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Dieser Podcast hat
253 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2021/12/05
Neueste Episode
2026/10/23
Durchschnittsdauer
21 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Der Podcast zur TGA-Planung: Roman Fritsches-Baguhl und Sören Janson sprechen jede Woche mit Fachplanenden und Hochschulen über Technische Gebäudeausrüstung, von Heizung, Lüftung und Sanitär über Elektrotechnik und Gebäudeautomation bis BIM. Es geht um den Alltag im Planungsbüro: Rollen und Schnittstellen, HOAI und Nachträge, Nachwuchs und KI. Für Fachplanende, Projekt- und Büroleitungen und alle, die in die TGA-Planung einsteigen. Ein Podcast des tgabar e.V. Alle Folgen mit Transkript: https://tgapuls.de/tga-planung
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#440 Was leistet der TGA-Studiengang der HCU für Hamburg?
2026/10/23
Drei Jahre nach unserem ersten Besuch sind wir wieder an der HCU in Hamburg. Roman spricht mit Präsident Jörg Müller-Lietzkow und Studiengangsleiterin Tanja Skottke über den Studiengang TGA mit digitaler Infrastruktur: klassische TGA plus eine digitale Säule, ausgerichtet auf große Infrastrukturen und die Smart City.
Der Studiengang wächst, von 10 über 20 auf zuletzt 40 Studierende im Jahrgang. Für die Büros im Norden ist das zu wenig. Die Hochschule München bildet 150 aus, und wer dort studiert, bleibt meist auch dort. Die 40 aus Hamburg haben oft schon einen Job, bevor sie richtig angefangen haben.
Was können Planungsbüros tun? Die Folge geht durch TGA-Talks, Werkstudentenstellen und gemeinsame Projekte mit der Hochschule. Ihr wollt euch als Büro beteiligen? Schreibt an [email protected].
Kapitel
00:00 Was macht den Studiengang TGA mit digitaler Infrastruktur an der HCU besonders?
04:53 Was bringt es, Architektur, Bauingenieurwesen und TGA unter einem Dach zu lehren?
09:25 Warum gelingt die Wärmewende nur mit Digitalisierung?
15:39 Woran forscht die HCU für die Smart City von morgen?
19:34 Welche Grundlagen lernen die Studierenden zuerst?
21:26 Wie gewinnen Hochschule und Planungsbüros gemeinsam Nachwuchs?
31:12 Was können Planungsbüros für den Studiengang tun?
37:31 Warum braucht Hamburg mehr TGA-Studierende?
Die ganze Folge zum Nachlesen: tgapuls.de/tga-planung/folge/was-leistet-der-tga-studiengang-der-hcu-fuer-hamburg
#439 Was muss der Berufseinstieg in die TGA-Planung leisten?
2026/10/16
Du hast den Abschluss in der Tasche, aber kannst du schon fahren? Sören und Roman fragen, was der Berufseinstieg in die TGA-Planung leisten muss, damit neue Kolleginnen und Kollegen nicht nur anfangen, sondern auch bleiben. Ihr Bild dafür ist der Führerschein: Er erlaubt das Fahren, macht aber noch niemanden sicher im Berufsverkehr.
Ihr Vorschlag ist ein schriftlicher Einarbeitungsplan. Er enthält zuerst die Muss-Aufgaben der Fachplanung, dann die Soll- und die Kann-Aufgaben, sodass nach einem Jahr der nächste Schritt möglich ist. Dazu kommen eine feste Vertrauensperson, Fokuszeit statt Dauerterminen und Zeit, Software und Systemplanung zu lernen.
Die Folge geht durch, was Studienabgänger und Quereinsteiger mitbringen sollten, was das Büro leisten muss und welchen Rat es für Einsteigende und Büroleitungen gibt.
Kapitel
00:00 Was muss der Berufseinstieg in die TGA-Planung leisten?
02:16 Warum heißt ein Führerschein noch nicht, dass man fahren kann?
04:06 Was sollten Studienabgänger und Quereinsteiger mitbringen?
07:46 Was sollte das Büro in der Einarbeitung leisten?
11:53 Warum brauchen Berufseinsteiger Fokuszeit?
12:50 Wie gelingt das gemeinsame Lernen mit erfahrenen Kollegen?
15:39 Müssen Fachplaner auch Systemplanung und Software beherrschen?
18:08 Welchen Rat gibt es für Berufseinsteiger und Büroleitungen?
Die ganze Folge zum Nachlesen: tgapuls.de/tga-planung/folge/was-muss-der-berufseinstieg-in-die-tga-planung-leisten
#438 Neues aus der Forschung: Was macht TGA-Planende zufrieden?
2026/10/09
Was macht TGA-Planende eigentlich zufrieden? In dieser Ausgabe von „Neues aus der Forschung“ stellt Roman erste Ergebnisse aus seiner Dissertation „Produktiv Planen“ vor. Befragt hat er bisher 237 TGA-Planerinnen und -Planer aus sechs Büros.
Die Überraschung: Die Rollenklarheit sagt das Arbeitsergebnis kaum voraus. Am stärksten wirkt die Kapazitätsplanung auf die Zufriedenheit. Ist sie um eine Stufe besser, steigt die Zufriedenheit um 0,36 Punkte. Sören und Roman sprechen außerdem darüber, warum die Fachplanung Elektrotechnik mit 4,7 von 7 das unklarste Rollenprofil hat, wie niedrig die Büros ihre KI-Reife einschätzen und warum die Bauüberwachung so zufrieden ist.
Ihr forscht selbst zur TGA-Planung oder betreut Masterarbeiten und Promotionen? Dann meldet euch unter [email protected] und stellt eure Arbeit an der tgabar vor.
Kapitel
00:00 Warum sucht die tgabar Forschende zur TGA-Planung?
03:16 Wer wurde für „Produktiv Planen“ befragt?
04:37 Wie klar sind die Rollen in der TGA-Planung?
08:40 Was beeinflusst die Zufriedenheit am stärksten?
12:58 Wie KI-reif sind TGA-Planungsbüros?
15:56 Welche Rollen sind am zufriedensten und können konzentriert arbeiten?
17:51 Wie geht es mit der Forschung weiter?
18:55 Wer kann seine Forschung an der tgabar vorstellen?
Die ganze Folge zum Nachlesen: tgapuls.de/tga-planung/folge/neues-aus-der-forschung-was-macht-tga-planende-zufrieden
#437 Was macht die Objektliste der TGA?
2026/10/02
Ganz hinten in der HOAI, in der allerletzten Anlage, steht eine Tabelle, die über euer Honorar entscheidet: die Objektliste, Anlage 15.2. Sie ordnet jeder Anlagengruppe der technischen Ausrüstung eine von drei Honorarzonen zu — fünf Zonen gibt es nur beim Objekt Gebäude.
Und weil nach § 2 HOAI jede Anlagengruppe ein eigenes Objekt ist, wird auch jede einzeln honoriert. Wer pauschal über die Kostengruppe 400 anbietet oder aus Gewohnheit Honorarzone 2 ansetzt, verschenkt Geld.
Wir gehen die Anlagengruppen durch: Was Honorarzone 1 bei Sanitär und Heizung ausschließt, warum eine Lüftung mit Kühlung immer Zone 3 ist, wo die Gebäudeautomation landet und warum die Anlagengruppe 7 den längsten Abschnitt der Liste füllt. Zum Schluss: wie ihr die Liste in der Vertragsverhandlung einsetzt.
Die ganze Folge zum Nachlesen: tgapuls.de/tga-planung/folge/was-ist-die-objektliste-der-hoai
#436 Hackathon an der Bar?
2026/09/25
Alle reden nur noch übers Coden — oder sie verschwinden und sind am Coden. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen bauen sich mit KI ihre eigene Software, ohne je Programmieren gelernt zu haben. Genau daraus wollen wir ein Format machen: einen Hackathon, bei dem TGA-Planende einen Tag lang gemeinsam Werkzeuge für ihre eigenen Probleme bauen.
Wir klären, was ein Hackathon überhaupt ist, was Vibe-Coding bedeutet und warum nach ein, zwei Prompts schon etwas Sichtbares dasteht. Arbeitsname des Ganzen: tgaVibe. Vorher ist ein kleiner Testballon mit Studierenden geplant, der große Lauf soll zur nächsten Konferenz im April oder Mai steigen.
Ihr wollt dabei sein? Schreibt es in die Kommentare oder direkt an [email protected].
#435 Was reguliert die TGA-Planung?
2026/09/18
Was hält uns eigentlich davon ab, unsere Arbeit einfach zu machen? Die Arbeitsforschung nennt das Regulationshindernisse, und wir übertragen den Begriff an der Bar auf die TGA-Planung. Fünf Stufen gibt es: Information beschaffen, Information wahrnehmen, bearbeiten, das eigene Ergebnis weiterleiten — und die komplette Blockade, wenn ein ganzes Aufgabenpaket stillsteht.
In einem zweistündigen Workshop haben acht Führungskräfte 45 mögliche Hindernisse aus der Zusammenarbeit mit Bauherr, Projektsteuerung, Nutzer, Architektur und ausführenden Firmen bewertet. Ganz oben gelandet: Ausführungspläne werden von den ausführenden Firmen so spät geprüft, dass die Montageplanung mit dem Montagebeginn kollidiert. Auf Platz zwei nicht kommunizierte Änderungen in der Architektur.
Wir gehen die fünf Stufen durch, zeigen die Priorisierung der Gruppe und die Lösungen, die daraus entstanden sind: saubere Bedarfsplanung, Schnittstellenlisten und eine schnellere Planung der Planung.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-reguliert-die-tga-planung
#434 Was KANN eine TGA-Fachplanung leisten?
2026/09/11
Kann-Erwartungen sind die Dinge, für die es Lob und Beförderung gibt — und keine Strafe, wenn man sie lässt. Im dritten und letzten Teil der Serie nennen Roman Fritsches und Sören Janson sechs davon: Schnittstellen zwischen den Gewerken aktiv optimieren, technische Innovationen von der Idee bis in den Betrieb durchbringen, neue Produkte auf Betriebskosten und Integrierbarkeit prüfen, Vorlagen nicht nur anwenden, sondern entwickeln, Wissensmanagement aktiv betreiben — und als Spitze eine eigene Risikoanalyse im Planungsprozess führen. Dazu: warum Nutzer und Facility Management die erste Schnittstelle der Fachplanung sind und warum ein halber Tag Baustelle im Monat reicht.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-kann-fachplanung-leisten
#433 Was SOLL eine TGA-Fachplanung leisten?
2026/09/04
Sechs Erwartungen, die kein Vertrag einfordert, deren Nichterfüllung aber wehtut: Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung selbst erstellen, die Systemplanung qualitätssichern, die eigene Planung vor den ausführenden Firmen vertreten, die Grenzen der Leistungsphasen kennen, alles schriftlich bestätigen und selbstständig auftreten.
Teil 2 der Fachplanungs-Serie. Muss-Leistungen führen zu Klagen, Soll-Leistungen zu negativen sozialen Sanktionen — so nennt Dahrendorf das, was im Planungsalltag als unzufriedener Bauherr und endlose Einsparungsrunde erscheint.
Der größte Hebel steckt gleich im ersten Punkt. Wer die Planungsgrundlage übernimmt, die ihm jemand hinlegt — drei Millionen für die TGA, ein Viertel davon für Sanitär —, erlebt in Leistungsphase 2 den Moment, in dem der Bauherr vom Stuhl fällt: 750.000 vorgegeben, 1,5 Millionen geschätzt. Wer stattdessen vorab berät und selbst einschätzt, steht von Anfang an in der Beratungsrolle.
Dazu: warum keine ausführende Firma je eine Planung unverändert akzeptiert, wann ein eigenes Nachtrags-LV sinnvoll ist — und warum „Kenn deinen Vertrag" auch für die Fachplanung gilt.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-soll-fachplanung-leisten
#432 Was MUSS eine TGA-Fachplanung leisten?
2026/08/28
Vier Dinge, für die das Büro haftet: die Regeln der Technik einhalten, berechnen und bemessen, die Kosten bis zum bepreisten LV verantworten und die eigene Leistung dokumentieren.
Nach 250 Folgen ist uns aufgefallen: Über Bauüberwachung, Projektleitung, Systemplanung, Fachkoordination und Büroleitung haben wir dutzendfach gesprochen. Über die Fachplanung kein einziges Mal. Der Elefant im Raum.
Also machen wir drei Folgen daraus, sortiert nach dem Muss-soll-kann-Raster des Soziologen Ralf Dahrendorf. Teil 1: das harte Muss. Die Erwartungen haben wir mit Büroleitungen in Heidelberg erarbeitet und anschließend von einem HLS- und einem Elektro-Fachplaner gegenspiegeln lassen.
Warum „Regeln der Technik" bedeutet, auf Normen zu verweisen, die es gibt und die noch gelten. Warum die Elektroplanung erst rechnen kann, wenn HLS ihre Verbraucher definiert hat. Und wo für uns die Grenze zwischen Fachplanung und Systemplanung verläuft: bei den Kosten.
Für alle, die im Quereinstieg sind, am Studienende stehen oder sich gerade durch die ersten Fachplanungsprojekte tasten.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-muss-fachplanung-leisten
#431 Was tun, wenn der Netzanschluss nicht reicht?
2026/08/21
Vier Hebel: Gleichzeitigkeiten realistisch rechnen, den echten Bedarf mit dem Nutzer klären, Lastspitzen kappen und die Restleistung im Verfahren nachbeantragen.
Zweite Runde mit Alexander Schröder, Julian Feyh und Benny Heilmann. Ihr Hamburger Projekt braucht 3 Megawatt, zugesichert sind zunächst 1,5.
Warum die üblichen Gleichzeitigkeitsfaktoren aus AMEV-Vorgaben und einem Siemens-Handbuch von 1980 stammen. Warum das teuerste Umspannwerk, das Hamburg je gebaut hat, für 21 Megawatt ausgelegt wurde und nie mehr als 7 geliefert hat. Und warum aus einer 30.000-Euro-Schaltanlage 180.000 Euro werden können, wenn man nur die HOAI-Grundleistung erbringt.
Dazu: Peak-Shaving mit Batteriespeicher, Lastmanagement in der Großküche und die Frage, ob künftig der Netzbetreiber die Gleichzeitigkeiten vorgeben sollte.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/netzanschluss-anschlussleistung
#430 Warum kommen die teuersten Nachträge aus der Elektrotechnik?
2026/08/15
Nicht wegen der Menge, wegen der Summe. Benny Heilmann hat für die Sprinkenhof GmbH die Nachträge mehrerer Bauvorhaben ausgewertet: Die Elektrotechnik liegt bei der Anzahl nicht vorn, bei den Beträgen aber mit deutlichem Abstand vor der Sanitärtechnik.
Mit Alexander Schröder und Julian Feyh klären wir, woran das liegt. Die großen Einzelposten sitzen in den Netzersatzanlagen, etwa wenn der Anlaufstrom einer Sprinklerpumpe übersehen wurde und die komplette Anlage neu dimensioniert werden muss. Die eigentliche Ursache liegt aber früher: „Beim Nachtrag ist das Kind schon in den Brunnen gefallen." Dahinter steckt fast immer eine kleine, zu spät entschiedene Planungsänderung, die zur Lawine wird.
Zweite Ursache: Schnittstellen. Gut tausend Türen, deren Anschluss nachträglich auf 230 Volt geändert wurde, weil der Türbauer über die Werk- und Montageplanung faktisch die Anschlussplanung übernahm.
Dazu: Nachtragspreise mit der KFE-Preisliste prüfen, wer eigentlich das Nachtrags-LV schreibt, was ein öffentlicher Auftraggeber dokumentiert haben will und warum zwei Dutzend Schnittstellen-Zeichnungen mehr bringen als jede Excel-Tapete.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/nachtraege-elektrotechnik
#429 Care-Arbeit und TGA-Planung
2026/08/07
Ferien, Kinder zu Hause, Meeting läuft. Roman und Sören sprechen offen über Care-Arbeit neben dem Planungsjob.
📊 Die Rechnung, die wehtut: rund 70 Betreuungstage im Jahr — etwa 14 Wochen — sind Kita oder Schule zu. Zwei Elternteile mit je sechs Wochen Urlaub decken selbst versetzt nur zwölf Wochen ab. Der Urlaub reicht strukturell nicht.
👶 Was geht und was nicht: Homeoffice mit einem Zweijährigen? Kaum. Mit einer Zehnjährigen? Zwei Stunden Ruhe am Stück.
🏢 Was überraschend gut klappt: das Kind mit ins Büro nehmen — mit Sieben- bis Achtjährigen sogar besser als daheim.
💡 Und die Idee dahinter: eine „Kita Light" — ein Raum, ein paar Spielsachen, freiwillige Kolleginnen und Kollegen, begrenzt auf die Sommerferien.
Bei Fachkräftemangel und Rückkehr-ins-Büro-Trend ist das nicht nur nett, sondern unternehmerisch klug. Wir grenzen dabei bewusst ab: Pflegende von Angehörigen und Alleinerziehende haben unseren größten Respekt, hier müssen noch tragfähigere Lösungen her.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/care-arbeit-und-tga-planung
#428 Urlaubsübergabe
2026/07/31
Vor dem Urlaub kommt die schlimmste Phase des Jahres. Roman und Sören über das, was keiner gern macht: die Urlaubsübergabe.
📧 Warum die Übergabe-Mail nicht freitagnachmittags rausgeht, sondern donnerstags um 7:30 Uhr — damit überhaupt noch jemand mit dir spricht.
🔍 Die Übergabe als Prozess-Check: Die Themen, über die ihr nicht gesprochen habt, sind garantiert die, die am ersten Tag deiner Abwesenheit hochkommen.
🔄 Und unsere Idee des Sommers: die büroübergreifende Urlaubsvertretung. Weil sich unsere Urlaube nicht überschneiden — ich vertrete dich, du vertrittst mich. Am liebsten uneingewiesen, einfach mal die Postfächer tauschen und aus der eigenen Suppe rauskommen.
Ambitioniertes Ziel danach: 70 % der verteilten Aufgaben gelöst, 30 % angegangen. Wir berichten.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/urlaubsuebergabe
#427 Richtig große Großprojekte
2026/07/24
Roman war drei Stunden bei Stuttgart 21 — mit Helm, Gummistiefeln und durch die Schächte gekrochen. Was er mitgebracht hat:
📈 Von rund 3 Milliarden auf über 14 Milliarden Euro — und rund 43 Jahre von der ersten Idee (1988) bis zur erwarteten Fertigstellung.
🚉 Der Tiefbahnhof ist wegen der Gleisneigung streng genommen gar kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt.
🏛️ Die berühmten Kelchstützen? Rund 60 Millionen — ein Bruchteil der Kosten.
⚖️ Zum Vergleich: der Berliner Hauptbahnhof mit acht Gleisen für rund 1,4 Milliarden — ein Zehntel.
Wir fragen: Woran liegt es wirklich — Bedarfsplanung, Standortwahl, oder der Effekt, dass sich niemand traut, ein laufendes Projekt zu stoppen? Dazu BER, Elbphilharmonie, das Lehrgeld der Planungsbüros in der HafenCity und IPA als Lösungsansatz.
📣 Habt ihr ein größeres Projekt oder eigene Großprojekt-Erfahrungen? Immer her damit!
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/richtig-grosse-grossprojekte
#426 Zeit, Geld und Nachträge
2026/07/18
Nachbereitung des Regionaltreffens bei der Sprinkenhof GmbH: Roman und Sören nehmen sich die drei Exponate nochmal vor.
⏳ Aus „Zeit ist das neue Gold" wird bei uns „Aufmerksamkeit ist das neue Gold" — was vierstündige Online-Termine mit geteilter Konzentration mit der Planungsqualität machen.
🛠️ Warum ein gemeinsames Terminsteuerungs-Tool des Bauherrn im Büroalltag so schwerfällt: In jedem Projekt kommt ein neues Werkzeug, in das man seine eigenen Prozesse überführen soll. Und was uns fehlt: ein zyklischer Takt statt eines reinen Gantt-Diagramms.
⚡ Nachträge: Warum liegt ausgerechnet die Elektrotechnik (Kostengruppe 440) vorn? Drei Theorien — findigere Elektrofirmen, schlecht integrierte Elektro-Software mit getrennter CDE und unvollständige Leistungsverzeichnisse. Plus ein Praxisfall: drei Megawatt Anschlussleistung gebraucht, anderthalb verfügbar.
Nächste Schritte: Detailauswertung mit Benny Heilmann und eine gemeinsame Bauherren-Befragung mit der Stadt Münster.
Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/zeit-geld-und-nachtraege
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