
Werben im Podcast: Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Dieser Podcast hat
332 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Claudia LinzelExplizit
Nein
Erstellt am
2020/08/02
Neueste Episode
2026/04/24
Durchschnittsdauer
65 min.
Veröffentlichungsintervall
12 Tage
Beschreibung
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
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James McNeill Whistler und Hiroyuki Masuyama: Von London nach Venedig
2026/04/24
Wie verändert sich eine Stadt über Zeit?
Und was wird sichtbar, wenn unterschiedliche künstlerische Blicke denselben Ort betrachten?
Claudia Linzel spricht mit Dr. Katharina Henkel bei den Internationalen Tagen Ingelheim über James McNeill Whistler und Hiroyuki Masuyama. Ein Gespräch über London und Venedig, Wahrnehmung, Atmosphäre und die Frage, wie sich Vergangenheit und Gegenwart im Bild begegnen.
Alfred Ehrhardt: Fotograf, Filmemacher und Bauhäusler
2026/04/17
Bilder entstehen heute schnell. Ein kurzer Blick, ein Klick – und weiter. Vieles wird festgehalten, ohne wirklich gesehen zu werden. Genau an diesem Punkt setzt diese Folge an und führt zu einem Künstler, der sich Zeit genommen hat, um genauer hinzuschauen.
Alfred Ehrhardt richtet den Blick auf Strukturen in der Natur, die leicht übersehen werden: Linien im Sand, Spuren des Wassers, Formen, die sich erst im längeren Hinsehen zeigen. Sein Weg führt von der Musik über das Bauhaus zur Fotografie und später zum Film. Ein Bruch in den 1930er Jahren verändert seine Arbeit und führt ihn nach Cuxhaven, wo ein neuer künstlerischer Blick entsteht.
In der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin ordnet Dr. Christiane Stahl dieses Werk ein und zeigt, wie es heute wieder in einen größeren Zusammenhang gestellt wird.
Im zweiten Teil spricht Dr. Jens Ehrhardt in München über die persönliche Verbindung zu seinem Vater und über die Entscheidung, dieses Werk nicht nur zu bewahren, sondern mit der Stiftung und dem Museum Ehrhardt in Plüschow in die Gegenwart zu führen.
Das Gespräch macht deutlich, dass Sichtbarkeit kein Zustand ist, sondern das Ergebnis von Aufmerksamkeit, Initiative und Verantwortung – und dass sich der eigene Blick verändert, wenn man sich Zeit nimmt, ihn bewusst zu schärfen.
Konschthal Esch: Kunst, Region, Europa
2026/04/10
Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext. Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext.
Alex Katz in der Kunsthalle Tübingen | Dr. Nicole Fritz | Kunstpodcast
2026/04/03
In der Kunsthalle Tübingen ist aktuell die Ausstellung „Dancing with Reality“ von Alex Katz zu sehen. Im Gespräch mit Dr. Nicole Fritz, Direktorin der Kunsthalle und Kuratorin der Ausstellung, entsteht ein klarer Zugang zu einem Werk, das seit über sieben Jahrzehnten entsteht und heute aktueller wirkt denn je.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Aspekte der Malerei von Alex Katz: die Konzentration auf den flüchtigen Moment, die Reduktion auf klare Formen und die besondere Spannung zwischen Oberfläche und Wahrnehmung. Seine Bilder wirken unmittelbar und entwickeln ihre Wirkung oft erst im zweiten Blick.
Ausgehend von der vorherigen Ausstellung zu Joseph Beuys und „Bewohnte Mythen“ wird ein Spannungsfeld sichtbar zwischen gesellschaftlichem Anspruch und unmittelbarer Wahrnehmung. Beide Positionen eröffnen unterschiedliche Wege, sich mit Gegenwart und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.
Die Folge verbindet Ausstellung, Kunstgeschichte und aktuelle Fragen unserer Zeit und macht nachvollziehbar, warum Alex Katz heute eine so große Relevanz hat.
Wolfgang Hollegha im Museum Reinhard Ernst | Daniel Hollegha, Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer
2026/03/27
Wann haben wir zuletzt wirklich geschaut?
Nicht im Vorbeigehen, sondern mit Zeit und Aufmerksamkeit.
Der österreichische Maler Wolfgang Hollegha widmete dieser Form des Sehens ein ganzes Künstlerleben. Ausgangspunkt seiner Arbeiten war oft ein genauer Blick auf kleine Dinge aus der Natur. Über Wochen oder Monate studierte er sie im Atelier, bevor daraus großformatige Malerei entstand.
Diese Folge von Die Leichtigkeit der Kunst beginnt auf dem Rechberg in der Steiermark, wo Hollegha seit den frühen 1960er-Jahren lebte und arbeitete. Anschließend führt das Gespräch nach Wiesbaden in das Museum Reinhard Ernst, das mit der Ausstellung „Denk nicht, schau“ erstmals eine umfassende Präsentation seines Werks in Deutschland zeigt.
Im Gespräch mit Daniel Hollegha, Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer geht es um Atelierarbeit, internationale Kunstgeschichte, Wahrnehmung und die Frage, warum abstrakte Malerei heute wieder neue Aufmerksamkeit erfährt.
X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks | Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Dr. Ralf Beil | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
2026/03/13
1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen eine Strahlung, die erstmals einen Blick ins Innere des Körpers ermöglicht. Wenige Wochen später entsteht eines der bekanntesten Bilder der Wissenschaftsgeschichte: die durchleuchtete Hand seiner Frau Anna Bertha.
Die Ausstellung „X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte greift diese Entdeckung auf und verfolgt ihre Wirkung bis in die Gegenwart. Kunst, Wissenschaft, Architektur und Mode begegnen sich hier in einem gemeinsamen Blick auf das Unsichtbare.
Im Gespräch erläutert Dr. Ralf Beil, Generaldirektor der Völklinger Hütte und Kurator der Ausstellung, wie der sogenannte Röntgenblick unser Verständnis von Körper, Technik und Gesellschaft geprägt hat – und warum Fragen nach Sichtbarkeit, Transparenz und Verantwortung heute aktueller sind denn je.
Das Gespräch wurde vor Ort im Weltkulturerbe Völklinger Hütte aufgezeichnet.
Rupprecht Geiger im Emil Schumacher Museum
2026/02/27
Rupprecht Geiger steht für eine konsequente Hinwendung zur Farbe in der deutschen Nachkriegskunst. Im Emil Schumacher Museum Hagen widmet sich eine Einzelausstellung seinem Werk. Julia Geiger, Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger, und Museumsdirektor Rouven Lotz sprechen über Farbfeldmalerei, künstlerische Entscheidungen nach 1945 und die Verantwortung von Archiv und Museum im Umgang mit einem Œuvre.
Green Train – Kunst und Nachhaltigkeit auf leisen Wegen
2026/01/30
Diese Folge begleitet das Projekt „Green Train“ von Berlin nach Amsterdam – initiiert von Nina Backman .
Im Fokus stehen Kunst, Nachhaltigkeit und europäische Kollaboration.
Ein Podcast über langsames Reisen, sinnliche Begegnungen und künstlerischen Aktivismus – mit Stimmen aus dem European Sleeper, Mediamatic Amsterdam, dem Goethe-Institut, Landgoed Welna und der Thinking Forest Foundation.
Aufgenommen unterwegs – zwischen Geräuschen des Zuges, Stimmen aus der Landschaft und Momenten der Stille.
Die Episode ist auf Englisch.
Erinnerungskultur und Identität – Prof. Dr. Malte Thießen
2025/12/19
Erinnerungskultur und Identität prägen unseren Alltag oft leiser, als wir vermuten.
Sie zeigen sich in Routinen, in gesellschaftlichen Debatten und in der Frage, wie wir mit Geschichte umgehen.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, geht es um Geschichte als Haltung. Nicht als Rückblick, sondern als Möglichkeit, Gegenwart einzuordnen, Ambivalenzen auszuhalten und vorschnelle Urteile zu vermeiden.
Die Folge führt durch Erinnerungskultur, Pandemiegeschichte, Digitalisierung und regionale Identität. Westfalen dient dabei als Ausgangspunkt – die Themen reichen darüber hinaus.
Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Zusammenarbeit LWL x Die Leichtigkeit der Kunst.
Birte Bosse & Thomas Rentmeister – Offenheit | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
2025/12/12
Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Geza Schön – Die Essenz der Düfte | Kunstpodcast
2025/12/09
Ein Gespräch über Moleküle, olfaktorische Reduktion und die Kunst, das Unsichtbare wahrzunehmen – mit Geza Schön im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Fußball und Identität – Rainer Schütte über Gemeinschaft & Westfalen
2025/11/28
Fußball ist mehr als ein Spiel.
Er schafft Rituale, Nähe und Zugehörigkeit – oft jenseits von Sprache oder Bildung.
In dieser Folge spricht Rainer Schütte, langjähriger Präsident von Arminia Bielefeld, über Fußball und Identität. Es geht um Gemeinschaft, Verantwortung und die Frage, warum Menschen einem Verein über Jahrzehnte verbunden bleiben.
Die SchücoArena dient dabei als konkreter Ort. Westfalen als kultureller Rahmen. Die Themen reichen darüber hinaus.
Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Kooperation LWL x Die Leichtigkeit der Kunst im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.
New Talents Ruhr – Mentoring und künstlerische Wege im Ruhrgebiet
2025/11/21
New Talents Ruhr zeigt, wie künstlerische Entwicklung im Ruhrgebiet begleitet werden kann – über Zeit, in Feldern wie Urban Arts, elektronische Musik, digitale Kunst, Performance und Neuer Zirkus. Sophie Charlotte Kirk (Regionalverband Ruhr) spricht über Ziele und Strukturen des Programms. Daniel Bausch beschreibt Mentoring als Praxis von Nähe, Verantwortung und präzisem Feedback. Alia Brunschier und Selma Hildebrand erzählen aus ihrer Arbeit im Programm: über Rollenbilder, Selbstvertrauen und den Weg zur eigenen Sprache. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Jenny Brosinski, Ina Gerken & Adrian Schiess – im Dialog mit Helen Frankenthaler Museum Reinhard Ernst
2025/11/14
Was verbindet eine Pionierin der Farbfeldmalerei mit drei zeitgenössischen Künstler:innen? Im Museum Reinhard Ernst treffen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess aufeinander und auf das Werk von Helen Frankenthaler.
Ein Gespräch über Spontaneität, Reduktion, Zweifel und Vertrauen. Über das, was Malerei heute sein kann – wenn man sie lässt.
Museum Reinhard Ernst Wiesbaden – Architektur, Sammlung und Gegenwart | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 2025
2025/11/07
Das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden widmet sich der internationalen abstrakten Kunst nach 1945. Im Gespräch sprechen Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff und Kuratorin Lea Schäfer über den Aufbau des neuen Hauses, über Architektur von Fumihiko Maki und über die Ausstellung Helen Frankenthaler moves. Dabei geht es um Sammlung, kuratorische Entscheidungen und um die Rolle eines Museums innerhalb der Stadtgesellschaft.
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