
Werben im Podcast: Nimms Rad
Kategorien
Dieser Podcast hat
105 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Nimms RadExplizit
Nein
Erstellt am
2022/03/29
Neueste Episode
2026/09/18
Durchschnittsdauer
59 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Nimms Rad – Der Podcast begrüßt Menschen, die sich mit der Zukunft urbaner Radmobilität beschäftigen – Expert:innen aus Forschung und Industrie, aus Verbänden und Politik. Dazu gibt es mit CatchUp einmal im Monat ein Update mit Chefredakteur Laurenz Utech zu den neuesten Trends und drängendsten Themen.
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Accell: Mehr Krimi geht kaum
2026/09/18
Es waren Wochen vollgepackt mit News aus der Fahrradbranche – entsprechend dicht ist diese Ausgabe der Industry Insights. Sissi Pärsch und Branchen-Insider Alex Thusbass starten bei den frischen Q2-Zahlen aus den Niederlanden und vom ZIV: Sie versprechen eine Bodenbildung und sogar einen vorsichtigen Aufwärtstrend – wobei das unmotorisierte Fahrrad derzeit schneller wächst als das E-Bike.
Dann der Fall, der die Branche seit Wochen beschäftigt: Erst stimmten die Kartellbehörden der Übernahme der Accell-Marken durch die Dutech-Gruppe zu, Tage später beantragte Accell Deutschland am 5. August 2026 beim Amtsgericht Schweinfurt ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Was wird aus Ghost, Haibike, Lapierre und E. Wiener Bike Parts? Kommt es zur Aufsplittung in einzelne Assets, sichert sich Dutech einen sauberen Neustart – oder tauchen ehemalige Eigentümer wieder auf dem Spielfeld auf?
Ebenfalls erneut insolvent: die 2Rad Produktions GmbH, bis vor kurzem Simplon Fahrrad GmbH, mit 33,4 Millionen Euro Schulden im zweiten Sanierungsversuch binnen zwei Jahren – während die Marke bereits angekündigt hat, auch in Rumänien fertigen zu lassen. Aus den USA kommt die Meldung, dass nach Roman Arnold nun auch Mike Sinyard bei Specialized wieder das Ruder übernimmt: für Alex und Sissi exemplarisch für das vergangene Branchenjahr.
Und schließlich die neuen Messekonzepte: Eurobike (Messe Frankfurt/fairnamic) und towards tomorrow – European Bike Show (Koelnmesse/ZIV) laufen ab 2027 beide jährlich über drei Tage in drei Hallen und rein für Fachpublikum. Frankfurt setzt auf Neuheiten, Innovationen und Mikromobilität, Köln auf zentrale Marken, den Fachhandel und das Ökosystem Fahrrad.
Vom Kofferraum-Showroom in den ZIV-Vorstand
2026/09/10
Slim. Sexy. Urban. Der Heidelberger Purismus-Pionier Coboc.
Vom Kofferraum-Showroom ins Heidelberger Kult-Quartier. Von der Praktikantin zur ZIV-Vorständin. Wir sprechen im Podcast mit Annalena Horsch, Geschäftsführerin von Coboc, über die Anfänge als Purismus-Pionier, eigene Wege, chinesische Wettbewerbsverzerrung und die Zukunft einer Leitmesse.
Vor 15 Jahren erschien den Freunden Pius Warken und David Horsch nach dem Abschluss des Physik-Studiums ein Angestellten-Dasein als äußerst unattraktiv. Deutlich spannender fanden sie die Fahrrad-Konstruktion – die neue E-Bike-Entwicklung im Speziellen. Beide waren in der Fahrradkurier-Szene verankert und weigerten sich zu akzeptieren, dass E-Bikes nicht auch schlank, agil und sexy sein könnten. 2013 holte sich Coboc mit dem ersten puristischen E-Bike mit vollintegriertem Antrieb und 13,5 Kilogramm auf der Eurobike den Gold Award – der finale Startschuss für die Marke.
Im Podcast zeichnet Geschäftsführerin, Mitinhaberin und Firmengründer-Nichte Annalena Horsch die Geschichte der Heidelberger Marke nach: wie sie als Betriebswirtschaftlerin in der Branche umdenken musste und die Sales-Funnel-Theorie gegen den Kofferraum eines alten Audis eintauschte, um Händlerakquise zu betreiben – heute findet man Coboc bei 130 Händlern. Wie die Marke ihre Ästhetik dank eigenem Antriebssystem durchsetzen konnte. Wie es zur eigenen Dependance in Taiwan kam. Und wo heute die Wachstumschancen für eine Premium-Marke mit Sitz im historischen Bahnbetriebswerk in Heidelberg liegen.
Annalena Horsch ist zudem seit April 2026 die zweite Frau im Vorstand des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV). Deshalb geht es auch um die großen Industriethemen: Warum glaubt sie an das neue Messeformat in Köln, die towards tomorrow – European Bike Show, das 2027 in Konkurrenz zur Eurobike antreten wird? Wie gewinnt man die Relevanz einer Leitmesse? Und wie stellt man sich der Wettbewerbsverzerrung durch chinesische Hersteller entgegen?
All das erfahrt ihr im Podcast.
Der Markt forscht nach Bernds
2026/08/18
Faltrad, Tandem, Dreirad – all made in Germany.
In der aktuellen Podcast-Folge erklären Michaela Buchholz und Thomas Bernds, wie (und warum) sie seit 35 Jahren am Bodensee Falträder, Tandems und Kompakträder entwickeln, konstruieren, schweißen und montieren.
Thomas Bernds schweißte als Grundschüler mit dem Dorfschlosser zwei Räder zu einem Tandem, später baute er als Schulprojekt ein Dreirad. Und weil ihn die Zweiradleidenschaft nicht los ließ, gründete er – kaum volljährig – seinen ersten Laden für Liegeräder, den er „nach einer phänomenalen Eröffnungsparty" bald wieder schloss. Die Fahrradindustrie sollte dennoch über die nächsten Jahrzehnte seine Heimat werden – und viel von ihm lernen.
Host Sissi Pärsch spricht mit Thomas Bernds über das Unternehmen, das er 1991 gegründet hat. Und seine Frau, Bernds-Geschäftsleiterin Michaela, erklärt, wie sie es zu einem wichtigen Nischen-Player aufgebaut haben: um die Ursprungsmotivation hinter den 20-Zoll-Rädern, um die Erfindung eines Faltmechanismus, der zugleich eine Individualisierung auf Größe und Körperproportionen zuließ, um die Entwicklung des Riemenantriebs – und darum, wie Bernds im Kult-Katalog von Manufactum landete.
Die Drei sprechen über die Vorteile eines „kleinen, zähen Fahrradherstellers", der konsequent in Deutschland entwickelt, aber auch produziert: in-house schweißt, wenige Kilometer weiter pulverbeschichtet – und dann alles individuell auf den Kunden, die Kundin abstimmt.
Dabei stellt Bernds das Marketing im Grunde auf den Kopf: Nicht Bernds betreibt Marktforschung, der Markt forscht nach Bernds. Er findet das kleine Team am Bodensee, äußert Wünsche, sucht das Gespräch, bekommt individuelle Anpassungen. So formt sich die Marke mit den Bedürfnissen der Käuferschaft weiter – und inzwischen gibt es neben den Falträdern, den faltbaren Tandems und Lastenrädern auch Bernds Dreiräder, die speziell von Menschen mit Handicap geschätzt werden.
Viel Spaß beim Zuhören.
Wenn ich jetzt Schaltungshersteller bin – panische Sorgen!
2026/08/07
„Wenn ich jetzt Schaltungshersteller bin, würde ich mir panische Sorgen machen."
Es gibt Sommer, in denen in der Fahrradbranche nichts passiert. Dieser ist keiner davon. Sissi Pärsch und HEPHA-CEO Alex Thusbass sortieren in dieser Ausgabe der Industry Insights drei Entwicklungen, die zusammen ein neues Bild der Branche ergeben.
Erstens die Politik: Im Bundesverkehrsministerium steht ein Personalwechsel an. Was bringt das dem Rad – und muss die Industrie überhaupt politischer auftreten? Alex' Position ist unbequem: Die Branche brauche keine Radverkehrs-Petitionen, sondern Produkte, die Menschen aufs Rad bringen. Ohne E-Bike, so seine These, gäbe es die heutige Radweg-Infrastruktur gar nicht.
Zweitens das Kapital: Das Bundeskartellamt hat den Weg frei gemacht – Accell mit Ghost, Haibike, Winora und Lapierre gehört künftig der Singapurer Dutech-Gruppe. Fast zeitgleich steigen Decathlon Pulse und die chinesische BA Capital bei Brompton ein. Was kaufen diese Investoren eigentlich: Marken, Marktzugang oder Vertikalisierung? Und wie lange bleiben chinesische Geldgeber in einem Markt, wenn nebenan Robotik und KI locken?
Drittens die Technik: Auf der Eurobike standen mit Gobao und Avinox die ersten seriennahen eCVT-Antriebe – stufenlose Getriebe, bei denen zwei Motoren elektronisch gekoppelt sind. Kein Schalten mehr, Volllastwechsel ohne Zugunterbrechung, in Verbindung mit Rekuperation perspektivisch sogar kaum noch Bremsen. Alex hält das für den größten Disruptionsmoment seit dem E-Bike selbst – mit brutalen Folgen für Schaltungshersteller, mit riesigen Chancen für den Fachhandel, wenn die Industrie ihn mitnimmt. Und mit einer offenen Frage: Wo bleibt eigentlich Bosch?
Eine Folge über Machtverschiebungen, Geschwindigkeit und darüber, warum ausgerechnet die einfachste Bedienung die härteste Software-Aufgabe ist.
Bis zu 950 Millionen Euro Potenzial – was die Fahrradbranche bei Frauen liegen lässt
2026/07/20
Die Fahrradbranche steuert auf Stagnation zu – prognostizierte 0,1 Prozent Wachstum bis 2030. Dabei liegt das Potenzial auf der Straße: Frauen stellen 51 Prozent der Bevölkerung, erwirtschaften aber nur 38 Prozent des Branchenumsatzes. Eine neue Studie von Women in Cycling Germany, durchgeführt vom IFH Köln und frisch auf der Eurobike vorgestellt, quantifiziert erstmals, was das wirtschaftlich bedeutet: bis zu 950 Millionen Euro zusätzliches Umsatzpotenzial bis 2030 – wenn die Branche Frauen ernsthaft als Zielgruppe adressiert.
Sissi Pärsch spricht mit Dominique, CMO bei Alteos und Mitautorin der Studie, über die zentralen Erkenntnisse: fünf Fahrerinnen-Profile von Passion-Driven bis Low Involvement, Sicherheit als unterschätztes Kaufkriterium (49 Prozent der Frauen fühlen sich im Straßenverkehr unsicher), die Schlüsselrolle des Fachhandels als Vertrauensanker, das übersehene Potenzial im Leasing – und warum vieles am Ende ein Kommunikationsproblem ist. Oder wie Dominique es formuliert: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
Industry Insights live von der Eurobike: Quo vadis, Fahrradbranche?
2026/06/29
Erstmals nimmt der Industry Insights-Podcast live vor Publikum auf – mitten auf der Eurobike. Einen Tag vor Messebeginn verkündet der ZIV mit „towards tomorrow" seine eigene European Bike Show 2027 in Köln und überlagert damit alles, worum es eigentlich gehen sollte. Statt über Innovationen spricht die Branche über Grabenkämpfe, Zersplitterung und die Frage: Wohin steuert die Fahrradindustrie? Alex Thusbass und Host Sissi Pärsch diskutieren mit Kommunikationsexpertin Isabel Eglseder (Crystal Communications) über das mögliche Ende der Eurobike, europäischen Protektionismus und die spannenden Konzepte, die zwischen all den Machtkämpfen fast untergehen.
Vom nextbike-Entwickler zum Lastenrad-Szeneliebling – Clemens Kircher (Iumentum)
2026/06/19
In dieser Podcast-Folge hat Host Sissi Pärsch den Gründer von Iumentum Cargo Cycles, Clemens Kircher, zu Gast. Die ostdeutsche Marke macht seit einigen Jahren mit ihren leichten Lastenrädern von sich hören und hat auf der Cyclingworld in Düsseldorf 2026 in der Kategorie Cargobike den Product of the Year Award gewonnen.
Clemens erzählt von seinem Fahrrad-Fanatismus, der ihn vom Spitzensport zu einer komplett anderen Aufgabe beim Sharing Anbieter nextbike führte, wo er die Hardware-Entwicklung aufbaute und leitete.
Mit Iumentum gründete er 2022 eine Lastenrad-Marke, die von der Rahmenkonstruktion über die Seilzuglenkung bis zum sportlichen Design sehr eigenständig auftritt und damit in der Szene großen Erfolg feiert. Jetzt geht es mit Mittelmotor-Angebot in die breitere Zielgruppe – und womöglich kommt sogar noch ein S-Pedelec Modell hinzu. All das und mehr erfahrt ihr im Podcast.
Avinox zieht an, Bosch zieht nach: Das Watt-Wettrüsten und seine Folgen
2026/06/10
Avinox zieht an, Bosch schießt hinterher und die EMTB-Szene scheint die weitere Zuspitzung ihres Sports zu feiern. In der Industry Insights-Folge hingegen geht es darum, welche Konsequenzen das Watt-Wettrüsten abseits dem Trail haben könnte.
Aventon kommt nach Deutschland: Wie dieser US-Riese den E-Bike-Markt aufmischen will | mit Malte Homeyer
2026/05/18
In den USA gehört Aventon längst zu den Top 3 der E-Bike-Marken und verkauft jährlich bis zu 200.000 Räder – hierzulande ist der Brand-Riese noch ein echter Geheimtipp. Das soll sich jetzt ändern!
In dieser Episode von nimms-Rad der Podcast begrüßen wir Malte Homeyer, Global Brand Director bei Aventon. Malte bringt jede Menge Branchen-Erfahrung von YT Industries und Specialized mit und verrät uns exklusiv, warum Aventon von München aus den europäischen E-Bike-Markt erobern will.
Was dich in dieser Folge erwartet:
- Die Aventon-Story: Wie aus einem kalifornischen Fixie-Startup ein E-Bike-Gigant mit eigener, vollautomatisierter Produktion in China wurde.
- Der US- vs. DE-Markt: Warum Amerikaner lieber "Gasgriff-Cruiser" fahren, während für Deutschland komplett neue Trekking- und E-MTB-Modelle mit Mittelmotor entwickelt wurden.
- Agiles "Mindset": Wie die tiefe Integration der Lieferkette es ermöglicht, Prototypen und Software-Anpassungen innerhalb von zwei Wochen in Serie zu bringen.
- Großer Name an Bord: Die Story hinter dem Transfer von Freeride-Legende Brad Tippie als globalem Markenbotschafter.
- Zukunftspläne: Warum Deutschland das "New York der Fahrradbranche" ist und wie es nach dem D2C-Start mit Servicestationen und Fachhändlern weitergeht.
Ein spannender Blick hinter die Kulissen einer globalen Fahrradmarke zwischen kalifornischer Leichtigkeit und deutscher Technik-Fokussierung!
Nie wieder Anketten? Wie 2Lock den E-Bike-Diebstahl beenden will
2026/05/07
Ist das die Lösung, auf die urbane Radfahrer gewartet haben? In dieser "Industry Insights"-Folge begrüßen Sissi und Alex den 2Lock-Mitgründer Ben Bäuml. Das Start-up aus Regensburg verfolgt einen radikalen Ansatz: Sicherheit direkt im Bike zu verbauen – ähnlich wie beim Auto.
Wir beleuchten das System aus Wegfahrsperre, Ausbausperre und einer sprechenden Alarmanlage im Detail. Doch wie reagiert die oft konservative Fahrradbranche auf solche Disruptionen? Ben spricht offen über die Hürden am Gründerstandort Deutschland, die Zusammenarbeit mit Versicherern und warum die Industrie endlich lernen muss, auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer zu hören. Eine Rekordfolge über Innovation, Sicherheit und die Frage, ob wir bald alle ohne schweres Schloss aus dem Haus gehen.
Gutaussehend, belastbar, umgänglich: Besetzt das Mini-Lastenrad einen Sweet Spot?
2026/04/21
Jens von LAX Cycles spricht über seine Custom Bike-Marke, den Design-Ansatz und den Weg vom Produktdesigner zum Rahmenbauer. Themen sind individuelle Bikes, Technik, Messen wie Eurobike sowie Trends im Fahrradmarkt und urbane Mobilität. Ein Blick hinter die Kulissen einer kreativen Bike-Manufaktur!
Inzucht der Ideen: Hat die Fahrradbranche ein Kulturproblem?
2026/04/07
Hat die Fahrradbranche ein Kulturproblem? Kreist sie zu sehr um sich selbst und verschließt sich damit neuen Zielgruppen? In dieser Episode stellen Host Sissi Pärsch und Industry Insider Alex Thusbass eine provokante These auf: Die „Inzucht der Ideen“ behindert echtes Wachstum.
Die Themen dieser Folge:
- Rückblick Cycling World Düsseldorf: Rekordzahlen und die Frage nach dem „Welpenschutz“ der Messe.
- Exklusionskultur: Warum die Szene-Herkunft (Athleten, Schrauber, Nerds) oft zur Ausgrenzung von Frauen, Senioren und Einsteigern führt.
- UX-Versagen: Wenn Menschen „zu blöd zum Schalten“ sind, liegt der Fehler meist in der Produktentwicklung. Alex plädiert für intuitives Design statt technischem Wettrüsten.
- E-Bike vs. Fahrrad: Warum das E-Bike eine völlig neue Kategorie ist und wir uns von alten Metriken (Newtonmeter-Wahn) verabschieden müssen.
- Lösungsansätze: Diversität in Teams als Schlüssel gegen kognitive Überforderung und für eine echte Mobilitätswende.
Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Empathie im Handel und Mut zur Einfachheit in der Entwicklung.
Decathlon im Umbruch: Warum der Sport-Riese den Fahrradmarkt jetzt radikal neu denkt
2026/03/19
Kaufen war gestern – Nutzen ist heute? Decathlon feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen und vollzieht einen der größten Strategiewechsel der Firmengeschichte. Weg vom reinen Verkauf, hin zur Kreislaufwirtschaft.
00:00 - Intro & das perfekte Familien-Bike
01:06 - 20 Jahre Decathlon: Vom "Spielzeugladen" zum Weltmarktführer
03:40 - Mehr als nur Verkauf: Politische Verantwortung & Impact
06:23 - Warum wir uns auf dem Rad unsicher fühlen (Mobility Barometer)
11:13 - Transformation: Wenn aus einer Zigarettenfabrik ein Bike-Hub wird
13:30 - Die "Tintenfleck-Theorie": Radkultur in Europa von Nord nach Süd
18:51 - 50 Jahre Decathlon: Radikaler Kurswechsel zur Kreislaufwirtschaft
23:25 - Die Marken-Strategie: B'Twin, Rockrider & Van Rysel erklärt
27:10 - Cargo-Bikes: Warum das Longtail das Zweitauto ersetzt
29:55 - Hightech gegen Diebstahl: IoT & smarte Sicherheit im Fokus
34:04 - Value for Money: Warum "günstig" bei Decathlon nicht "billig" bedeutet
39:55 - Decathlon Pulse: Warum der Riese jetzt Rebike & Bikeleasing kauft
43:11 - Circular Design: Wie man Produkte für das zweite Leben baut
47:53 - Abo statt Kauf: Die Zukunft des Fahrrad-Besitzes
48:54 - Persönlich: Wie das Radfahren Cédrics Alltag rettete
54:03 - Blick auf Deutschland: Inspiration durch Riese & Müller und Muli
55:40 - Outro & Verabschiedung
In dieser Episode spricht Cédric Mollet, Urban Mobility Leader bei Decathlon, mit Host Sissi Pärsch über den radikalen Kurswechsel des Sport-Giganten. Warum investiert Decathlon massiv in Refurbishment-Unternehmen wie Rebike und übernimmt die Mehrheit bei der Bikeleasing-Gruppe? Und wie beeinflusst das die Entwicklung neuer Bikes?
Die Themen im Überblick:
Transformation: Warum Decathlon sich vom klassisch-linearen Geschäftsmodell verabschiedet.
Urban Mobility Barometer: Warum sich 61 % der jungen Europäer auf dem Rad unsicher fühlen – und was Decathlon dagegen tut.
Marken-Power: Die Strategie hinter B’Twin, Rockrider und dem überraschenden Erfolg der Performance-Marke Van Rysel.
Innovation: Wie Decathlon Pulse als Investment-Arm den Markt für Leasing und Second-Hand aufrollt.
Zukunftsvision: Reparierbarkeit, Abo-Modelle und der "Orbit" als neues Leitbild.
Im Industry Insight diskutiert Sissi zudem mit Branchen-Experte Alex Thusbass über die vertikale Integration neuer Geschäftsfelder und die Frage: Wie müssen die großen Player der Zukunft aufgestellt sein, um im Urban-Umfeld relevant zu bleiben?
Jetzt reinhören und erfahren, wie Decathlon die Mobilität der Zukunft demokratisieren will!
Marktmacht, Margen und Machtspiele: Wie sehr unter Druck steht der Fahrradfachhandel wirklich?
2026/03/02
Beim SAZ Prolog traf sich die Branche mit vorsichtigem Optimismus – doch hinter der Aufbruchsstimmung brodelt es. In dieser Industry-Insights-Folge diskutieren Sissi, Alex und VSF-Geschäftsführer Uwe Wöll über Marktmacht, strukturelle Margenprobleme und die wachsende Belastung des Fachhandels.
Ist Decathlon wirklich die größte Bedrohung? Oder liegt das Problem tiefer – in fehlender Verkaufsprofessionalität, mangelhafter Vormontagequalität, unklaren Zuständigkeiten bei Rückrufen und einer Industrie, die ihre Händler zu oft allein lässt?
Es geht um versteckte Margenkiller, betriebswirtschaftliche Realität, psychologische Erschöpfung im Handel – und die zentrale Frage: Wie gelingt echte Zusammenarbeit in einer Branche, die sich neu erfinden muss?
Radkultur ohne Grenzen – Was Deutschland von den Niederlanden lernen kann
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Oskar Kruse von der Dutch Cycling Embassy über mongolische Delegationen in Utrecht, pragmatische Planungskultur und seine Hoffnung für Berlin
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