
Werben im Podcast: HSS Podcast - Satzzeichen
Dieser Podcast hat
341 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Hanns-Seidel-Stiftung e.V.Explizit
Nein
Erstellt am
2020/04/09
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
38 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Man kann keinen Satz sagen, ohne buchstäblich ein Zeichen zu setzen! Darum heißt der Podcast der Hanns-Seidel-Stiftung "Satzzeichen". Wir setzen Zeichen und wollen in dieser Gesprächsreihe Themen aus Medien und Kommunikation analysieren, ihre tagesaktuelle Bedeutung aufgreifen und wenn möglich Perspektiven aufzeigen, die über den Tag hinausweisen.
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Folge 340: Im Netz der Täter: Wie wir manipuliert werden
2026/10/16
Betrug, Desinformation und manipulierte Informationen gehören längst zum digitalen Alltag. Gefälschte Studien wirken wissenschaftlich, Betrüger erschleichen sich das Vertrauen ihrer Opfer, und selbst Künstliche Intelligenz lässt sich mit gezielten Falschinformationen beeinflussen. Warum fallen Menschen darauf herein? Und wie können wir uns schützen? Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz berichtet die investigative Journalistin Svea Eckert von den Recherchen zu ihrem Buch "Im Netz der Täter". Sie erzählt als Co-Autorin, wie sie mit erfundenen Studien die Machenschaften sogenannter Raubverlage aufdeckte und warum solche Veröffentlichungen gefährliche Folgen haben können. Außerdem geht es um Liebesbetrug, manipulative Chatbots und die Frage, wer für schädliche Inhalte im Netz Verantwortung übernehmen muss. Denn Vorsicht und Medienkompetenz sind wichtig, reichen allein aber nicht aus.
Weiterführende Links:
Das Buch von Svea Eckert und Till Krause erscheint am 2.11.2026: "Im Netz der Täter", Droemer Verlag: https://www.droemer-knaur.de/buch/svea-eckert-till-krause-im-netz-der-taeter-9783426575611
SciGen: Automatischer Generator für wissenschaftlich klingende Studien: https://pdos.csail.mit.edu/a
Folge 339: Die Kunst der großen Sportreportage
2026/10/09
Eine gute Sportreportage erzählt mehr als ein Ergebnis. Sie braucht Zeit, genaue Recherche und den Zugang zu Menschen und Geschichten hinter dem Sport. Doch gerade diese Voraussetzungen werden im heutigen Sportjournalismus immer schwieriger. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht der Sportjournalist und Buchautor Alex Steudel über die großen Sportreportagen der vergangenen Jahrzehnte und darüber, was sie so besonders macht. Es geht um die Kunst des Erzählens, um die Bedeutung von Zeit und Nähe und um die Frage, wie sich der Sportjournalismus verändert hat. Steudel hat für sein Buch 38 herausragende deutschsprachige Sportreportagen aus rund hundert Jahren ausgewählt. Dabei geht es nicht nur um Fußball, sondern vor allem um die Menschen und Geschichten hinter dem Sport.
Weiterführende Links:
Frühere Episoden von "Satzzeichen" zum Thema Sport (https://www.hss.de/themen/medien/?searchQuery=Medien oder Spotify, Deezer usw.)
Folge 202: FC Bayern München und die Medien
Folge 221: Fußball-Weltmeisterschaft 1974 - Eine deutsche Begegnung
Folge 318: 2006: Wie Fußball ein Land veränderte
Folge 319: Vom Sommermärchen zur Mega-WM
Empfohlen werden auch: Folgen 286/287: AI: The Art of Interview - das Podcast-Experiment (zweiteilig)
Hier geht es zu Alex Steudel und zum Buch „Die besten deutschen Sport-Reportagen aller Zeiten“. Auf dieser Seite finden Sie auch die Bestellwege für die gebunde Ausgabe sowie Taschenbuch und eBook: https://alexsteudel.de/
Folge 338: Von West nach Ost: Lokaljournalismus neu gedacht
2026/10/02
Lokaljournalismus steht unter Druck. Sinkende Printauflagen, weniger Personal und veränderte Mediennutzung stellen die Frage, wie guter Journalismus vor Ort künftig funktionieren kann. In der Lausitz werden dabei neue Wege ausprobiert: mehr Recherche vor Ort, neue Dialogformate und eine stärkere digitale Ausrichtung. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erzählt Angela Boll, Regionalleiterin Cottbus/Spree-Neiße bei der Lausitzer Rundschau, von ihrem Wechsel aus dem Westen in die Lausitz und von ihren Erfahrungen mit dem Lokaljournalismus im Osten. Sie berichtet, warum sie wieder näher zu den Menschen will, wie sie mit ihren Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommt und warum gerade der Strukturwandel in Cottbus neue Chancen für den Lokaljournalismus bietet.
Folge 337: Smart Glasses: Smartphone auf der Nase?
2026/09/25
Smart Glasses können fotografieren, Informationen einblenden, Übersetzungen liefern und mithilfe Künstlicher Intelligenz unsere Umgebung erklären. Was heute noch nach Zukunftsmusik klingt, könnte schon bald unseren Alltag verändern. Doch mit den neuen Möglichkeiten stellen sich auch Fragen nach Privatsphäre, Transparenz und gesellschaftlicher Akzeptanz. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Professor Markus Kaiser von der TH Nürnberg, was Smart Glasses heute schon können, welche Anwendungen denkbar sind und wo die Grenzen liegen sollten. Es geht um Chancen und Risiken der neuen Technologie, um die Frage, ob die smarte Brille eines Tages das Smartphone ersetzen könnte und um eine Zukunft, in der Mensch und Maschine immer stärker miteinander verschmelzen.
Weiterführende Links:
Leitlinien "Smart Glasses im Alltag" der UniBwMünchen: https://www.unibw.de/bw/nachrichten/20260826-smart-glasses-guidelines-final.pdf
Musik von Kraftwerk "Die Mensch-Maschine" (Album): https://www.youtube.com/watch?v=swHJeeHknwY
Folge 336: Das Ende von Social Media?
2026/09/18
Social Media sollte Menschen miteinander verbinden. Doch genau das scheint sich gerade zu verändern: In unseren Feeds geht es immer weniger darum, wem wir folgen, und immer mehr darum, welche Inhalte ein Algorithmus für uns interessant findet. Aus dem sozialen Netzwerk wird eine personalisierte Unterhaltungsmaschine. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt der Social-Media- und Kommunikationsberater Dominik Ruisinger, warum Fans und Follower als Maßstab an Bedeutung verlieren, weshalb Plattformen immer stärker auf Entertainment und algorithmisch ausgewählte Inhalte setzen und welche Folgen das für Kommunikation und politische Debatten haben kann. Es geht um KI, Filterblasen und die Frage, ob Unternehmen und Organisationen künftig weniger auf fremde Plattformen und stärker auf eigene Kanäle wie Newsletter, Podcasts und Webseiten setzen sollten. Und schließlich um eine mögliche Gegenbewegung: mehr echte Begegnungen, Veranstaltungen und Kommunikation abseits des Bildschirms.
Weiterführende Links:
Hier geht es zu Dominik Ruisinger: https://dominikruisinger.com/
Hier geht es zu seinem aktuellsten Buch "Das Ende von Social Media": https://dominikruisinger.com/das-ende-von-social-media/
Folge 335: Von Plattling nach Berlin: Perspektivwechsel im Journalismus
2026/09/11
Journalismus sieht anders aus, je nachdem, von wo aus man auf die Politik blickt. In der Region geht es um die Frage, wie politische Entscheidungen bei den Menschen ankommen. In der Hauptstadt steht im Mittelpunkt, wo und wie diese Entscheidungen getroffen werden. Der Wechsel zwischen beiden Perspektiven verändert den Blick auf politische Themen und auf die eigene journalistische Arbeit. Und trotzdem bleibt manches gleich. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erzählt Sarah Beham, Korrespondentin im BR-Hauptstadtstudio Berlin, von ihrem Weg vom niederbayerischen Lokaljournalismus in die Hauptstadt und von ihren Erfahrungen mit beiden Perspektiven. Unterschiedliche Arbeitsweisen, journalistische Erfahrungen und ihr persönlicher Weg kommen dabei ebenso zur Sprache wie die Frage, was guten Journalismus ausmacht. Und am Ende geht es um Eishockey in Straubing.
Folge 334: Hochformat statt Hollywood: Vertikale Serien auf dem Smartphone
2026/09/04
Werden wir bald alle nur noch Mikrodramen auf dem Handy schauen? Vermutlich nicht. Aber Verticals verändern gerade das Erzählen auf dem Smartphone. Hochformat galt lange als Fehler, den man beim Fotografieren oder Filmen möglichst vermeiden sollte. Heute ist es auf Social Media Standard und inzwischen entstehen sogar komplette fiktionale Serien für das Smartphone. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Dr. Diana Mantel, Journalistin, Social-Media-Expertin und Creative Facilitator, warum vertikale Serien vor allem in Asien zu einem großen Geschäft geworden sind, welches Publikum sie erreichen und was beim Erzählen im Hochformat anders funktioniert. Es geht um Romance, Fantasy und gepflegten Trash, um neue Zielgruppen und um die Frage, ob aus dem vermeintlich einfachen Social-Media-Format eine neue Form des seriellen Erzählens entsteht. Live im Gespräch wird dann beispielhaft eine Story entwickelt.
Folge 333: Was ist vom Popjournalismus geblieben?
2026/08/28
Tempo, Wiener, Neon, Titanic: Zwischen den 1970er-Jahren und der Jahrtausendwende entstand eine Form des Journalismus, die subjektiv, provokant und manchmal bewusst verletzend sein wollte. Popjournalisten schrieben über Musik, Politik und Gesellschaft, machten sich über Konventionen lustig und verstanden ihre Texte auch als Gegenöffentlichkeit. Was davon ist geblieben? Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht die Literaturwissenschaftlerin und LMU-Professorin Erika Thomalla über die Geschichte des Popjournalismus, die sie in ihrem Buch „Gegenwart machen“ anhand von rund 100 Gesprächen mit seinen Protagonisten rekonstruiert. Es geht um Rebellion und Subjektivität, um den Wandel des Journalismus und um die Frage, warum Provokation, Satire und radikale Meinungen heute schneller an Grenzen stoßen.
Weiterführende Links:
Hier geht es zum aktuellen Buch von Prof. Dr. Erika Thoma "Gegenwart machen": https://www.schoeffling.de/produkt/gegenwart-machen/
Mehr dazu auf der Seite der LMU: https://www.lmu.de/de/die-lmu/struktur/zentrale-universitaetsverwaltung/presse-und-kommunikation-puk/forschungsmagazin/rhythmus-01-2026/wortwechsel-popliteratur/
Musiktipp Christian Jakubetz: https://www.youtube.com/watch?v=SodOJmGWAXA
Folge 332: Warum wir das Kino noch brauchen
2026/08/21
Streamingdienste machen Filme jederzeit verfügbar. Trotzdem zieht es Millionen Menschen weiterhin ins Kino. Was macht den Reiz der großen Leinwand aus und warum behauptet sich das Kino auch im digitalen Zeitalter? Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht der Kinobetreiber und Leiter des Fünf Seen Filmfestivals, Matthias Helwig, über die besondere Faszination des Kinos, die Herausforderungen durch Streaming und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Filmbranche. Außerdem gibt er Einblicke in das Fünf Seen Filmfestival und verrät, warum manche großartigen Filme ihr Publikum dennoch nie finden. Das 20. Fünf Seen Filfestival findet vom 3. bis 13. September 2026 statt.
Weiterführende Links:
Fünf Seen Filmfestival – Programm, Spielorte und Tickets:
https://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-list-home/index.html
Die Hanns-Seidel-Stiftung übernimmt dabei zwei Filmpatenschaften zu “Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse” und "Vaterland" (Open Air)
Zur Anmeldung: https://www.hss.de/veranstaltungen/?q=Film&txhsseventpi1%5Bdatestart%5D=&txhsseventpi1%5Bdateend%5D=
Zu den "Breitwand-Kinos" von Matthias Helwig in Gauting, Starnberg und Seefeld:
https://www.breitwand.com
Folge 331: Lernen im Livestream: Gamification und Twitch
2026/08/14
Twitch ist vor allem als Plattform für Gaming und Livestreams bekannt. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt auch ihr Potenzial für politische Bildung und Austausch. Computerspiele und Gamification können Wissen vermitteln, Diskussionen anstoßen und politische Bildung auf neue Weise erlebbar machen. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt der Informationswissenschaftler Ronald Kaiser, was hinter dem Konzept der Gamification steckt, wie sich Twitch für die Bildungsarbeit nutzen lässt und warum spielerische Formate Menschen zum Lernen motivieren können. Außerdem stellt er das Twitch-Projekt der Hanns-Seidel-Stiftung vor und zeigt, welche Chancen interaktive Livestreams für den Austausch mit jungen Zielgruppen bieten.
Weiterführende Links:
Hier geht es zum Twitch-Kanal der Hanns-Seidel-Stiftung: https://www.twitch.tv/hannsseidelstiftung
Traler zum HSS-Format auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=rW6nzT-Ueac
Die aktuellen Termine: https://www.hss.de/veranstaltungen/?q=Live+auf+Twitch&txhsseventpi1%5Bdatestart%5D=&txhsseventpi1%5Bdateend%5D=
Folge 330: KI außer Kontrolle? Was der OpenAI-Vorfall wirklich bedeutet
2026/08/07
Kann sich Künstliche Intelligenz verselbstständigen? Ein aktueller Vorfall bei OpenAI hat genau diese Frage neu entfacht. Er zeigt, wie leistungsfähig sogenannte KI-Agenten inzwischen geworden sind und warum Sicherheit, Kontrolle und Regulierung wichtiger werden. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz ordnet der Mathematiker, Informatiker, KI- und IT-Sicherheitsexperte Christian Bennefeld ein, was hinter dem Vorfall steckt und warum Panik dennoch fehl am Platz ist. Es geht um die Grenzen heutiger KI, um Risiken autonomer Systeme und um die Frage, wie sich unsere Arbeitswelt verändert, wenn intelligente Agenten immer mehr Aufgaben übernehmen. Dabei geht es auch um Begriffe wie Singularität und multimodale KI.
Folge 329: Website als Auslaufmodell? Die neue Rolle im KI-Zeitalter
2026/07/31
Sind Websites im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz überhaupt noch relevant? Professor Markus Kaiser von der TH Nürnberg ist überzeugt: Ja, mehr denn je. Die Website entwickelt sich zur digitalen Heimat von Unternehmen, Organisationen und Medienmarken und bleibt auch in Zeiten von KI-Suchmaschinen ein zentraler Baustein erfolgreicher Kommunikation. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt der Medienwissenschaftler, warum die Website weit mehr ist als eine digitale Visitenkarte, welche Rolle Generative AI Optimization (GAIO) spielt und weshalb Marken, Vertrauen und hochwertiger Inhalt im KI-Zeitalter an Bedeutung gewinnen. Außerdem geht es um die Zukunft der journalistischen Ausbildung und darum, warum die Grundlagen des Handwerks wichtiger werden als je zuvor.
Weiterführende Links:
https://universalcode.online/
https://markus-kaiser.org/
Folge 328: Liquid Content: So verändert KI den Journalismus
2026/07/24
Liquid Content gilt als eines der spannendsten Konzepte für die Zukunft des Journalismus. Dahinter steckt die Idee, Inhalte nicht mehr für einen einzelnen Kanal zu produzieren, sondern von einer gründlichen Recherche ausgehend flexibel für unterschiedliche Zielgruppen und Plattformen aufzubereiten. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Sascha Devigne, Chefredakteur von Studio 47, warum Künstliche Intelligenz dafür zum entscheidenden Werkzeug werden könnte. Es geht um neue Arbeitsweisen, veränderte Berufsbilder und die Frage, wie journalistische Inhalte in einer fragmentierten Medienwelt möglichst viele Menschen erreichen können.
Zu Studio47: https://www.studio47.de/
Hören Sie auch Folge 305 "KI, Avatare und Lokalfernsehen" mit Sascha Devigne z.B. auf https://open.spotify.com/episode/6bwqZ0vTQ2KaEAW5f85mgz
Folge 327: 30 Jahre M94.5: Wo Journalismus gelernt wird
2026/07/17
Seit 30 Jahren ist M94.5 weit mehr als ein Radiosender. Hier lernen Studierende Journalismus nicht im Seminarraum, sondern im echten Sendebetrieb mit Beiträgen, die veröffentlicht werden, und Erfahrungen, die den Einstieg in die Medienwelt prägen. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Programmleiter Klaus Kranewitter, warum praktische Ausbildung heute wichtiger ist denn je, wie sich der Journalismus durch Künstliche Intelligenz verändert und welche Fähigkeiten auch in Zukunft unverzichtbar bleiben. Außerdem geht es um prominente Alumni, frühe Auftritte von Amy Winehouse und den Sportfreunden Stiller sowie um die Frage, warum M94.5 seit drei Jahrzehnten zu den wichtigsten Talentschmieden des Mediennachwuchses gehört.
Weiterführende Links:
Mediaschool Bayern: https://www.mediaschool.bayern/map
M94.5: https://www.m945.de/
Sportfreunde Stiller: https://open.spotify.com/intl-de/track/6ee1motyT1KuUMiz8dMqxj
Amy Winehouse: https://open.spotify.com/intl-de/track/60gmGjgh248Elj8xTMdJsA
Folge 326: Wer schreibt hier eigentlich? KI und die Zukunft des Journalismus
2026/07/10
Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus. Doch welche Aufgaben sollte sie übernehmen und wo bleibt der Mensch unverzichtbar? Längst geht es nicht mehr um die Frage, ob KI in Redaktionen eingesetzt wird, sondern wie. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt der Journalist, Medienforscher und Hochschullehrer Prof. Till Krause, wie KI journalistische Arbeit unterstützen kann, ohne Verantwortung und Qualität aus den Augen zu verlieren. Es geht um Transparenz, Vertrauen und die Frage, welche Entscheidungen Maschinen treffen dürfen und welche nicht. Dabei wird deutlich: Der Einsatz von KI ist nicht nur eine technische Entwicklung, sondern eine grundlegende Frage journalistischer Ethik und Professionalität. Und am Ende geht es auch darum, an welcher Stelle KI diesem Podcast geholfen hat.
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