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Über das Ende - Gespräche über Tod, Sterben und Sinn des Lebens

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Dieser Podcast hat
73 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/12/20
Neueste Episode
2026/09/30
Durchschnittsdauer
50 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Als Kind habe ich oft geträumt, ­­dass ich ertrinke. Dann bin ich erschrocken aufgewacht. Jetzt habe ich selber ­Kinder, bin gesund, zum Glück, denn die Vorstellung, sie zurücklassen zu müssen: der Horror. Was erfährt man über das Leben, wenn man über den Tod nachdenkt? Das frage ich prominente Menschen in meinem Podcast „Über das Ende“. Ich bin Konstantin Sacher, chrismon-­Redakteur, und freue mich, wenn Sie zuhören!

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Schauspieler Cornelius Obonya: Angst vor dem Tod ist Zeitverschwendung
2026/09/30
Cornelius Obonya ist schon oft gestorben - in seinem Beruf als Schauspieler. Und er stand vier Sommer lang als Jedermann bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Die entscheidende Frage des Stücks ist für Obonya: „Was passiert, wenn die Tür aufgeht, der Tod kommt herein und sagt: Du jetzt!?“ Wie er sich auf diese Rolle vorbereitet hat, was der frühe Tod seines Vaters mit ihm gemacht hat und wie er selbst gerne sterben würde, hat der bekannte Österreichische Schauspieler Julia Schnizlein im Über das Ende-Gespräch erzählt.
Psychologe Ahmad Mansour: Diese ständige Angst als Begleiter
2026/09/16
Ahmad Mansour wuchs im arabischen Dorf Tira in Israel auf. Als Jugendlicher wurde er Islamist. Später studierte er Psychologie in Tel Aviv und spürte bald, dass der religiöse Fundamentalismus ein Problem ist. Er zog nach Deutschland, beendete sein Studium und wurde zu einem bekannten Experten für Islamismus und Radikalisierung. Heute ist er Dauergast in den Talkshows dieses Landes und auf Social-Media und als Buchautor erfolgreich. Doch dieses Engagement hat seinen Preis: Er wird bedroht und lebt unter Polizeischutz. Warum ihn das nicht zum Aufhören bringt, wovor er Angst hat und wann er Gott braucht, hat er Konstantin Sacher in der neuen Folge von "Über das Ende" erzählt.
Pfarrer und Influencer Justus Geilhufe: Wieviel Selbstdarstellung passt zum Glauben?
2026/09/02
Der sächsische Pfarrer Justus Geilhufe ist derzeit überall. Im Fernsehen, auf Kanzeln und Bühnen und natürlich im Internet. Er legt sich mit der AfD an, die in seinem Wohn- und Arbeitsort schon lange die Mehrheit hat, und sagt von sich selbst, er sei konservativ. Er will für Gott und die Kirche werben und tut das in der Logik von Social-Media: Es geht dabei sehr viel um ihn selbst und auch darum, wie er aussieht. Wie geht er mit diesen Spannungen um? Und: Was glaubt er eigentlich selbst und wovor fürchtet er sich? In der 71. Folge des chrismon-Podcasts „Über das Ende“ spricht Konstantin Sacher mit Justus Geilhufe. Geilhufe erzählt, warum seine Kinder ihm seine Begrenztheit gezeigt haben, weshalb er sich vor dem Urteil anderer Menschen fürchtet und was Christus ihm am Tage des Jüngsten Gerichts vorwerfen könnte. Es geht auch um die Frage: Wie viel von dem, was er als Pfarrer und Influencer tut, dient tatsächlich Gott – und wie viel seinem eigenen Ego?
Autor Yannic Han Biao Federer: Trauer ist meine Beziehung zu meinem Sohn
2026/08/19
Im letzten Drittel der Schwangerschaft stirbt der Sohn von Charlotte und Yannic im Bauch seiner Mutter. Er kommt kurz darauf tot auf die Welt. Was macht diese Erfahrung mit einem Vater, einer Beziehung? Und wie ist die Beziehung zu einem Sohn, den man nur tot kennen gelernt hat? Der Schriftsteller Yannic Han Biao Federer hat aus seinem eigenen Erleben ein Memoir gemacht, das diese Fragen stellt. Im Podcast spricht er mit Konstantin Sacher über die Liebe zu seinem Sohn Gustav, die Bedeutung von Trauer und die schwere Frage wieviel Trauer einem selbst gut tut.
Barbara Blaha: Sterben Frauen anders?
2026/08/05
Barbara Blaha ist eine der bekanntesten feministischen Stimmen Österreichs. In der neuen Folge von "Über das Ende" spricht sie mit Julia Schnizlein über den Tod und ihre Ängste im Leben. Es geht um die Frage, ob Frauen anders sterben und darum, wie Blaha den frühen Tod ihrer Mutter erlebt hat. Barbara Blaha verrät, warum sie mit ihrem Mann schon abgesprochen hat, was beide machen, wenn einer von ihnen stirbt und was die Golden Girls damit zu tun haben.
Tupoka Ogette: Ich glaube nicht, dass wir einfach nur zufällig da sind
2026/07/22
Die Autorin Tupoka Ogette gibt Trainings gegen Rassismus und spricht in ihrem Podcast „TUPODCAST“ mit Schwarzen Frauen über ihr Leben, Wirken und Sein in Deutschland. Sie selbst wurde 1980 in Leipzig geboren, als Tochter einer deutschen Teenagerin und eines dunkelhäutigen Tansaniers. Kurz vor der Wende verließen sie und ihre Mutter die DDR und zogen nach West-Berlin. In der 68. Folge vom chrismon-Podcast „Über das Ende“ spricht Konstantin Sacher mit Tupoka Ogette über Tod und Sterben, über ihre eigene Nahtoderfahrung, die Krebserkrankung der Mutter und die Verbindung zu den Vorfahren. Es geht auch um Rassismus und Gewalterfahrungen, Schuld und Vergebung.
Palliativpflegerinnen Sara Loy und Michaela Bayer: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt zum Sterben
2026/07/08
Jeden Tag begleiten Michaela Bayer und Sarah Loy Menschen beim Sterben. Als Palliativpflegerinnen erleben sie, was Menschen am Ende ihres Lebens wirklich wichtig wird und was sie bereuen. Im Podcast erzählen sie, warum niemand bereut, zu wenig gearbeitet zu haben, weshalb Kinder oft natürlicher mit dem Tod umgehen als Erwachsene und was für übernatürliche Erfahrungen Sie auf der Palliativstation machen. Außerdem sprechen sie über bewusstes Leben und ihre Lebensträume, über die Frage, über ihren Glauben und darüber, ob es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir erklären können. Und sie erklären, warum sie den Tod nicht als Feind ansehen.
Moderator Yared Dibaba: Wir werden uns wiedersehen
2026/06/24
Yared Dibaba erlebte als Kind den Bürgerkrieg in Äthiopien und musste mit seiner Familie fliehen. Sie kamen nach Norddeutschland, wo Dibaba eine neue Heimat fand. Im Podcast erzählt er, wie ihn diese Erfahrungen bis heute prägen und warum er mit großer Dankbarkeit auf sein Leben blickt. Der Moderator, Autor und Musiker spricht über den Tod seines Vaters, die Verbindung zu seinen Vorfahren und seinen Glauben an ein Wiedersehen nach dem Tod. Er erzählt, warum das Gebet für ihn bis heute wichtig ist, weshalb er fest an die Kraft des „Wir“ glaubt und was er meint, wenn er für mehr Ambiguitätstoleranz wirbt.
Schriftsteller Ewald Arenz: Wenn der Tod nahe ist, wird das Leben farbiger
2026/06/10
Ewald Arenz gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellern der Gegenwart. Jetzt erscheint sein neues Buch "Fünf, Sechs, Sieben, Acht", in dem es um das Älterwerden geht. Im Gespräch mit Konstantin Sacher spricht er über den frühen Tod seines Bruders, über die Spuren, die Verluste hinterlassen, und darüber, warum die Endlichkeit des Lebens für ihn kein Grund zur Verzweiflung ist. Es geht um die großen Fragen des Lebens: Was bleibt von den Menschen, die wir verloren haben? Wie blickt man auf das eigene Leben zurück? Und warum macht gerade das Wissen um den Tod das Leben kostbar?
Autor Rüdiger von Fritsch: Kann man Schuld vererben?
2026/05/27
Der Vater von Rüdiger von Fritsch war einer der führenden Nationalsozialisten im besetzten Litauen. Er blieb seiner "Bewegung" bis zum Ende seines Lebens innerlich treu. Rüdiger von Fritsch setzt sich in seinem neuen Buch "Die Geschichte in mir" mit der Vergangenheit seiner Familie auseinander. Sein Buch sei ein Buch über alle Aspekte der Vergangenheit: Darüber, dass einige der Familienmitglieder Schuld auf sich geladen haben und andere unschuldig Opfern geworden sind. Im Gespräch geht es um die großen Fragen der Familiengeschichte: Welche Rolle spielen die Vorfahren im Hier und Jetzt? Kann man Schuld vererben? Und sollten wir den Toten Raum in unserer Erinnerung geben?
Schauspielerin Alina Schaller: Die Toten sind in mir noch da
2026/05/13
Als ihr Goßvater starb, war die ganze Familie versammelt und konnte sich noch einmal verabschieden. Wenn sie einmal sterben muss, dann so. Das wünscht sich die Schauspielerin Alina Schaller. Im Gespräch geht es auch um die bleibende Beziehung zu ihren toten Großeltern und darum, wie man sich in eine Mörderin einfühlen kann. Schaller erzählt im Podcast von ihrem Glauben und verrät, was die Sonne damit zu tun hat.
Kriegsreporterin Sophia Maier: Was ist Ihnen Ihr Leben wert?
2026/04/29
In der Ukraine schlug eine Rakete weniger als zweihundert Meter neben ihrem Auto ein und auch im Libanon ist sie bei ihrer Arbeit nie sicher. Sophia Maier reist in die Krisenregionen dieser Welt und gerät dabei auch selbst unter Beschuss. Im Podcast erzählt sie, warum sie das tut und wie sie mit dem ganzen Leid und der Lebensgefahr bei ihrer Arbeit umgeht. Die Reporterin erzählt, warum sie erst lernen musste, sich um ihre Seele zu kümmern. Und sie berichtet wie sie die Kraft der Religion in Kriesengebieten erlebt hat, warum sie ein positives Bild vom Christentum hat und warum sie trotz allem Hoffnung hat.
Autorin Daniela Dröscher: Was haben Sie durch das Schreiben über sich selbst gelernt?
2026/04/15
Daniela Dröscher ist Schriftstellerin und vor allem bekannt durch ihr Erfolgsbuch "Lügen über meine Mutter", das dieses Jahr als Film in die Kinos kommt. Im Podcast spricht sie mit Konstantin Sacher über ihre Ängste und Hoffnungen, über eine schwere Kopfoperation als junge Frau. Und sie erzählt, dass sie an die Seele glaubt und warum für sie alles Spirituelle eine neue, größere Bedeutung bekommen hat.
Schauspielerin Susi Stach: Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist
2026/04/01
Susi Stach ist Schauspielerin, engagiert sich seit Jahren in der Flüchtlingshilfe und sagt über den Tod: „Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist.“ Im Podcast erzählt sie, warum der tote Körper ihres Vaters eine Treppe heruntergefallen ist und sie darüber lachen konnte und warum sie manche Rollen einfach nicht mehr spielen möchte. Sie verrät, ob sie Angst vor dem Tod hat und was Nonnen in ihrer Kindheit damit zu tun haben, dass sie nicht an Gott glaubt.
Satiriker Florian Schroeder: Warum Glück und Tod zusammengehören
2026/03/18
Florian Schroeder ist Kabarettist, Autor und Philosoph. In seinem aktuellen Bühnenprogramm stirbt am Ende sein Bühnen-Ich. Im Podcast spricht er darüber, warum das Wissen um die eigene Endlichkeit das Leben für ihn nicht belastet, sondern freier macht. Er erzählt von seiner Skepsis gegenüber der Glücksindustrie, von der Angst als Lebensthema, vom schwierigen Verhältnis zu seinem Vater und davon, warum er nicht gerne über Schuld spricht und die Kategorien gut und böse ablehnt. Ein Gespräch über Freiheit, Verantwortung und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht. Und am Ende des Gesprächs schaut auch noch Angela Merkel vorbei.

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