1573003976
Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien

Werben im Podcast: Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien

Dieser Podcast hat
13 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
taz
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/06/18
Neueste Episode
2022/06/24
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
32 Tage

Beschreibung

Wie verkommen ist Reality-TV? Wie fruchtbar ist die aktuelle Klassismus-Debatte? Und was ist problematisch an der Body-Positivity-Bewegung, die propagiert, dass jeder Körper – egal ob dick oder dünn – schön ist? Einmal im Monat bitten die Redakteur*innen von tazzwei, dem Ressort für Gesellschaft und Medien, einen Gast auf die Couch und sprechen über Trends, die sich in Internet und Medien abspielen.

Freischalten Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien Podcast ansehen


Immer wieder Dienstpflicht
2022/06/24
Alle Jahre wieder. Oder doch alle Monate? Nachdem Politiker:innen der CDU immer wieder Sommerlöcher mit dem Thema "Dienstpflicht für junge Leute" füllten, kam zuletzt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "sozialen Pflichtzeit" um die Ecke. Seine Begründung: „Gerade jetzt, in einer Zeit, in der das Verständnis für andere Lebensentwürfe und Meinungen abnimmt, kann eine soziale Pflichtzeit besonders wertvoll sein“. Klingt gut. Aber muss man junge Menschen gleich zu einem Dienst verpflichten? Wer würde davon profitieren? Welche anderen Wege gibt es, das Engagement junger Menschen zu fördern? Und warum kocht die Debatte über den Pflichtdienst immer wieder hoch, obwohl es keine politischen Mehrheiten für seine Umsetzung gibt? Darüber und auch über ihre eigenen Freiwilligendienste sprechen die taz-Redakteur:innen Erica Zingher und Volkan Ağar.
Antirassismus für Kinder
2022/05/20
Viel wurde in den vergangenen Jahren über rassistische Kinderliteratur diskutiert. Wie steht es aber um das Gegenteil davon – antirassistische Kinderliteratur? taz2-Ressortleiterin Saskia Hödl hat lange nach solchen Büchern gesucht und schließlich selbst eines geschrieben. Mit Kollegin Fatma Aydemir spricht sie über die Entstehung von „Steck mal in meiner Haut“, den kindlichen Gerechtigkeitssinn und die Herausforderungen als schreibende Mutter in der Pandemie.
"Slawa Ukrajini"
2022/03/25
Schon vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine protestierte Vitsche, eine neu gegründete Gruppe junger Ukrainer:innen, vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sie warnten vor einer möglichen Eskalation mit Russland. Erst seit dem 24. Februar, dem Beginn des erweiterten Krieges, wird Vitsche in der breiten Öffentlichkeit mit ihrem Protest wahrgenommen. taz-Redakteurin Erica Zingher spricht in dieser Couchreport-Folge mit Masha und Vlada, die sich bei Vitsche engagieren. Gemeinsam sprechen sie über falsch verstandenen Pazifismus, über Antislawismus, der auch Ukrainer:innen trifft und die Frage danach, ob Russlands Präsident Putin allein für diesen Krieg verantwortlich ist.
Schreiben über Familie
2022/02/25
Familie kann der erste Ort der Identitätsbildung sein, Familie kann eine Art Bootcamp sein, Familie kann ein Safe Space, aber auch ein gewaltvoller Ort sein. Die taz-Redakteurinnen und -Kolumnistinnen Fatma Aydemir und Lin Hierse haben beide einen Roman über Familie geschrieben. Im Gespräch mit Carolina Schwarz sprechen sie über die Bedeutung der Kleinfamilie, über den Unterschied von journalistischem und fiktivem Schreiben und wie man überhaupt in einer Pandemie Schreiben kann.
Trans* und nonbinär in Film und Fernsehen
2022/02/04
Vor genau einem Jahr outeten sich 185 deutschsprachige Schauspieler*innen im "Süddeutsche Magazin" als queer. Was hat sich seither getan? Gerade für trans* und nonbinäre Schauspieler*innen bleibt es schwierig, überhaupt gecastet zu werden. Über altbackene Vorstellungen von "Männerrollen" und "Frauenrollen" und über Fiktion, die der Realität hinterherhinkt, sprechen wir mit Oska Melina Borcherding ("WAPO Berlin") und Martín Peñaloza Cecconi (Volkstheater Wien).
Body Positivity
2021/12/31
Eigentlich kämpft die Body Positivity-Bewegung dafür, dass alle Körper schön sind wie sie sind. Egal, ob dick, Schwarz, behaart oder behindert. Doch unter dem Hashtag finden sich bei Instagram mittlerweile fast nur Fotos von normschönen weißen Frauen, die Selbstliebe propagieren und Produkte verkaufen wollen. Ob die Bewegung trotzdem noch Potential hat, diskutiert taz-Redakteurin Carolina Schwarz mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner.
Staatsfreund Nr. 1
2021/12/02
In der neuen Amazon-Dokuserie „Unzensiert – Bushido‘s Wahrheit“ zeigt sich Rapper Bushido als geläuterter, reflektierter und sensibler Familienvater und Polizeiversteher. Was ist passiert mit dem Gangstarapper? Und was sagt uns das über Staatskritik und Männlichkeit im Hiphop? Darüber sprechen taz-Redakteur Volkan Ağar und taz-Redakteurin Erica Zingher in dieser Couchreport-Folge.
Wie geht #metoo weiter?
2021/11/05
Seit vier Jahren recherchieren Journalist*innen weltweit unter dem Hashtag #metoo Fälle von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch. Viele dieser Recherchen haben Konsequenzen: Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist zu 23 Jahren Haft verurteilt. In Deutschland haben allein in diesem Jahr der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, der Comedian Luke Mockridge und der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Julian Reichelt, nach #metoo-Vorwürfen ihre Jobs verloren oder müssen sie pausieren. Und gleichzeitig hat in vielen Redaktionen eine gewisse Sättigung eingesetzt. #metoo-Recherchen sind mühsam und juristisch heikel. Oft haftet ihnen etwas Schmuddeliges an. Der Umgang mit den Betroffenen erfordert viel Sensibilität. Darüber spricht taz-Redakteur Peter Weissenburger in der aktuellen Folge „Couchreport“ mit den Reporterinnen Viktoria Morasch und Anne Fromm. Wie geht es weiter mit #metoo in Deutschland? Wie sauber sind Recherchen in intimen SMS? Und wie geht man um mit drohenden Anwälten?
Nicht jüdisch genug?
2021/10/08
In den deutschen Feuilletons drehte sich in den letzten Wochen viel um die Frage „Wer ist Jude?“. Auslöser war ein in der Öffentlichkeit ausgetragener Konflikt zwischen dem Publizisten Max Czollek und dem Schriftsteller Maxim Biller. Die Soziologin Ruth Zeifert hat in ihrer Dissertation zahlreiche Gespräche mit Vaterjuden und -jüdinnen dreier Generationen geführt. In dieser Folge spricht taz-Redakteurin Erica Zingher mit Zeifert darüber, wie Kinder jüdischer Väter und nicht-jüdischer Mütter Zugehörigkeit formulieren. Welche Verständnisse des Jüdischen entstehen außerhalb etablierter jüdischer Institutionen? Und was bedeutet es, sich immer nur "irgendwie jüdisch" fühlen zu dürfen?
Schreiben über Klasse
2021/09/10
In den letzten Jahren sind zahlreiche Romane und autobiographische Texte über Klasse erschienen. Auf die deutsche Übersetzung von Didier Eribons "Rückkehr nach Reims" im Jahr 2016 folgten Texte französischer Schriftsteller:innen wie Annie Ernaux und Édouard Louis und auch Bücher deutscher Autor:innen wie "Ein Mann seiner Klasse" von Christian Baron und "Streulicht" von Deniz Ohde. Mit Schriftstellerin Ohde spricht taz-Kolumnist Volkan Ağar ("Postprolet") über die Entstehung ihres Debütromans, die Resonanz und über Schwierigkeiten und Herausforderungen des Schreibens über Klasse: Wie schreibt man darüber, ohne sich zu unterwerfen, ohne mit der Klassengesellschaft Frieden zu schließen?
Queerbaiting
2021/08/13
Mit "Queerbaiting" (von engl. "bait" = "Köder") bezeichnet man in der Popkultur ein Häppchen, das dem LGBTIA-Publikum zugeworfen wird, ohne dass man sich wirklich um uns bemüht. Eine wichtige Kritik. Aber das Wort hat zuletzt auch ein Eigenleben entwickelt. Darf Billie Eilish nicht mal "I love Girls" schreiben, ohne sich des Betrugs verdächtig zu machen? Wann ist man "authentisch queer" und gibt es sowas überhaupt? Die taz-Kolumnist*innen Hengameh Yaghoobifarah und Peter Weissenburger sprechen über Comings-Outs, queeres Storytelling und die schönsten kalkulierten Küsse der Popgeschichte.
Das Comeback der 00er Jahre
2021/07/16
Letzten Monat hatten die No Angels ihr Comback - 20 Jahre nachdem sie als erste die Castinghow „Popstars“ gewonnen haben. Und sie sind nicht das einzige Phänomen der 00er Jahre, das zurück kommt: Serien wie Sex and The City, Friends oder Gossip Girl sind in der ein oder anderen Form wieder da. Und auch auf den Straßen sind die Trends von damals wieder zu sehen: Von Tattooketten bis Low-Rise-Jeans ist vieles wieder da. Die taz2-Redakteurin Carolina Schwarz und die Journalistin Aida Baghernejad haben beide ihre Teenagerzeit in den 00ern verbracht. Gemeinsam schwelgen sie in Erinnerungen, reden über die Top und Flops der 2000er und suchen nach Antworten auf die Frage, warum die 00er Jahre als so trashig verschrieen sind.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Couchreport - Der taz-Podcast zu Popkultur, Gesellschaft und Medien relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?