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Tages-Anzeigerin

Werben im Podcast: Tages-Anzeigerin

Dieser Podcast hat
97 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Tages-Anzeiger
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/12/06
Neueste Episode
2025/03/27
Durchschnittsdauer
34 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Der Podcast von Frauen, die Schlagzeilen schreiben über Frauen, die Schlagzeilen machen. Moderiert von Annik Hosmann, Annick Senn und Kerstin Hasse.

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In eigener Sache
2025/03/27
Den Podcast «Tages-Anzeigerin» wird es in dieser Form nicht mehr geben und findet hiermit ein Ende. Danke für die vielen Fragen, Inputs, fürs Zuhören, fürs Teilnehmen an den Live-Veranstaltungen und fürs immer wieder zum Nachdenken anzuregen. Gerne empfehlen wir unsere weiteren Podcasts:  Apropos - der tägliche PodcastPolitbüro - Schweizer Politik PodcastAlles klar, Amerika? - Tamedia Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten über Politik und Alltag aus den USATrue Crime-Podcast «Unter Verdacht»Dritte Halbzeit - Schweizer Fussball PodcastBerner Podcast Gesprächsstoff von «Bund» und Berner Zeitung Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Live: Der Jahresrückblick 2024
2024/12/20
Der Podcast «Tages-Anzeigerin» geht Ende Jahr in eine Pause. Das macht uns ebenso traurig wie euch - der Austausch mit euch und die vielen Rückmeldungen, die wir von euch erhalten, haben uns dieses Jahr extrem gefreut und motiviert, uns jeden Donnerstag am Mikrofon zu treffen! Danke dafür. Das Jahr 2024 startete wie 2023 endete: mit Taylor Swift. Die grosse Frage, die alle bald umtrieb: Kann die Musikerin die US-Wahl mitentscheiden? Über ihren Einfluss und die US-Wahl überhaupt sprechen Annick Senn, Kerstin Hasse und Annik Hosmann in der aktuellen Folge «Tages-Anzeigerin». In der Liveaufzeichnung sprechen sie aber noch über viele weitere prägende Momente in diesem Jahr. Vom Brat Summer und den Olympischen Spielen über Tradwives auf den sozialen Medien bis zum Thema sexualisierte Gewalt. Hasse, Senn und Hosmann diskutieren demzufolge über den Social-Media-Trend «Men vs. Bear» sowie über den erschütternden Fall von Gisèle Pelicot. Ausserdem sagen die drei Hosts Kerstin Hasse, Annik Hosmann und Annick Senn sowie Produzentin Sara Spreiter, was sie sich für das kommende Jahr wünschen. Und sie geben Bücher-, Podcast- und Musiktipps für die anstehenden Festtage. Hosts: Annick Senn, Annik Hosmann, Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Tipps:  Buch von Pandora Sykes «What Writers Read»Poems von Maya AngelouBuch von Leïla Slimani «Der Duft der Blumen bei Nacht»Spiegel Podcastserie Avignon: Der Prozess PelicotMusik von Doechii «BOOM BAP» Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Weihnachtszeit: Mehr Stress für Frauen?
2024/12/13
Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember: Zum letzten Mal werden die Hosts in dieser Konstellation auf der Bühne sein – und das in festlichem Rahmen kurz vor Weihnachten. Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden. Weihnachten wird oft als die schönste Zeit des Jahres beschrieben – mit funkelnden Fenstern, Kerzenschein und der Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Besinnlichkeit, gutes Essen und hoffentlich einige tolle Geschenke stehen im Fokus. Doch insbesondere für viele Frauen bedeutet diese Zeit auch zusätzliche Arbeit und Verantwortung. Denn der gesellschaftliche Druck ist gross, während dieser Zeit als glückliche Gemeinschaft das Festtagsessen zu geniessen. In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» steht diese Diskrepanz im Fokus. Annick Senn und Sara Spreiter beleuchten, wie Frauen traditionell die Hauptlast der emotionalen und organisatorischen Arbeit rund um das Weihnachtsfest tragen – von der Planung des Weihnachtsessens über das Besorgen von Geschenken bis hin zur Schaffung einer harmonischen Atmosphäre. Manche dieser Rollen sind in gesellschaftlichen Normen verwurzelt, die Frauen als Hüterinnen von Familie und Festlichkeit definieren. Können solche Rollen Geborgenheit und Stabilität vermitteln? Ab wann werden sie problematisch? Und wie bürden wir uns selbst während diesen Tagen nicht zu viel auf? Was wird wann diskutiert:  01:30 Schlagzeilen 03:50 Hauptthema Weihnachtszeit 27:10 Tipps Links:  Podcastfolge Tages-Anzeigerin zu Mental LoadYouGov zu: Women do all the work this ChristmasInfos zur Bachelorarbeit von Larissa Cathomen: «Geschlechterrollen schreiben uns vor, wie wir sein sollen, statt anzuerkennen, wie wir sind»Comic von Elizabeth Pich «Fungirl»Geschichte über Gendermedizin von Annik Hosmann: 50 Fragen an eine Gendermedizinerin -«Was ist ein grosser Mythos über den weiblichen Körper?» – «Dass er ein kleiner Mann ist»Podcastfolge «Apropos» mit Annik Hosmann zu Gendermedizin: Wenn Männer und Frauen anders erkranken Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Kann Reality-TV feministisch sein?
2024/12/06
Wir haben leider keine guten News: Der Podcast «Tages-Anzeigerin» geht Ende Jahr in eine Pause. Das macht uns ebenso traurig wie euch - der Austausch mit euch und die vielen Rückmeldungen, die wir von euch erhalten, haben uns dieses Jahr extrem gefreut und motiviert, uns jeden Donnerstag am Mikrofon zu treffen! Danke dafür. Wir würden uns gerade deshalb umso mehr freuen, euch nochmal zu sehen an unserem Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember.  Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden - oder macht mit an unserer Verlosung von 5x2 Tickets. Schreibt eine E-Mail mit dem Betreff «Tages-Anzeigerin» und euerem Vor- und Nachnamen an [email protected]. Wir sehen uns! Klischierte Frauenrollen oder endlich die starken Frauen im Zentrum? Einfach unterhaltsam oder vor allem problematisch? Divers und feministisch? Reality-TV-Formate wie «Selling Sunset», «Love Island» oder «Love Is Blind» erfreuen sich immer grösserer Beliebheit – haben aber oft ein schlechtes Image. Sie sind für viele ein sogenanntes «guilty pleasure» – auf Deutsch ein heimliches Vergnügen. Wieso dieser Ausdruck genauso wie «Trash TV» schwierig ist, darüber sprechen Kerstin Hasse und Annik Hosmann in der neusten Folge «Tages-Anzeigerin». Ausserdem sprechen sie über feministische Ambivalenz, gesellschaftlichen Druck und die Scham, die mit dem Schauen von Reality TV einhergeht. Und sie diskutieren darüber, wieso sie bislang noch kaum eine Argumentation überzeugen konnte, dass Reality-TV feministisch ist. Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert: 02:50 Schlagzeilen 05:50 Hauptthema Reality TV 30:20 Tipps Links: Artikel im Tages-Anzeiger über die Betreuungs-Finanzierung «Ihr Kind geht einen Tag pro Woche in die Kita? Dafür sollen Sie monatlich neu 100 Franken erhalten»Sirin Kale über Reality-TV und Feminismus «Reality-TV ist total feministisch – lass es mich erklären»Journalistinnen Pandora Sykes und Sirin Kale im Podcast Unreal: A Critical History of Reality TVDie Zeit über die neue Folge Bachelorette  «So richtig fühlt man es nicht»Psychologin im Spiegel über Trash-Formate «Warum schauen schlaue Menschen Reality-TV?»Buch von Elinor Cleghorn «Die kranke Frau»Buch von Mariana Leky «Was man von hier aus sehen kann» Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Gewalt an Frauen geht auch Männer an
2024/11/29
Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember: Zum letzten Mal werden die Hosts in dieser Konstellation auf der Bühne sein – und das in festlichem Rahmen kurz vor Weihnachten. Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden. In der Schweiz sterben jährlich im Schnitt 25 Personen infolge häuslicher Gewalt, die Mehrheit der Getöteten sind Frauen. Zur Prävention gegen geschlechterspezifische Gewalt finden deshalb jährlich auf der ganzen Welt die Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» statt. Paralell zu den aktuell stattfindenden Präventionskampagne trendet auf sozialen Plattformen wie TikTok der Hashtag #WomenInMaleFields. Darin thematisieren Frauen stereotype und teils übergriffige Verhaltensweisen, die normalerweise mit Männern assoziiert werden. Die Reaktionen: Viele Frauen erkennen manche Situationen aus ihrem eigenen Leben und solidarisieren sich. Einige Männer hingegen lancierten den Hashtag #MenInFemaleFields und drehen den Trend um. Während online gegeneinander gearbeitet wird, sieht man im Rahmen der Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» zum ersten Mal zahlreiche Aktionen von Männern, die sich solidarisieren und sich selbst als Teil der Lösung sehen. In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Kerstin Hasse über den Einfluss von TikTok-Trends wie #WomenInMaleFields und Hintergründe der Aktionstage. Zudem kommt Rebecca Schaad, Sozialarbeiterin und Opferberaterin beim Frauen-Nottelefon zu Wort und spricht unter anderem über die Bedeutung von Männer als Verbündete im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Angebote und Hilfe für Betroffene von Gewalt oder Angehörige: Opferhilfe Schweiz: https://www.opferhilfe-schweiz.ch/de/Dachorganisation Frauenhäuser: https://www.frauenhaeuser.ch/deFrauenberatung sexuelle Gewalt: https://www.frauenberatung.ch/Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern: https://stiftung-gegen-gewalt.ch/wsp/de/fachstellen/lantanabern/Beratungshilfe Frauen-Nottelefon: https://www.frauennottelefon.ch/Zuflucht für Männer bietet der Verein ZwüschehaltWas wird wann diskutiert: 02:00 Schlagzeilen 04:20 Hauptthema Gewalt an Frauen und der Trend #WomenInMaleFields 27:10 Tipps Links: Tickets für Live Tages-Anzeigerin am 16. Dezember im Kaufleuten16 Tage gegen Gewalt an Frauen: https://www.16tage.ch/Podcast-Folge mit Rebecca Schad,  Nina Schifferli und Gosalya lyadurai: Wege aus der Gewalt: drei Opferberaterinnen berichtenZahlen des BFS zu häuslicher GewaltStaatsanwältin Corinne Kauf im Interview mit Alexandra Aregger im Tages-Anzeiger: «Fast alle Opfer haben das Gefühl, sie seien selber schuld an dem, was ihnen widerfahren ist»In der British Vogue: Sorry, But TikTok’s #WomenInMaleFields Trend Needs To EndDer Spiegel: Sexistische Gewalt zu beenden, ist MänneraufgabePodcast Fashion Neurosis von Bella FreudSong Fliegen von Nina Chuba Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Onlyfans: Emanzipation oder Ausbeutung?
2024/11/22
Für 2024 erwartet Onlyfans mehr als sechs Milliarden Dollar Einnahmen – und ist damit längst kein Nischenprodukt mehr, sondern ein lukratives Geschäftsmodell. Mehr als 300 Millionen Nutzerinnen und Nutzer konsumieren täglich pornografische Inhalte: freizügige Fotos in Dessous, Videos von Masturbation oder nackten Füssen. Auch wenn Onlyfans ursprünglich nicht nur als Erotikplattform angedacht war, ist sie mittlerweile ein Synonym für pornografische Inhalte – und für selbstbestimmte Sexarbeit. Doch ist die Arbeit auf Onlyfans emanzipatorisch? Oder werden dabei bestehende Machtstrukturen reproduziert? In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über Onlyfans, dessen Entstehung und Entwicklung – und darüber, was die Arbeit auf dieser Plattform bedeutet. Sie stellen sich dabei Fragen wie: Inwiefern ist die Selbstvermarktung auf Onlyfans selbstbestimmt, sicher und frei? Und warum vielleicht auch problematisch? Hosts: Annik Hosmann & Annick Senn Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert: 00:50 Schlagzeilen 02:10 Hauptthema OnlyFans 26:50 Tipps Links: Artikel im Tages-Anzeiger «Wie aus der Erotikplattform die Lieblings­geldquelle der Stars wurde»Pati Valpati im Interview mit Zeit CampusSRF Mona Mittendrin zu Besuch in der PornoindustrieSRF Rec «Abzocke auf OnlyFans»Artikel in New York Times «The "E-Pimps" of OnlyFans»Artikel in New York Times «How OnlyFans Changed Sex Work Forever»Tilly Lawless über ihre Arbeit auf OnlyFansBuch von Amia Srinivasan «The Right to Sex»Buch von Eva Biringer «Unversehrt»Instagram-Account « newhappyco»   Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Live: Wie geht gleichberechtigte Liebe?
2024/11/15
Verliebt, verlobt, verheiratet: Lange schien das der einzige logische Weg für Frauen. Und lange war das das Bild, dass die Popkultur uns vorlebte. Natürlich mit ein paar Irrungen und Wirrungen – aber am Ende war alles perfekt, Sandra Bullock fand ihren Traummann, das Publikum im Kinosaal entzückt. Doch so einfach ist das Daten und das Lieben nicht mehr. Es beginnt schon beim ersten Date: Wer bezahlt den ersten Drink? Denn hinter dieser Frage steckt sehr viel mehr als nur ein Frankenbetrag. Und überhaupt: Wieso werden viele misstrauisch, wenn Frauen nicht daten (wollen)? Sind Frauen und Männer in einer Beziehung, kommt ab einem gewissen Alter schnell die Frage nach Heirat auf. Und dann beginnen die Erwartungshaltungen und klischierten Bilder erneut: Heiratsantrag von ihm, Hochzeit in Weiss, die Frau die dem Bräutigam von ihrem Vater übergeben wird. Wie lassen sich diese Traditionen mit einer gleichberechtigten Beziehung vereinbaren? Oder wird die Liebe viel zu verkopft, wenn man überhaupt so weit denkt? Machen wir uns zu viele Gedanken? Über all diese Fragen haben Kerstin Hasse, Annik Hosmann und Annick Senn live im Frame im Rahmen des Suisse Podcast Festival gesprochen. Hosts: Annick Senn, Annik Hosmann und Kerstin Hasse Was wird wann diskutiert: 02:00 Schlagzeilen 05:20 Hauptthema OnlyFans 50:10 Tipps Links: Buch von Seyda Kurt «Radikale Zärtlichkeit»Buch von Emilia Roig «Das Ende der Ehe»Interview mit Esther Perel im New YorkerMusik von Little SimzReality TV Sendung «Dating Around»Buch von Natasha Lunn «Conversations On Love» Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Was die US-Wahl für Frauen bedeutet
2024/11/08
Von «grab them by the pussy» über unflätige sexistische Beschimpfungen seiner Gegnerinnen bis zum sexuellen Übergriff an der Autorin E. Jean Carroll: Donald Trump hat aus seiner Frauenfeindlichkeit nie einen Hehl gemacht. Geschadet hat das ihm und seiner Karriere offenbar nicht. Denn trotz allem wurde er diese Wuche zum zweiten Mal ins Weisse Haus gewählt und ist damit einer der mächtigsten Männer der Welt. Wie konnte es dazu kommen? Wie konnte eine solche offene Misogynie in der Politik plötzlich salonfähig werden? Welche Rolle spielte die Geschlechterdebatte im Wahlkampf? Und sorgen die wieder gelockerten Abtreibungsgesetze in einigen Bundeststaaten für einen kleinen Hoffnungsschimmer? Diese und weitere Fragen diskutieren Annik Hosmann und Kerstin Hasse in einer Sonderfolge des Podcasts «Tages Anzeigerin». Das deftige Suppenrezept nach Hannah Kleeberg (und nach Annik Hosmann): Zwiebeln oder Schalotten, Knoblauchzehen, grob geschnittener frischer Ingwer, einige schwarze Pfefferkörner, ein paar Zweige Thymian (oder Rosmarin), ein TL Kümmelsamen, getrocknete Chilli - alles in Olivenöl andünsten. Getrocknete Bohnen und Lauch mit dünsten, mit viel Wasser auffüllen. Lorbeerblätter, viel Salz, ein gutes Stück Butter und ein Stück Parmesonrinde (don't skip!) dazugeben. 3-4 Stunden kochen, immer wieder umrühren, ev. Wasser auffüllen. Ev. gegen Ende mehr Gemüse wie Kartoffeln oder gegen Ende Spinat oder Kale oder irgendein Gemüse dazugeben. Zum Schluss mehr Butter und Olivenöl darunter mischen, Käse darüber reiben (und Extratipp: eingelegte Senfkörner als Topping) Produktion: Noah Fend Links: USA-Podcast «Alles klar, Amerika?»Podcast «Apropos»Abstimmungen über das Abtreibungsrecht in 10 US-BundesstaatenVeränderungen in Abtreibungsgesetzen in einzelnen Staaten Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Hexen, Popkultur und Feminismus: Die dunkle Geschichte hinter Halloween-Kostümen
2024/11/01
Kostenlose Anmeldung zum Live-Podcast «Tages-Anzeigerin» am Suisse Podcast Festival. Mit Halloween, dem aufsteigenden Nebel und den dunkler werdenden Stunden tauchen auch immer mehr Hexen auf – zumindest in der Popkultur und auf den Social Media Kanälen. Und dieses Jahr nicht nur in Form von ausgefallenen Kostümen, sondern auch mit dem Trend «Strega Nona Fall» auf Tiktok. Doch hinter den krummen Hüten und schwarzen Umhängen verbirgt sich eine dunkle und traurige Geschichte: die Hexenverfolgung. Über 100’000 Hexenprozesse fanden in Europa statt, davon rund 10’000 in der Schweiz. Betroffen waren vor allem Frauen, zahlreiche von ihnen wurden brutal gefoltert und öffentlich hingerichtet. Was die Geschichte der Glarnerin Anna Göldi, die als letzte Hexe Europas gilt, mit Kamala Harris zu tun hat und warum ein Hexenkostüm an Halloween durchaus eine feministische Botschaft haben kann, darüber sprechen Kerstin Hasse und Annik Hosmann in einer neuen Folge der «Tages-Anzeigerin». Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert:  01:20 Schlagzeilen 04:00 Hauptthema Hexen 27:40 Tipps Links: Das Buch «Anna Göldin. Letzte Hexe» von Eveline HaslerDas Buch «Caliban and the Witch» von Silvia FedericiDas Buch «The Condiment Book» von Claire DinhutDer Song «Dive» von Olivia Dean Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Der Aufstieg der Tussi
2024/10/25
Kostenlose Anmeldung zum Live Podcast «Tages-Anzeigerin» am Suisse Live Podcast Festival. Lange Fingernägeln, Mini-Jupes, Hüft-Jeans und ganz viel Strass: Das sind für viele typische Tussi-Merkmale. Geprägt haben dieses Bild in den Nullerjahren Stars wie Paris Hilton und Britney Spears. Spätestens seit dem «Barbie»-Film ist die Tussi in der Popkultur zurück – und zwar mit einer neuen Bedeutung. Genau darüber hat die deutsche Autorin und Filmemacherin Jovana Reisinger in ihrem neuen essayistischen Buch «Pleasure» geschrieben. Reisinger bezeichnet sich selbst als Tussi und zwar mit Stolz. Denn was bisher als Abwertung galt, sei nun vielmehr ein politischer Akt und eine Art von Selbstermächtigung. Frauen, die viel Wert aufs Äussere legen würden unterschätzt und darin stecke eine subversive Kraft, ist Reisinger überzeugt. In einer neuen Folge des Podasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über ihre Beziehung zum Begriff Tussi, von wo er überhaupt kommt und darüber, was das Ganze mit Klassismus zu tun hat. Hosts: Annick Senn und Annik Hosmann Produzentin: Sara Spreiter Wann wird was diskutiert: 01:00 Schlagzeilen 03:00 Hauptthema 25:30 Tipps Links: Das Buch von Jovana Reisinger «Pleasure»Text von Katharina Walser «Barbiecore und der Kampf gegen das Patriarchat – Trägt die neue feministische Welle pink?»Text von Jovana Reisinger «Die subversive Kraft der Tussi, oder: In Barbiecore gegen das Patriarchat»Das Buch «Intermezzo» von Sally RooneyDie Comedianne Anissa Loucif  Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
«Nobody Wants This»: Geht so Romantik im 21. Jahrhundert?
2024/10/18
Die neu angelaufene Netflix-Serie «Nobody Wants This» erzählt die Liebes-Geschichte von Joanne (Kristen Bell) und Noah (Adam Brody). Bell spielt die Podcasterin Joanne, die mit Bindungsängsten kämpft, frech und äussert extrovertiert ist. Der von Brody dargestellte Rabbiner Noah ist ehrlich, verständnisvoll und vor allem einfach nett. Sehr nett. Erin Foster hat die Serie produziert. Als Inspiration hat ihr eigenes Leben gedient: Sie heiratete einen jüdischen Mann und konvertierte zum Judentum. In der Serie schafft sie es, kulturelle Anspielungen unterhaltend darzustellen und fordert mit dem netten Rabbiner, der offen über seine Gefühle spricht, die Romcoms der 90er Jahre heraus. In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annick Senn und Kerstin Hasse darüber, wie in der Serie «Nobody Wants This» verstaubte Rollenbilder durchbrochen werden und ob eine Beziehung wie die zwischen Joanne und Noah ein modernes Märchen oder doch Realität sein kann. Was wann diskutiert wird: 01:30 Schlagzeilen 04:00 Hauptthema "Nobody Wants This" 28:30 Tipps Links: Serie «Nobody Wants This» von Erin FosterText von Jessica Grose in der New York Times: «‹Nobody Wants This› Pits Jewish Women Against ‹Shiksas.› Nobody Wins»Dokumentarfilm über Pamela Anderson: «Pamela: Eine Liebesgeschichte»ZDF-Doku «Spätes Babyglück: Trend oder Tabu?» Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Nicht alle Männer, aber immer Männer
2024/10/04
Der Hip-Hop-Mogul Sean Combs alias P. Diddy wird wegen schwerer sexueller Übergriffe in mehreren Fällen inhaftiert, der frühere Harrods-Eigentümer Mohammed Al Fayed wird posthum von 100 Frauen der Vergewaltigung angeklagt, und in Frankreich steht Gisèle Pelicot aktuell jeden Tag mutig im Gerichtssaal, um gegen ihren Mann auszusagen. Dieser hat sie über Jahre hinweg sediert, vergewaltigt und im Internet anderen Männern angeboten, die die bewusstlose Frau ebenfalls missbrauchten. Zurzeit werden gleich mehrere brutale Fälle von sexueller Gewalt gegenüber Frauen in der Öffentlichkeit diskusiert. Gleichzeitig melden sich Männer in den sozialen Medien mit dem Begriff #notallmen und machen darauf aufmerksam, dass nicht alle Männer Täter sind. Die Antwort darauf liess nicht lange auf sich warten, so trendete schon bald #notallmenbutalwaysmen – nicht alle Männer, aber immer Männer. Annik Hosmann und Kerstin Hasse diskutieren in der aktuellen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» darüber, wie wenig zielführend ihnen diese Debatte erscheint und weshalb eben auch Männer unter der Gewalt anderer Männer leiden. Links: Spiegel Essay: «Die Welt könnte so schön sein ohne euch»Spiegel Replik: «Ohne euren Männerhass wäre die Welt noch schöner»Fassungslosigkeit in 7 Punkten - aus der Sonntagszeitung«Yes, All Men» - der Text von  Charles M. Blow Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Bloss nicht altern? Demi Moore entlarvt den Jugendwahn
2024/09/27
«Mit 50 endet es», dieser Satz fällt im aktuell heiss diskutierten Film «The Substance» mit der amerikanischen Schauspielerin Demi Moore als Hauptdarstellerin. Der Satz fasst einerseits das Thema des Films über Jugendwahn und Schönheitskult zusammen, widerspiegelt auf der anderen Seite ebenso eine gesellschaftliche Problematik. In der Filmbranche Hollywoods – aber auch in der breiten Gesellschaft – leiden Frauen vielfach an «Ageism», also unter Altersdiskriminierung. Verschiedenste erfahrene und erfolgreiche Schauspielerinnen haben sich in den vergangenen Jahren dazu geäussert. Darunter auch Demi Moore. Die 61-Jährige hatte in den 1990ern ihre grössten Erfolge und setzte sich früh in ihrer Karriere für Gleichstellung der Frauen in der Branche ein. Nun spielt Moore in der blutig bösen Satire «The Substance» die Schauspielerin Elisabeth Sparkle, deren besten Jahre im Showbussines passé sind. Während die 29-jährige Margaret Qualley ihre jüngere Version, Sue, darstellt, welche durch eine Verjüngungsdroge zum Leben erweckt wird. Der Film zeigt auf eine nackte, intime und teils auch verstörende Art den Kampf zwischen dem jüngeren und älteren Ich. In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über das Comeback von Demi Moore und die kritische Auseinandersetzung mit Alter, Schönheit und Vergänglichkeit im Film. Sie fragen sich: Wie beeinflussen ältere Frauen in der Filmbranche den öffentlichen Diskurs über weibliche Schönheit? Und was kann die Gesellschaft tun, um vielfältigere und realistischere Darstellungen älterer Frauen in der Gesellschaft zu fördern? Hosts: Annik Hosmann & Annick Senn Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert: 01:30 Schlagzeilen 04:10 Hauptthema Demi Moore und der Jugend- und Schönheitswahn 31:30 Tipps Links: Trailer vom Film The SubstanceInterview im The Daily mit Demi MooreText im Tages-Anzeiger Demi Moore in neuer Rolle: Hollywoods gefügiger KörperText im Tages-Anzeiger Schönheitswahn im Kino: Das Anti-Aging-Massaker von Demi MooreText im Süddeutsche Zeitung Magazin über Frauen auf der Insel CapriText in der Zeit über Streetstyle im AlterBuch von Michelle Steinbeck «Favorita»Text in der Zeit: 70 Sätze, die unser Körperbild als Frau geprägt haben Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Orgasmus Gap: Wie kompliziert ist weibliche Lust?
2024/09/20
Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Sexleben? Wie oft haben Sie im letzten Monat masturbiert? In einer Tamedia-Umfrage zur Sexualität haben 15’000 Personen verschiedenste Fragen rund um das Sexleben beantwortet. Dabei kam raus: Beim Vergleich der Orgasmushäufigkeit bei Frauen und Männern besteht eine deutliche Orgasmuslücke (Orgasm Gap). Frauen kommen beim Sex mit Männern deutlich weniger oft zum Höhepunkt als beim Solosex oder beim Sex mit Frauen. Das zeigt: Der weibliche Orgasmus ist gar nicht so kompliziert und schwer zu erreichen, wie immer wieder behauptet wurde. Auch das ist inzwischen wissenschaftlich widerlegt. Dennoch ist die Orgasmuslücke nach wie vor Realität. Die weibliche Lust ist nach wie vor weniger erforscht und gesellschaftlich viel stärker tabuisiert. In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren Annick Senn und Kerstin Hasse über die weibliche Lust und die damit verbundenen Mythen und Tabus. Ausserdem gibt die Sexualtherapeutin und Psychologin Amelie Boehm Tipps, wie Frauen sexuell selbstbestimmter werden – und so eine «Orgasmus-Gerechtigkeit» erreicht werden kann. Hosts: Annick Senn & Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert:  00:45 Schlagzeilen 03:40 Hauptthema: Die weibliche Lust und der weibliche Orgasmus 27:00 Tipps Links: Tages-Anzeiger Umfrage zur Sexualität: «Sex, Orgasmus und Masturbation – die Antworten unserer Leserinnen und Leser»Buch von Gillian Anderson «Want: Sexual Fantasies by Anonymous»Instagram von Sexologin Amelie Boehm einfach.drueber.redenWebsite von Sexologin Amelie BoehmFilm «Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen»Podcast von Lily Allen und Miquita Oliver «Miss me?»Das Buch von Sandra Konrad «Das beherrschte Geschlecht»Mangas zeichnen am Manga Day in der Pestalozzi Bibliothek Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Hass im Netz - wenn Frauenhass salonfähig wird
2024/09/13
«Dinge, die bisher höchstens hinter vorgehaltener Hand gesagt wurden, sind plötzlich salonfähig», hielt die Mediensprecherin des Schweizerischen Katholischen Frauenverbunds Sarah Paciarelli in einem Statement diese Woche zum Fall Sanija Ameti fest. Ein Blick in die Kommentarspalten von Social Media Plattformen unterstreicht diese Analyse. Ameti wurde seit ihrem Post, in dem sie mit einer Pistole auf ein Bild der Maria schoss, öffentlich beleidigt, bedroht und beschimpft. Für Lea Stahel von der Universität Zürich ist das keine Überraschung. Stahel forscht an der Uni Zürich zu Hasskommentaren. In der aktuellen Folge von «Tages-Anzeigerin» analysiert sie, dass Frauen im Netz besonders Opfer von sexistischen Angriffen sind. Annick Senn und Kerstin Hasse diskutieren zudem über ihre eigenen Erfahrungen mit Beleidigungen im Netz, suchen nach Ursachen für den Hass, der manchen Frauen im Netz entgegenschlägt – und fragen sich: Was heisst es für unsere Gesellschaft, wenn sexistische Kommentare und Hassrede salonfähig wird? Hosts: Annick Senn & Kerstin Hasse Produzentin: Sara Spreiter Was wird wann diskutiert:  01:50 Schlagzeilen 04:10 Hauptthema Hass im Netz 27:40 Tipps Links: Artikel von Angela Barandun und Philipp Loser im Tages-Anzeiger: Anatomie eines Shitstorms: Die Zerstörung der Sanija AmetiArtikel von Cyrill Pinto im Tages-Anzeiger: Zwei Frauen, zwei Positionen – und viele wütende BauernVideo "Ich bring dich um, du Schlampe!" - Woher kommt der Frauenhass?Arbeit von Lea Stahel und Constantin Schön: Female journalists under attack? Explaining gender differences in reactions to audiences’ attacksArtikel im Spiegel Dorothee Bär, Kübra Gümüşay und andere über digitale Gewalt: Die HassprotokolleAccount von Celine RousseauMusik von Mel D - Bring The Witches Back Die Playlist zum Podcast «Tages-Anzeigerin» auf SpotifyHabt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]

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