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Korte & Rink

Werben im Podcast: Korte & Rink

Dieser Podcast hat
98 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
VRM
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/09/19
Neueste Episode
2026/10/12
Durchschnittsdauer
36 min.
Veröffentlichungsintervall
11 Tage

Beschreibung

In dem wöchentlich erscheinenden Podcast „Korte & Rink“ analysiert Dennis Rink, Chefredakteur der VRM, gemeinsam mit dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte jeweils ein politisches Thema, das die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt. Produktion: Mike Dornhöfer Ein Angebot der VRM.

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Folge 96: Bas’ Rückzug: Kann Schweitzer die SPD neu aufstellen?
2026/10/12
Bärbel Bas’ Rückzug und Alexander Schweitzer als möglicher Nachfolger im Arbeits- und Sozialministerium: Dennis Rink und Karl-Rudolf Korte diskutieren, ob ein Personalwechsel der SPD neue politische Gestaltungskraft geben kann. Im Mittelpunkt stehen soziale Gerechtigkeit, Reformen und Schweitzers Fähigkeit, Mehrheiten zu organisieren. Außerdem geht es um die möglichen Folgen für die SPD und die schwarz-rote Koalition in Rheinland-Pfalz.
Folge 95: Volkspartei unter Druck – Was „Inside CDU“ offenbart
2026/10/05
Wie viel „Inside“ verträgt eine Volkspartei? Die ZDF-Dokumentation „Inside CDU“ öffnet die Türen zum politischen Innenleben der Union – und liefert für VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zugleich eine Zustandsbeschreibung der Partei. Dabei wirken manche Einblicke unfreiwillig komisch. „Die Lebenswelt der CSU wirkt sehr künstlich“, findet Korte, Rink ergänzt: teilweise geradezu slapstickartig. Zugleich werde immer weniger über politische Inhalte gesprochen und umso mehr über Nebensächlichkeiten gestritten – für Korte steht dafür etwa die Strandkorb-Debatte um Philipp Amthor. Dahinter steckt eine grundsätzlichere Frage: Ist die CDU noch Volkspartei oder zunehmend Bewahrerin des Status quo? Während andere Parteien stärker mit Veränderung werben, sieht Korte den traditionellen Anspruch der Union als Staatspartei schwinden. Besonders die fehlende Gegenwehr der AfD gegenüber beschäftigte zunehmend die Menschen. Ein Angebot der VRM.
Folge 94: Von Merz bis Klopp – Die Kunst, Menschen einzubeziehen
2026/09/28
„Deutsches Drama“, „absurdes Theater“ oder doch deutscher Wandel? VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die aktuellen Entwicklungen in der Bundesregierung – und auf die Frage, wie heutzutage politische Veränderung vermittelt wird. Ein Gegenbeispiel finden die beiden ausgerechnet im Fußball: Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp. Dessen Rhetorik merke man an, „dass er grundsätzlich versucht, uns einzubeziehen, also uns inklusiv mitzunehmen“, sagt Korte. Beim Reformkurs der Bundesregierung fehle vielen dagegen genau dieses Gefühl. Was in den Ministerien konkret passiert und wann Veränderungen spürbar werden, bleibe zu oft unklar. Damit stellt sich auch für die Medien eine zentrale Frage: Wie berichtet man kritisch über Missstände und Versäumnisse einer Regierung, ohne mit der Dauer-Kritik zugleich die politischen Ränder weiter zu stärken? Darüber diskutieren Korte & Rink in der neuen Folge. Ein Angebot der VRM.
Folge 93: „Volkspartei-Ruinen“ – Der doppelte Wahl-Dämpfer für Merz
2026/09/21
Wieder ein Montag nach diesmal gleich zwei Landtagswahlen: In Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die AfD, während Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit der SPD ("Das sind Schwesig-Prozente") überraschend stark auf Platz zwei landet. Die CDU dagegen fliegt erstmals aus dem Schweriner Landtag. Für Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich eine tiefgreifende Verschiebung: „Was wir sehen, sind Volkspartei-Ruinen.“ Berlin wählt links: Die Linke wird unter Erif Eralp stärkste Kraft und sorgt gemeinsam mit dem Ergebnis aus Mecklenburg-Vorpommern für neue Unruhe in der Bundespolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht noch am Wahlabend von einem „Desaster“ und bekräftigt zugleich seinen bisherigen Kurs. „So eine Rede am Wahlabend ist zumindest mal ungewöhnlich“, sagt Korte. Welche Koalitionen jetzt möglich sind, warum die schlechten Wahlergebnisse aus CDU-Sicht Friedrich Merz paradoxerweise in die Karten spielen und welche Rolle die politische Geografie im föderalen Wahlkalender spielt: Unsere Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“. Wir haben die Folge aus den Kulissen des ZDF-MorgenMagazin aufgenommen. Die teils schlechte Audio-Qualität bitten wir zu entschuldigen. Ein Angebot der VRM.
Folge 92: „Aggressive Ratlosigkeit“ – Die Lehren aus Sachsen-Anhalt
2026/09/14
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wirkt nach – vor allem im politischen Berlin. VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die Reaktionen der Bundesregierung und die bekannten politischen Reflexe nach dem Wahlergebnis. Korte beobachtet eine „aggressive Ratlosigkeit“ der Koalition – geprägt von Ritualen und Floskeln. „Die Art und Weise, wie wir Politik betreiben, hat einen Dämpfer bekommen“, sagt Korte. Das Gefühl vieler Bürger, abgehängt zu sein, wirke nach. Für ihn steht deshalb eine grundsätzlichere Frage im Raum: „Wir müssen anfangen über Verfahren nachdenken, wie wir Politik neu denken können.“ Wie eine Regierung in Sachsen-Anhalt aussehen könnte, ist derzeit schwer vorherzusagen. Korte blickt zudem auf mögliche Sondierungen mit der AfD („Parlamentarisches Vertrauen zu einer solchen Partei aufzubauen, wird schwer“) und auf die nächsten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Ein Angebot der VRM.
Folge 91: AfD-Triumph – Sachsen-Anhalt nach der Wahl
2026/09/07
Ein historisches Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt – und eine bittere Botschaft an das politische Berlin. Am Morgen nach seinem Auftritt im ZDF ordnet Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte gemeinsam mit VRM-Chefredakteur Dennis Rink den emotionalen Wahlabend und seine Folgen ein. „Dieses Ergebnis bedeutet einen historischen Bruch unserer Staatsraison“, bilanziert Korte. Eine Partei, die in Teilen als rechtsextrem eingestuft wird, wird für viele Wähler zum Hoffnungsträger. Während die CDU um Ministerpräsident Sven Schulze geschockt wirkt, tritt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund selbstbewusst auf und spielt nach eigenen Regeln. Korte beobachtet: „Im Wahlkampf war die AfD weniger radikal – das ist aufgegangen.“ Was steckt hinter dem Ergebnis und der hohen Wahlbeteiligung? Welche Politik ist jetzt in Sachsen-Anhalt zu erwarten – und wie geht es bei den anstehenden Sondierungen weiter? Die Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“. Ein Angebot der VRM.
Folge 90: Wahlen in Sachsen-Anhalt: Was kann die AfD erreichen?
2026/08/31
Kurz vor den Wahlen richtet sich der Blick nach Ostdeutschland: Wie normal ist die AfD dort inzwischen im politischen Alltag – und warum bleibt sie trotz ihres wachsenden Zuspruchs programmatisch radikal? In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Dabei geht es um die aktuellen Umfragen, die Möglichkeit einer absoluten Mehrheit für die AfD und die Frage, ob sich die Wählerinnen und Wähler in zwei große Lager aufteilen: in diejenigen, die alles verändern wollen, und diejenigen, die eine AfD-Mehrheit verhindern möchten. Auch sprechen Korte und Rink über taktisches Wählen und die Auswirkungen, die der Einzug weiterer Parteien auf eine mögliche absolute Mehrheit der AfD hätte. Im Mittelpunkt stehen mögliche Regierungsbildungen mit CDU, SPD und Grünen sowie einer Duldung durch die Linke, Minderheitsregierungen und wechselnde Mehrheiten. Zum Abschluss geht es um die Frage, wie demokratische Parteien über ein gemeinsames „Dagegen“ hinaus ein überzeugendes „Dafür“ entwickeln können. Korte plädiert dafür, Alltagsprobleme zu lösen, die Vorteile einer offenen Gesellschaft sichtbar zu machen und Wahrnehmungen und Fakten wieder stärker zusammenzubringen. Ein Angebot der VRM.
Folge 89: 100 Tage schwarz-rote Regierung - Wie neu ist Rheinland-Pfalz?
2026/08/24
100 Tage ist die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz nun im Amt. Zeit für eine erste politische Einordnung: Welche Akzente hat Ministerpräsident Gordon Schnieder bislang gesetzt – und was lässt sich nach einem Sommer mit Ferien und wenigen Landtagssitzungen überhaupt schon bewerten? In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die neue Ressortverteilung im Kabinett, die Rolle des neu zugeschnittenen Kommunalministeriums und warum dieses auch als „Demokratieministerium“ verstanden werden kann. Weiter geht es um die auffällige Kritik Schnieders an Bundeskanzler Friedrich Merz, die ersten öffentlichen Auftritte von Kulturminister Sven Teuber und Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig und die unterschiedlichen bildungspolitischen Ansätze hinter Themen wie Handyverbot und unangekündigten Hausaufgabenüberprüfungen. Zum Abschluss gibt Karl-Rudolf Korte einen Ausblick auf seine Termine in Schwerin und Worms – und verrät, warum Demokratie manchmal ganz einfach am heimischen Küchentisch beginnt. Ein Angebot der VRM.
Folge 88: Schnieder gegen Merz – Unruhe in der CDU
2026/08/17
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder findet im aktuellen FAZ-Interview ungewöhnlich deutliche Worte für Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach der holprigen Regierungsumbildung im Sommer kritisiert er den Umgang innerhalb der CDU. „Loyalität ist keine Einbahnstraße“, zitiert VRM-Chefredakteur Dennis Rink den Ministerpräsidenten. Auch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte kann den Unmut nachvollziehen: „Die Kritik an der konkreten Darstellung eines Zeitablaufs kann ich nachvollziehen. So verfährt man nicht mit Mitarbeitern, auf welcher Ebene auch immer.“ Für den Politikwissenschaftler zeigt sich darin auch die fehlende Regierungserfahrung des Kanzlers. Vor den anstehenden Wahlen im Osten steigt derweil die Spannung. Wie sachlich wird noch über Kandidaten und Inhalte diskutiert? Welche Rolle spielen mediale Zuspitzungen – wie das Spiegel-Cover um AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, den das Magazin als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ betitelt? Und wie wirken Sicherheitsbedürfnis und deutsche „Nörgelkultur“ auf den Wählermarkt? Ein Angebot der VRM.
Folge 87: Sommerpause adé: Unruhe im Kabinett
2026/08/10
Nach der Sommerpause melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück – und die politische Lage ist deutlich turbulenter als noch beim Abschied. Ein Selfie von Jens Spahn mit Kinderwagen versetzt Berlin in Aufregung und entfacht eine Debatte im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz. Für Korte ein weiteres Beispiel für das inzwischen bekannte „fundamentale Verstolpern“ der Regierung. Rink und Korte diskutieren außerdem über eine mögliche Neuordnung der Machtachsen in der Union, die Rolle von Thorsten Frei und die Lage der SPD vor den Landtagswahlen im Herbst. Warum Boris Pistorius vermeidet, zu zeigen, dass er zur SPD gehört, und wie sich das Verhältnis der rheinland-pfälzischen CDU zu Friedrich Merz verändert hat, hört ihr in der neuen Folge „Korte & Rink“. Ein Angebot der VRM.
Folge 86: Über die Wirkungsmacht einer Entschuldigung
2026/06/22
Im AZ-Interview mit Ministerpräsident Gordon Schnieder bringt Chefredakteur Dennis Rink ein seltenes Thema auf die politische Agenda – die Frage nach einer Entschuldigung im Kontext der Ahrtal-Flut. Denn während von der Politik durchaus Fehler eingeräumt und Verantwortung übernommen wird, bleibt eine echte Entschuldigung auf politischer Ebene meist die Ausnahme. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich ein Wandel: Die Bereitschaft, politische Konsequenzen zu ziehen und Ämter niederzulegen, „scheint aus der Mode gekommen zu sein.“ Auch die politische Kommunikation selbst steht im Fokus. Wer schreibt heute eigentlich die Reden? Zwischen klassischen Redenschreibern und neuen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz verändert sich die Öffentlichkeit spürbar. Korte beschreibt KI als „Sortiermaschine“, während Rink auf die hohe Dynamik rund um Bildgenerierung und Avatare verweist. Mit dieser Folge verabschieden sich Korte & Rink in die Sommerpause. Die nächste Episode erscheint am 10. August. Ein Angebot der VRM.
Folge 85: Fußball-WM – Die Verflechtung von Sport und Politik
2026/06/15
Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko sprechen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über das Spannungsfeld von Sport und Politik. Große Turniere sind längst mehr als sportliche Ereignisse – sie dienen als globale Bühnen politischer Inszenierung. Aktuelle Beispiele verdeutlichen die Ambivalenz: Während bei Pressekonferenzen kritische Fragen jenseits des Sports ausgeklammert werden und die Herkunft von Sportlern aus Krisenregionen in den Hintergrund tritt, entstehen parallel politische Dynamiken – wie etwa diplomatische Annäherungen im Umfeld der Spiele. Für Korte steht fest: Solche Ereignisse erzeugen eine eigene Realität, eine „Eigenwelt, in der wir Dinge akzeptieren, die in unserer Gegenwart sonst nicht akzeptiert werden.“ Milliardenschwere Investitionen, Interessen internationaler Verbände und strategische Kommunikation prägen das Bild. Gleichzeitig rücken andere Themen aus dem Fokus: „Im Schatten der weltweiten Großereignisse fallen oft unpopuläre Entscheidungen in Berlin.“ Rink und Korte diskutieren, wie Politik die emotionale Kraft solcher Turniere nutzt, welche Rolle Machtinteressen und Korruption spielen – und wer am Ende tatsächlich von einer Weltmeisterschaft profitiert. Ein Angebot der VRM.
Folge 84: Wenn Ausschüsse zur Bühne werden
2026/06/08
Ein Blick nach Rheinland-Pfalz: In der vergangenen Woche wurden die Ausschüsse des Landtags besetzt – und sorgen direkt für Diskussionen. In drei Fällen erhielten AfD-Kandidaten trotz Vorschlagsrecht keine Mehrheit, die Vorsitzposten bleiben vorerst unbesetzt. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich in den Ausschüssen die Bedeutung parlamentarischer Arbeit jenseits der großen Bühne: „Der Nachweis eines Arbeitsparlaments lässt sich am besten messen an solchen Ausschüssen, diese sind zentral für parlamentarische Mitsteuerung.“ Gerade dort, im „Schatten der Hierarchie“, werden Gesetze vorbereitet, Positionen austariert und Expertise gebündelt. Für Korte liegt genau darin die eigentliche Kunst parlamentarischer Demokratie. Ein Angebot der VRM.
Folge 83: Lotto-Neubesetzung und Kanzlertausch-Debatte
2026/06/01
Aufregung um Lotto Rheinland-Pfalz: Ein angedachter Führungswechsel hat für Diskussionen gesorgt. Im Gespräch waren gleich zwei Geschäftsführer, die künftig die Gesellschaft leiten sollten – neben CDU-Politiker Christian Baldauf auch der frühere Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD). Für VRM-Chefredakteur Dennis Rink ist das ein problematisches Signal: Eine solche „Selbstversorgermentalität“ bestätige Vorurteile gegenüber Politik und politischen Akteuren. Hering gab zuletzt bekannt, dass er auf den Posten verzichtet. Auch bundespolitisch sorgt ein Satz für Unruhe: Die Debatte um ein mögliches „Kanzlertausch“-Szenario nach Äußerungen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigt, wie schnell mediale und parteiinterne Diskussionen ineinander greifen – und Gerüchte befeuern. Für Korte ist klar: Ein Austausch sei „gar nicht möglich“ – zumindest nicht ohne Rücktritt und formale Neuregelung durch den Bundespräsidenten. Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen im Herbst zeichnet sich laut Korte eine neue politische Mitte ab – offen auch für Konstellationen wie Schwarz-Grün. Gleichzeitig bleibt die Lage der FDP unklar: „Die FDP hat hier einen Weg beschritten, der nach diesem Tag nicht klarer geworden ist.“ Ein Angebot der VRM.
Folge 82: GroKo in Mainz – Mehr Harmonie als im Bund
2026/05/18
Gordon Schnieder (CDU) ist als neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz vereidigt. Auffällig: Die Regierungsbildung verlief ungewöhnlich ruhig, die Spitzenkandidaten pflegen ein gutes Verhältnis – ganz anders als auf Bundesebene. Auch das neue Kabinett steht. „Die SPD hat auf Erfahrung gesetzt“, ordnet VRM-Chefredakteur Dennis Rink ein. Zugleich sorgen einzelne Personalien für Aufmerksamkeit – etwa die neue Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig aus Bayern. Für Korte eine „überraschende Lösung, aber kein Nachteil“ – vielmehr wirke sie wie „geliehene Expertise“. In der Bildungspolitik sieht er die Chance, „strukturell etwas zu ändern“ – mit dem Ziel, sozialen und gesellschaftlichen Frieden zu sichern. Ein zentrales Feld bleibt die Daseinsvorsorge. Besonders im Fokus: das neue Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, das Korte als „radikal interessant“ einordnet. Mit Sven Teuber übernimmt ein erfahrener Politiker aus RLP – und steht vor grundlegenden Fragen der Bezahlbarkeit und des politischen Gestaltungsspielraums. Ein Angebot der VRM.

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