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Kontrafunk: Dreiländereck

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Dieser Podcast hat
32 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Kontrafunk
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/11/19
Neueste Episode
2026/02/04
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Der Kontrafunk ist ein Dreiländersender für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch obwohl es in allen drei Ländern viele gemeinsame und gleichartige Probleme gibt, bestehen doch auch gewaltige Unterschiede, die historisch, kulturell und völkerpsychologisch bedingt sind. Es ist eben ein Irrtum zu glauben, daß die deutschprachigen Nachbarländer sich bloß in ein paar mundartlichen Besonderheiten unterscheiden. Daraus ergibt sich das Vorhaben der Sendung Dreiländereck: wir wollen einander erzählen, wie anders die Dinge jeweils aufgefaßt und gehandhabt werden in unseren drei Heimaten.

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Dreiländereck: Das Kopftuch - islamistischer Zwang oder friedliches Symbol?
2026/02/04
Das islamische Kopftuch steht wie kaum ein anderes Symbol im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte. In dieser Ausgabe von „Dreiländereck“ geht es um Macht, Kontrolle und den gar nicht mehr so stillen Zwang, dem viele Frauen ausgesetzt sind. Die Sendung beleuchtet religiöse Begründungen ebenso wie soziale Realitäten – von familiärem Druck bis zu staatlicher Untätigkeit. Wie freiwillig ist das Kopftuch wirklich? Wo endet Toleranz, wo beginnt Wegsehen? Anhand der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird deutlich, wie sehr Politik und Gesellschaft vor einer unbequemen Debatte zurückschrecken. Gemeinsam mit Prof. Susanne Schröter, Prof. Ednan Aslan und Saida Keller-Messahli ordnet Moderator Florian Machl die Entwicklungen ein und diskutiert, welche Folgen unterschiedliche Regelungen für Schule, Öffentlichkeit und Integration haben. Eine fundierte Bestandsaufnahme zu einem Thema, das Europa seit Jahren bewegt.
Dreiländereck: Renaissance des Glaubens?
2026/01/28
Missbrauchsskandale, Vertrauensverlust während Corona, politisierte Gottesdienste: Immer mehr Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenden sich von den großen Kirchen ab. Aber heißt das auch, dass sie die Sinnsuche aufgegeben haben? Einzelne Entwicklungen zeigen in eine andere Richtung: Freikirchen gewinnen an Zulauf, Glaubensfestivals ziehen viele junge Menschen an. Spiritualität scheint also weiter hoch im Kurs, doch es sind nicht die christlichen Kirchen, die davon profitieren. Über die vielschichtigen Gründe und Wege aus der Krise sprechen Martin Grichting (Schweiz), David Berger (Deutschland) und Jan Ledóchowski (Österreich).
Dreiländereck: Die teure Energiewende
2026/01/21
In dieser Folge prallt die Realität der Strompreise frontal auf die Versprechen der Energiewende. Deutschland bleibt nach Atomausstieg, Abgaben und Netzausbau Europas teuerstes Stromland – viele zahlen um die 39 Cent pro Kilowattstunde. In Österreich treibt die Kopplung an den EU-Großhandel die Kosten, trotz Wasserkraft, nach oben und schwächt Industrie und Haushalte. Die Schweiz wirkt zunächst stabil, doch Winterlücken und Importabhängigkeit machen verwundbar. Die Gesprächsteilnehmer warnen vor einer gefährlichen Mischung aus Flatterstrom, teurer Parallelstrukturen, Smart-Meter-Kontrolle und Versorgungslücken. Die Frage ist: Gelingt eine Kurskorrektur – oder ist aufgrund ideologisch unbelehrbarer Politiker der nächste Schock unausweichlich?
Dreiländereck: Die hausgemachte Wohnungskrise
2026/01/14
Bezahlbarer Wohnraum wird im gesamten deutschen Sprachraum immer knapper, vor allem in den Ballungsgebieten. Hohe Baukosten, steigende Zinsen und überbordende Bürokratie nehmen vielen Unternehmen die Lust, in Wohnbauten zu investieren. Das Bevölkerungswachstum, nicht zuletzt durch die Zuwanderung, verschärft die Lage zusätzlich. Wurde das Problem verschlafen und heizen angebliche Lösungsrezepte die Situation sogar zusätzlich an? Darüber diskutieren Suzanne Hussmann (Deutschland), Andreas Glarner (Schweiz) und Wolfgang Kieslich (Österreich).
Dreiländereck: Ist "woke" vorbei?
2026/01/07
Im „Dreiländereck“ diskutiert Florian Machl mit Stefan Paetow, Bernhard Heinzlmaier und Claudio Zanetti, ob der Woke-Trend seinen Höhepunkt überschritten hat. Die Gäste beleuchten Ursprung und Begriffsklärung, den Einfluss von Universitäten, Medien, Unternehmen und Kirchen sowie die Rolle von Symbolen wie der Regenbogenflagge. Woke ist und bleibt eine diffuse Wolke von allem, das sich für links hält – und damit schwer einzugrenzen. An Beispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird erörtert, wie Bevölkerung und Jugend reagieren, welche politischen Folgen sichtbar werden und ob finanzielle Ströme den Kulturkampf antreiben.
Dreiländereck: Heiligabend – war da was?
2025/12/24
Der Auftakt in die Weihnachtstage ist in vielen guten Stuben ein Ausnahmezustand. Es gilt, den Baum zu schmücken, den Festtagsbraten zu präparieren und sich auf die Verwandtschaft vorzubereiten. Wie viel Besinnlichkeit steckt noch in Heiligabend, welche Funktion hat er in einer zunehmend verrückten Welt, wie wichtig sind die Bräuche und Traditionen, die wir damit verbinden? Und sind die Antworten auf diese Fragen in Deutschland, Österreich und der Schweiz identisch? Es diskutieren: Dietmar Bittrich (Hamburg), Ronald Friedrich Schwarzer (Wien) und Ralph Weibel (St. Gallen).
Dreiländereck: Der Weg zur Waffe
2025/12/17
Gewalttaten nehmen zu – und immer erschallt der Ruf nach einer Verschärfung des Waffenrechts. Dass es sich dabei um reine Symbolpolitik handelt, sieht man schon daran, dass in der Schweiz mit ihrem liberalen Waffenrecht keineswegs mehr Bluttaten geschehen als anderswo. Aber wie gelangt man in Deutschland, Österreich und der Schweiz legal an eine Waffe? Und wie ist die Stellung von Jägern und Sportschützen in der Gesellschaft? (Wiederholung). Es diskutieren: Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin (Hamburg), Markus Melzl, ehemaliger Kriminalkommissar (Basel), Rechtsanwalt Dr. Raoul Wagner (Wien). Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich. (Wiederholung vom 14. Mai 2024)
Dreiländereck: Justiz – die wahre Macht im Staat?
2025/12/10
In dieser Ausgabe diskutieren Juristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Zustand der Justiz im deutschsprachigen Raum. Alle drei Länder kämpfen mit politischer Einflussnahme, mangelnder Gewaltentrennung und struktureller Befangenheit. Richterwahlen nach Parteibuch, weisungsgebundene Staatsanwälte und mediale Druckkulissen prägen zunehmend Entscheidungen. Besonders während Corona zeigte sich, wie Gerichte staatliche Maßnahmen eher stützten als kritisch prüften. Die Debatte reicht vom Einfluss der Europäischen Union über ideologisch geprägte Ermittlungen bis hin zur Frage, ob das staatliche Justizmonopol reformiert oder aufgebrochen werden sollte. Die Experten fordern tiefgreifende strukturelle Änderungen, um echte Unabhängigkeit zu sichern.
Dreiländereck: Erinnerungsorte
2025/12/03
Burkhard Müller-Ullrich im Gespräch mit Philipp Gut, Günther Kleinhanns und René Nehring Jedes Volk, jede Nation hat „heilige Stätten“: Sie prägen die Identität und das historische Bewusstsein. Solche Erinnerungsorte können Denkmäler, Gebäude oder Schlachtfelder sein, aber auch Eisenbahnstrecken oder Landschaften. Sie können an Triumphe oder Niederlagen erinnern, an Schönes wie an Schreckliches. Allerdings greift in manchen Ländern eine Art Abscheu gegenüber der eigenen Geschichte um sich. Deutschland mit seinem „Sündenstolz“ auf den Nationalsozialismus ist das prominenteste Beispiel. Gibt es ähnliche Tendenzen auch in Österreich und in der Schweiz? Darüber diskutieren Philipp Gut (Schweiz), Günther Kleinhanns (Architekt und Denkmalpfleger, Österreich) und René Nehrung (Chefredakteur der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“).
Dreiländereck: Wo sind die guten Sitten geblieben?
2025/11/26
Dreiländereck: Sprechen wir deutsch?
2025/11/19
Deutschland, Österreich und die Schweiz sind getrennt durch ihre gemeinsame Sprache. Aber es geht nicht nur um dialektale Färbungen und Unterschiede in Vokabular und Syntax, sondern auch um ein unterschiedliches Verhältnis zur deutschen Sprache überhaupt. Wieso machen Schweizer bei der Genderei besonders eifrig mit? Oder sind derlei Erörterungen vielleicht obsolet angesichts der durch die Migration hereinbrechenden Bildungskatastrophe an den Schulen? Darüber diskutieren die schweizerische Schriftstellerin und Psychologin Julia Onken, der deutsche Literaturwissenschaftler und Bildungsforscher Prof. Peter J. Brenner sowie der österreichische Germanist und Gymnasiallehrer Dr. Tomas Kubelik.
Dreiländereck: Jenseits der staatlichen Schulen
2025/11/12
Homeschooling, Freilernen und Privatschulen gewinnen seit der Coronakrise neuen Zulauf. Wie unterschiedlich Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Bildungsfreiheit umgehen, diskutiert Florian Machl mit seinen Gästen: Rechtsanwalt Andreas Vogt, Experte für Schulrecht und Homeschooling in Deutschland, dem Schweizer Historiker und Bildungsrat Klaus Rüdiger sowie dem Vorarlberger Pädagogen Erwin Rigo. Eine Sendung über staatliche Kontrolle, pädagogische Freiheit und die Zukunft des Lernens im deutschsprachigen Raum.
Dreiländereck: Wie mit dem Islam umgehen?
2025/11/05
Deutschland, Österreich und die Schweiz verzeichnen alle seit Jahren einen markanten Zuwachs beim Anteil der Muslime in der Gesellschaft. Mit den entstehenden Herausforderungen wird aber unterschiedlich umgegangen. Die einen setzen auf Instrumente für Dialog und Austausch, die anderen auf Überwachungsmaßnahmen rund um den politischen Islam oder Gesetze und Einschränkungen wie beim Thema Kopftuch. Welche Erfahrungen sind positiv, wo bleiben Probleme bestehen – und wie sieht die weitere Entwicklung aus? Das diskutieren die deutsche Ethnologin Susanne Schröter, die Schweizer Islamkritikerin Saida Keller-Messahli und der Journalist Manfred Maurer aus Österreich.
Dreiländereck: Bürger in Uniform
2025/10/29
Die Wehrpflicht ist für junge Menschen ein einschneidendes Erlebnis: Drill, Befehl und Zurücknahme der eigenen Person treffen auf Kameradschaft, sportliche Ertüchtigung und ein Leben in Lage und Gelände. Doch wie unterschiedlich erleben die Wehrpflichtigen ihre Zeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Der ehemalige schweizerische Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer, der deutsche Oberstleutnant der Reserve Sascha Rauschenberger und der österreichische Historiker Dr. Stephan Karl Sander-Faes haben alle noch selbst Wehrpflicht abgeleistet. Im Gespräch stellen sie fest, wie groß die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung und im Alltag der Wehrpflichtigen sind.
Dreiländereck: Die Antifa - Schattenarmee der Linken
2025/10/22
Florian Machl im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, Ronnie Grob und Heinrich Sickl. Die Antifa ist ein zentraler Akteur im „Kampf gegen rechts“. Von manchen wird sie als politische Vorfeldorganisation der Linken wahrgenommen, zumindest aber als ein ihnen willkommener Helfer. Befürworter sehen in der Gruppierung ein Frühwarnsystem gegen autoritäre Strömungen, das rechte Netzwerke aufdeckt und die Demokratie schützt. Kritiker halten dagegen, die Antifa bewege sich selbst jenseits demokratischer Spielregeln, da sie Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung rechtfertigt und zunehmend auch anwendet. Welche unterschiedlichen Rollen spielt die Antifa in Deutschland, der Schweiz und Österreich?

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