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Frauen von damals

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Bewertung
★★★★★
5
von
2 Bewertungen
Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
43 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Bianca Walther
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/06/01
Neueste Episode
2026/10/09
Durchschnittsdauer
62 min.
Veröffentlichungsintervall
58 Tage

Beschreibung

Geschichten von Frauen, die Grenzen überschritten, mit neuen Lebensmodellen experimentierten und sich Freiräume nahmen – oft jenseits der heterosexuellen Norm. Nominiert für den Grimme Online Award 2024.

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Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977
2026/10/09
Im zweiten Teil der Doppelfolge über Berlins erste Polizeirätin sprechen Biografin Elisabeth Wagner und ich darüber, wie es Martha Mosse erging, nachdem sie Anfang 1933 aus antisemitischen Gründen aus dem Dienst entfernt wurde. Wir sprechen über Wege des Überlebens, über Dilemmata und darüber, warum es für Martha Mosse trotz wohlhabender Familie und internationaler Kontakte keine Option war, zu emigrieren. Spoiler: Es hatte wohl nicht zuletzt mit Liebe zu tun. 1943 wurde Martha Mosse nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebte und kehrte im Juli 1945 auf einem Laster zurück nach Berlin. Was (bzw. wen) sie dort vorfand, hat nicht nur Elisabeth Wagner zutiefst berührt. *** Übrigens: Auch diesmal hören Steady-Mitglieder wieder mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/about Literatur: Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (⁠Link⁠). Themen: Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, lesbische Geschichte, queere Geschichte, queer, Liebe, Frauenbewegung, Feminismus, Berliner Frauenbund, Nachkriegszeit Bild: Wikimedia Commons
Martha Mosse (Teil 1): Die erste Polizeirätin Berlins | 1884-1933
2026/09/25
Martha Mosse war Jüdin, Feministin und promovierte Juristin. Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Erna Stock lebte sie ein emanzipiertes und selbstbestimmtes Leben, bis sie 1933 brutal aus ihrem hart erkämpften Job im höheren Polizeidienst der Stadt Berlin verjagt wurde. 1943 wurde sie nach Theresienstadt deportiert - und überlebte: Sie wurde 93 Jahre alt. In dieser Folge spreche ich mit Elisabeth Wagner, Autorin des Buchs "Die Mosse-Frauen" über die erste Hälfte dieses bewegten Lebens: von den ersten Trippelschritten einer Zweijährigen auf einem Dampfer nach Japan bis zum Höhepunkt ihrer beruflichen Laufbahn als erste Polizeirätin in der "Roten Burg" am Alexanderplatz. Und natürlich reden wir auch über Liebe. ;) *** Übrigens: Auch diesmal gibt es wieder ein Bonuskapitel für Steady-Abonnent*innen. Wenn auch du den Podcast unterstützen und Zugang zum Bonusmaterial zu den Folgen haben möchtest (in diesem Fall die Anekdote "Martha Mosse gräbt den Garten um und erhält eine Lektion"), dann schau doch mal auf meine Steady-Seite! Dort findest du bis 15. Oktober auch ein "Mosse-Special-Paket" zum vergünstigten Abopreis. *** Quellen und Literatur: Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Die versprochenen Einblicke in die Zeitschrift "Die Freundin" gibt es hier.Bild zur Folge: Atelier Becker & Maaß, AddF Kassel, Sign. A-F1-00505 *** Themen: Feminismus, queere Geschichte, Lesbengeschichte, lesbische Geschichte, Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus
Emilie Mosse: Die First Lady der Berliner Zeitungswelt
2026/09/11
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Elisabeth Wagner, Autorin des Buchs "Die Mosse-Frauen", über eine Frau, sich als Verlegergattin und "First Lady" des Berliner Zeitungswesens nicht nur einen festen Platz im Berliner Gesellschaftsleben erarbeitete, sondern darüber hinaus auch noch immens viel Gutes für Kinder und insbesondere Mädchen bewirkte. Außerdem sprechen wir über Besonderheiten und Anforderungen beim Schreiben von Frauenbiografien und die manchmal wundersame Gedankenwelt männlicher Feuilletonisten. ;) Diese Folge ist der erste Teil einer Miniserie über zwei Frauen der Familie Mosse, deren Leben zusammen mehr als ein ganzes Jahrhundert umspannen. In Teil 2 und 3 wird es um Emilies Nichte Martha Mosse gehen - Tochter des Kaiserreichs, "Neue Frau" der Weimarer Republik, Opfer der Nationalsozialisten und Wiederaufbauerin der Frauenbewegung der Nachkriegszeit. Über sie hatten wir so viel zu sagen, dass es gleich zwei Folgen geworden sind ... Übrigens: Steady-Mitglieder hören mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis zum 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/about Literatur: Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (Link). Themen: Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Kaiserreich, Kaiserzeit, Weimarer Republik, Journalismus, Mosse-Verlag
Margarete Friedenthal: Eine Geschichte von Liebe, Freiheit und Großzügigkeit
2026/07/19
Heute gibt’s mal wieder eine Geschichte aus dem Leben einer Frauenrechtlerin: Margarete Friedenthal, Akteurin der Berliner Frauenbewegung und eine Frau, die sich einen Weg suchte, ihr Leben lebenswert zu gestalten. Auch Liebe gehörte dazu … Und nächsten Monat geht es dann weiter mit einer Folge, die schon in Arbeit ist, aber noch etwas Zeit braucht. *** Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde ist am 29.4. im S. Fischer Verlag erschienen und ist im Buchhandel erhältlich.  Unterstützt den Podcast gern mit einem freiwilligen Abo auf Steady - auch monatsweise abschließbar! *** Quellen und Literatur: Berliner Frauenbund 1945 e.V.: Historisch-chronologische Daten der Altershilfe, Nachlass Isa Gruner, Landesarchiv Berlin, Signatur LAB B Rep. 235-10 MF Nr. 238 Friedenthal, Margarete: Brief an die korrespondierenden Mitglieder der Centralstelle für Arbeiterinnen-Organisation, 5.12.1904, Nachlass Verband fortschrittlicher Frauenvereine, Landesarchiv Berlin, Signatur A Rep. 060-52  Friedenthal, Margarete: Brief an Wolfgang Mittermaier, Nachlass Wolfgang Mittermaier, Universitätsbibliothek Heidelberg, Signatur Heid. Hs. 3443,64.  Pappritz, Anna, Tagebuch, Nachlass Anna Pappritz, Landesarchiv Berlin, Signatur LAB B Rep. 235-13 MF Nr. 3466-3467  Pappritz, Anna, “Wie ich zu meiner Arbeit kam”, Manuskript, Nachlass Anna Pappritz, MF-Nr. 3467-3470  Pappritz, Anna, Brief an Martha Dönhoff, 19.11.1936, Nachlass Martha Dönhoff, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Archiv des Liberalismus, Signatur N41-10 Velsen, Dorothee von: Im Alter die Fülle, Tübingen 1956 Velsen, Dorothee von: Briefe an Martha Dönhoff, 5. und 12. Juni 1941, Nachlass Martha Dönhoff, Signatur N41-4. Wolff, Kerstin: Anna Pappritz (1861-1939). Die Rittergutstochter und die Prostitution, Sulzbach/Taunus 2017 Themen: Frauengeschichte, queere Geschichte, lesbische Geschichte, Feminismus, Berlin, Schöneberg, Kaiserreich, Weimarer Republik
Mirjam Müntefering im Gespräch
2026/05/10
Für diese Folge habe ich mir mal wieder Besuch eingeladen: Mirjam Müntefering - Erfolgsautorin, Hundefreundin und, wie ihr sehen werdet, fantastische Gesprächspartnerin. Wir sprechen über Mirjams Bücher, übers historische Schreiben in Roman und Sachbuch, über lesbische Protagonistinnen, Coming-Out in den 1990ern, Hunde, Tintenfüller und vieles mehr. Der erste Band von Mirjams neuem Zweiteiler "Die Honigfrauen" erscheint am 20. Mai im Blanvalet Verlag und ist schon jetzt vorbestellbar. Im selben Verlag findet ihr auch ihre historische Trilogie "Gut Friesenhain", in dem wir drei Frauen Ende des 19. Jahrhunderts dabei begleiten, ihren Weg zu machen. Mirjams wunderschönes lesbisch-queeres Buch "Mittendrin im Lilabunt", über das wir natürlich auch sprechen werden, erschien im Helmer Verlag Mein Buch (das aber diesmal nur am Rande vorkommt ;)) heißt "Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde" und erzählt die Geschichte der deutschen Frauenbewegung von 1848 bis zum Wahlrecht. *** Gefällt dir der Podcast und möchtest du mich beim Hosting unterstützen? Dann freue ich mich, wenn du auf Steady ein Abo abschließt. Danke für deine Unterstützung!
Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind
2026/04/04
Müssen Feministinnen immer so wütend sein? Können sie nicht einfach nett und freundlich sagen, was sie wollen? In dieser etwas spontanen (und leicht verschnupften) Osterfolge widmen wir uns der Geschichte von Frauen, die es lange „im Guten“ versuchten - und dabei feststellten: Argumente allein reichen nicht! Warum Feminismus ohne Wut nicht auskommt und wie selbst eine der moderatesten Vertreterinnen der Frauenbewegung der Zorn packte, erfährst du in dieser Episode. Vorbestell-Ticker: Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. Signierte Exemplare könnt ihr euch noch noch bis Mitte April exklusiv bei Autorenwelt und Dussmann - das Kulturkaufhaus sichern. *** Die Quellen zur Folge: Hedwig Dohm: Gesichtspunkte für die Erziehung zur Ehe, in: Sozialistische Monatshefte (1909), Heft 10, S. 639-645.Helene Lange: Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus, Berlin 1887.Helene Lange: Lebenserinnerungen, Berlin 1921. Louise Otto: Leserbrief zu „Das Verhältniß der Frauen zum Staate“, in: Sächsische Vaterlands-Blätter 3 (1843), Heft 142, S. 633f. Louise Otto: Adresse eines Mädchens (1848), in: Ute Gerhard/Petra Pommerenke/Ulla Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte. Band 1 (1789-1919), Königstein/Taunus 2008, S. 71-73.Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Stenographische Berichte von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919, Berlin 1920.
Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen
2026/03/07
Nein, Clara Zetkin hat ihn nicht “erfunden” - aber ganz unbeteiligt war sie an seiner Entstehung nicht: Heute schauen wir uns die Geschichte des Internationalen Frauentags an. In dieser Episode erfährst du,  was eine jüdische amerikanische Sozialistin mit ukrainischen Wurzeln mit der Entstehung des Internationalen Frauentags zu tun hat,  wie Clara Zetkin ins Spiel kam seit wann der Frauentag am 8. März begangen wird wie es in Deutschland mit dem Tag weiterging, und wir werden darüber sprechen, warum dieser Tag auch heute noch wichtig ist - ob als Internationaler Frauentag, feministischer Kampftag oder globaler Streiktag! Gefällt dir der Podcast? Auf Steady kannst du meine Arbeit mit einem freiwilligen Abo unterstützen. Drei Modelle stehen zur Auswahl; du kannst zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen! Quellen und Literatur zur Folge Laura Baumgarten (aka @frauabgeordnete):  Instagram-Post zum Internationalen Frauentag 2025 Mari Jo Buhle: Women and American socialism, 1870-1920, Urbana 1981 Theresa Malkiel: The Diary of a Shirtwaist Striker, Ithaca und London 1990 (darin besonders auch der einleitende Essay von Françoise Basch). Sally M. Miller: From Sweatshop Worker to Labor Leader: Theresa Malkiel, A Case Study, in: American Jewish History 68 (1978), Heft 2, S. 189-205. Vincent Streichhahn: Zur „Frauenfrage“ und Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich, in: Vincent Streichhahn/Frank Jacob (Hrsg.), Geschlecht und Klassenkampf. Die „Frauenfrage“ aus deutscher und internationaler Perspektive im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2020, S. 48-77 Clara Zetkin (Hrsg.): Berichte an die zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen zu Kopenhagen am 26. und 27. August 1910, Stuttgart 1910, S. 85 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar) Zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen. Provisorische Tagesordnung, provisorische Geschäftsordnung, Anträge und Resolutionen, Kopenhagen 1910  (⁠hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar⁠)
Leo Wechsler und seine Schöpferin: Susanne Goga im Gespräch
2026/02/06
In dieser Folge spreche ich mit der Autorin Susanne Goga über ihre jüngsten Projekte und über ihre Leib- und Magen-Ära für historische Romane und Krimis: den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Anhand ihrer neuesten Bücher, Die wilden Jahre (2025) und Die Geister von Beelitz (Erscheinungstermin: 19.2.2026) sprechen wir sprechen über Rechercheprozesse und über historische Themen und Personen, die in ihre Bücher einfließen: vom Düsseldorfer Schauspielstudent Gustav Gründgens über die ersten Berliner Polizistinnen Martha Mosse und Friederike Wieking bis hin zum legendären obersten Mordermittler der Weimarer Republik, Kriminalrat Ernst Gennat. Es geht um Frauenfiguren, Männlichkeitsbilder im Krimi-Genre, um queere Dimensionen und Familienbeziehungen. Freut euch auf eine Folge, in der wir (Geschlechter-)Geschichte mal aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten! Transparenzhinweis: Für die Erwähnung der Bücher ist keine Gegenleistung geflossen. *** Hast du Lust, die Frauen von damals zu unterstützen? Auf Steady findest du drei freiwillige Abo-Modelle zur Auswahl. Vielen Dank für deinen Support! *** Bild Susanne Goga: Thomas Rabsch *** historische Krimis, Frauenbewegung, Leo Wechsler, Susanne Goga, 1920er Jahre, queere Literatur, Polizei, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Kriminalromane, Geschichte, Literatur, Schreiben
„Brot und Rosen“: Frauen in der Textilindustrie und ihre Kämpdfe
2025/10/28
Brot und Rosen! Unter diesem Slogan forderten amerikanische Textilarbeiterinnen schon vor über 100 Jahren Löhne von denen sich leben ließ. In dieser Folge der Frauen von damals widmen wir uns einer Geschichte, die aktueller kaum sein könnte: Die Geschichte von Frauen in der Textilindustrie. Es ist eine Geschichte von Ausbeutung und Armut, von Kämpfen um menschenwürdige Arbeit und ein besseres Leben, aber auch von großer Solidarität. Und es ist eine Geschichte, die noch lange nicht vorbei ist. Kommt mit auf eine Zeitreise zu den streikenden Frauen von Crimmitschau und den Arbeiterinnen der Triangle Shirtwaist Factory in New York und schlagt mit mir den Bogen zu den Frauen und Männern von Rana Plaza. *** JETZT VORBESTELLBAR: Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde . Mein Erstling im S. Fischer Verlag, lieferbar ab 29.4.2026. *** Links und Literatur (Auswahl): Dossier der Friedrich-Ebert-Stiftung über Menschenrechte in Lieferketten Frau Abgeordnete über Pauline Staegemann und Elfriede Ryneck Ottilie Baader: Ein steiniger Weg. Lebenserinnerungen, Stuttgart/Berlin 1921.Uwe Fuhrmann: "Frau Berlin," Paula Thiede (1870-1919): vom Arbeiterkind zur Gewerkschaftsvorsitzenden, Konstanz 2019.Theresa Malkiel: Diary of a Shirtwaist Striker. Ithaca/London 1990. Sabine Richebächer: Uns fehlt nur eine Kleinigkeit: Deutsche proletarische Frauenbewegung 1890-1914, Frankfurt am Main 1982. Themen: Arbeiterinnen, Streik, Frauenstreik, Kapitalismus, Arbeitskämpfe, Gewerkschaften, Feminismus
Queeres, feministisches München um 1900: Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira
2025/06/01
Das Hof-Atelier Elvira in München war mehr als ein Fotostudio: Gegründet 1887 von Sophia Goudstikker und Anita Augspurg, entwickelte es sich schon kurz nach seiner Gründung zu einem Forum für gesellschaftliche Diskussion und Innovation: Hier begegneten sich Kulturschaffende, Aktivist*innen und Visionär*innen, um über Kunst, Literatur, Frauenrechte und vieles mehr zu debattieren und natürlich, um zu feiern. In dieser Folge geht es um die Netzwerke, die in diesem außergewöhnlichen Raum entstanden, und um seine Gründerin und Hauptfigur Sophia Goudstikker – eine Frau, die (wie ich finde, zu Unrecht) in der Erzählung immer ein bisschen neben ihrer prominenteren ersten Lebensgefährtin Anita Augspurg verblasste. Die Website zur Folge mit den begleitenden Fotos steht hoffentlich bald wieder zur Verfügung. Literatur und Quellen: Ingvild Richardsen: Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten. Frankfurt 2019.Ingvild Richardsen (Hg.): Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887 – 1908, München 2022.Rudolf Herz/Brigitte Bruns (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887 – 1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.Gertrud Bäumer: Lebensweg durch eine Zeitenwende, Tübingen 1933.Ernst von Wolzogen: Das dritte Geschlecht, Berlin 1899.Fanny zu Reventlow: Viragines oder Hetären? in: Zürcher Diskußjonen 22 (1899).Atelier Elvira: Website-Projekt von Ingvild Richardsen über die Protagonistinnen des Hof-Ateliers Elvira und des Vereins für Fraueninteressen: https://atelierelvira.de/Verein für Fraueninteressen: https://fraueninteressen.de/ Bildquellen: Foto Sophia Goudstikker: Landesarchiv Berlin, LAB B Rep. 235-FS Nr. 187Foto Ika Freudenberg: Hof-Atelier Elvira, aus G. Bäumer: Gestalt und Wandel. Frauenbildnisse, Berlin 1950, zu S. 432.Fotoatelier Elvira: Philipp Kester, Hofatelier Elvira ; Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, FM-87/61.491.7, CC BY-SA 4.0Gruppenfoto: Hof-Atelier Elvira, via Wikimedia Commons
Ihr fragt - ich antworte!
2025/03/01
Die Frauen von damals werden fünf Jahre alt, und für die Jubiläumsfolge habt ihr mir eure Fragen geschickt. *** In der Folge erwähne ich mehrere Forscher*innen, die wunderbare und wichtige Arbeit machen. Hier deshalb ein paar Tipps zum Weiterlesen und -hören: Thema: Queere Geschichte im Nationalsozialismus Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Verlangen im Holocaust. Göttingen 2024. Laurie Marhoefer: Sex and the Weimar Republic: German Homosexual Emancipation and the Rise of the Nazis. Toronto 2015 Jens Dobler: Zwischen Duldungspolitik und Verbrechensbekämpfung: Homosexuellenverfolgung durch die Berliner Polizei von 1848 bis 1933. Frankfurt/2008. Claudia Schoppmann: Zeit der Maskierung. Lebensgeschichten lesbischer Frauen im „Dritten Reich“. Berlin 1993. Thema: Katholische Frauen gegen den NS Laura Baumgarten (@frauabgeordnete): Instagram-Beiträge über Ellen Ammanns Antrag auf Ausweisung Adolf Hitlers und ihre Aktionen zur Verhinderung des Hitler-Putsches. Dazu gibt es bei Laura auch eine Podcast-Folge. *** Der Podcast ist euch so lieb, dass ihr dafür etwas zahlen möchtet? Auf Steady.de stehen drei freiwillige Abomodelle zur Auswahl. Vielen Dank für eure Unterstützung
Dora Richter - Eine trans Frau macht ihren Weg
2024/11/22
Dora Richter war Mädchen vom Lande, Hausangestellte bei Magnus Hirschfeld, Spitzenklöpplerin - und die erste trans Frau Deutschlands, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog. Clara Hartmann, Begründerin der Lili-Elbe-Bibliothek, hat sich auf Spurensuche zu ihr gemacht und faszinierende Dinge ans Tageslicht gebracht. Hierüber und über vieles mehr spricht sie mit mir in dieser Podcast-Folge. Links und Lesetipps: Die Lili-Elbe-Bibliothek Blog-Einträge von Clara Hartmann: In böhmischen Dörfern: Dora Richters Taufeintrag gefunden Rätsel um Verbleib gelöst! Hertha Wind: Ein Leben zwischen Anpassung, Verfolgung und Selbstbestimmung Link zum Instagram-Beitrag, der das Objekt zeigt, das wir ganz am Ende der Folge besprechen - erst draufklicken, wenn ihr es hört ;) Beiträge von Oliver Noffke (rbb24) über Dora Richter: Vor 90 Jahren verschwand Dora Richter in Berlin Pionierin der trans* Geschichte - Dora ging nach Böhmen Zum Weiterlesen: Raimund Wolfert: Auf den Spuren von [...] Charlotte Charlaque und Toni Ebel (Link zu PDF-Dokument; CN: Deadname im Titel) Raimund Wolfert: Charlotte Charlaque. Transfrau, Laienschauspielerin, „Königin der Brooklyn Heights Promenade“, Berlin / Leipzig 2021 Unterstütze die Frauen von damals mit einem Abo auf Steady !
Agnes von Zahn-Harnack: Vom Nähfaden bis zur Atombombe ist alles Politik
2024/09/27
Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950) ist vielleicht nicht die bekannteste unter den deutschen Frauenrechtsaktivistinnen - aber eine Persönlichkeit, die sich durchaus zu kennen lohnt. Als Vorsitzende des Bunds deutscher Frauenvereine war sie 1933 mit der Frage konfrontiert, wie mit der drohenden Gleichschaltung umzugehen sei. Und ihr war klar: Kompromisse waren mit ihr nicht zu machen! Hört in dieser Folge die Geschichte einer Frau, die wusste, was eine Brandmauer war. *** Übrigens gibt es großartige News: Die Frauen von damals sind für den Grimme Online Award nominiert. Ich würde ich riesig freuen, wenn ihr mich beim Publikumsvoting unterstützen möchtet. Hier könnt ihr bei den Frauen von damals ein Häkchen setzen - und absenden nicht vergessen! *** Links und Literatur zur Folge: Gisa Bauer: Kulturprotestantismus und frühe bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland. Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950), Leipzig 2006. Berliner Frauenbund 1945 e. V.: Agnes von Zahn-Harnack. Spurenaufnahme: "Vom Nähfaden bis zur Atombombe ist alles Politik", Berlin 1985. (Hieraus auch das Schlusszitat) Der Berliner Frauenbund 1945 e. V. Dossier des AddF zum Demokratischen Frauenbund Deutschlands Das Archiv des Berliner Frauenbunds befindet sich im Helene-Lange-Archiv des Landesarchivs Berlin; der Nachlass von Hilde Radusch im feministischen Archiv FFBIZ. *** Du möchtest die Frauen von damals unterstützen? Auf Steady.de kannst du ein freiwilliges Abo abschließen. Und wenn Abos nicht so deins sind: Auf Ko-Fi.com steht eine Kaffeekasse. Vielen Dank für deinen Support!
Bärbel Kuhn über Angela Braun-Stratmann
2024/08/25
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bärbel Kuhn über ihre neue Biografie zur Publizistin Angela Braun-Stratmann, über das Saarland, über Geschichtsunterricht, über die beste historische Kandidatin für ein gemeinsames Weinchen und vieles mehr.   „Angela wer?“ fragt ihr vielleicht. Auch mir sagte der Name erst mal nichts. Dabei war sie als Publizistin, Rednerin, Aktivistin, Sozialdemokratin, überzeugte Europäerin und Verfolgte des NS-Regimes, die auch in der späteren Bundesrepublik so ihre Probleme hatte, durchaus eine Person, die sich zu kennen lohnt. Dachte sich auch Bärbel Kuhn und machte sich an die Arbeit. Die Suche nach Quellen führte sie durch halb Europa, denn wie so viele politisch aktive Frauen des 20. Jahrhunderts gab es zu Angela Braun kaum Material – anders als zu ihrem Ehemann, dem Publizisten und Widerständler Max Braun.   Bärbel Kuhn war bis vor kurzem Inhaberin des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen. In dieser Folge erwähnen wir vier ihrer Veröffentlichungen, die sich meiner überhaupt nicht bescheidenen Meinung nach absolut zu kennen lohnen. Als da wären, beginnend mit dem Buch zur Folge:   „Eigenwillig und freiheitshungrig". Angela Braun-Stratmann: Politikerin, Journalistin, Feministin. Geschichte, Politik und Gesellschaft, Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland, Bd. 17, Homburg/Saar 2024. Familienstand: ledig. Ehelose Frauen und Männer im Bürgertum 1850-1914, L'Homme Schriften Bd. 5, Köln/Weimar/Wien 2000. Haus Frauen Arbeit 1915-1965. Erinnerungen aus fünfzig Jahren Haushaltsgeschichte, St. Ingbert 1994, 2. Aufl. 1995. Pierre Leroux - Sozialismus zwischen analytischer Gesellschaftskritik und sozialphilosophischer Synthese. Ein Beitrag zur methodischen Erforschung des vormarxistischen Sozialismus, Frankfurt/M. u.a. 1988.   Möchtest du die Frauen von damals unterstützen? Auf Steady.de kannst du ein freiwilliges Abo abschließen und damit einen Beitrag zu den laufenden Kosten und für meine Recherchezeit leisten. Und wenn monatlich nicht so deins ist: Auf Ko-Fi.com habe ich auch eine Kaffeekasse. Vielen Dank für deinen Support!
Alice Salomon - Ein Leben für die Soziale Arbeit
2024/07/25
Alice Salomon – Ein Leben für die Soziale ArbeitSie war die Pionierin der Sozialen Arbeit in Deutschland – und, was viele nicht wissen, eine Frauenrechtlerin von Weltgeltung. Alice Salomon (1872-1948) befreite sich über die Freiwilligenarbeit aus dem „Pflanzendasein“ der höheren Tochter, engagierte sich in der Frauenbewegung, studierte und promovierte und reformierte durch ihr Wirken den gesamten Bereich der „Fürsorge“ oder „Wohlfahrtspflege“, wie es damals noch hieß. Sie gründete eine Ausbildungseinrichtung für Frauen, die heute noch als Alice-Salomon-Hochschule existiert. Sie trug maßgeblich zum Entstehen des Berufsbilds und der Wissenschaft der Sozialen Arbeit im modernen Sinn bei, arbeitete auf internationaler Ebene auf die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen hin und schuf mit all dem auch Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen. Ich finde: Allerhöchste Zeit, ihr eine Folge zu widmen! LITERATURHINWEISE UND LINKS ZUR FOLGE Alice Salomon: Lebenserinnerungen, Frankfurt/Main 2008. Es gibt auch eine ältere Auflage von 1983. Welche ihr auch greifen könnt: unbedingte Leseempfehlung!Manfred Berger: Alice Salomon. Pionierin der sozialen Arbeit und der Frauenbewegung, 4. Aufl., Frankfurt/Main 2018.Joachim Wieler: Er-Innerung eines zerstörten Lebensabends. Alice Salomon während der NS-Zeit (1933-1937) und im Exil (1937-1948), Darmstadt 1987.Sabine Toppe: Alice Salomon, Essay für das Digitale Deutsche Frauenarchiv (2021).Link zum Fotobuch für Alice Salomon im Meta-Katalog des i.d.a. Dachverbands der deutschsprachigen Frauen- und Lesbenarchivealice – Das Magazin der Alice Salomon Hochschule. Ausgabe 42 widmet sich dem 150. Geburtstag der Gründerin und kann kostenlos heruntergeladen werden. Schlagworte: Feminismus, Frauengeschichte, Soziale Arbeit, Geschichte der Sozialen Arbeit, jüdische Geschichte,

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