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Studio Literatur

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
50 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2020/07/19
Neueste Episode
2026/09/15
Durchschnittsdauer
71 min.
Veröffentlichungsintervall
35 Tage

Beschreibung

Die Literarische Gesellschaft Thüringen fördert seit 1991 die Literatur und Kultur in Weimar und Thüringen. Sie organisiert Festivals und Wettbewerbe, Werkstätten und Lesungen, veröffentlicht Bücher und Magazine. In unserem Podcast stellen wir euch die Literatur und das literarische Leben rund um die LGT vor. Redaktion: Guido Naschert, Stefan Petermann Einzelne Folgen sind an jedem 3. Dienstag im Monat von 22:00–23:00 Uhr auf dem Weimarer Stadtsender www.radiolotte.de zu hören. www.literarische-gesellschaft.de

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#70 Laura Naumann: Haus aus Wind
2026/09/15
#69 Lukas Rietzschel: Sanditz
2026/08/18
Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührenter, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen. Schon sein Debütroman ›Mit der Faust in die Welt schlagen‹ (2018) war ein Bestseller, der für das Kino verfilmt wurde. 2021 erschien der zweite Roman ›Raumfahrer‹. Lukas Rietzschels Romane und Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gellert-Preis, dem Sächsischen Literaturpreis und dem Literaturpreis „Text & Sprache“. Moderation: Stefan Petermann Aufzeichnung eines Gesprächs in der Weimarer LiteraturEtage vom 2. September 2026.
#68 Poetryfilmtage 2026 - Eindrücke vom Festival
2026/07/21
Die 11. Ausgabe der Poetryfilmtage fand in diesem Jahr vom 4. bis 6. Juni in Weimar statt und widmete sich der Beziehung von „Poetry Slam“ und „Poetry Film“. Außerdem präsentierte das Festival neue Poesiefilme, die in Weimar entstanden sind, und es gab Lyriklesungen, Spoken Word-Performances, ein studentisches New Talents-Programm sowie eine Diskussion über künstliche Intelligenz und deren künstlerischen Wert für die Filmproduktion geben. Höhepunkt des Festivals war erneut die Verleihung des Weimarer Poetryfilmpreises. Schnitt & Moderation: Elijah Aran
#67 Volha Hapeyeva: Wörterbuch einer Nomadin
2026/06/16
Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor. Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad« (Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden, zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens? Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen. Volha Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus (1982), ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den English PEN Translates Award für das Buch In My Garden of Mutants (2021), den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022, Rotahorn-Preis 2021 und den manuskripte-Preis 2025. 2019-2020 war Volha Hapeyeva Stadtschreiberin von Graz. 2021-2022 Writer-in-Exile den PEN-Zentrum Deutschland, 2022-2023 Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms DAAD und 2023-2024 erhielt sie das Clara und Eduard Rosenthal Literaturstipendium (Jena). Volha Hapeyevas Gedichte wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. 2020 erschien auf Deutsch Mutantengarten, 2023 Trapezherz. Ihr Debütroman Camel Travel erschien 2021. 2024 erschien ihr Roman Samota. Die Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber. Sie ist häufig Gast auf internationalen Festivals. Als Künstlerin arbeitet Volha Hapeyeva mit Objekten und Texten (Archiv der kleinen Wesen, Ausstellung in Graz 2024 und Marschroots der Wörter, Ausstellung in Jena, 2024–2025). Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland. Moderation: Stefan Petermann Aufzeichnung einer Veranstaltung in der Weimarer LiteraturEtage vom 30.04.2026.
#66 Alena Jabarine: Der letzte Himmel
2026/05/21
#65 Stefan Petermann: »Diese lange Zeit in der Sonne«
2026/04/21
»Grundsätzlich war es bisher schön gewesen. Ich war glücklich, vielleicht so, wie niemals zuvor. Nähme man alle bereits absolvierten und noch im Verlauf befindlichen Menschenleben zusammen, müsste meins im oberen Viertel angesiedelt sein, ziemlich sicher sogar. Hinter alle fünf Stufen der Bedürfnispyramide konnte ich fette Haken setzen. Dennoch: Etwas fühlte sich schief an.« Nachts schreit ein Mann. Eine Frau bleibt stehen und will einfach nicht weitergehen. Ein Vater disrupiert sein Haus. Eine Mutter wird wütend auf Grönland. Ein Sohn baut das World Trade Center aus Butter nach. Eine Tochter schafft es nicht zum Mond. Haie schwimmen in den vierten Stock. Und eine liest das Letzte aller Bücher. Der neue Erzählband von Stefan Petermann enthält Fragmente von Vergnügen. Vor allem aber Halluzinationen einer Gegenwart, die im Begriff ist, sich aufzulösen. Mit energischer Poesie erzählt er von Menschen, die in Momenten des Übergangs stehen. So erschafft er mit einem unbestechlichen Gespür für Zwischentöne kleine Welten, die leuchten, auch wenn sie schon im Verschwinden begriffen sind. Im Zentrum seiner Texte steht die Liebe, ihr Versuch, den Abbrüchen zu trotzen, dabei mal scheitert, mal triumphiert. Geschichten, die anfassen und schubbern machen, samt Blenden ins Künftige. Über den Autor Stefan Petermann, geboren in Werdau, hat mehrere Romane und Erzählbände veröffentlicht, dazu den Reportagenband »Jenseits der Perlenkette«. Einige seiner Geschichten wurden verfilmt. Er war an zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt, zuletzt »Der Thüringer Blumenwurf«. Er unterrichtet an der Bauhaus-Universität Literarisches Schreiben und lebt in Weimar. www.stefanpetermann.de Moderation: André Schinkel Aufzeichnung einer Lesung in der Weimarer LiteraturEtage vom 26.02.2026
#64 Martin Beyer: »11 ist eine gerade Zahl«
2026/01/20
Paula ist schwer erkrankt. Paula ist Katjas Tochter und mit 14 Jahren viel zu jung für ihr Schicksal. Katja ist Paulas Mutter, alleinerziehend, Lehrerin in ihrem normalen Leben, aber davon ist nicht mehr viel übrig. Paula war einmal unangepasst, ein selbstbewusstes Mädchen, wie ihre Mutter mit eigenem Kopf. Nun aber ist sie verängstigt. Und Katja ist es auch, obgleich sie doch stark sein will für ihre Tochter. Sie droht, an diesem Widerspruch zu zerbrechen – und an den Schuldgefühlen, die sie empfindet. In dieser Ausnahmesituation, kurz vor und nach der Operation, beginnt Katja, Paula eine Geschichte zu erzählen, über einen Fuchs und ein Mädchen, das von einem Schatten verfolgt wird und fliehen muss, wenn sie nicht von ihm verschlungen werden will. Martin Beyer, geboren 1976, hat mit 18 Jahren seine erste Erzählung veröffentlicht und macht seitdem nichts lieber, als an seinen Geschichten zu arbeiten und daraus vorzulesen. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Walter-Kempowski-Literaturpreis und dem Bayerischen Kunstförderpreis. In Workshops vermittelt Martin Beyer kleinen und großen Menschen den Zauber des Erzählens und hilft ihnen, ihre künstlerische Identität zu stärken. Er lebt mit seiner Familie in Bamberg. Moderation: Stefan Petermann Aufzeichnung einer Lesung in der Weimarer LiteraturEtage vom 16.01.2026
#63 »Der Tod ist mein Tänzer« – Ein literarischer Abend für Marie-Elisabeth Lüdde - Schriftstellerin, Religionspädagogin
2025/12/17
Marie-Elisabeth Lüdde hat mit ihrem vielseitigen Wirken, ihrem geistigen Vermögen und ihrer unerschrockenen solidarischen Empathie sehr viele, gerade junge Menschen erreicht, bewegt, ermutigt, inspiriert, insbesondere in der bewegten Zeit vor, während und nach der friedlichen Revolution. Daneben war sie als Schriftstellerin im Bereich von Literatur und Dichtung und im Grenzbezirk von Theologie, Ethik und Kunst tätig. Aus der Kombination von schmerzlicher persönlicher Erfahrung, Glauben, umfassendem Wissen und gesellschaftlichem Engagement hat sie ihre unnachahmliche Haltung entwickelt, deren Unbestechlichkeit bis heute ihresgleichen sucht. WeggefährtInnen, Kollegen, Freund*innen, Mitstreiterinnen erinnern sich an Marie-Elisabeth Lüdde: mit Textabschnitten aus deren Werk sowie aus einer von ihr angelegten Lyrik-Sammlung und im Gespräch über religiöse oder intellektuelle Impulse, persönliche und politische Begegnungen. Mit Andrea Richter, Horst Samson, Ulrike Müller, Walter Sachs, Christine Hansmann, Thomas A. Seidel, Jens Kirsten. Aufzeichnung einer Kooperationsveranstaltung von Thüringer Literaturrat und LGT in der Weimarer LiteraturEtage vom 1. Oktober 2025.
#62 Mithu Sanyal: »Antichristie«
2025/11/18
London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt »Identitti« von Identitätspolitik, fragt »Antichristie« nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt? Niemand schreibt so aberwitzig, klug und liebend wie Mithu Sanyal. »Antichristie« bringt die ganze Welt in die deutschsprachige Literatur. Mithu Sanyal wurde 1971 in Düsseldorf geboren und ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin. 2009 erschien ihr Sachbuch »Vulva. Das unsichtbare Geschlecht«, 2016 »Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens«. 2021 erschien bei Hanser ihr erster Roman »Identitti«, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises war und mit dem Literaturpreis Ruhr und dem Ernst-Bloch-Preis 2021 ausgezeichnet wurde. Moderation: Stefan Petermann Aufzeichnung einer Veranstaltung in der Weimarer LiteraturEtage vom 30. Oktober 2025.
#61 Planetario poético. Internationales Festival
2025/10/21
Der Himmel fasziniert alle Menschen. Was ist seine Bedeutung? Wie wird er in verschiedenen Kulturen interpretiert? Was geschieht, wenn wir versuchen, den Himmel auf die Erde herunterzuholen: im Gedicht, mit Musik oder im Teleskop? Das internationale Festival „Planetario poético“ lud im September 2025 renommierte Lyriker/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen zum gemeinsamen (poetischen) Denken über das Sternenzelt und die Bedeutung des Himmels ein. An unterschiedlichen Orten Thüringens wurde das Himmelzelt für alle greifbar und ein gemeinsamer Blick nach oben geworfen – begleitet von Poesie und Musik. Zu hören sind: Daniela Danz, Dirk H. Lorenzen, Luisa Reyes Retana, Luz Peuscovich, Ramona de Jesús, Rike Bolte und Yevgeniy Breyger. Aufzeichnung, Schnitt & Moderation: Jessica König Eine Sendung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.
#60 „Hier fiel vom Himmel eine Meisterin“ (Else Lasker-Schüler) Neue Frauen zwischen Ascona und Loheland
2025/09/16
„Hier fiel vom Himmel eine Meisterin“ (Else Lasker-Schüler) Neue Frauen zwischen Ascona und Loheland. Report, Reflexionen und Gespräch mit Ulrike Müller. Aufzeichnung einer Veranstaltung im Weimarer Künstlergarten vom 9. Juli 2025.
#59 Vom Moor übern Berg bis ans Meer. Worpswede, Monte Verita und Hiddensee – Einblicke in Europäische Künstlerkolonien
2025/08/21
Vom Moor übern Berg bis ans Meer. Worpswede, monte Verita und Hiddensee – Einblicke in Europäische Künstlerkolonien. Eine Zeitreise mit Ulrike Müller (Schnitt, Moderation) und Katjusha Kozubek (Rezitation) Lesung im Rahmen der Reihe: "Der Traum von Ausstieg und Neubeginn. Visionäre Orte, Künstlerinnen und Lebensentwürfe der frühen Moderne" Aufzeichnung einer Open-air-Lesung im Weimarer Künstlergarten vom 2.7.2025
#58 Poetryfilmtage 2025. Ein Rückblick
2025/07/15
Die »Poetryfilmtage« – das Thüringer Kurzfilmfestival für Poesiefilme und Videopoetry – feierten in diesem Jahr den 10. Weimarer Poetryfilmpreis. In unserem Podcast blicken wir zurück und lassen dazu eine Reihe von Filmemacher:innen zu Wort kommen. Moderation: Isa Müller-Grote Technik: Elijah Aran Isa Müller-Grote ist Studentin der Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Kreatives und wissenschaftliches Schreiben prägen ihr persönliches und akademisches Leben. Erstsendung: Radio Lotte, 15.07.2025, 22:00-23:00 Uhr
#57 Thomas Strässle "Fluchtnovelle"
2025/06/17
Erfurt, 1965: Im »Haus der Roten Armee« lernen sich eine Studentin aus der DDR und ein Student aus der Schweiz kennen. Beide sind blutjung – sie 21, er 23. Sie verlieben sich ineinander und wollen ein gemeinsames Leben, doch trennt sie der Eiserne Vorhang. Dass er zu ihr in den Osten gehen könnte, kommt für beide nicht in Frage, und so suchen sie verzweifelt nach einem Weg für sie in den Westen. Als sie einsehen müssen, dass es legal nicht geht, schmieden sie einen genialen Plan und wollen das System von der Seite her angreifen, der es am wenigsten Aufmerksamkeit schenkt: Die DDR tut alles, um die Menschen an der Ausreise zu hindern, also versuchen sie es aus der entgegengesetzten Richtung, bei der Einreise. Die Route führt über Prag, sie bereiten alles minutiös vor, doch als der entscheidende Moment da ist, läuft nichts wie geplant … Thomas Strässle erzählt von der Macht der Liebe gegen die Übermacht der Systeme. Er erzählt eine wahre Geschichte, bei der einem regelmäßig der Atem stockt – die Geschichte zweier junger Menschen, die alles aufs Spiel setzen, die Geschichte seiner Eltern. Thomas Strässle, geboren 1972 in Baden, Schweiz, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Cambridge und Paris. Parallel dazu ließ er sich zum Flötisten ausbilden. Heute ist er Leiter des transdisziplinären Y Instituts an der Hochschule der Künste Bern und Professor für Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Außerdem ist er Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich. Moderation: Dr. Matthias John (Jena) Aufzeichnung einer Lesung in der Weimarer LiteraturEtage vom 12.06.2025
#56 Katharina Hartwell
2025/05/20
Maren und Inga sind dreizehn, als sie über das Tennisspiel Freundinnen werden. Doch ist auch das keine echte Gemeinsamkeit, denn die Mädchen trennt ihre soziale Herkunft. »Große Lieben« verfolgt beider Leben von den 90er-Jahren bis in die Gegenwart – während die eine sich weiter in der Welt des Geldes bewegt, wird die andere Schriftstellerin. Mit Lakonie und viel Witz erzählt Katharina Hartwell davon, was es heißt, als Mädchen aufzuwachsen, über Identitätsfindung, patriarchale Strukturen und die schwierige Balance zwischen Selbstverwirklichung und Mutterschaft. »Katharina Hartwell erzählt mit herzzerreißender Komik und schonungslosem Scharfsinn. Ich wünschte, ich hätte dieses Buch als junge Frau lesen können. Es zählt schon jetzt zu meinen großen literarischen Lieben.«Isabelle Lehn Katharina Hartwell, 1984 geboren, studierte Anglistik und Amerikanistik sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie war u.a. Gewinnerin des MDR-Literaturpreises und Stipendiatin des Landes Hessen und des Freistaates Sachsen. 2013 war sie die Sylter Inselschreiberin. Ihr erster Roman »Das Fremde Meer« wurde begeistert aufgenommen und mit dem Hallertauer Debütpreis und dem Förderpreis für phantastische Literatur Seraph ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Roman »Der Dieb in der Nacht«. Sie lebt in Berlin. Moderation: Stefan Petermann Aufzeichnung eines Veranstaltung vom 15.05.2025

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