
Werben im Podcast: Korte & Rink
Dieser Podcast hat
64 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
VRMExplizit
Nein
Erstellt am
2024/09/19
Neueste Episode
2026/02/02
Durchschnittsdauer
33 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage
Beschreibung
In dem wöchentlich erscheinenden Podcast „Korte & Rink“ analysiert Dennis Rink, Chefredakteur der VRM, gemeinsam mit dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte jeweils ein politisches Thema, das die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt. Produktion: Mike Dornhöfer Ein Angebot der VRM.
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Folge 63: Was macht einen guten Landtagswahlkampf aus?
2026/02/02
Kurz vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz sprechen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte darüber, was einen erfolgreichen Wahlkampf heute prägt.
Große Themen, klare Linien und einprägsame Slogans gehören dazu – doch für Korte steht fest: „In Deutschland ist Problemlösekompetenz am wichtigsten.“ Entscheidend sei, lösungsorientierte Inhalte zu präsentieren und Botschaften zu senden, „die die Menschen in der Region wirklich empfangen“.
Ein guter Wahlkampf verlangt zudem das richtige Timing, ein feines Gespür für den Wählermarkt und das Vermitteln glaubwürdiger Zukunftskompetenz. Aber welches Gewicht haben die Parteien hinter den Politikern bei der Entscheidung? Welche Wahlkämpfe bleiben in Erinnerung – und welche gelten als besonders schwach?
Außerdem widmen sich Korte und Rink dem Tod von Rita Süssmuth. Für Korte war die CDU-Politikerin eine „emanzipatorische Vorkämpferin im Bundestag“, eine prägende Gastprofessorin der NRW School of Governance und eine zentrale Figur der politischen Epoche um Helmut Kohl, zu der er selbst intensiv geforscht hat.
Ein Angebot der VRM.
Folge 62: Zwischen Weltpolitik und Landtagswahlen in RLP
2026/01/26
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte meldet sich diesmal von den Malediven und spricht mit VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die Bedeutung persönlichen Austauschs als Fundament von Politik und Demokratie. Es geht um Verbindlichkeit in der internationalen Politik – und um die Frage, warum demokratische Prozesse in einer beschleunigten Welt oft als zu langsam wahrgenommen werden.
Der Blick richtet sich außerdem nach Rheinland-Pfalz: Neue Umfragen zur Landtagswahl zeigen eine aufholende SPD bei weiterhin führender CDU. Korte und Rink diskutieren Wahlkampfstrategien, den Wert des Haustürwahlkampfs und die Wirkung prominenter Unterstützung aus Berlin. In einem Punkt sind sie sich einig: Der Kampf um die Staatskanzlei verspricht spannend zu werden.
Ein Angebot der VRM.
Folge 61: Trump, NATO und EU – Orientierung in unsicheren Zeiten
2026/01/19
Politik im Krisenmodus – und die Epizentren liegen längst nicht mehr nur in Berlin oder Brüssel. Unser Blick geht mal wieder über den deutschen Tellerrand hinaus, denn Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte meldet sich in dieser Folge aus Abu Dhabi, einem Ort mit geopolitischer Bedeutung.
Im Mittelpunkt der aktuellen Folge steht die Frage, wie Politik und Gesellschaft krisensensibler und überraschungsfester werden können. Politikwissenschaftler Korte betont: Auch bei den Bürgerinnen und Bürgern braucht es mehr Agilität – und das Verständnis, dass Politik nicht alles wissen und lösen kann. Krisenfestigkeit beginnt auch individuell.
Außerdem schauen Chefredakteur Dennis Rink und Experte Korte auf die EU, Donald Trumps "Ansprüche" an Grönland, die Rolle der NATO in dem derzeitigen Konflikt und die außenpolitische Rolle des Bundeskanzlers Friedrich Merz.
Ein Angebot der VRM.
Folge 60: Ein Blick auf das Superwahljahr 2026
2026/01/12
Zum Jahresauftakt melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück – und blicken auf ein politisches Jahr, das es in sich hat. 2026 stehen fünf Landtagswahlen an, ein echtes Superwahljahr.
Aktueller Auslöser für eine Grundsatzdebatte: der Berliner Stromausfall. Während ein Teil der Hauptstadt im Dunkeln lag, stand Bürgermeister Kai Wegner auf dem Tennisplatz – und informierte die Öffentlichkeit unzureichend. Rink fordert den Rücktritt, Korte bremst: „Für diesen Fehler etwas Falsches gesagt zu haben, muss er sich natürlich entschuldigen, aber ich finde es nicht angemessen, dann gleich zurückzutreten". Eine Diskussion über politische Präsenz in Zeiten permanenter Beobachtung.
Für den Politikwissenschaftler stehen im Wahljahr 2026 die Resilienz des Staates, Katastrophenschutz und die Frage der Bezahlbarkeit für die Bürger im Zentrum des Wahlkampfes. Auch die FDP, die CSU und andere kleinere Parteien wie das Bündnis Sahra Wagenknecht geraten in den Blick der beiden Experten. Wie regierungsfähig sind sie?
Dazu sprechen Rink und Korte über politisches Storytelling – und darüber, wie viel Humorfürsorge ein politischer Podcast 2026 eigentlich braucht.
Ein Angebot der VRM.
Folge 59: Politischer Jahresrückblick ... mal anders
2025/12/22
Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit der Rückblicke und gemeinsamen Momente. In ihrer letzten Folge vor der Winterpause nehmen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte das politische Jahr noch einmal genau unter die Lupe. Eine besondere Ausgabe samt neugierigem Chefredakteur, unwissendem Wissenschaftler und einem breiten Potpourri politischer Themen.
Die beiden sprechen über die Abwehr von autoritärem Extremismus, über „aggressive Ratlosigkeit“ und darüber, wie anschlussfähig Deutschland außen - wie innenpolitisch geblieben ist. Korte erinnert daran, dass Deutschland trotz der vorgezogenen Bundestagswahl über eine stabile Regierung verfügt – ein Zustand, der im internationalen Vergleich zur Seltenheit geworden ist.
Auch die großen Streitpunkte des Jahres werden nicht ausgespart: das Ampel-Aus, parteiinterne Konflikte, Debatten über Stadtbilder, der verpasste „Herbst der Reformen“ – und die Frage, wo dennoch Hoffnung bleibt, etwa beim Ringen um Frieden oder bei geplanten grundlegenden Veränderungen.
Zum Schluss wagen Korte und Rink einen Ausblick auf die ersten Landtagswahlen 2026.
Das Team wünscht schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Die nächste Folge erscheint am 12. Januar.
Ein Angebot der VRM.
Folge 58: Advent im Kanzleramt - Söder und Merz im Jahresendspurt
2025/12/15
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte stimmen sich auf die Adventszeit ein – eine Phase der Gespräche, der Geselligkeit und der Bestandsaufnahmen. Wie ist die Stimmung im Land kurz vor Weihnachten?
Ein Blick nach München liefert Hinweise: Auf dem CSU-Parteitag zeigt sich, wie Markus Söder nach dem Wahlergebnis in der eigenen Partei dasteht. Ein Denkzettel? „Parteitage sind Seismographen“, sagt Korte. Sie zeigten, „wie Parteien so drauf sind – wie gut man sich fühlt“. Zugleich sei der politische Zeitraum derzeit „relativ unspektakulär“, weil keine großen Wahlen anstehen.
Rink und Korte diskutieren außerdem, wie es um die Zukunft Söders steht, wie der Reformkurs von Friedrich Merz läuft – und warum der Bundeskanzler gerade auf dem internationalen Parkett sichtbar punktet.
Ein Angebot der VRM.
Folge 57: „Deutschland hat Rücken“ – Was die Rentenreform über die Lage in Berlin verrät
2025/12/08
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte melden sich mit frischen Eindrücken aus Berlin zurück. Der Wissenschaftler war vor Ort, als das Rentenpaket im Bundestag verabschiedet wurde – und zugleich Gast beim deutsch-japanischen Forum des Auswärtigen Amts. „Eine tolle Veranstaltung“, sagt Korte und betont, wie essenziell Wertepartnerschaften in einer unruhigen Welt geworden sind.
Ganz anders die Stimmung rund um die Rentenreform: Korte diagnostiziert eine „mühsame Mehrheit“, die sich Friedrich Merz und die Regierungskoalition erneut „systematisch erarbeiten“ mussten. Der Sozialstaat sei zentrale Voraussetzung demokratischer Qualität, mahnt er: „Er muss nicht nur erhalten, sondern kraftvoll und gut sein – und da haben wir leider viele Probleme momentan.“ Korte warnt vor einem drohenden „Mehrfrontenkrieg“ bei kommenden Sozialstaatsreformen. Die politische Großwetterlage? „Die schlechte Laune in Berlin ist mit Händen zu greifen.“
Rink und Korte diskutieren außerdem, wie die „Wut der Wählerschaft“ zu einem „Mut der Politiker“ werden könnte – auch dank bestimmter „Übersetzungslotsen“.
Ein Angebot der VRM.
Folge 56: Berliner Blick – Rente, Haushalt, Radikalisierung
2025/12/01
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken zurück auf eine intensive Woche in Berlin. Im Fokus vieler Panels und Vorträge: das umstrittene Rentenpaket der Bundesregierung. Um Abweichler in den eigenen Reihen zu binden, setzte die CDU intern auf „Beichtstuhlgespräche“. Doch reicht das, um in der politischen Mitte eine tragfähige Mehrheit zu sichern? Der begleitende Nachrichtenhype ist programmiert.
Ebenfalls Thema: der neue Bundeshaushalt. Projektgelder können wieder fließen, doch Politikwissenschaftler Korte warnt: „Die Summen sind abenteuerlich“. Er kritisiert das Tempo der Neuverschuldung.
Unterdessen stellt die AfD eine neue Jugendorganisation vor. Experte Korte nennt sie „hilfreich für die AfD“ und spricht von einem „Sammelbecken junger Männer“, in dem "Hass hungrig bleibt" und menschenunwürdige Positionen zur Normalität werden.
Abschließend plädiert Korte für mehr „Zumutungs-Mut“ der Bundesregierung – denn: „Wähler haben auch Wut auf Nichtstun.“
Ein Angebot der VRM.
Folge 55: Am Kamin mit Korte & Rink – Was Politik aus Expertise macht
2025/11/24
Zum ersten Mal seit ihrem gemeinsamen Live-Auftritt vor fast einem Jahr treffen sich unsere beiden Hosts wieder persönlich: In dieser Sonderfolge empfängt Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte VRM-Chefredakteur Dennis Rink bei sich zu Hause in der Alten Schule in Worms. Im Schein des Kaminfeuers, bei Plätzchen und Mozartkugeln, diskutieren die beiden über die Funktionsweise politischer Beratung.
Wie laufen Beratungsgespräche in der Politik eigentlich ab? Warum scheitern aus Sicht vieler Wählerinnen und Wähler politische Entscheidungen trotz fundierter Expertise? Und: Gibt es ein „zu viel“ an Beratung? Korte betont, dass keine Entscheidung allein aufgrund von Wissen getroffen werde – und dass Politik sich nicht vor der Wahrheit, sondern vor der Mehrheit verantworten müsse. Rink hinterfragt kritisch die Rolle von Gremien, Experten und wissenschaftlicher Beratung. Was macht die Politik am Ende daraus?
Ein Gespräch über Nähe, Einfluss und politische Wirklichkeit.
Ein Angebot der VRM.
Folge 54: Zwischen Existenzangst und Misstrauensarbeit – Warum die Rentenfrage spaltet
2025/11/17
In dieser Folge von „Korte & Rink“ widmen sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Rentenplänen der Bundesregierung – und fragen, warum das Thema so viel Sprengkraft hat.
Die Ampel will das Rentenniveau über 2031 hinaus festschreiben – mehr, als im Koalitionsvertrag ursprünglich vereinbart. Doch die politische Kommunikation wirkt holprig. „Das Politikmanagement und die Rolleneinteilung wirken nicht professionell“, urteilt Korte.
Nicht überraschend, dass die Junge Union auf Distanz geht. „Man muss sich bemühen“, kommentiert der Politikwissenschaftler – und verweist auf die „Kunst der Moderation von Unterschieden“, die Bundeskanzler Friedrich Merz nun beweisen müsse. Doch echte Lösungen bleiben rar. „Letztlich ist es Existenzangst, die aus Misstrauensarbeit entsteht“, sagt Korte.
Ein Gespräch über Sicherheit, Generationengerechtigkeit und politische Glaubwürdigkeit – in einer Gesellschaft, die ihre Zukunft neu verhandeln muss.
Ein Angebot der VRM.
Folge 53: Bundespräsidenten – Moralische Selbstgespräche oder Kompass der Republik?
2025/11/10
„Der Zauber des Wochenbeginns“ trifft auf den „November-Blues“ – so starten VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in eine neue Folge von „Korte & Rink“.
Im Mittelpunkt steht das Amt des Bundespräsidenten – zwischen moralischer Autorität und institutioneller Ohnmacht. Nach der jüngsten Rede von Frank-Walter Steinmeier fragen sich die beiden, ob wir uns die AfD "herbeifürchten". Oder anders gesagt: Wie klar muss die Sprache der Freiheit formuliert sein?
Korte erkennt einen „Kontrollverlust des Staates“ und warnt zugleich vor dem Einreißen der Brandmauer. Die moralische Instanz des Amtes, so sein Befund, wirke abgenutzt. Trotzdem bleibt das Bundespräsidentenamt ein faszinierendes Symbol politischer Reife. Doch braucht es dafür Alter und Erfahrung?
„Nicht zwingend notwendig“, meint Korte – entscheidend sei ein „gewisser Blick auf die Welt und die Grammatik der Freiheit“.
Und wer könnte Steinmeier eines Tages folgen? Namen wie Ilse Aigner oder Ursula von der Leyen stehen im Raum. Oder doch ein Bundespräsident Karl-Rudolf Korte? Die überraschende Antwort gibt es in der neusten Podcast-Folge zu hören.
Ein Angebot der VRM.
Folge 52: Politik braucht Nähe – Warum Gespräche Brücken schlagen
2025/11/03
In dieser Folge von „Korte & Rink“ werfen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte einen breiten Blick auf die politische Lage – vom Berliner Regierungsalltag bis hin zur Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz in die Türkei.
Bei Treffen von Spitzenpolitikern auf internationalem Parkett zeige sich, wie stark persönliche Kontakte die Diplomatie prägen. „Nichts ersetzt das persönliche Gespräch“, sagt Korte – und sieht das direkte Miteinander als „Brücke, über die beide Seiten gehen können“.
Gleichzeitig brennt innenpolitisch der Alltag: Bürgergeld, Sozialpolitik, Staatsmodernisierung. Welche Rolle dabei eine "Sozialstaatssehnsucht" spielt und was es mit der "Aura" von Angela Merkel auf sich hat, hören Sie in dieser Podcast-Folge.
Ein Angebot der VRM.
Folge 51: „Empörungsdemokratie“: Sprache, Streit und Scheindebatten
2025/10/27
In dieser Folge von „Korte & Rink“ widmen sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte einem Begriff, der aktuell die politische Debatte prägt: der sogenannten „Stadtbild-Diskussion“.
Beide stellen die Frage, warum wir uns häufig über Nebensächlichkeiten empören, statt über die wirklich wichtigen Themen zu sprechen. „Wir sollten uns als Bürger nicht ablenken lassen durch solche Scheindebatten“, mahnt Korte.
Außerdem richtet sich der Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz – und die zunehmenden Spannungen zwischen Bund und Ländern. „Die Länderchefs positionieren sich in vielerlei Hinsicht sehr konträr zur Bundesregierung und üben offen Kritik“, beobachtet Rink. Besonders Alexander Schweitzer werde diese Dynamik in Rheinland-Pfalz geschickt zu nutzen wissen, sagt Korte.
Ein Angebot der VRM.
Folge 50: Verliert die Koalition die Bürger aus den Augen?
2025/10/20
In der Jubiläumsfolge analysieren VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte die aktuelle Lage der Bundesregierung – und stellen fest: Die Koalition „wirkt holprig im Politikmanagement“, fast wie eine Notgemeinschaft. „Man bekommt den Eindruck, es wurde das Momentum verpasst, die Reformkanzlerschaft zu stärken“, so Korte.
Auf Rinks Frage, „Vor was hat die Koalition Angst?“, folgt eine klare Antwort: „Vor sich selbst.“
Selbstbewusstsein und Stärke fehlten derzeit, beide Regierungspartner wirkten angeschlagen – das zeige sich besonders im Umgang mit dem geplanten neuen Wehrdienstkonzept. Korte hält das Losverfahren für wenig überzeugend und warnt vor schwindender Akzeptanz in der Bevölkerung.
Auch den möglichen CDU-Kurswechsel in Richtung AfD bewertet Korte kritisch: „Vor diesen Typen zucken die Wähler bei Stichwahlen zurück.“ Dies sei ein klares Zeichen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger eine Regierungsverantwortung der AfD ablehnen.
Warum Korte dennoch Zuversicht für die Demokratie behält – und welche politischen Dynamiken er hinter den aktuellen Machtspielen erkennt –, hören Sie in dieser Folge „Korte & Rink“.
Ein Angebot der VRM.
Folge 49: Meinungsmache in Zeiten der "Lieferando-Demokratie"
2025/10/13
In der vergangenen Woche geriet die Redaktion der VRM ins Visier: AfD-nahe Gruppen und Verschwörungs-Influencer Ken Jebsen attackieren gezielt VRM-Chefredakteur Dennis Rink und die Allgemeine Zeitung.
Gemeinsam mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte spricht der Journalist über digitale Dynamiken, aggressive Meinungsmache – und die Frage, wie wir unsere Demokratie verteidigen können.
Zeitung, Presse und Medien sind laut Korte „Übersetzungslotsen“, deren Aufgabe es sei, „den Kern der Demokratie zu verteidigen, nämlich unsere Freiheit“. Denn es seien vor allem laute, digital sehr aktive Minderheiten, die die Polarisierung an den politischen Rändern immer größer machten.
Während sich unser Informationshaushalt radikal verändert und Digitales immer wichtiger wird, nutzen manche den Dialog vor Ort, um einzuschüchtern. Doch Korte betont: „Andere zu treffen, kann auch verbinden, dadurch kann die gemeinsame Wertschätzung für Freiheit wachsen.“
Wie wirkt sich also die "Lieferando-Demokratie" auf unsere Gesellschaft aus – und gefährden Soziale Medien wirklich unsere Freiheit?
Ein Angebot der VRM.
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