1510589739
Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie

Werben im Podcast: Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie

Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
122 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/04/28
Neueste Episode
2026/01/30
Durchschnittsdauer
53 min.
Veröffentlichungsintervall
23 Tage

Beschreibung

In den "Rolling Pin-Talks" sprechen der Rolling Pin Founder und CEO Jürgen Pichler sowie Redakteur Lucas Palm mit den spannendsten und erfolgreichsten Köchen, Gastronomen, Hoteliers, Sommeliers, Barkeeper… über ihr Leben, Trends, und Erfolgsgeheimnisse. Persönlichkeiten ganz persönlich.

Freischalten Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Soziale Medien

Pruefen Sie die Social-Media-Praesenz von Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie


Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie Podcast ansehen


Folge #122: „Jetzt muss ich liefern!“ - Wissler-Nachfolger Dennis Kuckuck im Talk
2026/01/30
Es sind große Fußstapfen, in die Dennis Kuckuck tritt. Hinterlassen hat sie Joachim Wissler, jener Gigant der deutschen Hochküche, der 25 Jahre lang das Restaurant Vendôme auf Schloss Bensberg als eine der ikonischsten Adressen Deutschlands etabliert hat – 17 Jahre davon auf drei Sterne-Niveau. Seit dem 1. November hat Dennis Kuckuck also das Küchenzepter von Joachim Wissler übernommen. Dieser zieht sich innerhalb der Althoff-Gruppe – der unter anderem das Schloss Bensberg gehört – in eine beratende Funktion zurück. Aber: „Im Vendôme ist die Situation ganz klar: Das ist ab jetzt meine, und nur meine Küche, ohne Joachim Wissler im Hintergrund“, stellt Kuckuck klar. Drei Jahre lang hat ihn Wissler als sein Mentor auf diese Übergabe vorbereitet. „Und jetzt muss ich liefern, das ist mir schon klar“, sagt Kuckuck, der diese Aufgabe zwar mit der nötigen Ehrfurcht, aber auch mit der richtigen Portion Zuversicht und Hemdsärmeligkeit angeht. Wird es Veränderungen geben? Natürlich – genauso wie es in den vergangenen Jahren immer wieder Veränderungen im Vendôme gegeben hat: die Reduzierung von Service-Zeiten in der Post-Corona-Zeit, ein zusätzliches vegetarisches Menü, die neue Bedeutung des Mittagsservices… Und doch: Kuckucks Fokus liegt zunächst einmal darauf, die hohen Bewertungen zu halten und, drei Jahre Vorbereitung hin oder her, in seine neue Rolle als Mr. Vendôme anzukommen. Im exklusiven Gespräch verrät Dennis Kuckuck, was der Verlust des dritten Michelin-Sterns 2022 für das Vendôme bedeutete, warum Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels mehr denn je Perspektiven für ihre Mitarbeiter schaffen müssen, was es mit dem neuen Hype rund um den Mittagstisch auf sich hat – und warum “Wissler ja in einem halben Jahr mal essen kommen kann”.
Folge #121: „Musste Jamie Oliver nach Hause schicken!“ So wurde Gennaro Contaldo zum Mentor einer ganzen Kochgeneration
2026/01/16
Obwohl es schon fast drei Jahrzehnte her ist, fasziniert Gennaro Contaldo bis heute: Er verstand es, lernhungrige Menschen für einen Beruf dermaßen zu begeistern, dass ihr gesamter späterer Werdegang davon geprägt wurde. So geschehen etwa bei Jamie Oliver und Tim Mälzer. Beide verschlug es in den 1990er-Jahren in sein Londoner Restaurant „Neal Street“, in dem sie mehr lernten als die wohl weltbesten Pasta-, Gnocchi- oder Lasagnen-Rezepte: Es war die Liebe zum Kochen, die bedingungslose Begeisterung der Essenszubereitung, das Zelebrieren des Bauchgefühls, des intuitiven Abschmeckens und Verfeinerns, das ihnen Contaldo damals vorlebte. Kein Wunder also, dass die beiden auch heute, wo sie als etablierte Superstars ihrer Zunft gelten, zu ihrem Mentor aufblicken und, wie etwa Tim Mälzer auf der Mainstage der Rolling Pin.Convention 2025 in Düsseldorf, rührende Lobeshymnen auf ihre kulinarische Vaterfigur halten. Im exklusiven Podcast blicken wir mit Gennaro Contaldo hinter die Kulissen des Neal Street-Restaurants der 90er-Jahre: Wie tickte ein junger Jamie Oliver? Wie ein Tim Mälzer mit blaugefärbten Haaren, der eigentlich nichts mehr vom Kochen wissen wollte? Und wie macht man das, Leute so nachhaltig für die Welt der Gastronomie begeistern? Über all das und vieles mehr spricht Gennaro Contaldo in unserer neuesten Podcast-Folge.
Folge #120: „Hört auf Systemgastronomie zu verteufeln!“: Jim Block-Mastermind im schonungslosen Talk
2026/01/02
Jim Block-Mastermind Sven Freystatzky ist überzeugt: Die Systemgastronomie bietet dringend benötigte Lösungen, unter denen die Branche ächzt. Warum es auch in der Sternegastronomie ohne Automatisierung langfristig nicht gehen wird und Roboter dringend menschliche Namen brauchen – darüber und über vieles mehr spricht Freystatzky im großen Podcast. Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte Sven Freystatzky als dystopischer Schwarzmaler gegolten. Maschinen, die Köche – selbst gute, ja, selbst sehr gute! – in der Küche ersetzen. Roboter, die Menschen nicht nur in Sachen Verlässlichkeit übertrumpfen. Küchen, in denen Prozesse so klar sind, dass selbst ungelernte Anfänger aus Fleisch und Blut nichts falsch machen können. Nein, als düsteres Zukunftsbild wird Freystatzkys Gastrovision von morgen längst nicht mehr wahrgenommen. Im Gegenteil: Was der Geschäftsführer der Burgerkette Jim-Block mit funkelnden Augen vor sich sieht, lässt die Branche mittlerweile Hoffnung schöpfen. Warum? “Weil gute Gastronomie mehr denn je auf funktionierende Systeme angewiesen ist – und Systemgastronomie für konstante Qualität sorgt”, so der 56-Jährige, der auch für das Küchenroboter-Start-up Good Bytz tätig ist. Überhaupt ist Freystatzky an vielen Fronten tätig: Als geschäftsführender Gesellschafter verantwortete er nach dem Verkauf der Anteile der von ihm mitbegründeten Burgerkette namens Burgerlich eineinhalb Jahre lang die strategische Ausrichtung und das Wachstum von Tellerrand Consulting, der von Tim Mälzer und Patrick Rüther gegründeten Agentur, die sich auf die Beratung von Gastronomiekonzepten spezialisiert hat. Seit 2021 leitet er nun die Geschicke von Jim Block – mit einem besonderen Fokus auf Digitalisierung und Automatisierung. Im großen Podcast verrät der leidenschaftliche Gastro-Stratege, warum Systemgastronomie weit mehr kann und ist als Fast Food, warum er Sternegastronomie weiterhin über alles liebt – und warum wir alle unser Bild von Robotern überdenken, sprich: updaten müssen.
Folge #119: „Wollte nur zurück ins Hotel und heulen!“: „The Taste“-Gewinner Pako Ködel im Exklusivtalk
2025/12/19
Seit Mittwochabend ist es offiziell: Patrick „Pako“ Ködel ist der Gewinner der neuesten Staffel von „The Taste“. Das ist ein ziemliches Ding: Über drei Millionen Zuschauer fieberten am vergangenen Mittwochabend beim Finale der erfolgreichen Kochwettbewerbssendung auf Sat1 mit, und überhaupt: So ein Titel öffnet Türen, generiert Aufmerksamkeit, und stellt seit Jahren die Gewinnerinnen und Gewinner vor die Frage: Und was jetzt? Pako Ködel jedenfalls hat schon die eine oder andere Idee, wie er im exklusiven Podcast, den wir gleich am Morgen danach aufgezeichnet haben, verrät. Dabei bietet uns der Ex-Junge-Wilde-Finalist auch einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen dieses Erfolgsformates, für das er neun Wochen lang alles geben musste. „Dafür braucht es unfassbar viel Durchhaltevermögen, ich hatte Momente, in denen ich dachte: Jetzt kann ich nicht mehr“, verrät Ködel, der sich in dieser Zeit mit Tim Raue als Team-Mentor nicht nur unter handwerklichen Gesichtspunkten stark weiterentwickelt hat. „So etwas mit all seinen Höhen und Tiefen durchzustehen, und noch dazu so erfolgreich, das schafft natürlich viel Selbstvertrauen“, so der 31-Jährige. Selbstvertrauen, das jetzt richtig genutzt werden muss, denn: Das Zeitfenster mit all der Aufmerksamkeit, die Pako Ködel jetzt zuteilwird, ist kurz – und will richtig genutzt werden. Im Podcast verrät Ködel, was er aus dieser einmaligen Situation machen will, warum das alles ohne Taekwando nicht gegangen wäre – und wie ein Welsfilet im Dessert sein ganzes Leben veränderte.
Folge #118: The Duc Ngo: “Sternegastronomie ist inflationär geworden”
2025/11/28
The Duc Ngo ist gerade in aller Munde: Zum einen wegen seines neuen Buchs “Neue asiatische Küche”, das sich unter den Bestsellern wiederfindet. Außerdem eröffnete er im Sommer seine „Manon Brasserie“ im Roomers Hotel in Berlin-Charlottenburg – ein französisches Soulfood-Konzept mit typisch Ngo’schen Akzenten, das einmal mehr am Zahn der Zeit ist. Und die Frage aufwirft: Wie, verdammt noch mal, bleibt dieser begnadete Autodidakt, der mit fünf Jahren gemeinsam mit seinen Eltern aus Vietnam nach Deutschland fliehen musste, auch nach über 25 Jahren so relevant für die deutsche Gastronomielandschaft? „Ich bin jemand, der kreieren und konzeptionieren möchte – und sich dann, zum richtigen Zeitpunkt, zurückzieht“, verrät der 51-Jährige im exklusiven Podcast einen Teil seiner Erfolgsformel. Seit der Eröffnung seines Kuchi in der Kantstraße im Jahr 1999 hat The Duc Ngo das, was man gemeinhin „Fusion-Küche“ nennt, mit untrüglichem Gespür für Trends und Marktveränderungen in ganz Deutschland etabliert und weiterentwickelt. Seit einigen Jahren trägt der versierte Koch außerdem die Ambition in sich, mindestens einen Michelin-Stern zu erkochen. „Wobei diese Ambition etwas weniger geworden ist“, sagt Ngo. Warum genau? Auch das verrät der „König der Kantstraße“ im neuesten Podcast – und erklärt in diesem Zusammenhang, warum er sich im Ausland lieber an Guide-Michelin-Empfehlungen hält als an jene der World’s 50 Best-Liste.
Folge #117: „Alles alleine zu machen war naiv und dumm!“: Alina Meissner-Bebrout im schonungslosen Talk
2025/11/14
Begonnen hat alles in einer winzig kleinen Küche – als One-Woman-Show. Alina Meissner-Bebroud war gerade einmal 24, als sie ihr Restaurant Bibraud in Ulm eröffnete. Nach drei Wochen merkte sie: Allein hält sie das nicht lange durch. Also stellte sie eine Spülkraft ein, damit ihr wenigstens jemand mit dem dreckigen Geschirr unter die Arme greift. Heute, elf Jahre später, ist die Welt der mittlerweile 35-Jährigen eine andere: Sie ist eine der medial präsentesten Sterneköchinnen Deutschlands. Sie führt zwei Restaurants, hat über 40 Mitarbeitende, einen Michelin-Stern und wurde von Rolling Pin zur „Female Chef of the Year 2023“ gekürt. Doch all das ist der gebürtigen Ulmerin nicht einfach zugeflogen. „Wir sind langsam gewachsen“, blickt sie in unserer neuesten Podcast-Folge auf die acht Jahre zurück, bis der Guide Michelin dem Bibraud plötzlich einen Stern verlieh. Dann ging’s los: mehr Gäste, mehr Mitarbeitende, Medienanfragen, neue Projekte. Und dennoch: Auch sie hat mit den vielen Krisen zu kämpfen gehabt – „vor allem mit der Mehrwertsteuererhöhung, die in Deutschland der Gastronomie sehr viel abverlangt hat“, wie sie sagt. Was half, war das Bewusstsein, das eigene Tun ständig zu hinterfragen – dass das, was gestern funktioniert hat, heute niemanden mehr ins Restaurant lockt. „Wir haben es geschafft, an mehreren Schrauben zu drehen und so zur richtigen Zeit die richtigen Lösungen zu finden“, sagt sie. Welche Lösungen genau? Und warum bezeichnet sie ihr Vorgehen in der Anfangszeit ihres Restaurants als „naiv und dumm“? Und warum arbeitet sie mittlerweile mehr mit ihrem Handy als mit dem Kochmesser? Über das und vieles mehr spricht die vom Guide Michelin mit dem „Young Chef Award 2023“ ausgezeichnete Gastronomin im schonungslosen Talk – und verrät auch, was es mit dem neuen Projekt auf sich hat, das im kommenden Jahr eröffnet wird.
Folge #116: Tim Raue: „Das war der schlimmste Tag meines Lebens!“
2025/10/31
Musste das wirklich sein? Eine Frage, an die Tim Raue nicht vorbeikommt, nachdem er die schier endlosen Herausforderungen aufgezählt hat, die es bei der Eröffnung seines Restaurants im Berliner Fernsehturm zu bewältigen galt. Seine gewohnt durchdachte Antwort macht klar: Natürlich musste das sein. Denn: Der Sternekoch, Multigastronom, Kochbuchautor und TV-Star ist noch immer hungrig – und Legendenstatus hin oder her: Sein hemdsärmeliges Preußentum verbietet es ihm ja geradezu, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen: Zwei Michelin-Sterne, eine Fernsehkarriere, die ihm – vor allem durch die “Chef’s Table”-Folge auf Netflix – Scharen an Restaurantgäste brachte, Restaurants in mehreren deutschen Städten und Kreuzfahrtschiffen, um nur einige dieser Lorbeeren zu nennen… Trotz oder gerade wegen alledem folgt ein Projekt dem nächsten, jagt eine Show die andere – während Tim Raue mehr denn je über den gastronomischen Tellerrand hinausblickt. Dass er die Top 50 der prestigeträchtigen World’s 50 Best Restaurants neuerdings für Platz 58 tauschen musste, sieht er zwar durchaus gelassen. Doch die breiteren gesellschaftlichen Entwicklungen blickt die Berliner Schnauze alles andere als stoisch entgegen. Im exklusiven Podcast wird Tim Raue also gnadenlos ehrlich, erstaunlich selbstkritisch – und ungefiltert politisch. Unbedingt reinhören!
Folge #115: „Klassisches Fine Dining ist tot“ Wie Alexander Herrmann & Tobias Bätz die deutsche Kulinarik neu erfinden
2025/10/17
Alexander Herrmann war sich sicher: Für diesen Podcast musste unbedingt auch einmal Joshi Osswald ans Mikro. Der berüchtigte Foodscout also, der für Herrmanns kulinarischen Mikrokosmos im beschaulichen Wirsberg Lebensmittel aufspürt, die dem Terroir-Gedanken im kulinarischen Deutschland eine neue Dimension verleihen. Ja, was im Restaurant Aura unter der Leitung von Executive Chef Tobias Bätz so alles passiert, sorgt in der Bundesrepublik für ordentlich Furore: Weg von den üblichen Luxusprodukten wie Steinbutt und Gänseleber, hin zur radikalen Terroir-Philosophie, die durch einen eigenen Produktionsstandort Nachhaltigkeit und betriebswirtschaftliches Know-how miteinander vereint. Ein kühnes Unterfangen, ja – und eines, das offenbar funktioniert: Der Guide Michelin verleiht diesem kühnen Leuchtturmprojekt zwei Sterne, und auf der Rolling Pin.Convention in Düsseldorf wurde das Mastermind-Duo Tobias Bätz und Alexander Herrmann zur Nummer 1 der 100 BEST CHEFS Germany gewählt. Was hält das „Aura“ im Innersten zusammen? Was hat es mit dem „Anima“ auf sich? Wie genau funktioniert die Zusammenarbeit zwischen einem umtriebigen Executive Chef wie Tobias Bätz und einem tüftelnden Produktfetischisten wie Joshi Osswald? Was hat es mit einem fränkischen „Haselnuss-Schwein“ auf sich? Und warum arbeiten Herrmann, Bätz und Osswald schon am nächsten Coup? Über das und vieles mehr sprechen Bätz und Osswald in der neuen Folge unseres Podcasts.
Folge #114: Fabio Giacobello über die unfassbare Erfolgsgeschichte des Fabios
2025/07/11
Alles begann mit einsamen Tränen im Auto, weil Fabio Giacobello 600‘000 Euro fehlten. Heute ist das 2002 eröffnete „Fabios“ in Wien eine Erfolgsgeschichte, die allen Krisen trotzt. Wie und warum, darüber und über vieles mehr spricht Fabio Giacobello im exklusiven Podcast.
Folge #113: Mit Feuer, Dampf und Erlebnisfaktor: Manuel Weißenböck und die neue österreichische Küche
2025/06/06
„Mit der ‚Schankkuchl‘ am Pogusch rückt Manuel Weißenböck eine neue Art der österreichischen Küche ins Rampenlicht – eine, die mit Feuer, Dampf, ‚Local Exotics‘ und unterschätzten Lebensmitteln spielt. Wie aus dem braven Lehrling im Hotel Sacher einer der mutigsten Küchenchefs des Landes wurde – und warum ihm die Rede von Karl Obauer auf der Rolling Pin.Convention Tränen in die Augen trieb.
Folge #112: Tobias Bätz: "Für jeden Gastronomen ist es heute krasser denn je"
2025/05/09
Woran es liegt, dass Tobias Bätz mittlerweile zu den prägendsten Gesichtern der deutschen Spitzengastronmie zählt, ist einerseits leicht erklärt: Seit 2008 arbeitet er an der Seite von Alexander Herrmann in Wirsberg – und hat dort dem ausgehölten Regionalitätsprinzip neues Leben eingehaucht. Wie die wenigsten seiner Zunft hat sich der gebürtige Franke so dermaßen in seine Region vertieft, dass er sie zusammen mit Alexander Herrmann kulinarisch nicht nur bereichert, sondern geradezu mitentwickelt, näher an sich selbst herangeführt, jedenfalls zukunftsweisend verändert hat. Andererseits ist die Erklärung für den Stellenwert seines Tuns innerhalb der deutschsprachigen Gastronomie so einfach auch wieder nicht. Schließlich waren die letzten 15 Jahre in einem Ausmaß von Erfolg gekrönt, dass selbst gastronomische Laien wissen: Dafür brauchte es viele, sehr viele mutige Entscheidungen, Versuche, Rückschläge und, wer weiß, vielleicht auch ein bisschen Glück. Wie sonst entwickeln sich solche Erfolgsgeschichten in einem abgelegenen Kaff wie Wirsberg in Zeiten, in denen es von Krisen und Konkursen nur so wimmelt? Ja, mehr noch, man muss auch die Frage stellen, die da lautet: Wie geht das, zwei Michelin-Sterne, ein eigenes Future Lab, in dem eine ganze Mannschaft an Lebensmitteln tüftelt, ein eigener Food Scout, 70 Produzenten, die mit einem zusammenarbeiten, ganz zu schweigen von einer Mitarbeiterkultur, auf die jeder Gastronom mit Bewunderung und Staunen blickt? In unserem neuesten Podcast gibt Tobias Bätz nicht nur eine erstaunliche Antwort darauf, sondern schlüsselt auch das komplexe Konstrukt des „Restaurant Aura by Alexander Herrmann & Tobias Bätz“ auf. Außerdem verrät die amtierende Nummer 7 des 100 BEST CHEFS GERMANY-Rankings, warum es ihm mit Alexander Herrmann ursprünglich gar nicht so ums Kochen ging, welche Rolle Fußball in Wirsberg spielt – und wie er zwischen Soja-Saucen-Herstellung und Hotelumbau doch noch Zeit findet, um am Pass zu stehen.
Folge #111: „Wer jetzt nicht knallhart kalkuliert, ist in zwei Jahren weg“: Die Geschwister Rauch im großen Podcast
2025/04/25
Dass Richard und Sonja Rauch in diesem Podcast gemeinsam hinters Mikro treten, hat genauso gute wie überraschende Gründe. Zuerst die guten: Als Geschwisterpaar, das eines der besten Restaurants des Landes führt, geben uns die beiden einen ganzheitlichen Einblick in die Erfolgsgeschichte ihres Betriebs, der seit rund 25 Jahren die heimische Gastronomie im Allgemeinen und das Verständnis der österreichischen Küche im Besonderen prägt. Er, Richard, als Koch, der die österreichische Wirtshausküche neu belebt hat. Sie, Sonja, als brillante Gastgeberin und Sommelière, die ihren Berufsstand weit über die Grenzen der Steiermark hinaus mit einer ordentlichen Prise Faszination und Strahlkraft versehen hat. Dass die eine genauso wie der andere ohne sein Pendant hier weder will noch kann, versteht sich von selbst – und ist, wie dieser Podcast auch zeigt, ein Glück für Österreichs Gastronomie. Und jetzt zu den überraschenden Gründen. Erstens: Die beiden kommen viel weniger dazu, in Ruhe miteinander zu sprechen als man denken mag. Und zweitens kann es, wie sie (halb) scherzhaft verraten, mitunter auch ziemlich kompliziert zwischen ihnen sein. Im Podcast zeigen sich Richard und Sonja in so manchen Themen aber ziemlich einig: Etwa, wenn es darum geht, dass Zeiten wie diese Gastronomen keine zweite Chance geben, wenn es um längst überfälliges richtiges Kalkulieren geht. Oder darum, dass alle Zeichen darauf hindeuten, dass die Schere innerhalb der heimischen Gastronomielandschaft weiter auseinandergehen wird: Systemgastronomie da, gehobenes Restauranterlebnis dort. Eine düstere Aussicht? Ganz und gar nicht, finden die Rauchs. Warum genau, darüber und über vieles mehr geht’s in unserer neuesten Podcast-Folge.
Folge #110: Haferkater-CEO: "55 Millionen Umsatz in fünf Jahren sind sehr realistisch!"
2025/04/11
In unserer neuesten Podcast-Folge geht es um Haferschleim – und ja, das mag seltsam klingen und nein, es geht natürlich nicht um irgendeinen Haferschleim. „Porridge mit Purpose“ heißt es etwas weltgewandter bei den Menschen, die hinter dem Erfolgskonzept namens „Haferkater“ stecken. Das bedeutet, hier geht es um Porridge, der Gutes tut – und das in mannigfaltiger Hinsicht –, aber auch wirtschaftlich erstaunlich erfolgreich ist: 27 Standorte, 270 Beschäftigte, über 11 Millionen Umsatz, für 2025 sind gar 17 Millionen geplant – das sind die nackten Haferkaterzahlen, die zeigen, wie erfolgreich Gastronomie allein mit Wasser, Salz und Hafer sein kann. Das nämlich sind die drei Grundzutaten besagter Porridges, die tausendfach pro Tag an Stores in Bahnhöfen und Flughäfen über die Tresen gehen. Dabei hatte im September 2014 alles sehr, sehr klein begonnen: Mit einer Dönerbude in Berlin-Friedrichshain, die zu einem kleinen Porridge-Café umgewandelt wurde. Startkapital: Zusammengetrommelte 20'000 Euro. „Dass wir in fünf Jahren 55 Millionen Umsatz generieren, ist sehr realistisch“, sagt CEO Leandro Burguete heute. Warum genau? Wie hat Haferkater richtig an Fahrt gewonnen? Was kostet es, einen neuen Haferkater-Standort zu eröffnen? Und warum ist es neuerdings ein Unternehmen in Verantwortungseigentum? Das und noch vieles mehr verrät Leandro Burguete in unserer neuesten Podcast-Folge!
Folge #109: „Menschen sollen mehr Biber essen und weniger Avocados!“ – Haubenkoch Max Stiegl im Talk
2025/03/28
Eigentlich war auch dieses Jahr alles wie immer: Es ist Fastenzeit und Max Stiegl aus dem Gut Purbach beschäftigt sich, aus vielerlei Gründen, mit dem Bieber. Nur: Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Der Gault&Millau-Koch des Jahres 2021 stellte – wie schon seit einigen Jahren – ein Video online, in dem er einen erlegten Biber zeigt und über dessen Zubereitungsmöglichkeiten spricht – und erntet dafür empörte Kommentare, die auch medial ausgeschlachtet werden. Dass Stiegl den Biber als etwas Essbares versteht, mag auf den ersten Blick wie ein Nischenthema wirken, doch geht es dabei, wie die medialen Reaktionen zeigen, um weit mehr: Biber essen – ja oder nein? Bei dieser Frage geht es auch um das Verhältnis zwischen, wie Stiegl sagt, „Tod und Genuss“, es geht um Fleischkonsum und Nachhaltigkeit, um Naturschutz und dem sogenannten „Artenmanagement“. Und das offenbar sosehr, dass Stiegl seit der Veröffentlichung dieses Videos mit Anfragen, Anklagen, Verurteilungen, Solidaritätsbekundungen und Bewunderung gleichermaßen überhäuft wird. Wenig verwunderlich: Stiegls durchaus nuancierte Kernbotschaft gerät damit in den Hintergrund – obwohl sie in den letzten Tagen bei Politiker:innen sehr wohl Gehör fand, wie Stiegl in der neuesten Podcast-Folge verrät. Außerdem geht es um die anstehende Anzeige von Tierschützer:innen, das Potenzial, das in heimischen Biber-Rezepturen steckt – und warum Stiegl findet, dass sich mehr Köchinnen und Köche in Österreich mit dem Biber solidarisieren sollten.
Folge #108: Fritz Keller schlägt Alarm: „Die Mehrwertsteuererhöhung war das Ergebnis einer Neidgesellschaft!“
2025/03/14
Dass Fritz Kellers Mutter Irma Deutschlands erste Sterneköchin, sei zwar nur am Rande erwähnt. Und doch: So nebensächlich ist dieser Fakt nicht, denn wer das bisherige Leben Fritz Kellers verstehen will, muss wissen: Dieser Mann ist so dermaßen in der Spitzengastronomie verwurzelt, dass alleine seine Kindheitserinnerungen einen ganzen Rolling Pin-Podcast füllen könnten. 1957 geboren, wuchs Fritz Keller zwischen Rebstöcken Sternerestaurant auf. Die Rebstöcke, das war die Welt seines Vaters Franz Keller, namensgeber des gleichnamigen Weinguts, das heute zu ohne Zweifel zur Elite unter den deutschen Burgundererzeugern gilt. Das Sternerestaurant, das war die Welt von Fritz Kellers Mutter: Der Schwarze Adler in Oberbergen am Kaiserstuhl ist bis heute eine frankophile Bastion der deutschen Spitzengastronomie und hält seit 1969 – mit nur einem Jahr Unterbrechung – einen Michelinstern. Heute ist Fritz Keller – natürlich – selbst Gastronom, als Herr über den Schwarzen Adler betreibt er darüber hinaus das Winzerhaus „Rebstock“ und die sogenannte „Kellerwirtschaft“ direkt am Weingut. Außerdem ist er umtriebiger Weinhändler, als Ex-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes und des SC Freiburg immer noch fußballverrückt – und seit Neuem auch Organisator eines ziemlich einzigartigen Festivals am Kaiserstuhl. „Pinot and Rock“ heißt es und verbindet auf zeitgemäße Art Wein, Kulinarik und Musik so, dass auch junge Menschen angesprochen werden. In unserer neuesten Podcast-Folge verrät Fritz Keller, was an den politirischen Rahmenbedingungen in Deutschland zum Wohle der Gastronomie endlich geändert gehört, warum Stammtischparolen zehnmal weniger schlimm sind als Beschimpfungen auf Social Media – und was es mit der „Verstädterung der Hirne“ auf sich hat.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie Podcast-Bewertungen


5 von 5
1 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?