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Das letzte Stündchen

Werben im Podcast: Das letzte Stündchen

Dieser Podcast hat
76 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Elena Ibello
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/12/22
Neueste Episode
2026/10/01
Durchschnittsdauer
59 min.
Veröffentlichungsintervall
29 Tage

Beschreibung

Gespräche über das Sterben und den Tod. Und damit: übers Leben. Mit Menschen aus allen möglichen Lebensbereichen, die dazu etwas zu sagen haben. Denn, ja: Wir sollten übers Sterben reden. Weil wir schliesslich bis ganz zum Schluss leben wollen – und das so gut und so selbstbestimmt wie möglich. Elena Ibello führt die Gespräche (auf Schweizerdeutsch) mit ihren Gästen in der Hoffnung, damit andere zum Reden übers Sterben anzuregen. Und aus lauter Neugierde. Elena ist Mitherausgeberin verschiedener Bücher zum Thema. Unter anderem: "Zu Ende denken. Worte zum Unausweichlichen" (Wörterseh Verlag) oder "Reden über Sterben" (Sachbuchverlag rüffer & rub). Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Lebensende, Sterben und Tod, meist mit Fokus reden und schreiben darüber. Und nie, ohne das Lachen ganz zu vergessen. www.dasletztestuendchen.ch Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden, mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Weil das Themen sind, die uns bewegen. Willst du diesen Podcast unterstützen? www.onda-productions.ch

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Lieblingsfolge: Bestatter Gyan Härri über authentische Begegnungen
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Lieblingsfolge: Bea Brandenberger über den Verlust mitten im Leben
2026/08/30
Als Bea Brandenberger 42 Jahre alt ist, ist sie verwitwet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Zwei Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes erhält ihr Mann Rafael die Diagnose Hirntumor. Aus den erwarteten sechs Monaten werden sechs Jahre – Jahre zwischen Hoffnung, Angst und dem Wissen, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist. Bea erzählt, wie ihre Familie mit der Krankheit lebte, sich auf Rafaels Sterben vorbereitete und wie sie und ihre Kinder nach seinem Tod weiterleben. Zwei Jahre nach der Aufnahme schreibt uns Bea über ihr aktuelles Leben mit ihren zwei Kindern: «Die Tatsache, 24/7 die einzige Person zu sein, die alles hält, ist manchmal sehr herausfordernd. Es braucht Demut. … Ich kann weder doppelt geben noch mich aufteilen. Ich kann einfach ganz sein und bleiben – im Geben und im Teilen und für mich selbst.» Danke, Bea.
Lieblingsfolge: Pascal Haag über den Tod seiner Partnerin in jungen Jahren
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Dies ist eine Reprise! 💚 🎧 Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Pascal Haag, der darüber spricht, wie er seine Partnerin auf dem allerletzten Weg begleitet hat und mit diesem Verlust umgegangen ist.
Lieblingsfolge: Liliane Meier über das Leben ohne ihren Sohn
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«Ich empfand auch im schlimmsten Moment des Abschieds eine endlose, tiefe Liebe», sagt Liliane Meier. Sie ist Mutter, Yogalehrerin, Coach und Buchautorin. In dieser Folge spricht sie über den Tod ihres Sohnes Lou. Als dieser 10 Jahre alt war, starb er bei einem Autounfall. Ohnmacht war das erste Gefühl, das Liliane überwältigte, nachdem sie erfuhr, dass Lou ums Leben gekommen war. Grosse Ohnmacht und dann grosser Schmerz. Mit der Zeit wich die Ohnmacht Liebe, Demut und Dankbarkeit, die sie bis heute auch in der Trauer spürt. Dies ist eine Reprise! 💚 🎧 Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen.
Lieblingsfolge: Peter Schneider über Sterblichkeit
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💚 🎧💚 Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Peter Schneider: Der Psychoanalytiker, Satiriker und Autor Peter Schneider spricht in diesem «letzten Stündchen» mit Elena Ibello über das Altwerden und die einzige Richtung, die das Leben zuverlässig nimmt: zu einem Ende hin. Ein inspirierendes, leichtfüssiges, aber in jedem Sinne ernst gemeintes Gespräch.
Live im Reusspark: #55 mit Karin Rippstein und Helen Schnider
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Ein Gespräch über Abschiede. Karin Rippstein, Fachexpertin Palliative Care, und Helen Schnider, Witwe und ehemalige Pflegefachfrau, reden mit Elena über die vielen Abschiede von der Diagnose bis zum Tod – und über die letzte Lebensphase in Pflegeheim und Hospiz.
Im Einsatz für Herzensbilder: #54-2 mit Laura Kissling
2026/03/07
Die Familienfotografin Laura Kissling engagiert sich seit der Gründung beim Verein Herzensbilder. Wenn ein Kind oder ein Elternteil schwer krank ist, schafft sie mit ihrer Kamera etwas, das später unschätzbar werden kann: liebevolle Erinnerungsbilder für Familien in einer Ausnahmesituation. Im Gespräch erzählt Laura Kissling, wie sie diese intensiven Begegnungen erlebt, was sie aus den vielen Einsätzen gelernt hat und warum sie Familien mitten im Sturm unterstützt.
Erinnerungen festhalten: #54-1 mit Mirjam Liechti
2026/03/01
In dieser Folge spricht Elena mit Mirjam Liechti über die Begleitung von Familien in Zeiten von Krankheit, Abschied und Trauer – und über die besondere Arbeit des Vereins Herzensbilder. Herzensbilder ermöglicht professionelle Erinnerungsfotografien für Familien, die ein Kind verlieren – oder einen Elternteil. Die Bilder entstehen in Ausnahmesituationen und werden für viele Angehörige zu einem bleibenden Anker. Dies ist die erste von zwei Folgen über die Arbeit von Herzensbilder. Die Fotografin Laura Kissling ist regelmässig für Herzensbilder im Einsatz und spricht in der zweiten Folge über ihre Erfahrungen.
Vorsorgen statt Nachsehen: #53 mit Sarah Parrini und Dagmar Dörig
2026/01/31
Die beiden Juristinnen Sarah Parrini und Dagmar Dörig klären auf über Fragen, die im Todesfall in der Schweiz beschäftigen. Sie führen eine eigene Kanzlei und haben es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Frauen zu begleiten und unterstützen. Sarah und Dagmar regen dazu an, vorzusorgen und zeigen, dass auch bei dieser eher nüchternen Seite des Themas viel Empathie und Fingerspitzengefühl gefragt ist. Wie schön, gibt es Juristinnen wie sie, die dieses Gefühl haben! Dies ist eine bezahlte Partnerschaft mit der Rosenhof Legal GmbH.
Bonustrack zu #52
2025/12/31
Céline Humm liest aus ihrem Buch «Suizid – Reden wir darüber» ein Brief an ihre verstorbene Mutter. Bonustrack zur Folge #52, in der Céline mit Elena darüber spricht, wie sie mit dem Suizid der Mutter umgegangen ist und warum es ihr so wichtig ist, dass wir mehr über Suizid reden.
Über Suizid reden : #52 mit Céline Humm
2025/12/31
Céline Humm war 34, als ihre Mutter sich das Leben nahm. Seither ist nichts mehr wie vorher. Trotz des Unfassbaren, trotz der Trauer lebt Céline das volle Leben – mit Haut und Haar. Um mit ihrer Geschichte einen guten Umgang zu finden, begann sie bald nach dem Tod ihrer Mutter, mit anderen Menschen zu reden, die einen Suizid im Umfeld erlebten. Entstanden ist daraus das Buch «Suizid – Reden wir darüber». Es ist ein wichtiges Buch, das Hinterbliebenen eine Stimme gibt und gleichzeitig jene aus dem Schatten holt, die erst auf den zweiten Blick mitbetroffen sind. Ein Buch, das der Sprachlosigkeit und dem Schweigen über Suizid etwas entgegensetzt. Eines, in dem die ganze Palette der Gefühle Platz findet und das es gleichzeitig schafft, Hoffnung und Dankbarkeit zu verbreiten. So wie dieses Gespräch mit Céline. Danke.
Live im Krematorium Nordheim: #51 mit Celina Schneider
2025/11/29
Live-Gespräch mit der Bestatterin Celina Schneider im Krematorium Nordheim Zürich. Host: Elena Ibello
Wenn Männer trauern: #50 mit Thomas Feldmann
2025/10/31
Wie trauern Männer? Wie prägen unsere Vorstellungen von Männlichkeit den Umgang mit Verlust? Elena Ibello spricht mit dem Therapeuten und Trauerbegleiter Thomas Feldmann über den Umgang mit Verlust, über Rollenbilder – und darüber, wie sich Trauer zeigen darf.
Abschied von Tabus : #49 mit Gian-Marco Schmid (Gimma)
2025/10/07
Elena Ibello spricht mit Gian-Marco Schmid, früher bekannt als Rapper Gimma, heute Autor. Nach dem Tod seiner suchtkranken Mutter hat er das Buch «Abschiede von Mutter» geschrieben. Ein Gespräch über Tabus rund um Sucht und Trauer, über das Schreiben als Verarbeitung. Und naütrlich übers Sterben und das Leben überhaupt.
Leben erzählen : #48 mit Schriftstellerin Doris Büchel
2025/08/30
Die Schriftstellerin Doris Büchel spricht mit Elena Ibello über die Erfahrungen, die sie macht, wenn sie die Würdezentrierte Therapie bei unheilbar kranken Menschen anwendet. Sie erzählt vom Zuhören, vom Erinnern und Würdigen. Davon, wie diese Arbeit sich auf ihr eigenes Schreiben auswirkt und wie es zum aktuellen Buch gekommen ist. Einer persönlichen, literarischen Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, die leicht und tief zugleich ist.

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