
Werben im Podcast: Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz
Dieser Podcast hat
26 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
tazExplizit
Nein
Erstellt am
2025/07/31
Neueste Episode
2026/02/06
Durchschnittsdauer
22 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage
Beschreibung
Der Auslandspodcast der taz: Wöchentliches Gespräch mit Korrespondent*innen über das internationale Thema der Woche. Moderiert wird abwechselnd von Judith Poppe, Anastasia Zejneli, Tanja Tricarico, Fabian Schroer und Leon Holly
Freischalten Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz Podcast ansehen
Bringen die Epstein-Files Donald Trump zu Fall?
2026/02/06
Über drei Millionen Seiten Text, tausende Videos und zehntausende Fotos aus den Akten über Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Justizministerium seit letzter Woche veröffentlicht. Neben weiteren Details über bereits bekannte Namen enthüllen die nun veröffentlichten Files viel Widerwärtiges aus Epsteins Karriere und aus dem Mailverkehr mit seinen Kontakten. Konkrete Beweise für weitere Straftaten wurden aber bislang nicht gefunden. Für US-Präsident Donald Trump könnten die Akten dennoch gefährlich werden. Denn nicht nur Elon Musk und Microsoft-Gründer Bill Gates sind darin vertreten, auch Trumps Name kommt über tausendmal vor. Der US-Präsident hatte sich lange vor der Veröffentlichung gesperrt. Genau das könnte ihn die Unterstützung seiner MAGA-Bewegung kosten.
Was läuft falsch bei der Aufarbeitung des Skandals um Jeffrey Epstein? Werden Trumps Verschwörungsmythen ihm jetzt selbst zum Verhängnis? Und was sagen uns die veröffentlichten Akten überhaupt? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit US-Korrespondent Hansjürgen Mai, der für die taz aus Washington berichtet, in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 4. Februar 2026 um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Wie geht es den Menschen in Grönland im Konflikt mit den USA?
2026/01/29
Grönland ist die größte Insel der Erde und autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark. Etwa 80 Prozent der Fläche sind mit Eis bedeckt und gerade mal rund 56.000 Menschen leben dort. US-Präsident Donald Trump will die Insel in der Arktis "haben" - aus geopolitischen Gründen, aus wirtschaftlichen Interessen heraus – und vor allem wohl auch um US-amerikanisches Territorium zu erweitern.
Wie geht eigentlich die grönländische Bevölkerung mit den Annektionsfantasien Trumps um? Ungeachtet dessen, dass der US-Präsident in der vergangenen Woche in Davos verkündigte, dass es zu keiner gewaltsamen Übernahme kommen wird. Wie lebt es sich, wenn ganz plötzlich ihre Insel in die Schlagzeilen katapultiert wird? Wie ist die Stimmung vor Ort?
Darüber spricht Tanja Tricarico, Leitung des Politik-Teams der wochentaz, mit taz-Auslandsredakteur Leon Holly, der derzeit in Grönlands Hauptstadt Nuuk recherchiert.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 28. Januar 2026 um 11.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Warum will Ugandas Führung Bobi Wine aus dem Weg schaffen?
2026/01/23
Bobi Wine ist auf der Flucht. Der Musikstar und Oppositionspolitiker unterlag vergangene Woche bei der Präsidentschaftswahl in Uganda, aus welcher der seit 40 Jahren regierende Staatschef Yoweri Museveni als Sieger hervorging. Wines Anhänger sprechen von Wahlbetrug. Seitdem wird er gejagt vom Sohn des Präsidenten, Ugandas Armeechef Muhoozi Kainerugaba, genannt Muhoozi, der ihm nach dem Leben trachtet. Der Streit zwischen Bobi Wine auf der einen Seite und dem 81-jährigen Museveni und Muhoozi auf der anderen ist ein Kampf jung gegen alt, arm gegen reich, Wandel gegen Establishment.
Wieso hat Ugandas politische Führung so große Angst vor dem „Ghetto President“? Was sieht die junge Generation in Bobi Wine? Und wie geht es jetzt mit ihm weiter? Darüber spricht taz-Korrespondentin Simone Schlindwein mit taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 22. Januar 2026 um 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Wie leistet Minneapolis Widerstand gegen ICE?
2026/01/14
Vergangene Woche haben Beamte der US-Abschiebebehörde ICE in Minneapolis eine Frau erschossen – die Videos verbreiteten sich rasend schnell. Nach der Tötung von Renée Good am helllichten Tage demonstrierten Zehntausende gegen das brutale Vorgehen von ICE, in etlichen US-Städten, aber vor allem auch in Minneapolis selbst. Sie fordern ein Ende der brutalen Suchaktionen nach Migranten, die in den USA vor allem liberale Gegenden treffen.
In Minneapolis wappnen sich die Menschen derzeit zum Widerstand gegen Trumps Politik. Während viele sich ICE auf friedliche Weise in den Weg stellen sollen, gibt es aber auch einige, die sich bereits von einem drohenden Bürgerkrieg sprechen. Der taz-Autor Sebastian Moll ist am vergangenen Wochenende nach Minneapolis gefahren, um mit jenen zu sprechen, die Widerstand leisten. Was er dort gehört und erlebt hat, erzählt er Auslandsredakteur Leon Holly in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 13. Januar 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Können die Proteste in Iran das Regime stürzen?
2026/01/07
Seit Tagen gehen die Menschen in Iran wieder auf die Straße. Auslöser der aktuellen Proteste sind die enorm hohen Lebenshaltungskosten, doch es handelt sich um weit mehr als Widerstand gegen die desolate wirtschaftliche Lage im Land. Die Proteste sind vielmehr ein klares Zeichen gegen das autoritäre Regime der Islamischen Republik. Wenig überraschend reagiert das Regime mit Repression. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte wurden festgenommen in den vergangenen Tagen.
Wie nachhaltig sind die Proteste? Wie ergeht es der Zivilgesellschaft? Wie steht es um die Solidarität der Weltgemeinschaft? Und wie funktioniert Berichterstattung über die Protestbewegung? Darüber spricht Tanja Tricarico, Leitung des Politik-Teams der wochentaz, mit der Journalistin Daniela Sepehri, die regelmäßig für die taz zu Iran berichtet, in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 6. Januar 2026 um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Wie kämpft Japans Jugend gegen die Überarbeitung?
2025/12/18
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid, wenn Ihr euch nicht sicher seid, wie gut ihr mit dem Thema umgehen könnt, hört die Folge lieber nicht oder zumindest nicht allein.
Inzwischen ist dies auch vielen Menschen in Deutschland bekannt: In Japan gibt es ein Wort, das so viel bedeutet, wie „Tod durch Überabeitung“: „Karoshi“. Als eben dies wurde der Suizid von Matsuri Takahashi bewertet, die am 24. Dezember 2015 vom Dach des Firmeneigenen Wohnheims des japanischen Werbekonzerns Dentsu sprang.
Seitdem hat sich in Japan einiges verändert. Durch Ex-Premier Shinzo Abe angestoßene Reformen deckelten die wöchentlichen Arbeitszeiten und sollten den „Arbeitsstil“ modernisieren. Die junge Generation will nicht mehr von morgens bis spätabends im Büro sitzen, auch Frauen behaupten nach und nach ihren Platz in der Berufswelt. Doch vieles ist noch zu tun.
Wie tief ist Japans Arbeitskultur in der Gesellschaft verwurzelt? Was hat das mit traditionellen Geschlechterrollen zu tun? Und wie wirksam ist der Widerstand der jungen Generation? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit dem Japan-Korrespondenten der taz, Martin Fritz, in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 18. Dezember 2025 um 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Haben Sie suizidale Gedanken? Bitte wenden Sie sich an die nächste psychiatrische Klinik oder rufen Sie in akuten Fällen den Notruf unter 112. Eine Liste mit weiteren Angeboten finden Sie unter taz.de/suizidgedanken.
Wie hoffnungsvoll ist die Situation in Syrien?
2025/12/10
Feuerwerke, Militärparaden und Jubel. So sah es am Montag in Syrien aus, denn da feierten Hunderttausende den ersten Jahrestag nach dem Sturz von Baschar al-Assad. Das Assad-Regime hat die syrische Bevölkerung mehr als 50 Jahre mit großer Brutalität unterdrückt und terrorisiert. Vor einem Jahr wurde al-Assad von oppositionellen Rebellen gestürzt – unter der Führung von Ahmed al-Scharaa, der jetzt als Übergangspräsident die Geschicke des Landes lenkt.
Doch es ist kein Geheimnis, dass al-Scharaa einst al-Qaida beitrat, wenn er sich auch später von der jihadistischen Ideologie distanzierte. Ein Jahr später steht nun noch immer die Frage im Raum: Wird Syrien jetzt zu einer Demokratie? Oder kommt das Land vom Regen in die Traufe, und gerät möglicherweise gar in eine neue – diesmal islamistische – Diktatur? Nur Jubel also in diesen Tagen – oder auch Sorge?
Über diese Fragen und weitere spricht Auslandsredakteurin Judith Poppe mit der taz-Korrespondentin Julia Neumann.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 09. Dezember 2025 um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Das Venezuela-Rätsel - Was will Trump in der Karibik?
2025/12/04
US-Präsident Donald Trump tritt seit Wochen extrem aggressiv gegenüber Venezuela auf – und macht das Land für Drogenschmuggel in ganz großem Stil verantwortlich. US-Streitkräfte attackieren immer wieder Boote angeblicher Schmuggler in der Karibik. Es gab bereits Dutzende Tote. Und Trump hat ein Ultimatum gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ausgesprochen. Dieser soll mit seiner Familie das Land verlassen – und so einen Regimewechsel ermöglichen.
Was will Trump in der Karibik? Kommt es gar zu einem Krieg angesichts des massiven Aufgebots von US-Streitkräften? Was bedeutet das für die Menschen vor Ort in Venezuela, in Kolumbien und den angrenzenden Ländern? Darüber spricht Tanja Tricarico, Leiterin des Politik-Teams in der wochentaz, mit taz-Korrespondentin Katharina Wojczenko.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 3. Dezember 2025 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Regieren die rechten Schwedendemokraten bald offiziell mit?
2025/11/27
Lange galt Schweden als Land mit liberaler Migrationspolitik, besonders im Vergleich zum Nachbarstaat Dänemark. Doch in den letzten Jahren geht der Kurs in Richtung Abschottung. Das liegt auch an der Stärke der rechtspopulistischen Schwedendemokraten, die zwar offiziell nicht Teil der Regierung sind, die schwedische Politik aber dennoch mitbestimmen. Sie tolerieren die Minderheitsregierung und treffen Absprachen mit ihr.
Vergangenes Wochenende ist der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson, ein Politiker der Moderaten Partei, auf einem Parteitag der Schwedendemokraten aufgetreten. Die Rechten formulieren derweil ihren Kurs: Nach der nächsten Wahl in knapp einem Jahr wollen sie auch offiziell Teil der Regierung sein. Was bedeutet das für das Land, und für die Menschen?
Darüber sprechen taz-Auslandsredakteur Leon Holly und Skandinavien-Korrespondentin Anne Diekhoff in der aktuellen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 16. November 2025 um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Was bewegt die junge Linke in Chile?
2025/11/20
In Chile hat am vergangenen Sonntag die linke Kandidatin Jeannette Jara die erste Runde der Präsidentschaftswahl mit 27 Prozent der Stimmen für sich entschieden – vor allem auch mit den Stimmen junger Menschen. Die folgende Stichwahl zu gewinnen, wird jedoch nicht leicht, denn das rechte Lager ist stark.
Der zweitplatzierte José Antonio Kast, ein Rechtsextremer, der die Diktatur unter Augusto Pinochet verherrlicht, punktet in der Bevölkerung mit Stimmungmache gegen Migrant:innen, dem Thema Sicherheit und der Angst vor wirtschaftlichem Abstieg.
Was ist aus dem Erbe des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende geworden? Was bewegt heute junge Linke im Land? Wieso begeistern sich auf der anderen Seite noch immer Menschen für Ideen des ehemaligen Diktators Pinochet? Und was muss Jeannette Jara nun tun, um die Stichwahl am 14. Dezember für sich zu entscheiden?
Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Sophia Boddenberg, die für die taz aus Chile berichtet, in der aktuellen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 18. November 2025 um 16:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Nach dem Massaker in El Fasher - worum geht es im Bürgerkrieg in Sudan?
2025/11/13
In Sudan herrscht seit mehr als zwei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg – doch international bekommt er kaum Aufmerksamkeit. Jetzt aber richtet sich der Blick der Welt auf eine Stadt: El Fasher. Dort hat die Miliz Rapid Support Forces, kurz RSF, Ende Oktober die Kontrolle übernommen – und dabei ein furchtbares Massaker verübt. Die Hintergründe dieses Krieges sind komplex. In dieser Folge wollen wir erklären, worum es in diesem Krieg überhaupt geht – aber auch von den Menschen erzählen, die überlebt haben: von denen, die aus El Fasher fliehen konnten.
Darüber spricht taz-Auslandsredakteurin Judith Poppe mit Simone Schlindwein, der Afrika-Korrespondentin der taz in der aktuellen Folge der Fernverbindung, dem Auslands-Podcast der taz.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 12. November 2025 um 14.00 MEZ.
Drohnen über Litauen und Polen - wie geht die Bevölkerung mit der Bedrohung um?
2025/11/05
Nach wir vor tobt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, auch wenn das Thema derzeit in den Nachrichten wenig Beachtung findet. Militärisch scheint die Lage verfahren und von Verhandlungen über eine Waffenruhe oder einen wie auch immer gearteten Frieden sind wir derzeit weit entfernt.
Zugleich ist die Bedrohungslage in den angrenzenden Ländern, besonders in Polen oder den baltischen Staaten enorm hoch. In den vergangenen Wochen berichteten wir in der taz mehrfach über die unterschiedlichsten Formen der hybriden Kriegsführung. Dazu zählen Drohnenüberflüge und andere Verletzungen des Luftraums. Was bedeutet das für die Menschen vor Ort? Was heißt dies für die Solidarität in den EU- und Nato-Staaten, sowie für die betroffenen Staaten, insbesondere Polen oder Litauen?
Darüber sprechen taz-Redakteurin Anastasia Zejneli, die sich derzeit in Warschau aufhält, und Tanja Tricarico, Teamleitung der Politik in der wochentaz, in der aktuellen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 4. November 2025 um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Der überraschende Wahlsieg des Javier Milei
2025/10/29
Bei den Kongresswahlen in Argentinien ist die Partei des rechten Präsidenten Javier Milei überraschend deutlich als Sieger hervorgegangen. Die Opposition dagegen konnte nicht von den sozialen Verwerfungen im Land profitieren. Und die sind mannigfaltig, seit Milei seinen neoliberalen Kurs in die Tat umsetzt. So bringt seine Sparpolitik vor allem die ärmsten Schichten der Gesellschaft in Gefahr, während US-Präsident Donald Trump die Wirtschaft mit einem Währungstausch am Leben halten will.
Gleichzeitig rechnen viele Argentinier es Milei an, dass es ihm gelungen ist, die vor zwei Jahren noch extrem hohe Inflation zu drücken. Doch gegen die Austeritätsmaßnahmen formiert sich immer wieder Protest. Wie verändert Mileis Wirtschaftspolitik das Leben der Menschen in Argentinien? Wo regt sich Widerstand? Und was haben die vier Hunde des Präsidenten damit zu tun?
Über diese Fragen spricht der taz-Auslandsredakteur Leon Holly mit Argentinienkorrespondent Jürgen Vogt.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 28. Oktober um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Bringt die Wahl in Nordzypern die Wiedervereinigung?
2025/10/23
Ein politischer Umbruch auf Zypern: Bei den Präsidentschaftswahlen im Norden der geteilten Mittelmeerinsel hat der proeuropäische Oppositionskandidat der sozialdemokratischen CTP überraschend klar gewonnen – mit 62,8 Prozent im ersten Wahlgang. Der vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterstützte Amtsinhaber Ersin Tatar kam nur auf 35,8 Prozent.
Heute ist der Norden der Insel diplomatisch isoliert. Die Türkei erkennt Nordzypern als einziges Land weltweit an, die wirtschaftliche Lage ist schlecht. Die Nordzyprioten sehnen sich nach poliischem Wechsel. Nun könnte mit Erhürman frischer Wind in die festgefahrene Zypernfrage kommen.
Was bedeutet dieser Wahlsieg des proeuropäischen Reformers für die Zukunft der Insel? Welche Rolle spielen die wirtschaftlichen Sorgen der Nordzyprioten? Und wie reagiert die Türkei auf den Machtwechsel in ihrem Einflussgebiet?
Darüber spricht Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Türkeikorrespondent Jürgen Gottschlich in der neuen Folge Fernverbindung - dem Auslandspodcast der taz.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 22. Oktober um 17:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Droht eine Eskalation zwischen Pakistan und Afghanistan?
2025/10/15
Droht ein neuer Konflikt an der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan? Am vergangenen Wochenende kam es zu einem Luftangriff in Kabul, der schwere Gefechte an der Grenzregion zu Pakistan auslöste.
Sowohl das pakistanische Militär als auch die Taliban sprechen von verschiedenen Opferzahlen. Die Taliban erklärten am Sonntag, 58 pakistanische Soldaten getötet zu haben. Die pakistanische Armee sprach von 23 getöteten Soldaten auf ihrer Seite, aber mehr als 200 getöteten Taliban. Nachdem Saudi-Arabien und Katar interveniert haben, stoppten die Kämpfe in der Nacht auf Sonntag vorerst.
Doch die Lage bleibt volatil. Über die Konsequenzen für die Region und auch für Deutschland spricht taz-Redakteurin [Anastasia Zejneli](https://taz.de/Anastasia-Zejneli/!a139397/) mit Afghanistan-Experte [Thomas Ruttig](https://taz.de/Thomas-Ruttig/!a23570/) in der Fernverbindung, dem Auslandspodcast der Taz.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 14. Oktober um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

52232
Geladen - der Batteriepodcast zur Energiewende
Daniel Messling, Patrick von Rosen

0011
Chemie erklärt
Christoph Koch, Katrin Honka

0034
Big Pool Theory - Der Podcast, der für's Schwimmen Wissen schafft
Big Pool Theory

54400
Chip & Charge
© 2026 podcastbu.de

4.88153
Das Universum
Florian Freistetter, Ruth Grützbauch, Evi Pech

4.54336
SPONTENT - mit Alex Walkenhorst
Alexander Walkenhorst / Vincent Schuster

0087
Stopp, Lob & Cappuccino
Marc Breul, Nikolas Rizzi, Joel Rizzi

55329
Bratwurst und Baklava - mit Özcan Cosar und Bastian Bielendorfer
RTL+ / Bastian Bielendorfer, Özcan Cosar

4.7413300
Slow German
Annik Rubens

00111
Cross Court - Der Tennis Podcast
Stefan Schnürle, Dennis Heinemann