihm gegenüber verhält. Mein Tipp: Unbedingt reinhören!
SAZsport-Podcast mit Max Meyer und Nicola Eibich Kreislaufwirtschaft in der Logistik: Das ist der Plan von Meyer & Meyer
2025/07/18
Die Textillogistik befindet sich im Wandel: Nachhaltigkeit, Transparenz und Kreislauffähigkeit sind gefragter denn je. Wie ein mittelständisches Unternehmen aus Osnabrück diesen mitgestaltet, zeigt das Beispiel Meyer & Meyer. Ein Podcast-Gespräch über zirkuläre Logistik und Branchenkooperationen. Die Textillogistik steht an einem Wendepunkt – und ein Unternehmen aus Osnabrück geht dabei mit gutem Beispiel voran. In der aktuellen Folge des SAZsport-Podcasts spreche ich mit Max Meyer, CEO von Meyer & Meyer, und Nicola Eibich, Circular Fashion Consultant aus London und dessen Beraterin, über neue Wege in der Logistik, nachhaltige Prozesse und ihre Vision für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in der Sport- und Outdoorbranche. Denn Meyer & Meyer beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den klassischen Warentransport oder die Lagerung. Mit ihrem Service „&flow“ bietet das Unternehmen Herstellern und Händlern zusätzlich die Möglichkeit, getragene oder beschädigte Textilien professionell zu reinigen, zu reparieren und wieder in den Markt zu bringen – sei es durch Rückgabe, Vermietung oder Wiederverkauf. Damit schließt das Familienunternehmen die Lücke zwischen Rückführung und Wiederverwertung, die viele Marken aktuell noch selbst zu füllen versuchen. Wie der gesamte Aufbereitungsprozess bei „&flow“ funktioniert, mit welchen Marken aus der Sportbranche Meyer & Meyer bereits zusammenarbeitet und welche Rückmeldungen es aus dem Handel und von Verbänden bisher gab, werden uns gleich Max Meyer und Nicola Eibich verraten. Auch ein spannendes Zukunftsprojekt kommt zur Sprache: ein Marktplatzangebot, über das aufbereitete Ware zurück in den Verkaufskreislauf gebracht werden soll. Reinhören lohnt sich – ich wünsche euch gute Erkenntnisse!
SAZsport-Podcast mit Felix Appelfeller: Wie Jung von Matt Sports Marken sichtbar macht
2025/06/27
Große Emotionen, große Namen – und trotzdem zählt am Ende mehr bei einer Sportkampagne: Relevanz, Haltung und Kreativität. Im Podcast spricht Felix Appelfeller von Jung von Matt Sports über das Erfolgsgeheimnis der Hamburger Agentur, über Tops und Flops und das Thema Inklusion. Wenn in Deutschland eine Sportkampagne für Aufsehen sorgt, steckt häufig Jung von Matt Sports dahinter. Die Hamburger Agentur hat sich als kreative Größe im Sportmarketing etabliert – zuletzt mit der viel diskutierten „Typisch-Deutsch“-Kampagne rund um das pinke DFB-Trikot zur Fußball-EM 2024. Umgesetzt wurde diese unter der Leitung von Felix Appelfeller, Executive Director Sponsoring – unserem Gast im heutigen Podcast. Appelfeller spricht über die internationale Ausrichtung der Agentur und den Aufbau des Standorts in Los Angeles. Mit Blick auf die Fußball-WM 2026 und Olympia 2028 will man nah dran sein, aber auch die kulturellen Eigenheiten vor Ort verstehen. Im Rückblick auf die EM 2024 zeigt sich: Gute Sportkampagnen können auch mal polarisieren. Weichgespülte Botschaften funktionieren immer seltener. Auch zur kommenden Frauen-EM 2025 ist Jung von Matt Sports involviert. Die Auszeichnung zur Agentur des Jahres 2024 durch W&V sieht Appelfeller als Anerkennung, aber auch als Verantwortung. In einer Zeit, in der Fans sensibler denn je auf Authentizität achten, ist es für ihn entscheidend, dass Marken nicht nur präsent, sondern auch glaubwürdig sind. Es geht längst nicht mehr nur um große Namen, sondern darum, wie tief sich eine Marke mit einer Community identifiziert. Doch wie gelingen starke Kampagnen auch ohne Millionenbudget? Für Appelfeller zählt hier vor allem eines: Mut. Zur Historie einer Kreativ-Agentur gehören natürlich auch Flops: Wenn Zielgruppen verfehlt oder Kanäle falsch gewählt werden, bleibt die Wirkung aus. Aber genauso, wenn der Markenbotschafter in einer Hinsicht nicht gut genug eingeschätzt wurde. Grundsätzlich gilt: Erfolg misst sich heute nicht nur am Umsatz, sondern auch an Markenwirkung, Medienresonanz und Community-Engagement. Ich wünsche euch viel Spaß und gute Erkenntnisse mit unserer heutigen Folge!
SAZsport-Podcast mit Marcus Trute: Die Branche braucht jungen frischen Wind in den Führungsetagen
2025/06/06
Junge Führungskräfte sind die Zukunft der Sportartikelbranche. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit jemandem, der beides kennt: das Führen und das Fördern. Marcus Trute bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung mit – und unterstützt heute als Coach die nächste Generation auf ihrem Weg. Vielleicht erinnert ihr euch noch an unsere Podcast-Folge vom April mit Jakob Schöffel – einem spannenden Beispiel für eine junge Führungspersönlichkeit in der Sportartikelbranche. Damals ging es um die Frage, wie es eigentlich ist, in jungen Jahren Verantwortung in einem traditionsreichen Unternehmen zu tragen. Und genau da knüpfen wir heute an. Es soll um junge Menschen gehen, die bereits Verantwortung im mittelständischen Sportbusiness tragen oder auch tragen wollen. Denn: Die Branche braucht frischen Wind – und der kommt oft von denen, die neu denken, mutig sind und noch nicht alles „immer schon so gemacht haben“. Mein heutiger Gast bringt beide Perspektiven mit: die der erfahrenen Führungskraft und die des Mentors für die nächste Generation. Viele von euch werden ihn kennen, nicht zuletzt durch seine Präsenz auf LinkedIn – mit über 1.800 Followern ist er dort gut vernetzt, aber vor allem: Er ist jemand, der in der Sportartikelbranche seit über 25 Jahren unterwegs ist. Stationen wie Sport Förg, Babolat, Head oder Keller Sports stehen in seinem Lebenslauf – letzteres bis ins Frühjahr 2023. Danach kam ein Einschnitt: Keller Sports musste Insolvenz anmelden. Für Marcus Trute war das aber nicht das Ende, sondern vielmehr der Anfang von etwas Neuem. Er hat sich selbstständig gemacht – als Unternehmensberater und Coach mit seiner Firma New True Move. Und damit begleitet er heute Menschen – speziell Führungskräfte – in der Branche. Er hilft ihnen, besser zu führen, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst in dieser Rolle weiterzuentwickeln. Mich interessiert heute besonders: Was reizt ihn daran, andere in ihrer Entwicklung zu begleiten, statt selbst wieder in eine Führungsposition bei einer Marke oder im Handel zu gehen? Und natürlich sprechen wir auch darüber, was es heute braucht, um eine gute Führungskraft zu sein. Viel Spaß beim Hören!
SAZsport-Podcast mit Prof. Ansgar Thiel: Sportnation, aber auch „Sitz-Weltmeister“: Wie Deutschland sich (nicht) bewegt
2025/05/16
Viele Deutsche sind ausgesprochen aktiv. Gleichzeitig verbringt ein Großteil der Bevölkerung fast zehn Stunden täglich im Sitzen. Im SAZsport-Podcast erklärt Prof. Ansgar Thiel von der Deutschen Sporthochschule Köln, warum dies so gefährlich ist – und wofür eine neue Staatsministerin die Sportwissenschaft braucht. Deutschland, so scheint es, ist zumindest auf sport- und bewegungstechnischer Ebene ein Volk der Extreme: Über 20 Millionen Läufer, rund 40 Millionen Wanderer und 12 Millionen Mitglieder in Fitnessstudios stehen im Schnitt fast zehn Stunden Sitzen pro Tag und Bürger gegenüber. Gesundheitlich richtig bedenklich wird es dann, wenn sich wenig bis gar nicht bewegt wird. Hoffentlich kann Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt der Bundesregierung, in der neu geschaffenen Stelle ihren Teil dazu beitragen, diese Menschen zu aktivieren – in der Vergangenheit kein allzu großes Anliegen der Politik. Ein wichtiger Ansprechpartner für etwaige Maßnahmen sollte Prof. Ansgar Thiel sein, renommierter Sportwissenschaftler und seit vergangenem Jahr Rektor an der Sporthochschule Köln. Im SAZsport-Podcast spricht Thiel über die berühmt-berüchtigte Aufnahmeprüfung, das widersprüchliche Bewegungsverhalten der Deutschen und die Verantwortung von Politik, Schule und auch der Sportartikelbranche. Hört unbedingt rein, euch viel Spaß und gute Erkenntnisse!
SAZsport-Podcast mit Peter & Jakob Schöffel: Von der siebten zur achten Generation: Die neue Zeitrechnung bei Schöffel
2025/04/25
Generationenwechsel bei einer Traditionsmarke: Seit Februar hat die Schöffel-Gruppe mit Jakob Schöffel, gerade einmal 26, einen neuen CEO. Im SAZsport-Podcast sprechen er und Vater Peter, gleichzeitig sein Vorgänger, über Führung, Wandel und Strategien. Die Schöffel-Gruppe wurde 1804 gegründet und gilt als das älteste Outdoor-Bekleidungsunternehmen weltweit. Mit Peter Schöffel übernahm Anfang der 1990er Jahre die siebte Generation das Ruder. Seit 1. Februar hat nun eine neue Zeitrechnung begonnen: Sohn Jakob ist der neue CEO des Familienbetriebs aus Schwabmünchen. Mit gerade einmal 26 setzt er sich auf den Chefsessel eines Unternehmens mit 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und fast 100 Millionen Euro Umsatz. Grund genug, das Duo zum SAZsport-Podcast zu bitten. Jakob Schöffel spricht darin über seinen beruflichen Werdegang, verrät, wie er führen und das Team für seinen Weg begeistern möchte. Und Vater Peter erklärt, ob es ihm schwer gefallen ist, nach mehr als 30 Jahren loszulassen, und welche Rolle er im Unternehmen jetzt für sich sieht. Im Bereich Sport deckt Schöffel die Segmente Ski, Outdoor und Bike ab, und das ausschließlich über die Bekleidung. Die Marke selbst hat nie irgendwelche Ausflüge in die Warengruppen Schuhe/Acessoires unternommen. Warum eigentlich nicht, wo doch immer wieder von Branchenexperten, von Strategieberatern empfohlen wird, sich möglichst breit aufzustellen und weniger abhängig zu machen von einer Kategorie? Nicht nur in diesem Punkt waren und sind sich Vater und Sohn einig. Mehr dazu und noch einige weitere spannende Details zum Familienbetrieb erfährt ihr gleich von meinen Gästen Peter & Jakob Schöffel. Viel Spaß beim Hören!
SAZsport-Podcast mit Greil und Michetschläger: Händler von Intersport & Sport 2000: So war unsere Wintersaison 24/25
2025/04/04
Die Wintersaison 2024/25 neigt sich dem Ende zu. Zwei erfahrene Sporthändler aus Niederbayern ziehen im Podcast Bilanz: Wie lief das Geschäft mit Ski alpin, Langlauf und Touring? Und welche Markenpartner haben überzeugt? Auch wir von SAZsport sind es dem Winter und der Saison irgendwie schuldig, sie gebührend zu verabschieden. Gerade dann, wenn er in manchen Phasen endlich mal wieder auch lokal spür- und erlebbar war (es sei an den frühen Saisonstart im Westen Österreich Mitte September erinnert!). Für Karl-Heinz Greil, Inhaber des gleichnamigen (Inter-)Sporthauses in Deggendorf, und Alfred Michetschläger, etwa 60 Kilometer entfernt mit Sport Michetschläger in Perlesreut, ist das Geschäft mit Ski, Schuhen und sonstiger Ausrüstung existenziell. Der Erfolg oder Misserfolg eines Geschäftsjahres hängt stark an den entsprechenden Umsätzen. Gemeinsam mit SAZsport haben beide Händler ein Fazit der Wintersaison 2024/25 gezogen, über Highlights gesprochen und ihre Lieferanten bewertet. Bei letzterem Punkt wurde einmal mehr deutlich, welch wichtige Rolle der Außendienst einer Marke in der Zusammenarbeit mit dem Kunden spielt. Da werden dann auch gerne mal von Seiten des Händlers Vororders in schwierigeren Zeiten geschrieben – selbst wenn das Lager noch gut gefüllt ist aus der laufenden Saison. Euch viel Spaß beim Hören der neuen Folge und gute Erkenntnisse!
SAZsport Podcast mit Jost Wiebelhaus: Wie es der Frankfurter Laufshop ins „heute journal“ geschafft hat
2025/03/14
Social Media, innovative Ideen und Bitcoin als Zahlungsmittel – Jost Wiebelhaus versteht es, seinen Frankfurter Laufshop ins Gespräch zu bringen. Im Podcast spricht der Händler über seine PR-Aktionen, den Sprung in den E-Commerce und ein Problem, das er mit den Partnern aus der Industrie hat. Ein Händler hat in der heutigen Zeit so viele Möglichkeiten der Eigenvermarktung – und das, ohne einen Cent ausgeben zu müssen. Über die sozialen Medien lassen sich das Unternehmen sowie die angebotenen Produkte und Dienstleistungen wunderbar ins Rampenlicht stellen. Einer, der diese Form der PR ziemlich umfassend spielt und beherrscht, ist Jost Wiebelhaus. Den Frankfurter Laufhändler, der seinen Frankfurter Laufshop 2001 ins Leben rief, könnte man mittlerweile als eine Art Promi unter seinesgleichen verstehen. Besondere Aufmerksamkeit erregte er während der Corona-Pandemie durch seine innovativen Lieferideen. Und zuletzt sorgte Wiebelhaus sogar bundesweit für Schlagzeilen mit dem Angebot an die Kundschaft, die Online-Währung Bitcoin als weiteres Zahlungsmittel zu akzeptieren. Dies brachte ihm sogar einen Auftritt im „heute journal“ ein. Doch Jost Wiebelhaus ist weit mehr als nur ein geschickter Vermarkter. Für viele Kunden aus Frankfurt und Umgebung gilt er als die Anlaufstelle für hoch qualitative Beratung in Sachen Laufschuhe. Die Händlerkollegen in der Verbundgruppe Sport 2000 profitieren von seiner langjährigen Arbeit im Beirat und der Warenkommission. Für uns von SAZsport ist der Laufhändler einer der gefragtesten Interviewpartner – in diesem Fall sogar erstmals im Podcast. Darin spricht Jost Wiebelhaus über die erwähnte Bitcoin-Aktion, warum er sich jetzt doch in den E-Commerce wagt und was ihm trotz der so erfreulichen Entwicklung des Running-Markts Bauchschmerzen bereitet.
SAZsport-Podcast mit Christoph Bründl: Mit diesen Herausforderungen hat auch Bründl Sports zu kämpfen
2025/02/21
Ein Arbeiten in den österreichischen Alpen ist für viele Menschen ein Traum – dank des florierenden Tourismusgeschäfts. Doch auch diese scheinbar heile Welt bringt mitlerweile große Herausforderungen mit sich. Selbst eine Branchengröße wie Sporthändler Christoph Bründl kommt nicht mehr ganz so reibungslos durch den Winter. Wer als österreichischer Händler in den Alpen, in den Tourismusregionen Business betreibt, hat den Jackpot erwischt: ein traumhaftes Panorama, viel Schnee vor der Haustür, immer gut gelaunte Kunden, respektive Gäste, die auch gerne mal Einkaufsbons in vier- oder gar fünfstelliger Höhe produzieren. Die Welt in dieser strukturstarken Wellness-Oase ist hier noch ziemlich in Ordnung (die Corona-Zeit mal außen vor gelassen). Doch selbst für Christoph Bründl, Österreichs bekanntesten Sporthändler mit 31 Shops an neun Standorten in Tirol, Salzburg und der Steiermark, läuft das Geschäft nicht mehr ganz so reibungslos, wie das einmal der Fall war. Auch er und seine über 500 Mitarbeiter haben mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Welche das sind, was der Sporthandel von Sexshops lernen kann und wie er die noch laufende Wintersaison bewertet, verrät Christoph Bründl in einer neuen Folge des Podcasts von SAZsport. Euch viel Spaß beim Hören!

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