1541918280
Fuhrpark und Mobilität

Werben im Podcast: Fuhrpark und Mobilität

Dieser Podcast hat
43 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Themen-Radio.de
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/11/24
Neueste Episode
2026/08/05
Durchschnittsdauer
15 min.
Veröffentlichungsintervall
35 Tage

Beschreibung

Fuhrparkmanagment und alles was dazugehört. Mobilität im Unternehmen.

Freischalten Fuhrpark und Mobilität Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Fuhrpark und Mobilität Podcast ansehen


Internationales Fuhrparkmanagement: Global denken, lokal handeln
2026/08/05
Sie erfahren, worauf man beim internationalen Fuhrparkmanagement achten muss, wie sich globale Standards und nationale Besonderheiten sinnvoll verbinden lassen, welche organisatorischen Strukturen sich in der Praxis bewährt haben, warum Transparenz und Daten die Grundlage jeder internationalen Steuerung sind, welche typischen Fehler Unternehmen bei internationalen Flotten vermeiden sollten. Interviewpartner: Melanie Schmahl, Bereichsleitung Qualifikation und Events beim Bundesverband Betriebliche Mobilität, und Michael Närr, Vorstandsmitglied Fuhrparkverband Austria.  Im Interview: Michael Närr und Melanie Schmahl Das Thema Internationales Fuhrparkmanagement: Global denken, lokal handeln Wer einen Fuhrpark über Ländergrenzen hinweg steuert, merkt schnell: Was in Deutschland funktioniert, muss im Ausland noch lange nicht passen. Unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen, steuerliche Vorgaben, Beschaffungsmärkte und Mobilitätskonzepte machen internationales Fuhrparkmanagement zu einer anspruchsvollen Managementaufgabe. Im Gespräch mit Melanie Schmahl und Michael Närr geht es um die Frage, wie Unternehmen den Spagat zwischen globalen Standards und lokalen Anforderungen erfolgreich meistern. Denn einerseits wünschen sich internationale Unternehmen einheitliche Prozesse und Transparenz, andererseits müssen nationale Besonderheiten berücksichtigt werden. Die beiden Experten zeigen auf, welche organisatorischen Hebel entscheidend sind, wie sich internationale Flotten effizient steuern lassen und warum Daten, klare Verantwortlichkeiten und ein gemeinsames Regelwerk wichtiger sind als je zuvor. Dabei wird deutlich: Erfolgreiches internationales Fuhrparkmanagement bedeutet nicht, überall dieselben Lösungen einzusetzen – sondern die richtigen Standards mit der nötigen Flexibilität zu verbinden. Ein spannendes Gespräch für Unternehmen mit internationalen Standorten oder ambitionierten Wachstumsplänen. Das nehmen Sie aus dieser Folge mit warum internationales Fuhrparkmanagement deutlich mehr ist als die Verwaltung mehrerer Länder wie sich globale Standards und nationale Besonderheiten sinnvoll verbinden lassen welche organisatorischen Strukturen sich in der Praxis bewährt haben warum Transparenz und Daten die Grundlage jeder internationalen Steuerung sind welche typischen Fehler Unternehmen bei internationalen Flotten vermeiden sollten wie sich Kosten, Prozesse und Compliance länderübergreifend besser steuern lassen welche Entwicklungen das internationale Fuhrparkmanagement künftig prägen werden
Functions on Demand: Neue Geschäftsmodelle, neue rechtliche Fragen
2026/07/23
Wissen zum hören: ✅ 1. Function on Demand verändert das Verständnis von Fahrzeugeigentum. Unternehmen erwerben künftig nicht mehr automatisch alle Fahrzeugfunktionen, sondern zunehmend zeitlich oder nutzungsabhängig freischaltbare Leistungen. ✅ 2. Neue digitale Geschäftsmodelle bringen neue rechtliche Herausforderungen. Leasingverträge, Haftungsfragen, Nutzungsrechte und Verantwortlichkeiten müssen neu gedacht werden – insbesondere im gewerblichen Fuhrpark. ✅ 3. Fuhrparkmanagement wird komplexer. Neben Fahrzeugen müssen künftig auch digitale Funktionen, Berechtigungen, Laufzeiten und Kosten aktiv verwaltet werden. Wer sich früh mit diesen Entwicklungen beschäftigt, kann Risiken vermeiden und neue Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Weitere Informationen –> Peter Rindsfus bei LinkedIn –> Weitere Informationen: zur Website Im Interview: Peter Rindsfus Das Thema „Das Auto wird vom Produkt zur digitalen Plattform – mit völlig neuen rechtlichen Spielregeln.“ Warum „Functions on Demand“ das Fuhrparkmanagement grundlegend verändert. Bisher kaufte oder leaste ein Unternehmen ein Fahrzeug – inklusive seiner Ausstattung. Mit Function on Demand verändert sich dieses Prinzip grundlegend. Funktionen wie Assistenzsysteme, Navigation oder Komfortmerkmale können künftig zeitlich befristet oder dauerhaft digital freigeschaltet werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch zahlreiche rechtliche Fragen auf: Wem gehören diese Funktionen? Welche Auswirkungen hat das auf Leasingverträge, Haftung und Kosten? Und worauf müssen Fuhrparkverantwortliche künftig achten? Darüber spricht Themen-Radio mit dem Fuhrparkrechtsexperten Peter Rindsfus. Ich halte das übrigens für eines der spannendsten Themen der gesamten Flotte 2026. Während viele Vorträge über Elektroantriebe oder Ladeinfrastruktur sprechen, behandelt dieses Interview eine Entwicklung, die die Automobilbranche langfristig ebenso stark verändern dürfte wie der Wechsel vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug. Genau deshalb passt es hervorragend zum Anspruch von Themen-Radio, Managementthemen frühzeitig einzuordnen und ihren praktischen Nutzen für Unternehmer sichtbar zu machen. Wchtige Insights für Unternehmer, Fuhrparkverantwortliche und alle, die Verantwortung für betriebliche Mobilität tragen.
E-Transporter im Fuhrparkalltag
2026/07/09
Wichtiges aus dem Podcast: … E-Transporter sind heute deutlich praxistauglicher als noch vor wenigen Jahren, aber nicht für jedes Einsatzprofil automatisch geeignet. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die Analyse vor der Beschaffung. Regionale Einsätze mit festen Touren und Rückkehr zum Betriebshof eignen sich besonders gut für elektrische Transporter. Ladeinfrastruktur ist kein Nebenthema, sondern Teil des Betriebskonzepts. Ohne verlässliche Lademöglichkeit steigt das Risiko im Alltag erheblich. Leasing und Full-Service-Modelle können den Einstieg erleichtern, weil sie Kosten planbarer machen und Risiken reduzieren können. Und einiges mehr… Weitere Informationen –> Christian Reiter bei LinkedIn –> Weitere Informationen:    – Bundesverband Betriebliche Mobilität    – Carmacon GmbH Im Interview: Christian Reiter Das Thema E-Transporter im Fuhrpark: Wo sie funktionieren – und worauf Unternehmen achten müssen E-Transporter sind längst mehr als ein Zukunftsthema. Die Fahrzeuge werden praxistauglicher, die Reichweiten steigen, Leasing- und Finanzierungslösungen entwickeln sich weiter. Trotzdem ist die Elektrifizierung von Transportern deutlich anspruchsvoller als die Umstellung klassischer Dienstwagenflotten. Im Themen-Radio-Gespräch erklärt Christian Reiter, Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte sowie Geschäftsführer der carmacon GmbH, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Sein zentraler Punkt: Ein Transporter ist ein Produktionsmittel. Wenn er nicht einsatzbereit ist, steht im Zweifel nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Auftrag. Deshalb sollten Unternehmen nicht zuerst ein bestimmtes Fahrzeug auswählen, sondern zunächst ihre Einsatzdaten analysieren. Welche Strecken werden täglich gefahren? Gibt es feste Touren? Welche Nutzlast und Anhängelast werden benötigt? Wo kann geladen werden – im Betrieb, unterwegs oder beim Fahrer zu Hause? Und passen Einbauten, Regalsysteme und Servicekonzepte zum gewählten Fahrzeug? Besonders gut funktionieren E-Transporter nach Reiters Einschätzung im regionalen Einsatz: bei Handwerksbetrieben, Serviceunternehmen, kommunalen Fuhrparks oder festen Liefertouren mit Rückkehr zum Betriebshof. Schwieriger wird es bei häufigen Langstrecken, hoher Nutz- oder Anhängelast und wechselnden Einsatzprofilen ohne verlässliche Lademöglichkeit. Ein weiteres Thema ist die Beschaffung. Leasing, Full-Service-Leasing und Komplettpakete mit Wartung, Ladeinfrastruktur oder Energiemanagement können den Einstieg erleichtern. Entscheidend bleibt aber die Gesamtkostenbetrachtung: Nicht die Monatsrate allein zählt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energie, Wartung, Ausfallzeiten, Restwert und Betriebspraxis. Auch die Fahrerinnen und Fahrer sollten früh eingebunden werden. Sie kennen die täglichen Touren, die Kunden, Standzeiten und regionalen Besonderheiten oft am besten. Wer sie rechtzeitig informiert, schult und beteiligt, erhöht die Akzeptanz – und damit die Erfolgschancen der Elektrifizierung. Der Podcast zeigt: E-Transporter können heute bereits sehr sinnvoll sein. Aber sie funktionieren dort am besten, wo sie nicht als einfacher Diesel-Ersatz verstanden werden, sondern als Teil eines gut geplanten Mobilitäts- und Betriebskonzepts. Takeaways: Was Hörerinnen und Hörer aus der Folge mitnehmen E-Transporter sind heute deutlich praxistauglicher als noch vor wenigen Jahren, aber nicht für jedes Einsatzprofil automatisch geeignet. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die Analyse vor der Beschaffung: Strecke, Nutzlast, Anhängelast, Ladezeiten, Standorte und Einbauten müssen vor der Fahrzeugwahl geprüft werden. Regionale Einsätze mit festen Touren und Rückkehr zum Betriebshof eignen sich besonders gut für elektrische Transporter. Ladeinfrastruktur ist kein Nebenthema, sondern Teil des Betriebskonzepts. Ohne verlässliche Lademöglichkeit steigt das Risiko im Alltag erheblich. Leasing und Full-Service-Modelle können den Einstieg erleichtern, weil sie Kosten planbarer machen und Risiken reduzieren können. Nicht die Monatsrate entscheidet, sondern die Gesamtkosten: Energie, Wartung, Ladeinfrastruktur, Restwert, Service, Ausfallzeiten und Rückgabe müssen mitgerechnet werden. Fahrerakzeptanz ist im Nutzfahrzeugbereich entscheidend. Wer Fahrer früh einbindet, nutzt deren Praxiswissen und erhöht die Erfolgschancen. Die beste Strategie ist ein schrittweiser Einstieg: zuerst die passenden Teilflotten identifizieren, Erfahrungen sammeln und dann weiter skalieren. Christian Reiter… …ist  Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte und bringt über 25 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement mit. Er war unter anderem in leitenden Funktionen im Fuhrparkmanagement, Einkauf, Technik und Operations tätig und wurde 2021 Fachreferent „Nutz- und Sonderfahrzeuge“ beim heutigen BBM. Aktuell wird er unter anderem als Trainer bei der DEKRA Akademie und Geschäftsführer von carmacon beschrieben, einem Beratungsunternehmen für Fuhrparkmanagement. Sein Blick auf E-Transporter ist angenehm praxisnah: Nicht die Batterie allein entscheidet, sondern Einsatzprofil, Nutzlast, Anhängelast, reale Reichweite, Ladefenster, Infrastruktur, Kosten und Fahrerakzeptanz. Genau diese Hürden hat er bereits als zentrale Punkte benannt. In dem angehängten Material zieht sich ebenfalls die Linie durch: E-Transporter sind kein exotisches Pilotprojekt mehr, aber zwischen gut planbaren Standardanwendungen und schwierigen Spezialfällen liegt noch eine Menge Fuhrparkrealität.
Rechtssicherheit im Fuhrpark
2026/06/11
Wir sprechen darüber, welche rechtlichen Pflichten Unternehmen im Fuhrpark erfüllen müssen, warum Halterhaftung häufig unterschätzt wird wie Verantwortlichkeiten rechtssicher geregelt werden können und vieles mehr. Weitere Informationen –> Peter Rindsfus bei LinkedIn –> Weitere Informationen: zur Website Im Interview: Peter Rindsfus Das Thema Rechtssicherheit im Fuhrpark: Warum fehlende Organisation schnell teuer werden kann Die meisten Unternehmen beschäftigen sich mit ihrem Fuhrpark vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Fahrzeuge, Kosten, Leasingverträge oder Elektromobilität. Dabei wird ein Bereich häufig unterschätzt: die rechtssichere Organisation des Fuhrparks. Führerscheinkontrollen, Halterhaftung, UVV-Unterweisungen, Dokumentationspflichten oder die Delegation von Verantwortlichkeiten – wer hier Lücken hat, riskiert weit mehr als nur ein Bußgeld. Im Schadensfall können Unternehmen und Verantwortliche persönlich in die Haftung geraten. Im Gespräch mit Peter Rindsfus geht es um die Frage, wie Unternehmen ihren Fuhrpark rechtssicher organisieren können und welche Risiken in der Praxis am häufigsten übersehen werden. Dabei wird deutlich: Rechtssicherheit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch klare Prozesse, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und eine konsequente Umsetzung im Alltag. Peter Rindsfus erläutert, welche Pflichten Unternehmen kennen sollten, wo typische Schwachstellen liegen und wie sich rechtliche Risiken wirksam reduzieren lassen. Wchtige Insights für Unternehmer, Fuhrparkverantwortliche und alle, die Verantwortung für betriebliche Mobilität tragen.
Betrugsversuche im Fuhrpark: erkennen, verstehen, verhindern
2026/05/28
Sie erfahren in dieser Folge, … …welche Betrugsmuster im Fuhrpark besonders häufig vorkommen, warum Schäden oft lange unentdeckt bleiben, wo Unternehmen besonders anfällig sind, welche Rolle Tankkarten, Daten und Prozesse spielen, wie sich Kontrolle und Vertrauen sinnvoll verbinden lassen, welche Maßnahmen Betrugsversuche wirksam reduzieren können und warum Prävention deutlich günstiger ist als spätere Schadensbegrenzung Interviewpartner: Marc-Oliver Prinzing ist Geschäftsführender Gesellschafter der carmacon GmbH sowie Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität e. V., Mannheim. Weitere Informationen –> Marc bei LinkedIn –> Mobilitätsverband –>  Video-Podcast „Müller & Prinzing“ mit vielen weiteren wichtigen Impulsen! Im Interview: Marc-Oliver Prinzing Das Thema Betrugsversuche im Fuhrpark: Wo Unternehmen Geld verlieren – ohne es zu merken Manipulierte Tankabrechnungen, missbräuchlich genutzte Tankkarten, falsche Kilometerangaben oder private Nutzung auf Unternehmenskosten: Betrugsversuche im Fuhrpark sind näher an der Realität vieler Unternehmen, als man zunächst vermuten würde. Das Problem: Viele Fälle bleiben lange unentdeckt. Die Schäden summieren sich oft schleichend – und entstehen genau dort, wo Prozesse, Transparenz oder Kontrollen fehlen. Im Gespräch mit Marc-Oliver Prinzing geht es um typische Betrugsmuster im Fuhrpark, organisatorische Schwachstellen und die Frage, warum Unternehmen häufig erst reagieren, wenn bereits erhebliche Kosten entstanden sind. Dabei wird deutlich: Betrugsprävention bedeutet nicht Misstrauen gegenüber Mitarbeitenden, sondern professionelle Strukturen, klare Prozesse und intelligente Auswertung von Daten. Marc-Oliver Prinzing erklärt anhand praktischer Beispiele, wie Betrugsversuche typischerweise ablaufen, wo Unternehmen besonders anfällig sind, welche Warnsignale oft übersehen werden und welche Maßnahmen wirklich helfen. Ein spannendes Gespräch über Risiken, Verantwortung und darüber, wie Unternehmen ihren Fuhrpark besser schützen können.
Best Practice: Elektrifizierung des Fuhrparks bei der Eppendorf Group
2026/05/13
Was Sie mitnehmen … Worauf man achten muss, wenn man den Fuhrpark erfolgreich elektrifizieren möchte. Elektromobilität scheitert in Unternehmen eher an Unsicherheit als an der Technik. Realistische Nutzungsprofile sind wichtiger als theoretische Maximalanforderungen. Akzeptanz bei Mitarbeitenden entsteht vor allem durch praktische Erfahrungen. Wirtschaftlichkeit muss ganzheitlich betrachtet werden, nicht nur über Anschaffungskosten. Experte: Can Baltaci, Fuhrparverantwortlicher Eppendorf Group. Im Interview: Can Baltaci Das Thema Elektrifizierung des Fuhrparks hat viele Aspekte Elektromobilität wird in vielen Unternehmen noch immer intensiv diskutiert – zwischen Kostenfragen, Reichweitenängsten und organisatorischen Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen immer mehr Praxisbeispiele, dass der erfolgreiche Umstieg häufig weniger an der Technik scheitert als an eingefahrenen Denkweisen. Im Gespräch mit Can Baltaci von der Eppendorf Group geht es um die konkrete Umsetzung von Elektromobilität im Unternehmensalltag. Welche Erfahrungen wurden gemacht? Wo lagen die größten Herausforderungen? Und welche Vorurteile haben sich in der Praxis als unbegründet erwiesen? Can Baltaci zeigt, wie Unternehmen den Wandel pragmatisch angehen können –  mit klarem Blick auf Wirtschaftlichkeit, Nutzungsprofile und Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Besonders spannend: Viele Probleme, vor denen Unternehmen heute noch Respekt haben, lassen sich mit den richtigen Prozessen und einer realistischen Betrachtung deutlich einfacher lösen als erwartet. Ein praxisnahes Gespräch über Veränderung, Erfahrungen aus dem Alltag und die Frage, wie Unternehmen den Einstieg in Elektromobilität sinnvoll gestalten können. Weitere Informationen zur Eppendorf Group Die Eppendorf Group ist ein international tätiges Life-Science-Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Geräte, Verbrauchsmaterialien und digitale Lösungen für Labore weltweit. Zu den bekanntesten Produkten zählen Pipetten, Zentrifugen, Inkubatoren sowie Systeme für die Zell- und Molekularbiologie. Eppendorf arbeitet vor allem für Kunden aus Forschung, Wissenschaft, Pharmaindustrie und Biotechnologie. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit mehrere tausend Mitarbeitende und ist in zahlreichen Ländern mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vertreten. Das Unternehmen positioniert sich stark in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und moderne Laborprozesse – Themen, die zunehmend auch Einfluss auf Mobilität, Fuhrpark und Unternehmensorganisation haben.
Geldwerter Vorteil im Fuhrpark
2026/04/29
Sie erfahren… wie der geldwerte Vorteil in der Praxis korrekt ermittelt wird, wie sich der geldwerte Vorteil strategisch steuern lässt welche organisatorischen Prozesse sinnvoll sind, worauf Fuhrparkverantwortliche jetzt achten sollten. Interviewpartner: Wolfgang Zorn ist Steuerexperte mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Unternehmen rund um Fuhrpark, Dienstwagenbesteuerung und betriebliche Mobilität.  Das Thema Im Interview: Wolfgang Zorn Geldwerter Vorteil im Fuhrpark: richtig gestalten, Kosten steuern, Fehler vermeiden Der Dienstwagen ist für viele Mitarbeitende ein zentraler Bestandteil der Vergütung – für Unternehmen gleichzeitig aber auch ein komplexes steuerliches Thema. Die richtige Ausgestaltung des geldwerten Vorteils entscheidet nicht nur über steuerliche Belastungen, sondern beeinflusst auch Kosten, Attraktivität und Akzeptanz im Unternehmen. Im Gespräch mit Steuerexperte Wolfgang Zorn wird deutlich: Viele Unternehmen nutzen die bestehenden Spielräume nicht konsequent – oder treffen Entscheidungen, die langfristig zu unnötigen Mehrkosten führen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die klassische Frage „1-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch“. Neue Rahmenbedingungen, insbesondere durch Elektromobilität, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten – bringen aber auch neue Komplexität mit sich. Zorn zeigt auf, welche Modelle sich in der Praxis bewährt haben, wo typische Fehler liegen und wie Unternehmen den geldwerten Vorteil strategisch einsetzen können – als Steuerungsinstrument im Fuhrpark und als attraktives Element der Mitarbeitervergütung. Ein Gespräch für alle, die ihren Fuhrpark nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen. Weitere Informationen Kontakt zu Wolfgang Zorn über LinkedIn. Zu seiner Kanzlei-Website.
"Flotte! Der Branchentreff" - Ein Gespräch mit Messe-Mit-Initiator Ralph Wuttke.
2026/04/02
Was Sie erwartet Welche Themen 2026 wirklich dominiert haben, was Fuhrparkverantwortliche konkret mitnehmen konnten, wohin sich die Branche jetzt entwickelt, warum Elektromobilität das Schwerpunktthema war, warum der persönliche Austausch entscheidend ist. Weitere Informationen –> Ralph Wuttke bei LinkedIn –> Weitere Informationen zur Flotte! und Anmeldemöglichkeiten für den 17./18. März 2027. Im Interview: Ralph Wuttke Rück- und Ausblick: „Flotte! Der Branchentreff“ Ein Gespräch mit Messe-Mit-Initiator Ralph Wuttke  Am 25. und  26. März 2026 war es in Düsseldorf wieder soweit. Rund 400 Aussteller boten einen Überblick über ihre Lösungen und in einem umfangreichen Fachprogramm konnte mn sich intensiv schlau machen. Was Entscheider über E-Mobilität wirklich wissen müssen Deutschlands größte Fuhrparkmesse ist ein Pflichttermin für Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche. „Flotte! Der Branchentreff“ bringt mehrere tausend Fachbesucher so-wie rund 400 Aussteller auf mehr als 30.000 Quadratmetern zusammen und ist damit die wichtigste Plattform für Fuhrparkentscheider, Mobilitätsmanager und Dienstleister. „Es geht um Wissen, es geht darum den Überblick zu bekommen oder zu behalten, und es geht um Vernetzung mit Menschen, die weiterhelfen können“, sagt Ralph Wuttke, Chefredakteur der Fachzeitschrift Flottenma-nagement und verantwortlich für die Messe. Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches, praxisnahes Fachprogramm, das gezielt die drängendsten Fragen rund um Elektrifizierung, neue Mobilitätsstrategien und effizientes Flottenmanagement adressiert. Expertenvorträge, Diskussionsrunden, Workshops und interaktive Sessions liefern konkrete Lösungsansätze und erfolgsrelevante Impulse für den Arbeitsalltag. Elektromobilität im Fokus „Strategien rund um die Elektrifizierung von Flotten sind nach wie vor wichtige Themen in den Unternehmen. Flottenbetreiber finden auch hierzu Impulse und Antworten aus den verschiedensten Perspektiven“, so Wuttke. Die Elektrifizierung gewerblicher und kommunaler Flotten ist und bleibt ein zentrales Top-Thema. Das Fachprogramm zeichnet sich durch unmittelbare Praxisrelevanz aus: Viele der vorgestellten Lösungen lassen sich direkt in bestehende Prozesse integrieren. Damit setzt die Veranstaltung erneut Maßstäbe für die Zukunft des Fuhrpark- und Mobilitätsmanagements. Welche Bundesförderungsprogramme für die Ladeinfrastruktur gibt es zurzeit und wie entwickelt sich die Mobilität in kommunalen Unternehmen? Diese und viele weitere Fragen werden in Vorträgen behandelt. Darüber hinaus berichten Verantwortliche offen über Praxiserfahrungen mit E-Lkw, Herausforderungen bei Ladeinfrastruktur und Reichweiten sowie über Total Cost of Ownership und Fördermöglichkeiten. Dabei steht der Austausch von authentischen Erfahrungswerten aus der täglichen Umsetzung an erster Stelle. Networking auf höchstem Niveau Neben dem Wissens- und Erfahrungstransfer ist „Flotte! Der Branchentreff“ vor allem eine Plattform für intensives Networking. Fuhrparkentscheider, Flotten- und Mobilitätsmanager, Personal-, Verwaltungs- und Einkaufsleiter sowie Geschäftsführer treffen hier auf führende Anbieter und Dienstleister der Branche. Die große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Besucher bietet zusätzlichen Raum für persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Ergänzt wird das Angebot durch ein Fullservice-Catering während der Messetage sowie Ehrengast und Musiker Smudo von den „Fantastischen Vier“, der auch seit vielen Jahren im Motorsport aktiv ist. Kein Wunder, dass das Credo vieler Verantwortlicher ist: Wer die Zukunft der betrieblichen Mobilität aktiv mitgestalten möchte, kommt an „Flotte! Der Branchentreff“ 2026 nicht vorbei. Die Highlights von „Flotte! Der Branchentreff“ auf einen Blick • Umfangreiches Fachprogramm: Vorträge, Workshops und Round-Tables • Weiterbildungs-Bescheinigungen und neutrale Zertifikate • Messebesuch mit rund 400 Ausstellern aus der Fuhrpark-Branche auf über 30.000 Quadratmetern • Musik-Ikone Smudo steht für Fotos und Gespräche zur Verfügung • Große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Be-sucher inklusive • Fullservice-Catering inklusive (Business-Frühstück, Mittags-Buffet, Nachmit-tags-Snack, Getränke, Naschereien) • Shuttle-Service zu ausgewählten Hotels nach Vorbuchung, Offizieller Flughafenbus direkt zur Messe, direkte U-Bahn-Anbindung zum Hauptbahnhof (U78)
Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem
2026/02/13
Was Sie erfahren: Warum Elektromobilität das bestehende Ökosystem fundamental verändert Welche Rolle Batterie-Management für Restwerte und Wirtschaftlichkeit spielt Warum längere Laufzeiten und Multicycle-Modelle an Bedeutung gewinnen Welche strategischen Herausforderungen chinesische Hersteller im europäischen Markt haben Wie Software Produktionskosten, Servicequalität und Kundenerlebnis beeinflusst Welche neuen Kompetenzen (Chemie, IT, Datenanalyse) im Mobilitätsumfeld erforderlich werden Warum Unternehmen heute parallel operativ handeln und strategisch neu bauen müssen Im Interview: Dr. Markus Collet Das Thema Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem – strategische Implikationen für Fuhrpark & Mobilität Die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist weit mehr als ein Technologiewechsel. Im Gespräch mit Dr. Markus Collet, Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform bei Corporate Value Associates**, wird deutlich: Elektromobilität verändert das gesamte Ökosystem der automobilen Wertschöpfung – von der Produktion über Finanzierung und Leasing bis hin zu After Sales, Restwertmanagement und Recycling. Während Elektrofahrzeuge bislang häufig als „ergänzende Technologie“ betrachtet wurden, rückt mit zunehmender Marktdurchdringung die wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Fokus. Hersteller und Leasinggesellschaften müssen künftig nicht nur Fahrzeuge produzieren, sondern profitabel betreiben, servicieren und im Zweit- und Drittzyklus managen. Ein zentrales Thema ist dabei die Batterie. Sie ist kein klassisches mechanisches Bauteil, sondern ein chemisches System – mit entsprechend neuen Anforderungen an Know-how, Bewertung, Wartung und Restwertprognose. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Second Life, Recycling und Multicycle-Nutzung. Ein weiterer entscheidender Faktor ist Software. Sie entwickelt sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal zwischen Herstellern. Over-the-Air-Updates, telematikgestützte Fehlerdiagnose, datenbasierte Serviceprozesse und digitale Plattformen verändern Produktionslogik, Kundenbeziehung und After-Sales-Strukturen grundlegend. Auch im internationalen Wettbewerb zeigen sich Unterschiede: Chinesische Hersteller verfügen über hohe Kompetenz in Produkttechnologie, stehen jedoch im europäischen Markt vor Herausforderungen im Flottenmanagement, bei Restwertstabilität und Serviceinfrastruktur. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Neben der operativen Steuerung bestehender Flotten müssen strategische Weichen für 2030 gestellt werden – insbesondere in den Bereichen IT-Plattformen, Partnerschaften, Ladeinfrastruktur, Kostenkontrolle und Asset-Management. Das Interview basiert auf dem ausführlichen Gespräch mit Dr. Collet. Zum Interviewpartner Dr. Markus Collet Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform Corporate Value Associates – Paris/Berlin Markus Collet leitet den Bereich Automobil-Mobilität bei Corporate Value Associates. Er verfügt über umfassende Expertise entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus und der langfristigen Entwicklung automobiler Wertschöpfungsketten. Darüber hinaus berät er Private-Equity-Gesellschaften bei Investitionen im Automobilsektor und verfügt über fundierte Erfahrung im Leasinggeschäft sowie im Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle.
BBM Mobility Survey: Erkenntnisse zur Pendlermobilität
2025/12/12
Was Sie erwartet Die wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025. Was Arbeitgeber mit den Daten anfangen können. Wo die größten Herausforderungen für die betriebliche Mobilität in den kommenden Jahren liegen! Was man als Unternehmen als erstes tun sollte. Welche Rolle Arbeitgeberangebote wie Jobtickets, Dienstradleasing oder Mobilitätsbudgets spielen. Interviewpartner: Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität. Weitere Informationen –> Mehr zum Mobilitätsverband –> Zum BBM Mobitlity Survey. –> Die nächste Nationale Konferenz für Betriebliche Mobilität im November 2026 Im Interview: Axel Schäfer Das Thema Wie bewegen sich Deutschlands Beschäftigte heute? Welche Mobilitätsangebote wünschen sie sich – und warum bleibt das Auto trotz aller Veränderungen so dominant? Im Rahmen unserer aktuellen Themen-Radio-Folge sprechen wir mit Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität (BBM), über die wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025. Im Interview erklärt Schäfer, wo die größten Herausforderungen für Arbeitgeber liegen, welche Trends den Mobilitätsmarkt in den kommenden Jahren prägen werden und warum Mobilität längst ein strategischer Faktor für Unternehmen ist. Die Ergebnisse zeigen: Die Menschen sind bereit für nachhaltige Mobilität – aber Infrastruktur, ÖPNV und betriebliche Angebote müssen deutlich besser werden. +++ Weg zur Arbeit: Viele Menschen sind bereit für nachhaltigere Mobilität – aber es hakt noch Auto weiterhin das meistgenutzte Verkehrsmittel / Grund: Fehlende Rahmenbedingungen und etwas Bequemlichkeit / Mitarbeitende fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber /  Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) hat die Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025 auf der Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität (#NaKoBeMo®) in Heidelberg vorgestellt. Die Daten wurden zum dritten Mal erhoben. Insgesamt haben 2.986 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen in Deutschland teilgenommen. „Die Studie liefert ein aktuelles Stimmungsbild zur beruflichen Mobilität, zu Pendelwegen, Dienstreisen, Home-Office und den Erwartungen der Mitarbeitenden an Arbeitgeber und Mobilitätsangebote“, unterstreicht Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM. „Mit dem BBM Mobility Survey 2025 liegt nun eine belastbare, branchenübergreifende Datenbasis vor – eine Chance, die Mobilitätswende in Unternehmen tatsächlich voranzutreiben“, ergänzt Marc Odinius, CEO der Dataforce Verlagsgesellschaft für Business Informationen mbH, der mit seinem Team die Studie erhoben hat. Wichtige Ergebnisse auf den Punkt gebracht Spannend ist, dass der durchschnittliche Arbeitsweg rund 20 Kilometer beträgt. Über 80 Prozent der Mitarbeitenden wohnen 30 Kilometern oder weniger entfernt zum Arbeitgeber, 25 Prozent aller Befragten müssen sogar nur maximal 5 Kilometer bis zur Arbeitsstelle zurücklegen. Im Schnitt brauchen die Mitarbeitenden 29 Minuten von Tür zu Tür. „Da müssten doch Alternativen zum Pkw durchaus Chancen haben. Die Wahl der Mobilität wird allerdings stark beeinflusst durch Faktoren wie Lage des Wohnorts, Unternehmensgröße und der Möglichkeit zur Nutzung von Home-Office“, sagt Schäfer. Der Pkw bleibt dominant: Der Arbeitsplatz ist für die meisten Menschen nach wie vor am besten mit dem Pkw zu erreichen und bleibt mit fast 70 Prozent das meistgenutzte Verkehrsmittel bei Arbeitsweg und Dienstreisen. Alternative Verkehrsmittel scheitern oft an strukturellen Rahmenbedingungen. Der Pkw bleibt mit großem Abstand führend – insbesondere in ländlichen Regionen. Selbst bei innerstädtischem Umfeld bleibt der Pkw für viele erste Wahl. Dienstwagen (noch) kein Auslaufmodell: Allerdings ist die Relevanz des Dienstwagens leicht gesunken (das Jobticket wird als wichtigeres Mobilitätsangebot empfunden), wobei hier jedoch das Alter der Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle spielt. Interessant: je jünger die Befragten sind, desto mehr wert wird noch auf einen Dienstwagen gelegt. „Ich war überrascht, das die Gen Z – die 18 bis 30-jährigen – mit 44 Prozent die Wichtigkeit von Autos am höchsten einschätzten“, so Odinius. Arbeitsmodelle im Wandel: Mitarbeitende mit Home-Office-Möglichkeiten nehmen einen deutlich längeren Arbeitsweg in Kauf. 77 Prozent der Mitarbeitenden nutzen Home-Office, wenn Sie die Gelegenheit dazu haben. Unternehmen kehren dennoch zunehmend zu Präsenz zurück. 14 Prozent der Mitarbeitenden verzichten freiwillig darauf, zuhause zu arbeiten; 6 Prozent erhalten dazu keine Erlaubnis des Arbeitgebers. Flexible Arbeitszeiten sind bei zwei Dritteln der Mitarbeitenden möglich. Bei knapp einem Drittel der Befragten ist berufsbedingt kein Home-Office möglich, insbesondere in kleinen Betrieben ist das oft keine Option. Arbeitgeberattraktivität: Mitarbeitende fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber. Viele Beschäftigte wünschen sich Jobtickets, Dienstradleasing, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und flexible Mobilitätsbudgets. Die Studienergebnisse zeigen, dass der Umgang des Arbeitgebers mit betrieblicher Mobilität bei der Arbeitgeberwahl zunehmend Bedeutung gewinnt. Mobilitätsangebote sind insbesondere für jüngere Mitarbeitende ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl. Bereitschaft zur Veränderung: Etwa ein Viertel der Beschäftigten möchte sein Mobilitätsverhal­ten künftig nachhaltiger gestalten. Doch obwohl Nutzung und Interesse an Fahrrad, E-Bike, ÖPNV und E-Fahrzeugen steigen, findet der Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsformen nur langsam statt. Die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit ÖPNV oder Rad wird häufig als unzureichend bewertet – selbst in Großstädten. Manche geben zu, dass sie öfters aus Bequemlichkeit nicht das Fahrrad nehmen. Fazit: Dennoch sehen wir eine spürbare Nachfrage nach Alternativen. Was Unternehmen jetzt tun müssen Mobilitätsmanagement gewinnt insgesamt weiter an strategischer Bedeutung – sowohl im Hinblick auf Nachhaltigkeit als auch auf Arbeitgeberattraktivität. Die Studienergebnisse sind für die Entwicklung des eigenen Mobilitätsmanagements oder die Beratung von Unternehmen nützlich. „Die Ergebnisse zeigen klar: Die Mobilität von Mitarbeitenden steht im Wandel – aber der Wandel ist langsamer, als häufig angenommen“, erklärt Schäfer. „Viele Menschen sind bereit für nachhaltigere Mobilität, aber solange Infrastruktur, Angebote und Rahmenbedingungen nicht stimmen, bleibt das Auto das Mittel der Wahl.“ Für Unternehmen bedeutet das: Mobilität darf nicht länger als bloßer Kosten- oder Komfortfaktor betrachtet werden. Vielmehr muss sie als strategische Größe verstanden werden – mit Auswirkungen auf Arbeitgeberattraktivität, Nachhaltigkeit und Kostenstruktur. Forderung an Arbeitgeber und Politik „Viele Unternehmen sind sich ihrer Vorreiterrolle bewusst und arbeiten intensiv an passenden Lösungen für ihre individuelle Situation“, so Schäfer. Der BBM ermutigt und unterstützt Unternehmen seit vielen Jahren, Mobilitätsstrategien neu zu denken und moderne Angebote bereitzustellen – von Mobilitätsbudgets über Diensträder bis hin zu Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Zugleich appelliert der Verband an die Politik, Rahmenbedingungen und Infrastruktur konsequent auszubauen, damit nachhaltige Mobilität für alle funktioniert. Attraktive Lösungen bei der Mobilitätsinfrastruktur und verbesserte Bedingungen für Fahrradfahrer sind die wichtigsten Hebel, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Hier muss die Politik Zeichen setzen und Hand in Hand mit Betrieben voran gehen. Zur Studie Der BBM Mobility Survey wird seit mehreren Jahren durchgeführt. Das Marktforschungsinstitut Dataforce verantwortet die Datenerhebung im Auftrag des BBM. Ziel ist es, ein realistisches und aktuelles Bild der beruflichen Mobilität in Deutschland zu zeichnen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Unternehmen, Politik und Interessierte erhalten damit eine fundierte Basis, um Mobilitätsstrategien gezielt weiterzuentwickeln. Die vollständige Studie mit allen Ergebnissen und Detailauswertungen können Sie ab sofort bestellen: https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-mobility-survey-2025.html Mitglieder des BBM erhalten eine kostenlose Kurzversion der Studie sowie vergünstigte Konditionen für die Vollversion
Von der Car-Policy zur Mobility-Policy
2025/11/21
Was Sie erwartet Warum sich Unternehmen mit Mobilitätsmanagement auseinandersetzen sollten.Woraus eine Car-Policy besteht und wer über eine verfügen sollte.Warum es jetzt an der Zeit ist, sie grundsätzlich zu überdenken und zur Mobility-Policy weiterzuentwickeln.Welche Chancen, aber auch Konflikte daraus in der Praxis entstehen.Was die wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Wandel von der Car-Policy zur Mobility-Policy sind – und wo Unternehmen häufig scheitern.Interviewpartner: Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität e. V., Mannheim.Weitere Informationen--> Mobilitätsverband--> Nationale Konferenz für betriebliche Mobilität--> Video-Podcast "Müller & Prinzing" mit vielen weiteren wichtigen Impulsen! Im Interview: Marc-Oliver Prinzing Das Thema Unternehmen stehen vor einem Mobilitätswandel – weg von von der reinen Fokussierung auf den klassischen Dienstwagen, hin zu einer umfassenden Mobility-Policy, die alle Verkehrsmittel und Mitarbeitergruppen einbezieht.Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität (BBM), erklärt im Gespräch, wie dieser Wandel gelingen kann, welche Stolpersteine es gibt und warum Mobilität immer stärker Teil der Unternehmenskultur wird.Ein Gespräch über Verantwortung, Chancen – und den Mut, Mobilität neu zu denken.VeranstaltungsempfehlungÜber gutes Mobilitätsmanagement und die #NaKoBeMo® haben wir bereits im letzten Jahr berichtet. Wer Marc-Oliver Prinzing Live zu dem Thema hören will, der kann das am 25. und 26. November bei der 4. Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität in Heidelberg in die Tat umsetzen.Warum diese Themen jetzt wichtig sindDie NaKoBeMo® 2025 zeigt, wie Mobilitätspolitik, Technologie und Unternehmenskultur zusammenspielen müssen, damit Mobilitätskonzepte wirksam werden – ökonomisch, ökologisch und sozial. „Eine Mobility-Policy richtet beispielsweise Mobilität an den Bedürfnissen des Unternehmens und Interessen der Menschen im Unternehmen aus. Sie verbindet Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Fairness für alle Beteiligten“, sagt Prinzing.Der Mix aus steuerlichen Neuregelungen, Nachhaltigkeitszielen und wachsendem Kostendruck zwingt Unternehmen, Mobilität neu zu denken. Zu den Lösungen können auch Mobilitätsbudgets, intelligente Rahmenbedingungen, multimodale Angebote gehören. Datenbasierte Entscheidungen werden zu zentralen Werkzeugen eines modernen Mobi-litätsmanagements.Mitreden, mitnehmen, umsetzen. Die NaKoBeMo® ist die Leitveranstaltung für alle, die Mobilität im Unternehmen strategisch weiterentwickeln wollen. Von Best Practices bis zu neuesten Forschungserkenntnissen – in Heidelberg wird deutlich, wie nachhaltige und innovative Mobilität Realität wird und werden kann. Insbesondere Unternehmen, Kommunen und kommunale Betriebe, die die betriebliche Mobilität mit Blick auf die Zukunft verantwortungsvoll gestalten wollen, sollten die Konferenz nicht verpassen. Sie erhalten eine klare Orientierung zu Regulierung, Finanzierung und Technologiepfaden – von betrieblicher Mobilität bis zur Flotten- und Dienstreisepolitik.
30 Jahre erneuerbare Energien. Von Pionieren, Weltverbesserern und Banditen.
2025/10/24
Was Sie erwartet Warum einige Innovation schon vor 30 Jahren da waren und dennoch gescheitert sind.Welche Technologien für die Zukunft nachhaltiger Mobilität wichtig sein werden.Wie Elektromobilität auch in Deutschland erfolgreich werden könnte.Von welchen neuen Produkten Oliver träumt.Was die Automobilhersteller machen sollten.Interviewpartner: Oliver Lauter, Unternehmer, Innovator, Journalist, Auto-Kenner und -Enthusiast Im Interview: Oliver Lauter Das Thema Oliver Lauter ist seit über 30 Jahren Impulsgeber und Innovator im Automobilsektor. Schon Mitte der 1990er-Jahre beschäftigte er sich mit alternativen Antrieben, Biofuels und Hybridlösungen – lange bevor Nachhaltigkeit und Elektromobilität in aller Munde waren. Mit Projekten wie Biofuel24, Frittenfett-Umbauten, Weltrekorden im Hybrid-Bereich und neuen Batteriekonzepten zählt er zu den Pionieren der erneuerbaren Energien im Mobilitätssektor. Heute teilt er seine Erfahrungen als Experte, Visionär und Erzähler einer außergewöhnlichen Zeitreise durch drei Jahrzehnte nachhaltiger Mobilität.Weitere Informationen.Er blickt mit vielen Geschichten auf drei Jahrzehnte zurück, in denen er die Entwicklung nachhaltiger Mobilität hautnah miterlebt und auch selbst mitgestaltet hat. Von kuriosen Anfängen wie dem „Waschmaschinen-Hybrid“ über Frittenfett-Umbauten für ferne Länder bis hin zu High-Tech-Lösungen mit Natrium-Ionen-Batterien – seine Geschichte zeigt, wie viel Leidenschaft, Beharrlichkeit und auch Humor nötig sind, um Innovationen auf die Straße zu bringen.In dieser Episode erzählt Oliver also von Erfolgen, Rückschlägen, Pleiten und faszinierenden Menschen, die den Weg erneuerbarer Energien begleitet haben. Ein Podcast voller Anekdoten, technischer Meilensteine und der Frage: Was lernen wir aus 30 Jahren Pionierarbeit für die Zukunft?Weitere InformationenKontakt zu Oliver bei LinkedInMehr zu Manfred Sonntag bei VOX: Hybrid zum NachrüstenDie Galileo Salatöl-Rallye mit Oliver
E-Mobilität im Flottenmanagement - Zukunftstrends
2025/08/28
Was Sie erwartet Kostenvorteile von Elektrofahrzeugen im FlotteneinsatzHerausforderungen und Lösungen bei der Elektrifizierung von FuhrparksWarum die Firmenwagen von Führungskräften im Unternehmen eine Vorbildfunktion bei der Umstellung habenWelche Rolle Polestar bei Firmenkunden spielen möchte Interviewpartner: Pierre Mehlem, Head of Fleet Sales and Remarketing Polestar Deutschland Im Interview: Pierre Mehlem Das Thema Um ihre Fuhrparks und Flotten effizienter und nachhaltiger zu machen, suchen viele Unternehmen zunehmend Alternativen zum klassischen Verbrenner. Doch Deutschlands Fuhrparkelektrifizierung bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück. Fuhrparkverantwortliche fürchten hohe Investitionen bei der Umstellung auf BEVs und auch Mitarbeitende sind noch zurückhaltend. Gleichzeitig suchen Firmen, die bereits den Schritt in die E-Mobilität gegangen sind, nach zu ihren Mobilitätsbedürfnissen besser passenden Modellen und Möglichkeiten.Viele Fuhrparkverantwortliche stehen unter Druck – Klimaziele, Kosteneffizienz und Mitarbeiterbedürfnisse wollen unter einen Hut gebracht werden.Wie kann man das bewerkstelligen? Zu Gast bei Themen-Radio ist Pierre Mehlem, Head of Fleet Sales and Remarketing bei Polestar Deutschland. Mit ihm sprechen wir über Chancen, Herausforderungen und Zukunftstrends der E-Mobilität im Flottenmanagement. Als schwedische Marke für leistungsstarke Elektroautos möchte Polestar den Übergang zu einer nachhaltigen Zukunft beschleunigen und Unternehmen mit geeigneten Fahrzeugen und Dienstleistungen für Firmenkunden bei der Elektrifizierung unterstützen. Dafür hat sich das Unternehmen speziell auf Flottenkunden ausgerichtete Lösungen. Hören Sie selbst.Weitere InformationenVorteile für Flotten- und GeschäftskundenAnmeldung zum Polestar Fleet Event am Dienstag, 9. September im Polestar Space München: Hier
Methanol im Tank – Zukunft oder Nebenstraße?
2025/05/09
Was Sie erwartet Die Einsatzmöglichkeiten von MethanolOb E-Fuels und Wasserstofffahrzeuge langfristig eine Chance habenWelche Antriebsart sich in Zukunft durchsetzen wirdInterviewpartner: Prof. Dr.-Ing. Axel Pöhls, HAW Hamburg Im Interview: Prof. Axel Poehls Das Thema Methanol als Kraftstoff: Hype oder Hoffnung? Was Fuhrparkverantwortliche jetzt wissen sollten.In China ist es bereits Realität, in Europa sorgt es für Stirnrunzeln: Methanol als alternativer Kraftstoff für Pkw und Nutzfahrzeuge. Neue Entwicklungen – wie das sogenannte „Hyperhybrid“-Prinzip – versprechen hohe Reichweiten, geringe Emissionen und gewohnte Tankvorgänge. Doch was davon ist Zukunftsmusik – und was könnte für Flottenbetreiber heute schon relevant sein?In dieser Episode von „Fuhrpark & Mobilität“ spricht Prof. Dr. Axel Pöhls, Experte für nachhaltige Antriebskonzepte, über die technischen Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und die realen Chancen von Methanol im Flotteneinsatz.Du erfährst:• Wie Methanol als Kraftstoff funktioniert – und was es kann (und was nicht)• Ob Methanol für Fuhrparks eine sinnvolle Option sein kann• Warum China so weit vorne ist – und wie Europa reagieren müsste• Was das „Hyperhybrid“-Konzept bedeutet und wie realistisch es wirklich istEin klarer Blick auf ein unterschätztes Thema – mit vielen Aha-Momenten für alle, die beruflich mit Mobilität zu tun haben.Axel Pöhls ist Professor für Verbrennungsmotoren und Thermodynamik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Er beschäftigt sich schon viele Jahre mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten und ist einer der profiliertesten Experten für alternative Antriebstechnologien in Deutschland. Er berät Unternehmen, Kommunen und Flottenbetreiber in Fragen rund um die strategische Transformation ihrer Mobilitätssysteme. Als unabhängiger Kopf mit technischem Tiefgang und kritischem Blick hat er sich einen Namen gemacht – auch jenseits von Hypes und Marketingversprechen.________________________________________Weitere Folgen mit Prof. Dr.-Ing. Axel PöhlsAntriebe – Blick in die ZukunftChancen von Wasserstoff-Fahrzeugen
Tipp: Leasing-Rückgabe richtig gestalten
2025/04/05
Bei der Leasing-Rückgabe und dem Vertragsende gibt es oft Ärger. Worauf man achten muss und wie man viel Geld sparen kann, darüber sprechen wir mit Verkehrs- und Autorechtler Peter Rindsfus. Hören Sie selbst.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Fuhrpark und Mobilität Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Fuhrpark und Mobilität relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?