
Werben im Podcast: Bad Kreuznacher "Haus der Stadtgeschichte" Podcast
Dieser Podcast hat
19 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Gässjer FMExplizit
Nein
Erstellt am
2020/08/20
Neueste Episode
2021/10/18
Durchschnittsdauer
32 min.
Veröffentlichungsintervall
32 Tage
Beschreibung
Audiobeiträge aus der Mediathek des Bad Kreuznacher Stadtarchivs. Realisiert von Gässjer FM, dem freien Internetradio Bad Kreuznach.
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Corona Gespräch 19 | Erfahrungen der Landrätin
2021/10/18
Bettina Dickes, Landrätin des Kreises Bad Kreuznach erzählt uns im heutigen Coronagespräch, wie sie den Kreis als
Verantwortliche und Entscheidungsträgerin durch die Pandemie lenkte. Und warum das auch bedeutete bis Mitternacht Facebook-Nachrichten zu beantworten.
Corona Gespräch 18 - Erfahrungen der Oberbürgermeisterin
2021/10/14
In dieser Folge erzählt uns Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, welche Veränderungen die Pandemie in der Stadtverwaltung mit sich brachte und was sich privat für sie änderte.
Wir, Marc und Yuliyan von Gässjer FM, befragen KreuznacherInnen zu ihren Erlebnissen während der Coronapandemie.
Den "Haus der Stadtgeschichte" Podcast kannst du hier hören:
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„Anfang 2020 zeichnete sich ja so langsam ab, das ist eine Angelegenheit, die bleibt nicht in China. Wir müssen hier was tun.
Und ich habe dann in der Verwaltung einen
Krisenstab ins Leben gerufen. Kein Krisenstab, wo jetzt das Amt für Brand und Katastrophenschutz involviert ist, sondern ein Krisenstab
für die Verwaltung selber. Um zu gucken: „Wie können wir uns dann aufstellen in einer Zeit, wo klar ist, wir müssen Menschen räumlich trennen?““ – Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach
„Stadtratssitzung haben wir zunächst ausgesetzt, haben für das Allerwichtigste Beschlüsse im Vorstand gefasst und sind dann ja auch zu digitalen Sitzungen gekommen, zu Videokonferenzen. Auch das war ja vorher überhaupt nicht denkbar.
Ich weiß noch, als ich das vorgeschlagen habe, gab es einen Riesen, einen riesen Widerstand, wie man denn sowas machen kann. Ich würde ja Mandatsträgern jede Rechte abschneiden. Das hat sich ja inzwischen auch relativiert. Wir fragen ja auch immer noch, ob Präsenz oder Videokonferenzen gewünscht sind. Und der letzte Jugendhilfeausschuss beispielsweise hat als Videokonferenz stattgefunden und es gibt gar keine Vorbehalte mehr.“ – Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach
„[…] Und es gab aber auch ganz viele
Betroffene.Und gerade die Menschen, die auf Trinkgeld angewiesen sind… Ich denke mal,
Gastronomen oder die Gastronomiebeschäftigten sind ja auch unterstützt worden. Aber wenn ich Kurzarbeitergeld bekomme von einem Festgehalt und mir fehlt dann das Trinkgeld, dann ist es natürlich noch mal eine ganz andere Situation,
als wenn man in der Verwaltung arbeitet, wo klar ist Ich kann Urlaub nehmen, wenn ich jetzt nicht
unbedingt gebraucht werde.“ – Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach
„Schaffen wir es in Zukunft noch, den sozialen Frieden zu finanzieren? Da mache ich mir große Sorgen. Aber nicht für meine Person, sondern insgesamt für unsere Stadtgesellschaft, für die Gesellschaft insgesamt. [...] Diese Entwicklung, dass die Gesellschaft auseinanderdriftet, dass sich bestimmte Menschen, auch das Wohnen und Leben in einer Stadt nicht mehr leisten können. Das haben wir ja vor Corona schon gehabt, das hat sich ja schon abgezeichnet. Aber das, finde ich, ist jetzt noch mal durch Corona beschleunigt worden. Und das ist auch etwas, was mir große Sorgen macht und wo ich mich auch wirklich frage: „Wie schaffen wir es kommunalpolitisch, da gegenzusteuern?““ – Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach
„ […] Das steckt, glaube ich, auch tief in den Knochen der Menschen. Die Angst, es kommt etwas Unberechenbares. Bisher gab es ja immer so eine – zumindest einigermaßen – so eine Verlässlichkeit. [...] Ich gehöre ja eher zu den Boomern. Wir hatten es immer gut, wir hatten immer genug zu essen. Es gab keinen Krieg, es gab immer Frieden, es gab immer Freiheit. Wir konnten immer reisen. Aber jetzt haben wir gelernt das ist alles nicht so selbstverständlich. Und es kann durchaus sein, dass plötzlich irgendwas ist. (Dass) irgendetwas passiert und alles ist anders.“ – Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach
Corona Gespräch 17 - Erfahrungen aus der Gastronomie
2021/09/19
wohl bekannt. Stephanie Hilgert gibt uns Einblicke in den Familienbetrieb. Mitten im Umbau des Hotels wurden sie von der Pandemie erwischt. Wie gingen die Gastronomen damit um? Wie hat es ihren Alltag verändert? Welche Schlüsse ziehen sie aus dieser Zeit? All das und mehr erfährst du in dieser Folge des Coronagesprächs.
Corona Gespräch 16 - Erfahrungen eines Studenten
2021/07/07
Mitten in einer Pandemie Student werden. Etwas, das nicht viele von sich behaupten können. Mit einem von ihnen haben wir gesprochen. Jephta hat das Präsenzstudium noch nicht erleben dürfen. Im Lockdown verlagerten sich Seminare und Klausuren aber auch studentisches Leben ins Digitale.
Warum das nicht nur Nachteile hat und was Jephta noch bewegt, erfährst du in unserem aktuellen Coronagespräch.
Wir, Marc und Yuliyan von Gässjer FM, befragen KreuznacherInnen zu ihren Erlebnissen während der Coronapandemie.
„Wir haben angefangen...eine bis zwei Wochen vor dem dritten Lockdown müsste das gewesen sein. Wir hatten zum Glück noch […] die Möglichkeit, vorher ein paar Leute kennenzulernen. Aber seit ich angefangen habe, zu studieren, war ich zwei Mal vor Ort an der Hochschule. Also ich habe keine Ahnung, wie es im ersten Stock aussieht, ich habe keine Ahnung wie die Toiletten aussehen.“ – Jephta Gössner, Student der Sozialen Arbeit
„(Digital Studieren) ist teilweise ein bisschen schwierig, weil sich […] eingelebt hat, dass man die Vorlesungen anfängt im Bett zu hören oder zu sehen, was natürlich nicht unbedingt zuträglich ist für die Leistungsfähigkeit, weil ich einfach nicht aus dem Bett rauskomme. Manchmal verlege ich mich ins Wohnzimmer zusammen mit meinem Mitbewohner, er ist auch Student. Oder man trifft sich draußen oder bei anderen Kommilitonen. […] Die Trennung von meinem privaten Raum und von meinem Lernraum ist schon wichtig für mich.“ – Jephta Gössner, Student der Sozialen Arbeit
„Das wird, denke ich, ganz schön, einfach mal dieses richtige Studentenleben zu erleben. Dass man morgens aufsteht und sich nicht an den Laptop hockt, sondern an die Hochschule geht und dann hört man sich da 'ne Vorlesung oder was auch immer an, ein Seminar. Und dann bleibt man da vielleicht den ganzen Tag — oder auch nicht — und geht wieder nach Hause. Ich glaube das wird so […] die größte Veränderung, was das Hochschulleben angeht.“ – Jephta Gössner, Student der Sozialen Arbeit
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Corona Gespräch 15 - Erfahrungen einer Bürger:inneninitiative
2021/05/24
In dieser Folge stellen sich drei Kreuznacherinnen vor, die sich zu Anfang der Pandemie zusammengesetzt haben und eine Initiative gegründet haben. Unter "wirsindkreuznach" bieten sie seitdem eine Plattform für lokale Händler:innen, Dienstleistende, Privatpersonen, Vereine, veranstalten Aktionen mit Musik und Kunst und laden zu regelmäßigen Netzwerk-Meetings ein, an denen jeder teilnehmen kann.
Was sie motiviert, welche Hürden sie bewältigt haben, was sie sich für die Zukunft wünschen, erzählen uns Iris, Manu und Claudia im Corona Gespräch.
Corona Gespräch 14 - Erfahrungen eines Malers
2021/05/19
Walter Brusius lebt seit über 30 Jahren als freischaffender Künstler in Bad Kreuznach. Für jemanden, der sonst die Stadt als sein Wohnzimmer betrachtet, sind die Einschränkungen und die ausfallenden Ausstellungen ein großer Verlust. Abhilfe schafft die Kommunikation über soziale Netzwerke. Auch Freunde stehen dem Maler helfend zur Seite. Warum er mit Sorge auf die Gesellschaft schaut, mit welchen Gedankengängen er sich im Alter auseinandersetzt und was das für sein gerade neu gefundenes Hobby bedeutet, erzählt er im Corona-Gespräch. Das Interview haben wir am 8. Mai im Atelier von Herrn Brusius aufgezeichnet.
„Wir hatten letztes Jahr zwei Ausstellungen geplant. Und es wurde auch eingeladen und diese Ausstellungen waren ausgerichtet nach den Richtlinien, die damals von Mainz vorgegeben worden sind. Also nur begrenzte Besucherzahl, dies und jenes. Das war Ende Sommer, (Anfang) Herbst […]. Und dann gingen die Einladungen raus, das meiste geht ja heute per Facebook. Also kaum noch etwas per E-Mail geht fast alles per Facebook. Und schriftliche Einladungen gibt es gar nicht mehr, wie früher mit so einer schönen Karte. Und dann war ich überrascht, wie viele deindselige Kommentare kamen. „Wie könnt ihr nur so etwas machen in dieser Zeit! Ihr setzt ja die Leute den größten Risiken aus.“ Also das war richtig feindselig. Nicht von allen, aber es gab solche Meldungen. Richtig feindselig. Und von Leuten, die normalerweise gerne zu solchen Ausstellungen kommen.“
„Die Befürchtungen, die ich immer hatte (sind), dass es so viel Gewalt und soviel Hass in der Gesellschaft gibt – also gewusst habe ich das schon immer – aber in welchem Ausmaß, das wagt man sich oft nicht einzugestehen.“
„Ich lasse mich jetzt impfen! Vor allen Dingen oder in erster Linie, damit ich die Voraussetzungen habe, jetzt wieder reisen zu können.“
- Walter Brusius,
freischaffender Künstler aus Bad Kreuznach
Corona Gespräch 13 - Erfahrungen aus der Zeitungsredaktion
2021/05/17
Marian Ristow ist stellvertretender Redaktionsleiter des Öffentlichen Anzeigers in Bad Kreuznach. Der Öffentliche Anzeiger ist die auflagenstärkste Tageszeitung in Bad Kreuznach. Was sich im Leben eines Redakteurs in der Coronakrise geändert hat, womit man sich neu auseinandersetzen muss und was er aus der Zeit vor Corona am meisten vermisst, erzählt er uns im aktuellen Coronagespräch. Das Gespräch haben wir am 7. Mai aufgenommen.
„Was natürlich komplett auf der Strecke bleibt ist das Redaktionsleben. Das kann man sich wirklich im Grunde so vorstellen, wie man es aus Filmen und mittlerweile Serien kennt. Früher […] haben wir hier wirklich morgens unsere Konferenzen gehabt mit zehn bis zwölf Leuten. Das ist natürlich heute Science-Fiction, das kann man sich gar nicht mehr vorstellen.“
„Ich habe ja auch mal einen richtigen Beruf gelernt, nämlich Krankenpfleger. Mir ist das Krankenhausumfeld durchaus bekannt. Da macht es mich schon ein Stück weit fassungslos, wenn ich sehe, dass Leute auch aus meinem Umfeld der [Querdenker]-Bewegung total nahestehen. Das muss ich sagen, das hat mich ein Stück weit schon geschockt.“
„Die Leute merken im Grunde nicht, wie ihre berechtigte Sorge, die ich absolut teile, missbraucht wird für irgendwelche antidemokratischen Umtriebe, die sich in das Gewand einer demokratischen Volksbewegung kleiden. Das macht mir ein Stück weit Angst, weil ich leider auch weiß, – und das kann man mir jetzt auch gern zum Vorwurf machen – dass da draußen viele Leute unterwegs sind, die das überhaupt nicht merken. Und das ist das, was mich fundamental stört.“
– Marian Ristow,
stellvertr. Redaktionsleiter,
Öffentlicher Anzeiger
Corona Gespräch 12 - Erfahrungen eines Schülers
2021/05/11
Max Schmitt ist 17 Jahre alt und Schüler des Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach. Darüber hinaus engagiert er sich in der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz. In unserem Gespräch erzählt er, wie sich der Schulalltag während der Coronakrise verändert hat, wie er mit dem Recht auf Meinungsfreiheit die Demonstration der hiesigen Corona-Leugner störte und was er und vielleicht auch andere Schüler*innen aus der Krise mitnehmen können. Max war uns aus der Ferne zugeschaltet.
Links zur Folge:
https://www.darfichdas.info/
Corona Gespräch 11 – Erfahrungen aus der Kindertagesstätte
2021/04/14
Twiggy ist Erzieherin in einer Kreuznacher Kindertagesstätte. Im Gepräch erzählt sie uns, wie sie Arbeitsalltag und Privatleben in Zeiten von Corona unter einen Hut bringt. Um direkten Kontakt zu meiden, haben wir das Interview über die Ferne aufgenommen.
Im Coronagespräch sammeln wir die Erfahrungen von KreuznacherInnen während der Pandemie.
Auf www.stadtgeschichte.online kannst du alle Folgen hören.
Corona Gespräch 10 – Erfahrungen aus der Kneipe II
2021/04/03
Hendrik ist zum zweiten Mal Gast beim Coronagespräch. Beim letzten Interview galt seine Sorge noch den Außensitzplätzen in der Wintersaison. Ein Lockdown später erzählt der Kreuznacher Gastronom uns, wie sich die Lage entwickelt hat. Zwischen Rentabilitätssorgen und Tatendrang schaut Hendrik vorsichtig optimistisch auf die kommende warme Jahreszeit.
Corona Gespräch 09 – Erfahrungen eines Polizisten
2020/12/09
In unserem vorerst letzten Coronagespräch hören wir die Perspektive des Leiters der Polizeiinspektion Bad Kreuznach, Herrn Christian Kirchner. Herr Kirchner wünscht sich einen vernünftigeren gesellschaftlichen Diskurs bei dem Thema der Coronamaßnahmen. Er kritisiert die verschwörungstheoretischen Impulse, da sie zu Verunsicherung in der Bevölkerung beitragen. Auch bedauert er, dass vor allem junge Kinder einen nicht unwesentlichen Teil ihres Lebens im Lockdown verbringen. Wir bedanken uns für das Gespräch!
„Seit März sind wir in dieser Coronasituation. Also bald ein dreiviertel Jahr. Für mich ist das vielleicht kein langer Zeitraum aber wenn ich jetzt überlege, die Kinder, wir haben einen sechsjährigen Zuhause für den ist das – wenn man so will – jetzt schon ein großer Teil des Lebens, den der jetzt in dieser Situation verbringt.“
„Das, was mir mißfällt, letztendlich ist eine bestimmte Entwicklung einiger Leute - da geht's jetzt so ein bisschen in die Richtung CoronaLeugner - Leute die irgendwo diese Tatsachen anzweifeln, die generell Verschwörung dahinter vermuten und angeblich auch Beweise für solche Verschwörungstheorien haben. Und die dann letztendlich zu einer großen Verunsicherung in der Bevölkerung beitragen. Das mißfällt mir, dass man hier nicht mit objektivem Blick auf die Themen schaut.“
- Christian Kirchner, Polizist
https://stadtgeschichte.online
Corona Gespräch 08 - Erfahrungen einer Familie
2020/11/08
Nadine, Axel, Karlson und Katharina erzählen uns, wie sie als vierköpfige Familie die Pandemie und die Veränderungen, die sie mit sich bringt, erleben. Katharina (11), ist gerade auf die weiterführende Schule gekommen und hat von dieser aufgrund von Home Schooling noch nicht viel gesehen.Karlson (15) ist es gewohnt, mit Freunden online zu kommunizieren. Neu ist aber auch dort das gemeinsame Erledigen von Hausaufgaben. Nadine hat zugleich zwei Perspektiven auf die Schule. Sie ist nicht nur Mama, sondern auch Lehrerin. Das gibt ihr Einblick in die Lücken schulischer Digitalisierung von zwei Seiten. Zudem bedauert sie, dass den Heranwachsenden zwischen Beschränkungen und Abstandsregeln ein Stück jugendliche Unbeschwertheit unwiderruflich verloren geht. Der Ausfall von kulturellen Ereignissen wie Konzerten fehlen Axel und seiner Familie in diesem Jahr sehr. Längst vergessene Profile in den sozialen Medien erwachen zu neuem Leben mit musikalischem Austausch, wenn schon nicht vor der Bühne, dann zumindest im Netz. Die wichtigen Familienzusammenkünfte fielen dieses Jahr aus. Es gilt, die Großeltern zu schützen, auf Umarmungen zu verzichten, so schwer es auch fällt. Wieder etwas mehr von der alltäglichen Normalität zurückzubekommen wäre schön.
Wir bedanken uns für das Interview!
„Über Discord haben wir eigentlich am meisten Kontakt. Deswegen[…] hat mich (die Kontaktbeschränkung) nicht so sehr eingeschränkt.
Das lag daran, dass wir den meisten Kontakt mit den Freunden sowieso online hatten. Auf Discord haben wir unseren eigenen Server, über den wir dann auch unabhängig von der Schule auch mal gezockt haben. Und das hat damit alles super funktioniert. Auch als wir die (Schul-)Aufgaben hatten, konnten wir uns darüber super verständigen.“
— Karlson Hey, 15 Jahre
„Also im Querschnitt über diese gesamte Coronazeit ist für mich einfach ganz viel Spontanität weggefallen. Weil wir immer danach gucken müssen, was gelten aktuell für Regeln, was ist gerade angesagt oder wo fahren wir hin, was gilt da. Wir müssen auch überlegen — es gab ja Phasen, da konnte man nicht einfach ins Restaurant gehen, sondern musste reservieren, dann musste man überlegen, mit wie vielen Personen, das muss alles geplant sein und organisiert sein. Eben einfach dieses spontane Rausgehen, in die Stadt gehen, Leute treffen, sich treiben lassen, das ist eigentlich eine Veränderung, die sich, egal was für Regeln wir hatten, durch die ganze Coronazeit für mich zieht.“
— Nadine Hey
„Also ganz am Anfang hatte ich mir immer gedacht, ich habe doch ein starkes Immunsystem. Was kann mir schon passieren? Aber wenn ich es kriege… mit meinem Umfeld…
Es gab auch einen Abend, da bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe angefangen zu weinen, und habe gefragt: „Was ist das?!” Ich hab mich auch nicht genug informiert gefühlt zu dem Thema, ich bin ja auch noch verhältnisweise ziemlich jung[…] und das heißt ja auch, dass man jetzt nicht jeden Abend Nachrichten guckt oder so.“
— Katharina Hey, 11 Jahre
„Negativ ist zu betrachten, dass man wahrscheinlich bei uns in unserer Gesellschaft zu viel Wert auf monetäre Dinge gelegt hat als auf Dinge wie Bildung oder dergleichen, die halt jetzt ganz stark auffallen[…]. Ja, eigentlich hat man früher in der Vergangenheit die falschen Schwerpunkte gelegt und das fällt halt jetzt auf.“
— Axel Hey
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