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Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/08/18
Neueste Episode
2026/09/18
Durchschnittsdauer
61 min.
Veröffentlichungsintervall
22 Tage

Beschreibung

Mit 'mynds' blicken wir hinter die Kulissen von Marken und verstehen, wie diese im Gesamtkontext nach Außen aufgestellt sind. In Kombination sprechen wir ebenso mit Experten zum Thema Markenbildung und welche Werkzeuge es benötigt, um eine Marke 'zeitlos' zu machen. mynds ist ein Podcast der MYTY Group. MYTY ist eine Agenturgruppe, mit Schwerpunkten in den Disziplinen Kreation, Marketing, Strategie & Tech. Zusammen mit 13 Agenturen unter dem Dach der MYTY verteilen sie sich in den Ländern Deutschland, Schweiz & Kroatien. Schau hier, um mehr zu erfahren: https://www.myty.com/en/

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Die meisten Deutschen verlieren Geld | Jonathan Brander über Verlustangst, Finanzbildung und den Mut zu investieren
2026/09/18
Nur die oberen 10% der deutschen Sparenden haben 2026 eine positive Rendite erzielt. Alle anderen schauen dabei zu, wie ihr Vermögen unterm Strich weniger wird. In dieser Folge ist Jonathan Brander zu Gast. Er ist COO von Upvest, einer Plattform, die an der Demokratisierung von Investments arbeitet, aktiv in über 20 europäischen Märkten mit mehreren Millionen Nutzenden. Zuvor war er über zehn Jahre in der klassischen Bankenwelt tätig, bevor er den Sprung ins Fintech wagte. Podcast Host Oliver spricht mit Jonathan darüber, warum so viele Deutsche beim Investieren zurückbleiben, was das mit unserer Geschichte und unserem Umgang mit Risiko zu tun hat, und warum er selbst mehrmals so nah am Burnout war, bevor er seinen Umgang mit Arbeit grundlegend änderte. In dieser Folge geht es u.a. über: warum im Vergleich zum Ausland viel zu wenige Deutsche investiert sind und wie viel Geld dadurch ungenutzt liegen bleibtwelche Lücke sich schon in der Schulbildung beim Thema Anlage und Investment auftutwas die USA im Umgang mit Risiko strukturell anders machen als wirwarum wir als Gesellschaft mutiger werden müssen und wie günstiger Zugang und Bildung dabei helfenwarum "Time in the Market" langfristig immer "Timing the Market" schlägtwarum Jonathan aus der klassischen Bankenwelt in ein Fintech gewechselt istwie er mehrmals fast ein Burnout erlitten hat und durch die Sorge seiner Kinder seinen Umgang mit Arbeit verändertewie er seinen eigenen Kindern Finanzbildung vermittelt Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 01:00 — Begrüßung und die Bundesbank-Zahlen zur Rendite-Ungleichheit 02:30 — Warum nur 6,8% der Deutschen in Aktien investiert sind 05:00 — Fehlendes Finanzwissen als größte Hürde 09:00 — Die historischen Wurzeln der deutschen Verlustangst 15:00 — Was andere Länder wie die USA anders machen 25:00 — Warum Banken heute so risikoavers geworden sind 35:00 — Der Wechsel von der Bank ins Fintech 40:00 — Wie nahe Jonathan mehrfach am Burnout war 44:00 — Was sich seitdem in seiner Führung verändert hat 50:00 — Mutiger investieren: was es dafür braucht 56:00 — Wie Jonathan seinen Kindern Finanzbildung vermittelt 58:00 — Der wichtigste Rat: einfach anfangen, auch mit 10 Euro Links: – Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/– Jonathan Brander auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonathan-brander-9784301b/
"Ich war die ersten 30 Minuten meines Lebens nicht lebensfähig" | Claudia Gersdorf über Ablehnung, Eigenbestimmung und den Glauben an sich selbst
2026/09/04
Was, wenn genau der Satz "du kannst das nicht" zum Antrieb für ein ganzes Leben wird? In dieser Folge ist Claudia Gersdorf zu Gast. Sie war nach der Geburt die ersten 30 Minuten nicht lebensfähig, erst eine Adrenalinspritze holte sie zurück, allerdings mit bleibenden Beeinträchtigungen. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, mit Ärzten und Lehrkräften, die ihr sagten, sie sei nicht belastbar, hat sie sich irgendwann selbst entschieden: Sie kann es doch. Heute ist Claudia Unternehmerin, Coach und Menschenrechtlerin, trainiert Jugendliche, geht als Wertebotschafterin an Schulen und baut an ihrer Vision einer Bewegungsschule für Deutschland. Statt von "Behinderung" spricht Claudia lieber von ihrem "Diversitätsbonus", denn Menschen, die von außen anders wirken, sind für sie von Natur aus darin geübt, Lösungen zu finden statt nur Probleme zu sehen. Genau darin sieht sie auch ihre Form von Rebellion: nicht nur gegen den Strom schwimmen, sondern selbst neue Wege aufzeigen, die das System bisher nicht gehen wollte. Podcast Host Oliver spricht mit Claudia darüber, wie sie mit 12 Jahren gegen den Willen von zehn Schulen den Wechsel von der Körperbehinderten-Schule ans normale Gymnasium erkämpfte, warum sie sich vor 20 Jahren gegen einen Gehirnchip entschied, und warum sie Inklusion in Deutschland aktuell als "Destruktion" bezeichnet. Sie erklärt ihr Modell vom Ich zum Wir zum System, warum Selbstbestimmung für sie über allem steht, und warum wir zunehmend verlernen, echte menschliche Verbindungen zu knüpfen, weil wir uns stattdessen auf Technik verlassen. In dieser Folge geht es u.a. über: wie eine Adrenalinspritze bei der Geburt über Claudias ganzes Leben entschiedwie man mit dem eigenen inneren Kommentator umgeht, der ständig urteilt und bewertetwarum sie sich vor 20 Jahren bewusst gegen einen Gehirnchip entschiedwas das Bild vom Autopiloten und Kopiloten über verlorene Selbstbestimmung verrätwelche Stereotype und Prägungen wir aktiv verlernen solltenwarum Claudia Inklusion in Deutschland aktuell als Destruktion bezeichnetwie Claudias Vision einer eigenen Bewegungsschule für Deutschland aussieht Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 01:20 — Begrüßung und Claudias Geschichte in Kürze 02:45 — Aufgewachsen in der DDR: Training ohne Wahlmöglichkeit 10:00 — Der Moment mit 12: der Kampf um den Schulwechsel 12:00 — Autopilot und Kopilot: die Gefahr der Bequemlichkeit 20:15 — Viva con Agua, Mobbing und der Weg an die Öffentlichkeit 24:00 — "Steh auf, was willst du?" – der Wendepunkt beim Coaching 26:05 — Die Chip-Frage: warum Claudia sich vor 20 Jahren dagegen entschied 31:15 — Urheberschaft statt Opfer-Täter-Denken 34:40 — Die Vision: eine Bewegungsschule für Deutschland 38:05 — Das Vertrauensproblem der Medienlandschaft 40:30 — Bildung, kreative Intelligenz und der Spaßfaktor 43:15 — Inklusion in Deutschland als Destruktion: der Vergleich mit Kanada 49:05 — Was wir von den Franzosen lernen können 59:00 — Der wichtigste Rat: Bleib dir selbst gegenüber loyal Links: – Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Mehr zu Claudia Gersdorf: https://claudiagersdorf.com/
"Ich saß weinend hinter der Werkshalle" | Marcel Hermann über Scheitern, Insolvenz und die Kunst, wieder aufzustehen
2026/08/21
Was, wenn dein Unternehmen insolvent geht und du trotzdem sagen kannst, es war die beste Schule deines Lebens? In dieser Folge ist Marcel Hermann zu Gast. Er war Kernkraftingenieur bei RWE, bis Fukushima seine Konzernkarriere von heute auf morgen beendete. Danach sanierte er Unternehmen im Mittelstand und bei der Beteiligungsgesellschaft Aurelius, bevor er sich selbständig machte und eigene Unternehmen kaufte. Marcel spricht mit Podcast Host Oliver über seine schwierigsten Momente: wie er am zweiten Tag nach einer Übernahme weinend hinter einer Werkshalle saß, warum er 2024 vor 50 Mitarbeitenden Insolvenz verkünden musste, und was er seitdem beim Psychologen über sich selbst gelernt hat. Er erzählt außerdem, warum er trotz allem wieder ins Risiko gegangen ist und heute eine Pharmaproduktion mit 50 Mitarbeitenden führt, und warum für ihn Erfolg vor allem eines bedeutet: Spaß. In dieser Folge geht es u.a. über: warum Fukushima Marcels gesamte Karriereplanung von einem Tag auf den anderen zerstörtewas bei Unternehmens-Restrukturierungen wirklich passiert – und warum man dort am meisten lerntwie eine erfundene Vertriebspipeline und strukturelle Führungsprobleme zur Insolvenz führtenwie es sich anfühlt, vor 50 Mitarbeitenden die eigene Insolvenz zu verkündenwas systemische Therapie mit dem eigenen schlechten Gewissen zu tun hatwarum Marcel trotz eines gescheiterten Unternehmens wieder ins Risiko gegangen istwie KI heute kontrolliert in seiner neuen Pharmaproduktion eingesetzt wirdwarum mittleres Management für ihn zunehmend überflüssig wirdwarum Erfolg für Marcel nichts mit Geld, sondern mit Spaß zu tun hat Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 00:57 — "Mädchen für alles": Marcels Berufsbild erklärt 03:42 — Vom Wirtschaftsingenieur in die Kernkraft 04:31 — Fukushima: das abrupte Ende der Konzernkarriere 07:03 — Was bei Restrukturierungen wirklich passiert 10:15 — Der prägendste Moment: der erste eigene Auftrag 17:18 — Der Abschied von RWE: "Sie brennen ja gar nicht" 22:19 — Der eigene Buy-and-Build: Unternehmen ohne Nachfolge kaufen 26:49 — Der Tag der Insolvenzverkündung vor 50 Mitarbeitenden 27:13 — "Wir haben hier einen Fehler gemacht" 33:16 — Was das Scheitern über ihn selbst gelehrt hat 35:06 — Systemische Therapie: im Gespräch mit dem eigenen schlechten Gewissen 42:21 — Die Übernahme der Pharmaproduktion 45:26 — KI im kontrollierten Rahmen einsetzen 48:34 — Warum mittleres Management überflüssig werden könnte 50:25 — Was Erfolg für Marcel wirklich bedeutet 52:48 — Der wichtigste Rat: alles ausprobieren und wieder aufstehen Links: - Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ - Marcel Hermann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcel-hermann-878777a1/
"Ich vertraue der KI mehr als manchen Menschen" | Laura Bierling über Einsamkeit und die menschlichen Fähigkeiten, die jetzt zählen
2026/07/31
Was, wenn die Superkräfte, die uns die KI gibt, genau die Fähigkeiten kosten, die uns eigentlich als Menschen ausmachen? In dieser Folge ist Laura Bierling zu Gast. Sie ist Business Coach und Mediatorin und begleitet seit Jahren Menschen und Teams durch Transformation. Dabei sieht sie aus nächster Nähe, was viele von uns nur ahnen: was Technologie mit der Art macht, wie wir miteinander umgehen. Podcast Host Oliver spricht mit Laura darüber, warum er inzwischen manche Themen eher mit der Maschine diskutiert als mit Menschen, warum unser Gehirn Bequemlichkeit über alles liebt, und welchen Preis wir für die neuen "Superkräfte" zahlen. Laura erklärt, warum sie für KI ganz bewusst keine Pronomen verwendet, was mit Menschen passiert, die sich in Avatare verlieben, und warum ausgerechnet die Fähigkeit, Stille auszuhalten, gerade jetzt zur echten Kompetenz wird. In dieser Folge geht es u.a. über: warum wir dem Chatbot manchmal mehr vertrauen als Menschen – und was das über uns aussagtwas passiert, wenn wir keine Spannungen mehr aushalten und jede Unsicherheit sofort auflösenwelche Rolle Verantwortung in Organisationen beim Einsatz von KI spieltwie wir Klarheit über unsere Identität finden – in der Organisation und persönlichwie die steigenden Einsamkeitszahlen mit unserem Umgang mit Technologie zusammenhängenwelche Berufsbilder sich durch KI grundlegend verändern werdenin welche Fähigkeiten wir gerade jetzt investieren sollten, um zu wachsenwarum soziale Beziehungen der stärkste Resilienzfaktor sind, den wir kennen Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 01:14 — "Superkräfte" durch KI im Arbeitsalltag 03:58 — Die Kehrseite: das Thema Vertrauen 06:04 — Wenn die Maschine zum Default wird statt der Mensch 09:03 — Homo Ludens: unser Spieltrieb und die KI 13:41 — Wenn Menschen sich in Avatare verlieben 16:43 — Hat KI Lauras Identität verändert? 23:53 — Prediction Error: warum Kritik wie ein Angriff wirkt 30:08 — Einsamkeitszahlen und echte Nähe 33:16 — Berufsbilder im Wandel durch KI 38:11 — Kritisches Denken als Superkraft der Zukunft 44:19 — Die wichtigste Investition: sich selbst spüren 46:21 — Resilienz als Meta-Kompetenz 51:22 — Soziale Beziehungen als stärkster Schutzfaktor 59:23 — Der wichtigste Rat: Mut zur Stille Links: – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ - Laura Bierling: https://www.laurabierling.de/
”RAD RACE soll nicht größer werden" | Ingo Engelhardt über Kultur und Community, die man nicht kaufen kann
2026/07/10
Was, wenn du aus dem langweiligsten Sport der Welt eine Kultmarke machst und dabei alles hinterfragst, was Marken sonst richtig machen wollen? In dieser Folge ist Ingo Engelhardt zu Gast. Er ist Gründer und Geschäftsführer von RAD RACE, dem größten Canyon-Reseller weltweit, mit eigenen Shops in Hamburg und Berlin und rund 60 Mitarbeitenden. Davor war er Werber, hat den StrongmanRun mit erfunden und Ben & Jerry's nach Deutschland geholt. Sein Credo: zu jeder Idee erstmal ja sagen. Nein sagen kann man immer noch, wenn der Vertrag kommt. Aus dieser Haltung ist eine Marke entstanden, die ein paar Freunde gegründet haben und an der heute Manuel Neuer beteiligt ist. Wir sprechen darüber, wie man eine Kultur baut statt nur ein Produkt, warum RAD RACE schon früh gelernt hat, den falschen Sponsoren eine Absage zu erteilen, und wie man groß werden kann, ohne den eigenen Spirit zu verlieren. In sprechen wir über: wie Ingo aus dem langweiligsten Sport der Welt eine Kultmarke gemacht hatwarum er bei Ben & Jerry's die Gründer für Hühnchen beim Buffet kritisiert hat und dafür gefeiert wurdewie die Idee für den StrongmanRun bei einer WOK-WM-Aktivierung für Fisherman's Friend entstandwarum „immer ja sagen" das Credo von RAD RACE ist und wann Ingo trotzdem nein sagtwie Manuel Neuer via FaceTime-Anruf bei RAD RACE einstiegwie aus einem gescheiterten Etappenrennen in Italien die “Tour de Friends” wurdewarum Marken eine Community nicht einfach kaufen könnenwas hinter dem neuen Running-Format 99 Laps steckt Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 01:06 — Das Podcast-Studio im Camper: Warum kleiner immer besser ist 02:47 — Instagram-Anfänge 2012 und die Gründungszeit von RAD RACE 03:26 — Die Fisherman's-Friend-Anekdote: Wie aus einer WOK-WM-Aktivierung der StrongmanRun wurde 07:26 — Von der WG zur Firma: die ersten Monate von RAD RACE 08:03 — Der Ben & Jerry's Eistruck und die Lektion, selbst Dinge anzustoßen 10:35 — Neun Jahre ohne Gehalt: RAD RACE als komplettes Zeit-Hobby 11:07 — Das erste Rennen 2014: Last Man Standing auf der Kartbahn in Neukölln 13:28 — Wie RAD RACE Influencer-Marketing mitprägte, bevor es den Begriff überhaupt gab 14:03 — Vom Laufen zum Radfahren: warum Fahrradfahren der bessere Teamsport ist 19:08 — Community statt Kommerzialisierung: Wann kam das Geld ins Spiel? 20:10 — Tour de Friends: Wie aus einem gescheiterten Etappenrennen in Italien ein neues Format wurde 25:06 — „Wir sagen zu allem ja" – das Credo von RAD RACE 26:56 — Warum RAD RACE nie den falschen Sponsor genommen hat: die Red-Bull-Geschichte 32:10 — Der Ben & Jerry's Moment: warum er die Gründer für Hühnchen beim Buffet kritisiert hat 36:05 — Von der Nische zum Mainstream: die RAD-RACE-Shops in Hamburg und Berlin 43:59 — Warum Marken eine Community nicht einfach kaufen können 48:20 — Wann ist RAD RACE zu groß geworden? 49:31 — Wie Manuel Neuer bei RAD RACE eingestiegen ist 51:43 — 99 Laps: das neue Running-Format mit Eliminierungsprinzip 58:24 — Schnellfeuerrunde: Kontrollfreak, uncoolste Songs und Fehleinschätzungen 1:04:17 — Ja und Nein sagen: der wichtigste Rat an die Hörer:innen Links: – RAD RACE: https://www.rad-race.com/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
„Es ist eine Competition und die gewinnen wir" – Verantwortung, positive Akribie und die härteste Zeit seines Lebens | Andreas Arntzen
2026/06/12
Was, wenn die schwerste Diagnose deines Lebens am Esstisch landet und ihr eine Stunde später entscheidet, wie ihr damit umgeht? In dieser Folge ist Andreas Arntzen zu Gast. Er ist CEO der Wort & Bild Verlagsgruppe, dem Unternehmen hinter der Apotheken Umschau, und erreicht jeden Monat über 25 Millionen Menschen. Davor war er Hockey-Nationalspieler, hat Parship mitgegründet, war Geschäftsführer bei der Zeit und beim Handelsblatt. Vor anderthalb Jahren bekam seine Frau eine schwere Krebsdiagnose. Eine Stunde später saß die Familie zusammen und entschied gemeinsam: Es ist eine Competition und die gewinnen wir. Wir sprechen über die Wendepunkte, die Andreas zu dem gemacht haben, der er heute ist. Über positives Denken als Überlebensstrategie und über das, was Eigenverantwortung wirklich bedeutet – im Beruf, im Gesundheitssystem und in der schwersten Situation, die eine Familie erleben kann. In dieser Folge sprechen wir über: was Andreas aus dem Leistungssport ins Unternehmertum mitgenommen hat – und warum Akribie keine Frage des Talents istwie er Parship gegründet hat: mit einer Idee auf einer DIN-A5-Seite, die aus einem Job im Online-Stellenmarkt entstandwarum er nach 17 Jahren als CEO sagt: positives Denken ist keine Einstellung, sondern eine Entscheidungwie seine Familie mit der Krebsdiagnose seiner Frau umgegangen ist – und was der Sport ihn in diesem Moment gelehrt hatwarum Deepfakes und Medfluencer das Gesundheitssystem ernsthaft gefährdenwas passiert, wenn wir alle mehr fordern als wir bereit sind zu gebenwie die Apothekenumschau mit einem perforierten Organspendeausweis auf dem Cover Leben verändert hatKapitel / Timestamps: 00:00 — Intro01:02 — Sport-Dokumentationen und das Hockey-Mindset03:13 — „Auf den ersten 5 Metern hätte ich besser sein können"07:32 — Erfolg vs. Plan; warum +20% über Budget gescheitert sein kann10:11 — Klarheit als Form der Wertschätzung15:50 — Loslassen, Neugierde und sechs E-Scooter im Berliner Hotel21:48 — Wendepunkte und die Geschichte hinter Parship26:25 — „Wir können mit dem, was wir machen, Menschenleben retten"35:39 — Die Frage „Was ist das Ziel?" verändert die Wirkung40:17 — Die Diagnose und eine Stunde später eine Familienentscheidung42:43 — 160 Klinikfahrten; Akribie als Form der Beziehung47:33 — Inflation von Gesundheits-Content; Medfluencer und Deep Fakes54:33 — Spirale der Selbstoptimierung55:58 — Eigenverantwortung als Bedingung für das Gesundheitssystem61:41 — Die eine Sache, die er im System ändern würde63:59 — Was die Hörer mitnehmen sollen Links: – Andreas Arntzen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreasarntzen/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Neustart als Prinzip – Markenklage, Corona-Exit und was Glück wirklich bedeutet: Jannis Bandorski | PACE RACE
2026/05/28
Drei Exits, zwei Mitgründungen, ein roter Faden. Was steckt hinter dem Aufbauen, Loslassen und Neustarten? In dieser Folge ist Jannis Bandorski zu Gast. Er ist Co-Founder von PACE RACE und hat zuvor XLETIX, Deutschlands größten Hindernislauf, von null auf Marktführer aufgebaut und verkauft. Danach gründete er mit ARRtist eine B2B Software- und AI-Community-Plattform und exited auch dort erfolgreich. Kein Theoretiker, kein Playbook-Verkäufer. Jemand, der die Dinge wirklich gebaut hat. Was alle seine Unternehmen verbindet: Community. Und was hinter seinen Entscheidungen steckt, ist weniger Kalkül als Klarheit. Ein Leitspruch hängt ihm noch heute nach: Klarheit schafft Produktivität. Jannis hat an der Uni St. Gallen Glück erforscht und bei McKinsey das analytische Denken gelernt. Dann wagte er den Sprung: von der Beratung zu Schlammläufen, von Schlammläufen zu Software-Events, und jetzt zu einem neuen Kapitel. PACE RACE ist ein urbanes Laufevent, das Wettkampf und Community zu einem neuen Erlebnis verbindet. Das ist kein Gründer-Hype-Gespräch. Es ist ein ehrliches Gespräch über Markenrechtsklagen, Corona-Entscheidungen, die Frage wann man loslässt und was Glück wirklich bedeutet. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wie Jannis einen Markenrechtsstreit gegen CrossFit verloren hat – und warum er heute dankbar dafür istworan man merkt, wann es Zeit ist, eine Firma zu verkaufenwarum er bei XLETIX alle Ticketgebühren in der Corona-Krise vollständig rückerstattet hatwas Kontinuität und Microhabits mit unternehmerischem Erfolg zu tun habenwie man 17 Jahre mit einem Co-Founder gut zusammenarbeitetwas die Harvard Longitudinal Study of Happiness über Glück sagt — und was das für Unternehmer bedeutetKapitel / Timestamps: 00:00 — Intro01:02 — Begrüßung: McKinsey, Promotion, Hindernisläufe – wer ist Jannis?01:45 — Mut oder Kalkül? Der Sprung vom Berater zum Gründer03:34 — Wie aus Personal Training ein Eventbusiness wurde06:45 — Der Markenrechtsstreit mit CrossFit und was daraus gelernt wurde11:29 — Höhle der Löwen, Rebranding und warum Klarheit Produktivität schafft14:10 — Community als roter Faden: XLETIX, ARRtist, PACE RACE16:03 — Vertrauen aufbauen: Sagen was man macht, machen was man sagt19:21 — Kommerzialisierung vs. Community – kein Widerspruch25:08 — Don't be a Maybe – und was Marlboro damit zu tun hat25:45 — März 2020: Die Entscheidung, alle Tickets vollständig zurückzuerstatten29:00 — Wie man mit einem Co-Founder 17 Jahre lang gut zusammenarbeitet31:01 — Wie ein Exit wirklich entsteht – und warum kein Bieterverfahren41:50 — Glücksforschung: Was die Promotion-Abbrecherin aus St. Gallen gelernt hat51:29 — Was Kontinuität und Microhabits wirklich bringen56:01 — Wochenplanung, Top 3 und Fokus als System58:12 — PACE RACE: Die Vision und was dich erwartet Links:– PACE RACE: https://pace-race.com/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Strategie ist kein Playbook — Transformation, Unsicherheit, planetare Stakeholder | Dr. Samuel Huber
2026/05/12
Was, wenn deine Strategie von Anfang an falsch gedacht war? In dieser Folge ist Dr. Samuel Huber zu Gast. Er ist Gründer des For Planet Strategy Lab, Dozent an der Universität St. Gallen und einer der ungewöhnlichsten Strategiedenker, die ich bisher im Podcast hatte. Kein klassischer Berater; kein Playbook-Verkäufer. Die meisten Strategien landen in der Schublade. Nicht weil die Umsetzung scheitert; weil das Denkmodell falsch ist. Wer Strategie als Plan versteht, baut das Problem gleich mit ein. Das ist Samuels Kernbeobachtung aus Jahren Strategiearbeit in Organisationen verschiedenster Größe. Samuel hat dafür eine Antwort entwickelt, die ich so noch nicht gehört hatte: Strategie muss prototypisiert, partizipativ gebaut und in die täglichen Routinen einer Organisation eingebettet werden. Und sie muss Akteure einbeziehen, die fast niemand auf dem Schirm hat; darunter den Planeten. Das ist kein Nachhaltigkeitsgespräch. Es ist ein Gespräch über Entscheidungen, Unsicherheit und die Frage, was Strategie in einer Welt bedeutet, in der das Rezept von gestern nicht mehr funktioniert. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wann ein Plan reicht und wann du wirklich Strategie brauchstwarum Prototyping der unterschätzte Schritt in jedem Strategieprozess istwas „Humans have habits, organizations have routines" konkret verändertwie eine Kunsthochschule in Rotterdam durch planetares Denken ein neues Geschäftsfeld aufgebaut hatwarum man für den Planeten Geld verdienen kann, ohne Nonprofit zu seinwas du morgen früh anders machen kannst Kapitel / Timestamps: 00:00 — Intro 01:04 — Was Design wirklich bedeutet; und warum es weit über Marketing hinausgeht 03:25 — Design shapes behavior for the better 04:58 — Was Strategie wirklich ist; und warum fast alle es falsch verstehen 13:33 — Wann du keine Strategie brauchst; und wann du eine brauchst 19:04 — Strategie testen statt präsentieren; das Rotterdam-Beispiel 24:42 — Organizational Change: Warum Routinen wichtiger sind als Workshops 25:29 — Den Planeten in die Strategie holen; warum das rational ist 34:19 — Profit und Nachhaltigkeit: geht das zusammen? 40:24 — Warum die neue Unternehmerfrage lautet: Wie wenige hast du angestellt? 51:04 — 3 Fragen für bessere Strategie; die du morgen stellen kannst 55:59 — Strategie ist eine Richtung, kein Plan Links: – Dr. Samuel Huber auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/samuelhuber/– For Planet Strategy Lab: https://forplanetstrategylab.com– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Wir behandeln unsere Körper schlechter als unsere Server: Jürgen Mehrtens | YEARS
2026/04/23
Was, wenn „gesund“ der falsche Maßstab ist? In dieser Folge ist Jürgen Mehrtens zu Gast. Er ist Unternehmer, Quereinsteiger und eine der spannendsten Stimmen im Longevity-Bereich. Kein Arzt, kein klassischer Werdegang – und genau deshalb denkt er Gesundheit radikal anders. Statt in Protokollen, Routinen und Durchschnittswerten denkt er in Daten, Systemen und individuellen Verläufen. Sein Ansatz stellt eine unbequeme These in den Raum: Unser Gesundheitssystem misst das Falsche und übersieht dadurch, wie wir wirklich altern. Jürgens Weg dorthin wirkt zufällig: Jura, E-Commerce, Pandemie-Logistik. Doch genau diese Perspektive von außen ermöglicht ihm, ein System neu zu denken, das andere nie hinterfragen. Und während seine Arbeit maximale Präzision verlangt, bleibt sein Prinzip einfach: nicht zerdenken, sondern anfangen. Im Gespräch erfährst du unter anderem: Warum Jürgen nicht plant, sondern durch Impulse den entscheidenden Stein ins Rollen bringtwie man aus einem Zufall heraus ein 1,8-Milliarden-Geschäft mit der spanischen Regierung aufbautwarum das Gesundheitssystem erst dann wirklich effizient wird, wenn wir von Behandlung auf Prävention umstellenweshalb Jürgen davon überzeugt ist, dass „einfach du selbst sein“ nicht reicht, sondern Daten die Basis für jede Lebensentscheidung sein solltenwie Longevity-Klinik ähnlich wie eine Daten-Infrastruktur funktioniertweshalb Diagnostik nicht nur ein „Snapshot“, sondern ein Trend-Verlauf sein musswie wir die Lücke zwischen dem Gesundheitssystem und individueller Vorsorge schließen könnenKapitel / Timestamps: 00:00 – Intro & Jürgen Mehrtens Werdegang: Vom Jurastudium zum Unternehmer05:21 – Der Weg zum Erfinder & Titan Golf: Die erste Lektion in Entrepreneurship10:36 – Corona & Schutzausrüstung: Wie ein Zufall zum Milliarden-Projekt wurde17:45 – Der Wendepunkt: IV-Therapien und die Gründung von YEARS22:19 – Was ist Longevity eigentlich? Diagnostik als Lebensversicherung27:17 – Prävention vs. Therapie: Warum das Gesundheitssystem umdenken muss33:26 – Regulierung vs. Innovation: Warum Europa bei AI und Medizin bremst37:27 – Datentracking: Wie man vermeidet, zum „Sklaven der Daten“ zu werden50:13 – Die große Vision: Das größte Datenset an Aging-Biomarkern der Welt58:05 – Das Tesla-Prinzip: Wie Longevity für die breite Masse zugänglich wird1:01:13 – Jürgens Tipps: Einfache Schritte für den Start in die Gesundheitsoptimierung Links: – Jürgen Mehrtens auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jürgen-mehrtens-116303b1/– Mehr zu YEARS: https://www.years.co/de– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der seine Gesundheit proaktiv in die Hand nehmen will.
Vom Friseur zur Millionen-Brand: Wenn Creator Economy zur Business Strategie wird
2026/04/04
Dejan Garz ist Friseur. Heute hat er 1,5 Millionen Follower, eine eigene Produktlinie und Launches, bei denen der Bestand in Minuten ausverkauft ist. Das ist nicht mehr Marketing. Das ist ein Geschäftsmodell. Janet Pawelczyk baut mit Moongency gemeinsam mit Creators; managed ihr Wachstum, ihre Communities, und stellt sicher, dass Brand-Kooperationen nur dann stattfinden, wenn das Produkt wirklich zu dem Creator passt. Sophia Krauss macht dasselbe mit VYSION: Sie managed Athleten, die echte Communities aufbauen; Communities so mächtig, dass Brands sich ihren Platz darin erst verdienen müssen. Nicht digital. Real. Offline. Run Clubs in Berlin. Events, die Menschen zusammenbringen. Communities, die kaufen; weil sie vertrauen. Was vor fünf Jahren noch "Influencer Marketing" war, ist heute ein anderes Spiel. Brands bauen nicht mehr Kampagnen um Creators. Creators bauen Unternehmen um Communities. Und Brands, die das verstanden haben, gewinnen. Wir sprechen über ein Playbook, das über Marketing hinausgeht. Über Menschen, Geschichten, Communities als Geschäftsstrategie. Und darüber, warum die meisten Unternehmen das noch immer nicht sehen. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wie Dejan Garz vom Friseur zur stärksten Creator-Brand Deutschlands geworden ist; und warum das kein viraler Moment warwarum echte Konsistenz nicht aus Disziplin kommt, sondern nur aus Passionwas Moongency und VYSION anders machen: sie schützen die Community-Integrität; Brand-Deals finden nur statt, wenn das Produkt wirklich passtweshalb Sport-Communities die mächtigsten Communities der Welt sind; und warum Brands sich ihren Platz darin verdienen müssenwie der Algorithmus sich verändert hat; und warum große Unternehmen darauf immer fünf Jahre zu spät reagierenwarum ein einmaliger Creator-Deal fast immer wirkungslos bleibt; und was langfristige Kooperationen stattdessen brauchenweshalb Community nicht digital ist; Run Clubs, Offline-Events und echte Begegnungen sind die neue Währungwie KI das Spiel für Creators verändert; nicht als Bedrohung, sondern als Beschleuniger für besseren OutputKapitel / Timestamps: 00:00 – Intro & was es bedeutet, Creator zu sein 05:47 – Wie man heute Creator wird: die ersten Schritte 11:22 – Dejan Garz: vom Friseur zur Millionen-Brand 16:44 – Unternehmertum und Creator-Brands: die harte Realität 21:53 – Authentizität in Brand Partnerships 25:11 – Die Brand-Perspektive: Was Marken wirklich suchen 27:34 – Sport-Communities: die mächtigste Zielgruppe der Welt 33:29 – Experiences statt Sponsoring: wie Brands Communities aufbauen 39:33 – Vertrauen als Kaufentscheidung: Adidas, Samsung und der Unterschied 45:27 – Community Events vs. Influencer Events 51:08 – Langfristige Kooperationen: wie man sie richtig misst 54:06 – KI in der Creator Economy: Werkzeug, kein Ersatz Links: Janet Pawelczyk auf LinkedInMoongency: https://moongency.de/Sophia Krauss auf LinkedInVYSION: https://vysion.agency/Oliver Brügmann auf LinkedInmynds Podcast: https://mynds.show/de/
Dr. Andrea Gartenbach: Family Office for Health & Neuerfindung des privaten Gesundheitsmanagements
2026/03/27
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Andrea Gartenbach, Ärztin und Expertin für Longevity und Präventivmedizin. Sie hat reanimiert, amputiert, Menschen beim Sterben begleitet. Und dann entschieden: Das ist nicht genug. Ihr Prinzip: Messen, Machen, Messen. Ihr Modell: Gesundheit führen wie ein Finanzportfolio – mit der Logik eines Family Office, aber für den Körper. Ihr Begriff für das Ziel: Fullgevity – nicht nur länger leben, sondern vollständig leben. Wir sprechen über die Spannungsfelder, in denen sie arbeitet: zwischen einem System, das Krankheit behandelt, und einer Medizin, die Krankheit verhindert. Zwischen einem Premiumprodukt für wenige und einer Mission für alle. Zwischen dem Versprechen von Daten und der Angst vor dem, was sie zeigen könnten. Und über das, was sie auf dem Weg dahin als Ärztin und Gründerin gelernt hat. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wie Andrea von der Notfall-Medizin und Palliativstation in die Longevity-Medizin gewechselt istwarum sie sagt: Unser System repariert Probleme oft erst, wenn es zu spät istwas ein Health Family Office macht und wie tiefe Diagnostik funktioniertweshalb fehlende Symptome nicht bedeuten, dass der Körper in Balance istwie hormonelle Herausforderungen (z. B. Perimenopause) im Business-Kontext wirkenwarum Recovery und die richtige Identität entscheidend für High Performer sindwie man auch ohne großes Budget präventiv in die eigene Gesundheit investiertweshalb Emotional Health und „Inner Peace“ die Basis für echte Lebendigkeit bilden Kapitel / Timestamps: 00:00 – Intro & Andreas Weg aus der klassischen Notfallmedizin 04:53 – Frustration im System: Warum wir oft zu spät behandeln 07:48 – Ohnmacht in der Ärzteschaft und die fehlende Präventionslehre 10:32 – Der Schritt in die Selbstständigkeit und das Startup-Leben 15:31 – Der Wendepunkt: Rückbesinnung auf die eigenen Stärken als Ärztin 19:59 – Messen, machen, messen: Der tiefe Blick in die Daten 23:39 – Gesundheitskapital: Wie wir es unbemerkt verlieren 27:29 – Overtraining, High Performance und die Notwendigkeit von Recovery 32:57 – Das Konzept des Health Family Office & Private Health Management 35:47 – Empathie in der Medizin und die Rolle als Begleiterin 42:13 – Prävention im Alltag: Was man ohne großes Budget tun kann 47:38 – Hormonelle Intelligenz und Perimenopause 53:28 – Was sich im Gesundheitssystem sofort ändern müsste 58:26 – Inner Peace als meistunterschätzter Faktor der Gesundheit Links: – Dr. Andrea Gartenbach auf LinkedIn: https://shorturl.at/tRfGo – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Mohamed Damaj: LinkedIn Ghostwriting, Content & Authentizität
2026/02/04
In dieser Folge sprechen wir mit Mohamed Damaj, Content Creator & Ghostwriter. Wir reden über seinen Weg vom Videoeditor im Kinderzimmer zum gefragten LinkedIn-Ghostwriter für Personal Brands und Unternehmen – darüber, warum Authentizität besser performt als perfekte Texte und wie Content, Outreach und Plattform-Gefühl heute wichtiger sind als klassische Copywriting-Regeln. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wie Mohamed vom Video-Editing und Agenturleben ins Ghostwriting gewechselt istwarum er sagt: Hooks & Bilder sind wichtiger als perfekte Textewie er den Schreibstil seiner Kund:innen findet, ohne seine eigene Stimme zu kopierenweshalb LinkedIn-Content eher Gefühl als Formel istwie Outreach, Inbound & Community zusammenspielenwarum Authentizität polarisiert – und genau deshalb funktioniertwie er mit Livestreams, Chaos und Experimenten auf LinkedIn auffälltwarum Disziplin, Basics und saubere Kommunikation mehr bringen als TalentKapitelmarken: 00:00 – Intro & Mohamed zwischen Chaos, Content & Ghostwriting 02:18 – LinkedIn als Bühne: Profil, Provokation & Aufmerksamkeit 03:40 – Vom Videoeditor zum Content für CEOs & Personal Brands 05:41 – Geld, Motivation & der Drang, es selbst zu schaffen 07:09 – Erste Kunden, Copy & der Sprung ins Freelancing 10:12 – Warum Pünktlichkeit & Kommunikation wichtiger sind als Talent 12:52 – Agentur vs. Selbstständigkeit: Lernen vs. Freiheit 15:02 – Der Satz „Sei du selbst“ als Karriere-Wendepunkt 18:33 – LinkedIn als Lebenslauf & Business-Absicherung 20:09 – Inbound, Content & Reichweite statt Kaltakquise 22:07 – Wie viel man mit Content & Ghostwriting verdienen kann 24:59 – Der Wechsel von Video zu Schreiben für andere 26:15 – Neun Kunden, Skalierung & die Grenzen von Solo-Arbeit 28:01 – Warum Performance Zeit braucht 30:00 – Den Ton der Kund:innen finden – nicht den eigenen kopieren 32:30 – Persönlichkeit, Slang & Stil im Business-Content 35:47 – Hooks, Bilder & virale Elemente auf LinkedIn 38:19 – Konsument zuerst, Creator später 40:29 – Livestreams, Experimente & LinkedIn als Spielplatz 43:09 – Multichannel vs. Fokus auf eine Plattform 45:51 – Flow, Arbeit am Wochenende & kreativer Rhythmus 48:01 – Coaching, Mindset & langfristige Investitionen 50:21 – Wissen, Netzwerke & die Macht einzelner Sätze Links: – Mohamed Damaj auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/mohamed-damaj-4b153b268/⁠ – mynds Podcast: ⁠https://www.mynds.show/de/⁠ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Content, Personal Branding und Authentizität neu denkt.
Dominik Stroh | Retreature: Kältetherapie, Ausdauer & Aufbau einer Recovery-Brand
2025/12/17
In dieser Folge sprechen wir mit Dominik Stroh, Co-Founder von Retreature, Athlet und Unternehmer. Wir reden über Extremsport als State of Mind, warum Disziplin nichts mit Motivation zu tun hat – und wie sich Performance, Content und Unternehmertum sinnvoll verbinden lassen, ohne sich selbst zu verlieren. Dominik Stroh ist Co-Founder von Retreature, einer Brand für Kältetherapie, Dampfsaunen und Recovery-Lösungen. Neben dem Aufbau mehrerer Unternehmen ist er ambitionierter Ausdauerathlet und dokumentiert seinen Weg bewusst als Athlet – nicht als klassischer Creator. In dieser Folge geht es darum, warum echte Veränderung nicht durch Likes entsteht, sondern durch langfristige Routinen, ehrliche Selbstreflexion und den Mut, Verantwortung zu übernehmen – im Sport wie im Business. Im Gespräch erfährst du unter anderem: - warum Dominik sich zuerst als Athlet und Unternehmer sieht – und Content nur dokumentiert, statt ihn zu inszenieren - wie Extremsport zu einem Zustand maximaler Präsenz wird – und warum genau dieser State so süchtig macht - weshalb Likes, Views und Reichweite sekundär sind – und was echte Motivation für andere Menschen bedeutet - wie aus persönlicher Nutzung von Eisbädern und Recovery-Tools die Brand Retreature entstanden ist - warum langfristige Entwicklung, Konstanz und saubere Verträge wichtiger sind als schneller Erfolg - welche Learnings Dominik aus einem frühen, schmerzhaften Exit mitgenommen hat - wie sich Sport-, Business- und Creator-Learnings gegenseitig beeinflussen – und wo ihre Grenzen liegen - warum Fokus, Recovery und soziale Beziehungen entscheidend für nachhaltige Performance sind Kapitelmarken: 00:00 – Intro & Motivation durch Vorbildwirkung 01:54 – Wer ist Dominik Stroh? Athlet, Unternehmer & Builder 02:18 – Retreature, ODEE & Community-getriebene Businesses 03:40 – Athlet statt Creator: Dokumentation statt Inszenierung 05:16 – Leistungssport, Fußball & unternehmerische Prägung 06:53 – Marathon, Ultra & der Reiz des Extremen 09:26 – Flow, Präsenz & mentale Härte im Sport 11:07 – Motivation vs. Likes: Warum Sharing zweitrangig ist 12:26 – Content als Mittel zur Inspiration, nicht Selbstzweck 15:55 – Educational, Motivational, Entertainment: Dominiks Anspruch 17:07 – Recovery-Tools als echter Hebel für Veränderung 19:18 – Laufen entmystifizieren: Einfach anfangen 21:08 – Disziplin, Überwindung & tägliche Routinen 22:32 – Langfristigkeit: Was Sport fürs Business lehrt 25:08 – Warum Business komplexer ist als Sport 28:53 – Was Business-Learnings fürs Training bringen 30:29 – Creator, Management & Unternehmertum aus drei Perspektiven 33:06 – Was Erfolg für Dominik wirklich bedeutet 35:21 – Früher Exit & unternehmerische Fehlentscheidungen 36:50 – Trennung, Identität & persönlicher Reifeprozess 41:13 – ODEE & saubere Gründungen mit klaren Erwartungen 44:26 – Wie Retreature aus persönlichem Need entstand 48:00 – Community-Aufbau, Fokus & Priorisierung 51:07 – Hustle-Phasen, Balance & persönliche Beziehungen 54:23 – Zukunft: Athlete Journey, Reichweite & Retreature 56:37 – Vision von Retreature & Recovery für alle Links: – Retreature: https://retreature.com/ – Dominik Stroh auf IG: https://www.instagram.com/dom.stroh/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Leistung, Unternehmertum und Gesundheit ganzheitlich denkt.
Tim Dettmann | BEAT81: Fitness, Community & KI-basierte Motivation
2025/12/03
In dieser Folge sprechen wir mit Tim Dettmann, Founder & CEO von BEAT81. Wir reden über die Entstehung der Marke, den Weg vom Outdoor-Meetup zur Tech-Fitnessplattform und darüber, warum echte Verbindung im Gym wichtiger ist als jede AI. Tim Dettmann ist Founder & CEO von BEAT81 – einer Marke, die High-Intensity-Training, Technologie und Community verbindet. Vom Lawsuit um den alten Markennamen über Outdoor-Workouts im Berliner Weinbergspark bis hin zu eigenen Studios und Franchise-Plänen: In dieser Folge geht es darum, wie aus einer kostenlosen Sport-Meetup-Idee ein skalierbares Fitness-Startup wurde, ohne die menschliche Komponente zu verlieren. In dieser Folge von mynds sprechen wir über: die Gründungsgeschichte von Me to Move, Gridspot & BEAT81warum 81 % der maximalen Herzfrequenz zum Markenkern wurdenden Shift von Outdoor-Park-Workouts zu eigenen StudiosMarktplatzlogik rund um Trainer:innen und Asset-Light-Expansiondie Rolle von AI zwischen digitalem Burnout und smarter Workout-Steuerung Kapitel / Timestamps: 00:00 – Intro & Begrüßung 01:07 – Wer ist Tim und was ist BEAT81? 01:44 – Warum „Beat Eighty One“ – und was hinter den 81 % steckt 02:19 – Vom Namen „Gridspot“ zum Les-Mills-Lawsuit 05:16 – Me to Move: Sport-Meetups statt eigener Trainer & Locations 08:35 – Outdoor-Fitness, Herzfrequenz-Tracking & erste Retention-Hacks 12:10 – Warum Outdoor-Training (fast) illegal ist und Trainer:innen im Winter verschwinden 16:06 – Der Schritt in eigene Studios & die Workout Box als Tech-Layer 18:31 – Trainer-Marktplatz, Recruiting & Qualitätssicherung 23:04 – Kooperationen mit John Reed & Iron and Soul, Franchise-Gedanke 30:28 – Community, Kultur & was Kund:innen wirklich bei BEAT81 hält 39:14 – Wer trainiert bei BEAT81? Zielgruppen & Städte-Vergleiche 46:07 – AI im Fitnessmarkt: Chancen, Gefahren & Accountability 53:29 – GoVolunteer, Beratung & die persönliche Journey von Tim57:19 – Abschluss & letzte Gedanken Links: – BEAT81: https://www.beat81.com – Tim Dettmann auf LinkedIn: linkedin.com/in/tim-dettmann-701b7a29 – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der gerade selber gründet – oder Fitness neu denken will.
Laura Fehre | Figma: Design-Systeme, Community & KI-gestützte Zusammenarbeit
2025/11/21
In dieser Folge sprechen wir mit Laura Fehre, Designer Advocate bei Figma. Wir reden über ihren Weg vom analogen Produktdesign zur weltweit vernetzten Designsystem-Expertin, darüber, warum Empathie wichtiger ist als perfekte Komponenten – und wie KI den kreativen Prozess verändert, ohne Designer:innen zu ersetzen. Laura Fehre ist Designer Advocate bei Figma – einer Plattform, die sich von einem reinen Design-Tool zu einer umfangreichen Product Suite entwickelt hat, die Design, Prototyping, AI und Web-Creation verbindet. In dieser Folge geht es darum, wie gute Designsysteme entstehen, welche Rolle Community bei Figma wirklich spielt, und warum Chaos oft der Anfang guter Kreativität ist. Im Gespräch erfährst du unter anderem: wie Laura vom Produktdesign über IBM iX und HelloFresh schließlich zu Figma gekommen istwarum gute Designsysteme zu 80 % aus Kommunikation, Empathie & Enablement bestehen – und nur zu 20 % aus Komponentenwie ihr Artikel The Power of Play entstanden ist, inklusive eines komplett in Figma gebauten digitalen Nail Salonsweshalb Chaos ein wichtiger Teil ihres Kreativprozesses ist – und wann Struktur wieder übernimmtwie die Rolle einer Designer Advocate aufgebaut ist: Consulting, Community & Feedback fürs Product Teamwarum Community das Herz von Figma ist und wie Friends of Figma weltweit funktionierenwelche Rolle KI für kreative Prozesse spielt – zwischen Inspiration, Edge Cases und der klaren Grenze: KI ist Mathematik, keine Emotionwarum Grundlagen wie Typografie, Farbe und Brand im KI-Zeitalter wichtiger werden, nicht unwichtiger Kapitel / Timestamps: 00:00 – Intro & Lauras Weg von Produktdesign zu Figma 02:30 – Produktdesign, visuelle Kommunikation & Programmierung 03:47 – Zufall & Leidenschaft: Wie Designsysteme zum Schwerpunkt wurden 04:54 – Was ein gutes Designsystem ausmacht 07:45 – Kreativität vs. System: Warum Designsysteme nicht einschränken 08:17 – The Power of Play: Der Nail Salon in Figma 09:46 – Chaos, Struktur & Lauras persönlicher Kreativprozess 10:29 – Was macht ein*e Designer Advocate bei Figma? 13:23 – Wie global das Figma-Advocate-Team arbeitet 14:07 – Figma als Love Brand & die Bedeutung von Community 18:28 – Friends of Figma & lokale Chapter weltweit 21:24 – Wie Feedback aus der Community ins Produkt wandert 23:21 – Education, Playgrounds & Content für neue Features 25:10 – Von Figma zu Figma Draw, Make, Slides & Sites: die Product Suite 27:28 – Wie KI Silos aufbricht & Teams zusammenbringt 30:18 – KI in kreativen Prozessen: Inspiration & Edge Cases 32:37 – KI ist Mathematik: Wo der Mensch unersetzbar bleibt 35:03 – Juniorrollen, Lernen & die Bedeutung von Basics 43:16 – Analoge Kreativität: Zines, Fotografie & Digitalisierung 46:08 – Die Figma Community Plattform 49:16 – Community-Formate & regionale Unterschiede weltweit 53:40 – Wunschfeatures & die Bedeutung von „Check Design“ 54:45 – Wrap-Up Links: – Figma: https://www.figma.com – Laura Fehre auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-fehre/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Design, Community oder AI neu denkt.

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