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Grünkohl mit Pita - Der Podcast von Niedersachsen packt an

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Dieser Podcast hat
70 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/02/23
Neueste Episode
2025/12/17
Durchschnittsdauer
42 min.
Veröffentlichungsintervall
39 Tage

Beschreibung

Im Gespräch mit den unterschiedlichsten Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Sport - macht die Journalistin Eva Völker verschiedene Perspektiven auf Vielfalt in der Einwanderungsgesellschaft sichtbar. Wie steht es um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationserfahrung in Niedersachsen? Welche Alltagserfahrungen machen sie? Welche Strategien sind hilfreich, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Wo funktionieren die bestehenden Strukturen, wo sollte nachgebessert werden? Welchen Beitrag leisten die Akteur*innen von NIEDERSACHSEN PACKT AN? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit verschiedenen Gästen und geben so auch Menschen eine Stimme, die sonst nur selten zu hören sind. Immer am letzten Freitag des Monats.

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Folge #57 – Djenabou Diallo Hartmann – Privilegierte Kindheit, Politisierung als Mutter und Kampf gegen Rassismus
2025/12/17
Djenabou Diallo Hartmann wurde 2022 als erste Schwarze Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag gehypet. Dabei war sie nach Lena Nzume die zweite. Wie sie gehört sie der Grünen Landtagsfraktion an. Die 40-Jährige ist auch Sprecherin ihrer Fraktion für Migration, Geflüchtete und Antirassismus. Sie erzählt über ihre glückliche Kindheit im westafrikanischen Guinea, darüber wie sich Rassismuserfahrungen, die sie selbst machte bei ihren Kindern fortsetzen und über Herausforderungen und Meilensteine auf ihrem Weg in die Politik. Linktipps: https://www.instagram.com/djenadh/ https://www.mj.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/klares-signal-aus-niedersachsen-nein-zu-rassismus-244971.html
Folge #56 – Samer Tannous und Gerd Hachmöller Freundschaft, Momente der Einsamkeit und fahrradfahrende Lehrer
2025/11/27
Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläum des Bündnisses Niedersachsen packt an sind Samer Tannous und Gerd Hachmöller aus Rotenburg Wümme zu Gast. Samer Tannous war Hochschuldozent in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Seit Dezember 2015 lebt Samer Tannous mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Rotenburg (Wümme) und arbeitet dort als Französischlehrer. Gemeinsam mit seinem Freund Gerd Hachmöller hat er für das Magazin „Der Spiegel“ eine Kolumne geschrieben über seine Versuche, die Sitten seiner neuen deutschen Heimat zu verstehen. Samer und Gerd sprechen über ihre Freundschaft, über den Prozess des Ankommens, der eigentlich nie aufhört und über fahrradfahrende Lehrer.
Folge #55 Yusuf Ülbegi – Diversität bei der Polizei, gefüllte Weinblätter und Osnabrück-Schinkel
2025/10/31
Yusuf Ülbegi ist Polizei-Student in Osnabrück. Schon mit sieben Jahren wusste Yusuf genau, was er einmal werden wollte. Den Tag, an dem er diese Eingebung hatte, wird er nie vergessen. Als er damals einem Polizisten die Haustür öffnete, war es um ihn geschehen: die Uniform, der große, starke Mann mit seiner selbstsicheren Ausstrahlung. Heute ist Yusuf 24 Jahre alt und selbst angehender Polizist. Seine Laufbahn begann deutlich früher als die seiner Kommilitonen an der Polizeiakademie: Mit gerade einmal 14 Jahren wurde er ehrenamtlicher Polizei-Scout. In Osnabrück werben Polizei-Scouts für den Beruf des Polizisten, vor allem bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. Host Pinar Dogantekin spricht mit Yusuf darüber, was genau das bedeutet, wie sein Alltag als Polizeistudent aussieht und warum er am liebsten Streife fährt.
Folge #54 Tarek Zaibi – Wassermelone, Kindheit in Wolfsburg und Lieblingswort Demokratie
2025/08/31
Tarek Zaibi ist Lehrer für Politik und Sport in Göttingen. Er ist Sohn eines tunesischen Vaters und einer schwäbischen Mutter, aufgewachsen in Wolfsburg. Dass er Lehrer werden würde, war damals nicht selbstverständlich. Heute ist der 44-Jährige einer von immer noch relativ wenigen Menschen mit Migrationsgeschichte in dem Beruf, aktuell sind es knapp 20 Prozent. Damit ist er ein wichtiges Role Model für junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die sich vorstellen können, an einer Schule zu unterrichten. Tarek erzählt davon, wie wichtig es ist, Jugendliche in der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit zu begleiten. Und welche Bedeutung Schule hat als ein Ort, an dem im besten Fall Demokratie nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt wird. Einer aktuellen Studie zufolge finden viele Lehrkräfte an deutschen Schulen, dass dort zu wenig für Demokratiebildung getan. Linktipps: https://www.instagram.com/edutarek/ https://deutsches-schulportal.de/unterricht/demokratiebildung-deutsches-schulbarometer-2025-viele-schulen-sind-gekippt/ https://mediendienst-integration.de/integration/schule.html
Folge #53 Kai Nolte – Teilhabe durch Fahrradfahren
2025/06/27
Sommer, Sonne, Fahrradfahren – das passt für viele von uns einfach zusammen. Doch nicht alle Menschen, die hier leben, können selbstverständlich aufs Rad steigen. Besonders geflüchtete Frauen sind oft vom Fahrradfahren ausgeschlossen, sei es aufgrund kultureller Prägungen, fehlender Infrastruktur oder mangelnder Möglichkeiten in ihrer Heimat. In Helmstedt und Königslutter wurde deshalb das Projekt „Radfahren vereint“ ins Leben gerufen – eine Kooperation vom Landkreis Helmstedt und dem Kreissportbund. Im Sommer 2024 lernten dort geflüchtete Frauen das Fahrradfahren – unterstützt von engagierten Menschen wie Kai Nolte, der die Fahrradwerkstatt betreut. Pinar Doğantekin spricht mit ihm darüber, welche nachhaltigen Veränderungen das Fahrradfahren für das Leben dieser Frauen bedeutet – und wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal selbst in die Pedale tritt. Infos zum Projekt: https://www.samtgemeinde-grasleben.de/news/1/949563/nachrichten/radfahren-vereint--ein-projekt-f%C3%BCr-frauen-mit-migrationshintergrund.html
Folge #52 Türkan Deniz-Roggenbuck – Diversität im Journalismus und lasische Heimat
2025/04/30
Türkân Deniz-Roggenbuck ist Inhaberin von Kulturon - einer Agentur für Diversität und Transkulturalität. Sie ist als Moderatorin, Trainerin und Coach rund ums das Querschnittsthema Diversity sehr gefragt. Ihre Großeltern kamen als sogenannte „Gastarbeiter“ aus der Türkei nach Deutschland. Von klein auf erlebt Türkan Deniz-Roggenbuck hautnah, wie unsere Gesellschaft Menschen, die als anders wahrgenommen werden, ein- und ausschließt. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Diversität, Teilhabe und Migration setzt sie sich dafür ein, daran etwas zu ändern. Die gebürtige Frankfurterin begann ihre Karriere als Journalistin. Der Liebe wegen zog sie aus der Großstadt ins beschauliche Braunschweig, wo sie heute mit ihrer Familie lebt. Meine Kollegin Pinar Dogantekin spricht mit Türkan über ihre Herkunftsregion im Nordosten der Türkei an der Grenze zu Georgien, über die Chancen und Herausforderungen im Journalismus und über ihren Blick auf die Medienlandschaft heute. Links: https://kulturton.com/ https://www.instagram.com/kulturton/
Folge #51 Abdullatif Al Khalif - Pflege aus Leidenschaft, hohe Ziele und Deutsch ohne Akzent
2025/02/28
Abdullatif Al Khalif ist diplomierter Pflegefachmann aus Göttingen. Der gebürtige Syrer hat vor kurzem sein duales Bachelor-Studium im Bereich Pflege am Göttingen Campus erfolgreich absolviert. Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst wurde er mit einem Preis für sein soziales Engagement und besondere Leistungen ausgezeichnet. Der Syrer ist eine der Pflegefachkräfte, die dringend gebraucht werden. Der 35-Jährige hatte schon in Syrien zwei Jahre Pflegewissenschaften studiert, ehe er wegen der Gewalt des Assad-Regimes nicht mehr zur Uni gehen konnte. Er erzählt von seinem Weg nach Deutschland, wo er sein Studium fortsetzen wollte, der langen Zeit im Wohnheim, als er zum Nichtstun gezwungen war und von seiner Sicht auf die Entwicklungen in Syrien seit dem Sturz von Bashar Al Assad.
Folge #50 Tan Çağlar - Paralympics, Rollstuhlbasketball und Standup-Comedy
2025/01/31
Tan Çağlar ist Comedian, Schauspieler und Moderator. Vielen dürfte er bekannt sein als Arzt der Sachsenklinik in der Serie „In aller Freundschaft“. Er bezeichnet sich selbst als Schweizermesser der Randgruppen. Seine Eltern kamen aus der Türkei nach Deutschland, er sitzt seit vielen Jahren im Rollstuhl. Tan erzählt in dieser Folge, wie er in Hildesheim aufgewachsen ist und in katholischen Schulen sozialisiert wurde. In seiner Jugend war der Sport für ihn sehr wichtig, wo er trotz seiner Gehbehinderung erfolgreich war, zunächst als Fußgänger, später dann als Rollstuhlfahrer. Tan spricht darüber, wie er seine Depression überwunden hat, und wie er dazu gekommen ist, als Rollstuhlfahrer Stand-up-Comedy zu machen. Linktipps: https://www.ardaudiothek.de/sendung/freundschaft-auf-rezept-der-podcast-mit-tan-caglar-und-jascha-rust/13832539/
Folge #49 Shahwan Ahmed Ali - Freiwilligendienst, Umweltschutz und Klimaflucht
2024/12/20
Shahwan Ahmed Ali hat vor kurzem ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Beim Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB in Barnstorf, einem kleinen Ort zwischen Bremen und Osnabrück. Shahwan ist Sohn einer jesidischen Familie aus dem Nordirak. Im Jahr 2014 hatte der sogenannte Islamische Staat einen Völkermord an Jesidinnen und Jesiden im Nordirak verübt. Mehr als 5000 Menschen wurden getötet, unzählige Zivilisten vergewaltigt und versklavt. Shahwans Familie konnte glücklicherweise vor sieben Jahren vor dem IS nach Deutschland fliehen. Im niedersächsischen Syke hat er Fuß gefasst, die Realschule absolviert und das Thema Umweltschutz für sich entdeckt. Der 19-Jährige, der aktuell die Fachoberschule besucht, spricht über seine Erfahrungen im Freiwilligen Ökologischen Jahr, die Themen, die seine Generation, die Gen Z umtreiben, und über die Zusammenhänge zwischen Klima und Migration. Linktipps: https://www.vnb.de/ https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/550977/2014-voelkermord-an-jesidinnen-und-jesiden/ https://www.welthungerhilfe.de/informieren/themen/klimawandel/klimafluechtlinge-klimawandel-und-migration/
#48 Amfn e.V. mit Séverine Jean und Mariam Hendawi, Empowerment, Schwestern und ein weißes Blatt Papier
2024/11/29
Im Gespräch mit Séverine Jean und Mariam Hendawi aus Hannover geht es um Initiativen und Vereine die von Migrant*innen selbst gegründet werden. In Niedersachsen gibt es 56 davon, zum Beispiel religiöse, unternehmerische, kulturelle. Sie kommen unter dem Dach des Landesverbandes Amfn e.V. zusammen. Amfn steht für Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen. Der Landesverband setzt sich für die aktive Teilhabe von Migrant*innen in Politik, Gesellschaft und Kultur ein. Zum Beispiel mit dem Projekt „Get aktiv“, das von Séverine Jean geleitet wird. Aber auch mit dem Migrantenelternnetzwerk, für das Mariam Hendawi tätig ist und das sich für Chancengerechtigkeit in der Schule für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte engagiert. Mariam hat außerdem den Verein Zenobia gegründet, der sich für die Gleichstellung arabischsprachiger Frauen einsetzt. Im Gespräch geht es um Empowerment, Teilhabe und Demokratie. Das Projekt Get AKTIV wird durch die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und für Antirassismus gefördert. Amfn e.V. und das Projekt MEN werden durch das Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Linktipps: Amfn e.V.: https://amfn.de/ Get aktiv: https://getaktiv.de/ Migrantenelternnetzwerk: https://men-nds.de/ Zenobia: https://amfn.de/zenobia-e-v-arabischsprachige-migrantinnen-initiative-gegruendet/
#47 Peter Fontaine Neukaledonien, Musik als Safe Space und Diversität am Theater
2024/10/25
Peter Fontaine ist französischer Staatsbürger. Er wurde in Neukaledonien geboren, einer kleinen Insel im Pazifik, östlich von Australien, die zu Frankreich gehört. Dort verbrachte er die ersten Jahre seiner Kindheit. Peter ist indigener Abstammung und bezeichnet sich als Person of Color. In dieser Folge erzählt Peter von seiner langen Reise von Neukaledonien über Australien und New York nach Braunschweig, wo er heute als Opernsänger am Staatstheater arbeitet. Es geht auch um Musik als safe space, Peters künstlerische Ausbildung in New York und um Diversität in der Oper und im Schauspiel.
#46 Balu und Du: Freunde in einem neuen Land, Fußball und Verantwortung
2024/10/01
Balu und Mogli – der gut gelaunte Bär und der kluge Junge – sind vielen Menschen aus dem Disneyfilm „Das Dschungelbuch“ bekannt. Während der kleine Mogli neugierig den Urwald erkundet, lehrt der erfahrene Balu ihn, das Leben zu genießen. Balu und Mogli ist auch der Name eines bundesweiten Mentoring-Programms für Grundschulkinder. Dabei geht es darum, Kindern aus sozial benachteiligten Familien bessere Bildungschancen zu geben. Junge engagierte Menschen übernehmen ehrenamtlich mindestens ein Jahr lang eine Patenschaft für ein Kind. Sie nehmen sich dabei einmal in der Woche ein paar Stunden Zeit, schenken dem Kind ihre Aufmerksamkeit und unternehmen etwas gemeinsam. Zum Beispiel einen Besuch im Museum oder im Schwimmbad. „Balu und Du“ soll den Kindern helfen, die Chancenungleichheit, die sie aufgrund ihrer sozialen Herkunft haben, abzufedern. Manche Kinder können nicht die Uhr lesen oder sich die Schuhe binden, auch da helfen die Balus. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK in Göttingen unterstützt das Projekt und vergibt Credit Punkte an Studierende, wenn sie daran teilnehmen. In dieser Folge erzählt ein „Balu und Du“-Paar aus Göttingen von seinen Erfahrungen. Der Robotik-Student Adnan, 21, und der Grundschüler Reda, 10 Jahre alt, kommen beide aus Syrien. Sie sprechen über ihre Erinnerungen an ihr Herkunftsland, die Herausforderungen beim Ankommen in Deutschland und wie ihnen ihre Freundschaft durch „Balu und Du“ ihnen hilft, in Deutschland Fuß zu fassen.
#45 Ezé: Schwarzsein in Deutschland, Afrikaklischees und positive Energie
2024/08/30
Ezé ist ein Schwarzer Künstler aus Dresden, der seinen Migrationsvordergrund feiert. Geboren in Ouagadougou, Burkina Faso, ist Ezékiel Wendtoin Nikiema, alias Ezé, erst in Deutschland Schwarz geworden. Damit meint er nicht seine Hautfarbe, sondern die politische Dimension des Schwarzseins in Deutschland. Das ist auch Thema seines neusten Albums mit dem Titel „Schwarz wurde ich“. Ezé hat verschiedene Bildungs,- Kunst- und Umweltprojekte in Burkina Faso ins Leben gerufen. Er engagiert sich auch vielfältig für Anti-Rassismus und gesellschaftliche Solidarität in Deutschland. Ezé spricht über Ängste, den Tod seines Vaters, der Trommler, Schmied und Pfarrer war und ihn sehr geprägt hat, über den Rechtsruck in Deutschland und über die Entschlossenheit, sich nicht unterkriegen zu lassen.
#44 Bilge Şahin: Kickboxen, Frauen im Kampfsport und mentale Stärke
2024/07/26
Mit gerade einmal 17 Jahren stand Bilgen schon über 100 Mal auf dem Siegertreppchen. Die Braunschweigerin gehört zum Kader der deutschen Nationalmannschaft im Kickboxen. Bilge ist siebenfache Deutsche Meisterin, Drittplatzierte Europameisterin und mehrfache World Cup Siegerin. Zurzeit bereitet sie sich auf die Weltmeisterschaft im August in Ungarn vor. Bilge wird bald ihr Abitur mit dem Schwerpunkt Sport absolvieren. Ihre sportlichen Erfolge sorgen besonders bei ihren männlichen Mitschülern oft für Gesprächsstoff. Sie erzählt uns von den Besonderheiten und Herausforderungen, denen Frauen im Kampfsport begegnen. Außerdem gibt sie Einblicke, wie es ist, gegen enge Freundinnen im Ring anzutreten. Bilge spricht auch über ihre türkische Familiengeschichte und wie prägend der Leistungssport für ihre Identität war und ist.
#43 Elvis Mputu: Straßenfußball, Teilhabe durch Sport und Rassismus auf dem Spielfeld
2024/06/28
Elvis Mputu kommt aus Hannover, ist Sozialarbeiter und Gründer des Afrikanischen Sportvereins Hannover. Sein Herz schlägt für den Fußball, und natürlich ist er gerade im EM-Fieber. Für sein soziales Engagement wurde er mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Hannover ausgezeichnet. Elvis nimmt uns mit auf eine Reise in seine Kindheit in Mauretanien und Hannover, erzählt wie sich das Fußballspielen in Deutschland und Ostafrika unterscheidet und wie ihn seine Erfahrungen geprägt haben, den Afrikanischen Sportverein in Hannover zu gründen. Der Sohn kongolesischer Eltern spricht über Teilhabe und Inklusion durch Sport, darüber wie man sich durch verschiedene Rollen auf dem Platz selbst besser kennenlernt und welche Chancen das Projekt "Streetsports" für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche eröffnet. Elvis spricht auch über eigene Rassismuserfahrungen im Fußball.

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