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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Dieser Podcast hat
297 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/11/01
Neueste Episode
2026/10/09
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
32 Tage

Beschreibung

Podcasts und Aufzeichnungen aus der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, jetzt auch auf dem neuen Spotify-Kanal von L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

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Migration steuern. Eine Anleitung für das Hier und Jetzt
2026/10/09
Der Titel eines Buches des Juristen und Migra­tions­ex­perten Prof. Dr. Daniel Thym (Uni­ver­sität Kon­stanz) lässt hoffen: Lässt sich Migra­tion doch steuern und damit ak­tu­elle Kon­flikte lösen? Ja, Daniel Thym zeigt, dass Asyl­mi­gra­tion und Fach­kräfte­an­wer­bung sinn­voll gesteuert werden können – wenn wir ein Selbst­bild als Ein­wan­derungs­repu­blik ent­wickeln, das die vielfältige Ge­sell­schaft zu­sam­men­hält. Im Vortrag zeigt er Mög­lich­keiten auf, wie wir dem kom­plexen Phänomen der Ein­wan­derung gerecht werden können und wie die demo­kra­tische Mitte die Deu­tungs­hoheit über eine zentrale Zu­kunfts­aufgabe zurück­gewinnen kann. Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_thym_migration_steuern
Hätte es keinen Brexit gegeben, wenn Großbritannien den Euro gehabt hätte? Oder: Über die integrierende Kraft von Münzbildern
2026/09/25
Seit dem 1. Januar 2002 gibt es den Euro als Bargeld. Die Deutschen zahlen damit in Öster­reich, Italien, Frank­reich, Grie­chen­land, Irland und anderen euro­pä­ischen Ländern. Groß­bri­tan­nien hat nie den Euro eingeführt. Am 23. Juni 2016 fand dort ein EU-Mitglied­schafts­refe­rendum statt, in dem 51,89 % der Teil­neh­men­den für den EU-Austritt stimm­ten. Benita Good­man (Podcast „Brexit on Toast“) und Bern­hard Weis­ser (Münz­kabinett, Stiftung Preu­ßischer Kul­tur­be­sitz) wagen ein Ge­dan­ken­­spiel: Hätte Groß­bri­tan­nien den Euro zum Januar 2002 eingeführt, hätte der vier­zehn­jährige Umgang mit diesem euro­pä­ischen Geld dazu beitragen können, die feh­lenden Stim­men für den Verbleib in der EU zu gewinnen? Darüber hinaus dis­ku­tie­ren sie die Iden­tifi­ka­tions­kraft von (Münz-)­bildern und vergleichen den Euro mit der Münz­prä­gung im Rö­mi­schen Reich. Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_brexit_und_muenzen
Kunst der Verhandlung – Über Chancen und Grenzen der Diplomatie
2026/08/31
Diplomatie oder Krieg? Eine Frage, die in Europa von 1945 bis 1990 keine wirkliche Frage war, weil sie stets mit Diplomatie beantwortet wurde. Erst mit der Auf­lösung der Block­kon­fron­tation kehrte der Krieg nach Europa zurück – zuerst nach Jugo­slawien, später in den Kau­kasus und nach Georgien und aktuell in die Ukraine und nach Palästina. Hinzu kommen die zahl­reichen soge­nannten Out-of-area-Einsätze euro­päischer Staaten und die vielen Kriege an euro­päischen Grenzen wie in Libyen oder Syrien. Diplo­matie zieht dabei oft den Kürzeren und stößt gegenwärtig offen­bar an ihre Grenzen. So zumindest scheint es. Aber ist es auch tatsächlich so? Ist Diplo­matie nicht mehr das Gebot der Stunde? Oder agiert sie eher still und leise und spielt sich zwar unterhalb des Radars öffent­licher Auf­merk­­sam­keit, aber dennoch mit Erfolg ab? Hat sich historisch etwas grund­sätzlich geändert oder ist das Verhältnis aus Dip­loma­tie und Krieg stabiler als es scheint? Es diskutieren der ehemalige Diplomat der Bundes­republik Martin Kobler (Bot­schaf­ter u. a. in Pakistan und UN-Sondergesandter in Libyen), die Polito­login Linn Selle (Al­fred-von-Op­pen­heim-Leiterin des Eu­ro­pa-Zent­rums der DGAP) und der Militär­histo­riker Stig Förster (Universität Bern) mit Moderator Geor­gios Chat­zoudis (Gerda Henkel Stiftung). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_chancen_und_grenzen_der_diplomatie
Die Rechnung ohne den Wirt gemacht? Konflikte an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien
2026/08/14
Umgang mit Konflikten an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien Windenergie ja, aber bitte nicht vor der eigenen Haus­tür! E-Autos sind cool, aber ich bleibe doch lieber bei einem Benziner! Ich stelle gerne auf eine Wärmepumpe um, wenn der Staat mir die Investitionen zahlt. So oder ähnlich schallt es aus Ge­sell­­schaft und Medien: Stimmt das so? Scheitert die Energiewende an mang­eln­der Akzep­tanz? Im Vortrag von Prof. Dr. Ortwin Renn (Akademiemitglied, Nach­haltig­keits­­for­scher) geht es darum, eine realis­tische und wissenschaftlich fundierte Sicht der aktuellen Akzeptanz für er­neuer­bare Energien in Deutschland zu ver­mit­teln. Wie lassen sich die Ein­stell­ungen der Menschen charak­teri­sieren und wie reagieren sie auf geplante Energie­an­lagen vor Ort? Lassen Sie sich über­raschen! Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ortwin_renn_konflikte_erneuerbare_energien
Demokratie: Lösung oder Teil des Problems?
2026/08/03
Ist Demokratie die Lösung für Kon­flikte? Vor einigen Jahren hätte man die Frage mit Gewiss­heit bejaht, heute ist man sich da nicht mehr so sicher, hofft es vielleicht noch. Zu fragen wäre aber zuvor: Wessen Demo­kratie ist eigentlich gemeint, und zu welcher Zeit? Die Wahl­demo­kratie des 19. Jahr­hunderts? Die Massen- und Fort­schritts­demo­kratie des 20. Jahr­hunderts? Oder vielleicht die Werte­demo­kratie der Gegen­wart? Demo­kratie bedeutet dem­nach nicht im­mer dasselbe, sondern ist nur histo­risch zu ver­stehen. Es ist zu fragen: Welche Kon­flikte wur­den zu welcher Zeit gelöst? Und welche Demo­­kratie war dabei mög­licher­­weise die Lö­sung? Oder aber auch das Problem? Es dis­kutieren die Politik­wissen­schaft­ler Michael Zürn (WZB Berlin) und David Salomon (Tech­nische Univer­sität Darm­stadt) mit Mode­rator Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_demokratie_loesung_oder_teil_des_problems
Fremde aufnehmen – oder von der Schwelle weisen. Antworten auf die Migrationsfrage im Mittelalter
2026/07/24
Das Mittelalter war wie alle Zeiten der Ge­schich­te von viel­fäl­tigen Arten und Reich­wei­ten der Migra­tion geprägt. Gewiss lassen sich aus dem Umgang mit ihnen keine prak­tischen Lö­sungen für heutige Konflikte über die Einwanderung aus anderen Län­dern und Kulturen ableiten; eine historische Analyse zeigt aber, dass und wie eine an­dere Ein­stellung zur Migrationsfrage zu grö­ßerer Gelassen­heit verhelfen kann. Der Vor­trag von Prof. Dr. Michael Borgolte (Akademie­mit­glied, Mittel­alter­his­toriker, Humboldt Uni­ver­sität zu Berlin) geht, mit ver­gleich­enden Streif­lich­tern auf ältere Kulturen und Reli­gio­nen, auf die bib­lische Über­­lie­ferung zurück und ver­folgt die Tra­di­tio­nen des latein­christ­lichen Um­gangs mit Mi­gra­tions­­willigen und Exi­lan­ten bis ins frühe Mittel­alter. Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_migrationsfrage_im_mittelalter
Neid und Wettstreit – Künstler zwischen Konflikt und Kollaboration
2026/07/10
Warum stellten die Künstler aus Renaissance und Barock sich so oft als Zielscheibe des Neides dar? In ihrem Buch „Neid“ hinter­fragt die Kunst­his­torikerin Dr. Jana Graul (Uni­­ver­­sität Ham­burg) die geläu­fige Idee, sie seien dem Laster be­son­ders verfallen gewesen und legt die rheto­rischen Strategien ihrer Neid­klagen offen. Im Gespräch mit Kunst­historiker Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr (Uni­ver­sität Hamburg) dis­ku­tiert sie den indivi­duellen künst­lerischen Um­gang im Konflikt mit anderen, aber auch: Welche kon­struk­tiven Kon­kur­renzen, Kol­labo­rationen und Netz­werke stehen den käm­pferi­schen Sze­narien gegen­über? Wie prägt eine auf Fort­schritt aus­gerichtete Konzeption von Wett­streit unseren Kanon der Kunst­ge­schich­te? Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_neid_und_wettstreit
Wie präsentieren sich die Repräsentanten? Neue Formen der politischen Ansprache und Fürsprache
2026/06/29
Die demokratische Gesell­schaft befindet sich inmitten eines tief­greifenden Wan­dels der Orte und Medien des Sozialen. Begeg­nungen und Ko­opera­tionen, aber auch Aus­einan­der­setzungen und Kon­flikte finden immer häu­figer in neuen tech­nisch-me­dialen Kon­texten statt. Dabei verändern sich auch die tra­ditio­nellen Formen politi­scher Re­prä­sen­tation. Politi­ker­innen und Politiker nutzen neue Mög­lichkeiten, sich selbst zu entwerfen und zu prä­sen­tieren. Konsum, Klei­dung, Körper­haltung, Spra­che – private Ent­schei­dungen werden dabei oft inszeniert und politisch auf­geladen. Politik­wissen­schaft­lerin Astrid Séville (Leuphana Univer­sität Lüne­burg), So­zio­loge Julian Müller (Univer­sität Ham­burg) und Literatur­wissen­schaftler Chris­tian Kirch­­meier (Univer­sität Bremen) zeigen, wie sich politische Präsentation und Re­präsentation umformen, moderiert von Hannah Bethke (Welt). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_formen_politischer_ansprache_fuersprache
Ressourcenkonflikte lösen!
2026/05/15
Salon Sophie Charlotte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Ressourcen­knapp­heit können und werden Konflikte und Spannungen entstehen. Lokal wie global werden wir mit drängenden Fragen, etwa nach der Ernährungs­gerechtigkeit und der nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen, konfrontiert sein. Welche Konflikt­lösungs­strategien sind erforderlich, um diesen Fragen und Problemen zu begegnen? Und wie kann dies unter Aufwendung der Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger geschehen? Renate Künast (Bundes­ministerin a.D.), Hermine Mitter (Die Junge Akademie, Klima­öko­no­mie und Agrar­sozio­logie), Robert Arlinghaus (Leibniz-Institut für Gewässer­ökologie und Binnen­fischerei, National Champion des Frontiers Planet Prize 2025) und Benedikt Bösel (Agrar­ökonom, Gründer und Geschäfts­führer von Gut & Bösel) im Gespräch mit Susanne Götze (Journalistin). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ressourcenkonflikte_loesen
„Wolle die Wandlung“. Rainer Maria Rilkes „Sonette an Orpheus“ aus dem Archiv
2025/12/28
Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus
„Gewiß, ich bin sehr happy: Doch glücklich bin ich nicht.“ Mascha Kaléko zwischen Ländern, Sprachen und Künsten
2025/12/04
Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die musikalische Umsetzung ihres Werkes und einen „dritter Raum“, der daraus entsteht, spricht Nikola Herweg (DLA) mit der Komponistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_mascha_kaleko
Heidegger liest und wird gelesen
2025/11/13
Martin Heidegger las meist mit dem Stift in der Hand. Glücklicherweise! Erlaubt uns dies doch, seine Denkarbeit anhand von Spuren in Texten anderer nachzuvollziehen. Als der Philosoph 1970 seine Papiere – auf eine Empfehlung von Hannah Arendt – dem Deutschen Literaturarchiv übergab, blieb der größte Teil seiner Handbibliothek in Freiburg, weil sie für die Erarbeitung der Gesamtausgabe seiner Werke noch benötigt wurde. Nach Abschluss der Editionsarbeiten gute 50 Jahre später wurden die Bücher wie vereinbart dem Marbacher Archiv und damit der Forschung übergeben. Ulrich von Bülow und Lorenz Wesemann (beide DLA) werfen einen Blick in die Bücherkisten und zeigen wichtige Exemplare von Aristoteles bis Marx. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_heidegger_liest_und_wird_gelesen
Gastfreundschaft und / als Konflikttransformation: Philemon und Baucis neu gelesen
2025/09/28
Reich an Konflikten, bieten Ovids „Metamorphosen“ eine Reihe von An­knüpfungs­punkten für das Jahresthema der BBAW für die Jahre 2025 und 2026, „Konflikte lösen!“: Der Mythos von Philemon und Baucis dient als Aufhänger für ein Gespräch über Gast­freund­schaft als Strategie zur Konflikt­trans­for­ma­tion. Vielfach als berührende Geschichte uner­schütter­licher Verbundenheit des alternden Paares gelesen, erzählt der Mythos von einer brisanten Situation der Kon­fron­ta­tion mit dem Fremden. Indem Philemon und Baucis die inkognito auf­tre­ten­den Götter Jupiter und Merkur trotz ihrer beschei­de­nen Verhältnisse reich bewirten, zerstreuen sie den potentiellen Konflikt. Was erzählt uns der Mythos heute über Konflikte und ihre Lösung? Es diskutieren Christopher Degelmann (Althistoriker, HU zu Berlin, Mitglied der Jungen Akademie), Ernst Osterkamp (Germanist, HU zu Berlin, Akademie­mit­glied) und Sabrina Zajak (Sozial­wissen­schaft­lerin, Deutsches Zentrum für Inte­gra­tions- und Migrations­forschung), moderiert von Anita Traninger (Literatur­wissen­schaft­lerin, Akademie­mit­glied, Sprecherin Jahres­thema 2025|26 „Konflikte lösen!“). Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_philemon_und_baucis_neu_gelesen
Metamorphosen am Himmel
2025/08/15
Das Universum begann im Urknall. Am Anfang war nichts da - alles musste erst geschaffen werden. Das geschah in einer Reihe von Phasenübergängen, die jeweils den Zustand des Universums dramatisch veränderten. Wie ein See bei Kälte einfriert, macht auch der Kosmos derartige Metamorphosen mit. Die Geschichte geht kontinuierlich weiter, als Teil der kosmischen Evolution. Besonders eindrucksvoll kann man das an den Galaxien sehen, die sich durch gigantische Kollisionen ständig verändern. Die Schwarzen Löcher in ihren Zentren spielen dabei eine ganz besondere Rolle, wie Günther Hasinger (Astrophysiker, Deutsches Zentrum für Astrophysik, Akademiemitglied) in seinem Vortrag zeigen wird. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_metamorphosen_am_himmel
Metamorphosen des Ruhrgebiets, 1850–2024
2025/07/27
Der Vortrag des Historikers Stefan Berger (Ruhr-Universität Bochum) beschäf­tigt sich mit dem Struktur­wandel im Ruhrgebiet seit dem 19. Jahr­hun­dert. Wie entwickelte sich die Region innerhalb von wenigen Jahr­zehn­ten zum wichtigsten schwer­indus­tri­ellen Zentrum des Deutschen Reiches vor 1914? Wie wurde es zum Ort sozialer Revolution und nationaler Solidarität in der Weimarer Republik, wie zur Waffen­schmiede der Nation im National­sozia­lis­mus? Wie ist es zu vereinbaren, dass auch international die Neuerfindung des Ruhrgebiets als Erfolgs­ge­schich­te des Strukturwandels seit den 1960er Jahren mit Modell­charak­ter für andere postindustrielle Regionen der Welt gefeiert wird, während gleichzeitig in vielen Repor­tagen das Ruhrgebiet als das Armen­haus der Republik charak­te­ri­siert wird? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_metamorphosen_des_ruhrgebiets

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