
Werben im Podcast: GainTalents - Expertenwissen zu Recruiting, Gewinnung und Entwicklung von Talenten und Führungskräften
Dieser Podcast hat
467 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Hans-Heinz WisotzkyExplizit
Nein
Erstellt am
2020/07/28
Neueste Episode
2026/10/06
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage
Beschreibung
Der GainTalents Podcast bietet Dir jede Woche eine neue Folge mit Expertenwissen in den Bereichen Talente gewinnen und Talente entwickeln. Meine Podcast-Gäste liefern Dir Wissen und Best-Practices aus den Bereichen der Unternehmenswelt/HR-Praxis, der HR-Techindustrie, der Trainings- und Coachingbranche sowie der Wissenschaft und Forschung. Und zusätzlich erhältst Du interessante Specials, die meine Gesprächspartner:innen nur den GainTalents Podcast-Hörer:innen exklusiv zur Verfügung stellen.
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#468 Kompetenzen lernen ist wichtig, sie anwenden ist wichtiger
2026/10/06
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Meine Bücher:
„Die perfekte Employee Journey & Experience":
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71420-1
„Die perfekte Candidate Journey & Experience":
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66875-7
Mein Gast: Felicia Fischer Felicia Fischer ist Gründerin und Geschäftsführerin von Human Insight sowie geschäftsführende Partnerin im Coachingbüro Huber & Partner. Sie ist Komplementärmedizinerin und Gesundheitswissenschaftlerin mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im medizinischen Bereich und arbeitet heute an der Schnittstelle von Führung, Gesundheit, Lernen und organisationaler Entwicklung.
Als zertifizierte Coach, Trainerin und Prozessbegleiterin begleitet Felicia Führungskräfte, Teams und Organisationen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dabei verbindet sie Erkenntnisse aus Medizin, Psychologie, Neurobiologie und Management mit der Frage, was Menschen tatsächlich brauchen, um auch unter Druck, Unsicherheit und Veränderung handlungsfähig zu bleiben.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Psychoneuroimmunologie und damit auf den Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem und Psyche. Für unser heutiges Thema ist diese Perspektive besonders spannend: Denn Kompetenzen können vorhanden und gelernt sein – ob wir sie im entscheidenden Moment abrufen und anwenden können, hängt auch von unserem Zustand, vom Kontext und von den Rahmenbedingungen in der Organisation ab. Genau darüber möchte ich heute mit Felicia sprechen.
Thema der Folge: In der GainTalents-Folge 468 spreche ich mit Felicia Fischer darüber, warum es nicht ausreicht, Kompetenzen zu lernen. Entscheidend ist, ob wir auch unter Stress, Unsicherheit und Druck auf unser Wissen und unsere Fähigkeiten zugreifen und diese wirksam einsetzen können. Wir sprechen darüber, welche Bedingungen es braucht, damit Kompetenz tatsächlich zur Anwendung kommt.
Herzlichen Dank an Felicia für die vielen spannenden Perspektiven, konkreten Impulse und insbesondere für die Verbindung von medizinisch-biologischen Erkenntnissen mit Personalentwicklung, Lernen und Führungspraxis!
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Felicia:
Kompetenz zeigt sich erst dann wirklich, wenn Wissen und Fähigkeiten auch in konkreten und herausfordernden Situationen angewendet werden können.
Unter Stress und Unsicherheit greifen Menschen häufig auf vertraute und früh erlernte Verhaltensmuster zurück. Die Kompetenz ist dadurch nicht verschwunden, der Zugriff darauf kann jedoch eingeschränkt sein.
Entscheidend für Handlungsfähigkeit sind die richtigen Bedingungen: Klarheit, Relevanz des Lernens, Wiederholung und Anwendung, Feedback, Selbstwirksamkeit, psychologische Sicherheit und ein reguliertes Stresssystem.
Selbstregulation kann trainiert werden. Felicia erläutert unter anderem Atemtechniken, mit denen Menschen in Stresssituationen wieder stärker in einen Zustand von Ruhe, Präsenz und Klarheit kommen können.
Auch Metakognition hilft: die eigenen Gedanken beobachten, Abstand gewinnen und eine Situation neu bewerten. Aus einer vermeintlichen Gefahr kann so eine bewältigbare Herausforderung werden.
Personalentwicklung sollte weniger in isolierten Trainings und stärker in kontinuierlichen Entwicklungsprozessen gedacht werden. Lernen braucht Ausprobieren, Anwendung, Erfahrung und anschließende Reflexion.
Peer Learning, Coaching und regelmäßige Reflexionsschleifen helfen dabei, den Transfer in den Arbeitsalltag zu sichern. Schon eine einfache Frage wie „Was haben wir heute gelernt?" am Ende eines Meetings kann hierfür einen wertvollen Impuls geben.
Besonders treffend fand ich Felicias drei Tipps zum Abschluss der Folge:
Probier Dich aus. Experimentiere.
Tausch Dich mit anderen aus.
Und hab Freude dabei.
#GainTalentsPodcast #Kompetenzentwicklung #Lerntransfer #Personalentwicklung #Führungskräfteentwicklung #Selbstregulation #Selbstwirksamkeit #Leadership
Shownote-Links Felicia Fischer
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/feliciafischer/
Human Insight: https://human-insight.de/
Coachingbüro Huber & Partner: https://coachingbuero.de/
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Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience
https://link.springer.com/book/9783662714195
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#467 Einsatz und Nutzung von KI am Arbeitsplatz - der Durchbruch in der Nutzung bleibt bisher aus
2026/09/29
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Mein Gast: Prof. Dr. Florian Kunze Professor Florian Kunze zählt zu den führenden HR- und Arbeitswelt-Vordenkern in Deutschland und wurde als einer der „40 führenden HR-Köpfe" ausgezeichnet. Er leitet das Future of Work Lab an der Universität Konstanz, was u.a. die Konstanzer Homeoffice-Studie und die KI-Studie jährlich durchführt und so für aktuelle Ergebnisse zu diesen Themen sorgt. Insgesamt beschäftigt sich Florian intensiv mit den Veränderungen der Arbeitswelt – insbesondere mit den Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf Führung, Zusammenarbeit, Produktivität und Unternehmenskultur. Seine Forschung wurde in mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht und mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Dabei verbindet er wissenschaftliche Exzellenz mit einem klaren Praxisbezug für Unternehmen und Führungskräfte. In seinen Keynotes, Vorträgen und Workshops gelingt es ihm, neueste Forschungserkenntnisse verständlich und praxisnah aufzubereiten und konkrete Impulse für Führungskräfte und Mitarbeitende abzuleiten.
Thema der Folge: In dieser Folge 467 spreche ich mit Prof. Dr. Florian Kunze über die aktuellen Ergebnisse der Konstanzer KI-Studie 2026 und die Frage, wie stark Künstliche Intelligenz tatsächlich bereits in der deutschen Arbeitswelt angekommen ist. Herzlichen Dank an Florian für den spannenden und aktuellen Input zum Thema! Die wichtigsten Erkenntnisse: 38 Prozent der Beschäftigten nutzen KI am Arbeitsplatz, bei Bürobeschäftigten sind es 49 Prozent. Nur 23 Prozent erkennen bislang einen spürbaren Beitrag von KI zur Wertschöpfung ihres Unternehmens. 45 Prozent der KI-Nutzenden arbeiten zumindest teilweise mit Tools, die nicht offiziell vom Arbeitgeber bereitgestellt wurden – mit entsprechenden Herausforderungen für Datenschutz, Governance und Compliance. Unternehmen müssen aus individueller KI-Nutzung organisationales Lernen machen und den offenen Austausch über sinnvolle Anwendungen fördern. Der Aufbau von KI-Kompetenzen wird zu einer zentralen Aufgabe für Unternehmen und Personalentwicklung. Dabei geht es nicht nur um die Bedienung von Tools, sondern auch um die kritische Bewertung der Ergebnisse. 40 Prozent erwarten negative Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt insgesamt, aber nur 17 Prozent fürchten um den eigenen Arbeitsplatz. Unser Fazit: Erfolgreiche KI-Nutzung braucht mehr als gute Tools. Entscheidend sind eine klare Strategie, geeignete Rahmenbedingungen, gezielter Kompetenzaufbau und eine Unternehmenskultur, in der KI offen und gemeinsam weiterentwickelt wird.
#GainTalents #KünstlicheIntelligenz #KIamArbeitsplatz #AIacceptance #Arbeitswelt #FutureOfWork #Personalentwicklung #Leadership
Shownote-Links Prof. Dr. Florian Kunze https://www.linkedin.com/in/professorkunze/
Konstanzer KI-Studie:
https://kops.uni-konstanz.de/server/api/core/bitstreams/ce780763-4f69-4f56-a2a5-8d27033d5691/content
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#466 Was müssen Führungskräfte im KI-Zeitalter wirklich lernen?
2026/09/22
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https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71420-1
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Mein Gast: Prof. Dr. Jens Eschenbächer Jens ist seit 2012 Hochschullehrer, zunächst an der privaten PHWT in Vechta und seit 2019 an der Hochschule Bremen als Professor für Internationales Management und Personalwirtschaft. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Personal, Organisation und Veränderung. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen unter anderem Change Management, Recruiting, Generationenmanagement und Arbeitsmotivation. 2026 ist zudem sein gemeinsam mit Olaf Hinz verfasstes Buch „Wirksames Change-Management" erschienen.
Denn am Ende geht es nicht nur darum, ob Führungskräfte ChatGPT, Copilot oder andere Tools beherrschen. Spannender ist die Frage, was Führung künftig wirklich ausmacht: Urteilskraft, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit und der Umgang mit Unsicherheit.
Thema der Folge: In dieser Folge 466 spreche ich mit Prof. Dr. Jens Eschenbächer darüber, wie Künstliche Intelligenz grundlegend verändert, wie wir arbeiten, entscheiden und führen – und was das für die Entwicklung von Führungskräften bedeutet. Herzlichen Dank an Jens für den sehr guten Input zum Thema und für das sehr gute Gespräch. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Jens: Führung verändert sich: Wenn KI Wissen und Analysen in Sekunden bereitstellt, werden Orientierung, Urteilskraft und Entscheidungsfähigkeit zu zentralen Führungskompetenzen. Delegation und Verantwortung müssen neu gedacht werden: Führungskräfte müssen lernen, Aufgaben anders zu delegieren, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und klare Verantwortlichkeiten sicherzustellen. Führungskräfteentwicklung benötigt neue Ansätze: Reine Tool-Schulungen reichen nicht aus. Gefragt sind reale Anwendungsfälle, Experimentierräume und kontinuierliche Lernschleifen. Struktur kommt vor Psyche: Unternehmen müssen nicht nur Menschen für Veränderungen begeistern, sondern auch bestehende Organisationsstrukturen, Prozesse und Entscheidungswege hinterfragen. Nachwuchsentwicklung darf nicht verloren gehen: Wenn KI klassische Einstiegsaufgaben übernimmt, müssen Unternehmen neue Möglichkeiten schaffen, damit junge Menschen weiterhin Erfahrungen sammeln und Urteilskraft entwickeln können. Zum Abschluss gibt Jens drei konkrete Empfehlungen, wie Unternehmen ihre Führungskräfteentwicklung in den kommenden zwölf bis fünfzehn Monaten neu gestalten können. Eine Folge für alle, die Führung und Personalentwicklung im KI-Zeitalter zukunftsfähig gestalten möchten.
#GainTalentsPodcast #KünstlicheIntelligenz #Leadership #Führungskräfteentwicklung #FutureSkills #ChangeManagement #Organisationsentwicklung #FutureOfWork
Shownote-Links Prof. Dr. Jens Eschenbächer https://www.linkedin.com/in/prof-dr-jens-eschenb%C3%A4cher-a0b44/
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#465 Wie Du eine sehr gute Datenstruktur für KI-gestützte HR-Prozesse aufbaust
2026/09/15
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Jetzt mein Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025):
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Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417
Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Marc Stratmann Marc Stratmann ist Co-Founder und Geschäftsführer Marketing & Vertrieb beim HR-Autopilot. Gemeinsam mit Peter Praeder-Hinzpeter hat er das Unternehmen im Juni 2024 gegründet. Zuvor sammelte Marc Erfahrungen in komplexen Organisationen wie Roche und DHL. Nach eigener Aussage hat ihn dort besonders geprägt, wie entscheidend klare Prozesse und verlässliche Strukturen für erfolgreiche Digitalisierung sind.
Mit dem HR-Autopilot adressiert er heute eines der zentralen Probleme moderner HR-IT: die stark fragmentierte Systemlandschaft. Das Unternehmen verweist darauf, dass allein in Deutschland mehr als 600 HR-Systeme existieren. Statt für jede Systemkombination isolierte Einzellösungen zu bauen, setzt der Ansatz auf standardisierten Datenaustausch, Schnittstellen und einen Workflow-Builder, der Prozesse, Tools und Menschen miteinander verbindet.
Marc ist außerdem Host der HR-Innovators Lounge. Dort spricht er regelmäßig über HR-Tech, Automatisierung, KI und Prozessdesign. Für unser heutiges Thema ist das besonders relevant: KI kann nur dann verlässlich arbeiten, wenn sie Daten erhält, die eindeutig, aktuell, konsistent und im richtigen Kontext verfügbar sind. Genau deshalb schauen wir uns heute an, welche Datenbasis HR dafür konkret aufbauen muss.
Thema der Folge: In dieser Folge spreche ich mit Marc Stratmann, Co-Founder und Geschäftsführer von HR-Autopilot, darüber, wie Unternehmen eine belastbare Datenbasis für KI-gestützte HR-Prozesse schaffen können. Herzlichen Dank an Marc für den sehr guten Input zum Thema. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Marc: • KI löst keine schlechte Datenstruktur. Sind Daten unvollständig, widersprüchlich oder nicht eindeutig zuordenbar, kann KI bestehendes Chaos sogar verstärken. • Eine „Single Source of Truth" bedeutet nicht, dass sämtliche HR-Daten in einem einzigen System liegen müssen. Entscheidend ist, für jede Information eindeutig festzulegen, welches System die führende Quelle ist. • Gute Daten benötigen klare Verantwortlichkeiten. Die fachliche Verantwortung für HR-Daten sollte im HR-Bereich liegen, beispielsweise bei HR Operations oder People Analytics. IT unterstützt bei Integration, Infrastruktur und Sicherheit. • Wesentliche Kriterien für eine gute Datenqualität sind Eindeutigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Konsistenz. • Schnittstellen allein reichen nicht aus. Daten aus unterschiedlichen HR-Systemen müssen normalisiert werden, damit sie systemübergreifend miteinander verarbeitet werden können. • HR-Prozesse sollten zunächst standardisiert werden, bevor sie automatisiert werden. Nur ein klar definierter Prozess lässt sich sinnvoll an Technologie oder KI delegieren. • KI und Automatisierung sollten nicht ausschließlich der Effizienz dienen. Sie können gleichzeitig die Qualität der Employee Experience und Candidate Experience verbessern, beispielsweise durch schnellere Rückmeldungen oder automatisiertes Preboarding. • Bei sensiblen Entscheidungen bleibt der Mensch entscheidend. KI kann Informationen vorbereiten und Entscheidungen unterstützen, sollte aber beispielsweise bei Absagen, Gehaltsentscheidungen oder Kündigungen nicht autonom entscheiden. Marcs Empfehlung für einen pragmatischen Einstieg: In den ersten 30 Tagen: Systeme, Prozesse, Excel-Schattenlisten und Datenqualität analysieren sowie die führenden Datenquellen definieren. In den zweiten 30 Tagen: Daten, Begriffe, Pflichtfelder und Prozesse standardisieren und Systeme miteinander integrieren. In den dritten 30 Tagen: einen konkreten KI-Piloten starten, Ergebnisse messen, Feedback einholen und kontinuierlich optimieren. Die zentrale Botschaft der Folge: Nicht die leistungsfähigste KI entscheidet über den Erfolg von KI im HR, sondern die Qualität der Prozesse, Daten und Strukturen, auf die diese KI zugreifen kann. #GainTalentsPodcast #KI #KünstlicheIntelligenz #ITUpskilling #FutureSkills #Softwareentwicklung #Talententwicklung #Reskilling #Leadership
Shownote-Links Marc Stratmann https://www.linkedin.com/in/marcstratmann/
https://hr-autopilot.de/
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https://docs.google.com/presentation/d/1aelz9FDcgGoaINUN3ye-VhXsMfywKPK3ejRyDNgc0AM/edit?slide=id.g3e5710f8c2b_0_7#slide=id.g3e5710f8c2b_0_7
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#464 - Hiring Manager im Recruiting: Erfolgsfaktor oder größter Engpass?
2026/09/08
Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025):
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Hintergrund zu dieser Folge:
In der GainTalents-Solofolge 464 greife ich erstmalig Fragen aus der Recruiting-, HR- und Personalentwicklungspraxis von GainTalents-Hörerinnen auf. Viele von Euch hören GainTalents schon seit längerer Zeit und ich bekomme immer wieder Fragen zu Themen wie Recruiting, Führung, Personalentwicklung, Candidate Experience und natürlich inzwischen sehr häufig auch zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in diesen Bereichen.
Und genau daraus werde ich ab sofort jeden Monat regelmäßig eine eigene Solofolge machen. Ich werde jeweils ein Themenfeld herausgreifen und dazu drei oder vier Fragen beantworten, die aus meiner Sicht für Recruiter, Personalentwickler und Führungskräfte besonders relevant sind.
Zusätzlich möchte ich in jeder Folge einen ganz konkreten operativen „Kopfschmerz" behandeln.
Also keine theoretische HR-Frage, sondern eine Situation, bei der man morgens ins Büro kommt
und denkt: „Wie soll ich das jetzt wieder lösen?" Und genau dafür brauche ich künftig auch Eure Unterstützung. Schickt mir bitte Eure Fragen. Was beschäftigt Euch gerade im Recruiting? Wo funktionieren Dinge im Recruiting oder in der Personalentwicklung nicht oder nur schlecht? Welche Prozesse nerven Euch? Wo verliert Ihr Kandidatinnen und Kandidaten? Was funktioniert beim Einsatz von KI nicht?
Ihr könnt mir Eure Fragen jederzeit an [email protected] schicken und müsst daraus übrigens keinen Roman machen. Zwei oder drei Sätze zur Frage reichen vollkommen.
Herzlichen Dank bereits jetzt für Euer Mitwirken!
Thema der Folge:
Hiring Manager im Recruiting: Erfolgsfaktor oder größter Engpass?
Viel Spaß beim Reinhören!
Die wichtigsten Inhalte:
Welche Verantwortung haben Hiring Manager im Recruiting wirklich?
Was gehört in ein gutes Profilbriefing?
Wie bekommen wir Führungskräfte besser auf Interviews vorbereitet?
Welche verbindlichen Spielregeln braucht es zwischen Recruiting und Fachbereich?
Und natürlich schauen wir auch darauf, wo KI dabei heute schon sinnvoll unterstützen kann – und wo sie eben kein Organisations- oder Prioritätenproblem löst.
Zusätzlich gibt es in dieser Folge Antworten auf einen ganz konkreten operativen „Recruiting-Kopfschmerz".
Was mache ich, wenn mein Hiring Manager schnelle Kandidaten fordert, selbst aber tagelang kein Feedback gibt?
#GainTalents #Recruiting #HiringManager #TalentAcquisition #CandidateExperience #HR #KünstlicheIntelligenz
Links Hans-Heinz Wisotzky:
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#463 Hast Du Dein Führungsmandat schon eingefordert?
2026/08/25
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Mein Gast: Prof. Dr. Cathrin Eireiner
Prof. Dr. Cathrin Eireiner ist Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim und stellvertretende Leiterin des Instituts für Personalforschung. Die promovierte Psychologin forscht und lehrt insbesondere zu Führung, Teams sowie People & Organisation in einer sich verändernden Arbeitswelt. Vor ihrer Professur war sie mehrere Jahre in der Unternehmensberatung tätig und verantwortete bei MAN Truck & Bus die Führungskräfteentwicklung. Damit verbindet sie wissenschaftliche Perspektiven mit langjähriger Praxis in Leadership Development und Organisationsentwicklung.
Auch heute begleitet Cathrin Organisationen und Führungskräfte als Beraterin und Coach.
Thema der Folge:
In der GainTalents-Folge 463 spreche ich mit Prof. Dr. Cathrin Eireiner darüber, warum die formale Ernennung zur Führungskraft noch lange kein wirksames Führungsmandat bedeutet.
Wir sprechen über die drei Quellen eines Führungsmandats. Hierzu gehören die Legitimation durch die eigene Führungskraft, die Akzeptanz durch das Team und die innere Erlaubnis, die Führungsrolle tatsächlich anzunehmen. Cathrin zeigt, warum diese drei Ebenen immer wieder neu geklärt werden müssen und weshalb fehlende Mandatsklarheit häufig zu mehr Kontrolle, mehr Abstimmung und letztlich zu Überforderung führt.
Herzlichen Dank an Cathrin für die vielen fundierten Erkenntnisse, konkreten Impulse und den sehr gelungenen Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Führungspraxis!
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Cathrin:
Eine Führungsposition löst zunächst nur das formale Zuordnungsproblem. Wirksame Führung entsteht erst, wenn Legitimation von oben, Akzeptanz von unten und Selbstmandat von innen zusammenkommen.
Ein Führungsmandat muss kontinuierlich geklärt werden. Aufgaben, Verantwortung, Entscheidungsräume und Ressourcen verändern sich – auch wenn die Stellenbezeichnung gleich bleibt.
Für das formale Mandat braucht es klare Antworten auf zentrale Fragen: Was verantworte ich? Was nicht? Was darf ich selbst entscheiden? Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung und woran wird mein Erfolg gemessen?
Das psychologische Mandat entsteht durch „Claiming and Granting". Führung muss sichtbar beansprucht werden, gleichzeitig aber vom Team auch gewährt werden. Entscheidend dafür sind unter anderem Kompetenz, Vertrauen, Verlässlichkeit und die Qualität der Beziehungen.
Das Selbstmandat ist die innere Erlaubnis, tatsächlich Führungskraft zu sein – und nicht lediglich Kollegin oder Kollege mit zusätzlichen Aufgaben. Zweifel, hohe eigene Ansprüche oder die Sorge vor Beziehungsverlust können dieses Selbstmandat schwächen.
Ein Blick in den eigenen Kalender zeigt sehr deutlich, wie Führung tatsächlich stattfindet. Ein Kalender voller Kontrolle, Ad-hoc-Klärungen und operativer Eingriffe deutet darauf hin, dass strukturelle Führung zu kurz kommt.
Das Ziel sollte sein, weniger über persönliche Präsenz und Zuruf zu führen und stattdessen Rollen, Regeln, Prioritäten und Entscheidungsräume so zu gestalten, dass Führung auch dann wirkt, wenn die Führungskraft nicht anwesend ist.
! Besonders treffend fand ich Cathrins Schlussgedanken: Ein Führungsmandat, das man nicht selbst ausfüllt, bleibt nicht unbesetzt – es wird irgendwann vom eigenen Chef, vom Team oder vom Tagesgeschäft ausgefüllt.
#GainTalentsPodcast #Führungsmandat #Leadership #Führung #LeadershipDevelopment #Delegation #Selbstführung #Führungswirksamkeit
Shownote-Links Prof. Dr. Cathrin Eireiner
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/cathrin-eireiner-483852179/
Hochschule Pforzheim: https://www.hs-pforzheim.de/profile/cathrineireiner
IFSM: https://ifsm-online.com/team/prof-dr-cathrin-eireiner/
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Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience
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#462 Wie führst Du zukünftig KI-Agenten und Menschen gleichzeitig?
2026/08/18
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Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025):
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Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417
Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Kristina Haibel Kristina Haibel ist Wirtschafts- und Organisationspsychologin, zertifizierte Coachin für Positive Psychologie und ehemalige Führungskraft. Heute verantwortet sie KI Change Management in einer strategischen Governance-Funktion im Einkauf eines großen Automobilkonzerns und arbeitet zusätzlich als Trainerin, Dozentin und Autorin von „Happy Leader, Happy Staff".
Kristinas zentrale These: Führung entwickelt sich von der klassischen Aufgabenverteilung immer stärker zur Orchestrierung hybrider Teams. Führungskräfte müssen nicht mehr ausschließlich Menschen führen, sondern auch die Schnittstellen zwischen Menschen und digitalen Agenten gestalten. KI-Agenten sollten deshalb nicht nur als Software betrachtet werden, sondern hinsichtlich Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit bewusst in das Team integriert werden.
Eine zentrale Rolle spielt dabei für Kristina Positive Leadership. Ihre Formel lautet:
(KI × Mensch)ᴸ = Erfolg
Das „L" steht für Leadership und ist für sie der entscheidende Hebel: Selbst eine leistungsfähige KI und kompetente Mitarbeitende entfalten ihre gemeinsame Wirkung nur dann, wenn Führung Vertrauen, Orientierung, psychologische Sicherheit und eine positive Zusammenarbeit ermöglicht.
Podcastfolge: In dieser GainTalents-Podcastfolge 462 sprechen wir darüber, wie sich Führung verändert, wenn künftig Menschen und KI-Agenten gemeinsam Teil eines Teams werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch Führungskräfte werden zu Orchestratoren hybrider Teams. Es geht künftig darum, menschliche und digitale Fähigkeiten sinnvoll miteinander zu kombinieren und klare Schnittstellen zu schaffen.
Rollen und Verantwortlichkeiten müssen neu definiert werden. Wenn KI-Agenten Aufgaben übernehmen, sollte transparent sein, was die KI erledigt und wofür Menschen weiterhin Verantwortung tragen. Kristina hält sogar eigene Rollen- bzw. Aufgabenbeschreibungen für KI-Agenten für sinnvoll.
Human in the Loop bleibt entscheidend. KI kann recherchieren, analysieren, dokumentieren und vorbereiten. Die Verantwortung für die Qualität der Ergebnisse darf jedoch nicht einfach an die Technologie delegiert werden. Der Mensch muss prüfen, bewerten und letztlich für das Ergebnis einstehen.
KI sollte Stärken verstärken und Schwächen kompensieren. Führungskräfte sollten genau betrachten, welche Tätigkeiten Mitarbeitenden Energie rauben und wo KI unterstützen kann. Dadurch entsteht mehr Raum für die individuellen „Genialitätszonen" der Menschen. Kristina beschreibt KI in diesem Zusammenhang als eine Art Schwächenkompensator.
Psychologische Sicherheit wird im KI-Change noch wichtiger. Mitarbeitende müssen KI ausprobieren und Fehler machen dürfen. Kristina spricht von einer „Sandbox Culture", in der Experimentieren ausdrücklich erlaubt ist.
Führungskräfte müssen Vorbilder im Umgang mit KI sein. Dazu gehört ein Growth Mindset: KI selbst nutzen, offen über misslungene Versuche sprechen, gemeinsam lernen und nicht den Eindruck vermitteln, bereits auf alles eine Antwort zu haben.
Empathie und menschliche Beziehungen gewinnen eher an Bedeutung als sie zu verlieren. KI kann Muster erkennen, aber menschliche Zwischentöne, Unsicherheiten und emotionale Signale nicht auf dieselbe Weise wahrnehmen. Genau hier sieht Kristina einen wesentlichen Vorteil menschlicher Führung.
Nicht alle Menschen werden KI gleich schnell adaptieren. Führungskräfte müssen unterschiedliche Geschwindigkeiten, Einstellungen und Grenzen akzeptieren. Kristina spricht von einer zunehmenden Diversität hinsichtlich der KI-Adaption im Team.
Drei zentrale Take-aways 1. Growth Mindset vorleben
Führungskräfte sollten KI selbst nutzen, experimentieren, Fehler sichtbar machen und Lernen als gemeinsamen Prozess im Team etablieren.
2. Psychologische Sicherheit schaffen
Mitarbeitende benötigen einen geschützten Raum, in dem sie KI ausprobieren können, ohne bei Fehlern negative Konsequenzen befürchten zu müssen.
3. Auf menschliche Stärken fokussieren
KI sollte insbesondere dort eingesetzt werden, wo sie Routinen und administrative Aufgaben übernehmen kann. Menschen können sich dadurch stärker auf Kreativität, Beziehungen, Empathie, Urteilskraft und ihre individuellen „Genialitätszonen" konzentrieren.
Mein wichtigster Gedanke aus der Folge Eine besonders spannende Konsequenz unseres Gesprächs: Durch KI-Agenten werden zukünftig möglicherweise sehr viel mehr Mitarbeitende selbst zu Führungskräften.
Wer einem KI-Agenten Aufgaben überträgt, Ergebnisse entgegennimmt, deren Qualität beurteilt und dafür Verantwortung übernimmt, führt im Grunde bereits einen digitalen Mitarbeitenden. Genau dadurch verändert KI nicht nur die Arbeit von Führungskräften, sondern potenziell das Führungsverständnis im gesamten Unternehmen.
Die Kernbotschaft der Folge: KI macht Leadership nicht weniger wichtig. Im Gegenteil: Je leistungsfähiger Technologie wird, desto wichtiger werden gute Führung, Vertrauen, psychologische Sicherheit, Empathie und die Fähigkeit, menschliche und technologische Stärken sinnvoll miteinander zu verbinden.
Hashtags: #GainTalentsPodcast #KI #KIAgenten #PositiveLeadership #Leadership #ChangeManagement #FutureOfWork #Empathie
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Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience
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#461 Wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht.
2026/08/11
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Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025):
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Tim Leuthold Tim Leuthold ist IT-Management-Experte und Co-Founder & General Manager der WBS CODING SCHOOL. Dort beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie Unternehmen technologische Kompetenzen entwickeln und Mitarbeitende auf eine zunehmend durch Künstliche Intelligenz geprägte Arbeitswelt vorbereiten können.
Im Mittelpunkt steht für ihn ein sehr praxisorientierter Ansatz: KI-Kompetenz entsteht nicht durch einzelne Schulungen oder theoretisches Wissen, sondern vor allem durch konkrete Anwendung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig beobachtet Tim, wie KI etablierte IT-Rollen verändert, neue Kompetenzanforderungen entstehen und bisher klar getrennte Aufgabenbereiche zunehmend zusammenwachsen.
Thema der Folge: In dieser GainTalents-Folge 461 spreche ich mit Tim Leuthold darüber, wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht.
Wir sprechen darüber, wie sich insbesondere das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert, warum das reine Schreiben von Code an Bedeutung verliert und Kompetenzen wie Softwarearchitektur, Anforderungsmanagement, Qualitätskontrolle und die Orchestrierung von KI-Systemen wichtiger werden.
Außerdem geht es darum, wie Unternehmen KI-Kompetenz durch konkrete Anwendung, KI-Ambassadors und die Vorbildfunktion von Führungskräften fördern können und welche Rolle junge Talente beim technologischen Wandel spielen.
Herzlichen Dank an Tim für die vielen fundierten Einblicke und konkreten Praxisbeispiele!
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Tim: KI-Kompetenz entsteht vor allem durch Anwendung. Klassische Zwei- oder Drei-Tages-Trainings reichen nicht aus. Lernen muss möglichst nah an echten Aufgaben, Projekten und Use Cases stattfinden.
Führungskräfte müssen KI-Nutzung vorleben. Der Hinweis „Nutzt doch mal ChatGPT" verändert wenig. Führungskräfte sollten selbst Anwendungsfälle entwickeln, Erfahrungen teilen und Mitarbeitenden gleichzeitig Ängste vor der Technologie nehmen.
Das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert sich massiv – verschwindet aber nicht. Weniger Zeit wird für das reine Schreiben von Code benötigt, dafür gewinnen Architekturverständnis, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung, Sicherheit und die Orchestrierung von KI-Agenten an Bedeutung.
Bisher getrennte IT-Rollen wachsen zusammen. Tim beschreibt beispielsweise den entstehenden „Product Engineer" als Verbindung von Produktmanagement, Softwareentwicklung und Design.
KI verschiebt Engpässe in Entwicklungsprozessen. Wenn Software deutlich schneller produziert werden kann, werden beispielsweise Testing, Qualitätssicherung, interne Abstimmung oder die Aufnahmefähigkeit des Kunden zum neuen Bottleneck.
Junge KI-Talente bringen einen wichtigen Impuls in Unternehmen. Sie gehen häufig selbstverständlicher mit neuen Technologien um. Entscheidend ist aber, dieses neue Denken mit dem Erfahrungswissen etablierter Mitarbeitender zu verbinden.
Upskilling muss sich an zukünftigen Rollenbildern orientieren. Unternehmen sollten gemeinsam mit IT-Führung und HR zunächst klären, wie sich Rollen verändern – und daraus gezielt die notwendigen Up- und Reskilling-Maßnahmen ableiten.
Der wichtigste Rat von Tim: ins Tun kommen. Mit konkreten eigenen Anwendungsfällen beginnen, Erfahrungen teilen und KI Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag integrieren.
#GainTalentsPodcast #KI #KünstlicheIntelligenz #ITUpskilling #FutureSkills #Softwareentwicklung #Talententwicklung #Reskilling #Leadership
Shownote-Links Tim Leuthold LinkedIn:
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Springer Professional Interview:
https://www.springerprofessional.de/kuenstliche-intelligenz/aus--und-weiterbildung/-ki-kompetenz-entsteht-im-arbeitsalltag-/52203170
Viele Bewerbungen, keine Rückmeldung? Welche KI-Skills Unternehmen wirklich suchen
https://www.chip.de/news/business/zahlreiche-bewerbungen-keine-rueckmeldung-diese-ki-skills-suchen-unternehmen-wirklich_63afae83-a4a5-4789-a8dc-f734d777052f.html
Deswegen muss eine neue Definition für den IT-Admin her!
https://www.datacenter-insider.de/deswegen-muss-eine-neue-definition-fuer-den-it-admin-her-a-b47d0bb39e253914cb3df5cb60abfd5a/
Wie Unternehmen KI-Kompetenz systematisch aufbauen
https://digitaleweltmagazin.de/eu-ki-verordnung-wie-unternehmen-ki-kompetenz-systematisch-aufbauen/
Links Hans-Heinz Wisotzky:
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#460 Warum gute Leute gehen, wenn der Unternehmer der Engpass ist
2026/08/04
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Dr. Bernd Geropp Dr. Bernd Geropp war viele Jahre selbst erfolgreicher Unternehmer, bevor er sich als Mentor für Unternehmer, Autor sowie Podcaster und Videocaster darauf spezialisiert hat, Unternehmer und Führungskräfte bei der Entwicklung wirksamer Führung und leistungsfähiger Organisationen zu begleiten.
Mit seinem Podcast und YouTube-Kanal „Führung auf den Punkt gebracht" sowie mehreren Fachbüchern erreicht er seit vielen Jahren Unternehmer und Führungskräfte im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie Unternehmen wachsen können, ohne dass der Unternehmer selbst zum Engpass wird.
Dabei zeigt Bernd, dass nachhaltiger Unternehmenserfolg nicht in erster Linie durch noch mehr persönlichen Einsatz oder stärkere Kontrolle entsteht. Entscheidend sind klare Rollen, wirksame Führung, konsequente Selbstführung und eine Organisation, in der Verantwortung tatsächlich auf mehrere Schultern verteilt wird.
Thema der Folge: In dieser GainTalents-Folge spreche ich mit Dr. Bernd Geropp darüber, warum gute Mitarbeitende und Führungskräfte Unternehmen verlassen, wenn der Unternehmer selbst zum Engpass wird.
Wir sprechen darüber, weshalb die fachliche Stärke eines Gründers in einer frühen Unternehmensphase ein entscheidender Erfolgsfaktor sein kann, mit zunehmendem Wachstum aber zum Risiko wird. Bernd erläutert, warum Unternehmer aus der Rolle des besten Fachexperten herauswachsen, Verantwortung konsequent übertragen und ihre eigene Rolle immer wieder neu definieren müssen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, warum leistungsstarke Mitarbeitende echte Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume benötigen. Werden Führungskräfte formal eingesetzt, gleichzeitig aber regelmäßig durch den Unternehmer übergangen, verlieren sie an Autorität und verlassen häufig früher oder später das Unternehmen.
Herzlichen Dank an Bernd für die vielen klaren Impulse, konkreten Beispiele und unmittelbar umsetzbaren Empfehlungen!
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Bernd: Unternehmer sind zu Beginn oft gleichzeitig Fachexperte, Manager und Unternehmer. Mit wachsendem Unternehmen müssen sie sich schrittweise aus dem operativen Geschäft lösen.
Ein klares Warnsignal: Das Unternehmen funktioniert nicht zwei Wochen ohne Entscheidungen, Freigaben oder Rückfragen an den Inhaber.
Gute Mitarbeitende und Führungskräfte brauchen echte Gestaltungs- und Entscheidungsfreiräume. Werden sie ständig übergangen, verlieren sie Motivation und Wirksamkeit.
Delegation bedeutet nicht nur, Aufgaben abzugeben, sondern auch Verantwortung und klar definierte Entscheidungsrechte zu übertragen.
Viele Führungsprobleme entstehen tiefer: durch unklare Rollen, fehlende Strukturen, eine schwache Positionierung oder mangelnde Selbstführung.
Unternehmer sollten regelmäßig prüfen, wie viel Zeit sie operativ und wie viel Zeit sie strategisch am Unternehmen arbeiten.
Hilfreich ist eine feste tägliche Zeitspanne für strategische Aufgaben – ohne E-Mails, Telefonate und operative Unterbrechungen.
#GainTalentsPodcast #Leadership #Selbstführung #Unternehmertum #Mitarbeiterbindung #Führungskräfteentwicklung #Organisationsentwicklung #Delegation #Mittelstand #Unternehmenswachstum
Shownote-Links Dr. Bernd Geropp LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/berndgeropp/
Website:
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Kostenloser Unabhängigkeitscheck:
https://www.mehr-fuehren.de/check
Podcast „Führung auf den Punkt gebracht":
https://www.mehr-fuehren.de/podcast/
YouTube:
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#459 So kombinierst Du Unternehmenswerte mit Werten von Mitarbeitenden sinnvoll
2026/07/28
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Dennis Schmidt
Dennis Schmidt ist Senior People & Culture Manager bei der Berliner Digital-Marketing-Agentur Claneo. Dort begleitet er seit mehreren Jahren die Weiterentwicklung der Personalarbeit und Unternehmenskultur für ein Team von mehr als 80 Expertinnen und Experten. Bevor Dennis zu Claneo kam, war er als Inhouse-Trainer tätig. In dieser Funktion schulte er Führungskräfte im Managementverhalten, bildete interne Trainerinnen und Trainer aus und führte Workshops zu Kommunikation, Konfliktmanagement und Unternehmenswerten durch. Werte sind für Dennis deshalb keine abstrakten Begriffe oder dekorativen Aussagen auf einer Unternehmenswebsite. Entscheidend ist für ihn, wie persönliche und organisationale Werte miteinander verbunden und im Recruiting, Onboarding, in der Führung sowie in der täglichen Zusammenarbeit konkret erlebbar werden.
In der GainTalents-Folge 459 spreche ich mit Dennis Schmidt (Senior People & Culture Manager bei Claneo) darüber, wie Unternehmenswerte im Alltag wirklich wirksam werden. Wir sprechen über die Verbindung persönlicher und organisationaler Werte, die Rolle von Führungskräften und darüber, wie Werte konkret in Recruiting, Onboarding, Feedback und Zielsysteme integriert werden können.
Herzlichen Dank an Dennis für die vielen praxisnahen Impulse und Beispiele!
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Dennis:
Unternehmenswerte schaffen nur dann Orientierung, wenn sie sich im täglichen Verhalten, in Entscheidungen und in der Zusammenarbeit konkret wiederfinden. Wenige, klar definierte Werte sind dabei wirksamer als umfangreiche und austauschbare Wertekataloge.
Persönliche Werte begleiten Menschen auch im beruflichen Alltag. Eine hohe Übereinstimmung mit den Unternehmenswerten kann Motivation, Zusammenarbeit und Bindung stärken. Dauerhafte Wertekonflikte führen dagegen häufig zu innerer Distanz oder zum Austritt.
Wertearbeit sollte bereits im Recruiting beginnen. Statt Bewerbende direkt nach ihrer Zustimmung zu einem Wert zu fragen, eignen sich verhaltensbasierte Fragen zu konkreten Situationen und Entscheidungen deutlich besser.
Im Onboarding müssen Werte praktisch erlebbar werden. Einführungsveranstaltungen, Workshops und Feedback sowie z.B. eine Präsentation der Mitarbeitenden nach den ersten 60 oder 90 Tagen sollten mit konkreten Erfahrungen zu dem Thema Werte aus dem Arbeitsalltag verbunden sein.
Führungskräfte haben eine nicht delegierbare Vorbildfunktion. Wenn ihr tatsächliches Verhalten den formulierten Werten widerspricht, verlieren Leitbilder schnell an Glaubwürdigkeit.
Gerade in Wachstums-, Veränderungs- und Druckphasen müssen Werte bewusst geschützt und regelmäßig thematisiert werden. Andernfalls können Wertschätzung, Feedback und Zusammenarbeit schleichend an Bedeutung verlieren.
Retrospektiven, Offsites, Entwicklungsgespräche, wertebasierte Ziele und Peer-Anerkennungsformate helfen dabei, Unternehmenswerte dauerhaft sichtbar und handlungsleitend zu machen.
#GainTalentsPodcast #Unternehmenswerte #PeopleAndCulture #Unternehmenskultur #Leadership #Mitarbeiterbindung #Recruiting #Onboarding #Feedbackkultur #Organisationsentwicklung
Shownote-Links Dennis Schmidt:
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Claneo:https://www.claneo.com/de/
Claneo – Über uns:https://www.claneo.com/de/ueber-uns/
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#458 Wie erreichst Du als Führungskraft nachhaltige Ergebnisse?
2026/07/21
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Mein Gast: Christiane Räbiger
Christiane Räbiger ist Unternehmerin, Beraterin und Expertin für wirksame Unternehmenssteuerung sowie nachhaltige Führung. Seit vielen Jahren begleitet sie Unternehmen und Führungskräfte dabei, Strategien erfolgreich umzusetzen und Organisationen so auszurichten, dass messbare Ergebnisse entstehen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht dabei nicht die reine Kennzahlenorientierung, sondern die Frage, wie Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenssteuerung intelligent zusammenspielen. Sie zeigt, warum nachhaltiger Erfolg entsteht, wenn Führungskräfte Verantwortung teilen, Wirkzusammenhänge verstehen und Kennzahlen als Steuerungsinstrument statt als Selbstzweck begreifen. Mit ihrem Beratungsunternehmen unterstützt sie Organisationen dabei, Strategien in wirksames Handeln zu übersetzen, KPI-Systeme sinnvoll zu entwickeln und Führungskräfte in ihrer Rolle als Gestalter nachhaltiger Ergebnisse zu stärken.
In der GainTalents Folge 458 spreche ich mit Christiane Räbiger (Gründerin und Inhaberin von Twinnovativ) darüber, warum wirksame Führung weit mehr ist als das Erreichen von Kennzahlen. Es geht um Selbstverortung, den ehrlichen Blick auf die eigenen Limitierungen und die Frage, wie Kennzahlen zum Steuerungsinstrument statt zum Selbstzweck werden.
Herzlichen Dank an Christiane für die vielen wertvollen Impulse und praxisnahen Beispiele!
Nachhaltig erfolgreiche Führung beginnt bei der eigenen Haltung: Führungskräfte müssen sich selbst reflektieren, Verantwortung übernehmen und auch unangenehme Wahrheiten aushalten können. Gleichzeitig braucht es verständliche Ziele, transparente Kennzahlen und Klarheit darüber, welchen Beitrag jedes Teammitglied leisten kann.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Christiane:
Nachhaltige Führung beginnt bei der Frage „Wer bin ich?" (Selbstführung und Selbstreflexion) – tiefe Wurzeln geben Halt und Verlässlichkeit im Team
Kennzahlen sind Leitplanken, dürfen aber kein Selbstzweck sein: Sie geben Klarheit, wenn jeder seinen konkreten Beitrag versteht
Klarheit, Struktur und Wahrheit schlagen jeden Egotrip – gerade im Mittelstand und in Familienunternehmen
Wirksame Führung verbindet Strategie und Zahlen mit Vertrauen, Kommunikation und psychologischer Sicherheit
#GainTalentsPodcast #Leadership #Unternehmenssteuerung #Strategie #KPI #PerformanceManagement #Organisationsentwicklung
Shownote-Links Christiane Räbiger
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Website: https://www.twinnovativ.de/
Themenseite: https://www.twinnovativ.de/unternehmenssteuerung/
Link zum CxO-Event:
https://www.twinnovativ.de/landingpage/cxo-event-generationenwechsel/
https://www.baerenherz.org
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#457 HR ist tot! Und wie sieht die Zukunft mit KI aus?
2026/07/14
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast:
Sandra Feldmann ist Gründerin von hrstack.io und eine der prägendsten HR- und Recruiting-Stimmen im DACH-Raum. Rund 30.000 Menschen folgen ihr auf LinkedIn. Seit mehr als 15 Jahren baut sie Tech- und Go-to-Market-Teams auf und verbindet Recruiting, HR-Tech und Datenstrategie mit echtem Business Impact.
Heute beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage, welche Technologien, Tools und KI-Anwendungen im HR wirklich Mehrwert schaffen – und wo hinter großen Versprechen vor allem neuer Tool-Wildwuchs entsteht. Mit hrstack.io will sie HR-Teams Orientierung geben und dabei helfen, Technologien auf Basis klarer Prozesse, Daten und Strukturen sinnvoll einzusetzen.
Ihre Perspektiven teilt Sandra nicht nur mit ihrer großen Fachcommunity, sondern auch auf Bühnen wie der SourceCon, dem Embrace Festival und H.U.G by Personio. Ihr Blick auf die Zukunft ist klar: Routinetätigkeiten und reine Datenarbeit werden zunehmend automatisiert. Umso wichtiger werden menschliches Urteilsvermögen, Vertrauen, echte Beziehungen und die Fähigkeit, Communities rund um Arbeitgebermarken aufzubauen.
👉Mit Sandra Feldmann (Gründerin von hrstack.io) habe ich in dieser Podcastfolge darüber gesprochen, was im HR/Recruiting wirklich sterben wird, welche Rollen neu entstehen und was HR und Recruiting jetzt im KI-Zeitalter lernen müssen, um die Zukunft aktiv mitzugestalten.
🙏 Herzlichen Dank an Sandra für die vielen guten Tipps zum Thema und die spannenden Insights aus ihrer langjährigen Expertise in HR/Recruiting. Viel Spaß beim Reinhören!
Drei zentrale Take-aways aus dem Gespräch:
HR und Recruiting sterben nicht – aber viele administrative und standardisierbare Tätigkeiten werden automatisiert
KI entfaltet nur dann einen echten Mehrwert, wenn Prozesse, Datenqualität und Systemstrukturen vorher sauber aufgestellt sind
Die zukünftige Stärke von Recruiter:innen liegt in menschlichem Urteilsvermögen, Beratung, Beziehungsgestaltung und dem Aufbau relevanter Talent-Communities
Welche Kompetenzen braucht HR künftig?
Data Literacy und analytisches Denken,
Verständnis für Prozesse, Systeme und Schnittstellen,
KI-Kompetenz und kritische Prüfung von KI-Ergebnissen,
Business Acumen und die Fähigkeit, Business Cases zu entwickeln,
Projekt- und Change-Management,
Stakeholder-Management und Beratungskompetenz,
Kommunikation, Empathie und Beziehungsmanagement,
kritisches Urteilsvermögen sowie Datenschutz- und Bias-Sensibilität
Achtung: Es geht nicht darum, dass Recruiter:innen selbst zu Entwickler:innen werden. Sie müssen aber Technologien fachlich bewerten, sinnvoll einsetzen und deren Grenzen verstehen können.
Was sollten HR und Recruiting jetzt konkret tun?
Erstens: Prozesse und Datenbasis überprüfen.
Unternehmen sollten ihre HR- und Recruiting-Prozesse dokumentieren, Schwachstellen identifizieren, Daten bereinigen und unnötigen Tool-Wildwuchs reduzieren.
Zweitens: KI- und Datenkompetenz systematisch aufbauen.
Teams sollten nicht nur einzelne Tools kennenlernen, sondern lernen, Use Cases zu bewerten, Ergebnisse kritisch zu prüfen und KI verantwortungsvoll in bestehende Abläufe zu integrieren.
Drittens: den menschlichen Mehrwert konsequent stärken.
Recruiter:innen sollten mehr Zeit in Beratung, Urteilsfähigkeit, Candidate Experience, persönliche Beziehungen und den Aufbau langfristiger Talent-Communities investieren.
Fazit:
Nicht HR und Recruiting sterben, sondern ein administratives und transaktionales Rollenverständnis.
#GainTalentsPodcast #FutureOfHR #FutureOfRecruiting #HRTech #KIimHR #Recruiting #EmployerBranding #CandidateExperience
Shownotes Links - Sandra Feldmann
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hrstack.io: https://www.hrstack.io/
LinkedIn-Beitrag zum Thema: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7476167678450335746/
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#456 Die Probezeit als Integrationsprüfung - wo KI hilft und wo Führung unersetzbar bleibt
2026/06/23
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Thema:
In meiner neuen GainTalents-Solofolge (Folge 456) spreche ich über ein Thema, das viele Unternehmen unterschätzen:
Die Probezeit als Integrationsprüfung.
Denn die Probezeit ist nicht nur eine Phase, in der Unternehmen prüfen, ob neue Mitarbeitende „passen".
Sie ist genauso eine Phase, in der neue Mitarbeitende prüfen, ob das Unternehmen hält, was im Recruiting versprochen wurde. Und genau hier wird es spannend mit KI.
KI kann viel leisten:
Sie kann Onboarding-Pläne strukturieren.
Sie kann Wissen schneller zugänglich machen.
Sie kann Führungskräfte an wichtige Check-ins erinnern.
Sie kann Feedback auswerten.
Sie kann Muster bei Frühfluktuation sichtbar machen.
Sie kann KPI- und Erfolgsmessung unterstützen.
Aber KI kann nicht ersetzen, was in der Probezeit wirklich entscheidet:
Führung
Orientierung
Beziehung
Vertrauen
soziale Integration
kulturelle Übersetzung
echtes Feedback
Die zentrale Frage lautet deshalb nicht: „Wie automatisieren wir Onboarding?"
Sondern:
Wie nutzen wir KI so, dass Führung, HR und Teams neue Mitarbeitende besser integrieren können?
Und genau darum geht es in dieser Folge:
„Die Probezeit als Integrationsprüfung: Wo KI hilft – und wo Führung unersetzbar bleibt"
Wer das Thema Employee Journey, Preboarding, Onboarding, Mitarbeiterbindung, Entwicklung und Offboarding vertiefen möchte: In meinem Buch „Die perfekte Employee Journey & Experience" gehe ich dazu deutlich ausführlicher ein – mit Praxisbeispielen, Checklisten, konkreten Gestaltungsideen und Ansätzen zur KPI- und Erfolgsmessung. Denn eine gute Employee Journey entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen. Sie entsteht durch bewusst gestaltete Erfahrungen entlang aller relevanten Touchpoints.
#GainTalents #EmployeeJourney #EmployeeExperience #Onboarding #Preboarding #KünstlicheIntelligenz #HR #Recruiting #Leadership #Mitarbeiterbindung
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#455 Was macht die KI-Transformation und die moderne Arbeitswelt eigentlich mit unseren Köpfen?
2026/06/19
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Mein Gast: Dr. Nektaria Tagalidou
Dr. Nektaria Tagalidou ist Psychologin und Senior Researcher am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart. Dort leitet sie Projekte an der Schnittstelle von Psychologie, Neurowissenschaft und Technologie. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit der Frage, wie mentale Gesundheit und kognitive Leistungsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt erhalten und gefördert werden können. Ihre Forschung verbindet Grundlagenwissen über das menschliche Gehirn und die Psyche mit der praktischen Frage, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden besser unterstützen können – gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung und KI-Transformation.
In dieser Folge geht es um vor allem um folgende Frage: Was macht die KI-Transformation und die moderne Arbeitswelt eigentlich mit unseren Köpfen? Denn während KI Routineaufgaben übernimmt und Arbeitsprozesse beschleunigt, steigen die Anforderungen an unser Gehirn: an Aufmerksamkeit, Entscheidungsfähigkeit und die Kompetenz, kontinuierlich Neues zu lernen. Gleichzeitig erschöpft genau diese neue Arbeitswelt – mit ihrem Dauerstrom an Informationen, ständigen Unterbrechungen und dem permanenten Wechsel zwischen Tools – unsere kognitiven Ressourcen. Das Paradox: Wir brauchen mehr Lernfähigkeit als je zuvor, aber die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, machen das Lernen schwieriger. Dr. Nektaria Tagalidou hat sich mit ihren Kolleg*innen in einem aktuellen White Paper – The Human Mind in Learning – genau mit dieser Spannung befasst. Darin zeigen sie, wie Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaft genutzt werden können, um Lernen und Weiterbildung in Unternehmen wirksamer und individueller zu gestalten. Wir sprechen darüber, warum klassische Weiterbildungsformate oft an kognitiven Grenzen kommen, was Konzentration, Motivation und Arbeitsgedächtnis mit Lernerfolg zu tun haben, welche Rolle Neurotechnologien künftig spielen könnten und was Unternehmen schon heute tun können, um die Lern- und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden zu schützen.
Das Thema
In der GainTalents-Podcastfolge 455 habe ich mit Nektaria darüber gesprochen, was die moderne Arbeitswelt und insbesondere die KI-Transformation mit unserem Gehirn machen. Warum geraten Menschen trotz immer besserer Tools an kognitive Grenzen? Welche Folgen haben Informationsflut, Tool-Wechsel und ständige Unterbrechungen für Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und Lernen? Und wie können Unternehmen Weiterbildung, Konzentration und mentale Leistungsfähigkeit künftig wirksamer schützen und fördern? Herzlichen Dank an Nektaria für die vielen guten Tipps zum Thema und die spannenden Insights aus der aktuellen Forschung. Viel Spaß beim Reinhören!
KI-Transformation, Lernen und mentale Leistungsfähigkeit
• KI und digitale Tools entlasten nicht automatisch: Wenn Informationen, Systeme und Entscheidungen weiter zunehmen, steigt auch die kognitive Beanspruchung.
• Permanente Unterbrechungen und Tool-Wechsel schwächen Konzentration und Lernfähigkeit, weil unser Gehirn immer wieder neu fokussieren muss.
• Für wirksames Lernen sind Aufmerksamkeit, Motivation und Arbeitsgedächtnis entscheidend. Arbeitsgedächtnis beschreibt die Fähigkeit, Informationen kurzfristig aufzunehmen, zu verarbeiten und für Aufgaben nutzbar zu machen.
• Klassische Trainings stoßen an Grenzen, wenn sie zu standardisiert, zu wenig arbeitsnah und nicht auf individuelle Belastung, Vorwissen und Motivation ausgerichtet sind.
• Psychologie und Neurowissenschaft helfen Unternehmen, Lernformate gehirngerechter zu gestalten: kürzere Einheiten, weniger Reizüberflutung, mehr Anwendung, Reflexion, Wiederholung und Transfer in den Arbeitsalltag.
• Neurotechnologien wie EEG, Eye-Tracking oder Wearables können künftig Hinweise auf Aufmerksamkeit, Stress oder mentale Belastung geben. Wichtig: Solche Daten brauchen klare ethische Leitplanken, Transparenz und Freiwilligkeit.
• Empfehlung an Unternehmen: Lernfähigkeit nicht nur als HR-Thema behandeln, sondern als Produktivitäts-, Gesundheits- und Führungsaufgabe.
#GainTalentsPodcast #FutureOfWork #KITransformation #Neurowissenschaft #Braincapital #Leadership #Lernfähigkeit #Peopledevelopment #Learning #MentaleGesundheit
Shownotes Links - Dr. Nektaria Tagalidou
LinkedIn: www.linkedin.com/in/nektaria-tagalidou-62793919b
Link zur Studie: https://www.hnfiz.fraunhofer.de/de/aktuelles/the-human-mind-in-learning.html
Link zu IAO-Angebot für betriebliche Prävention mentaler Gesundheit und kognitiver Ergonomie: https://www.iao.fraunhofer.de/de/leistungen/mind-labs-evidenzbasierte-mentale-gesundheit-am-arbeitsplatz.htmlThemen
Hier der Link zur Studie Brain Capital: https://www.mckinsey.com/mhi/our-insights/the-human-advantage-stronger-brains-in-the-age-of-ai#/
Links Hans-Heinz Wisotzky:
Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog
Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast
Bücher:
Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience
https://link.springer.com/book/9783662714195
Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience
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#454 Worauf Mitarbeitende und Unternehmen achten sollten, wenn internationale Einsätze oder berufliche Auslandsaufenthalte geplant sind
2026/05/26
Achtung (Werbung in eigener Sache):
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Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.
Mein Gast: Annegret Bertsch
Was bedeutet es eigentlich, im Ausland nicht nur anzukommen – sondern wirklich bei sich selbst? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich Annegret Bertsch. Sie ist zertifizierter Coach für Expatriates und unterstützt Menschen dabei, die emotionalen Herausforderungen eines Lebens im Ausland zu meistern und ihren eigenen Weg bewusst zu gestalten. Sie hat selbst viele Jahre international gelebt, unter anderem in den USA und in China, und weiß aus eigener Erfahrung, worauf es dabei wirklich ankommt. Heute begleitet sie Expats und internationale Fachkräfte – und spricht in ihrem Podcast „Expat Insights" über die oft unsichtbaren Seiten des Lebens und Arbeitens im Ausland. Hallo Annegret, herzlich willkommen im „GainTalents" Podcast!
Das Thema
In der GainTalents-Podcastfolge 454 habe ich mit Annegret Bertsch darüber gesprochen, worauf Mitarbeitende und Unternehmen achten sollten, wenn internationale Einsätze oder berufliche Auslandsaufenthalte geplant sind – und warum dabei weit mehr als nur organisatorische Fragen entscheidend sind. Herzlichen Dank an Annegret für die sehr guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören!
Worauf sollten Mitarbeitende und Unternehmen achten, wenn internationale Einsätze oder berufliche Auslandsaufenthalte geplant sind:
Erwartungsmanagement muss im Vorfeld auf beiden Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen) erfolgen
realistische Perspektiven und Szenarien besprechen (keine Schönfärbung!)
ehrlich zu sich selbst sein aus Sicht der Arbeitnehmer:innen - kann ich mit dem, was mich dort erwartet auch wirklich gut umgehen?
Sofern die ganze Familie mitgeht ins Ausland muss gut evaluiert werden, in wieweit die Lebenspartner auch in dem Land beruflich tätig werden können (Risiko der Isolation ist kritisch!)
Kulturelle Aspekte eines Landes müssen landesspezifisch reflektiert werden - was macht das mit mir persönlich - mit meiner Identität
Interkulturelles Training muss im Vorfeld erfolgen
Achtung: die Realität sieht oft anders aus, als das was im Training dargestellt wurde (es geht um Details)
Klassische Themen wie Logistik (Umzug), Visum, etc. müssen gut geplant und organisiert werden
Unternehmen sollten eng an den Expatriates dran bleiben:
regelmäßige Kommunikation (Anrufe, Infos versenden, etc.)
Unterstützung in schwierigen Situationen bieten
#GainTalentsPodcast #InterkulturelleKompetenz #Leadership #InternationalBusiness #NewWork #Auslandseinsaetze #Expatriates #Erwartungsmanagement
Shownotes Links - Annegret Bertsch
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