
Werben im Podcast: Liebeslabor mit Dr. Degen
Dieser Podcast hat
22 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Dr. Degen Teach LOVEExplizit
Nein
Erstellt am
2025/08/07
Neueste Episode
2026/09/15
Durchschnittsdauer
58 min.
Veröffentlichungsintervall
26 Tage
Beschreibung
Psychologie, Beziehungen, Medien und alles, was uns aus der Bahn, aber auch weiter bringt.
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Lohnt sich Beziehung noch? Über Heterofatalismus, Gemeinschaft, alleine sterben und die Frage, was Beziehung eigentlich leisten soll
2026/09/15
Wir sprechen darüber, warum die Paarbeziehung heute Freundeskreis, Sinnstiftung und Sicherheit gleichzeitig tragen soll und daran oft scheitert. Warum viele über offene Modelle nachdenken, obwohl ihnen eher Freundschaften fehlen. Und was in Beziehungen messbar zu holen ist, von Beruhigung über gesundheitliche Effekte bis zur Erweiterung des Selbst.
Außerdem schauen wir auf den Zusammenhang von ökonomischer Lage und Trennungen, auf Kritik als Beziehungskiller und darauf, wie man Kinder bekommt, ohne in der Elternrolle zu verschwinden.
Im zweiten Teil beantworten wir eure Fragen. Warum läuft es so schlecht mit den Männern, geht es Männern mit Frauen genauso, und lohnt sich Beziehung, nur um nicht allein zu sterben.
Fortbildungen:
teach-love.de
Registrieren für den Liebesbrief: https://teach-love.de/newsletter/
Weiterlesen:
Apostolou, M., Christoforou, C., & Lajunen, T. J. (2023). What are romantic relationships good for? An explorative analysis of the perceived benefits of being in a relationship. Evolutionary Psychology, 21(4), 14747049231210245.
Kislev, E. (2025). Being single in the twenty-first century. In Research Handbook on Partnering across the Life Course (pp. 129-139). Edward Elgar Publishing.
Park, Y., Page-Gould, E., & MacDonald, G. (2022). Satisfying singlehood as a function of age and cohort: Satisfaction with being single increases with age after midlife. Psychology and Aging, 37(5), 626.
Polyamorie und offene Beziehungen - die besseren Modelle? Was Forschung und Therapie zeigen.
2026/08/28
Polyamorie, offene Beziehung, offene Ehe und was Erdbeer und Schokoladeneis damit zu haben. Ihr habt gefrag und eure Dr. Degen steht Rede und Antwort.
Viele fragen sich: Sollen wir auch unsere Beziehung öffnen? Ist monogam leben heute schon peinlich und wie verbreitet sind Poly Konstellationen eigentlich?
Halten offene Beziehungen länger? Sind die Menschen glücklicher? Müssen beide aktiv offen leben und kann eine Öffnung Probleme lösen? Ist die Beziehungsöffnung nur der Anfang vom Ende? Wie viele schließen offene Beziehungen nach den ersten Versuchen wieder?
Wir fangen ganz am Anfang an und klären Begriffe und Formen, gehen dann tief rein und diskutieren die Hässlichkeiten und Herausforderungen und vor allem sprechen wir darüber, was alle Beziehungen von offenen Modellen lernen können; Denn wie immer geht es um die Qualität nicht die Form!
Psychologisch und wissenschaftlich fundierte Kurse zum Thema findet ihr bei teach-love.de
Den Online-Kurs von Sonja Brönig findet ihr hier:
https://teach-love.de/diversitaetssensibel-beraten-queere-identitat-beziehungen-sonja-broening/
Den Workshop zu Polyamorie und offenen Beziehungen mit Jonas Bamert findet ihr hier: https://teach-love.de/kurse/
Die Aus- und Fortbildungen mit Johanna Degen hier:
https://teach-love.de/weiterbildung/paarberatung/
Die Poly Bibel (inkl. der Machtperspektiven):
Sonja Bröning & Agostino Mazziotta: Vielfältige Liebe: Polyamorie gestalten (Springer)
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48372-2
Konkrete Praxiserfahrungen:
Jonas Bamert: Von Hügeln und Hochgebirgen (Beratung aktuell)
https://beratung-aktuell.de/article/view/1437-3181-2025-1-35
Agostino Mazziotta und Christoph Hutter über Macht und Privilegien in Beziehungen:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11620-025-00855-2
Die Psychologie der KI - Beziehungen, Arbeit, Intimität
2026/08/07
Was macht KI-Nutzung mit Sprache, Liebe, Sex, Beziehung und (therapeutischer) Arbeit? Kann man das Menschliche kodieren, oder sind wir komplexer als die KI?Was sagen Forschung und Praxis? Was können KIs und was nicht? Was passiert, wenn wir uns von KIs beraten lassen?
Brauchen wir Therapie dann noch?
Hier geht es zu Teach LOVE und den Antworten der pro familia:https://teach-love.de/fuehrerscheine/https://teach-love.de/lehrer-sexuelle-bildung-sexualkunde/In diesen Kursen sind die KI-Fortbildungen enthalten (praktische Technik für Fachpersonen in der psychosozialen Arbeit):https://teach-love.de/weiterbildung/paarberatung/Studien zum Weiterlesen:Kubitza, E., Degen, J.L. AI as a Sparring Partner in Professional Settings: Counselors’ Views on ChatGPT’s Role and Potential in Pregnancy Termination Counseling. Arch Sex Behav (2026). https://doi.org/10.1007/s10508-026-03437-xDegen, J.L., Hammerschmitt, J.C.,
DATING Kultur! Partnerpräferenzen beim Dating (“wieso immer jüngere Frauen?”), Altersunterschiede in Beziehungen und Sex!
2026/07/25
Was ist wenn ich mich in meine Therapeutin verliebe?
Glaubt Dr. Love an die Liebe?
Hat die Liebe eine Chance, wenn wir sie vermessen?
Daten Frauen inzwischen genauso junge Männer wie Männer seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, jüngere Frauen?
Was machen Altersunterschiede in Beziehungen aus? Gibt es Asexualität?
Wir beantworten eure Fragen aus der Reihe “neuer Tag, neue Frage” zum Themenblock DATING-Kultur und Paartherapie 3
Wenn ihr Fragen stellen wollt, erreicht ihr unser Lab unter [email protected] oder nehmt gerne über Instagram teach_love.de teil.
Weiterlesen:
Liebe ohne Ende (Degen et al.): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46368-7
Alles über Liebe (Krauß): https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2800/2008-detail
Waller, W. (1937). The rating and dating complex. American sociological review, 2(5), 727-734.
Mangus, A. R. (1936). Relationships between the young woman's conceptions of her intimate male associates and of her ideal husband. The Journal of Social Psychology, 7(4), 403-420.
Eaton, A. A., & Rose, S. (2011). Has dating become more egalitarian? A 35 year review using sex roles. Sex roles, 64(11), 843-862.
Alarie, M. (2020). Sleeping with younger men: Women’s accounts of sexual interplay in age-hypogamous intimate relationships. The Journal of Sex Research.
Mental Load und Carearbeit
2026/07/17
Unsichtbare Arbeit, Abwehrmechanismen und Bedeutungen von Ungleichheit für die Paarbeziehung. Was hat Spülmaschine ausräumen mit Sex zu tun? Was ist erlente Hilflosigkeit? Wie therapiert man Diskursphänomene?
Wir gehen rein und balancieren entlang der Edges. Bitte alles mit Vorsicht, besonnen und überlegt weiterdenken.
Und wir enden mit euren Fragen: was ist die Mannosphäre und Pinkpill?
Heterofatalismus
2026/07/03
"Neuer Tag, neue Frage, so heißt unser Format auf Insta und heute nehmen wir eure Fragen, um über Ehe, Beziehungszufriedenheit, Heterofatalismus und Scheidung zu sprechen. Sind alle Beziehungen mit Paartherapie zu retten? Ist Heterofatalismus Realismus oder eine neofeministische Verblendung? Wieso hat die Monogamie so einen schlechten Ruf? Und was machen Beziehungslabels und Lebensphasen, wie Kinderkriegen, mit der Liebe?
Weiterlesen: Liebe ohne Ende. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46368-7 & Kleeberg-Niepage, A., Degen, J. (2026).
Love. In: Teo, T. (eds) The Palgrave Encyclopedia of Theoretical and Philosophical Psychology. Palgrave Macmillan, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-031-70581-6_151-1
Weiter geht’s mit: Affären
2026/05/25
Wir sind zurück. Liebeslabor. Warm-up “Staffel 2”.
Nach einer intensiven Arbeits-Pause für den Relaunch der APW und Teach LOVE (freut euch auf Anfang Juni), greifen wir zum Start das Thema Affären nochmal auf, weil es nach der letzten Folge so viele süße, aufgeregte und auch wütende E-Mails gab. Wir lieben das alles daran und danken für eure Involviertheit und für eure Geduld :)
Wir besprechen: Wann fängt eine Affäre eigentlich an? Warum hat sie eine Lebenszeitprävalenz von 70 bis 95 % (Dr. Degen’s postulierte Schätzung ;-)) und ist gleichzeitig der meistgenannte Trennungsgrund? Warum bewerten wir Betrug in der Liebe so viel härter als in anderen Lebensbereichen (Holger Quandt)? Was hilft beim Verzeihen wirklich (Eck & Clement); und warum funktioniert "es hat nichts bedeutet" nicht?
Außerdem: die zwei Moralen der Transparenz vs. der Handlung, der F**k-you-f**k-me-Effekt nach Aufdeckung, und warum die meisten Paare nie wirklich besprochen haben, was im Fall der Fälle eigentlich gelten würde.
Hört rein. Wir freuen uns über den Austausch, sind überwältigt von eurem Interesse und wir freuen uns weiterzumachen.
Was habt ihr erlebt? 3
Vorsätze: Wann sie schaden, wie sie gelingen
2026/01/11
Wir plaudern uns mit euch ins neue Jahr ein. Es wird persönlich und ihr seid dabei herzlich eingeladen, dabei zu sein. Außerdem besprechen wir, wie positives Denken nur bedingt und oft sogar gar nicht hilft. Und: Was kann das Gelingen von Vorsätzen eigentlich wahrscheinlicher machen?
Lesetipp zur WOOP-Methode
Buch:
Rethinking Positive Thinking.
Deutsche Ausgabe: Die Psychologie des Gelingens
(Pattloch) von Gabriele Oettingen (2014)
WOOP-Methode, im Journaling anzuwenden, also in Ruhe hinsetzen und durcharbeiten, kann auf alles angewendet werden (Großes und Kleines, von konkreten kleinen Dingen und Gewohnheiten bis hin zum "Dream Life") Formuliere gerne schriftlich:
Wish (Ziel, Wunsch, Problem)
Outcome (Wie wäre es, wenn man das erreicht hat, wie schön wäre das)
Obstacle (Was erschwert das Erreichen des Ziels, was hindert mich daran, es zu erreichen?)
Plan (Wie werde ich mich konkret meinem Ziel annähern und was mache ich, wenn sich Hindernisse zeigen "if-then")
Hier gibt es einen Worksheet, inkl. Mental Contrasting: https://static1.squarespace.com/static/55b7aa5ce4b0ba14b2d578e1/t/5ee94b551583761f9954348b/1592347479577/Move+Note+-+Rethinking+Positive+Thinking+.pdf
Community-Folge: Ihr habt gefragt; wir antworten!
2025/12/29
Jahresendzeitstimmung im Liebeslabor und wir ziehen Resümee entlang eures Feedbacks. Danke für das liebevolle, konstruktive und inspirierende Echo zu unserer ersten Staffel.
Der Testballon ist geflogen, und wir setzen den Podcast gerne in 2026 fort – wie schön!
In dieser Folge steht der Co-Horst Rede und Antwort zu Moralisierung und Diskurspositionen und Degen vermittelt; zusammen denken wir weiter nach und problematisieren statt zu vereinfachen, gemeinsam im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, therapeutischer Praxis und dem chaotischen Leben.
(Wir haben verstanden, dass ihr euch MEHR wünscht und wir geben Gas und freuen uns 3)
Konsenstool: Wheel of Consent und kompetenter Sexual Bodywork Kollege: https://ondra.li/en/wheel-of-consent/
Zum Weiterlesen:
Degen, J.L. (2025). The Shaping of the Parasocial Self. On the Psychology of Relationships and Intimacy in the Digital Era. Palgrave
Klein, V., & Conley, T. D. (2022). The role of gendered entitlement in understanding inequality in the bedroom. Social Psychological and Personality Science, 13(6), 1047-1057.
Kratzer, L., Tschöke, S., & Büttner, M. (2021). BDSM, Gewalt und Trauma: Von Reviktimisierung bis Ressource. PTT-Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie, 25(4), 264-272.
Eldridge, K. A. (2024). The Nature of Consent: Narratives From the BDSM Community (Master's thesis, Northern Arizona University).
Herbenick, D., Fu, T. C., Valdivia, D. S., Patterson, C., Gonzalez, Y. R., Guerra-Reyes, L., ... & Rosenberg, M. (2021). What is rough sex, who does it, and who likes it? Findings from a probability sample of US undergraduate students. Archives of Sexual Behavior, 50(3), 1183-1195.
Döring, N., Mohseni, M. R., Pietras, L., Dekker, A., & Briken, P. (2024). Research in brief: How prevalent is rough sex? Results from a national online sample of adults in Germany. Perspectives on sexual and reproductive health, 56(2), 90-97.
Einsamkeit (an Feiertagen)
2025/12/16
Gibt es eine Einsamkeitsepidemie? Wer ist besonders gefährdet und was genau macht eigentlich einsam? Über die Feiertage wird Einsamkeit für viele spürbarer. Wie geht man damit um? Und wie lässt sich ein Leben führen, das nicht nur gegen, sondern auch mit der Einsamkeit funktioniert?Für alle, die sich darin wiederfinden und über die Feiertage Gesellschaft suchen, wendet euch an „Keiner bleibt allein“ 3 Weiterlesen:Heinrich, L. M., & Gullone, E. (2006). The clinical significance of loneliness: A literature review. Clinical psychology review, 26(6), 695-718.Adamczyk, K. (2017). Voluntary and involuntary singlehood and young adults’ mental health: An investigation of mediating role of romantic loneliness. Current Psychology, 36(4), 888-904.Adamczyk, K. (2018). Direct and indirect effects of relationship status through unmet need to belong and fear of being single on young adults' romantic loneliness. Personality and Individual Differences, 124, 124-129.
Dating Red Flags
2025/11/18
Heute gibt es den Deep-Dive zum Thema Red and Green Flags als Nachschnack zum Frühstücksfernsehen am Sonntag.
Zu spät zum Date kommen, Hochzeitstorte ins Gesicht "schmieren" und Gender-Reveal-Fail oder Sex beim ersten Date?
Welche Red Flags und Green Flags werden auf Social Media diskutiert und was ist dran aus Sicht der Psychologie? Und: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Standards halten und Red Flags?
Besucht uns im Liebeslabor mit Dr. Degen und Kollegen und diskutiert mit 3
Trefft uns live (online). HIER GEHT’S ZUR Anmeldung zum Event: “Jahresendzeitstimmung mit Dr. Degen: Was ist neu in der Paar- und Sexualberatung?“
https://teach-love.de/paarberatung-infoabend/
Zum Weiterlesen:
Eaton, A. A., & Rose, S. (2011). Has dating become more egalitarian? A 35 year review using sex roles. Sex roles, 64(11), 843-862.
Korovich, M., Nicoletti, A., Bettinelli, M., Shank, F., Angelone, D. J., & Jones, M. C. (2025). “That’s Definitely a Red Flag”: Sexual Violence Risk Perception by Men who have Sex with Men Using Dating and Sexual Networking Apps. Sexuality & Culture, 29(2), 838-851.
Streiten, aber richtig!
2025/11/08
Streit und Konflikt in (Paar-)Beziehungen: Oft triggern gerade die Eigenschaften, die man am Anfang der Beziehung besonders mochte. Viele deeskalierende Strategien befeuern den Konflikt, und in der Reparatur erkennt man die Qualität der Beziehung! Wir besprechen auch handfeste Strategien: Wie kann es besser gehen? Müssen wir Konflikte am besten ganz weglassen, oder können wir unsere Streitkultur lieben lernen? Wie oft darf man streiten, wann ist es zu viel, und ist Kritik auch Zuwendung?
Weiterlesen unter:
Overall, N. C., & McNulty, J. K. (2017). What type of communication during conflict is beneficial for intimate relationships?. Current opinion in psychology, 13, 1-5.
Sex Education
2025/10/19
Sexualkunde, Aufklärungsunterricht, heute sexuelle Bildung – viele Begriffe, viele Erfahrungen und noch mehr Meinungen. In dieser Folge gehen wir rein in den Dschungel: Was heißt eigentlich „Aufklärung“ heute? Wer klärt wen auf und mit welchem Bild von Sexualität, Beziehung, Körper und Macht?
Wir sprechen über neue Dogmen, drohenden Backlash, subtile Repressionen und Tabus. Es geht um Scham, Sprachlosigkeit und Normierung, aber auch um die Idee, dass Sexualität etwas ist, das man nie beherrscht. Lernen über Sexualität und Beziehung hört nicht mit dem Schulabschluss auf. Im Gegenteil: Es beginnt oft erst danach und oft darf erstmal VERLERNT werden.
Eine Folge über das Unfertige, das Politische, Institutionen und das ganz Persönliche in Sachen Sexualität.
Zum Weiterlesen: Hartmann, A., Kammholz, M., & Zengler, Y. (2024). Übe dich im Genuss!. Soziale Passagen, 16(1), 181-197.Mantey, D. (2022). Sexuelle Bildung als neues Paradigma der Sexualpädagogik? Ein kritischer Einwurf. Zeitschrift für Sexualforschung, 35(01), 35-38.Degen, J. (2024). Neo-emanzipatorisches Aufklärungsmaterial in der Sexuellen Bildung auf dem Prüfstand:„Wenn ich am Bullerbü-Gymnasium mit Analfisting komme, dann fallen die alle in Ohnmacht “. Der pädagogische Blick 3/2023.
Medienkompetenz und Jugendschutz: Bedeutung und Folgen von Handynutzung für Jugendliche, Familien und Erwachsene
2025/10/05
Diese Folge handelt von Medienkonsum, seinen entwicklungspsychologischen Bedeutungen und gesellschaftlichen Folgen.
Wir diskutieren u.a. das geplante Handyverbot an Schulen. Inzwischen wurde es in Teilen bereits durchgesetzt und die ersten Daten zeigen, dass Lehrkräfte begeistert sind: Sofort haben sich die Tonalität, die Konzentration und das soziale Beisammensein verändert.
Ist Handynutzung wirklich nur schädlich? Müssen Jugendliche nicht auch Medienkompetenz durch Mediennutzung erwerben? Ab welchem Alter sollten Jugendliche ein Handy bekommen? Wie steht es um zeitliche Begrenzungen, um Zugehörigkeit, um die Erfahrung von Ausschluss? Werden Kinder gemobbt, wenn ihnen das „richtige“ Handy fehlt? Welche sozialen und psychologischen Dynamiken liegen dahinter, und wie lassen sich Mediennutzung, Kontrolle, Jugendschutz und Autonomie im Alltag von Kindern, Jugendlichen, Familien aber auch Erwachsenen verstehen?
Zum Weiterlesen:
Kleeberg-Niepage, A., & Degen, J. L. (2022). Between self-actualization and waste of time: Young people’s evaluations of digital media time. In S. Punch & R. Vanderbeck (Eds.), Children, youth and time (pp. 29–47). Emerald Publishing.
Thiagarajan, T. C., Newson, J. J., & Swaminathan, S. (2025). Protecting the developing mind in a digital age: A global policy imperative. Journal of Human Development and Capabilities, 26(3), 493–504. https://doi.org/10.1080/19452829.2025.2518313
Neue Männlichkeiten zwischen Manosphäre, Feminismus und der kollektiven Suche nach Anerkennung
2025/09/28
Diese Folge bitte mit radikaler Diskursfähigkeit hören ;-DWir sprechen über Boysober, die Manosphäre, Pickup Artists, neue Männer, Nagellack, Frauen, Feminismus und all die Nuancen dazwischen.
Disclaimer: Diskriminierung ist Teil unserer sozialen Wirklichkeit, auch wir sind davon nicht frei. Wir bemühen uns um Inklusivität, und wir glauben: Entwicklung geschieht nicht ohne Reibung. Gesprächsräume müssen offen bleiben, und Sprechen selbst ist ein Prozess des Denkens. Die Qualität von Beziehungen zeigt sich schließlich darin, wie gut Reparatur gelingt. 3
Schreibt uns gerne, wie es euch mit der Folge ergangen ist – und enjoy den Dschungel!
Leseempfehlungen:
Johanssen, J. (2023). Die Mannosphäre: Frauenfeindliche Communitys im Internet (Deutsch. Übersetzung von Fantasy, Online Misogyny and the Manosphere) . Köln: Herbert von Halem Verlag.
Liebl, O. (2024). Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle. Berlin: Ullstein.
Morel, L. (2023). Lesbisch werden in zehn Schritten. Berlin: Ullstein.
Butler, J. (2020). The force of nonviolence: An ethico-political bind. London: Verso.
Pickert, N. (2022). Lebenskomplizinnen. Liebe auf Augenhöhe*. Weinheim: Beltz.
de Beauvoir, S. (1949/1951). Le deuxième sexe [Das andere Geschlecht]. Paris: Gallimard / Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
Studien, die gegen Polarisierung argumentieren: Teney, C., & Rupieper, L. K. (2023). A New Social Conflict on Globalisation-Related Issues in Germany? A Longitudinal Perspective. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 75(Suppl. 1), 205–234. https://doi.org/10.1007/s11577-023-00884-5 Herold, M., Joachim, J., Otteni, C., & Vorländer, H. (2023). Polarisierung in Deutschland und Europa. Eine Studie zu gesellschaftlichen Spaltungstendenzen in zehn europäischen Ländern (MIDEM Studie 2023-2). Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM).
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