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Simonswald - Ein Schwarzwalddorf erzählt

Werben im Podcast: Simonswald - Ein Schwarzwalddorf erzählt

Dieser Podcast hat
14 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Stephan Wehrle
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/02/24
Neueste Episode
2021/12/22
Durchschnittsdauer
72 min.
Veröffentlichungsintervall
27 Tage

Beschreibung

Im Podcast "Simonswald - Ein Schwarzwalddorf erzählt" begegnen Sie zahlreichen Anekdoten, Erzählungen bekannter Simonswälder, Einblicke in Gebräuche, Tradition, Brauchtum und das Dorfleben – ob heute oder vor Jahrhunderten. Simonswald liegt in Süddeutschland, nordöstlich von Freiburg i. Brsg. im Landkreis Emmendingen. Im Gespräch mit seinen spannenden Gästen bringt Sie Stephan Wehrle so manchem Geheimnis seines Heimatdorfes näher. Freuen Sie sich auf einen etwas anderen Blick auf eine stolze Gemeinde im Herzen des Schwarzwalds.

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Steuerfabi - Wie ein Simonswälder mit dem Thema "Steuern" das Internet bereichert
2021/12/22
Sein erstes TikTok-Video im April 2020 erstellte Fabian Walter noch auf Drängen eines Studienkollegen. Inzwischen folgen dem längst als „Steuerfabi“ bekannten Simonswälder dort (aktuell) rund 575.000 Menschen. Tendenz rasant steigend! Fortan postete er täglich weitere Videos zu meist aktuellen Steuersachverhalten, die er humorvoll inszeniert. Mit Kompetenz und Kreativität schuf er so den inzwischen größten Social Media-Kanal für deutsches Steuerrecht. Im Gespräch mit Stephan Wehrle wird zunächst beleuchtet, was TikTok überhaupt ist. Dann erzählt Fabi von seiner Kindheit und Jugend aus Simonswald, bevor der Einstieg bei TikTok zur Sprache kommt. Ähnlich unterhaltsam wie in seinen Videos berichtet er anschließend von seinem Alltag als "Sinnfluencer und Edutainer". Wie der Espresso zu seinem Markenzeichen wurde, welche Rolle ein Waschmittelkarton bei seinem ersten Video spielte und wie es zu einem öffentlichen Videotelefonat mit Christian Lindner kam - das und mehr ist in dieser Folge zu hören.
24 Jahre Bürgermeister - Im Gespräch mit Ehrenbürger Reinhold Scheer
2021/11/29
Reinhold Scheer war über zwei Jahrzehnte lang Bürgermeister unserer Gemeinde Simonswald. Von 1993 bis 2017 lenkte er als Rathauschef die Entwicklung der Gemeinde. Im Gespräch mit Stephan Wehrle blickt er auf die spannende Zeit zurück. Mit 52,71 Prozent der Stimmen gewann der damals 41-jährige Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-Kommunalbeamte im November 1992 die Wahl zum Bürgermeister. Bereits im ersten Wahlgang setzte er sich gegen fünf weitere Bewerber durch, darunter drei Simonswälder Kandidaten. Im darauffolgenden Januar trat er sein Amt an und löste Urgestein Karl Dufner ab, den Scheer mit rund 24 Dienstjahren letztlich sogar noch um eines überbieten sollte und somit zum Rekordhalter in der Gesamtgemeinde wurde. Unter seiner Regie wurden zahlreiche Entscheidungen getroffen, die das Ortsbild und Ansehen unserer Gemeinde bereichert, die Lebensqualität spürbar verbessert und somit Simonswald maßgeblich vorangetrieben haben. Aufgewachsen ist Scheer im Siegerland im südlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens an der Grenze zu Hessen und der Pfalz. 1990 zog er mit seiner Familie nach Obermünstertal und einige Jahre später als unser Bürgermeister schließlich nach Simonswald. Der Rest ist sprichwörtlich Geschichte. Warum er von seinem Ausbilder bei der Stadt Hüttental seinerzeit gerügt wurde, was er mit einigen Freunden eines Abends in Bad Berleburg ausheckte, warum er den Weg in den Süden überhaupt antrat, warum er bei einem Bunten Abend erst nach der Pause begrüßt wurde und warum es fast zu einem weiteren Wahlantritt kam, das und vieles mehr ist in dieser Folge zu hören.
Wandern, Wege, Landschaft & Co. - Der Simonswälder Schwarzwaldverein
2021/07/18
Das Wandern zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen vieler Simonswälder. Aber auch die meisten Gäste wählen unser Schwarzwalddorf genau deshalb als ihr Urlaubsziel, um die Landschaften auf den zahlreichen Wanderstrecken zu genießen. Allein auf der Fläche Simonswalds steht dafür ein umfassendes Wegenetz von rund 190 Kilometern Länge fest, etwa soviel wie auf einer Fahrt nach Heidelberg. Entlang dieser Wege finden sich mehr als 150 Wegstationen - umfassende Schilder mit vielen möglichen Destinationen nebst Kilometerangaben. Verantwortlich für die Erhaltung sowohl des Wegenetzes als auch der Wegstationen zeichnet sich die hiesige Simonswälder Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins. Seit inzwischen mehr als 25 Jahren ist Horst Dauenhauer deren Vorsitzender. In dieser Folge erklärt er die Aufgaben der Wegewarte, Wanderwarte und Wanderführer, wie ein Wanderweg entsteht und warum die Vorstandschaft der Ortsgruppe dringend jüngere, motivierte Nachfolger braucht.
"Bringsch no ä Rundi!" - Geschichte(n) der Simonswälder Gaststätten
2021/07/01
Simonswald ohne Gastronomie? Undenkbar. Rund 20 Gaststätten sind aktuell in unserem verhältnismäßig kleinen Schwarzwalddorf für ihre Gäste geöffnet. Heute sind sie ein zentraler Wirtschaftszweig mit engagiertem Fokus auf Küche, Service und Ambiente. Liebevoll eingerichtete Treffpunkte, wo man essen, trinken, andere Menschen begegnen und auch nächtigen kann. Noch vor Jahrhunderten waren die Ansprüche gänzlich andere: Gaststätten hatten noch keine Namen und waren in erster Linie neutraler Boden für politische Versammlungen wie Gemeinderatsitzungen, Versteigerungen, Hofübergaben, Bekanntmachungen... Privat wurden sie meist nur am Sonntag besucht. Gefeiert wurden darin allenfalls die Geburtstage des Kaisers oder des Fürsten oder gelegentlich der Namenstag des Wirts. Völlig andere Zeiten also, die Heimatforscher Hans-Jürgen Wehrle mit gewohntem Humor und Sachverstand im Gespräch mit Stephan Wehrle beleuchtet.
Faszination Camping – Mit den eigenen vier Wänden zu Gast in Simonswald
2021/06/17
Als 1962 der Niederländer Hans Evers mit seiner Frau Hannie begann, im vorderen Ettersbachtal den Campingplatz "Schwarzwaldhorn" zu errichten, waren ihm die sketpischen bis neugierigen Blicke der Simonswälder gewiss. Es entstand über die Jahrzehnte ein angesehenes Urlaubsziel für unzählige Camper, hauptsächlich aus den Niederlanden. Vom umgebauten Transporter oder Van, über den klassischen Campingwagen bis hin zum großen Wohnmobil. Übernachten im eigenen Gefährt, egal wo in der Welt. Das Gefühl der Freiheit. Keine fixe Essenszeiten. Kein Gedränge am Buffet zu den Stoßzeiten. Das sind nur einige der Argumente, auf die waschechte Camper schwören. Seit 1994 betreiben Rudolph Evers und seine Familie in zweiter Generation den Simonswälder Campingplatz Schwarzwaldhorn. Eine lange Zeit, aus der sie viel zu erzählen wissen.
Verkehrswege im Wandel - Wie der Kilpen einst die Region vernetzte
2021/06/02
Jedem, der die Strecke von Simonswald in den Schwarzwald-Baar-Kreis je gefahren ist, bleibt die serpentinenähnliche Trasse zwischen Obersimonswald und Gütenbach in Erinnerung. Kurvig, steil, teilweise etwas uneben. Idyllisch, beliebt bei Motorradfahrern, jedoch kaum Überholmöglichkeiten und nicht ganz einfach zu fahren. Klage auf hohem Niveau, wie der Blick in die Geschichte zeigt: bis 1854 nämlich war dieser Verkehrsweg sehr viel beschwerlicher. Der einzige Weg von Simonswald in den oberen Schwarzwald führte durch den Kilpen. Die steile und gefährliche Route ab dem Gasthof Engel war mit den im 18. und 19. Jahrhundert üblichen Pferdefuhrwerken oft nur mit einem Vorspann möglich. Nicht selten verunglückten die Wägen im Laufe der rund 600 Höhenmetern hinauf zur damaligen Alteck vor Furtwangen. Heimatforscher Hans-Jürgen Wehrle beleuchtet die umtriebige Zeit, als im Kilpen noch über dreißig Häuser und mehrere Wirtschaften standen und ein Vorspannpferd beim Engel fast drei Gulden kostete.
Die Kraft des Wassers - Streifzug durch die Simonswälder Mühlen
2021/05/19
Spätestens als Kaiser Joseph II. Ende des 18. Jahrhunderts den Mühlenbann aufhob, schossen die privaten Mühlen im Schwarzwald wie die Pilze aus dem Boden. Noch 1928 zählte das Badische Katasteramt rund 100 Mühlen allein in unserem Schwarzwalddorf. Die meisten davon waren mit Wasser betriebene Getreidemühlen, einige davon existieren noch heute. Besonderheiten sind jedoch die kulturhistorische Ölmühle und die Sägemühle im Ettersbach, welche mit viel Idealismus und großem Respekt vor der Technik liebevoll hergerichtet wurden. Aber auch andere Mühlen wie die Wehrlehofmühle, die Schwanenmühle, die Schlossmühle und die Kronenmühle sind einen Besuch wert. Im Gespräch mit Stephan Wehrle erzählen gleich drei Gäste über diese wahren Schmuckstücke. Dieter Schultis berichtet als „Mühlen-Führer“ aus der bewegenden Geschichte der Ölmühle und ergänzt einige Einblicke in die Herstellung des beliebten Walnussöls, Albert Wehrle vom Ettersbachhof, Betreiber der Sägemühle, erklärt unter anderem die Technik seiner Mühle(n) und den Unterschied zwischen Klopf- und Hochgangsäge und letztlichn gewährt Erich Schwär als Mühlen-Experte und 1. Vorsitzender ausführlich Einblicke in die umtriebigen Projekte des Brauchtumsvereins Simonswäldertal und erzählt aus den Anfängen des heutigen Betriebs der Ölmühle, in der Trauungen stattfinden und auch ein Trachtenmuseum eingerichtet wurde
Schwarzwälder Originale - Vom Quintett (und Kuckucksuhren)
2021/05/05
Es wird musikalisch! Frank Trenkle, langjähriger Bandleader des Orig. Schwarzwald Quintetts ist zu Gast. Familiär bedingt zunächst sehr durch die hauseigene Kuckucksuhrenherstellung geprägt und anfangs auch eher mit Fußball statt Trompete unterm Arm, ging es dann aber relativ flott mit der Musik. Als 16-jähriger trat er dem Quintett bei und leitet es seit vielen Jahren mit großem Erfolg. Im Gespräch mit Stephan Wehrle erzählt „Franki“ von allerhand musikalischen, organisatorischen und sonstigen Erlebnissen seit 1992. Von Anfang an war er Experte in der Musikrichtung des Schwarzwald Quintetts und auch hervorragender Trompeter - bis heute erst der zweite in der Bandgeschichte seit deren Gründung im 1978. Wie er schon als Jugendlicher bundesweit und auch im Ausland nennenswerte Festbühnen betrat und heute als Kopf der Band deren Geschicke lenkt, das ist in dieser Folge zu hören.
Einblicke in den Wisdishof - Von Warzen, Kunst und anderen Kuriositäten
2021/04/21
Vermutlich ist man ihm selbst oder seinen Projekten in Simonswald schon einmal begegnet: Thomas Kaltenbach vom Wisdishof, am Fuße des Hornkopfs, steht in dieser Folge Rede und Antwort. Neben der über 300-jährigen Hofgeschichte, der Hofkapelle St. Andreas, diversen Buchprojekten wie dem bei Gräfe & Unzer erschienenen "Black Food Forest" und den Kunstveranstaltungen ART Wisdis wird vor allem auch ein wahrhaft „sympathisches“ Hofgeheimnis beleuchtet. Auch, wie Thomas es innerhalb weniger Jahre geschafft hat, das urige und über 300 Jahre alte Simonswälder Hofgelände mit allem Drum und Dran für unterschiedlichste Projekte herzurichten zu inszenieren, ist zu hören. Selten waren die Themen in ein und derselben Folge vielfältiger.
Fußball in den 1970ern und 80ern - Zwischen Rivalität und Leidenschaft
2021/04/07
Fußball ist König - so lautet auch in Simonswald die Devise, wo die Sportvereine die mitgliederstärksten sind. Im Gespräch mit Stephan Wehrle gewähren die Brüder Hans-Peter und Reiner Schultis tiefe Einblicke in ihre unvergleichlichen Fußballkarrieren. In den 1970ern und 80ern prägten sie die Simonswälder Kickerszene entscheidend - pikanterweise der eine bei den Sportfreunden Obersimonswald und der andere beim FC Simonswald. Familiär bis heute eng verbunden, berichten sie in erfrischender Offenheit von der damaligen Rivalität beider Vereine, die auf ihre Weisen immer wieder Erfolge feiern durften, aber auch Talsohlen und Durststrecken zu durchlaufen hatten. Wie Hans-Peter zu seinem Spitznamen kam und Reiner seine Zeit beim Drittligisten Furtwangen erlebte, wie sich einst elf Jugendspieler ins Cabrio des Obertäler Jugendleiters quetschten und wie die Untertäler ihren Stellenwert als Landesligist festigten... das ist alles in dieser Folge zu hören.
Die frühen Auswanderer - Simonswälder in der weiten Welt
2021/03/24
Der Lockruf der weiten Welt erreichte bis etwa ins Jahr 1750 zurück zahlreiche Menschen unserer Region. Auch und gerade Simonswälder machten sich teilweise in ganzen Auswanderungswellen auf den Weg ins Ungewisse. Die Gründe sind vielfältig. Im Gespräch mit Stephan Wehrle berichtet Heimatforscher Hans-Jürgen Wehrle von einigen auserwählten Simonswälder Schicksalen. So zum Beispiel von den 10 Familien, die um 1767 in den „Ulmer Schachteln“, primitiven Booten, auf der noch unbegradigten Donau ins rumänische Banat nach Temeswar reisten. Oder vom erst 22-jährigen Xaver Guth, der 1847 kurz vor der Badischen Revolution dem Militär entging und in Amerika seine neue Bestimmung als Uhrenmacher suchte. Aber auch von den Schwestern Frieda und Rosa Weis, die 1887 zuversichtlich in den St. Joseph's-Konvent nach Milwaukee reisten und stattdessen die Hölle auf Erden erlebten. Weiter erfahren wir von vielen Zufällen, fast verbrannten und wiederentdeckten Briefen und spontanen Besuchen, die allesamt als kleine Mosaiksteinchen zur Rekonstruktion der Simonswälder Auswanderergeschichte beitrugen.
Fasnet in Simonswald - Zum 60-jährigen Jubiläum des Elferrats
2021/03/10
Narri, Narro! Die Fasnet - wie der Fasching, der Karneval oder die Fastnacht bei uns heißen - wird von zahlreichen Simonswäldern seit jeher leidenschaftlich gefeiert. Seit nunmehr 60 Jahren werden die meisten närrischen Veranstaltungen während der fünften Jahreszeit maßgeblich durch den Elferrat der Narrenzunft Obersimonswald organisiert. Ehrenvorsitzender Hans-Jürgen Wehrle und Vorsitzender Bernhard Brugger berichten von den Planungen zum Jubiläumsjahr, welches pandemiebedingt nun verschoben wird, sowie dem allgemeinen Ablauf der Fasnet in unserer Gemeinde. Neben einigen Erzählungen aus dem Nähkästchen werden auch die Entstehung und die Entwicklung der Fasnet in Simonswald beleuchtet - vom Bunten Abend, über Hemdglunkerumzug, Kinderfasnet und Preismaskenball bis hin zur närrischen Kundgebung, der Ortsteilfasnet und dem Kehraus.

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