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Heidelberg Medizin on Air

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Dieser Podcast hat
21 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/07/26
Neueste Episode
2025/12/19
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
53 Tage

Beschreibung

Was tut sich in medizinischer Forschung und Krankenversorgung am traditionsreichsten Medizin-Campus Deutschlands, dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und seiner Medizinischen Fakultät? Heidelberg Medizin on Air gewährt Einblicke in spannende Themen aus dem gesamten Medizinspektrum: Welche Pflege benötigen Frühgeborene auf der Intensivstation? Wie bereiten sich Kinderherzchirurgen auf ihre Eingriffe vor? Wie lassen sich Spenderlebern dank Hightech-Geräten vor Schäden bewahren? Heidelberg Medizin on Air berichtet regelmäßig über medizinische Innovationen, Hightech in der Gesundheits- und Krankenversorgung sowie wegweisende Forschung aus den mehr als 50 klinischen Fachabteilungen des UKHD. Durch die Themen führt Roman Jaburek, ehemaliger Radiomoderator und Nachrichtensprecher, der heute als Kommunikationstrainer tätig ist. Im Interview mit ihm sprechen ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen über ihren Klinik- oder Forschungsalltag mit herausfordernden Behandlungen, Ausnahmesituationen in der Patientenversorgung und dem gelungenen Zusammenspiel von Forschung und klinischer Praxis. 

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KI fürs Herz: Von Smartwatch bis Smart Hospital
2025/12/19
Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Herzmedizin – und könnte die Behandlung von Millionen Patientinnen und Patienten grundlegend verändern. Wie genau das aussieht, erklärt Prof. Dr. Benjamin Meder, stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Sprecher der Forschungsallianz Informatics for Life , in einer neuen Folge von „Heidelberg Medizin on Air“. Im Gespräch mit Jana Wagner aus der Unternehmenskommunikation des UKHD zeigt Prof. Meder, wie KI schon heute hilft, Herzschwäche präziser zu diagnostizieren, Therapien individuell anzupassen und Arbeitsabläufe im Klinikalltag zu verbessern. Er spricht über aktuelle Forschungsergebnisse – darunter eine Studie, die zeigt, dass KI den Füllungsdruck der Herzkammern zukünftig allein aus MRT-Daten berechnen kann – sowie über das Smart Hospital der Zukunft: das neue Herzzentrum am UKHD. Welche Chancen, Grenzen und ethischen Fragen damit verbunden sind, und warum eine „Healthy AI“ entscheidend für das Vertrauen von Patientinnen und Patienten ist, hören Sie im Podcast. Jetzt reinhören! Originalveröffentlichung: Lehmann DH, Gomes B, Vetter N, et al. Vorhersage der Diagnose und des diastolischen Fülldrucks durch KI-gestützte Herz-MRT: eine Modellstudie zu Krankenhausdaten. Lancet Digit Health. 2024;6(6):e407-e417. doi: 10.1016/S2589-7500(24)00063-3 Informatik fürs Leben: https://internal.informatics4life.org/
KI in der Neonatologie
2025/07/31
In der Neonatologie geht es darum, Frühgeborenen und Kindern mit Entwicklungsstörungen den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Welche Rolle Künstliche Intelligenz (KI) heute und in Zukunft dabei spielt, erklärt Oberarzt Dr. Christoph Schwarz von der Klinik für Neonatologie des UKHD in einer besonders ausführlichen Folge von „Heidelberg Medizin on Air“. Fast eine Stunde lang spricht er mit Reporterin Saskia Klingelschmitt über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungsbeispiele von KI auf der neonatologischen Station. Ergänzt wird der Beitrag durch die bewegende Perspektive eines Vaters, der von der Frühgeburt seiner Tochter und dem Ausnahmezustand auf der Intensivstation erzählt.
Wenn ein Test Leben rettet
2025/06/23
Ein kleiner Pieks – mit großer Wirkung: Das Neugeborenen-Screening gehört heute ganz selbstverständlich zum Start ins Leben. Es hilft, seltene, aber schwerwiegende Erkrankungen früh zu erkennen. Doch wie entscheidet man eigentlich, welche Krankheiten Teil des Screenings werden? Und was bedeutet es für Eltern, wenn genau dieser Test dem eigenen Kind das Leben rettet? Über diese Fragen sprechen Prof. Dr. Ulrike Mütze, Neuropädiaterin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Uniklinikum Heidelberg und Roman Jaburek in dieser Folge. Mit dabei ist auch Dr. Alessandro Decarli, ein Vater, der eine ganz persönliche Erfahrung mit dem Screening gemacht hat. 
Wenn Zellen zu Lebensrettern werden
2025/06/06
Vor 40 Jahren gelang am Universitätsklinikum Heidelberg ein medizinischer Durchbruch: Die weltweit erste Transplantation von Blutstammzellen – ohne Knochenmarkspunktion. Prof. Dr. med. Peter Dreger, Leiter der Abteilung für Stammzelltransplantation an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit Roman Jaburek darüber, wie sich die Therapien entwickelt haben. Auch zwei Patienten sind in diesem Podcast zu Gast: Ihre Geschichten zeigen, was moderne Medizin heute möglich macht.
Gleich gut ist nicht gleich gerecht – wie Gendermedizin Leben retten kann
2025/05/28
Frauenherzen schlagen anders – und trotzdem wird Medizin oft an Männerkörpern erprobt. Die Folge? Frauen sterben häufiger an Herzinfarkt, Männer häufiger an Krebs. In dieser Folge spricht Roman Jaburek mit drei Expertinnen, die das ändern wollen: Prof. Franziska Trudzinski, Prof. Julia Stingl und  Dr. Nadia Primc – alle Teil des Netzwerks Gendermedizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Sie zeigen, warum gerechte Medizin mehr ist als Gleichbehandlung – und was sich dringend ändern muss.
Ist das hier der "echte" Schinderhannes?
2025/05/14
Seit über 200 Jahren gehören sie zur Anatomischen Sammlung der Universität Heidelberg. Die zwei Skelette der legendären deutschen Räuber Johannes Bückler - alias "der Schinderhannes - und der „Schwarze Jonas“. Doch seit einigen Wochen ist klar: Die Skelette wurde vertauscht - der  schwarze Jonas ist in Wirklichkeit der Schinderhannes. Wie Dr. Sara Doll vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg dahinter kam, darüber spricht sie mit Roman Jaburek in diesem Podcast.  
Vom "Bastelfritzen" zum 3D-Drucker in der Gesichtschirurgie
2025/04/19
3D-Drucker sind heute in vielen Bereichen gar nicht mehr wegzudenken: Auch nicht an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Uniklinikum Heidelberg. Medizinstudierende lernen an gedruckten Modellen, Chirurgen benötigen die Drucke für ihre OP-Planung. Oberarzt Dr. Reinald Kühle und Roman Jaburek sprechen in diesem Podcast darüber, wie das Ganze technisch funktioniert. 
KI in der Chirurgie: Model bekommt ihr Gesicht wieder zurück
2025/03/13
Ein Gesicht nach einem schweren Unfall wieder in seine ursprüngliche Form bekommen? Das ist den Experten an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Heidelberger Uniklinikum gelungen. Wie genau und welche Rolle die KI dabei gespielt hat, darüber sprechen Oberarzt Dr. Reinald Kühle und Roman Jaburek in diesem Podcast.
Neurologe Professor Frank Winkler erhält Brain Prize
2025/03/05
Was für eine Überraschung für Prof. Frank Winkler von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg: Er ist mit dem „Brain Prize“ – dem weltweit höchstdotierten und renommiertesten Preis in den Neurowissenschaften – ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beträgt zehn Millionen dänische Kronen. Der Neurowissenschaftler spricht in diesem Podcast mit Dr. Stefanie Seltmann unter anderem darüber, wie er von diesem Preis erfahren hat und für welche Arbeit er ausgezeichnet wurde.
Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum: Wie funktioniert das Ganze technisch?
2025/03/01
In der ersten Folge haben wir das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum am Universitätsklinikum von der medizinischen Seite aus beleuchtet. Dahinter verbirgt sich natürlich auch sehr viel Technik. Dafür benötigt es sogenannte Medizinphysiker. Einer davon ist Prof. Oliver Jäkel - technischer Leiter am HIT. Er spricht mit Roman Jaburek darüber, wie die Ionenstrahl-Therapie technisch funktioniert.
Mit Hightech gegen den Krebs: 15 Jahre Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum
2025/02/18
Willkommen zur neuen Podcast-Serie "HD Medizin On Air" am Universitätsklinikum. Nicht jede Krebserkrankung kann mit klassischer Chemo- oder Strahlentherapie behandelt werden. Manche Tumore liegen an sehr sensiblen Stellen - beispielsweise am Sehnerv im Kopf. Da hier besonders das umliegende Gewebe geschont werden soll, wird in diesen Fällen der Krebs mit Ionenstrahlen therapiert. Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum hat Ende letzten Jahres sein 15-jähriges Bestehen gefeiert. Dr. Semi Harrabi ist klinischer Leiter am HIT. Er spricht in dieser Folge  mit Roman Jaburek über die Meilensteine der letzten Jahre und natürlich auch über die Behandlung mit Ionenstrahlen.
Palliativmedizin – Unterstützung bei belastenden Symptomen
2024/04/19
Eine palliative Versorgung zu erhalten, bedeutet bei weitem mehr, als in seinen letzten Tagen von Schmerzen befreit zu sein. Palliativversorgung ist vor allem eines: umfassend. Das Team der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg ist rund um die Uhr erreichbar, interprofessionell aufgestellt, um sich um die unterschiedlichsten Belange von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen kümmern zu können, und es arbeitet intersektoral, soll heißen: Patientinnen und Patienten erhalten die bestmögliche Versorgung dort, wo sie sie brauchen: Zuhause – beim Besuch in der Ambulanz – auf der palliativmedizinischen Station. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage: Welche Art der Unterstützung brauchen diese Person und die ihr Nahestehenden?  In der aktuellen Campus Report-Podcastfolge sprechen Professor Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin, und Sozialarbeiterin Janice Wartchow mit Moderatorin Saskia Klingelschmitt über das umfangreiche Aufgabenspektrum eines Palliativteams, den täglichen Umgang mit unheilbar Erkrankten und warum es auch für Patientinnen und Patienten bei einer Tumortherapie sinnvoll sein kann, sich mit einem „Plan B“, dem Fall, dass die Erkrankung trotz aller Bemühungen fortschreitet, und einer palliativmedizinischen Betreuung auseinanderzusetzen.
Hirschsprungkrankheit – eine Familiengeschichte zur seltenen Erkrankung
2024/02/26
Der 8-jährige Fabian leidet unter Morbus Hirschsprung – eine von 8.000 bisher beschriebenen seltenen Erkrankungen. Bei der nach Harald Hirschsprung benannten genetischen Krankheit ist der Darm nicht ausreichend mit Nervenzellen versorgt und daher in seiner Bewegung eingeschränkt und stellenweise verengt. Es kommt zur Verstopfung, zudem wird der Darm im noch funktionsfähigen Bereich aufgedehnt. Eine Operation, bei der betroffene Darmabschnitte entfernt werden, ist die bisher einzige Therapie.  Privatdozent Dr. Philipp Romero ist Sprecher des Zentrums für seltene angeborene Fehlbildungen des Verdauungstrakts am Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), und behandelnder Arzt von Fabian. Er spricht gemeinsam mit Fabian und seinen Eltern in der aktuellen Campus Report-Podcastfolge mit Dr. Stefanie Seltmann, Pressesprecherin des UKHD, darüber, was diese Erkrankung ausmacht und wie sie den Alltag von Fabian und seiner Familie prägt. 
"Klimaschutz ist Gesundheitsschutz" - Nachhaltigkeit am UKHD
2024/02/09
Photovoltaikanlagen auf das Dach, der E-LKW fährt Wäsche, Speisen und Klinikmaterial zu den Standorten, die Speiseversorgung wird ebenso wie die Narkosegase umgestellt. Diese und weitere Maßnahmen setzt das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) für den Klimaschutz und einen nachhaltigen Betrieb um. Doch kann und muss ein so großer Medizinbetrieb, der einen jährlichen Stromverbrauch wie die baden-württembergische Stadt Offenburg hat, überhaupt klimafreundlich betrieben werden? Welche Hürden gibt es auf dem Weg zur Nachhaltigkeit? Fragen, auf die Dr. Noemi Bender, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klimaschutz am UKHD, und Jochen Grewe, Sachgebietsleiter Energie am UKHD, Antworten haben. Der Klimawandel macht viele Menschen in vielerlei Hinsicht krank. Dem entgegenzusteuern ist Auftrag und Anliegen des Gesundheitswesens, nicht nur durch Forschung, Aufklärung und Behandlung der Geschädigten, sondern auch, indem es den eigenen Treibhausgas-Fußabdruck verringert.  In der aktuellen Campus Report-Podcastfolge sprechen Dr. Noemi Bender und Jochen Grewe mit Moderatorin Saskia Klingelschmitt über den Weg zu einem grüneren UKHD.
Frühgeburt - die Geschichte einer Familie und ihre Betreuung am UKHD
2023/12/21
Als sie das Licht der Welt erblickte, wog Leonie so viel wie fünf Tafeln Schokolade. Gerade einmal 500 Gramm schwer, wurde sie in der 25. Schwangerschaftswoche geboren. Der Körper von so kleinen Frühgeborenen wie Leonie ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf das Leben außerhalb des Mutterleibes eingestellt: Wichtige Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung und Immunabwehr oder auch das Nervensystem für die Verarbeitung von Umweltreizen sind noch nicht bereit für das Leben „da draußen“. Was bedeutet das für die Versorgung von Frühgeborenen? Auf was kommt es in der Pflege an? Wie können Eltern ihre Babys bestmöglich unterstützen? Was tut so einem zarten und empfindlichen Kind gut und woran erkennt man das?  In der aktuellen Podcastfolge zum Jahresende spricht Roman Jaburek mit Bianca Schaich, Fachkrankenpflegerin in der Neonatologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), über die Versorgung von Frühgeborenen am UKHD und das entwicklungsfördernde, familienzentrierte, individuelle Betreuungskonzept EFIB. Darüber hinaus geben die Eltern der kleinen Leonie persönliche Einblicke in ihre Erlebnisse rund um die verfrühte Geburt unter nervenaufreibenden Umständen: Sie berichten, wie der geplante Urlaub in Italien schon auf der Hinfahrt abrupt mit Leonies Geburt endete, sie von Kliniken in Italien und der Schweiz schließlich nach Heidelberg kamen und wie es dort weiterging. Link zur Mitteilung und Bildergalerie im UKHD Newsroom.

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