
Werben im Podcast: Wo weniger mehr ist – der Podcast der Bergsteigerdörfer
Dieser Podcast hat
23 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Österreichischer AlpenvereinExplizit
Nein
Erstellt am
2023/07/17
Neueste Episode
2025/03/05
Durchschnittsdauer
44 min.
Veröffentlichungsintervall
31 Tage
Beschreibung
Bergsteigerdörfer sind kleine und feine Orte in den Alpen. Sie stehen für unvergessliche Bergabenteuer und eine intakte Natur- und Kulturlandschaft. Bergsteigerdörfer setzen sich dafür ein, dass auf lokaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung gelingt. In diesem Podcast erkunden interessante Persönlichkeiten die Dörfer und treffen auf jene Menschen, die die Ideen der Bergsteigerdörfer umsetzen. Umsetzung mit freundlicher Unterstützung von Bund und Europäischer Union.
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#22 Mit Heinz Zak durch die Region Sellraintal
2025/03/05
Das Sellraintal liegt vor den Toren Innsbrucks. Mit dem Bus braucht man vom Goldenen Dachl nicht einmal eine Stunde bis nach Gries, Sellrain und St. Sigmund. In kaum einem anderen Bergsteigerdorf in Österreich liegen weitgehend unberührte Berge und das quirlige Leben einer Stadt so dicht beieinander. „Das ist ein Segen für uns“, sagt St. Sigmunds Bürgermeister Anton Schiffmann. „Wir brauchen den Tourismus.“ Seine Kollegen in Gries (Hans Motz) und Sellrain (Benedikt Singer) sehen es genauso. Heinz Zak, der bekannte Alpinist und Fotograf kennt das Sellraintal sehr gut. „Das ganze Tal ist eine natürliche Schatzkammer, die schon Kaiser und andere prominente Gäste zu schätzen wussten.“
#21 Mit Andy Holzer durch Göriach
2025/02/05
Die Anreise ins Bergsteigerdorf Göriach ist nicht ohne. Zumindest, wenn man mit Bus und Bahn in den Lungau kommen möchte. „Daran arbeiten wir“, sagt der Geschäftsführer des Biosphärenparks Lungau, Markus Schaflechner. „Wir verbinden Natur und Wirtschaft so, dass es auch künftig eine gute Lebensgrundlage für die Menschen gibt.“ Denn die Göriacher:innen lieben ihre Heimat: Den Hochgolling, die Almen, die klaren Bäche, die grünen Wiesen, die schneereichen Winter und vor allem die himmlische Ruhe. Mit Andy Holzer durch das kleine Paradies.
# 20 Mit Hanspeter Eisendle durch das Gschnitztal
2025/01/01
Botaniker schnalzen mit der Zunge, wenn sie an das Gschnitztal in Tirol denken. In kaum einem anderen Tal der österreichischen Alpen gibt es so eine Vielfalt an Pflanzen und Blumen. Und in kaum einem anderen Tal stehen so viele Schutzhütten auf vergleichsweise engem Raum. Allein vier Alpenvereins-Schutzhäuser gibt es und mehrere privat geführte Hütten. Alle im Angesicht imposanter Gipfel wie Tribulaun oder Habicht. Der Südtiroler Bergsteiger Hanspeter Eisendle kennt sie alle. „Ich komme immer wieder hierher, gerne auch im Winter.“ Das Gschnitztal: Es hat auch als Skitouren- und Eisklettergebiet einiges zu bieten. Ein weiteres Plus: In nur ca. 45 Minuten erreicht man das Bergsteigerdorf zwischen Trins und Gschnitz von Innsbruck aus relativ schnell. Auch mit Bus- und Bahn.
#19 Mit Luka Lindič durch Zell / Sele
2024/12/04
Grenzgebiete sind seit jeher spezielle Regionen. Das kann man im Bergsteigerdorf Zell / Sele im Süden Kärntens hautnah erleben. Gut 80 Prozent der rund 600 Einwohner sprechen Deutsch und Slowenisch. Die Einflüsse des südlichen Nachbarn sind hier deutlich zu spüren. Nicht nur sprachlich, auch historisch, kulturell und kulinarisch. Der slowenische Alpinist Luka Lindič hat das Bergsteigerdorf mit offenen Augen und Ohren erkundet. Sein Fazit: „Zell / Sele ist ein reiches Dorf.“ Reich an Naturschönheiten, reich an Ideen und reich an Kletterrouten. Die Kalkwände der Koschuta stehen jedenfalls auf der ToDo-Liste des 36-jährigen Extremkletterers. Wo sonst könnte er von Afrika nach Europa kraxeln?
# 18 Mit Christian Stangl durch die Steirische Krakau
2024/11/06
Ein bisschen abgelegen ist das Bergsteigerdorf Steirische Krakau. Was in vielen Alpentälern als Nachteil empfunden wird, versuchen die „Grokauer“ als Trumpfkarte auszuspielen. Gepflegte Kulturlandschaft und weitgehend intakte Natur. „Das sind die Pfunde, mit denen wir punkten“, sagt Krakaus Bürgermeister Gerhard Stolz aus Überzeugung und einem gewissen Traditionsbewusstsein. In dem Tal finden sich uraltes Brauchtum, verwunschene und kristallklare Seen, tosende Wasserfälle und aussichtreiche Gipfel wie Preber oder Roteck. Zu Fuß oder mit dem MTB erlebbar. „Die Steirische Krakau kannte ich bislang nicht“, fasst Alpinist Christian Stangl nach seinem Besuch zusammen, „ich komme sicher wieder.“
#17 Mit Stefan Wierer durch Hüttschlag im Großarltal
2024/10/02
In kaum einer anderen Region im Salzburger Land gibt es so viele intakte Almen wie auf dem Gebiet des Bergsteigerdorfes Hüttschlag. Im gesamten Großarltal sind es mehr als 40 Stück. „Einfach wunderbar“, sagt Hüttschlags Bürgermeister Hans Toferer und bedankt sich bei den Menschen im Ort. Weil sie anpacken und die Zukunft des Dorfes lebendig gestalten. Ein gutes Dutzend Vereine sorgt in Hüttschlag für ein umfangreiches Programm. Die Gastwirte-Vereinigung stemmt zahlreiche Veranstaltungen gemeinsam. Weil die Hüttschlager gerne Feste feiern und ihre Berge lieben. Kletternd, wandernd, Skitouren gehend, Rad fahrend, bergsteigend und kulinarisch.
#16 Mit Roland Kals durch Weißbach bei Lofer
2024/09/04
Klettern, Bergsteigen, Wandern, Skitouren, Radeln - Im Bergsteigerdorf Weißbach bei Lofer ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Und das besonders umweltschonend. Schon früh haben sich die Menschen hier Gedanken über das Thema Energie gemacht. Seit 2018 trägt das Dorf den Titel “5e-Gemeinde” für eine besonders hohe Energieeffizienz. Das passt ins Gesamtbild eines sanften touristischen Weges. Denn Naturparkgemeinde ist Weißbach auch. Bergsteiger Roland Kals: „Ich hatte den Ort schon vor fast 20 Jahren als Kandidat auf dem Schirm.“ Auch weil der Mitbegründer der Initiative der Bergsteigerdörfer in jungen Jahren viel in diesem Gebiet unterwegs war. Nicht nur auf, sondern auch in den Bergen.
#15 Mit Daniel Ladurner durch St. Jodok, Schmirn- und Valsertal
2024/08/07
Im Bergsteigerdorf St.Jodok, Schmirn- und Valsertal regiert Vielfalt. Egal, ob es um spannende und aussichtsreiche Berg- und Klettertouren geht oder um das Leben der Einheimischen. Die Kriterien der Initiative der Bergsteigerdörfer werden in dem Tiroler Seitental am Brenner mit Leben gefüllt. Der Alpinist Daniel Ladurner aus Südtirol ist beeindruckt, wie die Menschen anpacken und Anstrengungen in vielerlei Hinsicht nicht scheuen. Egal ob in Helga Hagers Schule der Alm, bei den Bürgermeistern in den Dörfern Vals und Schmirn oder beim örtlichen Bergführer Thomas Senfter. Machen statt meckern. Am besten mit einer ausgiebigen Tour auf einen der zahlreichen Gipfel der Region. Olperer, Fußstein, Schrammacher oder Padauner Kogel. Inklusive umweltschonender An- und Abreise.
#14 Mit Gerlinde Kaltenbrunner durch Steinbach am Attersee
2024/07/03
Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner liebt die ganz hohen Berge der Welt. Aber genauso weiß sie die unzähligen Gipfel, Kletterrouten und Steige ihrer Wahlheimat zu schätzen. Seit etlichen Jahren lebt die Ausnahme-Alpinistin im Salzkammergut. Sie kennt sich im Bergsteigerdorf Steinbach am Attersee gut aus.
Und doch entdeckt Gerlinde Kaltenbrunner Überraschendes: Dass der Komponist Gustav Mahler ein exzellenter Bergsteiger war, dass man in der Gemeinde besonders gut den Sternenhimmel genießen kann und dass es viele fleißige Menschen gibt, die ihre Heimat behutsam pflegen. Wachstum ja, aber nicht auf Teufel komm‘ raus. Auch wenn das Höllengebirge direkt vor der Haustür liegt.
#13 Mit Reinhold Scherer durch das Tiroler Gailtal
2024/06/05
„Die Menschen im Tiroler Gailtal sind ganz schön ausgeschlafen.“ Das sagt zumindest Reinhold Scherer. Der Alpinist und Geschäftsführer des Kletterzentrums Innsbruck ist am Fuße der Karnischen Alpen aufgewachsen. Rund 40 Kletterouten hat Scherer rund um das Bergsteigerdorf erschlossen, das ohnehin viel zu bieten hat. Einen Coworking-Space, einen aktiven Nachtwächter, nachhaltig ausgerichtete Unterkünfte und leckeren Biokäse. Zudem gibt es in Kartitsch, Ober-, und Untertilliach jede Menge Wanderrouten, aussichtsreiche Gipfel, urige Hütten, Wasserfälle und glasklare Seen. Und im Winter? Da locken ein Winterwanderdorf, große Skitouren, ein Langlauf- und Biathlonzentrum, kulinarische Köstlichkeiten und viel Ruhe. Immer mit Blick auf den Karnischen Kamm.
#12 Mit Andy Holzer durch Mauthen
2024/05/01
Das Bergsteigerdorf Mauthen ist ein Ort, an dem man tief in die Geschichte zurückgehen kann. Auf diversen Geotrails in die Zeit, als sich in Kärnten noch Saurier herumtrieben. Auf alten Römerstraßen oder auf Wegen, die im ersten Weltkrieg hart umkämpfte Frontgebiete waren. Mauthen liegt am Rand der Karnischen Alpen. Seit jeher ist das Gebiet eine Grenzregion, in der Ideen und Konzepte aus verschiedensten Kulturen zusammenkommen. „Das hat die Kreativität der Menschen offenbar gefördert“, findet der blinde Profibergsteiger Andy Holzer im Podcast der Bergsteigerdörfer. „Egal, ob du wanderst, Berge besteigst oder kletterst, in Mauthen gibt es so viel zu entdecken.“ In der Natur, in der Geschichte, im Dorf, in den Gaststätten.
#11 Mit Thomas Huber durch Vent im Ötztal
2024/04/03
In Vent im Ötztal ist vieles anders. Irgendwie kleiner, aber auch größer. Klein: Weil in dem Bergsteigerdorf gerade einmal rund 130 Menschen leben. Groß: Weil ringsherum imposante Dreitausender warten. Österreichs zweithöchster Berg zum Beispiel. Mit 3.768 Metern bietet die Wildspitze ein atemberaubendes Panorama. „Bei gutem Wetter kannst du bis ins Wallis schauen“, erinnert sich Extremkletterer Thomas Huber. Vor mehr als 40 Jahren war der Ältere der Huberbuam zuletzt in Vent. Für ihn ist der Podcast-Termin im Ötztal also eine persönliche Spurensuche und eine Rückkehr zu den Wurzeln des Alpinismus.
#10 Mit Walter Laserer durch Lunz am See
2024/03/06
Lunz am See ist das vermutlich coolste der 22 österreichischen Bergsteigerdörfer. In einer Doline nahe der niederösterreichischen Marktgemeinde liegt Mitteleuropas kältester Punkt. Minus 52 Grad wurden hier schon gemessen. Nicht das einzige Highlight. Das Haus der Wildnis lockt Jahr für Jahr Tausende BesucherInnen an. Am Wassercluster forschen WissenschaftlerInnen aus aller Welt. Naturfreunde kommen auf aussichtsreichen Wanderwegen auf ihre Kosten, wie Bergsteigerprofi Walter Laserer festgestellt hat. Obwohl sein erster Eindruck ein anderer war. „Aha, wieder ein Ende der Welt mit gespenstischem Nieselregen über dem See.“ Nach genauer Betrachtung aber, kommt der Alpinist zu einem ganz anderen Urteil. „Lunz am See wirbt nicht nur mit sanftem Qualitätstourismus. Es lebt ihn.“
#09 Mit Barbara Zangerl durch das Große Walsertal
2024/02/07
Die Weltklasse-Kletterin Barbara Zangerl kennt sich mit Extremen aus. Kaum eine Wand scheint zu steil oder zu schwierig. Kein Wunder, dass die Alpinistin immer wieder ins Große Walsertal kommt. Im Vorarlberger Bergsteigerdorf ist eben vieles extrem. Die steilen Hänge, die harten und schneereichen Winter und der Wille zur Zusammenarbeit. Sechs eigenständige Gemeinden bilden das Bergsteigerdorf Großes Walsertal und den gleichnamigen Biosphärenpark. Beide Titel prägen die Region und schaffen Zusammenhalt. Es gibt ein Wir-Gefühl, das Natur, historische Wurzeln und Zukunftschancen immer wieder neu verbindet. Für ein „Leben in Extremlagen.“
#08 Mit Sandra Pollak durch Mallnitz
2024/01/02
„Die Eisenbahn hat Mallnitz letztlich zu dem gemacht, was es bis heute ist,“ sagt Erich Glantschnig, Amtsleiter der Gemeinde und Autor der Alpingeschichte des Bergsteigerdorfes. Ein Anziehungspunkt für BergsteigerInnen und Naturfans, die lieber mit der Bahn anreisen als mit dem eigenen PKW. Sechs alpine Schutzhütten dienen als Basisstation für ausgedehnte Touren ins Hochgebirge des Nationalparks Hohe Tauern. Herausfordernd, aussichtsreich und historisch auf interessanten Pfaden unterwegs. Schon 1762 wurde der Ankogel (3.252 m) als einer der ersten Gletscherberge überhaupt bestiegen. Fast 40 Jahre vor dem Großglockner. Mallnitz als Wiege des Alpinismus in Österreich? „Schwer zu sagen,“ findet die Para-Kletterin Sandra Pollak, „aber eine Reise ist das Bergsteigerdorf immer wert.“
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