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LEBE SELBSTVOLL

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Dieser Podcast hat
175 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/01/14
Neueste Episode
2026/09/29
Durchschnittsdauer
58 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

LEBE SELBSTVOLL, der Podcast für Frauen mit und nach Krebs. Was verändert sich im Leben, wenn plötzlich eine Krebsdiagnose im Raum steht? Wie erleben Betroffene die Zeit der Behandlung und was bleibt, wenn die Therapie abgeschlossen ist oder die Erkrankung Teil des weiteren Lebens wird? In LEBE SELBSTVOLL erzählen Frauen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Krebs. Sie sprechen über ihre Diagnose und Behandlung, über Ängste und Unsicherheiten, Veränderungen des eigenen Körpers, Beziehungen und Familie, über das Leben danach und darüber, was ihnen heute wichtig ist. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag. Mehr über den Podcast, meine fotografische Arbeit und mein Buch "schön & stark, Frauen mit Krebs" findest du auf www.franziskaguentherfotografie.de

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#175 Vom Knoten in der Achsel zur Diagnose Eierstockkrebs
2026/09/29
Nora war Ende 30, als sie einen Knoten entdeckte und ihn ärztlich abklären lassen wollte. Zunächst wurde sie beruhigt und sollte einige Wochen abwarten. Doch der Knoten wurde größer. Schließlich wurde er entfernt – und die Untersuchung des Gewebes brachte eine unerwartete Diagnose: Bei dem Knoten handelte es sich um eine triple-negative Metastase. Wo der dazugehörige Haupttumor saß, war zunächst völlig unklar. Es folgten verschiedene Untersuchungen, doch der Ursprung wurde lange nicht gefunden. Erst bei einem PET-CT entdeckten die Ärzte schließlich einen Tumor an einem Eierstock. Nora wurde operiert, ihre Eierstöcke wurden entfernt und aufgrund der metastasierten Erkrankung folgte eine Chemotherapie. Nach dem Ende ihrer Akuttherapie begann für Nora noch einmal eine ganz andere Zeit. Sie merkte zunehmend, dass ihr bisheriges Leben für sie nicht mehr richtig passte. Sie veränderte vieles und beschäftigte sich immer intensiver mit dem weiblichen Körper und seinen hormonellen Veränderungen. Schließlich machte sie sich als Hormoncoachin selbstständig. Deshalb sprechen wir in dieser Folge auch ausführlich über Hormone, Perimenopause und Wechseljahre. Nora erklärt, welche Veränderungen bereits während der Perimenopause auftreten können und warum sie den weiblichen Körper ganzheitlich betrachtet. Dabei geht es auch um das Zusammenspiel von körperlichen Veränderungen, Lebensweise und Psyche.
#174 Ein anaplastisches Lymphom
2026/09/22
Im September 2025 bemerkte Lena zunehmende Schmerzen in Schulter und Arm. Da sie nebenberuflich Yoga unterrichtet, versuchte sie zunächst, bestimmte Bewegungen zu vermeiden und mit den Beschwerden umzugehen. Doch die Schmerzen wurden immer stärker. Schließlich beeinträchtigten sie nicht nur ihren Alltag und das Unterrichten, sondern auch das Schlafen und Autofahren. Ein Orthopäde vermutete zunächst eine Muskelzerrung oder einen eingeklemmten Nerv und verschrieb Physiotherapie. Doch die Beschwerden nahmen weiter zu. Lenas Schulter- und Brustbereich schwollen an und schließlich veränderte sich auch ihre Brust. Nach einer erfolglosen Behandlung mit Antibiotika wurde Lena im Brustzentrum untersucht. Brustkrebs konnte ausgeschlossen werden, doch die Gewebeprobe brachte eine andere Diagnose: ein anaplastisches Lymphom. Für Lena war es eine Erkrankung, von der sie bis dahin noch nie gehört hatte. Nur wenige Wochen waren seit den ersten Beschwerden vergangen. Es folgten sechs Chemotherapiezyklen, jeweils über drei Tage mit anschließender dreiwöchiger Pause. Mit ihrer Erkrankung ging Lena offen um. Dabei erlebte sie viel Unterstützung und einen Zusammenhalt, der für sie während dieser Zeit eine wichtige Rolle spielte.
#173 Wer verfügt über den Körper?
2026/09/15
Was passiert, wenn du spürst, dass mit deinem Körper etwas nicht stimmt, deine Wahrnehmung aber zunächst keine medizinische Bestätigung findet? Und wie selbstbestimmt können Entscheidungen sein, wenn nach einer Krebsdiagnose plötzlich alles sehr schnell gehen muss? In dieser Solo-Folge erzähle ich von meinem neuen Buchmanuskript „Wer über den Körper verfügt – Zwischen Wahrnehmung und Selbstbestimmung“. Entstanden ist es aus den Geschichten von Frauen mit Krebs und aus einer Frage, die sich beim Schreiben immer weiter in den Vordergrund geschoben hat: Wer verfügt eigentlich über meinen Körper? Anhand verschiedener Geschichten spreche ich über das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, über Entscheidungen während einer Krebstherapie und über Situationen, in denen Frauen das Gefühl haben, dass ihr Körper vor allem untersucht, beurteilt und behandelt wird. Es geht auch darum, was es braucht, um Entscheidungen selbstbestimmt treffen zu können – und wie sich das Verhältnis zum eigenen Körper nach einer Erkrankung verändern kann.
#172 Schilddrüsenkrebs & ein Knoten in der Brust
2026/09/08
Mit 21 Jahren bekam Ajlo die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Schon längere Zeit hatte sie Veränderungen an sich bemerkt. Sie nahm stark zu und erlebte ausgeprägte Stimmungsschwankungen. Zunächst vermutete sie einen Zusammenhang mit der Pille, die sie etwa ein Jahr zuvor verschrieben bekommen hatte. Doch auch nachdem sie diese wieder abgesetzt hatte, blieben die Veränderungen bestehen. Ihre Mutter, die selbst mit 30 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt war, riet ihr schließlich, ihre Schilddrüsenwerte untersuchen zu lassen. Kurz darauf wurde bei Ajlo tatsächlich papillärer Schilddrüsenkrebs festgestellt. Ihre Schilddrüse wurde entfernt und anschließend folgte eine Radiojodtherapie. Für die Behandlung musste Ajlo eine Woche isoliert im Krankenhaus verbringen, da ihr Körper in dieser Zeit radioaktive Strahlung abgab. Sie durfte keinen Besuch empfangen und auch der Kontakt zum medizinischen Personal war auf das Notwendige beschränkt. Ajlo hat diese Isolation bis heute als sehr belastend in Erinnerung. Nach der Behandlung wurde sie auf Schilddrüsenhormone eingestellt und fand nach und nach wieder in ihren Alltag zurück. Doch sechs Jahre später, mit 27, folgte die nächste Krebsdiagnose. Schon länger wurde ein Knoten in ihrer Brust beobachtet, der zunächst als Fibroadenom eingestuft worden war. Als der Befund bei einer späteren MRT-Untersuchung auffällig erschien, wurde erneut eine Gewebeprobe entnommen. Dieses Mal lautete die Diagnose: Brustkrebs. Ajlo wurde brusterhaltend operiert und bestrahlt und begann anschließend eine Anti-Hormon-Therapie. Die Erkrankung und ihre Behandlung haben ihren Körper verändert, aber auch ihre Sicht auf das Leben.
#171 Ein "alte-Damen-Krebs"
2026/09/01
Steff ist dreimal an Brustkrebs erkrankt. Bei ihrer ersten Diagnose hatte sie plötzlich einen Knoten in ihrer Brust ertastet. Es folgten eine brusterhaltende Operation, Chemotherapie und Bestrahlung – und die Aussicht, dass danach alles überstanden sein würde. Anderthalb Jahre später kam der Krebs zurück. Dieses Mal stand plötzlich die Entfernung ihrer Brust im Raum. Steff erzählt sehr offen davon, wie sie sich damals fühlte und wie wenig sie selbst zu diesem Zeitpunkt schon bereit war, sich von ihrer Brust zu verabschieden. Sie wechselte das Brustzentrum und entschied sich zunächst für einen Wiederaufbau mit Implantat. Später folgte ein erneuter Brustaufbau mit Eigengewebe. Doch auch danach ließ die Erkrankung sie nicht los. Steff bekam ein weiteres Rezidiv und damit zum dritten Mal die Diagnose Brustkrebs. Während sie bei ihrer ersten Erkrankung noch kaum Kontakt zu anderen Betroffenen gesucht hatte, änderte sich das nach der zweiten Diagnose. Steff fand das Buusenkollektiv und erlebte, wie wertvoll der Austausch mit Frauen sein kann, die viele Gedanken, Ängste und Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben kennen. Heute ist sie selbst fester Teil des Teams und engagiert sich dort für andere Betroffene. In unserem Gespräch erzählt Steff von ihren drei Brustkrebserkrankungen, dem Verlust und Wiederaufbau ihrer Brust und den Folgen, die die Behandlungen bis heute für ihren Körper haben. Und wir sprechen darüber, warum es sich lohnen kann, nach einer Selbsthilfegruppe oder Community zu suchen, die wirklich zu einem selbst passt.
#170 Diagnose weißer Hautkrebs
2026/08/25
Heike ist an weißem Hautkrebs erkrankt. Vor einigen Jahren entdeckte sie selbst eine auffällige Stelle an ihrem Körper und vermutete bereits, dass es sich um ein Basalzellkarzinom handeln könnte. Als Kosmetikerin beschäftigt sie sich beruflich viel mit Haut und Hautveränderungen. Trotzdem wurde ihre Vermutung beim Hautarzt zunächst nicht ernst genommen. Schließlich wurden an zwei auffälligen Stellen Gewebeproben entnommen. Die Untersuchung bestätigte ihren Verdacht: Es handelte sich um Basalzellkarzinome. Erst anschließend wurden die betroffenen Stellen vollständig entfernt. Seitdem sind immer wieder neue auffällige Stellen hinzugekommen. Heike hat einen sehr hellen Hauttyp und hatte als Kind viele Sonnenbrände. Heute achtet sie noch genauer auf Veränderungen ihrer Haut und geht regelmäßig zur Kontrolle. In unserem Gespräch erzählt Heike von ihrer Erkrankung und ihren Erfahrungen mit weißem Hautkrebs. Durch ihren Beruf sprechen wir auch ganz praktisch über unsere Haut: über Sonnenschutz, Hautscreening und darüber, wie viel Pflege unsere Haut eigentlich braucht. Auch Narben und die Möglichkeiten der Narbenbehandlung sind ein Thema.
#169 Ein Osteosarkom & Psychoonkologie
2026/08/18
Mit 24 Jahren bekam Carsten die Diagnose Osteosarkom – Knochenkrebs. Der Tumor saß in seinem Unterarm und zunächst war völlig unklar, wie es für ihn weitergehen würde. Es folgten Chemotherapie und eine große Operation. Nach der Operation stellte sich heraus, dass sein Tumor auf die Chemotherapie nicht angesprochen hatte. Statt einer weiteren Chemotherapie folgten regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen. 2013 wurde dabei eine Metastase in der Lunge entdeckt, 2014 eine weitere. Viele Jahre später, 2023, musste Carsten erneut wegen einer Lungenmetastase operiert werden. Heute ist Carsten 39 Jahre alt. Wenn er auf die Zeit seiner ersten Erkrankung zurückblickt, erzählt er auch davon, wie anders er mit 24 mit seiner Diagnose umging und wie sich sein Blick darauf im Laufe der Jahre verändert hat. Seine eigene Geschichte hat schließlich auch seinen beruflichen Weg geprägt. Carsten holte sein Abitur nach, studierte und entschied sich, Psychoonkologe zu werden. Außerdem gründete er die Selbsthilfegruppe „Jung und Krebs“ – auch, weil ihm selbst nach seiner Diagnose der Austausch mit anderen jungen Betroffenen gefehlt hatte. In unserem Gespräch geht es deshalb um beides: um Carstens eigene Krebsgeschichte und um seine heutige Arbeit als Psychoonkologe. Was kann Psychoonkologie eigentlich leisten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich Unterstützung zu holen? Wie lange dauert eine Begleitung? Und hilft es wirklich, noch einmal über das Erlebte zu sprechen?
#168 Diagnose Meningeom
2026/08/11
Monatelang litt Mona unter starken, migräneartigen Kopfschmerzen. Sie suchte verschiedene Ärzte auf, doch eine Ursache für ihre Beschwerden wurde nicht gefunden. Dann erlitt Mona mit 40 Jahren einen Schlaganfall. Bei den anschließenden Untersuchungen wurde ein Tumor hinter ihrem linken Auge entdeckt. Mona musste sich einer großen Operation unterziehen, bei der die Schädeldecke geöffnet wurde. Der Tumor konnte aufgrund seiner Lage an wichtigen Nerven nicht vollständig entfernt werden. Die pathologische Untersuchung ergab schließlich: ein gutartiges Meningeom. Mona erholte sich gut von der Operation und versuchte, wieder in ihren Alltag zurückzufinden. Etwa ein Jahr später bemerkte sie beim Autofahren, dass sich ihr linkes Auge immer weniger bewegen ließ. Die Untersuchungen zeigten einen weiteren Tumor, der auf das Auge drückte. Eine zweite Operation folgte – dieses Mal führte der Zugang über das Augenlid. Heute lebt Mona mit den Folgen ihrer Erkrankung und der beiden großen Eingriffe. Schwindel und Gleichgewichtsstörungen begleiten sie im Alltag. In dieser Folge erzählt sie von den Monaten vor ihrer Diagnose, den beiden Operationen und davon, wie es ist, wenn der eigene Körper plötzlich Dinge nicht mehr kann, die vorher selbstverständlich waren.
#167 Leben mit metastsasiertem Brustkrebs
2026/08/04
2009 erhielt Bine zum ersten Mal die Diagnose Brustkrebs. Es folgten Chemotherapie, Bestrahlung und eine antihormonelle Therapie. Jahre später kam der Krebs zurück. Noch einmal. Und noch einmal. Heute lebt Bine mit ihrer vierten Brustkrebsdiagnose und mit Metastasen. In unserem Gespräch erzählt sie offen, wie sich ihr Leben verändert hat, seit aus einer heilbaren Erkrankung eine palliative Situation geworden ist. Sie spricht darüber, wie sie diese Nachricht erlebt hat, wie ihr Umfeld darauf reagiert und warum Zeit für sie heute einen ganz anderen Stellenwert hat als früher. Außerdem werfen wir gemeinsam einen Blick auf das Gesundheitssystem. Bine berichtet von ihren Erfahrungen als Patientin über viele Jahre hinweg und beschreibt, wie sich der Umgang mit Betroffenen aus ihrer Sicht verändert hat – sowohl positiv als auch dort, wo sie sich mehr Zuhören und mehr Menschlichkeit wünschen würde. Ein besonders wichtiger Halt ist für sie der Austausch mit anderen Frauen in ihrer Selbsthilfegruppe. Dort erlebt sie etwas, das sich kaum erklären lässt: Menschen, die genau wissen, wie sich dieser Weg anfühlt.
#166 Vom Knoten zur Diagnose
2026/07/28
Über Monate spürte Miriam, dass sich ihre Brust veränderte. Sie ertastete einen Knoten, doch immer wieder hörte sie denselben Satz: "Das ist nur eine Zyste." Trotz ihrer Sorgen wird sie beruhigt. Erst als sich die Veränderungen deutlich verschlimmern, wird sie an ein Brustzentrum überwiesen. Die Diagnose: Her2 positiver, inflammatorischer Brustkrebs. In dieser Folge erzählt Miriam, wie es ist, wenn man spürt, dass etwas im eigenen Körper nicht stimmt, aber lange keine Antworten bekommt. Sie spricht offen über ihre Behandlung, den Alltag als alleinerziehende Mutter und darüber, wie belastend nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch der bürokratische Kampf mit der Krankenkasse sein kann. Denn obwohl Miriam sich aus medizinischen Gründen eine beidseitige Brustrekonstruktion wünscht, wird die Kostenübernahme für die gesunde Brust bislang abgelehnt. Ein zusätzlicher Kraftakt in einer Zeit, in der eigentlich Heilung im Mittelpunkt stehen sollte. Gleichzeitig erzählt Miriam von dem unglaublichen Rückhalt, den sie während ihrer Erkrankung erfahren hat. Freundinnen, der Frauenchor, ihre Familie und viele Menschen in ihrem Umfeld wurden zu einem Netz, das ihr starken Halt gibt.
#165 Sichtbar werden!
2026/07/21
Ein halbes Jahr nach einer unauffälligen Vorsorgeuntersuchung ertastete Bettina selbst einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: triple-negativer Brustkrebs. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie mit enjoy midlife bereits begonnen, Frauen in der Lebensmitte dabei zu begleiten, sich wieder mehr zu zeigen, für ihre Träume loszugehen und ihre Komfortzone zu verlassen. Mit der Krebsdiagnose wurde diese Haltung plötzlich zu ihrer eigenen Herausforderung. Bettina entschied sich bewusst für die schulmedizinische Behandlung und ergänzte sie durch Ansätze, die ihr persönlich Kraft gaben. Gleichzeitig stellte sie sich immer wieder die Frage: Wie möchte ich leben? Und genau diese Frage begleitet sie bis heute. In unserem Gespräch sprechen wir über Brustkrebs, Selbstverantwortung und darüber, warum persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Bettina erzählt, weshalb Sichtbarkeit so viel mit Selbstvertrauen zu tun hat, warum wir aufhören sollten, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, und weshalb sie Frauen heute dabei begleitet, mutig ihren eigenen Weg zu gehen.
#164 Wechseljahre & Hormone
2026/07/14
Nach einer Krebstherapie geraten viele Frauen durch Medikamente frühzeitig in die Wechseljahre. Andere erleben sie ganz natürlich im Laufe ihres Lebens. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche sein und oft stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich gerade in meinem Körper? In dieser Folge spricht Dr. Marike Albrecht darüber, welche Aufgaben Hormone in unserem Körper übernehmen, warum sie für unser Wohlbefinden so wichtig sind, welche Veränderungen während der Wechseljahre stattfinden und warum dieses Wissen gerade nach einer Krebserkrankung so wichtig sein kann. Außerdem geht es um die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Närhstoffen. welche Möglichkeiten es gibt den Körper zu unterstützen, und wann bioidentische Hormone eine sinnvolle Option sein können.
#163 Wenn Brustkrebs nach zehn Jahren zurückkehrt
2026/07/07
Im Jahr 2001 ertastete Silke einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: Brustkrebs. Nach der Therapie fand sie Schritt für Schritt zurück ins Leben. Sie bekam 2006 noch einmal eine Tochter, lernte, das Leben bewusster zu genießen, und hatte das Gefühl, wieder nach vorne schauen zu können. Zehn Jahre später ertastete sie erneut einen Knoten. Wieder lautete die Diagnose Brustkrebs. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass Silke Trägerin einer BRCA1-Mutation ist. Sie entschied sich für eine beidseitige Mastektomie und später auch für die Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter. In unserem Gespräch erzählt Silke von beiden Erkrankungen und davon, wie unterschiedlich sie die Therapien erlebt hat. Sie nimmt uns mit zurück ins Jahr 2001, als noch zwanzig Frauen gemeinsam in einem Raum ihre Chemotherapie erhielten – und zeigt, wie sehr sich die Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen Jahren verändert hat. Wir sprechen außerdem darüber, was das Wort „gesund“ eigentlich bedeutet. Nach zehn Jahren galt Silke medizinisch als gesund und fiel aus der Nachsorge heraus. Als sie erneut an Brustkrebs erkrankte, wurde die Erkrankung als neue Diagnose eingestuft. Für Silke hat das ihren Blick auf Gesundheit für immer verändert. 2019 gründete sie schließlich ihre eigene Selbsthilfegruppe – weil sie selbst erlebt hat, wie wichtig Austausch und gegenseitige Unterstützung nach einer Krebsdiagnose sein können.
#162 Brustkrebs & MSH6
2026/06/30
Mit 33 Jahren ertastete Lisa einen kleinen Knoten in ihrer Brust. Mehrere Ärzte beruhigten sie. Es sei nichts Auffälliges, eine weitere Untersuchung sei nicht notwendig. Trotzdem ließ sie der Knoten nicht los. Als sie nachfragte, hatte sie das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht ernst genommen zu werden. Irgendwann war sie so verunsichert, dass sie selbst nicht mehr wusste, ob ihr Gefühl berechtigt war. Neun Monate später war der Knoten von 0,5 auf 1,8 Zentimeter gewachsen. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs. Noch bevor die weitere Behandlung geplant wurde, erhielt Lisa eine antihormonelle Therapie und es wurde eine genetische Untersuchung veranlasst. Das Ergebnis war entscheidend für die Frage, wie operiert werden sollte. Dabei stellte sich heraus, dass Lisa das Lynch-Syndrom (MSH6) hat – eine genetische Veranlagung, die das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöht und ihr Leben bis heute beeinflusst. Zur gleichen Zeit fiel Lisa ein auffälliges Muttermal an ihrer Brust auf. Auch hier wurde sie zunächst beruhigt. Erst als sie eine weitere Hautärztin aufsuchte, wurde das Muttermal untersucht. Die Diagnose: eine Melanom-Vorstufe. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, das Lynch-Syndrom, Kinderwunsch und die Erfahrung, sich immer wieder für die eigene Gesundheit einsetzen zu müssen. Vor allem aber sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen.
#161 Diagnose Blasenkrebs
2026/06/23
Nicole kannte Blasenentzündungen schon ihr ganzes Leben. Doch irgendwann wurden die Beschwerden stärker. Medikamente halfen zunächst, doch die Symptome kamen immer wieder zurück. Als sie schließlich ihre Gynäkologin aufsuchte, wurde aus einer vermeintlichen Zyste eine erschütternde Diagnose: Blasenkrebs. Es folgten Operationen, Krankenhausaufenthalte und eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern sollte. Nicole erhielt ein Urostoma und lebt seitdem ohne Harnblase. In dieser Folge erzählt sie von ihrem Weg zur Diagnose, der großen Operation und den Herausforderungen, die mit einem Urostoma verbunden sind. Sie spricht darüber, wie sich ihr Alltag verändert hat, warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wichtig ist und wie schwer es sein kann, mit Mitte 40 plötzlich die Jüngste mit einer solchen Diagnose im Wartezimmer zu sein.

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