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DEEP SHIT TALKS - Psychologie-Podcast

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Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/10/27
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
79 min.
Veröffentlichungsintervall
64 Tage

Beschreibung

Dieser Podcast liefert dir sorgfältig aufbereitete psychologische Perspektiven auf Arbeits-, Beziehungs- und Gesundheitsthemen. Ob Burnout, toxische Beziehungen, Machtmissbrauch in der Arbeitswelt, AD(H)S oder Duzen/Siezen: Wir tauchen tief ins Thema ein um Ursachen und Dynamiken zu verstehen und zu empowern. Wir, das sind Katrin Terwiel und Tina Steckling. Katrin ist tiefenpsychologische Psychotherapeutin und Wirtschaftpsychologin. Tina schematherapeutische Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Fokus auf Beziehungsthemen. In unseren Podcast-Gesprächen geht es um Diversity, Diskriminierung oder Leistungsdruck und den Zusammenhang von Kindheit und heutigem Erleben. Wir sprechen über offene Beziehungen, Fremdgehen oder Trennung genauso, wie über Führungsverhalten und gesellschaftliche Verantwortung und richten uns dabei an Psychologie-Interessierte und Profis. Ganz wichtig dabei: In fast jeder Folge gibt es spannende O-Töne aus der Community und von Expert*innen. Authentische Einblicke, bewegende Statements und unterschiedliche Perspektiven erlauben ein echtes Verstehen von komplexen Zusammenhängen. Über uns: Tina Steckling, schematherapeutische Einzel-und Paartherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie Diplom-­Kunst­therapeutin und Sozialpädagogin, in eigener Praxis in Berlin, sowie BELTZ Autorin. Auf Instagram klärt sie unter @soulmatesberlin über Mental Health Themen auf. Als Autorin widmet sie sich dem Thema Psychotherapie, Social Media und Ethik. Katrin Terwiel ist diplomierte Wirtschaftspsychologin und approbierte Psychotherapeutin (TP). Bis 2018 hatte sie eine eigene Psychotherapiepraxis, dann wechselte sie in die Wirtschaft und leitete globale Gesundheits- und Diversity-Abteilungen bei Zalando und der Deutschen Telekom. Seit 2024 ist sie wieder selbstständig. Als Consultant, Coach und Trainerin zu Diversity-Strategie, Mental Health und Neurodivergenz. Sie schreibt regelmäßig zu psychologischen Themen auf [LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/katrin-terwiel/). Katrins Homepage: [www.Katrin-Terwiel.de](http://katrin-terwiel.de) Katrin postet regelmäßig auf LinkedIn [http://www.linkedin.com/in/katrin-terwiel] zu Health & Diversity sowie HR Themen. . Tina postet zu Schematherapie und Beziehungsthemen, sowie akuten seelischen Krisen auf ihrer Homepage von Soulmates [www.soulmates.berlin] und regelmäßig auf Instagram [https://www.instagram.com/soulmatesberlin]

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[42] Modediagnose ADHS & Autismus? Die schwierige Debatte um Selbst- und Wunschdiagnosen
2026/10/02
Ein Leitartikel im Psychotherapeutenjournal sorgt unter Therapierenden für Diskussionen: Kommen Patient*innen mit einer fertigen Selbstdiagnose " Ich habe ADHS" in die Praxis und wollen sie nur noch bestätigt haben? Von Wunschdiagnosen ist die Rede, von dem Wunsch Verantwortung abzugeben, von Identität und Aufwertung. Zu dem Thema kommen in dieser Folge Stimmen von Kolleg*innen, die diagnostizieren und Expertinnen für Neurodivergenz und Menschen, die selbst betroffen sind. Außerdem spricht Miriam Junge darüber, wie wichtig eine gute fachliche Basis für Therapeut*innen und Coaches gerade in diesen Zeiten ist. Ich frage: Was ist dran an der Sorge vor Überdiagnostik und Vereinnahmung des Themas? Was passiert, wenn Vorurteile auf beiden Seiten die therapeutische Beziehung beeinflussen? Wir sprechen über die Datenlage, übersehene Frauen und Mädchen, über Masking, eine Versorgungslage, in der Diagnostik kaum zu bekommen ist, über den Umgang mit einem Diagnose-Verdacht und über die Rolle von Social Media in diesen Zeiten. Mit dieser Folge geht DEEP SHIT TALKS als Solo-Podcast weiter. Schön, dass du dabei bist!
[41] Best Of - Ein Rückblick auf die letzten 40 Folgen
2026/06/11
In dieser Best Of Folge nehmen wir euch mit durch einige der stärksten Ausschnitte der letzten 40 Folgen: Es geht um toxische Beziehungen, Mental Health am Arbeitsplatz, ADHS, Autismus im Erwachsenenalter, Macht und Missbrauch, Body Positivity, Konsum und Sucht, Emotionsregulation und schwierige Gespräche. Mit dabei: ehrliche Stimmen aus der Community, fachlich kompetente Einordnungen - besondere Gästemomente und Gespräche, die zeigen, warum psychische Gesundheit eine gesellschaftliche Dimension hat und uns alle angeht. Der Rückblick macht uns stolz und wir möchten vor allem euch Danke sagen, fürs Zuhören, Mitrden, Teilen, Fragenstellen und Dabeisein. Auch wenn wir uns mit dieser Best Of Folge leider von Katrin Terwiel als Co-Host verabschieden. Katrin geht, aber DST bleibt! Freut euch auf die neue Staffel. Wir versprechen, es bleibt deep!
[40] AuDHS & Co - Entwicklungen rund um Neurodivergenz & Neurodiversität
2026/04/02
Das Thema Neurodivergenz ist gerade überall präsent, aber was steckt eigentlich wirklich dahinter? In dieser Folge sprechen wir darüber, was Begriffe wie ADHS, AuDHS, Neurodiversität und Neurodivergenz bedeuten, wo sie sich unterscheiden und warum die Debatte oft zu kurz greift. Zwischen persönlichen Erfahrungen, fachlichem Blick und gesellschaftlicher Einordnung wird schnell klar: Es geht nicht nur um Diagnosen, sondern um Lebensrealitäten und wie die Gesellschaft darauf reagiert. Wir schauen uns an, wie schwierig der Weg zu einer fundierten Diagnostik derzeit sein kann, warum gerade Frauen oft spät oder gar nicht erkannt werden und wie groß die Lücke in der medizinischen Versorgung ist. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Social Media zwischen hilfreicher Aufklärung und problematischen Vereinfachungen und um die Frage, was die ganzen Infos und daraus folgende Selbstdiagnosen mit uns machen und welcher Content hilfreich sein kann. Außerdem sprechen wir über Zusammenhänge mit Queerness, Menopause, psychische und körperliche Belastungen, Arbeit, Armut und darüber, was echte Inklusion eigentlich bedeuten müsste. Und am Ende bleibt die Frage: Wie können neurodivergente Menschen besser unterstützt werden, individuell, therapeutisch und gesellschaftlich? Eine Folge für alle, die genauer hinschauen wollen, ohne einfache Antworten, aber mit vielen wichtigen Perspektiven.
[39] Die Kunst, sich richtig zu beschweren - von Therapie bis Chefbüro
2025/11/28
„Der beschwert sich immer!“ - Beschweren gilt oft als etwas Negatives. Als Nörgelnd. Dabei ist „Beschweren“ eine absolute Schlüsselkompetenz für Job und Privatleben. Aber wie macht man das am besten? Wann ist es angemessen, wann zu viel? Vielen Menschen fällt es schwer, für ihre Bedürfnisse und Rechte einstehen zu können. Sie erdulden oft jahrelang Dinge, die über ihre Grenzen gehen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es Menschen, die als cholerisch und impulsiv gelten. Sie geraten teils in gefährliche Situationen oder disqualifizieren sich für Jobs, in denen Diplomatie und Freundlichkeit gefragt ist. Und dann gibt es noch jene, die sich beschweren, ohne etwas zu ändern. Ist es ok zu lästern um sich zu entlasten? Auch in der Gruppe? Oder sich bei Menschen beschweren, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben? Spannend ist auch, wie eine Therapeutin oder ein Coach reagieren sollte, wenn eine Klientin sich über eine Kollegin beschwert. Wie sieht sie nun aus, die Kunst des Beschwerens? Wann, wo und wie sollten wir uns beschweren, so dass es einen guten Effekt hat und die Beziehung nicht über Gebühr belastet wird? Welche Formulierungen können helfen? Und an welchen Stellen können wir uns beschweren? An wen kann man sich wenden, wenn eine direkte Konfrontation ins Leere läuft? Welche Gesetze und Strukturen schützen Patient*innen und Arbeitnehmer*innen? Gibt es ethische Leitlinien, an die sich Führungskräfte oder Therapeut*innen halten müssen? Was besagen diese und was passiert, wenn sie nicht eingehalten werden? Wir tauchen ein in die Psychologie des Beschwerens und hören dazu:
[38] Heilpraktiker*in für Psychotherapie - Mythen, Mängel, Mehrwert
2025/10/25
Katrin, approbierte Psychotherapeutin, und Tina, Heilpraktikerin für Psychotherapie, diskutieren über die zwei Wege zur Heilbehandlung von Menschen mit psychischen Störungen. - Wer oder was ist eigentlich ein*e Heilpraktiker*in für Psychotherapie, was ist ein*e approbierte*r Psychotherapeut*in? - Was bedeutet das Thema für die Versorgungslandschaft bei psychischen Erkrankungen? - Woran erkennen Patient*innen, dass sie gut aufgehoben sind? - Warum wird die Debatte über die Heilpraktiker für Psychotherapie oft so emotional und unsachlich geführt? - Wie spielt spielt die Situation von Menschen in der Psychotherapeut*innen-Ausbildung mit rein? - Was braucht es von Seiten der Politik? - Was hat das ganze mit Klassismus und Diversität zu tun? Dies ist eine Folge, die aufräumt mit falschen Stereotypen, in dem sie Kolleginnen zu Wort kommen lässt, die von ihrem Weg und Hintergrund berichten. Und für ein Differenzieren und einen guten Austausch wirbt.
[37] Mental Health am Arbeitsplatz - Balance zwischen Leistung und Fürsorge
2025/09/15
In dieser Folge von DEEP SHIT TALKS sprechen wir über einen schwierigen Balanceakte im Arbeitsleben: Wie viel Empathie ist gut – und wo braucht es klare Grenzen? Was tun wir, wenn Mitarbeitende uns plötzlich von persönlichen Krisen oder psychischen Belastungen erzählen? Wir beleuchten, welche Verantwortung Führungskräfte und HR haben und warum unbegrenztes Verständnis nicht immer hilfreich ist. Mit O-Tönen von Expertinnen aus Führung, HR und Arbeitsrecht zeigen wir, wie Empathie und klare Strukturen zusammenwirken und Sicherheit schaffen. Wir diskutieren, welche Details Arbeitgeber*innen überhaupt wissen dürfen, welche Rolle Arbeitsrecht dabei spielt und wie Unternehmen Fürsorge und Fairness für alle Mitarbeitenden in Einklang bringen können. Und natürlich teilen wir viele praxisnahe Tipps: Wie man zuhört, Sicherheit gibt und gleichzeitig Grenzen klar benennt. Eine Folge voller Impulse für alle, die Verantwortung tragen – und für alle, die sich eine gesunde, klare Arbeitskultur im Umgang mit Mental Health wünschen.
[36] Dialog auf dünnem Eis - Schwierige Gespräche führen
2025/06/18
Ob politische Diskussion am Esstisch, hitzige Debatten im Netz oder das Gefühl, im Gespräch plötzlich einer Front gegenüberzustehen – wir leben in einer Zeit, in der viele Gespräche schneller eskalieren, als uns lieb ist. Doch wie bleibt man im Dialog, wenn Meinungen unvereinbar erscheinen? Wenn man sich verletzt fühlt – oder vielleicht sogar persönlich angegriffen wird? In dieser Folge sprechen die beiden Therapeutinnen Katrin und Tina darüber, wie wir auch in konflikthaften Momenten in Verbindung bleiben können – ohne uns selbst zu verlieren. Warum es Übung, Geduld und Klarheit braucht, um den Kontakt zu halten. Und wie wir zwischen Recht-Haben-Wollen und echtem Verstehen unterscheiden lernen.
[35] Erlebnisse und Emotionen der Migration
2025/02/19
Migration wird gerade als DAS gesellschaftliche Problem dargestellt. Was macht das mit Menschen, wenn solche Narrative nicht nur in den Raum gestellt werden, sondern zentral die aktuelle politische Debatte bestimmen? Oder auch, wenn man immer sein Leben lang als "fremd" oder zumindest nicht richtig zugehörig einsortiert wurde - Oft auch nur aufgrund der Hautfarbe. Zu welchen psychischen Belastungen und konkreten Erfahrungen führt das bei Menschen, die eine tatsächliche oder unterstellte Migrationsgeschichte haben? Und was kann helfen? Wir überlassen in dieser Folge die Bühne Menschen, die einen persönlichen Bezug zu dem Thema haben.
[34] Gereizt, gestresst und down? Emotionsregulation in Krisenzeiten
2024/12/18
Warum reagieren wir in manchen Situationen extremer als in anderen? Warum unterscheiden wir uns darin Gefühle wahrzunehmen und auf sie zu reagieren? Wie wirken sich äußere Belastungen und besondere innere Bedingungen, wie ADHS oder Traumatisierung aus? In dieser Folge tauchen wir tief ein in die Welt der Gefühle und tragen zusammen, was helfen kann mit ihnen umzugehen. Von Gefühlsrädern, über Katzen streicheln bis zu "Horst dem Rentner", beleuchten wir verschiedenste Strategien.
[33] Konsum und Sucht
2024/11/09
Das Thema Suchtdynamik kennt wohl jede, in unterschiedlichem Ausmaß. Nicht von der Kippe lassen können, sich eine bestimmte Abstinenz vornehmen und es dann doch nicht schaffen.... und sich danach schlecht fühlen. Wir gehen dem Thema auf den Grund und stoßen auf Scheinheiliges, Widersprüchliches und Überraschendes. Wir beleuchten Fragen wie: Wie definiert sich eigentlich Abhängigkeit? Geht es da um die Menge? Braucht es Abstinenz, um therapiert werden zu können? Welche Rolle spielt Stigmatisierung und Schuld? Haben wir als Gesellschaft eine kollektive Alkohol - Abhängigkeit? Was braucht es gesellschaftlich für einen hilfreicheren Umgang? Was können Betriebe im Bereich des Arbeitsschutzes tun?
[32] Kreative Techniken der Profis | Teil 2
2024/10/18
"Wenig Aufwand, großer Effekt: die Arbeit mit Bildern!" sagt Daniela Fink und beschreibt wie sich Türen zu Themen in den Coachings öffnen, die sonst wahrscheinlich unberührt geblieben wären. In Teil 2 unserer Folge über kreative Techniken gibt es nicht nur eine große Sammlung konkreter Interventionen für die Praxis (seid gespannt auf Katrins Hühneraugen-Übung!), sondern wir teilen auch unseren Erfahrungen damit, was für wen und wann hilfreich ist. Besonders schön wird die Folge aber wie immer durch die vielen tollen O-Töne von Expert*innen, die für uns ihre Methodenschatzkiste öffnen und Einblicke in ihre Praxis gewähren. Details dazu findet ihr in den Shownotes.
[31] Kreative Techniken der Profis: Therapie- und Coaching-Tools, die auf tiefer Ebene erreichen | Teil 1
2024/10/09
Gemeinsames Sprechen kann sehr viel. Es kann helfen, Krisen zu überwinden, Knoten im Kopf zu lösen uvm. .Verbale Methoden können aber auch an ihre Grenzen stoßen. Gerade dann, wenn Menschen dazu neigen zu Rationalisieren oder einfach sehr eloquent sind und dabei vielleicht weniger Zugang zu ihrem inneren Erleben haben. Dann kann manches Reden sogar zur Abwehrstrategie werden, die ablenkt vom Wesentlichen bzw. vom Inneren. Nicht nur in solchen Momenten sind kreative Methoden sehr hilfreich. Sondern auch dann, wenn bei Entscheidungen Klarheit erlangt, der Prozess beschleunigt oder Situationen und Themen fühlbarer werden sollen. Daher haben wir verschiedene Profis nach ihren liebsten Methoden gefragt, die sie in Coachings, Psychotherapien, Trainings & Beratungen verwenden. So ist diese Folge wieder eine Toolbox für die Praxis geworden, von und für alle, die mit Menschen arbeiten. Außerdem beleuchten wir Erklärungen dafür, warum das Sprechen alleine nicht immer die beste wahl ist. Wie geht unser Gehirn zum Beispiel mit Erinnerungen aus einer Zeit um, in der wir noch gar nicht sprechen konnten, oder Erleben für das wir noch keine genauen Worte haben? Wie schon in Folge 28 & 29, teilen wir die Folge in zwei Teile. In Teil 1 gibt es eine absolute Neuheit im Podcast: Wir führen eine Imaginationsübung live durch. Katrin reist als fiktive Klientin / Patientin zum inneren Kind in die Vergangenheit und wird von Tina dabei schematherapeutisch begleitet. Wie gewohnt gibt es auch wieder persönliche Updates von uns und eine ganz besondere Neuigkeit: Wir haben einen Sponsoring-Partner. Wer das ist, erfahrt ihr in der Folge und in den Shownotes. Mit O-Tönen von: - [Andrea Spangenberg](https://www.linkedin.com/in/andrea-spangenberg-163a50210/), systemische Coach & kreative Transformationsbegleiterin - [Mirka Doldinger](https://www.linkedin.com/in/mirka-doldinger-84080523/), Psychotherapeutin i.A. & Leadership Coach - [Antje Melanie Rieche](https://www.rieche-coaching.de), Mindful Performance Coach mit den Schwerpunkten emotionale Intelligenz, mentale Gesundheit und Potenzialentfaltung
[30] Autismus im Erwachsenenalter
2024/08/22
Bilder bzw. Annahmen rund um Autismus sind oft entweder defizitär (z.B. nicht sozial kompetent agieren zu können) oder betonen beeindruckende Inselbegabungen. Also irgendwo zwischen "Rainman" (kennen die Älteren von uns vielleicht noch) und Sheldon Cooper aus der Serie "Big Bang Theory". Hilfreicher als als diese Art der übertriebenen Darstellung ist ein Verständnis für die Besonderheiten des Denkens, Fühlens und der Reizverarbeitung bei autistischen Menschen. Wichtig ist auch, genügend Neugier für das Individuum zu haben und nicht alle autistischen Menschen über einen Kamm zu scheren. Weiter widmen wir uns den Fragen: Hat man Autismus oder ist man Autist? Ist es richtig von Störung zu sprechen? Gibt es einen Leidensdruck und wie viel hat der mit einer neuronormativen Welt zu tun? Ist es sinnvoll von Störung zu sprechen? In dieser Folge wollen wir mit Vorurteilen aufräumen, wie z.B. angebliche Gefühlskälte oder Beziehungsunfähigkeit von Autist*innen und lassen natürlich auch autistische Menschen sowie deren Familien zu Wort kommen.
[29] Schuldgefühle verstehen und überwinden
2024/06/18
Schuldgefühle können ganz schön quälend sein. Sie können uns von wichtigen Entscheidungen abhalten oder uns lange an einem Thema festhalten lassen. Warum hat unsere Psyche diese Funktion eingebaut und wann wird sie aktiviert? Was ist der Unterschied zu Schamgefühlen? Und wie hängen Schuld, Depression und Kindheitserfahrung zusammen? Und führen sie uns manchmal vielleicht auf eine komplett falsche Fährte?
[28] Fragetechniken der Profis: Tools für bessere Gespräche | Teil 2
2024/04/26
In Teil 2 geht es nahtlos weiter mit den besten Fragen, Do's und Don'ts und entscheidenden Feinheiten für wirklich hilfreiche Gespräche. Sich gehört und verstanden fühlen ist ein Game Changer, öffnet Türen innerlich und in der Beziehung untereinander. Katrin stellt sogar die Behauptung auf, es gäbe weniger Therapiebedarf, wenn wir alle mehr und besser zuhören und dem Gegenüber wirklich Raum geben würden. Wie das funktionieren kann, zeigen wir in dieser Folge. Wir haben Expert*innen aus verschiedenen beruflichen Bereichen wie Wirtschaft, Therapie, Beratung und Mediation nach ihren Lieblingsfragen gefragt. Seid gespannt!

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