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Erfolgreich Scheitern

Werben im Podcast: Erfolgreich Scheitern

Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
51 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/08
Neueste Episode
2026/03/12
Durchschnittsdauer
47 min.
Veröffentlichungsintervall
66 Tage

Beschreibung

Beruf, Geld, Liebe: Das Leben ist voller Herausforderungen. Manchmal bringen die uns ins Straucheln - und auch zum Fallen. Dann wieder Aufzustehen ist die Grundlage, damit wir erfolgreich durch das Leben gehen. Wie wir diese Aufgabe meistern, erklärt Psychotherapeutin Katrin Dumalin-Kliesow anhand ganz konkreter Fragen: Was tun, wenn die Karriere nicht in Gang kommt, der Kinderwunsch unerfüllt bleibt oder Freundschaften zu Feindschaften werden?

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#Folge 43: Kann Krafttraining bei Magersucht helfen? Chancen und Risiken aus therapeutischer Sicht mit Patryk Niedbajluk
2026/03/12
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Coach Patryk Niedbajluk über ein sensibles, aber wichtiges Thema: die Zusammenarbeit zwischen Therapie und Coaching bei Patientinnen mit Untergewicht und Essstörungen. Wir sprechen offen darüber, welche Bedenken es aus therapeutischer Sicht gibt, wenn Patientinnen beginnen mit Krafttraining zu starten – und warum diese Skepsis oft berechtigt ist. Gleichzeitig geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen körperliches Training und gezielter Muskelaufbau Teil eines gesunden Heilungsprozesses sein können. Du erfährst in dieser Folge: • wann Krafttraining sinnvoll bei Magersucht sein kann • welche Risiken Coaches unbedingt kennen sollten • wie Therapie und Coaching verantwortungsvoll zusammenarbeiten können • warum körperliche Stärke manchmal auch psychische Stabilität fördern kann Eine ehrliche, differenzierte Folge über Heilung, Zusammenarbeit und darüber, warum Recovery mehr braucht als einfache Antworten. Wenn dich Themen rund um Essstörungen, Heilung, Training und mentale Gesundheit interessieren, ist diese Folge für dich. www.patryk-ndb.de Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#42 ADHS im Erwachsenenalter – Mehr als nur ein Trend mit Nils von Daacke
2026/02/24
In dieser Folge sprechen wir über ADHS im Erwachsenenalter, dieses Thema hat in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und wird sehr kontrovers diskutiert und ist immer noch voller Missverständnisse. Auch in meinem Fachkreis gibt es leider immer noch KollegInnen, die es als Trend abtun und nichts damit zu tun haben wollen. Viele Menschen verbinden ADHS vor allem mit hyperaktiven Kindern, die über Bänke klettern, doch die Realität ist anders und das möchte ich mir heute mit dem Psychologen Nils von Daacke näher ansehen und Vorurteile mit Fachwissen belegen. Literaturempfehlung Astrid Neuy-Lobkowicz, ADHS kompakt. Angelina Boerger, Kirmes im Kopf. Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#41 Stärker als der Krebs - mit Cornelia
2026/01/04
In dieser Folge von Erfolg scheitern spricht Cornelia offen über ihre Krebserkrankung, über Rückfälle – und darüber, wie sie gelernt hat, mit all dem zu leben. „Das ist so ein Glück, wenn man die Erkrankung mit 25 hat. Da ist der Tod noch so weit weg und das Leben so nah.“ Sie erzählt, was ihr Halt gegeben hat: Normalität, Alltag, Freundschaften, Fahrradfahren, Essen nach Zeit – und kleine Strukturen, die inmitten der Krise Stabilität schaffen. Eine Folge über Angst und Hoffnung, über Krisen, die niemand wählt – und über Wege, trotzdem weiterzugehen. Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#40 Schlaflos, aber nicht hilflos – Strategien gegen Schlafstörungen mit Johan Hänsch
2025/06/04
In dieser Folge geht es um ein Thema, das viele betrifft, über das aber oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird: Schlafstörungen. Wer nachts wach liegt, kennt das Gefühl – die Gedanken kreisen, der Körper ist müde, aber der Schlaf will einfach nicht kommen. In dieser Folge sprechen wir über mögliche Ursachen, häufige Fehler und vor allem: was du konkret tun kannst, um wieder besser zu schlafen.Ob du nur gelegentlich schlecht schläfst oder schon länger damit kämpfst – diese Folge ist für dich. Wie in jeder Folge gibt es wieder zahlreiche Tipps und Übungen zum besser Einschlafen. Buchempfehlung: Dieter Riemann - Ratgeber Schlafstörungen - Informationen für Betroffene und Angehörige.  Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#39 -Magersucht verstehen: Annas Weg aus der Krankheit
2024/12/06
"Und plötzlich ging es einfach. Plötzlich konnte ich einfach nichts mehr essen." So erzählt es Anna. Als Jugendliche rutschte sie in die Magersucht. Zwar hatten Schönheitsideale und Diäten auch zuvor eine gewisse Bedeutung in ihrem Leben, doch der eigentliche Auslöser war etwas anderes: der Wunsch nach Kontrolle. "Ich befand mich in einer schwierigen Phase mit meinem Freundeskreis, war dann im Ausland, oft allein, und hatte vermutlich auch Probleme mit meinem Selbstbewusstsein." Und genau in dieser Zeit begann es. Anna konnte plötzlich auf Essen verzichten, obwohl sie ständig hungrig war. Frühstück ließ sie ausfallen, und Sport wurde zu einer täglichen Pflicht – ohne Ausnahme. "Es ging so weit, dass ich mir einmal den Zeh verletzt habe – vielleicht war er sogar angebrochen –, aber ich bin trotzdem jeden Tag weiterlaufen gegangen und habe den Schmerz einfach ignoriert." Irgendwann schmerzten Annas Knie beim Liegen auf der Seite, weil ihre Knochen direkt aufeinander rieben. Gedanken abseits vom Thema Essen hatten in ihrem Alltag kaum noch Platz. Schließlich bekam sie starke Bauchschmerzen – und diese brachten sie gemeinsam mit ihrer Mutter endlich zu einer Ärztin. "Ich glaube, die hat sofort erkannt, was los ist," erinnert sich Anna. Von da an ging alles recht schnell: die Überweisung zur Psychotherapeutin, ein fester Essensplan, regelmäßiges Wiegen. Zu Beginn sollten ihre Eltern sogar nachts Annas Puls kontrollieren. Anna hat es geschafft. Heute ist sie eine erwachsene Frau – immer noch schlank, aber gesund. Doch selbst jetzt sagt sie: "Erst vor Kurzem konnte ich einfach so ein Eis essen. Ohne schlechtes Gewissen." In dieser Folge spricht Anna mit Katrin darüber, wie ihre Magersucht entstanden ist, welche psychischen und körperlichen Auswirkungen sie hatte und worauf Betroffene sowie Angehörige achten sollten. Natürlich geht es auch um die entscheidende Frage: Wie hat sie es geschafft, aus der Spirale aus Hunger, Kontrollzwang und mangelndem Selbstbewusstsein auszubrechen? Eine Folge für alle, die die Mechanismen hinter Magersucht verstehen und von Annas Erfahrungen lernen möchten. Leseempfehlungen:  Sofies Welt von Jostein Gaarder Hermann Hesse – Sämtliche Werke Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#38 Magersucht: Der Kampf um Kontrolle - mit Dipl.-Päd. Maren Sturm
2024/08/09
Sie kochen für alle, und essen nichts mit. Sie duschen mit geschlossenen Augen, um sich selbst nicht sehen zu müssen. Sie glauben, sie seien dick. Dabei sind sie längst untergewichtig. Die Rede ist von Menschen mit Magersucht (Anorexia nervosa). Am Anfang steht meist Unsicherheit, sei es mit dem eigenen Gewicht oder in anderen Lebensbereichen. Die Gewichtsabnahme und die Kontrolle über das Essverhalten scheinen Halt zu geben, Anerkennung zu bringen und eine Lösung zu sein. Doch dann wird Abnehmen zur lebensbedrohlichen Sucht. Katrin hat zu diesem Thema Diplom-Pädagogin und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Maren Sturm zu Gast, die sich beruflich verstärkt mit dieser Essstörung beschäftigt. Gemeinsam beleuchten sie, warum besonders junge Frauen von Magersucht betroffen sind, welche Rolle gesellschaftlicher Druck und Schönheitsideale spielen und wie das Vorleben in der Familie Einfluss nimmt. Oft ist es nicht leicht zu erkennen, wann aus einer harmlos erscheinenden Diät ein zwanghaftes Verhalten entsteht. Katrin und Maren diskutieren daher auch Warnzeichen, bei denen Eltern hellhörig werden sollten und zeigen auf, wie Betroffene und Angehörige Hilfe bekommen können. Eine Folge für alle, die Magersucht besser verstehen wollen und sich mit den Wegen heraus auseinandersetzen wollen. Leseempfehlung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#37 Mama hat Krebs - Wie Kinder mit der Krankheit der Eltern umgehen - mit Cathleen Herz
2024/07/19
Eine Krebsdiagnose erschüttert das gesamte Familiensystem und bringt Ängste, Sorgen und bedrohliche Gedanken mit sich. Oft werden Kinder nicht informiert, um ihnen keine Angst zu machen, doch sie spüren intuitiv, dass etwas nicht stimmt, und entwickeln ihre eigenen Vorstellungen. Aber wie kann man Kindern Krebs erklären? Und wie detailliert sollte man das überhaupt? In dieser Folge spricht Katrin Dumalin-Kliesow mit Cathleen Herz, die als Kind die Krebsdiagnose ihrer Mutter miterlebte. Ihre Mutter kämpfte 12 Jahre lang gegen die Krankheit und verstarb, als Cathleen gerade ihr Abitur machte. Diese Zeit prägte Cathleen zutiefst: Sie musste früh erwachsen werden, fühlte sich verantwortlich, ihrer Mutter zu helfen und sie zu beschützen, und hatte keine unbeschwerte Kindheit und Jugend. Cathleen teilt ihre bewegende Geschichte und gibt Einblicke, wie sie mit den Herausforderungen und Belastungen umging. Diese Folge richtet sich an alle, die sich fragen, wie Kinder mit der Krankheit eines Elternteils umgehen können und wie man als Familie in solchen schweren Zeiten zusammenhalten kann. Dabei auch Thema: welche Angebote es für betroffene Familien gibt -  von psychologischer Unterstützung über spezielle Beratungsstellen bis hin zu Selbsthilfegruppen und Kinderkrebshilfe-Programmen. Diese Ressourcen können Familien helfen, den emotionalen und praktischen Herausforderungen besser zu begegnen und neue Wege des Zusammenhalts zu finden. Eine Übersicht haben wir auch hier zusammengestellt. Hilfsangebote Flüsterpost e.V. Krebsinformationsdienst: Über Krebs sprechen Krebsgesellschaft Psychosoziale Krebsberatungsstelle Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige (INKA) Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern Literaturtipp Karen Susan Fessel: Ein Stern namens Mama Michael Singer: Die Seele will frei sein. Eine Reise zu sich selbst. Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#36 Vom Umgang mit Krebs - mit Psychoonkologe Uwe Hölzel
2024/06/21
Die Diagnose Krebs stellt häufig das Leben der Betroffenen, aber auch der Angehörigen völlig auf den Kopf. Viele verbinden mit der Erkrankung die Angst vor dem Tod.  Gemeinsam mit Dipl.-Psych. Uwe Hölzel, der in einem Krebszentrum fast ein Jahrzehnt Menschen in allen Phasen der Erkrankung begleitet hat, möchte ich heute über verschiedene Tumorerkrankungen sprechen. Denn was sich sicher sagen lässt ist, dass Krebs nicht gleich Krebs ist und sich in der Medizin in den letzten Jahren sehr viel verändert hat.  Die Behandlung einer Tumorerkrankung gelingt immer besser und es sind auch zukünftig noch Fortschritte in der Forschung zu diesem Thema zu erwarten. Trotzdem löst das Wort Krebs bei Vielen auch heute noch eine enorme Angst vor dem Sterben aus. Schon bei der Verkündung einer Diagnose ist es daher wichtig die Betroffenen nicht allein zu lassen und auch einen Ausblick auf die Behandlungsstrategie zu geben.  Das ist wichtig, um sie nicht mit der Angst vor der Erkrankung und dem Ungewissen allein zu lassen, sondern sie möglichst in einen „Funktionsmodus“ zu holen, bei dem die nächsten Schritte und die Struktur der Behandlung ganz klar vereinbart sind. Doch man kann noch Vieles mehr tun.  Als Familie, Freunde und Gemeinschaft einer Krebserkrankung entgegenzutreten, darum geht es in der aktuellen Folge: „Umgang mit Krebs“.   Mehr Infos Onko-Internetportal Leitlinie Komplementärmethoden bei Krebs Krebsinformationsdienst Literaturtipps „Mir sagt ja doch (k)einer was!?"  Von Anita Zimmermann und Gerhard Trabert „Heute bin ich Blond“ von Sophie van der Stap „Hurra, dass wir noch leben!“ von Uli und Michael Ro „... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“ von Viktor E. Frankl „Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson Hier erreichst du Uwe Auf seiner Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#35 Wenn Eltern zum Pflegefall werden – mit Dr. Ilona Bürgel
2024/05/31
Und plötzlich ist alles anders: Wenn Eltern pflegebedürftig werden, übernehmen erwachsene Kinder oft eine völlig neue Rolle – sie kümmern sich nun um diejenigen, die jahrelang für sie gesorgt haben. Aber wie geht man das richtig an? Wartet man darauf, dass die Eltern um Hilfe bitten? Ergreift man selbst die Initiative, weil die Eltern den Alltag nicht mehr allein bewältigen können? Und wie gelingt das, ohne übergriffig zu wirken? Diese und viele weitere Fragen behandelt Katrin in der aktuellen Folge von „Erfolgreich Scheitern“. Zu Gast ist die Diplom-Psychologin Dr. Ilona Bürgel. Treue Hörerinnen und Hörer erinnern sich vielleicht an sie aus der Folge zur Positiven Psychologie, in der es um den guten Umgang mit sich selbst und anderen, Freundlichkeit und Dankbarkeit ging. In der aktuellem Episode spricht Ilona Bürgel nun über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern und wie sie diese vor Herausforderungen gestellt hat. Und sie will Mut machen, denn so überfordernd diese Situation auch sein kann, sie bietet auch die Chance sich, seine Eltern und die Beziehung zu einander neu zu entdecken und zu gestalten.  „Der Zauber könnte darin liegen, die Perspektive zu wechseln: weg von dem, was einmal war, hin zu dem, was jetzt ist und vielleicht nur jetzt noch einmal möglich sein könnte.“ Hilfe für pflegende Angehörige Pflegestützpunkte Pflegeberatung.de Pflege.de Verbraucherzentrale Buchempfehlung Bürgel, Ilona: Die Sonne und das Glück kommen immer wieder Hier erreichst du Ilona auf ihrer Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#34 Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr? - mit Jun.-Prof. Dr. Stefanie Börner für Soziologie
2024/04/15
Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass man heute ja gar nichts mehr sagen dürfe. Sie sind verunsichert, wenn es um das richtige Verwenden von Begriffen und Redewendungen geht. Zudem geraten Wörter, die viele schon seit ihrer Kindheit benutzen, in den Diskurs und deren Verwendbarkeit wird in Bezug auf einen rassistischen oder diskriminierenden Ursprung hinterfragt.  Auch im Zusammenhang mit dem Thema „Gendern“ stellen sich viele die Frage, ob und inwieweit sie ihren alltäglichen Sprachgebrauch ändern müssen.  Aber nicht nur die sprachlichen Anforderungen an uns verändern sich, denn auch die Themen Autofahren, Fliegen und Fleischkonsum sind scheinbar in aller Munde und man soll bestenfalls völlig darauf verzichten. Dabei haben viele das Gefühl für ihr Verhalten verurteilt zu werden oder haben Angst etwas Falsches zu sagen.  Der Begriff „Meinungsdiktatur“ wird in dem Zusammenhang zunehmend verwendet. Das führt zu Frustration und Sinnkrisen.  Diese Folge widmet sich der Frage, ob es denn stimmt, dass wir weniger sagen und tun dürfen oder das Gefühl trügt. Darüber diskutiert Psychotherapeutin Dr. Katrin Dumalin-Kliesow mit Jun.-Prof. Dr. Stefanie Börner, die eine Juniorprofessur für die Soziologie europäischer Gesellschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne hat.  Dürfen wir noch fliegen? Inwieweit passt das alles zu unserer demokratischen Grundeinstellung? Woher kommt dieses diffuse Gefühl vieler in der Bevölkerung, dass immer mehr verboten ist, obwohl wir doch eigentlich objektiv so frei sind wie nie?  Unsere Gesellschaft durchlebt gerade eine Art Transformationsprozess. Was das ist und was das bedeutet, dafür hört euch doch gerne die Folge zur Debatte um die Meinungsfreiheit an. Literaturempfehlungen: Solidarität: Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise von Dietmar Süß und Cornelius Torp Triggerpunkte - Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft von Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#33 - Selbstbestimmung bis zum Ende: Das Recht auf Suizid - mit Jens Hänsch
2024/03/18
Es war ein Paukenschlag: Im Februar 2020 entschied das Bundesverfassungsgericht der Suizid ist ein Akt autonomer Selbstbestimmung . Doch welche Konsequenzen ergeben sich daraus?   Fragen tauchen auf: Sollten Suizide nun nicht mehr verhindert werden? Widerspricht das nicht einfach dem gesunden Menschenverstand? Und welche Verantwortung tragen medizinisches Personal, Ärzte und Therapeutinnen? Ist es nicht ihre Pflicht, Patienten von Suizidgedanken abzubringen und Suizide zu verhindern?  In dieser Folge diskutiert Katrin mit Rechtsanwalt Jens Hänsch, einem Experten auf diesem Gebiet. Er beleuchtet nicht nur die aktuelle Rechtslage, sondern führt uns auch durch die historische Entwicklung dieses Themas.  Hänsch erinnert daran, dass bis in die 1950er Jahre hinein das Gesetz vorsah, Suizide um jeden Preis zu verhindern. Er teilt verschiedene Gerichtsfälle mit uns, die unterschiedlich bewertet wurden, und erzählt beispielsweise die Geschichte von Irene Brann, einer Dresdner Jüdin, die 1941 in London Selbstmord versuchte, jedoch scheiterte und daraufhin mit dem Tode bestraft werden sollte. Doch nicht nur die Vergangenheit wird beleuchtet.  Katrin und Jens Hänsch besprechen auch aktuelle Fragen: Wann trägt jemand Schuld an einem Suizid? Worin liegt der Unterschied zwischen fahrlässiger Tötung und Mord? Und wie kann unterlassene Hilfeleistung zu Suiziden beitragen? Auch wird erläutert, warum ein Hausarzt, der eine Patientin nach der Einnahme einer tödlichen Dosis Medikamente lebend vorfindet und nicht eingreift, straffrei bleiben kann, nicht erst seit der neuen Rechtsprechung.  Diese Folge richtet sich insbesondere an Hörerinnen und Hörer, die beruflich damit konfrontiert sind, dass Patientinnen und Patienten Suizid begehen könnten, und sich unsicher darüber sind, welches Vorgehen erlaubt oder sogar vorgeschrieben ist. Leseempfehlung Urteil des Bundesverfassungsgerichts Publikationen über Irene Brann Anthropologie und Ethik der Biomedizin   Hilfsangebote bei Suizidgedanken Notruf 112  Nummer gegen Kummer 116 111  Telefonseelsorge 0800 – 111 0 111  oder  0800 – 111 0 222   Per Chat online.telefonseelsorge.de  Per Mail jugendnotmail.de youth-life-line.de bei Suizidgedanken nethelp4u.de von Jugendlichen für Jugendliche u25-deutschland.de bei Suizidgedanken, von Jugendlichen für Jugendliche Akutkrankenhäuser in Sachsen Akutstationen für Kinder und Jugendliche Akutstationen Erwachsene Hier erreichst du Jens Hänsch auf seiner Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#32 - Suizidalität und Suizidprävention mit Martin Aresin
2024/02/02
Suizidalität ist ein Thema über das wir unbedingt sprechen müssen. In Deutschland gibt es pro Jahr 10000 Suizide, das heißt aller 53 Minuten suizidiert sich ein Mensch.  Suizidalität macht vielen Menschen Angst, zum einen, wenn sie selbst merken, dass sie mehr als sie wollen daran denken, ihrem Leben ein Ende zu setzen oder wenn wir mit Menschen zu tun haben, die solche Äußerungen von sich geben und noch viel schlimmer, wenn Menschen in unserem Umfeld sich das Leben genommen haben. In dieser Folge habe ich Psychologe Martin Aresin eingeladen vom Netzwerk für Suizidprävention in Sachsen. Er forscht zum Thema Suizidalität und ist im Präventionsprogramm Heylife aktiv. In dieser Folge erfahrt ihr, woran man Suizidalität erkennen kann, wie man sich Hilfe holen kann, was man als Angehöriger machen kann. Wir stellen weiterhin das Projekt „Heylife“ vor.   Schnelle Hilfe Notruf 112  Nummer gegen Kummer 116 111  Mo-Sa: 14:00 - 20:00 Uhr Sa: von Jugendlichen für Jugendliche Telefonseelsorge 0800 – 111 0 111  oder  0800 – 111 0 222   Per Chat online.telefonseelsorge.de  Per Mail jugendnotmail.de youth-life-line.de bei Suizidgedanken nethelp4u.de von Jugendlichen für Jugendliche u25-deutschland.de bei Suizidgedanken, von Jugendlichen für Jugendliche Akutkrankenhäuser in Sachsen Akutstationen für Kinder und Jugendliche Akutstationen Erwachsene Weitere Beratungsangebote Netzwerk für Suizidprävention Deutsche Depressionshilfe Info-Telefon: 0800.33 44 533  (Mo, Di, Do jeweils 13-17 Uhr; Mi, Fr 8.30-12.30 Uhr) Zum Projekt Website HeyLife Instagram HeyLife Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#31 Verrückt? Na und! Umgang mit psychischen Erkrankungen – mit Nicole Trenkmann
2024/01/26
Außer der Reihe zu tanzen, kann Spaß machen. Jedoch bekommen viele Menschen Angst, wenn es bei ihnen nicht so läuft wie bei allen anderen. Dazu gehören auch psychischen Erkrankungen.  Wir gehen heute zwar schon offener mit psychischen Erkrankungen um als vor 20 Jahren, dennoch ist die Stigmatisierung noch nicht ganz vom Tisch und es bestehen Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen, die die Betroffenen oft selbst glauben und was die Aufnahme von therapeutischen Angeboten noch schwerer macht.  In dieser Folge spreche ich mit Nicole Trenkmann. Sie ist Diplom Kultur- und Medienpädagogin und arbeitet bei der GESOP in Dresden zum einen als Suchtberaterin jedoch auch als Koordinatorin der Schulprojektgruppe „Verrückt? Na und!“. In dieser Folge wollen wir Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen begegnen, indem wir einzelne Störungsbilder erläutern, z. B. was ist den überhaupt eine Depression. Was für Warnsignale gibt es und wie kann man sich und anderen helfen. Die Prävention in Schulen ist besonders wichtig, da seelische Erkrankungen sich oft in der Jugend manifestieren. Im Laufe des Lebens ist fast in jeder Familie jemand davon betroffen. Dennoch ist das Thema weiterhin tabuisiert und Betroffene finden zu spät Hilfe. Der erprobte Schultag „Verrückt? Na und!“ bricht das Schweigen und lädt junge Menschen und ihre Lehrer zu einem offenen Austausch über die großen und kleinen Fragen zur seelischen Gesundheit ein. Ein Team aus Fachexperten (z.B. Psychologen, Sozialarbeiter) und persönlichen Experten (z.B. Suchterkrankte), führt die Schultage durch, ab 8. Klasse an unterschiedlichen Schulen.   Literaturempfehlung: Isa Grüber: Resilienz - dein Körper zeigt dir den Weg: Wirksame Übungen für innere Stärke und gute Nerven - Selbsthilfe mit Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine Beratungsangebote: www.u25-dresden.de Dresdner Telefon des Vertrauens: Tel. 0351/8041616 Zum Projekt: "Verrückt? Na und!" Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#30 Der Einfluss von Pornografie: Moralfragen und Tipps zum richtigen Umgang - mit Danilo Ziemen
2023/10/13
Fast alle haben sie schon angeschaut, viele konsumieren sie sogar regelmäßig, aber kaum einer spricht darüber: Pornos. Sexualpädagoge und studierter Sexualwissenschaftler Danilo Ziemen und Katrin Dumalin-Kliesow wollen das ändern. Gemeinsam beschäftigen Sie sich mit der Frage, ob Pornografie damit zusammenhängt, dass wir heute so wenig Sex wie noch nie zuvor haben. Unbestritten macht es etwas mit uns Pornos zu schauen. Dort haben wir heute die Möglichkeit viele unbehaarte, weiße und schlanke Menschen, die in perfekt abgestimmten Szenen, wie Profisportler miteinander Sex haben, anzuschauen. Manche machen das auch. Dennoch bevorzugen viele die Kategorien „Amateur“ oder „Homemade“, in denen jeweils private Szenen, ohne Studiolicht und Traumkörper inszeniert sind. Woran liegt das? Sind wir als Gesellschaft überhaupt noch sexuell selbstbestimmt? Mit diesen Themen sollten wir als Erwachsene uns auseinandersetzen, nicht zuletzt um der Generation nach uns „aufgeräumte“ Erwachsene bieten zu können, an die man sich wenden will und die Kompetenzen im Umgang mit Pornografie und ethischen sexuellen Fragen erworben haben. Speziell für Eltern stehen natürlich viel konkretere Fragen im Zentrum. Nämlich ob Pornografie verboten werden sollte, oder sogar kontrolliert und wenn ja, für welche Altersgruppe das zutrifft. Für die Zukunft rücken aktuell fair und ethisch produzierte Pornos, sowie Pornografie, die speziell für weibliche Konsumenten produziert wird, mehr in den Fokus. Dies könnte dazu beitragen, dass sich das Konstrukt Pornografie nochmal verändert. Wo uns das alles hinführt und noch vieles mehr, darum geht es in der aktuellen Folge. Literaturempfehlungen Oeming, Madita: Pornos: Eine unverschämte Analyse Pappel, Paulita: Pornopositiv: Was Pornografie mit Feminismus, Selbstbestimmung und gutem Sex zu tun hat Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website
#29 Vom Glücksspiel zum Unglück mit Petra Fürstenberg
2023/09/08
Obwohl allgemein bekannt ist, dass Glücksspiel, wie der Name schon sagt, nicht vom Geschick, sondern rein vom Zufall abhängig ist, unterliegen wir gerne der Illusion, dass wir das Spiel beeinflussen können. Glücksspiel fasziniert uns seit Jahrhunderten, der Traum vom schnellen Gewinn wirkt sehr verlockend.  Seit der Pandemie hat sich die Glücksspielwelt sehr verändert, alle Spiele, die früher in den kleinen Casinos gespielt worden sind, gibt es nun auch bequem übers Internet. Das Problem an der ganzen Sache ist allerdings, dass Menschen, diee früher keinen Fuß in die düsteren Höhlen gesetzt hätten, jetzt viel leichter ihren Weg ins Glücksspiel finden. So betrifft das Thema leider auch immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene. Es fängt langsam mit einer Sportwette hier und da an und plötzlich wird es zum Problem die Miete zu bezahlen. Das Besondere an der Spielsucht ist, dass nicht nur die Erkrankten von den Konsequenzen betroffen sind. Auch die Angehörigen, Eltern, Kinder, Partner*Innen, tragen die enormen finanziellen Verluste, die bis zum Verlust des Hauses gehen können, mit. Die Psychologin und Suchtberaterin Petra Fürstenberg von der GESOP erklärt, dass genau aus diesem Grund die Betroffenen nicht aus eigener Motivation zur Suchtberatung kommen, sie werden häufig von den von finanziellen Problemen geplagten Angehörigen geschickt. Diese bekommen die Erkrankung ihrer Liebsten allerdings oft erst sehr spät mit, da Spielsüchtige nicht selten Meister im Lügen und Verbergen sind – beispielsweise fangen sie geschickt die Post mit den Schuldbriefen ab oder lassen sich ausgeklügelte Ausreden einfallen, warum sie gerade das Mittagessen nicht bezahlen können.  Die Betroffenen sind dabei davon überzeugt, dass ihr einziger Ausweg aus der Misere der große Gewinn im Spiel ist und, dass ihre Strategie nicht aufzugeben, bald Früchte tragen wird.  Warum Frauen aus anderen Gründen mit dem Glücksspiel beginnen als Männer und was man als Betroffener tun kann, um seine Familie und sich zu schützen, all das und noch viel mehr hört ihr in der neuen Folge. Empfehlungen: Die Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Die Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahr Hilfe für Betroffene: Verspiel nicht mein Leben Hilfe für Angehörige: Verspiel nicht dein Leben  Bachmann und Meyer: Spielsucht – Ursachen und Therapie Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website Hier erreichst du Katrin bei Instagram bei Facebook auf Ihrer Website

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