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VomensBar digitale - (D)Eine offene feministische Bühne

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Dieser Podcast hat
74 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/26
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
54 min.
Veröffentlichungsintervall
33 Tage

Beschreibung

Die Vomens Bar war prä-Corona ein monatlicher Bar-Abend im Leipziger Osten. Das digitale Konzept ist gleich geblieben: Damals wie jetzt wollen wir eine Bühne für feministische Themen und Projekte geben. Philosophieren, Utopien spinnen, um-/ zer- und neudenken, haten und ranten... - wir wollen den politischen Diskurs (selbst-)kritisch, radikal und intersektional mitbestimmen und dabei dürfen sich Meinungen auch mal widersprechen. Wollt auch ihr Teil des Podcasts sein oder eine Episode komplett übernehmen? Habt ihr Anregungen und/oder konstruktive Kritik? Schreibt uns gerne @vomensbar .

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Peequality mit Lena von Missoir
2026/10/02
1830 wurde das erste Urinal für Personen mit Penis aufgestellt. Lena Olvedi kämpft seit Jahren für das Äquivalent für alle, die eine Vulva haben – oft gegen Vorurteile, ne Menge Stefans und Windmühlen. "Wir pupsen keine Blumen, wir pinkeln kein Glitzer! Das müsste mal ankommen bei der breiten Masse!"Das Missoir gibt es nun schon an einigen Orten und freut sich bei allen Nutzer*innen über Beliebtheit. Warum bleibt die flächendeckende dann Nachfrage aus?In dieser Folge der Vomens Bar werfen wir einen feministischen Blick auf die Causa Pipi. Spoiler: Es geht natürlich nicht nur um's Pinkeln!
Über die Repräsentation von BPoC. Deep Dive mit Deborah Mannai
2026/09/04
Deborah Mannai möchte Deutschland verlassen. Zumindest vorübergehend. Sie ist in Polen und Deutschland aufgewachsen. So lange sie denken kann, haben Menschen auf sie projiziert, sie exotisiert, fetischisiert. In dieser Folge der Vomens Bar spricht sie darüber, wie wichtig Vorbilder und Repräsentation für sie waren, wo sie diese gefunden hat - und wo nicht. Sie spricht über internalisierten Rassismus, Begehren, politischen Aktivismus, (un-)sichere Räume und den Frust, den Groll und die Trauer darüber, in einer mehrheitlich weiß geprägten Gesellschaft aufzuwachsen. Nie war eine Vomens Bar persönlicher und nie politischer.
Über feministische Aktionskunst, Mutmuskeltraining und Radikalität
2026/07/03
Cesy Leonard ist Autorin und feministische Aktionskünstlerin bei Radikale Töchter. In beiden Funktionen stellt sie den Mut ins Handeln zu kommen in den Mittelpunkt. Denn Mut ist die Schaffenskraft gegen jedes Ohnmachtsgefühl. Vor allem bei weiblich sozialisierten/queeren Personen kann es Wunder bewirken, wenn der Mutmuskel gestählt wird. Aber auch bei antidemokratischen und autoritären gesellschaftlichen Entwicklungen, die uns aktuell lähmen, sollten wir weiterhin mutig sein, denn „Demokratie war eigentlich als Anti-Ohnmachtssystem gedacht und aufgebaut. Eine Demokratie funktioniert ja nur dann, wenn alle Menschen das Gefühl haben, das System lebt davon, dass sie selbstwirksam werden!"Diese Vomens Bar vor der Sommerpause ist eine stärkende, eine Mut machende!
Kulturmarxismus, Verleumdungsklagen und Amber Heard: Warum wir es lieben, Frauen zu hassen
2026/06/05
Content Warning: Häusliche und patriarchale Gewalt, Online-Hass. Die Autorin Veronika Kracher beschäftigt sich mit den tiefsten patriarchalen Abgründen: In ihrem letzten Buch mit der Incel-Ideologie - jetzt mit der ideologischen Verbindung von Misogynie und Kulturkampf. Dafür schaut sie sich vor allem Online-Communities an und hier kennt der Hass keine Grenzen. In dieser Folge der Vomens Bar nimmt sie uns mit wie es nur Veronika Kracher kann: extrem schlau, gewohnt rotzig, ironisch bis zynisch und voller angebrachter Wut. Sie erklärt uns, inwiefern sich in der Ideologie des "Kulturmarxismus" Antifeminismus und Antisemitismus die Hand reichen, warum Verleumdungsklagen zum Werkzeug politischer Männlichkeiten wird und: Warum wir es lieben, Frauen zu hassen... Buch: Bitch hunt. Warum wir es lieben Frauen zu hassen von Veronika Kracher
Bar-Abend mit der Pixi-Kollektivkneipe. Über Safer Spaces, Plena und Preispolitik.
2026/05/01
Das Pixi ist mehr als eine Kneipe. Die queere Kiezkneipe ist ein Zufluchtsort, ein safer space, ein Dating-Spot oder ein Ort zum heilen, darüber hinwegkommen. Oft auch ein Ort zum ausprobieren, tanzen, quatschen, diskutieren. Hier kann man mitmachen, performen oder den Mut und die Skills von anderen feiern, Wünsche äußern, man findet Support und Banden... Für Ali und Anna ist die Bar ihr zweites Wohnzimmer, ihr Arbeitsort und Ort zum immer wieder neu hinterfragen, reflektieren und positionieren. In dieser Folge sprechen die beiden liebevoll über zahlreiche schöne Momente - aber auch über Krisen: Was bedeutet es, eine Kollektivkneipe zu führen? Wie wirkt sich die aktuelle politische Lage auf eine queere Bar aus? Wie kann man verschiedenen politischen Anforderungen genügen? Und sie erzählen, warum es aktuell das Pixi selbst ist, das Hilfe braucht, nämlich im Kontext eines Crowdfundings! Mehr dazu auf Instagram @pixi_kollektivbar
Zum Aushalten von politischen Unterschieden und Widersprüchen mit Nicole Schweiß
2026/04/03
„In feministischen und dekolonialen Theorien finden sich viele Stimmen, die Ambivalenz nicht fürchten, sondern als Quelle politischer Ethik begreifen. Audre Lorde spricht von der Notwendigkeit, Differenz zu leben – auch innerhalb marginalisierter Positionen. Bell hooks fordert love als radikale politische Praxis – nicht als Harmonie, sondern als Fähigkeit, in Konflikt zu bleiben, ohne zu zerstören. Diese Perspektiven fordern ein politisches Projekt der Verwundbarkeit ohne Regression. Sie betonen, dass Empowerment nicht gegen Ambivalenz immunisieren darf, sondern sie gerade zum Ausgangspunkt politischer Subjektwerdung machen muss. Empowerment heißt dann nicht: Ich bin stark und unverwundbar. Sondern: Ich bin sichtbar – auch in meinen Wiedersprüchen, in meiner Unsicherheit, in meiner Unvollständigkeit.“ Dieses Zitat ist ein Ausschnitt eines Posts von Nicole Schweiß vom Kleine Pause Podcast. Sie denkt darin laut, wie sich emanzipatorische und antifaschistische Kämpfe zusammenkämpfen lassen, sie reflektiert selbstkritisch über autoritäre Züge von exklusiven Räumen und der praktischen Anwendbarkeit von Ambiguitätstoleranz. In dieser Folge der Vomens Bar denken wir den Post laut weiter. Wir fragen uns, warum wir nach Eindeutigkeit suchen, warum es gerade bei Kämpfen, wie Antirassismus oder Feminismus so schwer ist, Mehrdeutigkeit zuzulassen - und welche Konsequenzen dennoch darin liegen, es nicht zu versuchen. Fortlaufend. Nicht linear, nicht einheitlich, nicht gleich, sondern eben als kompliziertes Knäuel.
Mein Körper – Wessen Entscheidung?! Sibel Schick über reproduktive Gerechtigkeit
2026/03/06
"Wenn Schwangere nicht gebären wollen und genau dafür bestraft werden sollen, bedeutet das, es gibt faktisch einen Gebärzwang", schreibt Sibel Schick in ihrem neuen Buch "Mein Körper – Wessen Entscheidung?". Und damit ist eigentlich schon sehr viel gesagt. Denn: Wem nützt dieser Ist-Zustand? Wer entscheidet hier über wen? Oft wird von Schutz von Leben gesprochen, aber: Wessen Leben? Und, mal angenommen es ginge tatsächlich um Babys, warum findet sich dieser Einsatz für Kinderrechte, gegen Armut, gegen Diskriminierung, für Klimaschutz – kurz eine gerechtere Welt in der man gut leben kann – nicht statt? In dieser Vomens Bar Folge zur feministischen Streikwoche spricht Sibel Schick nicht nur sehr klar und extrem persönlich über den Ist-Zustand und patriarchale Hirnwäschen, sondern stellt auch das ganzheitliche Konzept der reproduktiven Gerechtigkeit vor.
Gendergerechte Sprache und Genderverbote juristisch-feministisch eingeordnet // feat. feminist law clinic
2026/02/06
In einigen deutschen Bundesländern (wie Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein) gibt es Einschränkungen oder Verbote für geschlechtergerechte Sprache mit Sonderzeichen (Gendersternchen, Doppelpunkt, Binnen-I) in Schulen, Hochschulen und Verwaltungen. Fragt ihr euch auch manchmal, wie es so weit kommen konnte?! Verbote, das heißt, es gibt Strafen/Konsequenzen dafür, wenn man mehr als ein Geschlecht adressieren möchte. WTF?! Höchste Zeit diesen Diskurs-Shift mal juristisch einordnen zu lassen. Und wer wäre dafür besser geeignet als die feminist law clinic, die Klinik unseres feministischen Vertrauens? Juristin Philine macht Klarschiff: Was haben Menschen tatsächlich zu erwarten/befürchten, die sich über die Verbote hinwegsetzen? Gibt es schon zivilrechtliche Verfahren deshalb und wie gingen die aus?Was sagt das Bundesverfassungsgericht zu genderneutraler Sprache und wie kann man sich als Bürger*in darauf berufen?Wie nutzen uns Grundrechte dahingehen?Was sagt der Rat der deutschen Rechtschreibung?Und: Was nun? Was tun?
Gedenken neu denken mit Susanne Siegert
2026/01/16
Was weißt du über das Leben und die Verantwortung deiner (Ur-) Großeltern im Dritten Reich? Ein paar Familien-Mythen? Hast du dich schon mal mit dem Ort auseinandergesetzt, an dem du lebst oder aufgewachsen ist? Ein bisschen? Naja, gut...aber was weißt du genau? Susanne (Susi) Siegert ist Journalistin, Autorin, Content Creatorin (Instagram: @keine.erinnerungskultur) und eine der einflussreichsten Stimmen zu Gedenkarbeit in Deutschland. Der Titel ihres Buches "Gedenken neu denken" ist auch ein Appell an eine Generation, die ihre Großeltern (bald) nicht mehr fragen können - und welche Verantwortung und ehrlichen Chancen daraus erwachsen. @keine.erinnerungskultur zeichnet die historische Komplexität der Nazi-Verbrechen nach. Die Kleinteiligkeit des Contents in diesem neuen Mediums des Gedenkens zeigt im Ganzen den gewaltigen Umgang eines gesellschaftlichen Menschheitsverbrechens. In dieser Bonusfolge der Vomens Bar im Januar spricht sie über unversöhnliche Stimmen und Haltungen, das Sichtbarmachens von Komplexität von Opfern des NS und das Sprengen eines unilinearen Erinnerns.
Resist! Weich bleiben in harten Zeiten mit Laura Lucas, Katrin Rönicke und Lena Sindermann.
2026/01/02
Viele Jahre Lila Podcast, feministische Themen und Diskurse – und jetzt mit dem Motto "Feminismus für alle!" ein Buch, das einige große Fragen ehrlich und reflektiert aufgreift. Das Buch hat keinerlei Scheu vor den Themen hat, die leider oft auch mal umschifft werden, weil sie an's Eingemachte gehen, möglicherweise auch mal zu Streit führen (müssen?) aber auch echte Nähe, ehrliche Solidarität und radikale Bestärkung enthalten. In dieser erstens Folge der Vomens Bar 2026 haben Laura, Lena und Katrin (die klugen Autorinnen) sich jeweils ein Thema aus ihrem Werk "Resist!" rausgesucht. Wir sprechen über white feminism, Kritik äußern und aushalten innerhalb politischer Diskurse, Ambiguitätsfeminismus und am Ende noch über Profeminismus – und wie man(n) eigentlich Kämpfe führt, von denen man nicht direkt betroffen ist.
Ehrenamt neu gedacht: feministisch, solidarisch und radikal fürsorglich mit Nancy Hochstein
2025/12/05
Wer ist eigentlich ehrenamtlich aktiv - und wo? Wenn alle Menschen ihr Ehrenamt niederlegen würden - steht dann die Welt still? Und: Wollen wir das überhaupt? Nancy Hochstein zeichnet in ihrem Essay "Ehrenfrau" die Utopie eines radikal feministisch neu gedachten Ehrenamts und warum die Realisierung gerade aktuell bitter nötig wäre. In dieser letzten Vomens Bar 2025 denken wir gemeinsam laut darüber nach, wie das praktisch aussähe und Nancy ließt uns ihre Lieblingsstellen vor. Gewinnspiel des Essay-Buchs "Ehrenfrau" auf Instagram @vomensbar.
Queer Voices Seniors - Behind the Scenes
2025/11/08
Queere Stimmen werden immer lauter und ihre Identitäten immer sichtbarer. Und dennoch, sind sie keine Normalität im öffentlichen Raum - vor allem ältere Queerness ist eher selten ganz offen gelebt... Oder? Der performative Stadtspaziergang "Schöner hier als (n)irgendwo" von Queer Voices flüstert, schreit, singt, weint und lacht uns Geschichten von queeren Menschen in die Ohren - dieses mal von Menschen aus Ostdeutschland jenseits der 55. Da sind z.B. Berit und Hildegard, die heute, zwanzig Jahre später noch aufgeregt von ihrer Liebesgeschichte und ihrem gemeinsamen Älterwerden erzählen, Helen, die heimlich Feinstrumpfhosen anzieht wenn ihre Ehefrau nicht zuhause ist oder Lothar, der sich an einem Bahngleis in einen jungen Mann verliebt... Was ist die Magie an diesem Audiowalk? Wie kam es zu diesen Interviews? Und wie steht es um den Ageismus in der Bubble? Regisseur*in Dorothea Wagner, eine der Personen hinter dem Projekt, gewährt einen Blick hinter die Kulissen! Werbung: Bildungsinstitut für inklusive Vielfalt https://bildungsinstitut-inklusive-vielfalt.de/
Care Revolution mit Bettina Wilpert: Elternschaft, Verbundenheit und Adultismus
2025/10/03
*** Content Warnung: Explizite Beschreibung von Schwangerschaft*** Care Arbeit – ein mehr als allgegenwärtiger Begriff in feministischer Theorie und aktivistischer Praxis. Aber was genau meint er? Und was soll es nützen Care als Arbeit zu bezeichnen? Making kin meint sich verwandt, sich radikal kollektiv zu machen. Wie kann das gelingen? Und was hat das alles mit Elternschaft, Adultismus und Feminismus zu tun? Wie wollen wir zueinander sein? Und was können wir von Kindern lernen? In dieser Folge ist Bettina Wilpert Gästin der Vomens Bar digitale. Die Leipziger Autorin und Journalistin ist Wiederholungstäterin und schon zum dritten Mal dabei. Seit dem letzten Mal ist sie zwei Mal Mutter geworden und teilt sehr persönliche – und immer auch super schlaue, feministisch-theoretische Gedanken mit mir (und wenn ihr einschaltet auch euch!). Care Arbeit? Oder Revolution? Vielleicht kommt ihr ja auf gute Gedanken mit dieser Folge. Konsumier Bar: Maggie Nelson: Die Argonauten Martina Hefter: Hey guten morgen, wie geht’s dir? Podcast: "Alles gesagt" mit Cornelia Funke
Mit Sicherheit verliebt. Sexualität im Kontext der Medizin und Sexuelle Bildung mit Konrad Endres
2025/09/05
Wenige Themen sind in Schulen aktuell so politisch umkämpft wie Sexuelle Bildung. Stark von rechts vereinnahmt, ranken sich Mythen um den „Aufklärungsunterricht“. Dabei ist bewiesen, dass eine sensible, vielfaltsbezogene und altersgerechte Sexuelle Bildung nicht nur Vorurteilen vorbeugt, sondern auch zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beiträgt. „Mit Sicherheit verliebt“ ist eine Initiative der Uni Leipzig, die ehrenamtlich Sexuelle Bildung an Schulen durchführt. Konrad ist Medizinstudent und beim MSV aktiv. Letztes Jahr hat er gemeinsam mit Anderen das Wahlfach Sexualität und Gender im Kontext der Medizin entwickelt. Seine Analyse des Ist-Zustandes: „Das Medizin-Studium ist nicht divers – aber die Arbeit später und das Patient*innen-Klientel so vielfältig, dass die Ausbildung, wie sie derzeit stattfindet, dem nicht gerecht wird!“ Zusammen mit dem Beratungszentrum für Essstörung Leipzig, trans* inter* Mitteldeutschland, der AG geschlechtersensible Medizin der Uni Bielfeld und Anderen sind dadurch Themen sichtbar geworden, die stark vernachlässigt werden. Wir sprechen darüber, warum Tabus sich halten – und welche Medizin dagegen hilft. Spoiler: Sex-Talk! Mehr zu "Mit Sicherheit verliebt": Instagram @msvleipzig Werbung: Bildungsmaterial zur diskriminierungssensiblen und inklusiven Vermittlung von sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt: https://bildungsinstitut-inklusive-vielfalt.de/shop Das Crowdfunding soll das zweiter Bildungsmaterial zum Thema Ableismus in die Tat umzusetzen. Unterstütze auch du! https://www.startnext.com/inklusives-bildungsmaterial Mehr dazu: Instagram @biv_inklusive_vielfalt
Auswirkungen von male gaze, Diskriminierung und Aktivismus auf die Psyche. Feministische Psychotherapie mit Paula Kittelmann
2025/07/04
Klassische Psychotherapie fokussiert auf das Individuum. Feministischer Aktivismus und andere Formen politischer Auseinandersetzung auf die Struktur. Aber wie passt der Spruch "Das Private ist politisch" in diese Opposition? UNd wie war das: "Das System macht krank"? Die Psychotherapeutin und Moderatorin des Podcasts Mythos Psyche plädiert dazu, beides zusammenzudenken. In dieser Folge spricht sie darüber, warum Diskriminierungserfahrungen die Psyche belasten, inwiefern sich der male gaze (der männliche Blick auf die Welt) im Individuum verfestigt und welche Wirkungen Aktivismus haben kann: Können wir durch Feminismus gesünder werden? Kleiner Spoiler vorab: Studien zeigen, eine feministische Identität schützt teilweise vor den Auswirkungen von sexistischen Erfahrungen auf die Psyche. Mehr dazu Freitag 15 Uhr @sphere-radio.net (und dann auf Spotify). Show Notes: https://www.diskriminierungssensible-therapie.de/timo-slotta/ https://queermed-deutschland.de/ https://www.vlsp.de/ https://myurbanology.de/

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