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NachwuchsFragen. Der Podcast zu dem, was nach der Promotion wichtig ist

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Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/02/11
Neueste Episode
2026/09/03
Durchschnittsdauer
33 min.
Veröffentlichungsintervall
81 Tage

Beschreibung

Die Podcast-Reihe der Graduiertenakademie der Leibniz Uni Hannover stellt Fragen vom ‚wissenschaftlichen Nachwuchs‘ und auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit wechselnden Gästen sprechen wir über Anstellungsarten, Qualifizierungswege und alles, was wichtig ist in der Zeit nach der Promotion und vielleicht vor der Professur. Die „NachwuchsFragen“ sind also eine Art Handbuch, nur kürzer und für die Ohren. Wer an dieser Stelle weitere Fragen beantwortet wissen möchte, darf uns gern Bescheid geben. Ansonsten wünschen wir angeregtes Zuhören – los geht’s!

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Wenn die Professur auf sich warten lässt. Späte Postdocs im Wissenschaftssystem - im Gespräch mit Mirjam Müller
2026/09/03
Mit Abschluss der Habilitation, der Nachwuchsgruppenleitung oder der Juniorprofessur ist sie da, die wissenschaftliche Qualifikation für eine Professur. Und dann? Warten? Für viele Postdocs beginnt nun eine besonders heikleund wenig beachtete Phase: Bewerbungen schreiben, Drittmittel einwerben, Vertretungsprofessuren übernehmen – und hoffen, dass irgendwann die entfristete Stelle kommt. Eine Warteschleife, die nicht selten mehrere Jahre dauert und in der vieles auf dem Spiel steht. Was macht diese Phase mit den Betroffenen? Was hilft, sie durchzuhalten? Und wie können Hochschulen und Personalentwickler*innen dabei besser unterstützen? Dazu ist dieses Mal Mirjam Müller im Gespräch, ausgewieseneExpertin für akademische Personalentwicklung und Karriereförderung an der Universität Konstanz. Grundlage ist eine Studie aus Konstanz, die im Sommer 2025 veröffentlich worden ist – und zugleich ist diese Podcast-Episode ein umfangreicher Ratgeber für alle, die sich in dieser Warteschleife befinden oder Wissenschaftler*innen darin begleiten. Hört gern rein!   Struktur der Folge: 00:00. Intro und Einführung ins Thema 02:39: Studie an der Universität Konstanz – Hintergrund, Zweck und Vorgehen 06:30: Zentrale Ergebnisse 09:38: Geschlechterverteilung in der späten Postdoc-Phase laut Studie 11:25: Eine lange Zeit nach der Qualifikation 14:10: Einschätzungen zur Qualifikation in habilitationsstarken Fächern 15:48: Herausforderungen und Besonderheiten in de Post-R3-Phase 19:33: Der „Fünf-Jahre-Effekt“ 20:40: Netzwerkaufbau und -pflege 24:40: Drittmittel & Weiterentwicklung der eigenen Forschung 25:08: Kompetenz zu Berufungsverfahren 27:08: Resilienzstärkung 27:54: Plan B 33:19: Vier Schritte aus Coachingsicht 36:03: Abschlussempfehlungen 36:50: Bücher von Mirjam Müller 38:09: Schluss und Outro   Literatur: Müller, Mirjam (2017), Karriere nach der Wissenschaft:Alternative Berufswege für Promovierte, Campus. Grewe, Oliver/Müller, Mirjam (2020), Wissenschaftsmanagement als Beruf: Strategien für den Einstieg, Campus. Müller, Mirjam (2023), Bewerben auf Juniorprofessuren undProfessuren: Strategien für die ersten Berufungsverfahren, Campus. Müller, Mirjam (20243), Promotion – Postdoc –Professur: Karriereplanung in der Wissenschaft, Campus. Müller, Mirjam (2025),From PhD to Professorship: A Practical Guide to Academic Careers in Germany (English Edition), utb.
Publizieren mit Open Access
2026/03/20
Die erste Folge in diesem Frühling adressiert ein Thema, das auch schon und gerade für Early Career Researchers hochgradig wichtig ist: das Publizieren und hier das Publizieren mit Open Access. Von der Entstehung von Open Access bis hin zu verschiedenen Publikationsmöglichkeiten spannen wir hier das Themenfeld recht groß auf. Dabei behandeln wir Fragen wie: Welche Zugangswege gibt es zu Open Access-Publikationen, welche Kosten entstehen und wie kann ich bei der Finanzierung unterstützt werden, welche Lizenzen sind empfehlenswert? Wie unterscheide ich außerdem gute von den genannten unseriösen Zeitschriften (=predatory journals) und wie platziere ich meine Open Access-Artikel? Aber auch die Frage, wie und wann Open Access entstanden ist, welche Vorteile dies mit sich bringt und was es überhaupt mit DEAL auf sich hat, besprechen wir mit Dr. Deborah Sielert, Beraterin für Open Access und wissenschaftliches Publizieren an der TIB (=Technische Informationsbibliothek, Leibniz-Informationszentrum, Technik und Naturwissenschaften, Universitätsbibliothek), in dieser Folge. Wir wünschen entspanntes Zuhören!    Kapitelmarken: 00:00   Intro 00:30   Einleitung 03:50   Was ist Open Access? Nutzungsrecht und anderes 06:35   Entstehung von Open Access & Wofür steht DEAL? 09:40   Article processing charges 11:05   Hintergrund von DEAL und Elsevier 13:30   Open Access-Zugangswege 17:00   Auswahl und Vorgehen beim Publizieren in geeigneten Zeitschriften, B!son-Tool, DOIJ 19:00   Peer Review & Impact-Faktoren, Reputationsmechanismen & Publikationsdruck 22:30   Wie erkenne ich Predatory Journals? 27:09   Kosten & finanzielle Unterstützung beim Publizieren mit Open Access 30:13   Open Access-Lizenzen 33:45   umfangreiche Angebote der TIB 34:10   das Finden und Sichtbarmachen von Open Access-Publikation 39:00   das Repositorium der LUH & Zweitveröffentlichung 3946    Was hätte unsere Gästin gern schon in der Promotion gewusst?    Shownotes: Beratung und Information zu Open Access-Publizieren an der TIB: https://www.tib.eu/de/publizieren-archivieren/beratung-und-information/open-access B!SON (Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften): https://service.tib.eu/bison/ Open Access Policy der LUH: https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/profil/leitbild-und-strategien/forschung/open-science/open-access/open-access-policy Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover: https://repo.uni-hannover.de/home open-access.network: https://open-access.network/startseite Directory of Open Access Journals: https://doaj.org/ ThinkCheckSubmit (Checkliste für Seriösität von Zeitschriften): https://thinkchecksubmit.org/ Selbstlernkurs zu Predatory Publishing: https://service.tib.eu/toern/course/view.php?id=64
Von WiMis, Peers und Gefühlsguides für die wissenschaftliche Karriere. Ein Gespräch zur Ratgeberliteratur
2025/11/11
Der zweite Teil unserer Doppelfolge zur Ratgeberliteratur für wissenschaftliche Laufbahnen thematisiert eine (nicht vollständige) Reihe an Ratgebern der letzten zehn Jahre. Im Gespräch mit Dr. Jessica Wilzek, sehe ich mir als Gastgeberin – und wie Jessica Wilzek als Literatur- und Kulturwissenschaftlerin – die verschiedenen Aufbauten, Zielgruppenansprachen und Narrative verschiedener Ratgeber an. Darin kommen wir auf unterschiedliche Textsorten, aber auch auf die wichtige Frage, warum, wann und wozu solche Ratgeberbücher in die Hand genommen werden können. Kleiner Spoiler: „How to wimi“, mit dessen Autoren ich in der ersten Folge ein Gespräch geführt habe, kommt natürlich auch vor. Alle anderen genannten und besprochenen Titel finden sich in den Shownotes…    Kapitelmarken:  00:00 Intro 00:30 Einleitung 01:56 Welcher Ratgeber hätte in der Promotion geholfen? 04:00 Ratgeber Promotion von ZEIT Campus 06:03 weitere Ratgeber im Überblick, vor allem Promotion– Postdoc – Professur, How to wimi und Survival Guide Wissenschaft 16:10 Gleichzeitigkeit von strategischer Karriereplanung und Offenheit für Alternativen 19:43 Gegenbeispiele 21:55 Wann und wozu verwenden wir Ratgeber zu wissenschaftlichen Karrieren? 25:31 Imposter-Phänomen, implizites Wissen & kritischer Blick auf das System Universität 27:21 fEMPOWER-Ratgeber 28:20 #95vsWissZeitVG – kein Ratgeber, aber wichtig 31:10 Gratwanderung zwischen ehrlicher Information und dem Mutmachen von Ratgeberbüchern (und Beratenden) 31:50 Rückblickend: Hätten die Ratgeber Mut zum Postdoc gemacht? 35:16 Machtverhältnisse an Universitäten & Schluss  36:09 Outro   Shownotes:  Angenendt, Holger/Willicks, Freya, How to WiMi. Der Ratgeber für wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, transcript (=utb), 2024.  Bahr, Amrei/Eichhorn, Kristin/Kubon, Sebastian, #95vsWissZeitVG. Prekäre Arbeit in der deutschen Wissenschaft, Büchner-Verlag, 2021. Eichhorn,Kristin, „Ratgeber für die wissenschaftliche Karriere – taugen die was?“, in: Soziopolis – Gesellschaft beobachten, 23.10.2024.  Haller, Reinhold, Die Entscheidung. Ein Ratgeberroman über akademische Berufswege, UVK (=utb), 2022. Meckenstock, Rainer, Wie macht man Karriere in der Wissenschaft, Springer, 2018.  Müller, Mirjam, Promotion – Postdoc – Professur. Karriereplanung in der Wissenschaft, 3., aktualisierte und erweiterte Auflage, Campus, 2025. Noeske, Kai/Rott,Benjamin/Hille, Katja, Survival Guide Wissenschaft. (Über-)Lebenstipps für akademische Karrieren, Springer, 2023.  Scholz, Anna-Lena (Hrsg.), Ratgeber Promotion. Der Weg zum Doktortitel: Von der Themenfindung bis zur Verteidigung, ZEIT Campus & Klaus Tschira Stiftung, 2024/2025. Schriever, Carla, et al., fEMPower. Ratgeber für angehende Wissenschaftlerinnen, wbv (=utb), 2021.
Ratgeber zu wissenschaftlichen Karrieren: How to wimi
2025/10/09
Diese Folge ist der erste Teil unserer Doppelfolge zu Ratgebern für wissenschaftliche Karrieren. Darin beschäftigen wir uns mit einem dieser Ratgeber, dem jüngsten der so zahlreichen, die in den letzten fünf bis zehn Jahren im deutschsprachigen Raum erschienen sind: „How to wimi. Der Ratgeber für wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ (2024). Im Interview mit den beiden Autoren, Freya Willicks und Holger Angenendt, sprechen wir über die Ziele, Struktur und besondere, hervorhebenswürdige Aspekte des Buches – und sprechen eine klare Empfehlung aus.  Die ganze Einordnung des Buches in das Genre ‚Ratgeber für wissenschaftliche Karrieren‘ kommt dann im zweiten Teil unserer Doppelfolge… . Für den Moment danken wir unseren Gästen für das Gespräch und wünschen viel Freude beim Zuhören!   Kapitelmarken: 00:00: Intro 00:30: Begrüßung und Vorstellung 02:00: „How to Wimi“ als Peer Ratgeber? 04:44: Von der Idee zur Umsetzung 06:45: Unterschied zu anderen Ratgebern 10:54: Rollenfindung in der Wissenschaft und Imposter-Syndrom 16:11: Karriereplanung in der Postdoc-Phase 22:10: Persönlicher Weg nach der Promotion 24:45: Wann und wie den Ratgeber nutzen? 26:29: Empfehlungen 29:03: Fazit 30:10: Outro Links: https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838563329 https://howtowimi.de/
Von einem ERC Starting Grant zur Professur. Interview mit Prof. Dr. Catherine Herfeld
2025/09/04
Mit dieser Folge haben wir unseren kleinen Schwerpunkt zuwichtigen Förderformaten in der Postdoc-Zeit fortgesetzt – und uns dieses Mal mit der ERC-Förderung, allen voran dem Starting Grant, beschäftigt. Dazu war Prof. Dr. Catherine Herfeld unser Interviewgast. Sie ist ERC Starting Grantee und gleichzeitig Professorin für Philosophie und Geschichte der Ökonomik an der Leibniz Universität. Mit ihr haben wir über den guten Zeitpunkt für die Bewerbung, die Dauer und das Prozedere der Bewerbung an sich gesprochen. Wir haben aber auch die wichtige Unterscheidung zwischen Qualifizierung für eine Professur und die Forschungsförderung  gesprochen, deren Instrumente häufig ja als Teil oder Ersatz der habil.äquivalenten Leistungen gesehen werden, und über die Wichtigkeit, das für einen selbst passende Förderinstrument – zur passenden und reifen Projektidee – zu finden. Das Gespräch hat große Freude gemacht, wir danken Frau Herfeld sehr für die angenehme und gleichzeitig klare Unterhaltung! Struktur der Folge: 00:00: Intro 01:08: Einstieg ins Thema 02:22: Bedeutung der ERC-Förderung für den Werdegang und der Werdegang an sich 06:10: Bewerbungsverfahren 14:10: Umfang der Förderung 16:23: Reflektion über positive Förderentscheidung 22:59: Bewerbung und Interview 25:40: Verteilung der Stipendien nach Fachgruppen 28:28: „Wege zur Professur“ oder: Wie wäre der Werdegang ohne ERC-Förderung weiterverlaufen? 34:33: Empfehlungen 38:10: Schlusswort 38:40: Outro   Und zuletzt eine Bitte: Aktuell und noch bis 15. September läuft eine Hörer*innenbefragung zu verschiedenen Wissenschaftspodcasts durch GESIS – das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Die spezifischen Hörer*innenfragen zu den „NachwuchsFragen“ finden sich unter folgendem Link: https://www.soscisurvey.de/wissenschaftspodcasts1/?podcast=nachwuchsfragen. Sehr gern teilnehmen – wir sind gespannt auf das Feedback, das wieder dem Podcast zugutekommen wird!
Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleitung – Fragen von der Antragstellung bis zur Einordnung als Karrieresprungbrett
2025/06/02
Für diese Folge haben wir ein ausführliches und aufschlussreiches Gespräch mit Dr. Carmen Becker geführt. Sie ist (befristete) Professorin und leitet eine Nachwuchsgruppe in der Religionswissenschaft, für die sie eine Emmy Noether-Förderung bei der DFG eingeworben hat. Wir haben uns dem Thema aus mehreren Perspektiven gewidmet: vom Thema und Aufbau der Nachwuchsgruppe über die Antragstellung bis hin zur Bedeutung der Emmy Noether-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften und besonders für die Karriere von Frau Becker. Dabei spielte auch eine Rolle, aus welchen Gründen Frau Beckers Nachwuchsgruppe an der Leibniz Universität angesiedelt wurde und welche nächsten Schritte durch die Emmy Noether-Förderung möglich sind und gegebenenfalls mit der Hochschulleitung verhandelt werden können. Obdie Förderung wirklich ein Karrierebooster sein kann, wird auch Frau Becker erst im Rückblick sagen können. In dieser Folge konnte sie jedoch bereits zahlreiche gute Einschätzungen, Empfehlungen und Einordnungen der vielen Siegel einer wissenschaftlichen Karriere geben. Viel Freude beim Zuhören!         Struktur: 00:00    Intro 00:30    Einstiegins Thema 01:55    Themaund Aufbau der Nachwuchsgruppenleitung 05:45    Unterschiede zur vorherigen Stelle und Rolle 07:15    Anlass,Durchführung und Unterstützung der Antragstellung 16:15    Entscheidung für die Leibniz Universität 19:35    Verhandlungen & Emmy Noether als Karrierebeschleuniger 24:15    Habilitation als Qualifikation für eine dauerhafte Professur 26:00    Emmy Noether in den Geistes- und Sozialwissenschaften 34:55    etwaiger Plan B 37:55    Empfehlungen 41:45    Schluss 42:05    Outro
Postdoc: Und nun?
2025/04/30
Was hätte ich vor oder beim Einstieg in die Postdoc-Zeit gern gewusst? Wie bewerten Postdocs, die schon ein paar Jahre dabei sind, ihren Einstieg und den weiteren Verlauf ihrer wissenschaftlichen Karriere? Und auf welchen wichtigen Aspekte kommt es ab der Postdoc-Zeit tatsächlich an? All das haben wir Postdocs einmal selbst gefragt. Mit dabei sind: Lena Greinke, Kerstin Schäfer und Heike Wadepohl sowie – als eine Ausnahme – Michèle Heurs als Professorin. Mit ihrer Hilfe haben wir eine etwas anders gelagerte Podcast-Episode produziert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Postdoc-Einstiegen herauszuarbeiten und aufzuzeigen, mit welchen neuen Herausforderungen – und auch Möglichkeiten! – die Postdoc-Zeit einhergehen kann. Viel Freude beim Zuhören – und wir freuen uns immer über Rückmeldungen oder Themenvorschläge für weitere Folgen!
A more fun and kind academia. Postdoc-Förderung in Graz, berufliche Kompetenzen für die Wissenschaftskoordination und Karriereempfehlungen. Im Gespräch mit Dr. Johanna Stadlbauer
2024/11/06
Wir waren so neugierig, was eine „fun and kind academia“ ist, dass wir Dr. Johanna Stadlbauer zu einem Gespräch eingeladen haben. Sie leitet das Postdoc Office an der Universität Graz und hat es von Grund auf mit aufgebaut. Ihre Aktivitäten und Angebote tragen alle ihre Handschrift - und das Motto der freundlichen Wissenschaft. Das Schöne daran ist: Postdocs werden per se als kompetent wahrgenommen. Grund genug für uns nachzufragen! In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Johanna über die Angebote des Postdoc Office, die von der Gratis-Pizza bis zur Fiasko-Party reichen. Wir sprechen aber auch über die Situation von Postdocs in Österreich im Allgemeinen, über Johannas Werdegang und ihre Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft sowie über ihr aktuelles Tätigkeitsprofil als Wissenschaftsmanagerin. Abschließend gibt sie wertvolle Tipps für alle, die den Weg in Wissenschaft und Forschung einschlagen wollen.   Kapitelmarken 00:00: Intro 00:31: Begrüßung, Anmoderation und Thema 02:15: Die Situation von Postdocs in Österreich und am Postdoc Office der Universität Graz 06:00: Arbeit des Postdoc Office 10:40: Das „Fiasco Fest“ als besonderes Aushängeschild 14:18: Werdegang von Johanna Stadlbauer 18:40: berufliche Stationen außerhalb von Wissenschaft und Forschung 24:00: aktuelle Tätigkeit und Tätigkeitsprofil 28:15: Empfehlungen an Promovierende und Postdocs 30:30: Abschied und Outro
Das neue German Postdoc Network. Entstehung und Ziele
2024/09/26
In dieser Folge haben wir mit gleich zwei Personen über ein Netzwerk gesprochen, das ganz am Anfang steht: das German Postdoc Network (GPN). Eine der Gründerinnen, Dr. Neele Meyer, und eine der Koordinatorinnen, Judith Münch, stellen das GPN vor – ein Netzwerk, das es bisher in der Form und in ganz Deutschland noch nicht gab. Beide Podcast-Gäste sprechen über die Gründe für die Entstehung des Netzwerks, die geplanten Angebote und die eigenen Aufgaben dabei. Sie geben zugleich allgemeine Empfehlungen an Postdocs und äußern den konkreten Wunsch, dass zahlreiche Postdocs im Netzwerk aktiv mitwirken mögen. Eine Kick-off-Veranstaltung in der dritten Septemberwoche hat den Startschuss gegeben, nun liegt der Ball bei den Postdocs selbst. Mit diesem Gespräch setzen wir uns über die Bandbreite an Themen – von der Idee über die Umsetzung bis zu den geplanten Angeboten – damit auseinander, was in der Postdoc-Förderung in Deutschland gut läuft und was noch fehlt. Das German Postdoc Network zielt darauf, diese Lücke zu schließen, auf lokale Angebote an den Universitäten hinzuweisen und eigene Regionalgruppen zu bilden, aber auch als eigenständiger politischer Akteur zu fungieren. Im Internet ist das German Postdoc Network ebenfalls zu finden, und zwar unter: https://germanpostdoc.net/. 00:30 Min.: Einleitung 01:18 Min.: Was ist das German Postdoc Network? 03:43 Min.: Mehrwert des Netzwerks gegenüber Postdoc-Förderung an Universitäten und      außeruniversitären Forschungseinrichtungen 06:00 Min.: Definition der Zielgruppe des GPN 07:55 Min.: Gründung des German Postdoc Network 11:09 Min.: Aufgaben des GPN-Koordinationsteams 14:32 Min.: Struktur des German Postdoc Network 16:41 Min.: Mitarbeit im GPN 19:30 Min.: Abschließende Empfehlungen und Wünsche an Postdocs 22:35 Min.: Schluss
Blackbox Peer Review?
2024/04/30
Mit der neuen Folge der „NachwuchsFragen“ haben wir ein kleines Minijubiläum: es ist die zwanzigste! Dazu passt, dass wir in dieser Folge das Thema aufgreifen, dem wir uns seit dem letzten Jahr von verschiedenen Seiten gewidmet haben – und das wir jetzt vielleicht etwas stärker zusammenfassen: Es geht um Peer Review allgemein in wissenschaftlichen Auswahlverfahren und -prozessen. Hierzu haben wir mit Dr. Oliver Grewe, Förderreferent der VolkswagenStiftung und zugleich selbständiger Trainer und Coach, gesprochen, über seine Erfahrungen mit und seine Expertise zu Peer Review. Wir versuchen, ein wenig Licht in die Blackbox des Peer Reviews zu bringen, und sprechen darüber, was Peer Review ist, wie es überhaupt entstanden ist und wie Wissenschaft sich auf peer-reviewte Auswahlprozesse als Standard zur Qualitätssicherung einigen konnte. Ihr bekommt aber auch jede Menge Einblicke in konkrete Peer Review-Prozesse, Tipps, wie Ihr mit Feedback und Rückschlägen in der Wissenschaft umgehen könnt und allgemeine Empfehlungen für die wissenschaftliche Laufbahn. Und auch die langen Arbeiten gegen Widerstände einer späteren Nobelpreisträgerin, die der Genforscherin und Entwicklungsbiologin Christiane Nüsslein-Volhard, kommt zur Sprache. Inhalt: 00:30 Min.: Einleitung 02:00 Min.: Was ist Peer Review? 03:15 Min.: Kosten-Nutzen-Relation 06:00 Min.: Wie ist Peer Review entstanden? 09:46 Min.: Was macht Peer Review mit Innovation, Interdisziplinarität oder risikobehafteter Forschung? 15:26 Min.: Matthäus-Prinzip & Unterscheidung zwischen individueller und systemischer Perspektive 17:50 Min.: Peer Review = Qualitätskontrolle & wissenschaftliche Aushandlungsprozess 22:38 Min.: Peer Review als Ausweis wissenschaftlicher Eignung & Umgang mit Feedback 30:40 Min.: Vorbereitung auf Auswahlprozesse & Einfordern von Feedback 38:25 Min.: Karriereempfehlungen 41:31 Min.: Outro
Wenn ein Physiker eine Heisenberg-Förderung bekommt.... . Im Gespräch mit Dr. Leon Karpa zur Förderlinie der DFG
2024/02/28
Dr. Leon Karpa, habilitierter Physiker an der Leibniz Universität, spricht in dieser Folge vor allem über seine aktuelle Drittmittelförderung, die Heisenberg-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er erzählt davon, welche Bedeutung die Förderung für ihn zum aktuellen Punkt in seinem Werdegang hat, wie das Antragsverfahren gelaufen ist und welche Alternativen er zur Heisenberg-Förderung im Blick hatte. Wir thematisieren aber auch seine Habilitation bzw. 'Umhabilitation' und Fragen nach der eigenen Profilschärfung und Schwerpunktsetzung auf Forschungsthemen und -gebiete. Ergänzt wird die Folge erstmalig auch von unserer Kollegin aus der Leibniz Universität, der Förderreferentin Dr. Maria Leuteritz. Aus dem Gespräch mit ihr haben wir kleine Infoblöcke zu allgemeinen Fragen rund um die Heisenberg-Förderung und ihre Empfehlungen an promovierte Wissenschaftler*innen in die Podcast-Folge einfließen lassen. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!
Auswahlgremien in der Wissenschaft. Im Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Schütt
2024/01/10
Von Auswahlprozessen in der Wissenschaft war in dieser Podcast-Reihe schon die Rede (Folge 16), um die Gremien in solchen Auswahlprozessen geht es in dieser Folge. Wir haben hierzu mit Prof. Dr. Schütt, Professor für Algebraische Geometrie, gesprochen, der uns sehr anschaulich, nahbar und einleuchtend von solchen Prozessen berichtet hat. Er ist Mitglied im Auswahlausschuss für Forschungsstipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung und damit für die sogenannten Incomings, die Bewerber*innen, die nach Deutschland kommen möchten. Im Gespräch hat er uns einen Einblick in seine Mitarbeit gegeben: Wie viele Stipendienanträge werden in jeder Runde begutachtet, was ist seine Aufgabe und welche Kriterien werden angelegt, um Bewerber*innen adäquat beurteilen zu können? Aber auch die Fragen, wie die Dynamik in den Auswahlsitzungen selber abläuft, was sich seit der Coronapandemie in solchen Gremien verändert hat und vor allem, wie Antragsteller*innen überzeugen können, beantworten wir in dieser Folge. Und schließlich ein großer Mehrwert, wenn sich promovierte Wissenschaftler*innen selbst in Bewertungs- und Auswahlgremien engagieren: Sie treffen Kolleg*innen, sie treffen die eigene Scientific Community. Hört gern selbst rein!
Qualifikationswege in der Wissenschaft. Gespräch mit Juniorprofessorin Dr. Elina Fuchs
2023/12/07
Von Chicago bis Israel, von Genf nach Hannover, die Physikerin Forscherin Prof. Dr. Elina Fuchs hat in ihrer Postdoc-Zeit schon einige spannende Stationen erlebt und ihre Forschung im Bereich der Teilchenphysik vorangetrieben. Seit 2022 ist sie Juniorprofessorin an der Leibniz Universität und hat zugleich ein Jahr lang den Spagat zwischen der Professur und der Forschung am CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung, gewagt. Hiervon, aber auch davon, wie all dies mit Familie unter einen Hut zu bekommen ist und wie einzelne Entscheidungen in ihrem Werdegang immer im Kontext und in Abwägung getroffen worden, erzählt sie in unserer aktuellen Podcast-Folge. Viel Spaß beim Hören!
Mehr Diversität und Fairness in der Drittmittelförderung? Von Losverfahren und teil-randomisierten Auswahlprozessen am Beispiel der VolkswagenStiftung
2023/09/05
Losverfahren statt Peer Review? Mehr Diversität, größere Fairness, weniger Bias? Vorteilhafte Auswahlverfahren für sogenannte Nachwuchswissenschaftler*innen? Die VolkswagenStiftung hat in einer ihrer Förderlinien ein teil-randomisiertes Auswahlverfahren, eine Kombination aus Lostopf und klassischer Peer Review-Jury, ausprobiert und evaluieren lassen – und siehe da: Sie war im europäischen Raum nicht nur Pionierin, die Nachahmer gefunden hat, sie hat sich auch intensiv mit Vor- und Nachteilen des Losverfahrens zur Bewertung von wissenschaftlicher Qualität auseinandergesetzt. Dr. Ulrike Bischler, langjährige Förderreferentin der Stiftung, berichtet in dieser Podcast-Folge fundiert und anschaulich über das Instrument der Teil-Randomisierung. Kleiner Spoiler: Nach der planmäßigen Einstellung dieses Instruments ist die Stiftung derzeit mit der Einführung einer weiteren spannenden Auswahlmethode beschäftigt. Wir danken der VolkswagenStiftung ganz herzlich für das angenehme Gespräch und wünschen allen Podcast Abonnent*innen viel Freude beim Reinhören!
Von Physikern im Theater, Science Slams und neuen Formaten. Wissenschaftskommunikation von Promovierenden und Promovierten
2023/07/27
Wissenschaftskommunikation ist nicht nur in aller Munde, sie wird auch in der finanziellen Postdoc-Förderung ausdrücklich berücksichtigt und unterstützt. Dazu entdecken manche Wissenschaftler*innen unterhalb der Professur ihre eigentliche Begeisterung für die Wissenschaftskommunikation und machen sie auf kurz oder lang zum Beruf. Dabei sind die Formate, die promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nutzen, sehr unterschiedlich, die Häufigkeit, mit der sie ihre Wissenschaft an die Öffentlichkeit tragen, ohnehin. In dieser Podcast-Folge greifen wir die „NachwuchsFragen“-Folge vom Jahresbeginn auf (Folge 13: Wissenschaftskommunikation: Early Career Researchers) und ergänzen um die Perspektiven zweier promovierter Mitarbeiter der Leibniz Universität Hannover: Dr. François Conrad und Dr. Benjamin Knispel. Beide betreiben auf unterschiedliche Art und Weise Wissenschaftskommunikation, der eine gern face to face, der andere auch über Social Media. Letzterer ist als Pressereferent seines Forschungsinstituts ohnehin für alle möglichen Arten der Wissenschaftskommunikation prädestiniert – und so unter anderem als Physiker im Theater aufgetreten. François Conrad, auch bekannt als Science Slammer, ist in die Organisation des nächsten Science Slams in Hannover am 4. November involviert. Also, das Datum gern vormerken, bekanntmachen und hingehen – und vorab in unsere aktuelle Folge hören: Viel Spaß dabei!  (32 Minuten)

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