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Der Michel – Der Podcast für Kinder und Jugendliteratur

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Dieser Podcast hat
69 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Michaelsbund
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/08/01
Neueste Episode
2026/09/30
Durchschnittsdauer
37 min.
Veröffentlichungsintervall
31 Tage

Beschreibung

Jeden Monat präsentieren wir Ihnen Michel – den jüngsten Superhelden des Sankt Michaelsbund. Claudia Maria Pecher, Leiterin der Landesfachstelle für Büchereien und Bildung im St. Michaelsbund, sowie Präsidentin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur spricht mit Autoren, Illustratoren und Freunden des Kinder- und Jugendbuches über Themen, Trends und viele lesenswerte Bücher. Wenn Sie Michel schreiben wollen – einfach eine E-Mail an [email protected]

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Der Vater des Wimmelbuchs
2026/09/30
Mittlerweile sind mehrere Generationen mit seinem Werk großgeworden: Ali Mitgutsch hat mit seinen seit 1968 erschienen Wimmelbüchern Klassiker geschaffen, die Kinder in aller Welt bis heute begeistern. Die Internationale Jugendbibliothek (IJB) in München würdigt den Künstler nun mit einer großen Ausstellung. Sie geht Mitgutschs Lebensspuren nach, zeigt Skizzen und Entwürfe zu seinen rund 70 Bilderbücher, aber auch unbekannte Teile seines Werks. So hat er zahlreiche „Traumkästen“ hinterlassen, in denen er unterschiedlichste Objekte kunstvoll zusammenstellte. Viele dieser Dinge hat er von Flohmärkten und seinen vielen Reisen mitgebracht. Besonders als junger Mann war Ali Mitgutsch auf abenteuerliche Weise unterwegs, sammelte in unterschiedlichsten Ländern Seh- und Lebenserfahrungen, die er im Nachkriegsdeutschland nicht finden konnte. Davon erzählt IJB-Direktorin Dr. Christiane Raabe in dieser „Michel“-Episode. Host ist wie immer Dr. Claudia Maria Pecher, die Präsidentin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.
Zwischen Elfenbeinturm und Revolution
2026/08/31
Klar kennen junge Leute Rainer Maria Rilke: schließlich huldigen sie ihm hymnisch auf Tiktok. Jimin, Sänger der koreanischen Pop-Band BTS hat sich für ein Video das Rilke-Gedicht „Ich lebe mein Leben“ auf die Brust malen lassen und Lady Gaga hat sich einen Rilke-Vers gleich tätowieren lassen. Der bekannte Sachbuchautor Alois Prinz hat zum Jubiläumsjahr des Dichters, der 1875 geboren wurde und 1926 starb, eine Biografie über den Dichter geschrieben: „Wohin gehöre ich?“, lautet der Titel. Dabei blickt er auch stark auf den bisher wenig beachteten politischen Rilke. Anders als viele seiner Kollegen konnte er sich nicht für den Ersten Weltkrieg begeistern, der ihn als Dichter völlig verstummen ließ. Ende 1918 verfolgte er aufmerksam die Revolution in München, die er mit der Hoffnung auf ein demokratisches und friedliches Gemeinwesen verband. Mit vielen enttäuschten Hoffnungen verließ Rilke danach München, wo er seinen letzten deutschen Wohnsitz hatte, und übersiedelte in die Schweiz, wo er noch einmal seine ganze poetische Kraft entfaltete.
Die perfekte Welle: Lesen und Schwimmen in den Ferien
2026/07/31
Wolfgang Fackler ist Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, „und das bin ich auch für die Kleinsten“. Darum ist er immer gerne dabei, wenn es darum geht, Kernkompetenzen für Kinder zu unterstützen. Zusammen mit der Landesfachstelle für Büchereien und Bildung im Sankt Michaelsbund und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur hat er deshalb zum dritten Mal Büchertipps für die Sommerferien präsentiert. Das tun sie immer dort, wo es nass ist: etwa an der Isar oder dieses Jahr in der Surftown MUC in Hallbergmoos. „Lesen ist ganz entscheidend notwendig für unser Zusammenleben“, sagt Wolfgang Fackler. Daran Freude zu finden, dafür sind die Sommerferien die beste Zeit. Durchaus auch im Freibad, in Verbindung mit einem Schwimmkurs. Denn auch Schwimmen zählt der Wolfgang Fackler zu den Fähigkeiten, die geistig und körperlich frisch halten und die man am besten schon ganz früh lernt. Büchereien können übrigens Plakate zu dieser Aktion bestellen unter [email protected]. Sommer, Sonne, Schwimm- und Surfvergnügen 2026 – Leseempfehlungen des Sankt Michaelsbundes und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur: https://www.michaelsbund.de/out/pictures/ddmedia/Extrablatt_Schwimmen%20und%20Lesen_2026_klein-komprimiert_AG.pdf
Eine schwierige Liebe zwischen Opernball und Friseursalon
2026/06/30
Als Dolmetscherin übersetzte Julya Rabinowich was traumatisierte Menschen einem Psychotherapeuten sagten und was dieser erwiderte. Sie übermittelte furchtbare Geschichten von Not und Gewalt, staunte aber auch über die Kraft und Resilienz der gezeichneten Frauen und Männer. „Das, was man erlebt hat, kann man nicht mehr ungeschehen machen, aber man kann lernen, es zu verarbeiten“, sagt die 1970 in der ehemaligen Sowjetunion geborene Autorin, die in Wien lebt. Die Geschichten, die sie als Übersetzerin gehört hat, treiben sie bis heute in ihrem Schreiben an. Auch in ihrem Neuen Roman „Mo & Moritz“: eine ebenso märchenhafte wie hoffnungsfrohe Liebesgeschichte zwischen einem muslimischen und einem jüdischen Jungen. Und zwar an ungewöhnlichen Schauplätzen: in einem Friseursalon und auf dem Wiener Opernball. In „Der Michel“ erzählt Julya Rabinowich wie sie sich zwischen Malerei und Literatur entscheiden musste, von ihrer Arbeit als Übersetzerin in Psychotherapien und natürlich von ihrem aktuellen Buch.
Viele Tiere und ein pfiffiges Kind
2026/05/31
Seit über 20 Jahren gestaltet Susanne Straßer Bildergeschichten. Sie möchte, dass sich „das Kind unterhalten fühlt“, erzählt sie in unserer aktuellen „Michel“-Episode. „Da schreien die Pädagogen wahrscheinlich auf, aber das ist mir das Wichtigste.“ Kinder und ihre Familien zu unterhalten, gelingt ihr offenbar. Denn von Korea bis Brasilien sind ihre Pappbilderbücher verbreitet. Und viel mehr Pädagogen und Jurys für Kinder- und Jugendliteratur schreien über ihre humorvollen Bücher nicht auf, sondern würdigen ihre Arbeit. Nicht umsonst hat Susanne Straßer zahlreiche Preise für ihre Bücher erhalten, die durch eine kunstvoll reduzierte Bildsprache beeindrucken. In denen kommen meistens Tiere und ein pfiffiges Kind vor. Und einmal hat Susanne Straßer sogar Schweine ins Weltall geschickt.
James Krüss – ein Klassiker und seine Biografie
2026/04/30
James Krüss war ein vielseitiger Autor, der Kinder- und Jugendbücher ebenso schrieb wie Romane für Erwachsene, der fürs noch junge Fernsehen genau so arbeitete wie für den Hörfunk. Viele seiner Themen und Figuren sind mit seiner Herkunft und seiner Biografie verbunden. 1926 auf der militärisch wichtigen Nordseeinsel geboren, wollte er nach dem Krieg Lehrer werden, entschied sich dann aber für den Schriftstellerberuf und ließ sich in München nieder. Hier, in der Internationalen Kinder- und Jugendbibliothek, liegt auch sein Nachlass. Ada Bieber hat ihn durchgesehen. Im Gespräch wirft sie unter anderem ein Licht darauf, wie James Krüss zum Nationalsozialismus stand und wie er sich später in seinem Werk dazu verhielt. Das verfasste er nicht nur in Schriftdeutsch, sondern auch in seiner friesischen Muttersprache. Zudem entdeckt die Literaturwissenschaftlerin an der Berliner Humboldt-Universität im Aufbau vieler Bücher von James Krüss immer wieder Strukturen, die mit seiner Herkunft von der kleinen Nordsee-Insel verbunden sind. Damit setzt sich am 3. und 4. Juli auch eine Tagung verschiedener Institutionen in München auseinander, die dem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur zu seinem 100. Geburtstag gewidmet ist.
Großstadtdetektive: Eva Lezzi über Kinderkrimis, Vielfalt und Freundschaft
2026/03/31
In dieser Folge von Der Michel sprechen wir mit Autorin Eva Lezzi über ihre Kinderbuchreihe „Großstadtdetektive“ im Verlag Beltz & Gelberg. Im Mittelpunkt stehen fünf Kinder aus Berlin-Moabit mit türkischen, russischen, jüdischen und deutschen Wurzeln, die gemeinsam knifflige Fälle lösen – und dabei lernen, was Freundschaft, Mut und Zusammenhalt bedeuten. Eva Lezzi erzählt, warum der Kinderkrimi für sie das ideale Genre ist, wie Spannung und Humor zusammenfinden und weshalb ihre Figuren so unterschiedlich angelegt sind. Es geht um Jona, Irina, Dennis, Laura und Max, um Ankommen in einer neuen Klasse, um kulturelle Vielfalt im Kinderbuch und um die Frage, wie Geschichten Identität und Zugehörigkeit sichtbar machen. Außerdem sprechen wir über Sprache, Jiddisch, Schach, literarische Rätsel und darüber, wie aus Detektivarbeit echte Freundschaft entsteht. Eine Folge über Kinderliteratur, Mehrsprachigkeit und die Kraft guter Geschichten.
Am großen Strom: Flüsse in Bilderbüchern
2026/02/28
Wann habt ihr zuletzt am Fluss gestanden? In dieser Folge von „Michel“ sprechen wir mit Dr. Katja Wiebe, Kuratorin der Ausstellung „Am großen Strom – Der Fluss in aktuellen Bilderbüchern aus aller Welt“ in der Internationalen Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg. Warum fasziniert Wasser weltweit – beruhigend und zugleich voller Bewegung? Katja Wiebe zeigt, wie Bilderbücher Flüsse als Lebensader, Mythos und Metapher für den Lauf des Lebens erzählen: mal als Sachbilderbuch, mal als poetische Geschichte, in der am Ufer philosophiert wird. Wir hören, warum das Leporello-Format wie gemacht für Flussgeschichten ist und warum so viele Titel im großen Querformat erscheinen. Dazu geht’s um Perspektiven aus über 20 Ländern (Bücher von 2011 bis 2025) – von schwimmenden Märkten bis zum vietnamesischen Wasserpuppentheater. Auch die Kehrseite kommt vor: Verschmutzung, Verbauung und Hoffnung durch Renaturierung, etwa am Beispiel des Singapore River. Plus: Wie Kinder die Ausstellung erleben – mit nachgebautem Fluss im Foyer, Audioguide, Angelspiel und vielen Leseexemplaren. Buchtipp: „Dann kam Bär“ – eine rasante Floßfahrt Richtung Wasserfall. Jetzt reinhören und anschließend eintauchen!
Anna – Was die Zeit nicht heilt
2026/01/31
In dieser Folge von Der Michel – der Podcast rund um Kinder- und Jugendliteratur sind die vielfach ausgezeichneten Künstler*innen Christina Laube und Mehrdad Zaeri zu Gast. Anlass des Gesprächs ist ihre eindrucksvolle Graphic Novel Anna – Was die Zeit nicht heilt (Fischer Sauerländer). Das Buch basiert auf den Kriegserinnerungen von Helga Neumeyer und erzählt von einem Mädchen im Zweiten Weltkrieg, von Bombardierung, Flucht und dem Ankommen an einem fremden Ort. Im Mittelpunkt steht die stille Freundschaft zwischen Helga und Anna, einer ukrainischen Zwangsarbeiterin – eine Begegnung, die ein Leben lang nachwirkt. Im Podcast sprechen Christina Laube und Mehrdad Zaeri über – die Entstehung der Graphic Novel und die wahre Geschichte dahinter – ihren gemeinsamen künstlerischen Prozess des „Schreibmalens“ – das Erzählen von Krieg und Flucht für junge Leser*innen – Erinnerung, Verlust und Hoffnung als zentrale Motive – die besondere Kraft von Bildern in der Kinder- und Jugendliteratur Die Folge macht deutlich, warum Geschichten über Krieg, Flucht und Erinnerung auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nichts von ihrer Aktualität verloren haben – und wie Literatur Empathie schafft und Brücken zwischen Generationen baut. 🎧Hören Sie rein in ein Gespräch über Kunst, Geschichte und die Verantwortung des Erinnerns. Hat Ihnen die Folge gefallen? Abonnieren Sie "Der Michel" auf Podigee oder in Ihrer Podcast-App und empfehlen Sie uns gern weiter. 📚 Die Folge eignet sich besonders für Schule, Bibliothek und Bildungsarbeit. 💬 Schreiben Sie uns gern Ihre Gedanken: Wie sprechen wir heute mit Kindern über Krieg und Flucht?
Wenn die Notaufnahme platzt – wie ein Kinderbuch Leben retten hilft
2025/12/31
Wie kommt es, dass Bayerns Notaufnahmen so überfüllt sind – und was können Familien dagegen tun? Im Gespräch erzählt Thomas Zöller, warum die Nummer 116117 so wichtig ist, wie Gesundheitswissen schon im Kindesalter beginnt und welche Rolle das Mini-Büchlein „Treffpunkt Notaufnahme“ spielt. Wir sprechen über Leseförderung, Erste-Hilfe-Kurse, Vorsorgeuntersuchungen und darüber, wie kleine Leseheld*innen unser Gesundheitssystem entlasten können. Themen, die auch im Jahr 2026 wichtig sind.
Zwischen Sehnsucht und Realität: Demokratie im Osten neu denken
2025/11/30
In dieser Folge spricht Claudia Maria Pecher mit Simon Strauß – Historiker, Autor und Redakteur der FAZ – über sein neues Buch „In der Nähe“. Strauß nimmt uns mit nach Prenzlau in der Uckermark, einer Kleinstadt, die sinnbildlich für die gesellschaftlichen und politischen Spannungen im Osten Deutschlands steht. Was bewegt Menschen in Regionen, die als „abgehängt“ gelten? Warum erlebt die AfD dort so viel Zuspruch? Und wie können Medien, Politik und Zivilgesellschaft wieder in echte Gespräche mit den Menschen vor Ort treten? Strauß plädiert für ein neues Verständnis von politischer Nähe, für das Aushalten von Meinungsverschiedenheiten und für eine demokratische Kultur, die weniger auf Botschaften und mehr auf Begegnung setzt. Ein tiefgründiges Gespräch über Heimat, Misstrauen, Hoffnung und das Potenzial kleiner Städte als Trainingsorte für gelebte Demokratie. Jetzt reinhören und verstehen, warum Demokratie mehr Nähe braucht – nicht nur im Osten!
Martine Letterie über Flucht, Erinnerung und die Kraft der Kinderliteratur
2025/10/31
In dieser besonderen Folge von „Der Michel“ ist die Grande Dame der niederländischen Kinder- und Jugendliteratur Martine Letterie zu Gast. Im Rahmen des White Raven Festivals spricht sie über ihre jahrzehntelange Arbeit, ihre enge Zusammenarbeit mit Gedenkstätten und wie sie Kindern historische Themen empathisch und altersgerecht näherbringt. Besonders im Fokus: Ihre berührenden Werke Kinder mit Stern und Kinder von fern, in denen sie Geschichten jüdischer Kinder während des Nationalsozialismus sowie heutiger Geflüchteter literarisch verarbeitet. Sie erzählt von ihrem Großvater, einem Widerstandskämpfer, über den Einfluss ihrer Familiengeschichte und wie aus echten Kinderbiografien literarische Figuren entstehen. Dabei betont sie die Kraft von Kunst und Literatur, Erinnerung lebendig zu halten und Kindern Hoffnung zu geben. Eine eindrucksvolle Folge über Verantwortung, Mitgefühl und das Schreiben gegen das Vergessen.
„Wir alle sind Noah“ – Tanja Kinkel über Verantwortung, Erinnerung und die Kraft der Literatur
2025/09/30
In dieser besonderen Folge des MICHEL-Podcasts ist die renommierte Autorin Tanja Kinkel zu Gast, die mit ihrem aktuellen Werk „Wir alle sind Noah“ ein leidenschaftliches Plädoyer für ökologische und ethische Verantwortung veröffentlicht hat. Das Gespräch beginnt mit einem Blick in ihre Kindheit: berührende Erinnerungen an eine Schulstunde über die Sintflut, an die Ängste eines Mitschülers – und an das kollektive Auslachen dieser Angst in einer Zeit, in der Umweltkatastrophen noch weit entfernt schienen. Doch heute ist die Realität eine andere: Überschwemmungen wie im Ahrtal, die sichtbaren Folgen des Klimawandels und eine politische Debatte, die wissenschaftliche Fakten mitunter ignoriert oder gar leugnet. Kinkel spricht eindringlich darüber, wie sich ihre Wahrnehmung von Natur und Verantwortung über die Jahrzehnte gewandelt hat – von der ersten Begegnung mit dem sauren Regen bis hin zur schockierenden Erfahrung, dass Gletscher einfach verschwinden. Dabei geht es nicht nur um die Umwelt, sondern auch um unsere Haltung gegenüber Tieren, Mitmenschen und zukünftigen Generationen. Die Autorin erinnert daran, dass der biblische Bund mit Noah nicht nur ein göttliches Versprechen, sondern auch ein klarer Handlungsauftrag an uns Menschen ist: Verantwortung übernehmen, nicht aufgeben, im Kleinen wie im Großen wirksam werden. Tanja Kinkel verwebt religiöse, literarische und gesellschaftliche Perspektiven zu einer vielschichtigen Erzählung über Erinnerungskultur, Verlust von Utopien und die bleibende Hoffnung auf eine bessere Welt. Im Gespräch wird deutlich, wie tief Literatur wirken kann – nicht nur als Spiegel der Zeit, sondern auch als ethischer Kompass. Ein Podcast voller Nachdenklichkeit, Empathie und Inspiration – für alle, die glauben, dass Geschichten die Welt verändern können. Erwähnte Themen und Personen: Wir alle sind Noah (Bonifatius Verlag, 2024) Umweltethik & Klimakrise Sintflut & Genesis-Text Franz von Assisi & Papst Franziskus Kindheit in den 70ern, saurer Regen, Tschernobyl Gudrun Pausewang (Die Wolke) Erinnerungskultur und politischer Auftrag Fridays for Future Bund zwischen Gott und Mensch Bibliotheken als Orte der Gemeinschaft
Abenteuer mit dem Zyx: Flix über Comics, Kreativität und sein neues Kinderbuch
2025/08/31
In dieser Folge von "Der Michel, dem Podcast für Kinder- und Jugendliteratur", ist Comiczeichner Felix Görmann vielleicht besser bekannt als Flix zu Gast. Er spricht über sein neues Bilderbuch „Das Zyx“, das aus einem rückwärts erzählten ABC ein fantasievolles Abenteuer macht. Im Gespräch geht es um Comics für Kinder, kreative Prozesse, musikalische Einflüsse, den Reiz von Zahlen und die Macht der Vorstellungskraft. Flix erzählt, warum das Zyx ein ganz besonderes Wesen ist, was ihn beim Schreiben inspiriert und wie sein neuer Roman „Immerland“ Realität und Fantasie verbindet. Eine Folge voller Ideen, Humor und Geschichten für kleine und große Leseratten.
Kuschelflosse, Freunde & Fantasie – Willkommen in Fischhausen!
2025/08/01
In dieser Folge von „Der Michel“ tauchen wir mit der Autorin und Illustratorin Nina Müller in die blubberbunte Welt von Kuschelflosse ein. Die Erfinderin der charmanten Unterwassercharaktere erzählt, wie ihre Figuren in einem australischen Skizzenbuch entstanden, was hinter verbotenen Stöpseln steckt und warum Freundschaft in Fischhausen das A und O ist. Mit Humor und Herz verrät sie, wie ihre Geschichten entstehen, wie ihre Katzen das Atelier regieren und warum Lesungen mit ihr zu echten Erlebnissen werden. Neben spannenden Anekdoten zur Entstehung der Bücher gibt es auch Einblicke in neue Abenteuer – inklusive fliegender U-Boote und flauschiger Monster. Eine fantasievolle Folge für alle Fans von Kinderliteratur, die zum Träumen, Lachen und Mitfiebern einlädt.

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