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Wirtschaft Köln unplugged

Werben im Podcast: Wirtschaft Köln unplugged

Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
114 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/17
Neueste Episode
2026/01/26
Durchschnittsdauer
51 min.
Veröffentlichungsintervall
71 Tage

Beschreibung

In einer noch nie dagewesenen Dynamik wirkt Wirtschaft auf unser Leben. Das betrifft jeden von uns. Wir glauben an einen Wirtschaftsjournalismus, der in unserer Stadt zu Hause ist und relevante Themen aus Sicht der Gestalter und Macher aus unserer Heimat hinterfragt. Bei uns steht die Frage im Mittelpunkt: Was bedeutet das für mich und meine Stadt? Der Rotonda Business Club präsentiert in Partnerschaft mit Stadtmarketing Köln die neue Stimme der Kölner Wirtschaft.

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Kölns Oberbürgermeister über Bauturbo, Versöhnung mit der Oper, wankende Demokratie, Politik mit Herz und Olympia
2026/01/26
In der neuen Folge von „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester über alles, was die Stadt bewegt. Wenn Köln ein Sportler wäre? Für Burmester ganz klar ein Marathonläufer. Viele Probleme, wenig Pausen, aber mit Ausdauer, Haltung und dem festen Willen, anzukommen. Sein Anspruch ist eindeutig: „Köln muss den Anspruch haben, Metropole zu sein.“   Kurz nach Amtsantritt direkt die Realität: leere Kassen, Haushaltssperre, Kommunen in dramatischer finanzieller Lage. Themen wie Wohnen, Wirtschaft, Sicherheit und Sauberkeit dulden keinen Aufschub. Burmester spricht offen über unbequeme Entscheidungen, über Vertrauen, das Politik verspielt und über Vertrauen, das sie zurückgewinnen muss. Auch die Oper kommt zur Sprache: „Wir müssen und werden uns mit der Oper versöhnen.“   Ein zentrales Thema ist der Bauturbo: Bauen muss günstiger, schneller und einfacher werden. Burmester erklärt, wie Genehmigungsprozesse radikal beschleunigt werden sollen und warum Wohnen längst zu einem der größten Bremsklötze für den Wirtschaftsstandort Köln geworden ist. Auch der seit über zehn Jahren schwelende Streit um das Geißbockheim soll in seiner Amtszeit beendet werden.   Köln, so Burmester, lebt von seiner Identität. Der Karneval ist dabei weit mehr als Feierei: Wirtschaftsfaktor, Image-Träger, Integrationsmotor und gesellschaftlicher Klebstoff. Am Ende klärt sich auch die Frage, ob der Oberbürgermeister eher Karnevalsmaus oder nüchterner Beobachter ist.   Großer Blick nach vorn: die Olympiabewerbung Rhein-Ruhr. Die Bürgerbefragung am 19.04. ist für Burmester entscheidend. „Ich werde mein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass Olympia gut für unsere Region ist.“ Sportförderung, Innovation, KI und Digitalisierung gehören für ihn zwingend zu Kölns Zukunft.   Politisch regiert er ohne feste Mehrheit, das sei Herausforderung und Chance zugleich. „Ich merke, dass Fraktionen miteinander sprechen, die vor zwei Monaten noch gesagt haben, sie würden nie wieder miteinander sprechen.“ Gleichzeitig warnt er deutlich: „Die kommunale Demokratie gerät ins Wanken, und genau dort will ich gegensteuern.“   Ein Gespräch über Verantwortung, Mut zur Entscheidung, Politik mit Herz und über eine Stadt, die moderner werden soll, ohne ihre Seele zu verlieren. 
Wenn Köln ein Konto hätte, wäre es im Plus – Jürgen Neutgens über Menschbleiben im Milliarden-Business, Verantwortung, Vertrauen, Krisen, KI und die Zukunft der Banken
2026/01/13
In der neuen Ausgabe des Podcasts „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit Jürgen Neutgens, Vorstand der Volksbank KölnBonn, über Verantwortung, Haltung und die wirtschaftliche Realität in Köln – jenseits von Hochglanzzahlen.  Gleich zum Einstieg wird klar: Wenn Köln bei ihm ein Konto hätte, wäre es im Plus. Und doch bleibt Neutgens realistisch. Er sei zwar Optimist, ja – aber einer, der offen sagt: „Wir haben die Talsohle noch nicht durchschritten.“ Ein Gespräch über Zuversicht ohne Schönfärberei.  Es geht um Menschlichkeit im Bankalltag, darum, warum in einer Bank nicht nur gerechnet, sondern auch gelacht werden darf und wie wichtig Nähe zu Mitarbeitenden und Kunden gerade in unsicheren Zeiten ist. Neutgens erzählt, wie er Vorstand geworden ist, warum Verantwortung manchmal schwer wiegt und weshalb Corona für viele Unternehmen und damit auch für Banken zur echten Bewährungsprobe wurde.  Warum es der Volksbank KölnBonn aktuell trotzdem gut geht, während viele Branchen kämpfen, erklärt er mit Zinsen, aber auch mit regionaler Verwurzelung, langfristigem Denken und dem genossenschaftlichen Prinzip.  Der Blick geht auch nach vorne: auf die Kölner Wirtschaft, auf Bürokratie, Investitionszurückhaltung, Chancen und verschenktes Potenzial und welche Rolle KI künftig in Banken spielen wird. Und auf die Kunden von morgen. Brauchen junge Menschen noch eine Hausbank? Oder reicht eine App?  Besonders deutlich wird: Jürgen Neutgens versteht seine Rolle nicht nur verwaltend, sondern gestaltend. „Wenn es um die Stadt, Strategien und Hilfe für Köln geht, mich kann man immer ansprechen. Auch für einen runden Tisch.“ Selbst bei Themen wie einer möglichen Olympia-Bewerbung für Köln sieht er die Volksbank klar in der Verantwortung.  Und zum Schluss wird es dann doch noch sportlich: Wenn er für einen Tag in eine andere Rolle schlüpfen dürfte, wäre er Sportdirektor des 1. FC Köln.  Ein Gespräch über Zahlen, Vertrauen und die Frage, wie Wirtschaft menschlich bleiben kann, gerade dann, wenn es schwierig wird.
KI statt Fachkräftemangel! Sushel Bijganath über Wachstum, Wissen, Star Trek & 20 Mio. Dollar Mut
2025/12/29
In der neuen Folge von „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit einem der spannendsten Tech-Entrepreneure des Landes: Sushel K. Bijganath, Co-Founder & CEO von Octonomy AI. Das ist ein Startup, das mal eben mit 20 Millionen Dollar eine der größten Seed-Finanzierungen Europas eingesammelt hat.  Und das aus gutem Grund. Sushel und sein Team sagen: „Wir erstellen digitale Zwillinge gegen den Fachkräftemangel.“ Was das heißt? Zum Beispiel Wissensträger in Unternehmen, die oft kurz vor dem Ruhestand, stehen, werden mithilfe von KI zu digitalen, immer verfügbaren Experten. Ein revolutionärer Ansatz, der Mittelstand und Konzerne fit machen soll für die Zukunft. Wir sprechen darüber, warum Indien weltweit eines der besten KI- & IT-Talentpools besitzt, warum Octonomy sowohl in Deutschland als auch in den USA skaliert und weshalb Sushel trotzdem sagt: „KI macht keine Jobs kaputt. Unsere KI löst das Fachkräfte-Problem.“  Natürlich geht’s auch um Politik: Wo ist Regulierung sinnvoll und wo, wie Sushel sagt, schlicht „dumm“? Und warum wäre er gern mal für einen Tag Bundeskanzler, um Innovation in Deutschland nicht länger auszubremsen.  Ein offenes, ehrliches und humorvolles Gespräch über Unternehmertum, Tech-Mindset, kulturelle Unterschiede, Mut zum Wachstum und die Frage, wo KI gefährlich werden kann und ob KI irgendwann sogar ihn selbst ersetzen könnte. Und darüber, was das alles mit Star Trek zu tun hat… 
200 Jahre KD: Wie Nina Luig Kölns Zukunft vom Rhein aus mitgestaltet
2025/12/16
"200 Jahre KD Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt: Wie Geschäftsführerin Nina Luig Kölns Zukunft vom Rhein aus mitgestaltet". 🎤 Moderator Björn Lindert: "Ein sehr launiger, persönlicher und gleichzeitig überraschend tiefgehender Talk über Köln, Wirtschaft, Führung und natürlich die Faszination Rhein. "Zum Inhalt:👉 Einblicke in Persönlichkeit und Führungsstil👉 Warum sie es liebt, Gastgeberin zu sein - ob im Hotel (sie kommt aus der Hotellerie), an Bord eines Schiffes oder als Chefin eines 200-Jahre-alten Traditionsunternehmens👉 Karriereschritte vs. Karriereplanung👉 Die Stadt Köln mit all ihren Herausforderungen aber auch liebenswerten Facetten👉 Die KD und Köln als Wassermetropole👉 ...und natürlich Schifffahrt, Logistik, die Kölner Lichter. 𝗘𝗶𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿𝗮̈𝗰𝗵 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗛𝗲𝗿𝘇, 𝗞𝗼̈𝗹𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗪𝗶𝗱𝗲𝗿𝘀𝗽𝗿𝘂̈𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗧𝗼𝘂𝗿𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀 𝗺𝗶𝘁 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗢̈𝗸𝗼𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 𝘇𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻. Und natürlich mit der Frage: Wann hat Nina zum ersten Mal selbst ein KD-Schiff gesteuert!
„Mieten statt kaufen: Wie Patrik Metzger das Office neu denkt“
2025/12/01
In der neuen Ausgabe des Podcasts „Wirtschaft Köln Unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit einem Gast, der zeigt, dass selbst Büromöbel ein echtes Zukunftsthema sein können: Patrik Metzger, Country Manager Deutschland bei Alvero.   Patrik, der Köln liebt und heute auch im Beirat des Rotonda Business Clubs aktiv ist, führt ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell in Deutschland noch als „schlafender Riese“ gilt. Es geht um das Mieten von Büromöbeln. Warum dieses Modell nachhaltiger, flexibler und wirtschaftlich sinnvoller sein kann als der klassische Kauf und weshalb es hierzulande trotzdem noch vergleichsweise unbekannt ist, erklärt er im Gespräch sehr klar.   Dabei spricht er über die Chancen der Kreislaufwirtschaft, über neue Anforderungen an moderne Arbeitswelten und darüber, warum auch der Möbelmarkt ein echtes People Business ist. „Man kann sogar Büromöbel emotionalisieren“, sagt er und macht deutlich, dass es für Unternehmen immer wichtiger wird, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne arbeiten.   Natürlich geht es auch um die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Patrik macht keinen Hehl daraus, dass ihn manche Entwicklungen beschäftigen, fügt aber ebenso deutlich hinzu: „Wir sind in Deutschland Weltmeister darin, uns Krisen einzureden.“   Dazu erzählt er von seiner persönlichen Motivation, seiner Rückkehr nach Köln, der Bedeutung des Standorts und seiner Aufgabe, ein Modell groß zu machen, das in vielen Ländern längst boomt. Konkurrenz zu Möbelriesen wie Porta oder XXL Lutz? Auch dazu findet Patrik eine klare Position.   Eine Folge voller Einblicke, Haltung und Humor mit einer Schnellfragerunde, die natürlich auch wieder zeigt, wie viel Persönlichkeit hinter dem Manager steckt. 
40 % mehr Umsatz und trotzdem in Not – der Kölner Karneval zwischen Tradition, Ehrenamt, Frohsinn und wirtschaftlichem Druck!
2025/11/18
Bei der Live-Ausgabe des Podcasts „Wirtschaft Köln unplugged“ zum Thema „Wirtschaftsmotor Karneval“ traf Moderator Björn Lindert im Rotonda Business Club vier starke Stimmen des Kölner Karnevals. Und die vier Gäste zeigten sehr viel Humor und gaben auch einen ehrlichen, tiefen Blick hinter die jecke Bühne.  Gäste: Christoph Kuckelkorn (Präsident des Festkomitees Kölner Karneval), Nici Kempermann (Sängerin & Frontfrau von „Kempes Feinest“ und Moderatorin), Michael Gerhold (Präsident der Nippeser Bürgerwehr & Geschäftsführer der Agentur Ahrens), Tino Fastabend (Bereichsleiter Gastronomie der Brauerei zur Malzmühle).  Der Abend bot seltene Einblicke hinter die Kulissen eines Wirtschaftsfaktors, der hunderte Millionen Euro bewegt und gleichzeitig auf tausenden Ehrenamtlichen basiert. Besonders eindrücklich war das Statement von Nici Kempermann:„Karneval ist gerade in der heutigen Zeit eigentlich eine große, einzigartige Therapiesitzung.“  In der Diskussion wurde ebenso deutlich: Der Karneval ist nicht nur Frohsinn, sondern eine echte Wirtschaftskraft mit gesellschaftlicher Relevanz. „Der Karneval hat Not und braucht Unterstützung“, sagt Chris Kuckelkorn und fordert mehr Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement. Aktuelle Studien zeigen, dass seit 5 Jahren der Umsatz im Karneval um 40 % gestiegen ist, aber Tino Fastabend bringt es auf den Punkt: „Mehr Umsatz heißt nicht automatisch mehr Gewinn – es ist durch gestiegene Kosten nur ein Umsatzwechsel.“  Die wirtschaftlichen Herausforderungen wurden klar benannt. Michael Gerhold erklärte: „Wir haben die Ticketpreise in den letzten Jahren um 30 Prozent erhöht und machen trotzdem Minus. Selbst Rosenmontags-Tribünentickets für 190 Euro decken nicht die Kosten.“ Ein Einblick, der zeigt, wie eng Emotion und Ökonomie im Karneval miteinander verbunden sind.  Es wurde gelacht, leidenschaftlich diskutiert und deutlich: Karneval ist Kultur, Tradition, Wirtschaftsmotor und soziales Bindemittel zugleich.  Mehr starke Stimmen und klare Worte gibt’s in der Podcastfolge. Kölle Alaaf!
Ohne Handwerk wäre es still, kalt und nass
2025/11/03
In der neuesten Folge unseres Podcasts „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit Thomas Radermacher, dem Präsidenten der Handwerkskammer Köln. Radermacher ist Tischlermeister und Ehrenamtler mit Leidenschaft. Auf die Frage, wie man überhaupt Präsident wird, sagt er trocken:  „Hat man einen Sprachfehler, kann man nicht Nein sagen.“ Und wenn er heute in seine eigene Firma kommt, lacht er: „Dann wollen die Mitarbeitenden lieber schnell den Verbandskoffer holen.“ Er liebt den Einblick in politische Prozesse und bringt es auf den Punkt: „Wir sind dafür da, Politiker schlau zu machen.“ Im Gespräch geht’s um die Faszination seines Berufs, um Nachwuchsprobleme, Bürokratie, steigende Kosten und darum, warum „Work-Life-Balance“ seiner Meinung nach gefährlich werden kann, wenn man Arbeit nur noch als Belastung sieht. Köln habe eine enorme Strahlkraft, sowohl als Wirtschaftsstandort, Trendsetter und Stadt, die auf handwerkliche Stärke angewiesen ist. Denn Radermacher sagt klar: „Ohne Handwerk wäre es still, kalt und nass.“ Eine Idee von ihm hat es sogar bis in den Koalitionsvertrag geschafft: die steuer- und sozialversicherungsfreien Überstunden. Radermacher fordert mit klaren Worten weniger Bürokratie, mehr Wertschätzung und eine Rückbesinnung auf das, was unsere Gesellschaft im wahrsten Sinne am Laufen hält. Handwerk habe nach wie vor goldenen Boden. Man müsse ihn nur wieder sichtbar machen und die Menschen dafür begeistern. 
Aidshilfe Köln im Krisenmodus: Humor, Hass, Hoffnung und Finanznot
2025/10/20
In der neuen Folge von Wirtschaft Köln unplugged spricht Moderator Björn Lindert mit Oliver Schubert, dem Geschäftsführer der Aidshilfe Köln, über Menschlichkeit, Humor und natürlich die Ernsthaftigkeit seiner extrem wichtigen Arbeit. Für Oliver Schubert gilt: Aidshilfe bedeutet weit mehr als Infektion, Krankheit und Sterben – sie ist Beratungsstelle, Unterstützerin, Aufklärerin und auch ein Ort, an dem gelacht werden darf und muss.  Gleichzeitig bleibt die Realität hart: Diskriminierung ist nach wie vor Alltag. Aus dem rechten politischen Spektrum “werden Kulturkämpfe geführt, die auf Lügen basieren”. Und Schubert warnt eindringlich: „Wir haben keine Luft mehr zum Atmen. Wenn die Förderungen weiter gekürzt werden, werden wir wieder mehr AIDS-Erkrankungen und Tote haben.“  Dabei gilt: AIDS hat in Teilen seinen Schrecken verloren – das ist gut so. Aber gesamtgesellschaftlich darf die Aufmerksamkeit nicht nachlassen. Zum Glück gäbe es in Köln eine nach wie vor gute und zwingend erforderliche Spendenbereitschaft. Im Podcast erzählt Oliver Schubert auch von seiner persönlichen Geschichte - warum Hape Kerkeling für ihn eine besondere Rolle spielt, wie ihn sein Coming-out und der damit verbundene Rausschmiss seiner Eltern von zu Hause geprägt haben, und warum er als News-Junkie nie das Handy aus der Hand legen kann.  Eines ist und wird in diesem spannenden Gespräch abermals klar: AIDS ist nicht vorbei. Die Aidshilfe bleibt unverzichtbar. 
Sie macht Menschen und Marken sichtbar und ist inzwischen selbst zu einer Marke geworden.
2025/10/06
In der neuen Folge von Wirtschaft Köln unplugged spricht Moderator Björn Lindert mit Dr. Marie-Christine Frank – Gründerin von Drei Brueder Kommunikation und Beratung, Initiatorin des Macherinnen-Netzwerks und des Macherinnen Awards, Kommunikationsprofi, Netzwerkerin und Impulsgeberin.  Marie macht Menschen und Marken sichtbar, erzählt deren Geschichten und ist inzwischen selbst zu einer Marke mit Haltung und Einfluss geworden. Sie spricht über die Kölner Start-up-Szene („etwas, was wir richtig gut machen“) und darüber, warum Netzwerken für beruflichen Erfolg so wichtig ist wie der Kaffee am Morgen. Sie erklärt, weshalb Köln mehr Professionalität braucht, aber zugleich eine unfassbare Energie besitzt. Sie spricht über Frauenpower und Sichtbarkeit („Ich will, dass sich die Kölner Geschichte weiblicher liest“), über Quote und Gendern, über die Schattenseiten öffentlicher Aufmerksamkeit und warum Social Media für sie Fluch und Segen zugleich ist.  Mit Humor erzählt sie, wie sie ungefragt von der BILD zur FC-Präsidentin gemacht wurde: „Statt plötzlich Prinzessin, plötzlich Präsidentin.“ Und sie verrät, warum sie gerne mal Carolin Kebekus für einen Tag wäre...  Ein Gespräch über Kommunikation, Netzwerke, Frauenpower, Köln und Kölsches Jeföhl, und das alles voller Energie, guter Laune, Klarheit und Inspiration. 
Zwei Schwestern, zehn Generationen, eine Mission: Vom Bratwurst-Kult zur Zukunfts-Küche!
2025/09/15
Mit Ende 20 haben die Schwestern Nina Remagen und Nane Remagen-Ziech das Traditionsunternehmen Remagen übernommen – und führen es heute in 10. Generation. Klar aufgeteilt in Marketing & Vertrieb vs. Produktion, mit viel Herzblut und als echtes Schwestern-Duo. Wer dabei spendabler in Gehaltsverhandlungen ist? Das verraten die beiden im Gespräch, genauso wie ihre kleine Spielerei: Good Cop / Bad Cop. Dabei knallt es auch mal, aber wie sie selbst sagen: „Reibung erzeugt Nestwärme.“  2017 hatte ihr Vater Frank die Chance und die Überlegung, das Unternehmen zu verkaufen. Heute sagen sie klar: „Der Nicht-Verkauf war ein Segen.“   Ein echtes Ritual: Jeden Mittag wird gemeinsam mit den Mitarbeitenden verkostet, alle Produkte werden dabei auf Herz und Nieren geprüft. Apropos Herz: Das Herz der Unternehmerinnen schlägt für Köln, auch wenn der Familiensitz in Hürth liegt. Kooperationen mit dem 1. FC Köln, Engagement im Karneval und ein klares Bekenntnis zur Region zeigen: Remagen denkt weit über die Bratwurst hinaus.  Im Gespräch mit Moderator Björn Lindert im Podcast „Wirtschaft Köln unplugged“ sprechen sie über Tradition und Innovation, die Chancen und Herausforderungen einer männerdominierten Branche – und was es bedeutet, als Schwestern gemeinsam ein Familienunternehmen in die Zukunft zu führen. 
Vom Traumschiff über die LANXESS arena bis zu “Hans im Glück” - der Impulsgeber und Anpacker der Gastro-Szene
2025/09/01
„Was in Köln funktioniert, funktioniert überall!“, sagt Oliver Merches, einer der erfahrensten Köpfe der deutschen Gastronomie.   Im Podcast „Wirtschaft Köln Unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit dem Gastro-Experten und Berater über eine außergewöhnliche Karriere: vom ZDF-Traumschiff über die LANXESS-Arena bis hin zum Aufbau der Burgerkette Hans im Glück mit mehr als 100 Standorten und rund 300 Millionen Euro Umsatz.   Heute begleitet Merches vor allem als Berater, Business Angel und Impulsgeber Start-ups und neue Gastro-Formate. Und er sieht großes Potenzial in Pop-up-Konzepten, die Innenstädten neuen Schwung geben könnten. Seine Botschaft: Mehr Anpacker-Mentalität!   Mit klaren Worten spricht er über Ernährung („Wir produzieren die Kranken von morgen“), über Nachhaltigkeit und vegane Küche. Und er verrät, warum er gerne mal für einen Tag Oberbürgermeister von Köln wäre.   Ein leidenschaftliches Gespräch über Gastronomie, Innovation und die Zukunft unserer Städte mit einem Mann, der Köln seit 25 Jahren liebt und hier nicht mehr weg will. 
Der Mann, der Meta in die Knie zwang, und der die KI doof findet
2025/08/18
„Was Lothar Matthäus im Fußball ist, ist Christian Solmecke im Recht: der Erklärbär für juristische Fragen – charmant, pointiert und unnachgiebig.“ Im neuesten „Wirtschaft Köln Unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit dem wohl bekanntesten Medienanwalt Deutschlands. Christian Solmecke ist Partner der Kölner Kanzlei WBS LEGAL, hat über eine Million YouTube-Abonnenten und ist als Rechtsexperte bei allen großen TV-Sendern gefragt. Er erzählt, wie sein Sohn mit 14 den Facebook-Datenleck-Checker programmierte – und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Klagewelle gegen Meta legte. Das brachte der Kanzlei Millionenumsätze – und dem Sohnemann immerhin 10 Euro mehr Taschengeld. Im Talk geht es um seine Rolle als Youtuber, Experte, den Kampf gegen Daten-Giganten, seine Null-Kompromiss-Haltung, die Stimmung in der Wirtschaft, um Köln, den FC  – und natürlich um das augenzwinkernde Knaller-Zitat: „Die KI ist doof – sie wirkt intelligent, aber sie ist strohdoof.“ Ein Gespräch über juristische Schlagkraft, die Macht klarer Worte, die Bedeutung von einvernehmlichen Lösungen statt unnützer Gerichtsprozesse – und warum Reichweite manchmal genauso wichtig ist wie das Gesetz. 🎙⚖️📺
Der Traumjob in der Folterkammer
2025/08/05
Im Podcast „Wirtschaft Köln Unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit Philipp Walter, dem Geschäftsführer der Kölner Haie, über große Ziele, emotionale Höhenflüge – und die Kunst, auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren.  Über seine Liebe zu Köln aber auch über das, was ihm hier nicht gefällt. Das Motto “Wir müssen viel mehr ins Machen kommen“ lebt er vor.  Nach der gefeierten Vizemeisterschaft und einem schon wieder neuen Europarekord dank immer weiter steigender Besucherzahlen mit fast 18.000 Zuschauern im Schnitt sind die Haie endgültig zurück an der Spitze des deutschen Eishockeys. “Wir waren Stadtgespräch”, sagt Philipp Walter, und das macht ihn stolz. Doch mit dem Erfolg steigen auch die Erwartungen – besonders in Köln.  Walter spricht auch über den emotionalen Ausnahmezustand in den Playoffs und warum die Arena sich manchmal anfühlt wie eine Folterkammer – und trotzdem sein Beruf sein absoluter Traumjob ist.  Ein äußerst launiges Gespräch über Visionen, Verantwortung, Entscheidungsdruck, Vergleiche zum Fußball – und dass es ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn er zwar im Stau steht, aber wenn auf der Baustelle auch gearbeitet wird.  Eine leidenschaftliche Folge mitten aus dem Eishockey-Herz der Stadt. Reinhören lohnt sich. 🎙🏒🔥 
Der König des Live-Entertainments
2025/07/31
Im Podcast "Wirtschaft Köln Unplugged" spricht Moderator Björn Lindert mit Stefan Löcher über das Leben hinter den Kulissen von Deutschlands größter Multifunktionsarena. Stefan Löcher´s Motto: „Nicht nur labern – umsetzen.“ Aber im Podcast nimmt er sich natürlich dennoch ausgiebig Zeit zu plaudern. Seit nunmehr 26 Jahren leitet Löcher die Kölner LANXESS arena – ein Kraftakt zwischen Weltstars, Karneval, sportlichen Höhenflügen und ganz realen Krisen. Offen spricht er über seine Anfangsjahre, in denen das Damoklesschwert der Insolvenz über ihm schwebte.Über die oft komplexe, aber essenzielle Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Und über die emotionale Partnerschaft mit den Kölner Haien – irgendwo zwischen Leidenschaft und wirtschaftlicher Realität. Er erzählt von Schlägereien im VIP-Bereich, von der längsten Polonaise der Welt, und warum er trotz allem sagt: „Seit 26 Jahren mache ich den Wahnsinn – ich bin bekloppt, ich bin der Motor und ich liebe Live Entertainment.“ Ein Gespräch über Verantwortung, Risiko, Erfolg und ganz viel Herzblut – mitten aus dem Maschinenraum der deutschen Veranstaltungsbranche. Eine wunderbare neue Folge von „Wirtschaft Kölnunplugged“, die man auf keinen Fall verpassen sollte.🎙🎧💯
#18 Salytic-Invest-Vorstand Wolfgang Sawazki: „Privatbankiers verschwinden – aber der Bedarf für individuelle Betreuung bleibt erhalten“
2023/05/09
Ob in Unternehmerfamilien, Versorgungswerken oder Stiftungen: In Köln und dem Rheinland schlummert viel Wohlstand – auch wenn die Öffentlichkeit aus Diskretionsgründen meist nur wenig davon erfährt. Wolfgang Sawazki hingegen ist ganz nah dran an dieser Welt. Er ist Vorstand und Mit-Inhaber von Salytic Invest. Der Kölner Vermögensverwalter betreut für seine Kunden stolze 1,3 Milliarden Euro. Und er legt die Summen ausschließlich in sogenannte liquide Mittel an, dazu zählen beispielsweise Aktien, aber nicht Immobilien. Bei „Wirtschaft Köln unplugged“ berichtet Wolfgang Sawazki, wie er mit seinem gut zehnköpfigen Team die Balance hält: Auf der einen Seite sind datengetriebene Analysen wichtig, um die richtigen Titel auszuwählen. Auf der anderen Seite geht es darum, die sehr persönlichen und individuellen Bedürfnisse der Kunden zu verstehen. Er erzählt außerdem, warum ein klarer Fokus wichtig ist, um in der Finanzwelt zu bestehen. Denn viele traditionsreiche Privatbanken sind in den letzten Jahren verschwunden – in Köln etwa das Bankhaus Oppenheim, wo auch Sawazki viele Jahre arbeitete. Und er verrät, ab welcher Anlagesumme sich ein Anruf bei Salytic Invest überhaupt lohnt. Viel Freude bei einer Folge „Wirtschaft Köln unplugged“, in der Sie auch erfahren, was ein Herzchirurg und ein Vermögensverwalter gemeinsam haben! Viel Spaß bei einer Folge von Wirtschaft Köln Unplugged, die nicht zuletzt ins Auge fasst, wie die Textilbranche auch für mehr Nachhaltigkeit sorgen kann. Der Rotonda Business Club präsentiert in Partnerschaft mit Stadtmarketing Köln die neue Stimme der Kölner Wirtschaft. DER BUSINESS CLUB DES 21. JAHRHUNDERTS Der Rotonda Business Club ist das größte aktive Netzwerk für unternehmerisch denkende und handelnde Menschen in Deutschland. Unsere 8 Clubstandorte bieten Raum für Beziehungen und neue Ideen. Hier können Sie sich in einem zukunftsorientierten, professionellen Ambiente mit interessanten Menschen austauschen und neue Impulse für Ihr Business gewinnen. Als Mitglied stehen Ihnen unsere Räume und Veranstaltungen in allen wichtigen Städten Deutschlands offen. Unsere Clubmanager sind persönlich für Ihre Anliegen da und kümmern sich aktiv um Ihre Themen und Anforderungen. Selbstverständlich profitieren Sie auch von unserem starken Netzwerk, vielfältigen Services und hochkarätigen Veranstaltungen. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie! Wirtschaft Köln unplugged ist auch Ihr Podcast! Wir laden Sie ein zum Austausch, Diskutieren und Mitgestalten. Schicken Sie uns Ihr Feedback, Ihre Anregungen und Themenvorschläge via WhatsApp an +49 1573 5498 414 oder per Mail an [email protected]!

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