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ARTOHOLIC Kunstbetrachtung auf X Art Collective

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
5 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
XartCollective
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/06/22
Neueste Episode
2021/09/15
Durchschnittsdauer
13 min.
Veröffentlichungsintervall
27 Tage

Beschreibung

Kunst ist eine vielfältige Norm. Sie kann nebensächlich, in einem kurzen Moment der Anteilnahme oder in umfangreicher Manier konsumiert werden. Doch meist verliert sich der eigene Blick rasch in den unzähligen Möglichkeiten der heutigen Bilderwelt. Was also tun, um eine klare und zugleich neufokussierte Sicht in all dieser Formlosigkeit zu erhalten? Wenn das Hören die Grenzen der eigenen Sicht erweitert, dann hören Sie den Podcast auf XArtCollective. Visit us: www.xacollective.de

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Blumen und allerlei Grünzeug. Die im Dickicht verborgen liegende Spur - Florale Seelen von Yuliia Kravchenko
2021/09/15
Kritik ist bekanntlich ein gern genutztes Mittel in der Kunst, um über kompositorische Missstände, fehlende Stringenz oder allgemeine Kunstlosigkeit sich zu empören. Konstruktive Kritik ist ein Segen für jede Weiterentwicklung und zugleich daraus entstehende Selbstreflexion. Doch so omnipräsent die Kritikäußerung als Möglichkeit der Differenzierung und der konstruktiven Auseinandersetzung im Feld von beispielsweise Film und Musik stattfindet, so empörend distanziert tritt sie im Falle von Malerei auf. Malerei scheint immer noch in ihrer Kritikbelegung von den zwei Polen der altmeisterlichen Bewunderung und der bewundernden Meisterlosigkeit bestimmt zu werden. Eine Spur oder ein Anreiz wird benötigt, so klein und vielleicht unbedeutend dieser auch erscheinen mag, um sich einer Sache zu widmen, sie zu verfolgen, sich von weiteren dadurch gewonnenen Erkenntnissen führen zu lassen und vielleicht auch einmal etwas zu erreichen, was wir allgemein unter dem Begriff Ziel subsumieren würden. Gerhard Richter wurde einmal gefragt, ob man ein Gemälde vielleicht bis zu 15 Minuten lang anschauen sollte, um wirklich einen Zugang zu erhalten. Richter lachte nur und sagte, dass alles, was nicht schon nach drei Sekunden den Blick auf sich ziehen würde, auch nach 15 Minuten nicht besser werden würde. Wenn das Hören die Grenzen der eigenen Sicht erweitert, dann hören Sie den Podcast auf XArtCollective. Visit us: www.xacollective.de
Monströse Gestalten oder doch eine Schulung der eigenen Erwartungshaltung? Die Porträts des britischen Künstlers Aaron Lock
2021/07/27
Menschliche Individuen sind einzigartig und nicht durch perfekte medial vermittelte Scheinabbilder in ihrer Ganzheit zu fassen. Jedes Bild ist nur eine Annäherung zum eigentlichen Wesen des Menschen und schält die Erkenntnis frei, dass ein dezidiertes Hinsehen die einzige Lösung parat hält, den eigenen Blick nicht in festgefahrenen und endlich fokussierten Parametern abzulegen, sondern frei und ungezügelt gewähren zu lassen. Schauen Sie hin, denn nichts ist tragischer, als übersehen zu werden. Die Bilder Aaron Locks lassen mich daran erinnern, dass wir Menschen ungemein gut daran sind, anhand weniger Punkte sofort zu eindeutigen und zugleich selektiven Maßnahmen der Ein- und Ausgrenzung zu gelangen. Alles, was nicht sofort in das eigene Raster der Klarheit fällt, wird gemieden und als fremd und unpassend klassifiziert. Ein genaues Hinsehen ist dabei fern jeder Durchführbarkeit. Wenn das Hören die Grenzen der eigenen Sicht erweitert, dann hören Sie den Podcast auf XArtCollective. Visit us: www.xacollective.de
Ein Sitzmöbel, sie zu knechten, sie alle zu finden und ewig zu binden. – Die Arbeit „Monobloc“ von Jonas Ademes
2021/06/20
Ein SitzIn der Vergangenheit wurde eine Skulptur immer dann als gelungen bezeichnet, wenn die handwerkliche Bearbeitung des „toten“ Steines zu einer Belebung der zuvor regungslosen Masse geführt werden konnte. Skulpturen sind Projektionsflächen der eigenen Erinnerungen und Vorstellungen, die umfangreiche Übertragungsmöglichkeiten zulassen. Doch wie ist es um eine zur Einfachheit runtergebrochene Form bestimmt? Kann eine triviale Form überhaupt einen solchen Akt des umfangreichen Erinnerns auslösen?  In der heutigen Ausgabe der Kunstbetrachtung auf XArtCollective beschäftigen wir uns erneut mit dem Gesehenen und erinnern uns zugleich an eine vergangene Zeit zurück. Erinnerungen haben jedoch stets das Problem, dass die einzelnen Details des Vergangenen bisweilen Hierarchien von subjektiver Wertigkeit ausgebildet haben. Manche Dinge bleiben allzeit präsent, gewisse Aspekte verschwimmen im zeitlichen Abstand und gehen letztendlich verloren. Ein immerwährend präsentes Detail leitet uns jedoch durch die heutige Folge und lässt Bekanntes im gegenwärtig gedachten Rahmen mit neuen Augen sehen. Wenn das Hören die Grenzen der eigenen Sicht erweitert, dann hören Sie den Podcast auf XArtCollective. Visit us: www.xacollective.de
Ursprung, Fehler, Möglichkeit. Das Farbfeld in den Bildern Cornè Therons
2021/06/16
Der Begriff der Form bestimmt unseren Alltag. Er leitet unseren Blick auf Wesentliches und grenzt gleichzeitig Unabhängiges davon ab. Formen geben Dingen Halt und schaffen zugleich Sicherheit. Formen sind ein essenzieller Bestandteil unserer Erkenntnisgewinnung und helfen uns, Ordnungssysteme zu erstellen, die klare Feststellungen für unser Leben ermöglichen. Formen liefern Einsichten angesichts einer Überkomplexität unserer Realität. Explore: www.xacollective.de
Linie – Umriss – Fokus. Der „geordnete“ Weg in den Bildern Michaela Rinaldis
2021/06/03
Kunst besitzt eine gewisse Ordnung. Kunstwerke können im Rahmen dieser teils bekannten Ordnung gesehen und eingegliedert werden. So vielfältig die Kunst jedoch ist, so eigenständig und bisweilen unkomfortabel können dabei ihre Werke sein. Wie also beginnen, wo den Blick ansetzen und welche tradierten Paradigmen der Kunst den Einzug in die Kunstbetrachtung gewähren, wenn es um das Werk „No comfort here“ der südafrikanischen Künstlerin Michaela Rinaldi geht.  Wenn das Hören die Grenzen der eigenen Sicht erweitert, dann hören Sie den Podcast auf XArtCollective.  Visit us: www.xacollective.de

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