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SodaKlub – Podcast für Unabhängigkeit

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
310 Episoden
Sprache
German
Explizit
Ja
Erstellt am
2020/09/28
Neueste Episode
2026/10/11
Durchschnittsdauer
68 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage

Beschreibung

Der SodaKlub-Podcast ist für alle, die über Alkohol nachdenken. Dafür ist es egal, welcher Weg dich hierher geführt hat - ob du Alkohol benutzt, um weniger oder mehr zu fühlen, ob du unter ihm leidest, ihn liebst, ihn hasst, er dein Leben einfach nicht mehr besser macht, ob du dich als Alkoholiker*in bezeichnest oder dein einziges Label dein Name ist. Wir sind überzeugt, dass uns auf unserem Weg in ein unabhängiges Leben mehr miteinander verbindet als trennt. Unsere Nüchternheit ist eine stolze Entscheidung. Unterstütze uns auf Steady und erhalte unseren wöchentlichen Newsletter: https://steadyhq.com/de/sodaklub/ Recovery Studie: https://www.soscisurvey.de/recovery2/ Kontakt: hallo[at]sodaklub.com Website: www.sodaklub.com. Instagram: https://www.instagram.com/sodaklub_com/ Paypal: hallo[at]sodaklub.com Sprachnachricht schicken: https://www.speakpipe.com/sodaklub Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit« Mehr dazu: https://www.sodaklub.com/rausch-und-klarheit Produktion und Schnitt: Mia Gatow und Mika Döring Posproduktion, Mix + SodaKlub-Intro: Ingo Bednarek (https://tweakbox.studio/) Coverfoto: Simona Bednarek Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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#295 Wie geht wirksame Drogenpolitik? mit Daniel Deimel
2026/10/11
Unser heutiger Gast ist Daniel Deimel. Daniel ist von Haus aus Sozialarbeiter, hat dann ein Masterstudium in Suchtprävention und Suchttherapie gemacht und anschließend in Rehabilitationswissenschaften promoviert. Heute hat er eine Forschungsprofessur für Gesundheitsförderung und Prävention an der TH Nürnberg inne, ist Gastwissenschaftler an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Essen, bildet Sozialarbeiter:innen aus, ist Mitherausgeber der Zeitschrift Suchttherapie, schreibt für wissenschaftliche Fachpublikationen und findet außerdem noch Zeit, mit uns zu sprechen. Wir fragen Daniel, was sich im Bezug auf den Konsum illegaler Substanzen in den letzten Jahren verändert hat und wie die Suchthilfe speziell im Umgang mit offenen Drogenszenen in Städten auf diese Veränderungen reagieren könnte. Welche Konzepte helfen Menschen mit Suchterkrankungen wirklich und welche sind mehr so Symbolpolitik? Und was hat das alles mit Sozialpolitik, Wohnungspolitik, Ideologie und Klassenfragen zu tun? LinksDaniel Deimel Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#294 7 Jahre ohne Alkohol – Jahrestag Q&A über Suchtverlagerung, emotionale Herausforderungen und langfristige Recovery
2026/10/04
Man muss die Feste feiern, wie sie kommen – und welches Fest könnte besser sein als der nüchterne Jahrestag. Wir haben Fragen von euch eingesammelt, die Mika zu ihren 7 Jahren ohne Alkohol beantwortet. Darum geht es heute: Hat sich unsere Sucht auf andere Dinge wie Essen, Rauchen oder Kaffee verlagert?Was an der heutigen Persönlichkeit hätte das frühere, trinkende Ich nicht erwartet?Gibt es nach vielen Jahren noch Euphorie über die Nüchternheit?Was kann man sagen, wenn andere das eigene Alkoholproblem kleinreden oder absprechen?Wie hat sich die Nüchternheit verändert?Gab es Momente, in denen ein Rückfall besonders nah war?Was unterscheidet bloß nicht zu trinken von einem zufriedenen, abstinenten Leben?Worauf sind wir rückblickend am meisten stolz?Was war die größte emotionale Herausforderung in den Jahren der Nüchternheit?RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#293 Ist Co-Abhängigkeit ein Mythos?
2026/09/27
Heute reden wir über Co-Abhängigkeit, dieses umstrittene Phänomen, das manche Menschen zu befallen scheint, die mit Suchtkranken zusammen leben. Co-Abhängigkeit heißt für die einen, sich in einem vollkommen normalen Maß um eine andere Person zu sorgen und zu verzweifeln, wenn sie sich selbst verletzt, während die anderen darin eine obsessive Besessenheit von den Problemen anderer Leute sehen, in die Co-Abhängige sich verstricken, um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Die Frage ist: Gibt es Co-Abhängigkeit überhaupt und wenn ja, was ist das genau? Wie ist das Konzept entstanden? Schadet der Begriff »co-abhängig« mehr als er nützt? Was gibt es für Alternativen im Umgang mit Angehörigen von Suchtkranken und wie kommt es, dass ein Modell mit Wurzeln in der 12-Schritte-Kultur der Dreißiger und einer Blütezeit in der Selbsthilfekultur der Siebziger Jahre heute unter Lifestyle-Psycholog:innen auf TikTok und Instagram wieder so rasend angesagt ist? Quellen Co-Abhängigkeit – ein hilfreiches Konzept? Alfred Uhl, Alexandra Puhm, 2007 https://www.researchgate.net/publication/258697484_Co-Abhangigkeit_-_ein_hilfreiches_Konzept The Lived Experience of Codependency: an Interpretative Phenomenological Analysis Ingrid Bacon, Elizabeth McKay, Frances Reynolds & Anne McIntyre, 2018 https://link.springer.com/article/10.1007/s11469-018-9983-8 Conceptual Models of Families Affected by Addiction and the AFINet Approach Richard Velleman, Torkel Richert, Gallus Bischof & Alicia S. Ventura, 2025 https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-82583-5_3 Schluss mit der Co-Abhängigkeit Melody Beattie, 1986 Codependency Is a Toxic Myth in Addiction Recovery Maia Szalavitz, 2022, New York Times Loving an Addict, While Caring for Myself: Readers react to a guest essay critical of the concept of codependency and tough love New York Times, 2022 Patterns and Characteristics of Codependence coda.org Webseite Al-Anon Familiengruppen al-anon.de Co-Dependency in 45 Seconds Nathalia Christensen @nathaliachristensen Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#292 Suchtgenesung sichtbar machen beim 2. Recovery Walk in Düsseldorf
2026/09/20
600 Menschen sind letzten Samstag in Düsseldorf zusammengekommen, um zu zeigen: Suchtgenesung ist möglich. Wir sind viele. Und wir wollen uns nicht mehr verstecken. Evaluation: Sag uns, deine Meinung! https://www.soscisurvey.de/recoverywalkt3/ Christine Koschmieders Rede bei der Gedenkzeremonie auf ihrem Substack »Friss oder Stirb« https://substack.com/home/post/p-215383822 Rückblick https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk SAVE THE DATE: Nächster Recovery Walk in Leipzig am 18. September 2027 in Leipzig RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#291 Wie ist es, ein Kind mit FASD großzuziehen?
2026/09/06
Nina hat mit dem Trinken aufgehört, als sie mit ihrer Frau ihren ersten Sohn adoptiert hat, der im Alter von drei Jahren mit einer fetalen Alkohol-Spektrum-Störung (FASD) diagnostiziert wurde, eine Behinderung, die weit verbreitet ist, über die aber wenig bekannt ist. Nina erzählt uns vom langen Weg zur Diagnose, den alltäglichen Sorgen und Herausforderungen, wenn man ein Kind mit FASD großzieht, darüber, was hilft und was Eltern für Unterstützung bekommen können. Sie spricht auch über ihren Umgang mit der Wut auf die leibliche Mutter und das Mitgefühl, das sie ihr inzwischen entgegen bringt. Und darüber, was es noch braucht, damit die Gesellschaft besser auf die Bedürfnisse von Kindern mit FASD eingehen kann. Vom 09.09. bis 16.09.2024 findet eine vom FASD Deutschland e.V. initiierte Aktionswoche statt, die viele Veranstaltungen in Präsenz aber auch online anbietet. Informationen auf den Seiten von Los Family und FASD Deutschland e.V.: https://los-family.de/fachleute/2024/08/23/aktionswoche-fasd/ https://www.fasd-deutschland.de/ SodaKlub Interview über FASD mit Henrike Schecke: https://open.spotify.com/episode/0AWhe9ntlMDmHvFFmEeuby Recovery Walk am 12.09.2026 in Düsseldorf Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#290 Wieso regulieren jetzt alle ihr Nervensystem?
2026/08/30
Das Nervensystem! Ursache und Lösung all unserer Probleme. Man bekommt gerade den Eindruck, dass alle damit beschäftigt sind, ihr Nervensystem zu regulieren. Bei manchen Influencer:innen klingt das, als müssten wir uns einfach endlich mal entspannen. Bei anderen eher wie das Gegenteil: Trauma rausschreien, rauszappeln, ausschütteln, ausweinen. Fantasien von Reinigung, Release und Reset vermischen sich mit hilfreichen Atemübungen, therapeutischen Konzepten und einer Menge Neuro-Vokabular. Mika wollte wissen, warum das Nervensystem plötzlich zum zentralen Erklärungsmodell für Stress, Trauma, Erschöpfung und nahezu jedes andere menschliche Problem geworden ist. Wir sprechen über glitschige Fische, Wilhelm Reich und seinen Daddy-Crush auf Freud, die Traumabibel The Body Keeps the Score, die Frage, ob Erinnerungen wirklich im Körper gespeichert werden, Urschrei-Therapie, die Polyvagal-Theorie und darüber, ob wir manchmal normale menschliche Erfahrungen pathologisieren. Reels: »Trauma heilt nicht durch verstehen« https://www.instagram.com/p/DbdayLct8z3/»This released more emotions than 5 years of therapy« https://www.instagram.com/p/DWRbeuwjjcE/ Männer, die einem das Wurzelchakra öffnen wollen: https://www.instagram.com/reel/DJoQZSeBJjU/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== Wilhelm Reich Genie oder Scharlatan? (Deutschlandfunk)Wilhelm Reich: Orgastische Potenz und Vegetotherapie – Deutsches Ärzteblatt Fotos von Wilhelm Reich – Wikipedia Bad Therapist Podcast The Body Keeps the Score The Body Keeps the Score (Blurbs von der Amazon-Page)What the Most Famous Book About Trauma Gets Wrong – Mother Jones Evaluating evidence behind popular trauma narratives: neurobiological and treatment claims in The Body Keeps the Score | BJPsych Bulletin | Cambridge Core The body does not keep the score: trauma, predictive coding, and the restoration of metastability - PMC If Books Could Kill  Vagusnerv Can Shocking Your Vagus Nerve Really Improve Your Health? Poly Vagal Theory Stephen Porges: Polyvagal Theory: Current Status, Clinical Applications, and Future Directions - PubMed Paul Grossman: Fundamental challenges and likely refutations of the five basic premises of the polyvagal theory Paul Grossman et. al.: Why The Polyvagal Theory Is Untenable Katharsis Screaming therapy: Do rage rooms actually reduce stress? - BBC Science Focus Magazine  Nervensystem allgemein Anatomie, Aufbau und Funktion des Nervensystems | Leading Medicine Guide Autonomes Nervensystem - DocCheck Flexikon Why Is Everyone ‘Regulating’ Their Nervous System?  Nina Pauer: Was ist eigentlich so toll am Nervensystem? | ZEITmagazin RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#289 Katerland – Wie die Alkoholindustrie uns krank macht (mit Georg Schomerus)
2026/08/23
Wer uns schon länger hört, kennt unseren heutigen Gast bereits: Prof. Dr. Georg Schomerus, Stigmaforscher und Direktor der Psychiatrie am Uniklinikum Leipzig. Heute ist er da, um mit uns über sein Buch zu sprechen: »Katerland: Wie wir den Alkohol feiern, aber Menschen mit Abhängigkeit ausgrenzen und wirksame Alkoholpolitik verschlafen« das in dieser Woche im Beltz Verlag erscheint. Wir wollen wissen, wie er dazu gekommen ist, sich mit dem Stigma von Alkoholabhängigkeit auseinanderzusetzen, wieso er seine Gedanken in einem Buch festhalten wollte, wie die Alkoholindustrie vom Stigma profitiert und natürlich: wie wir ihren Lügen etwas entgegensetzen können. Wir verlosen unter allen Steady-Unterstützer:innen drei Exemplare von Georgs Buch. Wie du teilnehmen kannst, erfährst du im Newsletter – Da gibt es übrigens auch eine Leseprobe ohne Paywall. Bisherige Interviews mit Georg im SodaKlub: #173 Alkoholabhängigkeit: Sind wir selber schuld?#210 Wie das Sucht-Stigma auch Angehörige trifft#269 Ist Sucht heilbar? Falls du ein paar Grundlagen zum Thema Stigma nachlesen möchtest, haben wir auf unserer Website eine kleine Zusammenfassung geschrieben: https://www.sodaklub.com/stigma RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#287 Kicks mit und ohne Drogen – Was ist ein Kick eigentlich?
2026/08/16
Mias krasse Recherche zum Thema Kicks hat den Umfang einer Folge gesprengt – deshalb haben wir sie zweigeteilt. Im ersten Teil erklärt Mia und die Grundlagen für Kicks – Wieso können Drogen sie so vermeintlich verlässlich herstellen und was passiert mit den Kicks, wenn die Gewöhnung einsetzt? Wir erklären Toleranzentwicklung und Craving und wieso das Hirn kein Eimer ist.  Den zweite Teil könnt ihr dann auf Steady anhören, zum Beispiel indem ihr uns dort mit einer Mitgliedschaft unterstützt oder eine Probemitgliedschaft abschließt. Da sammeln wir dann nüchterne Kicks aus der Community und welche Rolle Kicks in unserem Leben spielen. RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#286 Chemsex und Recovery: Nähe ohne Drogen
2026/08/09
Norbert ist Referent im Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW und seit zwölf Jahren nüchtern von Methamphetamin. Er erzählt uns heute von seiner Geschichte mit Meth und seinen Erfahrungen in der Chemsex-Szene. Es geht um die Verbindung von Sexualität und Rausch, die Entkopplung von Nähe und Sex, die Bedeutung von Scham in der Genesung, den Wert der Suchtselbsthilfe und die Vorteile von unberauschtem Sex. — Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW Recovery Walk am 12.09.2026 in Düsseldorf — Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#285 Angst, Kaulitzes, Bierbotschafter & Kicks in der Nüchternheit – Juli Q&A
2026/08/02
Es ist Juli – Und Zeit für eure Fragen! Ihr wolltet von uns wissen, wie wir den Alkoholkonsum in der Serie Kaulitz & Kaulitz bewerten, wieso Alkohol im Gespräch über Angst und Mental Health so selten vorkommt und was man macht, wenn man zwar aufghehört hat zu trinken, aber die Suche nach den Kicks nicht enden will. Was ihr nicht wissen wolltet, worüber wir aber trotzdem reden: Dass unser Bundeslandwirtschaftsminister zum Bierbotschafter gekürt wurde (übrigens derselbe, der letztes Jahr 1 Million Euro für eine Weinkampagne bereitgestellt hat). Zahlen: 2.150 drogenbedingte TodesfälleNach den Daten der „Global Burden of Disease“-Studie für 2021 starben in Deutschland aufgrund des hohen Alkoholkonsums rund 47.500 Menschen. (BMG)Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. (BMG) RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#283 Jakobs Geschichte – über Queerness, Borderline und Alkohol-Recovery
2026/07/19
Heute erzählt uns Jakob seine Geschichte – vom Aufwachsen zwischen ostdeutscher Kleinstadt und der Sehnsucht nach Berlin, von der Suche nach Zugehörigkeit, seinem ersten Coming out als lesbisch und dem zweiten als trans. Heute lebt er in Berlin in einer langweilig-schönen Beziehung, die – so sagt er – ohne die Nüchternheit niemals möglich gewesen wäre. Und natürlich geht es auch um die Recovery Bewegung und das Engagement für den Recovery Walk – am 12. September in Düsseldorf. Der Recovery Walk macht die Vielfalt von Genesungswegen sichtbar – öffentlich, positiv und von Menschen mit eigener Suchtgeschichte gestaltet. Einen Rückblick zum letzten Jahr in Leipzig findest du hier: https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk-2025 Mehr zum Walk dieses Jahr findest du hier: https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk Wenn du mitmachen willst, schreib eine Mail an: [email protected] RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#281 »Nüchternheit ist eine Superkraft« – Leistungsdruck, Anerkennung und Beziehungsdynamiken mit Sascha Seelemann
2026/07/05
Sascha Seelemann ist ein echter Bühnenmensch: Er ist Komponist, Pianist, Sänger, DJ, und Radiomoderator und er lebt seit drei Jahren abstinent. Wir haben ihn gefragt, wie das zusammengeht, die Bühne und das Nüchternwerden? Dann unterhalten wir uns auch noch über alles andere: Über die Schönheit der Klarheit, über die Droge Aufmerksamkeit, über Leistungsdruck und Anerkennung, über süchtige Beziehungsdynamiken und Trennungen in der Nüchternheit, und darüber, wie man eine Monstera richtig pflegt.  Wir freuen uns sehr darauf, Sascha Seelemann beim Recovery Walk am 12. September in Düsseldorf live zu sehen – da wird er nämlich auftreten.  Alle Infos zum Recovery Walk 2026  Sascha Seelemann online @seelemannofficial auf instagram Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#279 Bin ich mit meiner Alkoholkritik zu verbissen? Eure Fragen im Juni
2026/06/21
Ein paar Leute hatten in letzter Zeit wieder ein paar öffentliche Meinungen zum Trinken und zur Nüchternheit. Harald Welzer sagte bei Radio Eins, Alkohol Prävention sei an sich eine super Sache, aber weil es die Grünen waren, die das vorgeschlagen haben, ist er trotzdem dagegen. Die Verantwortlichen bei »Kenn dein Limit« finden: Wenn man einmal Alkoholiker*n ist, dann gibt es keine Heilung. Und beweisen damit einmal mehr, dass man noch lange nicht klug ist, nur weil man gendert. Theresa Bäuerlein findet bei Krautreporter, dass weniger Alkohol die Gesellschaft nicht besser macht. Wir haben ein, zwei Einwände. Wir finden: Wir brauchen weniger Kulturkampf und mehr positive Zukunftsvisionen. Aber ein bisschen ranten ist auch schön.  Schickt uns eure Fragen für das nächste Q+A an [email protected]! — »Grünen planen Alkohol-Prävention« Kritik von Harald Welzer bei Radio Eins Theresa Bäuerlein bei Krautreporter: »Vielleicht macht weniger Alkohol die Gesellschaft gar nicht besser« Mikas Text »Alkoholiker bleibt man für immer (Nee Nee)« — Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#277 Alkohol und Machtsysteme: »Gin Boom« von Verena Titze mit Verena Titze
2026/06/07
Verena Titze ist Autorin, Speakerin und Kabarettistin und ihr kennt sie vielleicht noch aus der SodaKlub Folge 186. Damals hat sie uns erzählt, wie sie aus einem Burnout ihren Weg in die Nüchternheit gefunden hat und nebenbei auch noch auf die Kabarett-Bühne. Jetzt hat Verena Titze ihren ersten Roman geschrieben: Gin Boom, eine temporeiche, knallige Erzählung über Macht- und Abhängigkeitsysteme und die Rolle, die Alkohol in ihnen spielt: als soziales Schmiermittel, als Belohnung, als Flucht. Wir reden mit Verena über das Erwachsenwerden in der Nüchternheit, People-Pleasing, Selbsterfindung und Romanzen in der Suchtklinik.  — verenatitze.com Verena auf instagram: @verenatitze Podcast Musalek & Titze Gin Boom — Hier findest du uns noch: Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlub Werde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery Deutschland Abonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#276 Stigma & Psychologisierung bei ME/CFS & Long Covid (mit Mirja Nicolas und Ronja Büchner)
2026/05/24
Die Geschichten, die in diesem Podcast erzählt werden, handeln oft davon, wie Dinge besser werden. Insbesondere wie Genesung von einer Suchterkrankung dazu führt, dass Menschen stärker, gesünder und selbstbestimmter werden – Aber was ist mit Erkrankungen, die sich diesem »Recovery-Narrativ« verweigern? Wir wollen den ME/CFS-Awareness-Month dafür nutzen, über diese Fragen zu sprechen. Dafür haben wir die beiden Expertinnen Mirja Nicolas und Ronja Büchner eingeladen. Beide forschen zum Thema Stigmatisierung und Psychologisierung Betroffener. Falls ihr euch weiter informieren möchtet, hier findet ihr den frei verfügbaren Essay »Welche Rolle spielt „die Psyche“? Long COVID und ME/CFS als Prüfsteine für eine evidenzbasierte und patient*innenorientierte Psychiatrie und Psychotherapie«: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-2866-9127.pdf Psychologisierung: Psychologisierung bedeutet zum einen, körperliche Erkrankungssymptome hauptsächlich oder ausschließlich als psychisch verursacht zu deuten, obwohl es klare Hinweise auf biologische Ursachen gibt. Es kann aber auch heißen, dass man psychische Faktoren überbewertet. Zum Beispiel wenn es um die Entstehung, Chronifizierung oder Aufrechterhaltung der körperlichen Symptome geht. Im Zusammenhang mit ME/CFS und Long Covid heißt das zum Beispiel, dass Beschwerden (subtil oder direkt) auf Stress, Angst, Depression, falsche Gedankenmustern oder Vermeidungsverhalten geschoben werden. Medical Gaslighting bedeutet, dass reale gesundheitliche Beschwerden von medizinischem Personal wiederholt als eingebildet, übertrieben oder rein psychisch dargestellt werden, sodass Betroffene an sich selbst zweifeln. PEM steht für Post-Exertional Malaise – bedeutet eine häufig zeitversetzt eintretende, unverhältnismäßige Verschlechterung des Zustands nach körperlicher oder kognitiver Aktivität, nach emotionaler Belastung oder durch zu viele Reize Es ist das Kernmerkmal von ME/CFS und kommt auch bei einem Teil der Long-Covid-Betroffenen vor. Pacing bedeutet, sich die eigene Energie sehr sorgsam einzuteilen, um auf jeden Fall unter der eigenen Belastungsgrenze zu bleiben. Ziel ist, auf diese Weise weitere Verschlechterungen (Crashes) zu vermeiden. RECOVERY WALK am 12. September in DüsseldorfKontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): [email protected] Kontakt: [email protected]: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026 Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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