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Klingende Zeitgeschichte im Ohr

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Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
36 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2024/03/14
Neueste Episode
2026/10/01
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
35 Tage

Beschreibung

Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wurde 1817 gegründet und zählt heute zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Im Podcast „Klingende Zeitgeschichte im Ohr“ vertiefen wir uns in die wechselvolle Vergangenheit der mdw. Wir erzählen Randgeschichten aus dem 20. Jahrhundert, in denen Akte des Widerstandes, Dissonanzen und Divergenzen eine Rolle spielen. In einem einzigartigen Sounddesign mit Originalkompositionen wurden diese Geschichten in Szene gesetzt und hörbar gemacht.

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Der Entwurf
2026/10/01
Kapitel 3: Wanted: Die Rektorskette von 1924 Folge 3: Der Entwurf Wir können auf der Suche nach der wertvollen Rektorskette einen ersten Erfolg verzeichnen. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 3: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Doris Piller Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Matthias Eberharter Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Johannes Hartinger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner_innen: Sabine Pleyel (Bildende Künstlerin), René Schober (Kunsthistoriker, Leiter des Kupferstichkabinetts der Akademie der Bildenden Künste Wien), Georg Schörner (Leiter des Heinrich-Zita-Museums), Ulrike Sych (Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Die Suche beginnt
2026/09/01
Kapitel 3: Wanted: Die Rektorskette von 1924 Folge 2: Die Suche beginnt 2025 – knapp 100 Jahre nach ihrer Erschaffung - starten wir eine Suche nach der Rektorskette, die wir nicht als unwiederbringlich verloren betrachten möchten. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 3: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Doris Piller Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Matthias Eberharter Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Johannes Hartinger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner_innen: Sabine Pleyel (Bildende Künstlerin), René Schober (Kunsthistoriker, Leiter des Kupferstichkabinetts der Akademie der Bildenden Künste Wien), Georg Schörner (Leiter des Heinrich-Zita-Museums), Ulrike Sych (Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Ein Zeichen der Amtswürde
2026/08/01
Kapitel 3: Wanted: Die Rektorskette von 1924 Folge 1: Ein Zeichen der Amtswürde Eine Rektorskette, die 1924 angefertigt wurde, ist bis heute spurlos verschwunden. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 3: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Doris Piller Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Matthias Eberharter Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Johannes Hartinger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner_innen: Sabine Pleyel (Bildende Künstlerin), René Schober (Kunsthistoriker, Leiter des Kupferstichkabinetts der Akademie der Bildenden Künste Wien), Georg Schörner (Leiter des Heinrich-Zita-Museums), Ulrike Sych (Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Die Bibliothek auf dem Seziertisch
2026/07/01
Kapitel 2: Legal geraubt: Auf der Suche nach NS-Diebesgut Folge 4: Die Bibliothek auf dem Seziertisch Seit Mai 2025 läuft an der mdw ein mehrjähriges Provenienzforschungsprojekt, im Zuge dessen die Bibliotheksbestände systematisch im Rahmen einer so genannten Autopsie durchsichtet werden. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 2: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Reina Yoshioka Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Maximilian Fugger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Jutta Fuchshuber (Historikerin, Provenienzforscherin), Carlos Goikoetxea (Pianist, Fortepianist und Cembalist), Kathrin Hui-Gregorovič (Bibliothekarin), Monika Löscher (Historikerin, Provenienzforscherin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Michael Staudinger (Bibliotheksleiter, Musikwissenschaftler), Fritz Trümpi (Musikwissenschaftler)
Das Notenbuch von Erich Fischhof
2026/06/01
Kapitel 2: Legal geraubt: Auf der Suche nach NS-Diebesgut Folge 3: Das Notenbuch von Erich Fischhof Wie der Tenor Erich Fischhof vor den Nationalsozialisten fliehen und für seine Arbeit essenzielle Musiknoten zurücklassen musste. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 2: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Reina Yoshioka Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Maximilian Fugger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Jutta Fuchshuber (Historikerin, Provenienzforscherin), Carlos Goikoetxea (Pianist, Fortepianist und Cembalist), Kathrin Hui-Gregorovič (Bibliothekarin), Monika Löscher (Historikerin, Provenienzforscherin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Michael Staudinger (Bibliotheksleiter, Musikwissenschaftler), Fritz Trümpi (Musikwissenschaftler)
Die Restitution des Hammerflügels
2026/05/01
Kapitel 2: Legal geraubt: Auf der Suche nach NS-Diebesgut Folge 2: Die Restitution des Hammerflügels Ein historischer Hammerflügel von Michael Rosenberger ist der Gegenstand des ersten Restitutionsfalls an der mdw. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 2: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Reina Yoshioka Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Maximilian Fugger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Jutta Fuchshuber (Historikerin, Provenienzforscherin), Carlos Goikoetxea (Pianist, Fortepianist und Cembalist), Kathrin Hui-Gregorovič (Bibliothekarin), Monika Löscher (Historikerin, Provenienzforscherin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Michael Staudinger (Bibliotheksleiter, Musikwissenschaftler), Fritz Trümpi (Musikwissenschaftler)
Verschlungene Pfade: Über die Herkunft geraubter Kunst- und Kulturgüter
2026/04/01
Kapitel 2: Legal geraubt: Auf der Suche nach NS-Diebesgut Folge 1: Verschlungene Pfade: Über die Herkunft geraubter Kunst- und Kulturgüter Geschichten, die von Herkunft, Verfolgung, Raub und Verdrängung erzählen, gewähren tiefe Einblicke in die Provenienzforschung. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 2: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Severin Matiasovits und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Reina Yoshioka Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Maximilian Fugger Aufnahmeleitung Musik: Adrian Fritsche und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Jutta Fuchshuber (Historikerin, Provenienzforscherin), Carlos Goikoetxea (Pianist, Fortepianist und Cembalist), Kathrin Hui-Gregorovič (Bibliothekarin), Monika Löscher (Historikerin, Provenienzforscherin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Michael Staudinger (Bibliotheksleiter, Musikwissenschaftler), Fritz Trümpi (Musikwissenschaftler)
Endstation Bundestheater
2026/03/01
Kapitel 1: Das verlorene Theater – Wie der mdw das Akademietheater abhanden kam Folge 4: Endstation Bundestheater Das Akademietheater wird offiziell ein „Haus der Bundestheater“ und die mdw findet andere Auftrittsorte für ihre Studierenden. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 1: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Lynne Heller und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Noëmi Haffner  Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Valentin Jakob Lindner Aufnahmeleitung Musik: Adrian Frische und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Andrea Amort (Tanzhistorikerin), Stefan Bachmann (Künstlerischer Direktor des Burgtheaters), Lynne Heller (Historikerin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Peter Roessler (Theaterwissenschaftler), Monika Sommer (Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich)
Ein eiserner Vorhang
2026/02/01
Kapitel 1: Das verlorene Theater – Wie der mdw das Akademietheater abhanden kam Folge 3: Ein eiserner Vorhang Das Akademietheater in der Zeit des Nationalsozialismus und Kontinuitäten aus dieser österreichischen Vergangenheit, die es bis heute gibt. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 1: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Lynne Heller und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Noëmi Haffner  Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Valentin Jakob Lindner Aufnahmeleitung Musik: Adrian Frische und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Andrea Amort (Tanzhistorikerin), Stefan Bachmann (Künstlerischer Direktor des Burgtheaters), Lynne Heller (Historikerin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Peter Roessler (Theaterwissenschaftler), Monika Sommer (Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich)
Das verlorene Theater - Ein Wiener Theaterkarussell und seine Fliehkräfte
2026/01/01
Kapitel 1: Das verlorene Theater – Wie der mdw das Akademietheater abhanden kam Folge 2: Ein Wiener Theaterkarussell und seine Fliehkräfte Die Fliehkräfte des Wiener Theaterkarussells katapultieren in der Zwischenkriegszeit die Akademie aus dem Einflussbereich über das Akademietheater - ihre Schul- und Übungsbühne - weit hinaus. Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 1: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Lynne Heller und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Noëmi Haffner  Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Valentin Jakob Lindner Aufnahmeleitung Musik: Adrian Frische und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Andrea Amort (Tanzhistorikerin), Stefan Bachmann (Künstlerischer Direktor des Burgtheaters), Lynne Heller (Historikerin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Peter Roessler (Theaterwissenschaftler), Monika Sommer (Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich)
Das verlorene Theater - Der Anfang vom Ende
2025/12/12
Kapitel 1: Das verlorene Theater – Wie der mdw das Akademietheater abhanden kam Folge 1: Der Anfang vom Ende Beim Wiener Akademietheater handelte es sich um die für die damalige Akademie für Musik und darstellende Kunst – die heutige mdw – errichtete hauseigene Schul- und Übungsbühne. Wie konnte es passieren, dass der mdw ein ganzes Theater verloren ging? Über Staffel 3 "Spurensuche": In der dritten Staffel der Klingenden Zeitgeschichte im Ohr begeben wir uns auf Spurensuche. Unser Ausgangspunkt dafür ist wiederum das Archiv der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In unserem Archiv schlummern viele Geschichten, die darauf warten entdeckt und erzählt zu werden. In den drei Kapiteln unserer neuen Staffel geht es um ein Theater, das der mdw über Jahrzehnte hinweg verloren ging; um ein Klavier, das während der NS-Zeit, geraubt wurde; und um eine prachtvolle Rektorskette, die in den 1930er Jahren scheinbar spurlos verschwand. Begleiten Sie uns, wie wir diesen Geschichten nachspüren, Expertinnen und Experten befragen und uns bei unserer Suche in Archive, Bibliotheken und auch auf einen alten Dachboden begeben.  Credits Kapitel 1: Wissenschaftliche Aufarbeitung: Lynne Heller und Erwin Strouhal Redaktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Künstlerische Leitung für Musik und Komposition: Jaime Volfson-Reyes Originalkomposition: Noëmi Haffner  Text: Eva Schörkhuber Aufnahmeleitung Sprache und Gesamtproduktion: Valentin Jakob Lindner Aufnahmeleitung Musik: Adrian Frische und Ivan Mankevich Sprecher:innen: Elisabeth Waldburg und Thomas Weinek Interviewpartner:innen: Andrea Amort (Tanzhistorikerin), Stefan Bachmann (Künstlerischer Direktor des Burgtheaters), Lynne Heller (Historikerin), Anita Mayer-Hirzberger (Musikwissenschaftlerin), Peter Roessler (Theaterwissenschaftler), Monika Sommer (Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich)
Wiederaufbau – „Musikstadt Wien“
2025/09/01
Folge 11 Wiederaufbau – „Musikstadt Wien“ Objekt: Zeitungsartikel "Erschreckender Rückgang der Musikpflege" „Die Musik darf nicht länger hinter dem Sport rangieren!“ Diese Äußerung des Bundesinnungsmeisters der Musik-Instrumentenerzeuger entfachte 1952 eine breite mediale Diskussion. Innungsmeister Rudolf Stelzhammer bestand darauf, dass die Musik als eine „unserer ältesten Kulturfaktoren die gleiche absolute Berechtigung zu erfahren“ habe. Bei den damit angesprochenen Topoi „Musikstadt Wien“ bzw. „Musikland Österreich“ handelt es sich um Leitideen des österreichischen Musikbetriebs ebenso wie um grundlegende Elemente sowohl des österreichischen Selbstverständnisses als auch der Außensicht auf das Land. Die kritische Hinterfragung der Begriffe ist bereits seit langem Bestandteil von an der mdw betriebenen Forschungen. Credits dieser Folge: Redaktions- und Produktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal  Wissenschaftliche Aufarbeitung: Cornelia Szabó-Knotik Text, Idee und Konzept: Eva Schörkhuber  Musikalische Leitung: Jaime Volfson Reyes  Assistenz der musikalischen Leitung: Cezara Procopciuc  Originalkomposition: Tanaphan Polrob  Gespielt wurde die Originalkomposition von: Pablo Carpio – Flöten; Ayaka Matsudomi – Klarinetten; Sara Gheorghe – Schlagzeug; Yuhuan Wang – Klavier; Kasina Ansvananda - Violine  Sounddesign Tonmarken: Anton Vertipolokh  Regie und Koordination der Sprachaufnahmen: Barbara Bernhard  Gesprochen haben: Laura Dittmann, Antonie Lawrenz, Alexandra Schmidt, Elena Pfeiler, Johannes Deckenbach, Simon Schofeld, Julian Rohrmoser  Produktionstonmeister: Maximilian Fugger  Koordination Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hans Groiss  Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hannah Brandner, Johannes Hartinger, Valentin Lindner, Malin Peters, Ferdinand Rauchmann  Koordination Tonmeister:innen Musikaufnahmen: Bernd Oberlinninger  Tonmeister Musikaufnahmen: Lukas Lützow, Ivan Mankevich, Florian Six, Dominik Vogl  Quellen: Cornelia Szabó-Knotik: Ist die „Musikstadt“ gefährdet? – Ein langlebiger Topos österreichischer Identität und seine Bedeutung nach 1945. In: Klingende Zeitgeschichte in Objekten – Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus. Beiträge zur Ausstellung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, https://repo.mdw.ac.at/klingende-zeitgeschichte/s/de/item/102 (Stand 27.2.2024)  Cornelia Szabó-Knotik: „Musikland Österreich“, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 14.3.2004); https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da96, abrufbar unter: https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_M/Musikland_Oesterreich.xml (Stand 27.2.2024)  Hans Sittner: „Weniger Musikinteresse oder zu teures Musizieren?, in: Wiener Kurier, 1. Oktober1952, S.4, eingesehen auf ANNO, Österreichische Nationalbibliothek, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19521001&query=%22musikinteresse%22&ref=anno-search&seite=4 (Stand: 23.07.2025) Original-Zeitungsartikel "Erschreckender Rückgang der Musikpflege", Kleines Volksblatt, 5. September 1952, Quelle: mdw-Archiv, 2989/52 L  Österreich-Werbung: Austria-Info https://www.austria.info/de/aktivitaeten/stadt-und-kultur/musikland-oesterreich (Stand 27.2.2024)
Besatzungszeit – Junge Talente im sowjetischen Radio
2025/08/01
Folge 10 Besatzungszeit – Junge Talente im sowjetischen Radio Objekt: Sujet zur „Russischen Stunde“ – Geschenk an Johann Koplenig Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft stand Österreich bis 1955 unter der Besatzung der Alliierten USA, Frankreich, Großbritannien und Sowjetunion (heute Russische Föderation), die das Land von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit hatten. Diese übten auch Kontrolle auf die Medien aus, wobei die Radio-Verkehrs-AG (RAVAG) mit dem Sender Radio Wien unter sowjetischem Einfluss stand. Im Rahmen der Sendung „Russische Stunde“ wurde ein Opernstudio, initiiert von der in der NS-Zeit aus Österreich vertriebenen Schriftstellerin Anneliese Fritz-Eulau, gegründet, um junge Sänger_innen und Musiker_innen zu fördern. Alle noch vorhandenen Aufnahmen dieses Opernstudios befinden sich im Archiv des Instituts für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw. Sie ermöglichen einen Einblick in die Beeinflussung der Kulturpolitik der Nachkriegszeit durch die Sowjetunion beziehungsweise die österreichische Kommunistische Partei. Über Staffel 2: Wir erzählen, wie die mdw zu dem geworden ist, was sie heute ist. Anhand von Objekten aus dem Universitätsarchiv rollen wir die Geschichte der mdw im Austrofaschismus, im Nationalsozialismus und im Postnazismus auf. Objekte aus dem Archiv der mdw, die bei der Ausstellung „Klingende Zeitgeschichte in Objekten“  - Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus gezeigt wurden, werden akustisch in Szene gesetzt. Jede Folge verschränkt Collagen aus Originaldokumenten, die als szenischer Text arrangiert und eingelesen werden, mit zeitgenössischen Originalkompositionen und Sounddesign. Die unterschiedlichen Tonlagen aus Vergangenheit und Gegenwart werden von Komponist:innen weiterentwickelt, von Schauspiel-Studierenden werden sie zur Sprache gebracht.  Credits dieser Folge: Redaktions- und Produktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Wissenschaftliche Aufarbeitung: Anita Mayer-Hirzberger Text, Idee und Konzept: Eva Schörkhuber  Musikalische Leitung: Jaime Volfson Reyes  Assistenz der musikalischen Leitung: Cezara Procopciuc  Originalkomposition: Micha Fazeli Pour  Gespielt wurde die Originalkomposition von: Sonja Oberkofler – Saxophone; Juan Alonso Moreda – Saxophone; Taikan Yamasaki – Schlagzeug; Panagiotis Nikitaris – Klavier, Irini Liu - Cello  Sounddesign Tonmarken: Anton Vertipolokh  Regie und Koordination der Sprachaufnahmen: Barbara Bernhard  Gesprochen haben: Coco Brell, Antonie Lawrenz, Elena Pfeiler, Alexandra Schmidt, Simon Schofeld, Julian Rohrmoser  Produktionstonmeister: Maximilian Fugger  Koordination Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hans Groiss  Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hannah Brandner, Johannes Hartinger, Valentin Lindner, Malin Peters, Ferdinand Rauchmann  Koordination Tonmeister:innen Musikaufnahmen: Bernd Oberlinninger  Tonmeister Musikaufnahmen: Lukas Lützow, Ivan Mankevich, Florian Six, Dominik Vogl  Quellen: Dokumente aus dem DokuFunk-Archiv: Die bisher im Opernstudio der Russischen Stunde tätigen jungen Künstler. Wien, im Feber 1952. dokufunk, 011_0866. Anita Mayer-Hirzberger: Das Opernstudio der Russischen Stunde. Nachwuchsförderung und sowjetische Propaganda. In: Klingende Zeitgeschichte in Objekten – Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus. Beiträge zur Ausstellung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, https://repo.mdw.ac.at/klingende-zeitgeschichte/s/de/item/104 (Stand 21.2.2024) Erwin Strouhal, Gedenkbuch für die im Nationalsozialismus verfolgten Angehörigen der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Band 2 der Studien zur Geschichte der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Eigenverlag Wien: 2023 Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kassowitz, Gottfried‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d3d8 (Stand 25.3.2024) Ein Jahr Opernstudio der Russischen Stunde. Öffentliches Konzert im Sowjetischen Informationszentrum. Österreichische Zeitung, 19. September 1951, eingesehen auf ANNO, Österreichische Nationalbibliothek, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=oez&datum=19510919&seite=5&zoom=33&query=%22Opernstudio%22&ref=anno-search (Stand 25.3.2024)  Hertha F.: Stimme aus dem Publikum. Gelungenes Konzert des Opernstudios der Russischen Stunde. Österreichische Zeitung, 15. März 1951, eingesehen auf ANNO, Österreichische Nationalbibliothek, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=oez&datum=19510315&query=%22Russischen%22+%22Stunde%22&ref=anno-search&seite=5 (Stand 12.4.2024)  [Interview mit Tamara Dragan] „Die erste Pflicht des Künstlers ist, mit ganzer Kraft für den Frieden zu arbeiten“. Österreichische Zeitung, 4. November 1950, eingesehen auf ANNO, Österreichische Nationalbibliothek, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=oez&datum=19501104&seite=6&zoom=33&query=%22Tamara%22&ref=anno-search (Stand 12.4.2024) Nina Hechenblaikner: Filme und andere Medien im besetzten Österreich, Zusammenfassung eines Vortrags von Karin Moser an der Universität Innsbruck 25.2.2019, abrufbar unter: https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2019/filme-und-andere-medien-im-besetzten-oesterreich/ (Stand 23.4.2024)
Ein antisemitisches Machwerk – Das „Lexikon der Juden in der Musik“
2025/07/01
Folge 9 Ein antisemitisches Machwerk – Das „Lexikon der Juden in der Musik“ Objekt: „Eintrag über den Musikwissenschaftler Max Graf“ Das „Lexikon der Juden in der Musik“ ist ein antisemitisches Machwerk aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das Werk hat in der Bibliothek der mdw einen Sperrvermerk und wird seit 1945 nicht mehr zur Benützung ausgegeben. Dennoch finden sich in einem Exemplar bei den Einträgen über den Musikwissenschaftler Max Graf und den Violinisten Fritz Kreisler handschriftliche Notizen aus den Jahren 1958 bzw. 1962, die vermutlich von den damaligen Bibliothekaren eingefügt wurden. Dies wirft Fragen auf zur Vergangenheitsbewältigung in Österreich und zum Umgang mit Nazi-Machwerken in der Nachkriegszeit. Über Staffel 2: Wir erzählen, wie die mdw zu dem geworden ist, was sie heute ist. Anhand von Objekten aus dem Universitätsarchiv rollen wir die Geschichte der mdw im Austrofaschismus, im Nationalsozialismus und im Postnazismus auf. Objekte aus dem Archiv der mdw, die bei der Ausstellung „Klingende Zeitgeschichte in Objekten“  - Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus gezeigt wurden, werden akustisch in Szene gesetzt. Jede Folge verschränkt Collagen aus Originaldokumenten, die als szenischer Text arrangiert und eingelesen werden, mit zeitgenössischen Originalkompositionen und Sounddesign. Die unterschiedlichen Tonlagen aus Vergangenheit und Gegenwart werden von Komponist:innen weiterentwickelt, von Schauspiel-Studierenden werden sie zur Sprache gebracht.  Credits dieser Folge: Redaktions- und Produktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Wissenschaftliche Aufarbeitung: Cornelia Szabó-Knotik Text, Idee und Konzept: Eva Schörkhuber  Musikalische Leitung: Jaime Volfson Reyes Assistenz der musikalischen Leitung: Cezara Procopciuc Originalkomposition: Miguel Segura-Sogorb Gespielt wurde die Originalkomposition von: Kimura Wakana, Diana Dascal, Yisu Son, Kasina Ansvananda – Violine I; Pouria Osanlou, Evelina Podolianchuk, Mynkyung Shin, Nadine Weber – Violine II; Raika Yamakage, Malgorzata Wojcik – Bratsche; Hanna Vogel – Cello; Ivar Krizic – Kontrabass; Yushan Zhang – Harfe; Panagiotis Nikitaris – Klavier Sounddesign Tonmarken: Anton Vertipolokh Regie und Koordination der Sprachaufnahmen: Barbara Bernhard Gesprochen haben:  Laura Dittmann, Coco Brell, Alexandra Schmidt, Jan Henri Müller, Julian Rohrmoser, Johannes Deckenbach, Simon Schofeld Produktionstonmeister: Maximilian Fugger Koordination Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hans Groiss Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hannah Brandner, Johannes Hartinger, Valentin Lindner, Malin Peters, Ferdinand Rauchmann Koordination Tonmeister:innen Musikaufnahmen: Bernd Oberlinninger Tonmeister Musikaufnahmen: Lukas Lützow, Ivan Mankevich, Florian Six, Dominik Vogl Quellen: Original-Dokumente aus dem Archiv der mdw; Cornelia Szabó-Knotik: Kontinuitäten oder „Sachzwänge“. In: Klingende Zeitgeschichte in Objekten – Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus. Beiträge zur Ausstellung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien,  https://repo.mdw.ac.at/klingende-zeitgeschichte/s/de/item/100 (Stand 27.2.2024) Heidemarie Uhl: Das „erste Opfer“. Der österreichische Opfermythos und seine Transformationen in der Zweiten Republik. In: https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/5962/ssoar-oezp-2001-h_1-uhl-das_erste_opfer.pdf?sequence=1&isAllowed=y&lnkname=ssoar-oezp-2001-h_1-uhl-das_erste_opfer.pdf (Stand 27.2.2024)
Entnazifizierung – „einfaches Parteimitglied, unentbehrlich, wieder eingestellt“
2025/06/01
Folge 8 Entnazifizierung – „einfaches Parteimitglied, unentbehrlich, wieder eingestellt“ Objekt: : Liste „belasteter Lehrkräfte“ Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wurden in dem unter der Verwaltung der alliierten Besatzungsmächte USA, Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion (heute Russische Föderation) stehenden Österreich Maßnahmen zur Entnazifizierung des Landes gesetzt. Im Zuge dieser Maßnahmen waren unter anderem die NSDAP-Mitgliedschaften von Angehörigen der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (heute mdw) zu überprüfen und den verantwortlichen Stellen zu melden. Die Anfang Februar 1946 für das Alliierte Denazifizierungsbüro erstellte „Liste der politisch belasteten Lehrkräfte“ ist in vielerlei Hinsicht für die Durchführung der Entnazifizierung aufschlussreich. Die an dem Dokument vorgenommenen Streichungen und Ergänzungen zeigen, dass Unklarheiten hinsichtlich der NSDAP-Mitgliedschaften vorlagen. Es wird durch die angeführte Unentbehrlichkeit mancher Personen die Intention ersichtlich, sich von diesen Lehrenden – ungeachtet ihrer ehemaligen Parteizugehörigkeit – nicht trennen zu wollen. Über Staffel 2: Wir erzählen, wie die mdw zu dem geworden ist, was sie heute ist. Anhand von Objekten aus dem Universitätsarchiv rollen wir die Geschichte der mdw im Austrofaschismus, im Nationalsozialismus und im Postnazismus auf. Objekte aus dem Archiv der mdw, die bei der Ausstellung „Klingende Zeitgeschichte in Objekten“  - Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus gezeigt wurden, werden akustisch in Szene gesetzt. Jede Folge verschränkt Collagen aus Originaldokumenten, die als szenischer Text arrangiert und eingelesen werden, mit zeitgenössischen Originalkompositionen und Sounddesign. Die unterschiedlichen Tonlagen aus Vergangenheit und Gegenwart werden von Komponist:innen weiterentwickelt, von Schauspiel-Studierenden werden sie zur Sprache gebracht.  Credits dieser Folge: Redaktions- und Produktionsteam: Severin Matiasovits, Doris Piller, Eva Schörkhuber und Erwin Strouhal Wissenschaftliche Aufarbeitung: Erwin Strouhal Text, Idee und Konzept: Eva Schörkhuber  Musikalische Leitung: Jaime Volfson Reyes Assistenz der musikalischen Leitung: Cezara Procopciuc Originalkomposition: Soo Jin Jeon Gespielt wurde die Originalkomposition von: Pablo Carpio – Flöten; Ayaka Matsudomi – Klarinetten; Sara Gheorghe – Schlagzeug; Yuhuan Wang – Klavier; Kasina Ansvananda - Violine Sounddesign Tonmarken: Anton Vertipolokh Regie und Koordination der Sprachaufnahmen: Barbara Bernhard Gesprochen haben: Coco Brell, Antonie Lawrenz, Alexandra Schmidt, Elena Pfeiler, Simon Schofeld, Jan Henri Müller Produktionstonmeister: Maximilian Fugger Koordination Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hans Groiss Tonmeister:innen Sprachaufnahmen: Hannah Brandner, Johannes Hartinger, Valentin Lindner, Malin Peters, Ferdinand Rauchmann Koordination Tonmeister:innen Musikaufnahmen: Bernd Oberlinninger Tonmeister Musikaufnahmen: Lukas Lützow, Ivan Mankevich, Florian Six, Dominik Vogl Quellen: Original-Dokumente aus dem Archiv der mdw; darunter auch: Lynne Heller: Geschichte der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, Bd. 5 (1945–1970), Schlussbericht eines Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Typoskript, Wien, 1994, S. 1008–1013. Erwin Strouhal: „Einfaches Parteimitglied, unentbehrlich, wieder eingestellt“ Zur Entnazifizierung an der mdw*. In: Klingende Zeitgeschichte in Objekten – Die mdw* im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Postnazismus. Beiträge zur Ausstellung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, https://repo.mdw.ac.at/klingende-zeitgeschichte/s/de/item/74 (Stand 22.2.2024) Staatsgesetzblatt für die Republik Österreich, Jahrgang 1945, Ausgegeben am 6. Juni 1945, 13. Verfassungsgesetz: Verbotsgesetz; 14. Kundmachung: Aufhebung der „Nürnberger Rassengesetze“; abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1945_13_0/1945_13_0.pdf (Stand 22.2.2024)

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