Freischalten Das Wort und das Fleisch Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Das Wort und das Fleisch Podcast ansehen
Der Methodismus
2026/10/02
Der Methodismus ist neben den lutherischen, reformierten, anglikanischen und baptistischen Kirchen und Gemeinschaften die fünfte grosse Konfessionsfamilie des Protestantismus. Im 18. Jahrhundert entstanden, verbindet sich bei ihm Reformation und Moderne konsequenter als bei allen anderen.
Der Methodismus entstand im 18. Jahrhundert in England. John Wesley und seine Mitstreiter wollten die Kirche erneuern und Menschen erreichen, die in ihr kaum einen Platz fanden. Sie predigten unter freiem Himmel, trafen sich in kleinen Gruppen und kümmerten sich um Arme und Kranke. Aus dieser Bewegung gingen Kirchen hervor, die sich weit über England hinaus verbreiteten.
Für die methodistische Bewegung gehören Glaube und Lebensveränderung eng zusammen. Das gilt in zweierlei Hinsicht: Glaube selbst wurzelt in persönlicher Erfahrung der Liebe Gottes. Und zugleich ist der Methodismus von der Überzeugung geprägt, dass der Glaube in tätiger Nächstenliebe Gestalt gewinnt. Methodismus ist Protestantismus der Liebe.
Zugleich ist seine Geschichte voller Spannungen: zwischen Erweckung und kirchlicher Ordnung, zwischen unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie Christinnen und Christen zusammenleben sollen. Wie wurde aus einer Erneuerungsbewegung eine weltweite Kirchenfamilie? Was hält sie zusammen, und woran entzünden sich heute Spannungen und Spaltungen? Und nicht zuletzt? Was verdanken alle anderen kirchlichen Gruppierungen dem Methodismus?
Täufer und Baptisten
2026/04/17
Täufer und Baptisten prägen das Bild des protestantischen Christentums bis heute. Und möglicherweise zeigt sich bei ihnen mit all ihrer Vielfalt schon etwas von der Zukunft des Protestantismus insgesamt.
Die Täuferbewegung entstand um 1525 in Zürich. Im Gegensatz zu Luther und Zwingli forderten Täufer eine konsequente Trennung von Kirche und Staat sowie eine freiwillige Glaubenstaufe (Erwachsenentaufe). Sie bildeten sehr unterschiedliche Gruppen, darunter friedensorientierte Gemeinschaften wie die Mennoniten, aber auch radikalere Strömungen. Wegen ihrer Ablehnung der Kindertaufe und staatlicher Kirchen wurden sie vielerorts verfolgt.
Im 17. Jahrhundert entwickelte sich aus ähnlichen reformatorischen Impulsen in England und den Niederlanden der Baptismus. Er übernahm zentrale täuferische Ideen wie die Gläubigentaufe und die Selbstständigkeit der Ortsgemeinde („Gemeindekirche“), entstand jedoch unabhängig und in einem anderen politischen Umfeld.
Im 18. und 19. Jahrhundert verbreiteten sich baptistische Gemeinden weltweit, besonders durch Missions- und Erweckungsbewegungen Dadurch wurden Baptisten zu einer der größten protestantischen Freikirchen weltweit.
Heute ist das Spektrum dieser Gruppen und Gläubigen verwirrend breit. Es reicht von Martin Luther King bis Billy Graham, von liberal bis fundamentalistisch, von historischen Friedenskirchen wie den Mennoniten, die Gewaltlosigkeit und soziale Gerechtigkeit betonen, bis hin zu missionarischen oder vom christlichen Nationalismus geprägten Strömungen wie den Southern Baptists in den USA.
Die russlanddeutschen Christen
2025/10/31
Circa 2,5 Millionen Russlanddeutsche sind in den letzten Jahren aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland zurückgekehrt. Nachdem diese Menschen für lange Zeit entweder ignoriert (»die werden sich schon anpassen«) oder skandalisiert (»die bleiben nur unter sich, werden kriminell oder rechts«) wurden, werden sie erst in jüngster Zeit öffentlich differenzierter wahrgenommen.
»Die« Russlanddeutschen gibt es nicht. Ihre Erfahrungen und vor allem ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten sind sehr vielfältig. Für die allermeisten von ihnen war neben ihrer einzigartigen Migrationsgeschichte der christliche Glaube eine verbindende Prägung und das in ziemlicher Vielfalt: lutherisch oder katholisch, pfingstkirchlich, baptistisch oder mennonitisch.
Vor welchen Herausforderungen haben Menschen gestanden, die durch Verfolgung und Vertreibung in einer totalitären Gesellschaft schweres Leid erfahren haben? Wie verändert sich der Glaube von Menschen, die von einer religionsfeindlichen Diktatur in eine Gesellschaft kommen, in der Religion frei gelebt werden darf, deren Vielfalt und Freiheit aber auch als Überforderung erlebt werden kann? Wie gehen wir mit Entwicklungen um, wo sich einige von ihnen sehr kritisch von einer liberalen und pluralen Gesellschaft (beziehungsweise ihren Kirchen) absetzen? Und wie können wir lernen, ihre Erfahrungen als Bereicherung unserer Gesellschaft und unserer Kirchen wahrzunehmen?
Der christliche Nationalismus in den USA
2025/03/14
Nach dem stürmischen Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump ist es Zeit für eine erste Bilanz: Handelt es sich bei der gegenwärtigen Politik um einen Bruch mit dem liberalen Westen? Oder sehen wir eine Radikalisierung von Motiven, die sich schon länger durch die US-Politik ziehen? Wie sind die quasi-religiösen Selbststilisierungen Trumps einzuordnen? Welchen Einfluss hat die vielschichtige Strömung des christlichen Nationalismus auf die gegenwärtige Politik? Und wie radikal verändert sich die konservative Christenheit (vor allem der Evangelikalismus) unter den neuen weltpolitischen Bedingungen in den USA, aber auch in Deutschland?
Der christliche Zionismus
2024/05/17
Insbesondere in der evangelikalen Christenheit gibt es heute eine breite Strömung, für die die Solidarität mit dem Staat Israel keine politische Option, sondern eine religiöse Notwendigkeit ist. Christliche Zionisten sind überzeugt, dass die Gründung des Staates Israel kein Zufall ist, sondern göttliche Führung. Und mehr: der heutige jüdische Staat müsse das ganze biblische Land Israel umfassen ohne Kompromisse mit Palästinensern – um dann in der «Endzeit», den letzten Jahren der Menschheit vor der Wiederkunft Jesu, eine weltgeschichtlich entscheidende Rolle zu spielen. Wo kommt diese Ideenwelt her? Wie hat man versucht, sie biblisch zu begründen und welche politischen Probleme hat ein solches Denken?
Der Zionismus
2024/05/03
Kaum etwas wird heute so kontrovers diskutiert wie das Thema »Zionismus«. Für manche ist die heute verbreitete Kritik am Zionismus eine neue Form des Antisemitismus. Andere sehen im Zionismus eine nationalistische Ideologie, die dem Frieden im Nahen Osten im Wege steht. Für wieder andere handelt es sich eher um eine religiöse Hoffnung und nicht um eine politische Agenda. Solche Zuschreibungen verkennen in der Regel, wie vielfältig das Phänomen ist. In dieser Folge führen wir uns die Entstehungsgeschichte des modernen Zionismus vor Augen, diskutieren verschiedene Erscheinungsformen im 20. Jahrhunderts und ordnen die aktuelle Entwicklung ein.
Die evangelische Kirche in der DDR
2023/12/29
Für manche ist die Evangelische Kirche in der DDR ein leuchtendes Vorbild, weil sie allen Repressionen zum Druck ihren Platz in der Gesellschaft behauptet und maßgeblich zur friedlichen Revolution beigetragen hat. Andere werfen ihr Anpassung und Rückzug vor und sehen in ihr den Niedergang des Protestantismus verkörpert, der zunehmend auch die Kirchen im Westen ereilt. Jenseits dieser einseitigen Klischees ist die Geschichte der protestantischen Kirchen der DDR erstaunlich vielfältig, manchmal irritierend, manchmal inspirierend, gerade auch für alle im alten Westen.
Die digitale Kirche – eine Landkarte
2023/11/17
Der digitale Wandel fordert alle Gesellschaftsbereiche heraus. Für die Kirche gilt das im besonderen Maße. Schon immer war die Religionsgeschichte stark mit dem Wandel der Medien verbunden: Ohne Entstehung der Schrift keine kanonischen Bücher; ohne die Erfindung des Buchdrucks keine Reformation. Wie stellen sich heutige Religionsgemeinschaften auf die digitale Revolution ein? Warum profitieren evangelikale und extreme Angebote davon stärker als die klassischen Kirchen? Vor welchen Herausforderungen stehen große Institutionen im Netz und wie versuchen sie darauf zu reagieren?
Die anglikanische Kirche
2023/01/27
Keine europäische Kirche wird im Moment so gegensätzlich wahrgenommen wie die anglikanische Kirche, die Church of England. Für die einen ist sie ein Vorbild: Angesichts der rasanten Säkularisierung in England und dem Verlust von Geld und Einfluss haben die Anglikaner ganz auf Mission gesetzt. Entstanden sind z.B. erfolgreiche Glaubenskurse wie der Alpha Kurs, der heute weltweit praktiziert wird. Das gleiche gilt für die Bewegung „Fresh Expressions of Church“. Neben den klassischen Ortskirchen wurden in England neue Gestalten von Kirche gefördert: spirituelle, kreative oder sozialdiakonische Initiativen, die Zehntausenden einen neuen Zugang zum Glauben ermöglichten. Andere ziehen eine kritische Bilanz. Mit ihrer starken Betonung von Mission sei die anglikanische Kirche heute für die meisten Briten viel zu konservativ beziehungsweise zu evangelikal. So hat sie in der Bevölkerung mehr Zustimmung verloren als die meisten anderen ehemaligen Staatskirchen. Was ist die Anglikanische Kirche heute: Vorbild oder Abschreckung?
Wachsende Risse in der evangelikalen Welt der USA
2022/09/30
Die christliche Rechte hat die US-Politik der letzten Jahre sehr stark geprägt. Ihr Stil eines apokalyptischen Lagerdenkens von Freund und Feind bestimmt inzwischen erhebliche Teile der öffentlichen Auseinandersetzungen in den USA. Aber auch innerhalb der evangelikalen Welt nehmen die Spannungen zu. Die größte Kirche in den USA, die Southern Baptists, schrumpft seit Jahren. Die Evangelische Allianz in den USA, die National Association of Evangelicals, verliert seit Jahren an Rückhalt im Evangelikalismus, weil sie sich dem Trend zur immer stärkeren Polarisierung widersetzt. Bekannte Stimmen des US-Evangelikalismus wie Timothy Keller sehen die Evangelikalen in einer schweren Krise. Wachsenden Risse zeigen sich überall: sie könnten ein Zeichen der Hoffnung sein.
Die Orthodoxie am Scheideweg
2022/08/26
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine markiert nicht nur in politischer Hinsicht eine Zeitenwende. Er wirft auch die Frage auf, wie es gegenwärtig um die Orthodoxen Kirchen, mit circa 300 Millionen Gläubigen die drittgrößte Kirchenfamilie der Welt, bestellt ist. Auch in Deutschland gibt es inzwischen mit circa 2 Millionen Menschen mehr orthodoxe Gläubige als Mitglieder freikirchlicher beziehungsweise evangelikaler Gemeinden und Gemeinschaften.
Gegenwärtig befindet sich die Orthodoxie in einer umfassenden Krise. Wird es ihr gelingen, den Reichtum ihrer geistlichen und theologischen Tradition selbstbewusst in die heutige Gesellschaft wie in die Ökumene der Christenheit einzubringen? Oder führt die starke Ausrichtung an der jeweiligen Nation und eine verbreitete Abwehr der westlichen Moderne zu wachsenden Spannungen und Spaltungen – zwischen den Kirchen und zwischen den Kulturen?
Das Relevanzproblem der Theologie
2021/12/03
Die wissenschaftliche Theologie der Gegenwart hat für viele Menschen außerhalb der universitären Forschung stark an Bedeutung verloren – selbst in der Kirche und auch unter denen, die sie einmal studiert haben. Martin Hünerhoff und Thorsten Dietz diskutieren die Gründe dieser Entwicklung. Kann Theologie wieder an Relevanz gewinnen? Und wie müsste sie dann aussehen?
Der XVII. Europäische Kongress für Theologie
2021/09/24
Wo steht die Evangelische Theologie heute? Bei kaum einer Gelegenheit lässt sich ein so guter Überblick gewinnen wie bei den Tagungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie. Alle drei Jahre treffen sich führende Theologinnen und Theologen aus allen Fachbereichen. Jede Tagung ist einem Gesamtthema gewidmet, dem sich die Fachleute aus der Perspektive ihrer theologischen Fachrichtung zuwenden. Im Herbst 2021 lautete das Thema: »Heilige Schriften in der Kritik«. Es ging also um nichts geringeres als um eine aktuelle Bilanz, welche Bedeutung die historisch-kritische Methode für die Theologie insgesamt hat. Dabei wurde nicht zuletzt deutlich, welche Auseinandersetzungen sich heute mitten durch die Theologie der Gegenwart ziehen.
Die Befreiungstheologie in den USA
2021/02/26
Die amerikanische Christenheit besteht nicht nur aus Liberalen und Evangelikalen. Vor allem die schwarzen Gläubigen bzw. die Black Churches finden sich in dieser Alternative häufig nicht wieder. Der im Januar 2021 in den amerikanischen Senat gewählte Pastor Raphael Warnock zeigt das in seiner theologischen Doktorarbeit »The divided Mind of the black Church«: Viele Schwarze teilen mit evangelikalen und pentekostalen Gläubigen eine intensive Jesusliebe und Bibelfrömmigkeit.
Die Evangelikalen nach der US-Wahl 2020
2021/02/12
Der Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 war ein geschichtliches Ereignis, das lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Die Frage nach den tieferen Ursachen wird uns noch lange beschäftigen. Nach unserer intensiven Beschäftigung mit dem US-Evangelikalismus in unserem Podcast fragen wir in dieser Folge nach der Rolle, die evangelikale Gläubige dabei gespielt haben.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Das Wort und das Fleisch Podcast-Bewertungen
Pastor Tiews 2020/09/28
Hervorragender Podcast
Hervorragend gemacht, sehr sympathische Darstellung und exzellent über das Christentum-speziell in den USA- informiert. Ich freue mich schon auf die n...
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Das Wort und das Fleisch relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

510303
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Jochen Schliemann und Michael Dietz

4.812452
Beste Vaterfreuden
Auf die Ohren GmbH

4.32126
Das war der Tag
Deutschlandfunk

4.911101
International
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

4.69108
News Plus
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

519166
Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg
rbb

4.718108
WDR 5 Das philosophische Radio
WDR 5

4.49010
heute journal (AUDIO)
ZDFde

511184
Dunkle Spuren
KURIER True Crime Podcast

4.917240
The Wurst Guide to Living in Austria
Vienna Würstelstand
