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111 Bibeltexte die man kennen muss

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Dieser Podcast hat
112 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Andreas Malessa
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/04/28
Neueste Episode
2021/11/10
Durchschnittsdauer
5 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage

Beschreibung

Weltberühmte Dramen von biblischem Ausmaß, Geschichten, denen nichts Menschliches fremd ist und Texte, die sprichwörtlich geworden sind: das ist die Bibel. In ihr enthaltene Erzählungen sind Grundlage dreier Religionen, politischer Bewegungen und philosophischer Überzeugungen. Sie werden griffig erklärt und brillant präsentiert, ganz nach dem Motto „Du kommst auch drin vor“. Bibeltexte, die jeder kennen sollte, werden exemplarisch komponiert. Diese 111 Szenen und Geschichten der Bibel müssen Sie kennenlernen!

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111 | Nicht erst an Sankt Nimmerlein
2021/11/10
Der Sieger, sehr entgegenkommend – Jesu Wiederkommen (Offenbarung 22) 18 der 22 Kapitel des letzten Buches der Bibel sehen aus wie ein Fantasy-Blockbuster vor Erfindung der Computeranimation, dabei lässt sich Johannes’ Schlusswort sehr nüchtern zusammenfassen: Jesus Christus, der Auferstandene, wird wiederkommen und Gericht halten über jedes Menschenleben. Gut, wenn man das nicht fürchten muss, sondern herbeiwünschen kann.
110 | Hat’s geklopft?
2021/11/08
Zum Kotzen faule Kompromisse – An die Gemeinde in Laodizea (Offenbarung 3) Laodizea war zu stolz, nach dem Erdbeben 61 nach Christus Wiederaufbau-Subventionen aus Rom anzunehmen. Banken, Textilindustrie und medizinische Hochschule in Laodizea boomen. Der Text spielt darauf an: Gott will goldene Herzen statt Geldvermögen, reine Motive statt Fashionlook, geistlichen Durchblick statt Augensalbe. Eine Gemeinde, die sagt, sie hat doch alles, hat sie nicht mehr alle!
109 | Zornig für die Freiheit …
2021/11/07
… mit deftigem Witz – Freiheit statt Gesetz (Galater 5) Die Sache war entschieden: Egal, aus welchen Ethnien und Herkunftsreligionen jemand kommt – wer an Jesus glaubt, ist Christ, basta. Er muss also kein Jude werden durch Beschneidung, muss nicht alle mosaischen Gesetze befolgen. Als bei den »Galatern« rund um das heutige Ankara einige Leute predigen: »na ja, besser wär’s schon«, da rastet Paulus aus. So sehr, dass er einen dreckigen Witz reißt: »Wem die Beschneidung so wichtig ist, kann sich ja gleich kastrieren!«
108 | Die Hoffnung …
2021/11/05
… stirbt gar nicht zuletzt – Die Auferstehung (1. Korinther 15) Im Gottesdienst inszenieren wir nicht die weisen Worte eines Verstorbenen, sondern feiern die reale Anwesenheit eines Lebenden! Das bezweifeln die Christen in Korinth. Und Paulus holt beim Briefschreiben so tief Luft, dass die Puste bis zu unseren modern-aufgeklärten Vorbehalten gegen die Auferstehung reicht: Jesus ist gestorben, er wurde begraben, er ist auferweckt worden und ist gesehen worden! Und dass mehr als 500 Zeugen übereinstimmend lügen, ist selten.
107 | Eine Zu-Mutung!
2021/11/03
Teurer Trost gegen billigen – Die Liebe Gottes (Römer 8) Ist dieser millionenfach und seit 2000 Jahren bei Beerdigungen rezitierte Text ein billiges Trösterchen oder eine Zu-Mutung im Wortsinn: Der Zuspruch und Mut-Anfall, dass Gott selbst in Christus mitleidet, mittrauert, mitaushält? Dass es kein namenloses, sondern nur namhaftes Leid gibt? Paulus sortiert das Elend nicht nach schuldhaft und schicksalhaft entstanden. »Ich bin gewiss …« verspricht ja keine fromme Unfallversicherung, keine »Securitas«, sondern bekennt eine »Certitudo«, eine Gewissheit.
106 | Ungenügend!
2021/11/01
Wohin mit dem Rechtfertigungsdruck? – Gottes Gerechtigkeit (Römer 1) In Rom um 50 nach Christus leben strengreligiöse Juden, die ihre hunderterlei Gesetze zwar gut finden, aber oft nicht erfüllen und sich deshalb mies fühlen. »Ich schäme mich nicht«, sagt Paulus und die Rückfrage: »wieso, bist du immer perfekt?«, beantwortet er mit: »Nö, aber das Evangelium macht Juden und Griechen, also alle frei, sich selbst anzunehmen.«
105 | Was philosophiert der da?
2021/10/31
Neuer Poetry Slam – Paulus auf dem Areopag (Apostelgeschichte 17) Wenn wir »Götter« mal als etwas definieren, wovon Ihr Sicherheit, Erfolg, Gesundheit und Glück erwartet, die irre viel Macht haben und denen Ihr bereitwillig Opfer bringt, dann stehen auf oder um Euren »Areopag«-Marktplätzen ihre Tempel. Vor und unter diesen immobilen Gottheiten parken die kleinen oder dicken automobilen Götzen und was zu meiner Zeit – gestatten: Paulus, Apostel, 1. Jahrhundert – Götterstatuen waren, sind bei Euch die weltweit gleichen Konzern- und Markenlogos.
104 | Traum-Mann gesucht!
2021/10/29
Kann ich so gehen? – Lydia (Apostelgeschichte 16) Seit Kaiser Octavian 31 nach Christus die Beamten und Militärs seines Vorgängers nach Philippi verbannte und mit Abgabenfreiheit ruhigstellte, ist die Stadt eine Steueroase. Ein logischer Grund, als Händlerin hier zu sein. Aber warum sitzen heute drei jüdische Männer unter den Waschfrauen am Fluss? »Weil, äh, uns im Traum ein Mazedonier erschien«, sagt Paulus. Ein ziemlich unlogischer Grund, als Theologe hier zu sein.
103 | Wer hat denn den bestellt?!
2021/10/27
Leute gibt’s, das gibt’s gar nicht – Petrus und Kornelius (Apostelgeschichte 10) Wie Potsdam zu Zeiten von Willem Zwo: eine Stadt im Kaiserkult. »Cäsarea« eben. Einer der fünf hier stationierten Kohortenführer, Kornelius, hat allerdings ein komisches Hobby: Er spendet, betet und mag Juden. Als er Freunde und Verwandte zusammenruft, ist die High Society beisammen. Gerade will man die Weinkelche auf den Kaiser erheben, da kommt ein stillos gekleideter Fischer aus Jaffa rein und Kornelius fällt vor ihm nieder wie bei einem Staatsempfang mit militärischen Ehren!
102 | Komm ich da lebend raus?
2021/10/25
Zwei umwerfende Begegnungen – Die Bekehrung des Paulus (Apostelgeschichte 9) In die sprichwörtliche »Höhle des Löwen« gehen? Den gefürchteten Dissidentenjäger Saulus von Tarsus besuchen? Ich bin doch nicht lebensmüde! Wie soll Hananias auch wissen, dass dieser »Saulus zum Paulus geworden« ist, wie wir noch heute sagen, weil der Saul neulich »ein Damaskus-Erlebnis« hatte, ein buchstäblich umwerfendes.
101 | Erklären Sie mir das mal!
2021/10/24
Literatur wird Leben – Der Beamte aus Äthiopien (Apostelgeschichte 8) Reich und mächtig. Schwarz und kastriert. Arbeitet im Palast. Fährt aber grade durch die Pampa. Der Finanzminister von Äthiopien hat direkten Zugang zur Königin, ist also ein »Eunuch«. Alle derart Privilegierten sind das damals. Begeistert von ihrer Weisheit, darf er als »Verschnittener« trotzdem kein Jude werden und ja nicht in den Tempel rein, unternimmt aber eine Wallfahrt nach Jerusalem. Auf der Heimfahrt liest er das Buch Jesaja, da steht ein Tramper im Nirgendwo.
100 | Religionstoleranz? Undenkbar.
2021/10/22
Die Gedanken sind (nicht überall) frei – Der Tod des Stephanus (Apostelgeschichte 7–8) Man gräbt einen Menschen bis zum Oberkörper ein und bewirft seinen Kopf so lange mit Steinen, bis er tot ist. Heutzutage werden Schwule, Ehebrecherinnen und »Ungläubige« so ermordet. Damals Stephanus, einer der sieben Sozialfürsorger der Christengemeinde. Wegen seiner provozierend anderen Deutung der jüdischen Religionsgeschichte. Folgen diesem Jesushype noch mehr Leute, sagt sich der kluge Saulus, brechen Staatsreligion und Macht zusammen. Paulus wird zum Hexenjäger. Im Lynch-Mob gibt’s auch Intellektuelle, immer schon.

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