
Werben im Podcast: glaubendenken
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
319 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
glaubendenkenExplizit
Nein
Erstellt am
2020/09/26
Neueste Episode
2026/09/28
Durchschnittsdauer
34 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage
Beschreibung
glaubendenken. Genau darum geht es bei glaubendenken: Glauben und Denken miteinander zu verbinden. Tiefgründige, wissenschaftlich fundierte und zugleich allgemeinverständliche Vorträge von renommierten Theologen bauen Brücken über die Kluft zwischen Vernunft und Vertrauen. glaubendenken will neu begeistern für die Wahrheit, Schönheit und Bedeutsamkeit des historischen christlichen Glaubens. Dabei reichen die Themen von Entsehung und Glaubwürdigkeit der Bibel über dogmatische Fragestellungen und lebendige Kirchengeschichte bis hin zu christlicher Ethik und Lebensgestaltung.
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Gewalt im Alten Testament
2026/09/28
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Warum wir Lobpreis unterschätzen – und Choräle auch
2026/09/21
Über geistliches Liedgut kann man sich trefflich streiten. Für die einen sind Choräle Ausdruck einer verstaubten Kirche. Für die anderen ist Lobpreis unnötige Emotion mit Nebelmaschine. Dabei bleibt die Debatte oft bei persönlichem Geschmack stehen. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, warum wir geistliches Liedgut in seiner Vielfalt immer wieder unterschätzen. Auch kommen handfeste Tipps zur musikalischen Gestaltung in Gemeinden zur Sprache.
Aus der Reihe: Neu ist nicht immer besser - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben
Dr. Clemens Hanßmann, ist Pfarrer in Pliezhausen und gehört zum Lehrerkollegium am Albrecht-Bengel-Haus.
Tradition – wen juckt das noch? - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben
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Kirche muss neu und anders werden, da sind sich viele einig. Lohnt es sich dann überhaupt noch, sich mit dem auseinanderzusetzen, was frühere Generationen gedacht und geglaubt haben? Ein Plädoyer für die Tradition und gegen die christliche Wegwerfkultur.
Aus der Reihe: Neu ist nicht immer besser - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben
PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.
Christliche Meditation - Christopraxis 3
2026/09/07
Der Begriff der „Meditation“ weist für viele Menschen ins Feld der asiatischen Religionspraxis. Doch so stimmt das nicht. „Meditation“ ist vielmehr die alte christliche Bezeichnung, um die Praktiken der Betrachtung und der Besinnung zu beschreiben. In diesem Beitrag sprechen Roland Werner und Arndt Schnepper über das Wesen der christlichen Meditation, ihre biblische Begründung und ihre Chancen für heute.Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Outtakes Sommer 2026
2026/08/03
Wir machen eine kurze Sommerpause. Ab September sind wir wieder jeden Montag Abend um 19:30 Uhr mit einer neuen Folge von glaubendenken am Start. Viel Spaß beim zusehen!
Hieronymus und der Kampf um die Kirche (Teil 2/2) - Der Frühling der Kirche - Folge 8
2026/07/27
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Hieronymus und die Liebe zur Bibel Teil (1/2) - Der Frühling der Kirche - Folge 7
2026/07/20
Bei Hieronymus lagen Licht und Schatten dicht nebeneinander. Und doch war er war einer der großen Kirchenlehrer des Westens und der Übersetzer der Bibel in das Lateinische, die Leitsprache des Westens. Dieses Geschenk des Hieronymus an unzählige Generationen nach ihm hat einen Namen: Vulgata. Die dem Volk verständliche Heilige Schrift.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
John Wesley und der Ruf zur Heiligung - Meisterpredigt 19
2026/07/13
John Wesley gilt als einer der bedeutendsten evangelischen Prediger des 18. Jahrhunderts. Eher unfreiwillig gründete er die methodistische Bewegung. Zwei Themen bewegten ihn in seinen Predigten besonders: das Heil und die Heiligung. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
Nicht jeder ist dein geringster Bruder - Warum man bei Matthäus 25,40 genau hinsehen muss
2026/07/06
Es ist doch ganz klar: Alle notleidende Menschen sind meine geringsten Brüder oder Schwestern. Um sie muss ich mich kümmern. Oder zumindest sollte das die Diakonie tun. Aber ist das nicht eine Überforderung? Hat Jesus das wirklich gemeint, wenn er vom „geringsten Bruder“ sprach. Und was kann uns der Bibelabschnitt Matthäus 25,31-46 heute sagen? Davon handelt der Vortrag von PD Dr. Matthias Deuschle PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.
Das Gleichnis von den zwei Söhnen - (3/3) Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken
2026/06/29
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Die Gleichnisse Jesu zum Beispiel sind Teil einer breiten Tradition jüdischer Erzählkunst, die auch von anderen großen Lehrern seiner Zeit praktiziert wurde. In den Schriften des rabbinischen Judentums finden wir viele Gleichnisse, die mit denen des Neuen Testaments eng verwandt sind: Gleichnisse von Arbeitern im Weinberg, von Gästen beim Hochzeitsmahl, von Bauern und ihrer Ernte, und auch von Vätern und verlorenen Söhnen. Das bekannte Gleichnis Jesu von den zwei Söhnen wurde in der Geschichte der Auslegung häufig dafür verwendet, das Christentum (als den jüngeren Sohn) gegen das Judentum (als den älteren Sohn) auszuspielen und eine Theologie der Verwerfung des Judentums zu begründen. Ein Blick auf die jüdischen Hintergründe des Gleichnisses zeigt, aber, dass solche Auslegungen wichtige Details des Gleichnisses übersehen.
Teil 3 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026.
Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg
Jesus und die Frau am Brunnen - (2/3) Jesustexte mit jüdischen Augen neu entdecken
2026/06/22
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Kultur des ersten Jahrhunderts? Oft sind unsere Vorstellungen vom Judentum geprägt durch eine lange Geschichte von Judenfeindschaft: So werden die Juden zum düsteren Hintergrund, vor dem wir Jesus um so heller zum leuchten bringen. Aber eine Beschäftigung mit jüdischen Quellen kann dabei helfen, Vorurteile und Zerrbilder zu überwinden und Jesus groß zu machen, auch ohne vorher das Judentum schlecht zu machen.Die bekannte Erzählung von der Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau (Joh 4) wird in christlichen Predigten oft dazu verwendet, über die vermeintliche Frauenfeindlichkeit und Ausländerfeindlichkeit des Judentums zu sprechen, die dann von Jesus überwunden wird. Dabei werden jüdische Quellen oft selektiv verwendet oder sind gar nicht bekannt. Manchmal werden auch vermeintliche "kulturelle Hintergründe" einfach erfunden, z.B. die Vorstellung, dass Juden regelmäßig einen Bogen um das Land der Samariter machten, weil sie so fremdenfeindlich eingestellt waren. Aber was wäre, wenn es in der Geschichte um etwas ganz anderes geht? Wenn Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wird der Blick frei für das, was ein Bibeltext wirklich sagen will.Teil 2 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg
Jesus und die mutige Frau - (1/3) Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken
2026/06/15
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Kultur des ersten Jahrhunderts? Oft sind unsere Vorstellungen vom Judentum geprägt durch eine lange Geschichte von Judenfeindschaft: So werden die Juden zum düsteren Hintergrund, vor dem wir Jesus um so heller zum leuchten bringen. Aber eine Beschäftigung mit jüdischen Quellen kann dabei helfen, Vorurteile und Zerrbilder zu überwinden und Jesus groß zu machen, auch ohne vorher das Judentum schlecht zu machen.Die bekannte Erzählung von der Heilung einer mutigen Frau (Mk 5:25-34) wird in christlichen Predigten oft dazu verwendet, über die vermeintliche Menschenfeindlichkeit jüdischer religiöser Reinheitsgebote zu sprechen. Dabei kennen viele Christen diese Gebote gar nicht so genau. Jesus wird dann zum Überwinder von falscher Religosität und von jüdischer Engstirnigkeit und Ausgrenzung. Aber was wäre, wenn es in der Geschichte um etwas ganz anderes geht? Wenn Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wird der Blick frei für das, was ein Bibeltext wirklich sagen will.Teil 1 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026.
Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg
Hurra, wir leben noch! Wo das Christentum bis heute sichtbar ist
2026/06/08
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht.
Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie.
"Religiöse Rechte" und "linke Kirche“
2026/06/01
„Religiöse Rechte“ oder „linke Kirche“ sind Schlagwörter, die zeigen, dass Glaube und Christsein leicht in die politischen Grabenkämpfe hineingeraten können. Doch muss das so sein? Wie verhalte ich mich als Christ zum Staat und der politischen Verantwortung? Wann muss sich die Kirche gegen staatliches Handeln zur Wehr setzen? Muss sie das überhaupt? Der Vortrag geht auf diese und ähnliche Fragen ein und nimmt dabei Erkenntnisse aus der Geschichte auf.PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.
Sterbehilfe und assistierter Suizid - Spannungsfelder der Medizinethik am Lebensende
2026/05/25
In diesem Vortrag beleuchtet Pfarrer Andreas Schmierer, Studienassistent im Bengelhaus, die zentralen Spannungsfelder der Medizinethik am Lebensende. Zwischen dem Wunsch nach Selbstbestimmung und der Verantwortung zur Fürsorge stellt sich die Frage, wie wir menschliches Leben würdevoll begleiten können. Anhand konkreter Beispiele werden rechtliche, gesellschaftliche und ethische Dimensionen von Sterbehilfe und assistiertem Suizid verständlich eingeordnet. Dabei kommt auch die Perspektive des christlichen Glaubens zur Sprache. Ein informativer Beitrag zu einem hochaktuellen und sensiblen Thema.Pfr. Andrea Schmierer ist Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Studienassistent am Albrecht-Bengen-Haus in Tübingen.
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