
Werben im Podcast: Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund
Dieser Podcast hat
199 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
TamediaExplizit
Nein
Erstellt am
2020/04/07
Neueste Episode
2026/04/11
Durchschnittsdauer
34 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage
Beschreibung
Im Berner Podcast «Gesprächsstoff» von «Bund» und Berner Zeitung geht es um Geschichten, die unser Publikum bewegen. Wir nehmen ein Berner Topthema der Woche auf - lesen Eure Kommentare zum Thema, nehmen sie auf, ordnen sie ein und entwickeln sie weiter. «Gesprächsstoff» kommt alle 14 Tage, jeweils zum Ende der Woche - moderiert von Sibylle Hartmann.
Freischalten Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund Podcast ansehen
Wie in der Stadt Bern der legale Cannabis-Verkauf getestet wird
2026/04/11
Einfach in eine Apotheke reinlaufen, Cannabis kaufen und dieses danach ganz legal konsumieren: Seit Herbst 2024 ist dies für 1100 Personen in der Stadt Bern möglich. Im Rahmen der sogenannten Script-Studie der Universität Bern wir der regulierte Cannabiskonsum getestet.
Aber warum hat es fast zehn Jahre gedauert, bis dieser Versuch in den Städten Bern, Biel und Luzern gestartet werden konnte? Wo und wie wird das Cannabis für diesen Versuch produziert? Und wie kommt man dazu, an der Script-Studie teilzunehmen?
Streng bewachtes Hanffeld
In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» spricht Redaktor Martin Erdmann über die Testung des regulierten Cannabisverkaufs in Bern.
Seine Recherche hat ihn auf ein streng bewachtes Hanffeld an der Grenze zu Deutschland geführt. Er sass in einem Sitzungszimmer der Universität Bern, wo möglichst vermieden wurde, über Politik zu sprechen.
Erdmann besuchte eine Quartierapotheke, in der man sich nach pragmatischen Lösungen sehnt. Und er hat am Telefon mit einem Pensionär auf Reisen in Kambodscha gesprochen, der seine jahrelange Cannabiskonsum-Erfahrung in diese Studie einbringt.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Martin Erdmann
Artikel zum legalen Cannabisverkauf in Bern
THC-Produkte aus der Apotheke: «Es geht hier nicht darum, Leute mit Cannabis anzufixen»: So funktioniert die Berner Kiffer-Studie
Cannabis-Studie der Uni Bern: «Wir sind keine Cannabis-Sommeliers, sondern Gesundheitscoachs»
Kommentar zur Cannabis-Studie: Die Prohibition ist gescheitert
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Live: Das Berner Nachtleben in der Krise
2026/04/02
«Wir wehren uns dagegen, das Narrativ vom Klubsterben aufrecht zu halten», hielt Lena Käsermann gleich zum Auftakt des Livepodcasts zum Thema Nachtlebenkrise fest. Sie ist Co-Leiterin vom Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel in Bern.
«Meine Umfrage bei den Berner Clubs hat in der Tat kein einheitliches Bild vom Clubsterben ergeben», bestätigte Ane Hebeisen, der seit über 30 Jahren für diese Zeitungen über Musik schreibt und die Clubszene in und um Bern beobachtet.
Bei den meisten Ausgehlokalen sei es jedoch der Fall, dass sie nur dank viel Freiwilligenarbeit überleben können. Ein weiterer gemeinsamer Nenner seien die Gagenforderungen von Bands, die jüngst vom Verband für Musikschaffenden als Empfelung herausgegeben wurden und den Clubs das Genickbrechen würden. «Und es gibt nicht viele Berner Clubs, die kummerlos ihr Programm gestalten können», so Hebeisen.
Schwierigkeiten mit dem Booking
Und heutzutage sei es viel schwieriger abzuschätzen, was beim Publikum zieht, sagte Jacqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin. «Was vor zwei Monaten ausverkauft war, ist kein Garant mehr dafür, dass es uns beim nächsten Mal auch wieder ein volles Haus beschert.»
Nebst den Schwierigkeiten beim Booking wurde am Mittwochabend bei der Liveaufzeichnung vom Podcast «Gesprächsstoff» im Sous Soul in Bern über die zersplitterte Jugendkultur, die Awarenesskonzepte, um die heute ein Club kaum noch herumkommt, und die Clubförderung in der Stadt Bern diskutiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Ane Hebeisen, Musikredaktor von Bund und Berner Zeitung, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern
Artikel zum Nachtleben
Mix aus Restaurant und Club: Berner Schauspieler übernimmt das Kapitel – und nennt sein Konzept «grössenwahnsinnig»
Interview zum Berner Clubsterben: «Am Wochenende hiess es: Ab ins Blackout»
Krise im Nachtleben: Gehört die Clubkultur subventioniert?
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Körperkult bei Jugendlichen: Mit den «Gym Boys» im Fitness
2026/03/28
Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
Hier gehts zu den Tickets
«Ich heisse Nevio König, bin 18 Jahre alt, und am Tag nach meinem 16. Geburtstag habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Heute trainiere ich an acht Tagen sechsmal, damit will ich mein Auftreten verbessern, und es ist mir wichtig, dass mein Körper gesund und fit bleibt.»
«Mein Name ist Noé Salathé, ich werde bald 18 Jahre alt und gehe zwei- bis dreimal die Woche ins Gym. Damit will ich erreichen, die beste Version von mir selbst zu werden. Sport hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert, und deshalb bedeutet mir das Gym auch so viel.»
Junge Männer wie Nevio König und Noé Salathé verbringen ihre Freizeit immer öfter im Kraftraum. Die Mitgliederzahl junger Erwachsener in Fitnessstudios steigt kontinuierlich an – mit dem Ziel eines durchtrainierten Körpers mit möglichst vielen Muskeln.
Wie hat sich dieser Fitnesstrend unter jungen Männern entwickelt? Wie ist dieser Körperkult generell unter Jugendlichen entstanden? Und was hat das Ganze mit der sogenannten Manosphere zu tun?
In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» sprechen Redaktorin Simone Klemenz und Redaktor Michael Bucher, beide aus dem Ressort Bern, über den Fitnesstrend unter jungen Männern. Sie haben beide je einen sogenannten «Gym Boy» getroffen und zu diesem Phänomen recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Simone Klemenz, Michael Bucher
Körperkult bei Jugendlichen: «Kann ich nicht trainieren, bekomme ich Stress»: Mit den «Gym Boys» im Fitness
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Live: Redaktion von Bund und BZ zu Gast an der Museumsnacht
2026/03/20
In einem Oldtimer quer durch die Berner Innenstadt düsen. Ein Konzert von Steff la Cheffe, Dabu Fantastic oder Kutti MC besuchen. In die Katakomben vom Bern heruntersteigen oder einfach die bunt beleuchteten Fassaden der Museen in der Stadt bestaunen.
Am Freitagabend fand die 24. Ausgabe der Museumsnacht in Bern statt. Der Anlass lockt jeweils fast 100’000 Menschen in die Stadt. Als eine der 40 Institutionen war die Redaktion von Bund und Berner Zeitung in diesem Jahr dabei. Und zwar am neuen Standort im Bubenbergzentrum direkt am Bahnhof Bern.
Im neuen Podcaststudio haben die Besucherinnen und Besucher von ihren Highlights an der Museumsnacht erzählt – bei offener Studiotür wohlgemerkt. Zu Gast war ausserdem Kulturredaktor Michael Feller, der über die Anfänge der Museumsnacht sprach, wie dieser Event zum Publikumsmagneten wurde und ob die Menschen in Bern auch sonst ins Museum gehen.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Michael Feller
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: So blicken Iranerinnen und Iraner aus Bern auf den Krieg
2026/03/14
«Nachdem ich mein ungeborenes Kind verloren hatte, wusste ich, dass ich wirklich fliehen muss. Uns wurde auch gedroht, dass wir unser älteres Kind, das wir schon hatten, auch verlieren würden.»
Firoozeh Miyandar floh 2022 mit ihrer Familie in die Schweiz, nachdem sie bei einem Angriff durch den Geheimdienst in ihrer eigenen Physiotherapiepraxis eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie lebt mit ihrem Sohn im Rückkehrzentrum in Aarwangen, ihr Asylgesuch wurde vor eineinhalb Jahren abgelehnt.
«Die Menschen hier in der Schweiz kannten den Iran nur aus den Medien. Weil mir immer alle dieselben Fragen stellten, habe ich irgendwann eine Powerpoint-Präsentation über mein Heimatland zusammengestellt.»
Emad Masouri aus Teheran kam 2011 für sein Wirtschaftsstudium nach Burgdorf. Aus dem Interesse seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen am Iran entstanden nebst den Vorträgen irgendwann auch organisierte Reisen in den Nahen Osten. Und schliesslich gründete Emad Masouri sogar eine Reiseagentur. Aufgrund des Angriffskrieges durch die USA und Israel finden diese Reisen aktuell nicht statt.
Ebenfalls regelmässig in den Iran zurückgekehrt ist Arezoo Rafaati. Sie flüchtete bereits in den 80er-Jahren in die Schweiz und ist hier als Forscherin an einer Universität tätig und hat Fachexpertise zum Nahen Osten.
Sorge um Sicherheit auch in der Schweiz
Aus Sorge um ihre eigene Sicherheit und um jene von anderen Iranerinnen und Iranern in der Schweiz, will sie aktuell nicht mit ihrem richtigen Namen in den Medien auftreten. Sie weiss von Personen, die nach der Teilnahme an Demonstrationen Drohungen erhielten.
In einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff erzählen Gast-Redaktorin Jovana Nikic und Redaktor Kaspar Keller, beide aus dem Ressort Bern, von ihren Begegnungen mit den drei Menschen aus dem Iran und wie sie auf die historischen Ereignisse der letzten Tage in ihrem Heimatland blicken.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jovana Nikic, Kaspar Keller
Artikel zum Thema
Demonstration in Bern Exil-Iraner danken Netanyahu und fordern Schliessung der Botschaft in Bern
Eskalation in der Heimat: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: So blicken Iranerinnen und Iraner aus Bern auf den Krieg
Für Sturz des Regimes: 200 Personen demonstrierten vor iranischer Botschaft in Bern
Live-Ticker zum Krieg im Nahen Osten
Der Bund und die Berner in den neuen Redaktionsräumen im Bubenbergzentrum an der Museumsnacht in Bern am Freitag, 20. März
In eigener Sache: BZ und «Bund» erstmals an der Museumsnacht
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bonus: Der Postauto-Brand in Kerzers
2026/03/12
Meterhohe Flammen, eine gewaltige Rauchsäule und ein Postauto, das komplett ausbrennt: Die Bilder aus Kerzers vom Dienstagabend sind dramatisch. Und die Trauer seither gross.
Am Dienstagabend hat in Kerzers im Kanton Freiburg ein Postauto gebrannt. Sechs Personen sind dabei gestorben, fünf weitere wurden verletzt. Schnell ist klar: Der Brand wurde absichtlich ausgelöst.
Der Täter war laut der Polizei «psychisch instabil» und von seiner Familie als vermisst gemeldet. Zurzeit weist jedoch nichts auf einen Terrorakt hin, wie die Polizei an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag mitteilte.
Was ist genau passiert? Wie kann ein Postauto so schnell bis auf seine Hülle abbrennen? Und was löst das in der Bevölkerung aus, nur zwei Monate nach der Brandtragödie von Crans-Montana?
Moritz Marthaler, Reporter im Ressort «Reportage und Storytelling», war vor Ort in Kerzers. Er hat sich ein Bild von der Situation gemacht, mit Menschen gesprochen und die Medienkonferenz live verfolgt. Jetzt ordnet er die Ereignisse in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
Mehr zum Postauto-Brand in Kerzers:
Ticker zum Postauto-Brand
«Wie konnte er nur?»: Ein Ort versucht, das Unfassbare zu fassen
Material-Experte ordnet Inferno ein: «Die Energie ist so immens, dass ein grosses Feuer einen enormen Schaden anrichten kann»
Kein Terrorakt, aber wohl vorsätzliche Tat: Was zum Postauto-Brand bislang bekannt ist
«Unvorstellbare Wende wie aus dem Nichts»: Schweiz trauert nach Postauto-Brand
«Apropos»-Folge: Crans Montana: Was seit der Brandkatastrophe passiert ist
«Apropos»-Folge: Crans-Montana: Wer trägt die Verantwortung für die Tragödie?
«Apropos»-Folge: Die Brandkatastrophe in Crans-Montana
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Livegespräch: Faule Junge, verwöhnte Alte?
2026/03/04
Reiche Pensionäre besetzen grosse Wohnungen und gönnen sich eine 13. AHV-Rente. Junge wollen lieber mehr Freizeit, statt im Betrieb Verantwortung zu übernehmen. Alles nur Vorurteile – oder gibt es in der Schweiz tatsächlich einen Generationenkonflikt? Wie gefährdet ist die Solidarität zwischen Jung und Alt? Und welche Missverständnisse verhindern einen konstruktiven Dialog?
Darüber und über ihre eigenen Lebenserfahrungen diskutieren haben am Dienstagabend im Bierhübeli in Bern die Berner Schauspielerin Heidi Maria Glössner (82), Bestsellerautor*in Ronja Fankhauser (25) sowie die Generationenforscherin und emeritierte Professorin Pasqualina Perrig (73).
Ronja Fankhauser findet: «Unsere Gesellschaft hat die Angewohnheit, die Verantwortung für vieles auf jüngere Generationen abzuschieben.» Pasqualina Perrig dagegen meint: «Das Bild der egomanischen Babyboomer wird vor allem in den Medien verbreitet.» Für das Verbindende anstatt das Trennende plädiert Heidi Maria Glössner: «Wir müssen als Individuen zusammenhalten und zu unserem Planeten Sorge tragen.»
Moderiert wurde der Anlass «Bund im Gespräch» von den beiden Redaktorinnen Simone Klemenz und Mirjam Comtesse.
Live-Aufzeichnung Podcast Gesprächsstoff
Der nächste Live-Anlass findet am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern statt. Bei der Aufzeichnung vom Podcast Gesprächsstoff diskutieren wir über das Nachtleben in der Krise. Zu Gast sind Ane Hebeisen, langjähriger Musikredaktor, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, und Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern,.
Hier gehts zu den Tickets
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eriz: Wie das Dorfleben im Berner Bergtal überlebt
2026/03/03
Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
Hier gehts zu den Tickets
«Im Eriz hatte ich eher das Gefühl, dass ich schräg angeschaut werde, wenn ich nicht so bin, wie man es sich vorstellt.»
Andrina Wälti ist 27 Jahre alt, arbeitet als Architektin in Zürich und wohnt an der Langstrasse. Sie gehört zur Mehrheit der jungen Menschen, die aus dem Eriz wegziehen. Im Bergdorf, gelegen am Fusse des Hohgant zwischen Thun und dem Emmental, leben heute 480 Personen, früher waren es deren 663.
«Mein Grossvater hat den Betrieb in den 60er-Jahren gegründet. Nach meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker haben mich meine Eltern angestellt. Über kurz oder lang werde ich die Schmitte übernehmen.»
Remo Bühlmann arbeitet nicht nur mit seinen beiden Eltern zusammen, er wohnt auch immer noch im Elternhaus. Der 25-Jährige kann sich zwar durchaus vorstellen, auch mal wegzuziehen – wenn auch nicht weiter als nach Steffisburg – aber von Berufes wegen bloss für eine Weile.
Zurück ins Eriz
«Mit dem Töffli in den Ausgang war einfach nicht so cool. Ich war immer auf meine älteren Brüder angewiesen. Und so fing ich mit 15 Jahren in Bern eine Ausbildung an und habe das Eriz verlassen.»
Dass Anita Spring wieder ländlich wohnen möchte, wenn sie Kinder hat, war für die 35-Jährige zwar klar. Aber dass sie ausgerechnet wieder ins Eriz zurückkehren würde, hätte sie nicht gedacht. Heute schätzt sie die Verbundenheit mit der Natur, die Tiere, den Fluss und den Skilift.
Warum ziehen immer mehr Junge weg aus dem Dörfli? Was kann einen dazu bewegen, an einen Ort zurückzukehren, an dem man sich als Kind total unwohl gefühlt hat? Und wie verändert sich das Dorfleben, wenn die Gemeinde immer stiller wird?
Darüber spricht Redaktorin Jasmin Jaun. Sie hat eine grosse Reportage über das Eriz geschrieben. Es ist eine von vielen kleinen Gemeinden in Randregionen im Kanton Bern, in denen es immer stiller wird und die Bevölkerungszahl schrumpft.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jasmin Jaun
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holz
Der Text zum Podcast ist als Abschlussarbeit der Diplomausbildung Journalismus am MAZ entstanden. Die Autorin ist selbst im Eriz aufgewachsen und bis heute Wochenaufenthalterin. Hier gehts zum Artikel
Die Zukunft eines Berner Bergdorfs: «Gott, wie habe ich das Eriz gehasst» – heute lebt Anita Spring wieder dort
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
4 Tage Schule, 6 Wochen Ferien: Neues Schulmodell in Belp sorgt für Aufsehen
2026/02/13
Anstatt 13 Wochen Schulferien pro Jahr, plötzlich nur noch deren sechs. Dafür unter der Woche nur noch an vier Tagen in die Schule und am Freitag jeweils frei. Was eine Schule in Belp probieren will, hat bei Eltern, Lehrpersonen und in Fachkreisen für grosse Aufregung gesorgt.
Der Schulversuch, der berufstätige Eltern entlasten soll, die selber im Schnitt nur fünf Wochen Ferien haben, hat in der ganzen Schweiz und sogar über die Landesgrenze hinaus Schlagzeilen gemacht.
Nun ist klar: Die Schule in Belp hat die mindestens 18 Schülerinnen und Schüler zusammen, die Gemeinde hat das Pilotprojekt am Donnerstag bewilligt, der Schulversuch kann im Sommer starten.
Vorteil für Eltern, Nachteile für Kinder
Wie diese Idee entstanden ist, was es für Eltern und Kinder bedeutet und was Lehrpersonen und Fachkreise dazu sagen, darüber spricht Redaktor Johannes Reichen in einer neuen Folge vom «Gesprächsstoff». Auch zu Wort im Podcast kommt Daniela Schädeli. Sie ist Leiterin der Abteilung Familie und Bildung der Gemeinde Belp und Initiantin dieses Schulversuchs.
Lucien Criblez, emeritierter Professor für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems der Universität Zürich, ordnet dieses neue Schulmodell im historischen Kontext ein, inwiefern sich Ferien- und Erholungszeiten von Schulkindern stets gewandelt haben.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Johannes Reichen
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Schulversuch in Belp startet: Von der Winterschule zur Viertagewoche – wie sich die Schule stetig verändertPilotversuch in Belp: 4 Tage Schule, 6 Wochen Ferien: Wie die Idee bei Eltern ankommtKontroverser Schulversuch in Belp: Margrit Stamm mahnt: «Wirklich zur Ruhe kommen die Kinder erst in ausgedehnten FerienNächste Liveaufzeichnung vom Podcast Gesprächsstoff im Sous Soul in Bern am 1.April 2026:
Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
Gäste: Ane Hebeisen, langjähriger Musikredaktor, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin, Lena Käsermann, Co-Leiterin
Moderatorin: Sibylle Hartmann
Hier gehts zur Veranstaltung und den Tickets.
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Fasnacht in Thun, Bern und Solothurn: So wird der Brandschutz sichergestellt
2026/01/30
Am Wochenende geht das närrische Treiben im Kanton Bern los. Die Stadt Thun macht den Anfang. Die Fasnachten, wo stets mehrere Tage vor allem gefeiert, getanzt und gelacht wird, stehen in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Die Brandtragödie in Crans-Montana beschäftigt die Organisationskomitees der Fasnachten im Kanton Bern.
Wie stellen sie den Brandschutz in den oft kleinen Kellerlokalen sicher, wo die Schnitzelbänke vorgetragen werden und wo gefeiert wird? Gibt es in diesem Jahr zusätzliche Kontrollen? Wie werden die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sensibilisiert? Und haben die Leute momentan überhaupt Lust auf Menschenansammlungen und kleine Lokale, in denen es eng wird?
Darüber sprechen wir in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff». Zu Gast sind Gabriel Berger, Redaktor aus dem Ressort Thun und Oberland, und Cyrill Pürro, Redaktor aus dem Ressort Region. Sie haben zu den besonderen Vorkehrungen der regionalen Fasnachten recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holter
Artikel zum Thema
Fasnacht Thun 2026: Die «urchige» Fasnacht ist lanciert – spezielle Derniere für Stapi LanzNach Feuer-Tragödie im Wallis: So wollen die regionalen Fasnachten für Sicherheit sorgen
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Live: Podium zu den Regierungsratswahlen im Kanton Bern
2026/01/22
Ende März wird gewählt im Kanton Bern. Vier Mitglieder des Regierungsrats stellen sich zur Wiederwahl, drei Sitze sind neu zu besetzen. Die Bürgerlichen haben sich zum Ziel gesetzt, fünf der sieben Sitze zu erobern - kann ihnen das gelingen? Die Grünen wollen mit Nationalrätin Aline Trede ihren Sitz verteidigen, die SP versucht einmal mehr, den Jurasitz zurückzugewinnen. Am Mittwochabend haben wir mit den Kandidierenden die drängendsten Themen im Kanton und ihre Lösungsvorschläge in der VIP Lounge der Festhalle Bern diskutiert.
Moderation
Wolf Röcken, Chefredaktor BZ Berner ZeitungMarcello Odermatt, Chefredaktor Der BundNaomi Jones, Redaktorin BUND/BZBernhard Ott, Redaktor BUND/BZBrigitte Walser, Redaktorin BUND/BZGäste
Astrid Bärtschi (Mitte, bisher)Pierre Alain Schnegg (SVP, bisher)Philippe Müller (FDP, bisher)Evi Allemann (SP, bisher)Daniel Bichsel (SVP)Raphael Lanz (SVP)Reto Müller (SP)Hervé Gullotti (SP)Aline Trede (Grüne)Tobias Vögeli (GLP)Barbara Stotzer-Wyss (EVP)Tom Gerber (EVP)Artikel zum Podium
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Immer mehr Leerkündigungen in der Stadt Bern
2026/01/16
Eine 66-Parteien-Liegenschaft im Breitenrain. 84 Wohnungen im Holligen-Quartier. Und nun 142 Mietparteien am Loryplatz. In der Stadt Bern sorgen Leerkündigungen in letzter Zeit immer wieder für Aufruhr – betroffen sind alle Stadtteile. Nach der jeweiligen Totalsanierung steigen die Mieten oft radikal an. Viele Mieterinnen und Mieter, die zum Teil Jahrzehnte in diesen Wohnungen gelebt haben, können es nicht nicht mehr leisten, danach zurückzukehren.
Wieso nehmen Leerkündigungen aktuell in der Stadt Bern zu? Wie kann man sich als Mietpartei dagegen wehren? Wird nun der Mittelstand so aus dem Stadtzentrum verdrängt? Und was unternimmt die städtische Politik dagegen?
In einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff sprechen Carlo Senn und Christoph Hämmann, beide Redaktoren im Ressort Bern, über die besorgniserregende Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt in der Stadt Bern.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Christoph Hämman und Carlo Senn
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema
Ruf nach Gegenmassnahmen: Leerkündigungen beschäftigen die Berner Politik – ist sie machtlos?Loryplatz in Bern: 142 Mietparteien erhalten Kündigung: «Sie schmeissen einfach alle aus der Siedlung raus»Mietrecht: Wie wehre ich mich gegen die Leerkündigung?
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Ski-Weltcup in Adelboden nach Crans-Montana
2026/01/09
Es ist auch ein bekannter Wintersportort in der Schweiz. Es werden genauso Tausende von Gästen erwartet, die unter anderem Party machen wollen. Und auch dort wird die halbe Welt zuschauen. An diesem Wochenende findet nur gut eine Woche nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und über 100 zum grossen Teil schwer verletzten jungen Menschen der Ski-Weltcup in Adelboden statt.
Am Freitag, dem ersten Tag des Anlasses und zugleich dem nationalen Trauertag in Gedenken der Opfer, haben die Organisatoren das Rahmenprogramm abgesagt. Am Samstag steigt die Party bis auf einige Gedenkmomente trotzdem.
Warum haben sich die Organisatoren zu diesen Schritten entschieden? Was haben die Massnahmen für Auswirkungen auf die Skirennfahrer? Was hat die Gemeinde Adelboden konkret unternommen, um die Sicherheit der Partygäste zusätzlich kontrollieren zu können? Und wie vertretbar ist diese Durchführung überhaupt?
Darüber sprechen in einer Spezialausgabe des Podcasts «Gesprächsstoff» Stefan Geissbühler, langjähriger Chefredaktor von Berner Oberländer und Thuner Tagblatt, und Sportredaktor Philipp Rindlisbacher, der seit zehn Jahren immer anfangs Januar aus Adelboden berichtet.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Stefan Geissbühler und Philipp Rindlisbacher
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Weltcup-Woche im Zeichen von Crans-Montana: Entscheid ist Verpflichtung und Herausforderung«Apropos» – der tägliche Podcast: Schaumstoff, Sprühkerzen – und keine Kontrollen: Die Schuldfrage nach der Tragödie von Crans-MontanaWegen Ereignissen von Crans-Montana: Keine Party in Adelboden am nationalen Trauertag
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Im Märlitram mit Emilie (9) und Cloé (9)
2025/12/20
Seit fünfzig Jahren gehört es zum Berner Stadtbild im Advent: das Märlitram, das im Dezember jeweils von Mittwoch bis Sonntag durch die Gassen fährt und nicht nur Kindern Freude bereitet.
«Ich glaube, es hatte Kinder drin und eine Frau, die als Engel angezogen war», sagt eine Passantin bei der Tramhaltestelle am Bahnhof Bern, nachdem sie das Märlitram hat vorbeifahren sehen. Es habe auf einmal so eine weihnachtliche Stimmung geherrscht, meint sie.
Eine andere Passantin fühlt sich direkt in ihre Kindheit zurückversetzt. «Ich glaube, ich war als Kind mal im Märlitram, ich habe eine vage Erinnerung.»
Emilie (9) und Cloé (9) sind beide zum ersten Mal im Märlitram. Cloé gefallen die kleinen Plüschtiere, die von der Decke baumeln, und Emilie ist fasziniert von der Art und Weise, wie die Märchenerzählerin «Rapunzel» erzählt. «Sie hat aus einer Schachtel hinter einem Vorhang jeweils Bilder hervorgezogen.» Von der rasanten Fahrweise war sie hingegen etwas überrascht. «Das Märlitram fuhr manchmal recht schnell.»
Auch für die Märlifee – inzwischen heissen die Feen Ängeli – ist es das erste Jahr. Esther Spielmann ist ausgebildete Spielgruppenleiterin, hat in einer Kita gearbeitet und ist ein Ängeli geworden, weil sie gern mit Kindern arbeitet und Geschichten erzählt.
«Einmal ist ein Kind eingeschlafen, das war sehr herzig», erzählt sie. Und schwärmt von der Dankbarkeit der Kinder beim Aussteigen. Und abends, wenn sie nach drei Fahrten aus dem Tram aus- und in den Zug nach Hause einsteigt, hört sie am liebsten Saxofon-Musik – oder geniesst einfach einen Moment der Stille.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Sound: Ane Heibeisen und Tobias Holzer
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Fangewalt in Birmingham: Die Ausschreitungen am YB-Auswärtsspiel
2025/12/05
«Die YB-Fans haben ein schlechtes Bild abgegeben. Das ist richtig traurig, weil sie an Heimspielen häufig durch schöne Choreografien auffallen. Und in europäischen Stadien haben wir auch schon viel besser ausgesehen.»
Beat, seit Neufeld-Zeiten ein YB-Abo-Besitzer, reist einmal im Jahr mit Kollegen an ein Auslandspiel seines Clubs. Nun war es diesmal ausgerechnet jener Match in Birmingham , wo es vor einer Woche zu Ausschreitungen im Stadion kam.
Es flogen Becher gegen einen englischen Stürmer, ausgerissene Stühle in Richtung Spielfeld und Fäuste gegen die Polizei. Insgesamt acht Fans wurden verhaftet , zwei noch während des Spiels im Stadion.
YB äusserte sich erst nur schriftlich und sprach von einem Missverständnis . Erst nachdem Kritik laut geworden war, gab der YB-Verwaltungsratspräsident Marcel Brülhart ein Interview und räumte ein, dass der Club seine Fans nicht mehr im Griff habe.
«Ich schäme mich. Da kann ich nicht dahinterstehen. Auch habe ich befürchtet, dass die Einsatzkräfte die Gästefans im Sektor festhalten. Deshalb bin ich zum ersten Mal in all den Jahren nach 40 Minuten aus dem Fansektor gelaufen.»
Ben, der eigentlich anders heisst, steht seit 2o Jahren in den unteren Rängen der Ost-Kurve, also dort, wo der harte Kern der YB-Fans steht. Ein Grossteil der Fans, ist Ben überzeugt, verurteile die Gewalt in Birmingham. Das bezeugen auch Voten aus dem YB-Fanforum www.1898.ch .
Wie konnte es so weit kommen, dass YB seine Fanszene offenbar nicht mehr im Griff hat? Was unternimmt der Club nach dem Vorfall nun ganz konkret? Und wie steht es eigentlich um die Fankultur von YB?
Darüber spricht in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff» Redaktor Michael Bucher. Er schreibt unter anderem über Fussballfans und Fangewalt. Gemeinsam mit Redaktorin Sara Buser konnte er mit mehreren YB-Fans über die Ausschreitungen in Birmingham sprechen.
Artikel zum Thema
Fangewalt in Birmingham: YB-Fans sagen: «Ich schäme mich» und «Das Schwarz-Weiss-Denken ist mir zu einfach»YB-Präsident über Fan-Krawalle: «Dass den Tätern in der Schweiz kaum Konsequenzen drohen, ist ein Missstand»Ausschreitungen in Birmingham: Das ist kein Missverständnis, sondern ein SkandalProduktion und Moderation: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Michael Bucher
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an [email protected]
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

4.191999
Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen
Teresa Stiens, Christian Rickens und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

3.823194
VillagerVerse | Minecraft Podcast
LeoNidaS und Metabloid | Die Minecraft-Gamer

4.721354
Darf's ein bisserl Mord sein?
Franziska Singer

512358
Podcast ohne (richtigen) Namen
Gardé, Dominicus, Zaal

53565
Die Männeresser
Männeresser

4.816265
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Stefanie Stahl / Lukas Klaschinski

516418
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael 'Curse' Kurth
Michael 'Curse' Kurth

4.520386
Smarter leben
DER SPIEGEL

4.710843
Der Serienjunkies-Podcast
Serienjunkies.de

4.914344
Psychologie to go!
Dipl. Psych. Franca Cerutti