
Werben im Podcast: Alle Kinder, fertig, los!
Dieser Podcast hat
30 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Sophia BolzanoExplizit
Nein
Erstellt am
2025/09/08
Neueste Episode
2026/10/13
Durchschnittsdauer
43 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.
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Generation Angst – verlieren wir unsere Kinder an die virtuelle Welt?
2026/10/13
Was passiert, wenn sich Kindheit immer stärker vom Spielplatz aufs Smartphone verlagert?
In dieser Solofolge beschäftigt sich Sophia Bolzano mit Jonathan Haidts Buch „Generation Angst“. Als Sport- und Bewegungswissenschafterin fragt sie nicht nur, was Smartphones mit Kindern machen. Sondern auch: Was machen Kinder in dieser Zeit nicht mehr?
Es geht um Bewegung, freies Spiel, Langeweile, Abenteuer und Selbstständigkeit. Und um einen Widerspruch: In der realen Welt beschützen wir Kinder oft sehr stark. In der digitalen Welt bekommen sie gleichzeitig früh große Freiheiten.
Eine Folge über die Frage, wie wir Kindern wieder mehr echte Erfahrungen ermöglichen können. Mit einer kritischen Einordnung der Buchthesen und drei konkreten Alltagstipps.
Das erwartet dich in dieser Folge
Was Jonathan Haidt unter einer smartphonebasierten Kindheit verstehtWarum Überbehütung und digitale Freiheiten oft nebeneinander bestehenWie soziale Vergleiche und ständige Erreichbarkeit Kinder beschäftigen könnenWarum Zusammenhänge zwischen Social Media und psychischen Problemen keine eindeutigen Ursachen beweisenWelche Erfahrungen durch Bildschirmzeit zu kurz kommen könnenWarum Langeweile Platz für eigene Ideen schafftWie Kinder durch bewältigbare Risiken ihre Grenzen kennenlernenWelche vier Veränderungen Haidt empfiehltWie Erwachsene Selbstständigkeit und Bewegung im Alltag fördern könnenDie wichtigsten Erkenntnisse
Kinder brauchen Bewegung, freies Spiel und Begegnungen mit anderen Kindern.Die Wirkung sozialer Medien ist nicht bei allen Jugendlichen gleich. Ursache und Wirkung sind schwer auseinanderzuhalten.Bildschirmzeit kann Zeit für Bewegung, Abenteuer und eigene Ideen verdrängen.Langeweile muss nicht sofort durch Erwachsene oder Bildschirme beendet werden.Bewältigbare Risiken helfen Kindern, ihre Fähigkeiten einzuschätzen.Selbstständigkeit entsteht durch eigenes Tun.Erwachsene sind Vorbilder – auch beim Umgang mit dem Smartphone.3 Bewegungstipps aus dieser Folge
Der AbenteuerheimwegMacht einen alltäglichen Weg zum Bewegungsweg. Balanciert auf einer niedrigen Mauer, springt über Linien oder geht einen Umweg durch den Park. Lass dein Kind mitentscheiden.
Eine Stunde offline für alleLegt alle Geräte für eine Stunde weg – auch die der Erwachsenen. Geht spazieren, spielt mit einem Ball oder lasst Raum für eigene Ideen. Ein durchgeplantes Programm ist dafür nicht nötig.
Ein kleines Stück SelbstständigkeitÜberlege, was dein Kind inzwischen alleine schaffen könnte: etwas im Geschäft holen, einen bekannten Weg zurücklegen oder draußen mit Freundinnen und Freunden spielen. Die Aufgabe soll zu Alter, Fähigkeiten und Umgebung passen.
Buchtipps
Generation Angst – Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlierenJonathan HaidtÜber den Wandel der Kindheit durch Smartphones und soziale Medien. Die Stärke der beschriebenen Zusammenhänge mit psychischen Problemen wird wissenschaftlich diskutiert.
Mut zum RisikoJürgen EinwangerÜber Herausforderungen, den Umgang mit Risiko und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Kindern. Mit einem Beitrag von Sophia Bolzano.
Alle Kinder, fertig, los!Sophia Bolzano & Daniel WinklerBewegungsideen für zuhause und den Familienalltag.
Homepages & weiterführende Links
Podcast:https://allekinderfertiglos.at
Mut tut gut:https://muttutgut.at
Buch „Alle Kinder, fertig, los!“:https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlKapitel
Begrüßung und Einstieg: Das Smartphone im AlltagGeneration Angst: Von der spielbasierten zur smartphonebasierten KindheitÜberbehütung in der realen Welt und Freiheiten in der digitalen WeltSocial Media und psychische Gesundheit: eine kritische EinordnungWas Kindern fehlt, wenn Freizeit am Bildschirm stattfindetLangeweile als Raum für eigene IdeenRisiken einschätzen und Selbstständigkeit entwickelnDie vier Empfehlungen von Jonathan HaidtErwachsene als VorbilderBewegung als Lern- und ErfahrungsraumDrei Bewegungstipps für den AlltagBuchtippsZusammenfassung und Abschluss
Mit 58 noch Weltklasse - was hält uns fit bis ins hohe Alter
2026/09/29
Wie schafft man es, mit Ende 50 noch so fit zu sein, dass man sich im Sport mit 20- und 30-Jährigen messen kann? Und was können Menschen, die keine Leistungssportler:innen sind, daraus für ihr eigenes Älterwerden mitnehmen?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniel Dobringer, den sie bereits aus dem gemeinsamen Sportstudium kennt. Wasserskispringen begleitet Daniel seit seiner Jugend. 2024 wurde er Seniorenweltmeister – und auch heute sucht er noch den sportlichen Vergleich mit deutlich jüngeren Athleten. Transkript Interview Daniel Dob…
Daniel erzählt, warum er heute wesentlich weniger, dafür gezielter trainiert, weshalb Muskelkraft für ihn ein wichtiger Teil der Verletzungsprävention ist und warum er gelernt hat, viel genauer auf seinen Körper zu hören.
Es geht aber auch um Motivation und die Erkenntnis, dass selbst ein Leistungssportler manchmal einfach keine Lust auf Training hat. Entscheidend ist nicht der einzelne ausgelassene Tag, sondern über viele Jahre in Bewegung zu bleiben.
Daniel spricht außerdem darüber, wie seine beiden Söhne mit Sport aufgewachsen sind, warum er sie nie zu Bewegung gezwungen hat und weshalb Spaß und Vorbildwirkung für ihn wichtiger sind als Druck. Und er verrät, was er mit 80 noch können möchte. Transkript Interview Daniel Dob…
Takeaways
Mit zunehmendem Alter kann weniger Training ausreichen, wenn es gezielt und effizient eingesetzt wird.Muskelkraft und eine gute körperliche Vorbereitung sind für Daniel wichtige Bausteine der Verletzungsprävention.Auch langfristig sportliche Menschen haben Tage ohne Motivation.Wer nach längerer Pause wieder mit Bewegung beginnt, sollte langsam starten und nicht sofort vier- oder fünfmal pro Woche trainieren.Eine Bewegungsform, die Spaß macht, erhöht die Chance, langfristig dranzubleiben.Bewegung lässt sich in kleinen Portionen in den Alltag integrieren.Kinder brauchen bewegte Vorbilder und Möglichkeiten zum Ausprobieren – aber keinen Zwang.Persönliche Ziele können motivieren, auch ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.Körperliche Fitness ist nur ein Teil des gesunden Älterwerdens. Daniel möchte auch geistig neugierig und aktiv bleiben. Transkript Interview Daniel Dob…Soundbite
„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…
Alternativ:
„Es muss Spaß machen.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…
Bewegungstipps für den Alltag
1. Stiegen statt Lift oder RolltreppeSophia versucht bewusst, Lift und Rolltreppe zu vermeiden und stattdessen Stiegen zu steigen. Gerade weil viele natürliche Bewegungsmöglichkeiten aus unserem Alltag verschwunden sind, können wir sie gezielt wieder einbauen.
2. Kniebeugen beim KaffeekochenDaniel nutzt Wartezeiten für Bewegung. Während der Kaffee durchläuft, macht er zum Beispiel zehn Kniebeugen. Kleine Bewegungseinheiten brauchen keine Sportkleidung und keinen eigenen Termin. Transkript Interview Daniel Dob…
3. Beim Aufstehen die eigene Kraft nutzenNicht immer mit den Armen vom Sessel abdrücken oder Schwung holen, sondern bewusst die Bein- und Rumpfmuskulatur einsetzen. So wird eine alltägliche Bewegung zur kleinen Kraftübung.
Buchtipps
Peter Attia – „Outlive – Wie wir länger und besser leben können, als wir denken“Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was wir heute tun können, um möglichst lange gesund, beweglich und selbstständig zu bleiben. Besonders gut passt zur Folge der Gedanke: Was möchte ich mit 70, 80 oder 90 noch können – und was kann ich heute schon dafür tun? Transkript Interview Daniel Dob…
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung ein Schlüssel für die gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.
„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Daniel Dobringer01:38 Leistungssport damals und heute03:01 Warum Daniel sich noch immer mit Jüngeren misst04:55 Wie sich die Motivation verändert hat07:05 Keine Lust aufs Training – auch das darf sein08:34 Weniger, aber effizienter trainieren09:38 Seniorenweltmeister – was bedeutet dieser Erfolg?12:11 Prävention, Muskelkraft und Vorbereitung14:23 Schlaf und Ernährung16:13 Verletzungen und auf den Körper hören18:19 Was Daniel heute bewusst für später trainiert20:22 Drei Bewegungsformen, auf die er nicht verzichten möchte21:40 Wie gelingt der Wiedereinstieg in Bewegung?24:15 Typische Fehler nach längerer Sportpause25:51 Daniel als Vater – Bewegung vorleben statt erzwingen29:58 Wie Eltern Kinder für Bewegung begeistern können32:11 Was Daniel mit 80 noch können möchte34:23 Welche sportlichen Ziele noch vor ihm liegen35:09 Bewegungsblitz
Websites & Social Media
Daniel DobringerInstagram: Daniel DobringerFacebook: Daniel Dobringer
Sophia Bolzano
Alle Kinder, fertig, los!
Mut tut gut
Zum Abschluss
Man muss kein:e Weltmeister:in sein, um auch im höheren Alter von Bewegung zu profitieren. Daniels Geschichte zeigt vor allem eines: Bewegung darf sich verändern. Entscheidend ist, dass sie nicht aus unserem Leben verschwindet.
Langsam anfangen, etwas finden, das Freude macht, den eigenen Körper ernst nehmen und immer wieder kleine Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag holen.
Denn, wie Daniel es so treffend sagt:
„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“
Zuhören statt lösen – Wie Eltern ihre Kinder stark machen
2026/09/15
Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten?
Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören.
Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst.
Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen.
Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen?
Takeaways
Zuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Soundbite
„Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“– Maria Neuberger-Schmidt
3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart
1. Ich kann das selbstJacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen.
2. Hände benutzenMalen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen.
3. Bewegung gehört in den AlltagStiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben.
Buchtipps
Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten.
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen.
„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag
Websites
Maria Neuberger-Schmidthttps://mariaparenting.com
Verein Elternwerkstatthttps://elternwerkstatt.atMaria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. Elternwerkstatt
Alle Kinder, fertig, los!https://allekinderfertiglos.at
Mut tut gutMut tut gut
Chapters
00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast01:08 Warum Zuhören so wichtig ist01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt
Gewaltfrei, aber nicht machtlos – Warum Kinder starke Eltern brauchen
2026/09/01
Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins.
Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben.
Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können.
Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen.
Takeaways
Liebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. Soundbite
„Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-Schmidt
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat07:30 Bildschirmzeit und neue Medien09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung30:20 Bildschirm oder Bewegung?32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit33:45 Das leidige Thema Aufräumen36:40 Was tun bei einem Wutanfall?39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchteBewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche Erfahrungen
Bewegungstipps für den Alltag
1. Familienparcours bauenAus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden.
2. Bewegung als FamilienritualEinmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit.
3. Verantwortung in BewegungKinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden.
Buchtipps
Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag.
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.
„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag
Homepages & weiterführende Links
Maria Neuberger-Schmidthttps://www.mariaparenting.com
Sophia BolzanoAlle Kinder, fertig, los!Mut tut gut
Wenn Schule Kinder stark macht – durch Bewegung, Wertschätzung und Begabungsförderung
2026/08/18
Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist?
In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“ an ihrer Schule arbeiten.
Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin.
Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben.
Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können.
Takeaways
Bewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. Bewegungstipps für den Alltag
1. Schulweg als Bewegungszeit nutzenWenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag.
2. Lernen mit Bewegung verbindenEinmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können.
3. Gleichgewicht nebenbei trainierenBeim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit.
Buchtipps & Bewegungsideen
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen.
„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag
Sophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen.
Soundbite
„Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“– Jill Jasbar
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutetca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respektca. 32:00 Was Kinder heute brauchenca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denkenca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragenca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung
Homepages & Links
Volksschule ErdbergVolksschule Erdberg
Sophia Bolzano – Alle Kinder, fertig, los!allekinderfertiglos.at
Mut tut gutmuttutgut.at
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.
Neugierig bleiben, mutig scheitern, weiterlernen
2026/08/04
Was haben Sport, Wissenschaft und Humor gemeinsam?
Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
In dieser Folge spreche ich mit Vince Ebert – Physiker, Wissenschaftskabarettist, Bestsellerautor und Keynote Speaker. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was Bewegung über das Leben lehrt und warum Neugier, Disziplin und der Mut zu scheitern wichtige Voraussetzungen für persönliches Wachstum sind.
Wir sprechen über seine eigene Sportbiografie, über die Bedeutung von Rückschlägen, den Unterschied zwischen Talent und Disziplin und darüber, weshalb Kinder heute wieder mehr Herausforderungen brauchen.
Außerdem geht es darum, warum Bewegung nicht nur den Körper fit hält, sondern auch Konzentration, Kreativität und Problemlösefähigkeit fördert.
Eine inspirierende Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder dabei begleiten möchten, neugierig, mutig und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.
Takeaways
Disziplin ist langfristig oft wichtiger als Talent.Bewegung stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.Rückschläge gehören zum Lernen dazu und fördern Resilienz.Kinder brauchen Herausforderungen statt ständiger Absicherung.Neugier ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für lebenslanges Lernen.Erwachsene wirken vor allem durch ihr eigenes Vorbild.Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen oder eine neue Sportart zu beginnen.Bewegungstipps für den Alltag
1. Jeden Tag etwas Neues ausprobierenEine neue Bewegung, ein neuer Weg zur Arbeit oder eine ungewohnte Sportart – unser Gehirn liebt neue Herausforderungen.
2. Gleichgewicht trainierenBeim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder kleine Balanceübungen in den Alltag einbauen. Das verbessert Koordination und Körpergefühl.
3. Bewegung als Denkpause nutzenWenn der Kopf voll ist, hilft oft ein Spaziergang oder eine kurze Bewegungseinheit mehr als noch eine Stunde am Schreibtisch.
Buchtipps
Vince Ebert – „Denken lohnt sich“Ein humorvolles Buch darüber, warum kritisches Denken und wissenschaftliche Neugier heute wichtiger denn je sind.
Vince Ebert – „Wot se fack, Deutschland?“Mit Witz und klaren Gedanken wirft Vince Ebert einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und lädt dazu ein, Dinge differenziert zu betrachten.
Daniel Kahneman – „Schnelles Denken, langsames Denken“Ein moderner Klassiker, der erklärt, wie wir Entscheidungen treffen und warum unser Gehirn manchmal Abkürzungen nimmt.
Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit vielen alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien und Pädagog:innen.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Soundbite
„Disziplin schlägt Talent.“Vince Ebert
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Vince Ebert02:30 Kindheit, Sport und erste Bewegungserfahrungen08:00 Volleyball, Skifahren und die Bedeutung von Training14:00 Talent oder Disziplin – was zählt wirklich?20:00 Warum Scheitern zum Lernen dazugehört26:00 Wissenschaft, Humor und kritisches Denken32:00 Bewegung als Motor für Konzentration und Kreativität38:00 Was Kinder heute für eine gute Entwicklung brauchen43:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen50:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps
Homepages & Links
Vince Eberthttps://www.vince-ebert.de
Sophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.at
https://muttutgut.at
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir Kinder darin bestärken, neugierig zu bleiben, Herausforderungen anzunehmen und mit Freude weiterzulernen.
Mut zum Risiko – warum Kinder Herausforderungen brauchen
2026/07/21
Dürfen Kinder noch auf Bäume klettern? Wie viel Schutz brauchen sie wirklich? Und was passiert, wenn wir ihnen jede Herausforderung aus dem Weg räumen?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Jürgen Einwanger, Leiter der Alpenverein-Akademie und Experte für Risiko- und Erlebnispädagogik, über die Bedeutung von Herausforderungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Ausgangspunkt ist sein Buch „Mut zum Risiko“, das bereits vor fast 20 Jahren erschienen ist und heute aktueller denn je erscheint.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Risiko nicht mit Gefahr gleichzusetzen ist, weshalb Kinder Erfahrungen brauchen, um Selbstvertrauen und Resilienz zu entwickeln, und welche Auswirkungen Digitalisierung, Smartphone-Nutzung und Künstliche Intelligenz auf heutige Kindheiten haben.
Ein inspirierendes Gespräch über Vertrauen, Eigenverantwortung und den Mut, Kindern wieder mehr zuzutrauen.Das Wichtigste in Kürze
Risiko ist nicht dasselbe wie Gefahr.Entwicklung braucht Herausforderungen.Selbstvertrauen entsteht durch eigene Erfahrungen.Bewegung bietet ideale Lernräume für Selbstwirksamkeit.Überbehütung kann Entwicklung behindern.Kinder brauchen Freiräume, um Verantwortung zu übernehmen.Naturerfahrungen fördern Resilienz und psychische Gesundheit.Digitalisierung und KI verändern Kindheit grundlegend.Eltern und Pädagog:innen dürfen Kindern wieder mehr zutrauen.Bewegungstipps
1. Der Mut-Moment
Jeden Tag etwas ausprobieren, das ein kleines bisschen Überwindung kostet.
Zum Beispiel:
balancierenauf einen Baum kletterneinen neuen Weg gehenjemanden ansprechenetwas Neues lernen2. Der eigene Weg
Kinder dürfen den Weg zum Spielplatz, zur Schule oder zu Freund:innen selbst auswählen. Eigene Entscheidungen fördern Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
3. Die Mut-Challenge
Fragt euch am Abend:
"Was habe ich mich heute getraut, das ich gestern noch nicht geschafft hätte?"
So lernen Kinder, ihren eigenen Fortschritt wahrzunehmen.
Buchtipps
Mut zum Risiko – Herausforderungen für die Arbeit mit JugendlichenHerausgegeben von Jürgen Einwanger
Mit Herz und KlarheitHerbert Renz-Polster
Generation AngstJonathan Haidt
Alle Kinder, fertig, los!Sophia Bolzanohttps://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Homepages
Jürgen Einwanger
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Sophia Bolzano
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Soundbite
"Entwicklung braucht Herausforderungen. Kinder werden nicht stark, weil wir ihnen jeden Stein aus dem Weg räumen. Sie werden stark, weil sie lernen, Hindernisse selbst zu überwinden."Kapitel
Begrüßung und Vorstellung von Jürgen Einwanger
Wie alles begann – Erlebnispädagogik und Verantwortung
Das Buch Mut zum Risiko – damals und heute
Was sich in den letzten 20 Jahren verändert hat
Digitalisierung, Smartphone und KI – Auswirkungen auf Kinder
Warum Kinder Risiken brauchen
Risiko oder Gefahr – ein wichtiger Unterschied
Überbehütung und Selbstständigkeit
Was Eltern ihren Kindern zutrauen dürfen
Risikokompetenz, Resilienz und psychische Gesundheit
Blick in die Zukunft
Bewegungsblitz
Bewegungstipps
Buchtipps
Zusammenfassung und Verabschiedung
Jedes Kind hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit
2026/07/07
Kinder haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und eine glückliche Kindheit. Doch was bedeutet das im Alltag von Familien, Schulen und Sportvereinen?
In dieser Folge spreche ich mit Sascha Hörstlhofer, Obmann des Österreichischen Kinderschutzbundes Wien, Lebens- und Sozialberater, Elternbildner und staatlich geprüftem Sportlehrer.
Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Kinderschutz weit mehr ist als das Verhindern von Gewalt. Es geht um Beziehung, Vertrauen, Beteiligung und darum, Kindern einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich gesund entwickeln können.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Bewegung für die körperliche, soziale und emotionale Entwicklung, über den Einfluss von Bildschirmzeit, den Druck, unter dem viele Kinder heute stehen, und darüber, warum Erwachsene den Mut haben sollten hinzusehen, wenn ihnen etwas auffällt.
Eine Folge für Eltern, Pädagog:innen, Trainer:innen und alle, denen Kinder am Herzen liegen.
Takeaways
Kinderschutz beginnt im Alltag – nicht erst, wenn etwas passiert.Kinder brauchen einen sicheren Hafen und gleichzeitig die Freiheit, die Welt zu entdecken.Bewegung stärkt Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen.Erwachsene tragen Verantwortung dafür, sichere Räume für Kinder zu schaffen.Wer ein ungutes Gefühl hat, sollte hinschauen, nachfragen und handeln.Kinderrechte müssen gelebt werden – in Familien, Schulen und Vereinen.Elternbildung ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Entwicklung von Kindern.Bewegungstipps für den Alltag
1. Spaziergang mit BewegungsaufgabenBeim Gehen kleine Aufgaben einbauen: rückwärts gehen, balancieren, auf einem Bein hüpfen oder bis zum nächsten Baum sprinten.
2. Wohnzimmer-Parcours bauenMit Polstern, Sesseln und Decken einen Hindernisparcours gestalten. Kinder dürfen ihn selbst planen und immer wieder verändern.
3. Tiere nachmachenEin Tier auswählen und sich eine Minute lang genauso bewegen. Das fördert Fantasie, Koordination und macht der ganzen Familie Spaß.
Buchtipps
Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über Erziehung mit Herz, Verstand und klarer Führung. Es zeigt, wie Kinder liebevoll und konsequent begleitet werden können.
Daniel Moßbrucker – „Direkt vor unseren Augen“Ein wichtiges Buch über digitale Gewalt und darüber, wie Täter:innen im Internet vorgehen – und wie Erwachsene Kinder besser schützen können.
Carmen Kerger-Ladleif – „Kinder beschützen!“Ein verständlicher Ratgeber für Eltern rund um Prävention, Grenzachtung und den Schutz vor sexuellem Missbrauch.
Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Soundbite
„Kinder brauchen einen sicheren Hafen – und dann die Freiheit, die Welt zu entdecken.“Sascha Hörstlhofer
Alternative:
„Kinder sind unschlagbar.“
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Sascha Hörstlhofer02:00 Wie sein Engagement für den Kinderschutz begann06:00 Was Kinder für eine glückliche Kindheit brauchen10:00 Digitalisierung, Bildschirmzeit und Verantwortung der Erwachsenen14:30 Warum Bewegung Kinder stark macht20:00 Leistungsdruck, Schule und psychische Belastungen24:30 Kinderrechte – welche besonders wichtig sind27:00 Grenzverletzungen erkennen und richtig handeln31:30 Kinderschutz im Sport und praktische Beispiele aus dem Schulalltag38:00 Wünsche für die Zukunft von Kindern und Familien40:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen49:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung
Homepages & Links
Österreichischer Kinderschutzbund Wienhttps://kinderschutz.at
Safe Sport Österreichhttps://safesport.at
Sophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.at
https://muttutgut.at
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Kinder sicher, gesund und mit Freude aufwachsen.
Bewegung, Ernährung, Neugier – was Kinder wirklich zum Lernen brauchen
2026/06/23
Wie lernen Kinder wirklich nachhaltig? Durch Zuhören oder durch eigenes Tun?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem Mikrobiologen und Molekularbiologen Dr. Fritz Treiber von der Universität Graz über die spannende Verbindung von Ernährung, Bewegung, Lernen und Neugier. Fritz Treiber arbeitet im Geschmackslabor und in den Mitmachlaboren der Universität Graz und bringt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Wissenschaft durch eigenes Experimentieren näher.
Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Kinder Erfahrungen brauchen, weshalb gemeinsames Kochen weit mehr ist als Nahrungszubereitung, wie Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst und warum Bewegung und gesunde Gewohnheiten möglichst früh im Leben verankert werden sollten.
Außerdem geht es um die Rolle der Eltern als Vorbilder, um die Herausforderungen moderner Ernährungsgewohnheiten und um die Frage, wie wir Kinder wieder stärker für die Welt um sie herum begeistern können.
Mehr zu Fritz Treiber:https://www.fritztreiber.athttps://www.geschmackslabor.at
Sophias Websites & Buch:https://allekinderfertiglos.athttps://muttutgut.athttps://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
Kinder lernen besonders gut durch eigenes Ausprobieren und Erleben.Neugier ist ein wichtiger Motor für Lernen und Entwicklung.Bewegung und Ernährung bilden die Grundlage für Gesundheit.Gemeinsames Kochen fördert Selbstständigkeit und Gesundheitskompetenz.Eltern sind wichtige Vorbilder beim Essen und Bewegen.Fertigprodukte und zuckerhaltige Getränke sollten kritisch betrachtet werden.Frühe Bewegungserfahrungen wirken oft ein Leben lang nach.Gesundheit beginnt bereits in der Kindheit.Kinder brauchen echte Erfahrungen statt ausschließlichen Medienkonsum.Das Gehirn von Kindern speichert weit mehr, als Erwachsene oft vermuten.Titles
Bewegung, Ernährung, Neugier – was Kinder wirklich zum Lernen brauchen
Warum Kinder die Welt selbst entdecken müssen – Fritz Treiber über Ernährung, Bewegung und Gesundheit
Forschen, Kochen, Bewegen – wie Kinder gesund aufwachsen
Soundbite
„Das Gehirn von Kindern ist wie ein Aufnahmegerät und das nimmt alles mit auf.“
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Fritz Treiber
01:20 Wie eine Lehrerin und Akte X zur Mikrobiologie führten
05:15 Was Mikrobiologie und Molekularbiologie eigentlich sind
06:20 Das Geschmackslabor und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
09:00 Ernährungskompetenz bei jungen Menschen
10:30 Zucker, Limonaden und überraschende Aha-Momente
12:00 Warum Kinder durch eigenes Tun lernen
13:35 Wissenschaft zum Anfassen: Experimente im Labor
15:10 Volksschule und frühe Gesundheitsbildung
16:00 Bewegung, Motorik und gesunde Entwicklung
18:20 Warum Ernährung und Bewegung zusammengehören
20:10 Die Rolle der Eltern als Vorbilder
22:30 Kinder beim Kochen einbeziehen
25:00 Warum Ausprobieren wichtiger ist als Perfektion
29:00 Fritz Treibers Wunsch als Ernährungsminister
31:40 Zuckersteuer und Gesundheitsförderung
33:10 Bewegungsblitz – Die 7 schnellen Fragen
40:00 Bewegungstipps für Familien
44:00 Buchtipp und Abschluss
Bewegungstipps aus der Folge
Forscher unterwegs
Gemeinsam hinausgehen und Dinge aus der Natur sammeln. Blätter, Steine, Erde oder Insekten beobachten und darüber sprechen. Bewegung und Neugier lassen sich wunderbar verbinden.
Seilziehen statt Bildschirmzeit
Ein einfaches Seil genügt. Gemeinsam ziehen, lachen und die eigene Kraft spüren. Bewegung darf unkompliziert sein.
Küchen-Workout
Teig kneten, Gemüse schneiden, Salat waschen oder den Geschirrspüler einräumen. Kochen ist Bewegung und stärkt gleichzeitig Selbstständigkeit.
Buchtipps aus der Folge
Walter Longo: „Gesunde Ernährung für glückliche Kinder“
Ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich leicht verständliches Buch für Eltern rund um gesunde Ernährung, Entwicklung und langfristige Gesundheit.
Sophia Bolzano: „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung für Kinder so wichtig ist – mit fundiertem Wissen und 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für zuhause.
https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Sophia Bolzano: „Mut tut gut“
99 Bewegungsideen für Pädagog:innen, Trainer:innen und Familien. Praktisch, sofort umsetzbar und mit viel Freude an Bewegung.
20 Folgen „Alle Kinder, fertig, los!“ – Zeit für einen Blick zurück.
2026/06/09
20 Folgen „Alle Kinder, fertig, los!“ – Zeit für einen Blick zurück.
In dieser besonderen Jubiläumsfolge zieht Sophia Bolzano Bilanz. Welche Erkenntnisse haben sich durch die Gespräche mit Kinderärzt:innen, Wissenschaftler:innen, Pädagog:innen, Spitzensportler:innen, Coaches, Eltern und ihrem eigenen Sohn gezogen?
Es geht um Bewegung als Grundlage für Entwicklung, um Selbstwirksamkeit, Niederlagen, Bildschirmzeit, Beziehung und die Frage, was Kinder heute wirklich brauchen, um gesund, mutig und selbstständig aufzuwachsen.
Eine persönliche Folge über Kindheit, Entwicklung und die Kraft der Bewegung.
Das erwartet dich in dieser Folge
Warum Bewegung viel mehr ist als SportWeshalb Kinder vor allem durch Tun lernenWarum Selbstwirksamkeit wichtiger ist als PerfektionWelche Rolle Niederlagen für die Entwicklung spielenWarum Bildschirme echte Erfahrungen nicht ersetzen könnenWeshalb Beziehung wichtiger ist als jede MethodeWarum Erwachsene die wichtigsten Vorbilder sindWie Bewegung uns ein Leben lang begleitetDie wichtigsten Erkenntnisse
Bewegung ist die Grundlage für Lernen und Entwicklung.Kinder lernen über Erfahrungen und den eigenen Körper.Selbstvertrauen entsteht durch eigenes Tun.Niederlagen sind wichtige Entwicklungsschritte.Beziehung ist wichtiger als Perfektion.Erwachsene wirken immer als Vorbilder.Bewegung unterstützt Gesundheit, Lebensfreude und Resilienz.Kindheit darf wieder bewegter, freier und echter werden.3 Bewegungstipps aus dieser Folge
1. Vom Boden runter und wieder rauf
Trainiert Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination.
2. Täglich balancieren
Auf einer Linie, Bordsteinkante oder einem Seil – möglichst barfuß.
3. Ein Lied lang bewegen
Lieblingslied einschalten und drei Minuten tanzen, hüpfen oder ausschütteln.
Buchtipps
Alle Kinder, fertig, los!Sophia Bolzano & Daniel Winkler33 Bewegungsideen für zuhause und den Familienalltag.
Mut tut gut – Kartenset99 Bewegungsaufgaben für Kindergarten, Schule, Verein und Freizeit.
Homepages & weiterführende Links
Podcast:
https://allekinderfertiglos.atMut tut gut:
https://muttutgut.atBuch:
https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlKeywords
Bewegung, Kindheit, Lernen, Entwicklung, Bildschirmzeit, Selbstwirksamkeit, Eltern, Schule, Motivation, Resilienz, Motorik, Gesundheit, Podcast, Sophia Bolzano
Kapitel
00:00 Begrüßung und Rückblick auf 20 Folgen03:30 Bewegung ist Grundlage, nicht Sport09:00 Kinder lernen im Tun14:30 Selbstwirksamkeit und Niederlagen21:00 Bildschirmzeit und Entwicklung27:00 Beziehung schlägt Methode31:00 Erwachsene als Vorbilder35:00 Bewegung als Ressource fürs Leben39:00 Drei Bewegungstipps für Jung und Alt43:00 Buch- und Kartenset-Empfehlungen46:00 Abschluss und Ausblick
Was bleibt von einer bewegten Kindheit?
2026/05/26
Diese Folge ist eine ganz besondere. Denn dieses Mal ist mein Gast mein eigener Sohn Valentin Steidl.
Valentin ist mit Bewegung groß geworden – mit Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Skifahren, Snowboarden, Segeln und vielem mehr. Heute ist er Fotograf, Kameramann und leidenschaftlicher Boulderer.
In diesem sehr persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam zurück: Was bleibt von einer bewegten Kindheit? Welche Sportarten haben geprägt? Wie wichtig sind Wettkämpfe wirklich? Was passiert, wenn Bewegung nicht mit Druck, sondern mit Freude verbunden ist?
Wir sprechen über Körpergefühl, Ehrgeiz, Niederlagen, Freundschaften, Bildschirmzeit und darüber, wie Valentin später einmal mit seinen eigenen Kindern umgehen würde.
Eine Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kindern Bewegung nicht nur ermöglichen, sondern wirklich mitgeben möchten.
Takeaways
Kinder profitieren enorm davon, viele unterschiedliche Sportarten ausprobieren zu dürfenKörpergefühl entsteht durch vielfältige BewegungserfahrungenNicht jedes Kind braucht Wettkämpfe oder LeistungssportBewegung stärkt Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz und SelbstwirksamkeitSport schafft soziale Kontakte und echte GemeinschaftBildschirmzeit braucht klare BegleitungBewegung in der Kindheit wirkt oft weit ins Erwachsenenleben hineinBewegungstipps für den Alltag
1. Vielfalt statt SpezialisierungKinder müssen sich nicht früh festlegen. Unterschiedliche Bewegungsformen fördern Körpergefühl, Koordination und Selbstvertrauen.
2. Bewegung gemeinsam erlebenGemeinsame Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Ballspielen oder Klettern schaffen nicht nur Fitness, sondern auch wertvolle Erinnerungen.
3. Dranbleiben ohne DruckWenn ein Kind einmal keine Lust hat, nicht sofort aufgeben. Aber genau hinschauen: Ist es nur eine Phase oder passt die Sportart wirklich nicht?
Buchtipps
„Alle Kinder, fertig, los!“ – Sophia BolzanoWarum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für zuhause.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
„Mut tut gut“ – Sophia Bolzano99 Bewegungsideen für Schule, Kindergarten und Bewegungsräume – ideal für Pädagog:innen und Trainer:innen.
„Der kleine Sporticus“ – Ingo FroböseEin praxisnahes Buch für Eltern rund um Bewegung, Gesundheit und Ernährung im Kindesalter.
Soundbite
„Bewegung ist für mich essentiell.“ – Valentin Steidl
Alternative:„Wer Bewegung früh positiv erlebt, findet oft auch später wieder dorthin zurück.“
Chapters
00:00 Vorstellung meines ganz besonderen Gastes: mein Sohn Valentin03:00 Rückblick auf eine bewegte Kindheit08:30 Mut tut gut, Turnsaal und Bewegungserfahrungen in der Schule10:00 Welche Rolle Bewegung heute spielt12:30 Sport, Freundschaften und emotionale Erfolge14:00 Wie Valentin später mit eigenen Kindern umgehen würde16:30 Bildschirmzeit und Smartphones – der Blick einer jungen Generation21:00 Kindheit in drei Worten22:30 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen32:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps
Homepages & Links
Valentin Steidlhttps://valentinsteidl.comInstagram: @valentin.steidl
Sophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.athttps://muttutgut.at
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Arbeit mit Sinn und Bewegung - was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeuten
2026/05/12
Viele junge Menschen stehen heute unter enormem Druck: Was soll ich studieren? Was passt wirklich zu mir? Und wie finde ich einen Beruf, der Sinn macht? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Sandra Herrmann, Karrierecoach für Jugendliche und Erwachsene, über die Verbindung von Karriere, Persönlichkeit und Bewegung. Sandra begleitet Menschen bei Berufs- und Lebensentscheidungen und zeigt, warum Selbstreflexion, innere Klarheit und Körpergefühl dabei eine große Rolle spielen. Besonders spannend: Menschen mit Sportbiografie bringen oft Fähigkeiten mit, die ihnen später im Berufsleben enorm helfen – von Frusttoleranz bis Selbstmanagement. Gleichzeitig sprechen Sophia und Sandra darüber, warum Bewegung eine wichtige Ressource bleibt – auch im Erwachsenenalter und gerade in einer zunehmend sitzenden Arbeitswelt.
Mehr zu Sandra Herrmann: https://karriereundsinn.atInstagram: https://www.instagram.com/ks.karriereundsinn/Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
Junge Menschen stehen heute vor rund 1800 möglichen Tätigkeiten und fühlen sich oft überfordert statt orientiert.Viele wissen zwar, was sie gerne machen, können ihre Stärken aber keinem konkreten Beruf zuordnen.Sandra arbeitet stark mit Selbstreflexion und Sinnfragen: Was kann ich? Was will ich wirklich? Und was will vielleicht jemand anderer für mich?Sportlich geprägte Menschen treffen Entscheidungen oft stärker über Körpergefühl und innere Stimmigkeit.Bewegung stärkt Frusttoleranz, Zielorientierung, Durchhaltevermögen und Selbstmanagement.Menschen aus dem Sport können oft besser mit Feedback umgehen und Prozesse langfristig verfolgen.Herausforderung im Berufsleben: Leistungssportler:innen denken manchmal sehr in „Gewinnen oder Verlieren“.Bewegung hilft auch Erwachsenen dabei, Stress besser zu regulieren und die eigene Energie wahrzunehmen.Kinder sollten früh erleben, dass Bewegung selbstverständlich zum Alltag gehört – nicht nur als Leistung, sondern als Ressource fürs Leben.Bewegung ist Freiheit – körperlich und mental.Titles
Arbeit mit Sinn und Bewegung – was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeutenKarriere, Körpergefühl und Sinn: Warum Bewegung bei Entscheidungen hilftWas junge Menschen heute wirklich brauchen – Sandra Herrmann über Karriere, Druck und BewegungSoundbite„Bewegung ist für mich Freiheit.“
Chapters00:00 Einstieg: Karriere, Sinn und Bewegung00:57 Sandra Herrmann stellt sich vor02:00 Junge Menschen unter Druck: Berufswahl heute02:36 1800 Tätigkeiten – warum Orientierung so schwer ist04:31 Sinnfrage & Selbstreflexion: Was will ich wirklich?05:00 Der Fragebogen: Stärken, Wünsche und innere Klarheit07:21 Wunschjobs & verborgene Möglichkeiten08:00 Sportmenschen ticken anders08:37 Körpergefühl, Energie und schnelle Entscheidungen10:42 Welche Fähigkeiten aus dem Sport später helfen11:04 Frusttoleranz, Zielorientierung und Selbstmanagement12:33 Feedback annehmen lernen13:13 Herausforderungen für sportlich geprägte Menschen im Berufsleben15:38 Welche Jobs gut zu Sportmenschen passen16:10 Körpergefühl als innerer Kompass18:34 Bewegungstipps für Menschen mit sitzenden Berufen21:57 Buchtipps rund um Sinn, Körper und Stressbewältigung23:44 Bewegungsblitz: 7 schnelle Fragen05:41 Niederlagen als Chance sehen06:16 Warum Kinder Zeit für Bewegung brauchen07:46 Bewegung als Ressource bis ins hohe Alter
Bewegungstipps aus der Folge
Positionswechsel statt DauersitzenRegelmäßig aufstehen, im Stehen arbeiten oder kurz ein paar Schritte gehen. Auch Boden statt Sessel kann neue Bewegung in den Alltag bringen.Mini-Mobilisation zwischendurchHandgelenke, Schultern, Wirbelsäule und Füße kurz durchbewegen. Bereits 1–2 Minuten Mobilisation helfen gegen Verspannung und Müdigkeit.Bewegung an Routinen koppelnZum Beispiel beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder beim Lüften ein paar Kniebeugen machen. Kleine Bewegungen summieren sich im Alltag.Buchtipps aus der Folge
Simon Sinek: „Finde dein Warum“Ein inspirierendes Buch über Sinn, Motivation und die Frage, warum wir tun, was wir tun. Besonders spannend für Menschen in beruflichen Entscheidungsphasen.Maja Storch & Wolfgang Tschacher: „Embodiment – Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen“Ein spannender Zugang dazu, wie Körper und Psyche zusammenwirken und warum unser Körper oft früher weiß, was für uns stimmig ist.Tobias Esch: „Stressbewältigung“Ein praxisnahes Buch über Stressregulation, Selbstfürsorge und die Verbindung von Körper und Geist – inklusive Übungen und Workbook-Ansätzen.
Bewegung und Sprachentwicklung - Interview mit Renate Zimmer
2026/04/28
Bewegung und Sprache – zwei Bereiche, die oft getrennt gedacht werden, dabei gehören sie untrennbar zusammen. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Prof. Dr. Renate Zimmer, einer der wichtigsten Stimmen im Bereich frühkindliche Entwicklung, darüber, wie Kinder Sprache durch Bewegung lernen. Es geht um Begriffsbildung durch Erfahrung, um Beziehung als Grundlage für Kommunikation und darum, wie Pädagog:innen und Eltern Bewegung gezielt als Sprachanlass nutzen können. Besonders spannend: Wie Kinder ohne Deutschkenntnisse über Bewegung Zugang zur Sprache finden – und warum genau darin eine große Chance liegt.
Mehr zu Renate Zimmer:https://www.renatezimmer.dehttps://www.institut-bewegtekindheit.de
Sophias Websites & Buch:https://allekinderfertiglos.athttps://muttutgut.athttps://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
Bewegung ist ein natürlicher Sprachanlass – Kinder sprechen über das, was sie tun
Begriffe wie „hoch“, „weit“ oder „schnell“ werden durch Bewegung wirklich verstanden
Sprache prägt sich besser ein, wenn sie mit Handlung verknüpft ist
Beziehung ist die Grundlage für Sprache – ohne Vertrauen kein Sprechen
Bewegung gibt Sicherheit – besonders für Kinder mit wenig Sprachkenntnissen
Handlungsorientiertes Lernen erleichtert den Zugang zu Sprache enorm
Mehrsprachige Kinder profitieren besonders von Bewegung als Einstieg
Rhythmus, Wiederholung und Handlung unterstützen Sprachentwicklung nachhaltigSoundbite
„Kinder sprechen, wenn es etwas zu sagen gibt – und das entsteht in der Bewegung.“
Chapters
00:00 Einstieg: Bewegung und Sprache – was hat das miteinander zu tun?02:30 Warum Bewegung ein Sprachanlass ist03:48 Begriffsbildung durch Bewegung (hoch, weit, schnell)05:03 Warum sich Sprache durch Handlung besser einprägt05:57 Welche Bewegungssituationen Sprache fördern07:11 Alltagstipps für Eltern und Pädagog:innen07:54 Beziehung als Grundlage für Sprache09:35 Kinder ohne Deutschkenntnisse: Zugang über Bewegung11:13 Grammatik lernen durch Handlung12:28 Regeln vermitteln – Bilder, Vorzeigen oder Sprache?13:02 Bewegung als Chance für Integration14:18 Sprache im Rhythmus und in Bewegung16:02 Praxisbeispiel: Wenn Bewegung Sprachblockaden löst18:12 Bewegungstipps für Sprache im Alltag00:00 Bewegungsblitz05:26 Buchtipps von Renate Zimmer
Bewegungstipps aus der Folge
Bewegung sprachlich begleitenBeim Klettern, Springen oder Balancieren beschreiben, was passiert: „Du steigst hoch“, „Du springst weit“. So verknüpfen Kinder Handlung und Sprache direkt.Bewegungsspiele mit Sprache verbindenTiere nachahmen, Bewegungen benennen oder kleine Spiele mit Verben und Begriffen einbauen. Danach gemeinsam reflektieren: „Wie ist der Elefant gegangen?“Rhythmus und Sprache kombinierenKlatschen, Stampfen oder Gehen mit Reimen und Liedern verbinden. Bewegung und Sprachrhythmus unterstützen sich gegenseitig.Buchtipps aus der Folge
Renate Zimmer – „Handbuch der Bewegungserziehung“Ein umfassender Klassiker, der zeigt, wie Bewegung die gesamte kindliche Entwicklung unterstützt – inklusive Sprache.
Renate Zimmer – „Handbuch Sprache und Bewegung“Fundiertes Praxisbuch mit vielen konkreten Ideen, wie Sprache über Bewegung gefördert werden kann.
Renate Zimmer – „Die kleine Ballgrammatik“Ein kurzer, sehr praktischer Zugang zur Sprachförderung über Bewegung – ideal für Alltag, Kindergarten und Schule.
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Alltagstaugliche Ideen, wie Bewegung Kinder in ihrer gesamten Entwicklung stärkt – körperlich, emotional und kognitiv.
Wenn Kinder mehr wollen – Leistungssport als Familienweg
2026/04/14
Was bedeutet es, wenn gleich vier Kinder ihren Weg im Sport finden – teilweise im Leistungssport? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Birgit Neumayer, Mutter von vier sportbegeisterten Kindern, über Talent, Förderung und Familienalltag zwischen Training, Turnieren und Schule. Es geht darum, wie Eltern erkennen, wann aus Freude Ernst wird, wie man Kinder begleitet ohne Druck aufzubauen und warum Pausen genauso wichtig sind wie Training. Birgit gibt sehr persönliche Einblicke in ihren Alltag, erzählt von Herausforderungen rund um Schule, Reisen und Loslassen – und davon, warum Sport weit mehr ist als Medaillen.Mehr zu Lukas Neumayer: https://www.lukas-neumayer.atMehr zu Anna Neumayer: https://www.instagram.com/neumayer_anna/Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlTakeawaysLeistungssport sollte immer vom Kind ausgehen – nicht von den Eltern.Vielfalt ist wichtig: Eine zweite Sportart kann Ausgleich und Freude bringen.Pausen sind kein Rückschritt, sondern notwendig für Entwicklung und Motivation.Freundschaften im Sport sind ein entscheidender Faktor für langfristige Motivation.Schule und Leistungssport zu verbinden ist möglich, aber oft herausfordernd.Kinder brauchen Raum, um eigene Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie Fehler machen.Niederlagen gehören dazu und sind wichtige Lernmomente für Selbstreflexion.Eltern sollten in emotionalen Momenten zuerst auffangen und erst später analysieren.Erfolg im Sport ist vergänglich – Werte wie Selbstständigkeit, Offenheit und Lebensfreude bleiben.Chapters00:00 Einstieg & Vorstellung Birgit Neumayer01:12 Familie, Beruf und Alltag02:58 Die sportlichen Wege der vier Kinder04:12 Wann wird aus Freude Leistungssport?06:41 Fördern ohne Druck – wie gelingt das?09:14 Organisation, Reisen und Schule im Leistungssport13:40 Loslassen als Elternteil16:39 Schule, Freunde und Sport im Alltag18:14 Bedeutung von Freundschaften im Sport18:59 Familienzeit zwischen Leistungsdruck20:04 Werte im Sport und fürs Leben22:03 Tipps für Eltern mit ehrgeizigen Kindern25:01 Blick in die Zukunft31:00 Bewegungsblitz34:18 Bewegungstipps für den Alltag36:50 Abschluss & Zusammenfassung
Bewegungstipps aus der Folge
Bewegung einbauen statt organisierenKurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Keine Planung notwendig, sondern Bewegung ganz selbstverständlich im Alltag integrieren.Rituale statt ProgrammeEin fixer Spaziergang nach dem Abendessen oder kurze Bewegungseinheiten im Garten. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Dauer oder Intensität.Freies Bewegen ohne BewertungKlettern, balancieren, raufen oder einfach herumtoben lassen. Ohne Korrektur und Vergleich – Kinder brauchen bewegte Zeit ohne Leistungsdruck.Buchtipp aus der Folge
Remo H. Largo: „Kinderjahre“Ein Klassiker über die Entwicklung von Kindern. Zeigt eindrucksvoll, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat – im Sport genauso wie im Leben. Stärkt Vertrauen in individuelle Wege statt Vergleich und Druck.
Bewegung ist Medizin - für Körper, Kopf und Stimmung
2026/03/31
Bewegung ist weit mehr als Sport – sie ist ein zentrales Grundbedürfnis von Kindern. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Dr. Reinhold Kerbl, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und einer der bekanntesten Kinderärzte Österreichs, über die enorme Bedeutung von Bewegung für Knochen, Muskulatur, Gehirn und psychische Gesundheit. Wir sprechen über motorische Defizite, die Zunahme von Übergewicht, die Auswirkungen von Smartphones auf die Entwicklung und warum Bewegung das „beste Antidepressivum“ sein kann. Außerdem geht es um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, elterliche Verantwortung und die klare Forderung nach einer verbindlichen täglichen Bewegungseinheit in Schulen.
Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ): https://paediatrie.atEasy Kids – Programme der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK): https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.904091&portal=oegkportalSophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
Bewegung beginnt im Säuglingsalter und ist entscheidend für motorische, muskuläre und neurologische Entwicklung.Knochendichte entsteht durch Belastung – Springen, Laufen und Kraft sind wichtige Reize.Motorische Fähigkeiten haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Purzelbaum, Rückwärtsgehen oder Einbeinhüpfen sind keine Selbstverständlichkeit mehr.Smartphones und soziale Medien rauben Bewegungszeit und beeinflussen Entwicklung und Schlaf.Übergewicht ist fast immer eine Kombination aus Bewegungsmangel und falscher Ernährung – Genetik allein erklärt es selten.Bewegung wirkt präventiv gegen Depression und fördert durch Serotonin und Dopamin die psychische Stabilität.Schlank ist kein Ziel – Wohlfühlstatur und Fitness sind entscheidend.Handyfreie Zeiten (Mahlzeiten, Schlafzimmer) sind eine wichtige Maßnahme im Familienalltag.Die tägliche Bewegungseinheit in Schulen ist ein zentraler gesundheitspolitischer Hebel.Soundbite„Bewegung ist das beste Antidepressivum.“
Chapters00:00 Vorstellung Dr. Reinhold Kerbl01:02 Warum Bewegung ein Grundbedürfnis ist02:05 Knochendichte, Muskeln und Schwerkraft03:59 Warum Kinder springen dürfen05:09 Motorische Defizite und Smartphone-Effekt07:34 Vielfalt statt Einseitigkeit im Training11:15 Übergewicht: Bewegung und Ernährung als Balance13:39 Ganzheitlicher Lebensstil statt Einzelmaßnahme17:38 Bewegung und Depression – was die Forschung zeigt20:44 Fit und fröhlich statt nur schlank23:13 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen25:37 Smartphone-Nutzung und Verantwortung31:00 Bewegungsblitz34:26 Buchtipps & Abschluss
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