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Der Künstlermarketing Podcast

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Dieser Podcast hat
148 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/03/06
Neueste Episode
2026/10/17
Durchschnittsdauer
15 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Herzlich willkommen beim neuen Künstlermarketing Podcast mit Christoph Becker und Yannic Lühmann. Hier trifft Social Media auf erfolgreiche Strategien und echte Insights auf wahre Geschichten. Wir geben euch einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Showbranche und in unsere tägliche Arbeit, mit der wir bereits weit über eine Milliarde Impressions für unsere Künstler generiert haben und mit der wir die Hallen unserer Künstler immer wieder voll machen. Für alle, die die Bühne lieben. Ready? Los geht’s!

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#148 Millionen Views, aber leere Reihen: Was läuft falsch?
2026/10/17
Millionen Aufrufe, aber kaum verkaufte Tickets? Hier liegt das Problem! 🎟️🚀 Stell dir vor: Du postest ein Video auf Instagram und plötzlich geht das Ding komplett durch die Decke. Hunderttausende Aufrufe, vielleicht sogar mehrere Millionen. Die Kommentare explodieren, neue Follower kommen dazu und der Algorithmus liebt dich. Eigentlich müsste jetzt doch auch dein Ticketverkauf durch die Decke gehen, oder? Pustekuchen! 😅 Denn genau das passiert bei vielen Künstlerinnen und Künstlern eben nicht. Die Videos gehen viral, aber die Menschen kaufen trotzdem keine Tickets für die Live-Shows. Warum ist das so? Und noch wichtiger: Wie machst du aus Social-Media-Reichweite tatsächlich Menschen, die dich live auf der Bühne sehen wollen? Genau darüber sprechen Christoph und Yannic in dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts. Millionen Views sind natürlich erst einmal eine tolle Sache. Aber was bringen dir diese Aufrufe, wenn die Menschen gar nicht wissen, dass du auf einer Bühne stehst? Wenn deine Community dich ausschließlich aus lustigen Alltagsvideos kennt, denkt sie vielleicht: „Haha, der Typ ist echt witzig!“ Aber wahrscheinlich nicht automatisch: „Den muss ich unbedingt live auf seiner nächsten Comedy-Tour erleben!“ Und genau hier liegt das Problem. Deine Zuschauer müssen überhaupt erst verstehen, was du ihnen live bieten kannst. Wenn du mehr Tickets verkaufen möchtest, solltest du dich auf Social Media nicht ausschließlich als unterhaltsamen Menschen präsentieren. Zeig dich als Künstler! Zeig deine Bühne, deine Performance und die Momente, für die Menschen später Geld ausgeben sollen. Christoph und Yannic erklären, warum gerade regelmäßige Bühnenclips und Live-Snippets dafür eine entscheidende Rolle spielen können. Denn wer dich regelmäßig auf der Bühne erlebt, bekommt eine viel konkretere Vorstellung davon, was ihn bei deiner Show erwartet. Nein! Und genau darüber sprechen die beiden ebenfalls. Wenn du mit Alltagsvideos bereits erfolgreich bist, musst du diese Inhalte nicht einfach komplett einstellen. Allerdings solltest du dir bewusst machen, dass unterschiedliche Content-Arten auch unterschiedliche Ziele verfolgen können. Ein Video kann für Aufmerksamkeit sorgen, ohne direkt Interesse an deiner Live-Show auszulösen. Entscheidend ist deshalb, dass dein Bühnencontent nicht zwischen Fitnessstudio, Familienalltag, Backstage-Eindrücken und anderen Themen untergeht. Auch die zeitliche Planung deiner Posts spielt dabei eine Rolle. ✅ Warum virale Videos nicht automatisch Tickets verkaufen ✅ Weshalb Millionen Aufrufe manchmal wenig wert sind ✅ Warum dein Instagram-Account ein klares Ziel braucht ✅ Wie unterschiedlicher Content deine Positionierung verwässern kann ✅ Warum Bühnenvideos für den Ticketverkauf so wichtig sind ✅ Weshalb Backstage-Content nicht unbedingt in den Feed gehört ✅ Wie du Alltagscontent und Bühnenclips kombinieren kannst ✅ Warum Christoph und Yannic empfehlen, möglichst täglich deine Kunst zu zeigen ✅ Weshalb du mehrere Posts am Tag zeitlich sinnvoll verteilen solltest Wenn du Tickets verkaufen möchtest, musst du den Menschen auch zeigen, warum sie dich live erleben sollten. Es geht nicht darum, möglichst viele zufällige Menschen mit irgendeinem lustigen Video zu erreichen. Es geht darum, genau die Menschen neugierig zu machen, die später vor deiner Bühne sitzen sollen. Denn am Ende bezahlt nicht der Algorithmus deine Show. Sondern dein Publikum. 😉 Wenn du als Comedian, Künstler oder Bühnenperformer deine Reichweite gezielter nutzen und mehr Tickets verkaufen möchtest, solltest du diese Folge nicht verpassen. Christoph und Yannic sprechen darüber, wie du deinen Content konsequenter auf deinen Ticketverkauf ausrichtest, ohne alles über Bord zu werfen, womit du dir bisher deine Community aufgebaut hast. 🎟️ Weniger Reichweite um jeden Preis. Mehr Aufmerksamkeit für deine Kunst! Viel Spaß mit der neuen Folge des Künstlermarketing Podcasts!
#147 Neunzig Minuten Show: Welche Clips gehören auf Social Media?
2026/10/10
In einer kompletten Show gibt es vielleicht 30 richtig gute Lacher. Doch nur ein kleiner Teil davon eignet sich automatisch auch für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts. In dieser Folge sprechen Christoph und Yannic darüber, wie man aus langem Showmaterial genau die Momente herausfiltert, die auch auf Social Media funktionieren können. Ein Schwerpunkt ist dabei Crowdwork. Denn nur weil ein Dialog live für große Lacher sorgt, muss er als einzelner Clip noch lange nicht funktionieren. Entscheidend ist unter anderem, ob Künstler und Publikum auf Augenhöhe miteinander umgehen, ob Sympathie entsteht und ob der Ausschnitt eine nachvollziehbare kleine Geschichte erzählt. Besonders stark wird Crowdwork dann, wenn ein echtes Pingpong entsteht: Das Publikum gibt etwas rein, der Künstler reagiert, es geht hin und her – und man möchte wissen, wie die Situation endet. 😄 Yannic erklärt außerdem seinen eigenen Auswahlprozess beim Sichten langer Shows. In Premiere Pro arbeitet er mit verschiedenen Farben, um Material direkt einzuordnen: Was ist sofort interessant? Was könnte funktionieren? Was passt vielleicht nicht zum Künstler, ist aber trotzdem spannend? Und welcher Ausschnitt wurde bereits verarbeitet? Dieses System hilft nicht nur beim aktuellen Schnitt. Monate später lässt sich noch nachvollziehen, welche Stellen bereits verwendet wurden und welche bisher liegen geblieben sind. 💡 Besonders wichtig ist aber ein Punkt, der fast banal klingt: Nimm dir wirklich Zeit zum Sichten. Wer gleichzeitig Nachrichten beantwortet, andere Aufgaben erledigt oder gedanklich schon beim nächsten Termin ist, übersieht schnell genau die kleinen Momente, aus denen später ein richtig guter Clip werden könnte. Deshalb lautet die Empfehlung: Handy weg, Zeit blocken und das Material konzentriert anschauen. Wer noch kein ausgefeiltes Schnittsystem hat, kann zunächst ganz simpel mit Timecodes und Notizen arbeiten. Wer regelmäßig viel Material verarbeitet, sollte sich dagegen möglichst früh ein eigenes Markierungs- und Ordnungssystem aufbauen. Eine Folge für Comedians, Künstler und alle, die aus Bühnenmaterial gezielter, schneller und treffsicherer Social-Media-Content machen möchten. 🚀
#146 Warum gute Witze auf Social Media oft schon nach 2 Sekunden sterben
2026/10/03
Der Witz war live ein Volltreffer. Der Saal lacht, die Stimmung ist perfekt – also schnell den Clip herausschneiden und auf Social Media posten. Und dann? Fast niemand bleibt dran. 😬 Genau darum geht es in dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast mit Christoph und Yannic: Warum funktioniert ein Moment auf der Bühne hervorragend, während derselbe Moment als Reel, TikTok oder YouTube Short plötzlich komplett anders wirkt? Die Antwort lautet häufig: Der Kontext fehlt. Auf der Bühne hat ein Künstler jede Menge Zeit. Eine Geschichte kann aufgebaut werden, das Publikum lernt den Künstler kennen, Sympathie entsteht und einzelne Themen oder Running Gags können über die gesamte Show vorbereitet werden. Auf Social Media fällt genau diese Aufwärmphase weg. Yannic erklärt deshalb, wie er beim Videoschnitt gezielt die Puzzleteile sucht, die eine Pointe verständlich machen. Dabei muss die Reihenfolge eines Social-Media-Clips nicht zwangsläufig der Reihenfolge der Bühnenshow entsprechen. Entscheidend ist, dass der Zuschauer innerhalb kürzester Zeit versteht, worum es geht – und einen Grund bekommt, dranzubleiben. 🎬 Das bedeutet auch: radikal kürzen. Lustige Nebensätze können trotzdem aus einem Clip fliegen, wenn sie nicht auf das eigentliche Ziel einzahlen. Manche davon funktionieren vielleicht sogar besser als eigenes kurzes Video. Besonders wichtig sind die ersten zwei Sekunden. Fehlt hier Orientierung, passiert visuell nichts oder ist der Einstieg unverständlich, wird schnell weitergeswipt. Schon kleine Veränderungen wie abwechslungsreiche Untertitel können helfen, das Scrollverhalten zu unterbrechen. Christoph und Yannic sprechen außerdem über einen simplen, aber wichtigen Qualitätscheck: Schau dir deinen fertigen Clip mit etwas Abstand noch einmal an. Vielleicht nach einem Kaffee oder einem Glas Wasser. ☕ Und ruhig auch einmal direkt auf dem Smartphone statt nur im Schnittprogramm. Denn wer stundenlang Wort für Wort an einem Video arbeitet, wird irgendwann betriebsblind. Die Kernfrage vor dem Upload lautet deshalb: Versteht jemand diesen Clip auch dann, wenn er vorher absolut nichts über die Show, den Künstler oder den Witz weiß? Wenn nicht, fehlt vermutlich noch ein Puzzleteil. 🧩
#145 So wird aus Social-Media-Reichweite eine volle Tour
2026/09/26
Kann man zwei völlig unterschiedliche Content-Arten auf demselben Instagram-Account erfolgreich spielen? 📱🎤 Eigentlich vertreten Christoph und Yannic schon lange eine ziemlich klare Meinung: Wer als Künstler auf Social Media wachsen will, sollte seinen Account möglichst eindeutig auf die eigene Kunst ausrichten. Doch dann kamen mehrere spannende Fälle auf den Tisch. Creator, die bereits mit Clipcomedy eine große Social-Media-Reichweite aufgebaut hatten, wollten plötzlich stärker auf die Bühne und sich als Live-Comedians etablieren. Gleichzeitig konnten und wollten sie ihre bisherigen Clips nicht einfach einstellen – schließlich entstanden darüber weiterhin Reichweite, Kooperationen und Einnahmen. Also musste eine neue Lösung her. 🚀 In dieser Folge nehmen Christoph und Yannic euch mit hinter die Kulissen eines echten Experiments: Wie lassen sich Clipcomedy und Live-Comedy auf einem Account kombinieren, ohne dass sich die Posts gegenseitig Reichweite wegnehmen? Ein besonders wichtiger Faktor: der Abstand zwischen den Veröffentlichungen. In den Tests zeigte sich, dass Beiträge möglichst nicht direkt hintereinander erscheinen sollten. Stattdessen wurde versucht, rund 9 bis 10 Stunden zwischen Clipcomedy und Live-Content zu lassen. So konnte morgens oder mittags ein Clip erscheinen und am Abend das Live-Reel von der Bühne. Doch das größere Problem war nicht nur der Algorithmus. Auch die bestehende Community musste erst verstehen: Diese Person macht nicht nur Social-Media-Sketche – sie steht jetzt auch auf der Bühne. Dieser Wechsel brauchte etwas Zeit. Während bei anderen Künstlern teilweise schon nach zwei Monaten deutliche Entwicklungen sichtbar waren, dauerte es in diesem Fall eher drei Monate. Dann wurde es richtig spannend. 🔥 Nicht nur die Ticketverkäufe entwickelten sich stark – die Tour wurde sogar ausverkauft. Gleichzeitig erhielt das Management plötzlich Kooperationsanfragen, die sich nicht mehr ausschließlich auf die bekannte Clipcomedy-Figur bezogen, sondern auch auf die neue Live-Persona. Das Ergebnis: Statt sich gegenseitig zu kannibalisieren, konnten sich beide Content-Welten sogar gegenseitig stärken. Menschen, die ursprünglich wegen der Clipcomedy folgten, entdeckten nach und nach die Live-Videos. Neue Follower, die über Stand-up-Clips auf den Account kamen, konsumierten wiederum auch die klassischen Comedy-Sketche. Eine echte Win-win-Situation. 🙌 In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: – warum zwei Posts am selben Tag problematisch sein können– weshalb Christoph und Yannic etwa 9–10 Stunden Abstand testen– welche Postingzeiten sich für unterschiedliche Inhalte anbieten– warum Instagram hier anders funktioniert als TikTok– wie man eine bestehende Social-Media-Figur Richtung Bühne entwickelt– warum der Wechsel mehrere Monate brauchen kann– und weshalb unterschiedliche Content-Arten nicht automatisch schlecht für einen Account sind Ein spannender Blick unter die Motorhaube des Künstlermarketings – inklusive einer Strategie, bei der Christoph und Yannic ihre bisherige Meinung zumindest ein Stück weit revidieren mussten. 😄
#144 Teure Kamera vs. iPhone: Was Künstler wirklich brauchen
2026/09/19
📱 Kann ein iPhone inzwischen wirklich eine professionelle Kamera ersetzen? Zumindest für viele Künstler, Musiker und Comedians lautet die Antwort von Christoph und Yannic ziemlich eindeutig: Für starke Showaufnahmen braucht ihr längst nicht immer ein riesiges Kamera-Setup. In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts geht es deshalb ganz praktisch um das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max als Kamera für Bühne, Konzert und Social Media Content. Ausgangspunkt ist ein Konzertbesuch, bei dem selbst aus einigen Metern Entfernung erstaunlich starke Fotos und Videos entstanden sind. Doch noch spannender wird es bei der eigenen Show: Wie stellt man ein iPhone am besten auf? Welche Zoomstufe sollte man verwenden? Sollte man im Hoch- oder Querformat aufnehmen? Ist der Kinomodus sinnvoll? Und warum ist 4K gerade dann praktisch, wenn aus einer langen Bühnenaufnahme später Hochkant-Clips für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts entstehen sollen? 🎥 Christoph und Yannic sprechen außerdem über einen der größten Vorteile des Smartphones: den unkomplizierten Workflow. Show aufnehmen, Datei übertragen, schneiden – fertig. Kein gigantisches Equipment und keine komplizierte Produktion. Dabei geht es aber nicht nur um Social Media. Aufzeichnungen können Künstlern auch dabei helfen, ihre eigene Performance zu analysieren: Wie war das Timing? Welche Publikumsinteraktion hat funktioniert? Wo lässt sich die Show verbessern? Und dann ist da noch die Sache mit der Reichweite. 🚀 Denn eine aufwendig produzierte Aufnahme gewinnt nicht automatisch. Christoph und Yannic erinnern sich an Produktionen, bei denen vergleichsweise simples Smartphone-Material am Ende deutlich besser funktioniert hat als Videos aus wesentlich teureren Kameras. Der Grund: Für Social Media zählen Moment, Perspektive und Authentizität oft mehr als maximale technische Perfektion. 🎤 Deshalb lautet die wichtigste Empfehlung dieser Folge: Filmt eure Auftritte. Möglichst regelmäßig. Baut euch ein Archiv auf und sammelt Material, selbst wenn ihr noch gar nicht wisst, wofür ihr jeden einzelnen Clip verwenden werdet. Denn kein Material zu haben, ist später meistens das größere Problem als eine Aufnahme, die nicht hundertprozentig perfekt ist.
#143 Warum Publikumsbilder deine Reels sofort besser machen
2026/09/12
🎥 Was unterscheidet ein Konzertvideo, das einfach nur dokumentiert, von einem Reel, bei dem man sofort denkt: Da will ich dabei sein? Genau darum geht es in dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts. Christoph und Yannic sprechen über ein Konzertwochenende mit Nina Chuba, BUNT. und Roger G. – und vor allem über eine Beobachtung, die bei BUNT. besonders hängen geblieben ist: Die Kamera filmt nicht einfach nur die Stimmung. Sie kann selbst Teil dieser Stimmung werden. 🔥 Bei BUNT. bewegen sich die Kameraleute mitten durch das Publikum, feiern mit, animieren die Crowd und schaffen dadurch Situationen, aus denen extrem emotionale Bilder entstehen. Auf Social Media sieht man später die euphorische Menge – aber spannend ist vor allem, wie diese Bilder überhaupt zustande kommen. Und genau daraus lässt sich auch für kleinere Künstlerinnen und Künstler einiges lernen. Denn natürlich kann nicht jeder zwei zusätzliche Kameraleute mit auf Tour nehmen. Muss man aber auch nicht. 📱 Eine zusätzliche statische Perspektive, ein Smartphone, eine kleine Kamera oder eine Osmo Pocket können bereits reichen, um Reaktionen aus dem Publikum einzufangen. Warum ist das so wichtig? Weil ein lachendes, weinendes, mitsingendes oder komplett ausrastendes Publikum die Emotion einer Performance verstärkt. Wenn Menschen im Video sehen, wie andere Menschen reagieren, wird die Wirkung der Musik, der Pointe oder des Moments unmittelbar größer. ❤️ Christoph und Yannic sprechen außerdem darüber, warum große Kameras direkt vor dem Gesicht manchmal genau das Gegenteil bewirken: Menschen bemerken die Kamera, fühlen sich beobachtet – und plötzlich ist die natürliche Reaktion weg. Die Lösung muss deshalb nicht immer größer, teurer und professioneller sein. Manchmal entstehen die besseren Crowd-Shots gerade mit einer kleinen, unauffälligen Kamera. 👉 Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Filmt nicht nur euch selbst und eure Bühne. Filmt eure Fans. Denn die Reaktion des Publikums zeigt euren zukünftigen Zuschauerinnen und Zuschauern, wie sich eure Show wirklich anfühlt. Und genau diese Emotion kann aus einem normalen Konzertclip einen starken Social-Media-Content-Piece machen. 🚀
#142 Warum wir ein virales Video sofort gelöscht haben
2026/09/05
Ein Video geht viral. Die Kommentare explodieren. Der Algorithmus liebt es. Eigentlich genau das, was man sich im Social Media Marketing wünscht – oder? 🐦💥 In dieser Folge erzählen Christoph und Yannic von einer Situation aus dem echten Agenturalltag, bei der innerhalb kürzester Zeit klar wurde: Diese Reichweite wollen wir lieber nicht haben. Ein Künstler veröffentlicht einen eigentlich harmlosen und humorvollen Beitrag über Tauben. Rund eine halbe Stunde später stehen bereits etwa 200 Kommentare unter dem Video. Kurz darauf sind rund 10.000 Aufrufe erreicht. Klingt zunächst hervorragend – bis ein Blick in die Kommentare zeigt, dass sich der Content gerade in eine völlig andere Richtung entwickelt. Denn der Algorithmus unterscheidet nicht zwischen begeisterten Fans und Menschen, die sich massiv über einen Beitrag aufregen. Für ihn zählen zunächst Signale wie Kommentare, Interaktionen und Aufmerksamkeit. Und genau dadurch kann plötzlich eine Zielgruppe erreicht werden, die mit der eigentlichen Marke überhaupt nichts zu tun hat. 😬 Christoph und Yannic sprechen darüber, warum sie in diesem konkreten Fall gemeinsam mit dem Künstler entschieden haben, das Video wieder offline zu nehmen – obwohl vermutlich noch deutlich mehr Reichweite möglich gewesen wäre. Außerdem geht es um die Frage, warum Content nach dem Upload weiter beobachtet werden muss. 200 Kommentare sind eben nicht automatisch ein Grund zum Feiern. Entscheidend ist, wer kommentiert, warum kommentiert wird und welche Menschen der Algorithmus anschließend als ideale Zielgruppe einstuft. Ihr erfahrt außerdem: warum negative Interaktionen trotzdem starke Algorithmus-Signale sein könnenwann Reichweite einer Marke mehr schadet als nutztwarum manche kontroversen Beiträge kalkulierbar sind und andere nichtweshalb schnelle Entscheidungen bei einem möglichen Shitstorm entscheidend sein könnenwarum professionelles Social Media Management nicht mit dem Hochladen eines Videos endetwie wichtig der enge Austausch zwischen Künstler und Social-Media-Team istEine Folge über Tauben, Algorithmen und die ziemlich wichtige Erkenntnis: Viralität allein ist noch kein Erfolg. 🚨📱 Wenn ihr wissen wollt, wie professionelles Künstlermarketing hinter den Kulissen wirklich aussieht, ist diese Episode genau für euch.
#141 Was OnlyFans-Agenturen über Instagram verstanden haben
2026/08/29
Was können Künstler ausgerechnet von einer OnlyFans-Agentur über Instagram, TikTok und den Algorithmus lernen? Ziemlich viel – zumindest wenn man sich die Marketingmechanismen dahinter anschaut. 😅 Christoph und Yannic sprechen in dieser Folge über eine Doku, in der eine ungewöhnliche Social-Media-Strategie gezeigt wird: Eine reale Creatorin wird mithilfe von KI in unterschiedliche Charaktere und Zielgruppenwelten übertragen. Statt all diese Inhalte über einen einzigen Account auszuspielen, bekommt jede Positionierung ihren eigenen Social-Media-Kanal. Und genau da wird es für Künstler spannend. 👀 Denn der Algorithmus muss ständig verstehen: Worum geht es auf diesem Account – und wem soll ich die Inhalte zeigen? Wer heute Comedy postet, morgen Podcast-Clips, übermorgen Musik und danach private Lifestyle-Inhalte, gibt Instagram und TikTok deutlich mehr Signale, die eingeordnet werden müssen. Das muss nicht automatisch schlecht sein. Wer aber möglichst schnell eine klare Zielgruppe erreichen und beispielsweise Tickets verkaufen möchte, kann von einer deutlich fokussierteren Content-Strategie profitieren. Christoph und Yannic sprechen deshalb unter anderem darüber: warum klare Positionierung dem Algorithmus hilftwann mehrere Accounts sinnvoll sein könnenwarum ein zweiter Account auch schnell zur Karteileiche wirdweshalb Live-Snippets für Künstler mit Ticketverkauf so relevant sindwie unterschiedliche Content-Formate die Zielgruppenansprache verwässern könnenwarum die richtige Strategie immer vom jeweiligen Künstler abhängtwas sich aus der Multi-Account-Strategie auf das Künstlerbusiness übertragen lässtAußerdem geht es um KI-generierte Models und eine problematische Seite der gezeigten Strategie: Einige Accounts arbeiteten mit rassistischen und bewusst provokanten Inhalten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das wird in der Folge ausdrücklich nicht als empfehlenswerte Marketingstrategie dargestellt. Spannend ist vielmehr, wie konsequent Zielgruppen, Content und einzelne Accounts voneinander getrennt wurden. Die entscheidende Frage lautet am Ende also nicht automatisch: Brauche ich fünf Accounts? Sondern: Wie klar versteht der Algorithmus eigentlich, wofür mein Account steht und welche Menschen ich erreichen möchte? 🎯 Wenn du als Künstler, Comedian oder Musiker Social Media strategischer nutzen, deine Reichweite gezielter aufbauen und mehr Menschen für deine Shows erreichen willst, solltest du diese Folge nicht verpassen. 🚀 Hier der Link zur im Podcast besprochenen Doku ➡️ https://youtu.be/RMv494zkvPE
#140 Der größte Fehler von Künstlern auf Social Media
2026/08/22
Diese Folge vom Künstlermarketing Podcast wird laut, ehrlich und ziemlich direkt. 🎙️🔥 Christoph und Yannic sprechen über einen der größten Denkfehler, den viele Künstler, Comedians und Kreative auf Social Media machen: Sie sehen erfolgreiche Accounts, erkennen „Die posten jeden Tag“ – und glauben, damit wäre der Code geknackt. Aber tägliches Posten ist nicht automatisch gutes Marketing. Wenn Reels schlecht geschnitten sind, mitten in einer Nummer anfangen, ohne Kontext enden oder mit lieblosen Untertiteln hochgeladen werden, entsteht kein professioneller Eindruck. Im schlimmsten Fall schadet der Content sogar der eigenen Marke. Statt Menschen für die Show zu begeistern, fragen sich Zuschauer eher: „Will ich da wirklich hin?“ Christoph und Yannic sprechen darüber, warum Social Media nicht nur Frequenz braucht, sondern Auswahl, Gefühl, Handwerk und Respekt vor der eigenen Kunst. Besonders spannend wird es beim Thema Crowdwork: Was live mit Kontext funktioniert, kann auf Social Media komplett falsch wirken, wenn die Auflösung fehlt oder ein Clip aus dem Zusammenhang gerissen wird. Außerdem geht es um die Frage, warum erfolgreiche Künstler nicht einfach „irgendwas“ hochladen, sondern ihre besten Momente suchen, verstehen und so schneiden, dass sie auch online funktionieren. Gute Clips entstehen nicht zufällig. Dahinter stecken Analyse, Erfahrung, Kreativität und sehr viel Zeit. Eine Folge für alle Künstler, Comedians, Musiker, Kreativen und Veranstalter, die Social Media nicht nur als Pflichtaufgabe sehen, sondern als echte Bühne. 🚀
#139 Instagram Plus für 2,99€: Lohnt sich das neue Abo für Künstler?
2026/08/15
Instagram will noch ein bisschen mehr von eurem Geld – aber bekommt ihr dafür auch wirklich etwas, das euch als Künstler, Musiker oder Creator weiterbringt? 👀📱 In dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast nehmen Christoph und Yannic Instagram Plus unter die Lupe. Das diskutierte Abo kostet 2,99 € im Monat und bringt eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen mit. Die entscheidende Frage ist nur: Sind diese Features tatsächlich hilfreich oder einfach nur nette Spielereien? Unter anderem sprechen die beiden über neue Möglichkeiten zur optischen Anpassung der Instagram-App, zusätzliche Schriften für Stories und das direkte Hochladen von Inhalten in die Highlights. Klingt nett – aber rechtfertigt das schon ein monatliches Abo? 😅 Spannender wird es bei den erweiterten Story-Analytics. Laut den besprochenen Funktionen soll nicht nur sichtbar sein, wer eine Story angeschaut hat, sondern sogar wann. Christoph und Yannic diskutieren deshalb auch die weniger charmante Seite dieser zusätzlichen Transparenz: Instagram Plus könnte das persönliche „Stalker-Level“ noch einmal ordentlich erhöhen. 👀 Für Künstler und Creator besonders interessant sind die verlängerten Stories. Statt nach 24 Stunden können Inhalte bis zu 48 Stunden sichtbar bleiben. Das könnte beispielsweise bei Tourankündigungen, Aktionen oder bezahlten Kooperationen spannend werden. Denn wenn Werbung länger sichtbar bleibt, stellt sich automatisch die Frage, ob sich dadurch auch Kooperationsangebote anders kalkulieren lassen. 💸 Außerdem geht es um eine mögliche stärkere Priorisierung bestimmter Stories und die Frage, ob zahlende Nutzer langfristig vielleicht algorithmische Vorteile bekommen könnten. Wichtig: Genau dafür konnten Christoph und Yannic keine bestätigten Informationen finden. Auch mögliche Optionen zur gezielteren Ausspielung an bestimmte Zielgruppen werden diskutiert – inklusive der Frage, was davon in Deutschland beziehungsweise der EU überhaupt umgesetzt werden könnte. Das Fazit fällt aktuell eher nüchtern aus: Für die meisten Künstler wirkt Instagram Plus noch nicht wie ein Must-have. Einige Funktionen könnten für Creator interessant werden, vieles fühlt sich momentan aber eher nach „nice to have“ als nach echtem Marketing-Vorteil an. Habt ihr Instagram Plus bereits? Dann schreibt eure Erfahrungen unbedingt in die Kommentare. Vielleicht gibt's dann schon bald ein Update im Podcast. 🚀
#138 Content geklaut? Instagram schickt jetzt alle zum Original
2026/08/08
Instagram überrascht Künstler und Content Creator mit einer neuen Funktion, die tatsächlich sinnvoll sein könnte. 😮 Die Plattform erkennt offenbar automatisch, wenn ein bereits veröffentlichtes Reel von einem anderen Account erneut hochgeladen wurde – und verweist direkt auf den ursprünglichen Beitrag. In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts sprechen Christoph und Yannic darüber, was diese Änderung für Künstler, Creator, Fan-Seiten und klassische Repost-Accounts bedeutet. Auslöser war eine Beobachtung aus der täglichen Arbeit: Bei einem erneut veröffentlichten Video zeigte Instagram plötzlich einen Hinweis auf das Original an. Mit einem Klick gelangte man direkt zum ursprünglichen Reel und zum Account des Künstlers. Auch bei einem Beitrag auf dem Fan-Content-Account ließ sich die Funktion anhand eines Reels von Amiri nachvollziehen. 🔗 Für Künstler bietet das klare Vorteile: Ihre Inhalte werden ihnen sichtbar zugeordnet, Zuschauer finden leichter zum Original und Accounts können nicht mehr ganz so unbemerkt mit fremden Videos Reichweite oder Einnahmen generieren. Gerade auf Plattformen wie TikTok und Instagram werden erfolgreiche Clips häufig heruntergeladen und ohne eigene kreative Leistung erneut veröffentlicht. Doch die neue Funktion hat auch eine mögliche Kehrseite. Repost- und Fan-Accounts haben Künstlern bisher teilweise Millionen zusätzlicher Aufrufe gebracht. Werden kopierte Beiträge künftig weniger stark ausgespielt, könnte dadurch auch ein Teil dieser kostenlosen Verbreitung wegfallen. 📉 Christoph und Yannic diskutieren deshalb unter anderem: Wie zuverlässig erkennt Instagram das Original? Werden kopierte Reels tatsächlich in der Reichweite eingeschränkt? Gewinnen Künstler mehr Kontrolle über ihre Inhalte? Verlieren sie gleichzeitig wertvolle zusätzliche Sichtbarkeit? Was bedeutet die Änderung für Fan-Seiten und Repost-Accounts? Und wird die Funktion bald flächendeckend ausgerollt? Eine Folge über Content-Klau, Urheberrecht, Reichweite, Monetarisierung und eine Instagram-Neuerung, für die Meta ausnahmsweise sogar ein Lob bekommt. 😄
#137 Wir schalten keine Werbung. Und genau deshalb wachsen wir.
2026/08/01
Wie gewinnt man regelmäßig neue Künstlerkunden, ohne Geld in Google Ads, Facebook Ads oder andere Werbekampagnen zu stecken? Genau diese Frage bekommen Christoph und Yannic immer wieder gestellt. Die ehrliche Antwort: Sie schalten überhaupt keine bezahlte Werbung. 🤯 In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts erklären die beiden, warum ihre Kundengewinnung fast vollständig über Mundpropaganda, sichtbare Ergebnisse und persönliche Empfehlungen funktioniert. Die Social-Media-Inhalte, die für Künstlerinnen, Künstler und Projekte produziert werden, verbreiten sich innerhalb der Branche. Auch wenn dabei nicht immer der Name der Agentur eingeblendet wird, erkennen viele Menschen den Stil, die Qualität und den Wiedererkennungswert der Arbeit. Denn die Künstlerbranche spricht miteinander. Gute Erfahrungen werden geteilt, Kontakte werden weitergegeben und erfolgreiche Projekte sorgen automatisch für Aufmerksamkeit. Genau deshalb sind zufriedene Kunden für Christoph und Yannic die stärkste Form von Marketing. 🚀 Neu hinzugekommen ist ein konkretes Empfehlungsmodell: Vermittelt ein Kunde erfolgreich einen neuen Künstler oder ein passendes Projekt, erhält er 200 € pro Monat – und zwar so lange, wie der vermittelte Kunde bei der Agentur bleibt. Bei einer Zusammenarbeit über zwölf Monate können dadurch 2.400 € entstehen. Wer mehrere passende Kontakte vermittelt, kann entsprechend mehrfach profitieren. 💸 Christoph und Yannic sprechen außerdem über ein Musical-Projekt, das durch eine persönliche Empfehlung von Torsten Bär zustande kam. Das Projekt benötigte kurzfristig professionellen Social-Media-Content und konnte durch die Zusammenarbeit schnell sichtbare Ergebnisse beim Ticketverkauf erzielen. Die Folge zeigt aber auch: Mundpropaganda funktioniert nur, wenn die Leistung stimmt. Niemand empfiehlt eine Agentur weiter, die schlechte Arbeit abliefert. Qualität, Verlässlichkeit, ein unverwechselbarer Stil und langfristige Kundenbeziehungen sind deshalb wichtiger als der nächste aufwendige Werbefunnel. Eine ehrliche und unterhaltsame Folge über Kundengewinnung ohne Ads, Empfehlungsmarketing in der Künstlerbranche und die vielleicht wirkungsvollste Werbung überhaupt: richtig gute Arbeit. 🎙️
#136 Crowdwork-Hype auf Instagram: Chance oder gefährlicher Trend?
2026/07/25
Crowdwork dominiert aktuell viele Comedy-Feeds. Wer sich ein paar erfolgreiche Clips anschaut, bekommt vom Algorithmus schnell den Eindruck vermittelt: Alle machen Crowdwork – und nur Crowdwork bringt noch Reichweite. Doch stimmt das wirklich? 🎤 Christoph und Yannic sprechen in dieser Folge darüber, warum Künstler nicht automatisch jedem Social-Media-Trend folgen sollten. Crowdwork kann unglaublich unterhaltsam sein, starke Reels produzieren und die Verbindung zwischen Künstler und Publikum intensivieren. Dafür muss es jedoch zur eigenen Persönlichkeit, zur Show und zum Humor passen. Denn gutes Crowdwork bedeutet weit mehr, als einer Person in der ersten Reihe eine Frage zu stellen. Es braucht Timing, Menschenkenntnis, Empathie und die Fähigkeit, eine Situation auch dann charmant aufzulösen, wenn die Antwort nicht wie erwartet ausfällt. Problematisch wird es, wenn Künstler ihr Publikum von oben herab behandeln, einzelne Zuschauer bloßstellen oder eine Beleidigung als Pointe verkaufen. Was auf der Bühne bereits unangenehm wirkt, kann durch einen veröffentlichten Clip noch deutlich größere Auswirkungen auf die eigene Marke haben. Die beiden erklären außerdem, warum Crowdwork keinesfalls die einzige Möglichkeit ist, abwechslungsreichen Comedy-Content zu produzieren. Geskriptete Stand-up-Ausschnitte, aktuelle Themen oder eigens für eine Stadt entwickelte Gags können ebenfalls hervorragend funktionieren und regelmäßig neues Videomaterial liefern. Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Social Media ist eine Plattform, auf der du deine Kunst verteilst – keine Plattform, die dir vorschreiben sollte, welche Kunst du machen musst. 🚀 Funktionieren deine geskripteten Clips und entsprechen sie deinem Stil, musst du nicht plötzlich Crowdwork machen. Bist du dagegen stark im direkten Austausch mit dem Publikum, darf genau das ein wichtiger Teil deiner Marke werden. Hör auf dein Bauchgefühl, beobachte deine Ergebnisse und zeige das, was dich wirklich auszeichnet. Denn langfristig verkauft nicht der größte Hype die Tickets, sondern eine glaubwürdige künstlerische Persönlichkeit. 🔥
#135 Reichweite & Tickets fast verdoppelt – mitten im Sommerloch
2026/07/18
Sommerloch, Ferienzeit und 40 Grad – da lohnt sich Marketing doch sowieso nicht, oder? ☀️ Ganz im Gegenteil! In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts zeigen Christoph und Yannic, warum der Sommer für Künstlerinnen und Künstler sogar eine besonders spannende Chance sein kann. Aufgenommen wird dieses Mal in einer komplett neuen Umgebung: Das Team ist mit dem Büro umgezogen. Noch stehen Kartons herum, die Kameras müssen improvisiert aufgestellt werden und das geplante Podcast-Studio befindet sich mitten im Aufbau. Aber genau wie beim Marketing gilt: Man arbeitet mit dem, was gerade da ist – und macht das Beste daraus. 🎙️📦 Im Mittelpunkt der Folge steht ein aktuelles Beispiel aus der Zusammenarbeit mit einem neu gestarteten Künstler. Trotz Hochsommer, Ferienzeit, großer Hitze und Fußball-WM konnte dessen Instagram-Reichweite schon innerhalb des ersten Monats fast verdoppelt werden. Noch beeindruckender: Auch die Ticketverkäufe haben sich nahezu verdoppelt. 📈🎟️ Christoph und Yannic sprechen darüber, weshalb das bekannte Sommerloch vermutlich noch aus klassischen Fernsehzeiten stammt. Damals waren die Menschen im Urlaub tatsächlich schwerer erreichbar. Heute begleitet das Smartphone die meisten Menschen überallhin – an den Strand, ins Hotel, zum Flughafen und auf die heimische Terrasse. Dadurch entstehen für Künstler neue Möglichkeiten: Menschen konsumieren weiterhin Reels, TikToks, YouTube-Videos und andere mobile Inhalte. Entscheidend ist, dass Künstler sichtbar bleiben, regelmäßig guten Content veröffentlichen und den Weg vom Beitrag bis zum Ticketkauf möglichst einfach gestalten. Außerdem geht es um das organische Wachstum des Künstlermarketing Podcasts, Weiterempfehlungen innerhalb der Branche und ein spontan aufgenommenes Video über das mobile Podcast-Setup, das inzwischen mehr als 11.000 Aufrufe erreicht hat. Christoph und Yannic diskutieren auch, wann kleine YouTube-Werbebudgets sinnvoll sein können – und wann eine durchdachte Marketingstrategie deutlich mehr bringt. Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Reichweite entwickelt sich nicht jeden Tag gleichmäßig. Einzelne schwächere Tage bedeuten nicht automatisch, dass der Algorithmus einen Account nicht mehr mag. Entscheidend sind gute Inhalte, Geduld, eine klare Strategie und die Bereitschaft, auch dann weiterzumachen, wenn andere gerade Pause machen. 🚀 Der Sommer ist nicht automatisch ein Loch. Für Künstler kann er genau der Zeitraum sein, in dem weniger Konkurrenz aktiv ist und die eigene Sichtbarkeit besonders stark wächst.
#134 Ein virales Video reicht heute nicht mehr aus für volle Shows
2026/07/11
Aber was passiert danach? In dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast sprechen Christoph und Yannic über einen Denkfehler, den viele Künstler machen: Sie sehen einen einzelnen Peak im Ticketverkauf nach einem Live-Video und hoffen, dass genau so Social Media funktioniert. Doch echte Sichtbarkeit entsteht nicht durch Glückstreffer, sondern durch Wiederholung. Die beiden erklären, warum ein einzelner Clip selten reicht, um Menschen direkt zum Ticketkauf zu bewegen. Viele Zuschauer müssen dich erst mehrfach sehen, dich kennenlernen, deinen Humor, deine Musik oder deine Kunst verstehen – und irgendwann trifft genau ein Clip mitten ins Herz. Erst dann entsteht oft der Impuls: Spielt die Person eigentlich bei mir in der Nähe? Außerdem geht es um Konstanz, Content-Frequenz, Plateaus, Algorithmus-Lernen und die gefährliche Versuchung, nach ein paar schwächeren Videos wieder aufzuhören. Denn gerade dann beginnt Social Media oft erst richtig zu wirken. Eine Folge für alle Künstler, Comedians, Musiker und Bühnenmenschen, die nicht nur einzelne Ticket-Peaks wollen, sondern langfristig mehr Sichtbarkeit, mehr Vertrauen und mehr verkaufte Tickets. 🚀 Zusammengefasst:Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung – nicht durch Glückstreffer.

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