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Ghüdercast

Werben im Podcast: Ghüdercast

Dieser Podcast hat
9 Episoden
Sprache
German
Explizit
Ja
Erstellt am
2026/01/05
Neueste Episode
2026/09/25
Durchschnittsdauer
57 min.
Veröffentlichungsintervall
33 Tage

Beschreibung

Ghüdercast ist ein Podcast über die Berner Musikszene. In jeder Folge quatschen wir mit Künstler:innen aus Bern über einen Song – egal ob brandneu oder schon etwas älter. Warum ist genau dieser Song wichtig? Wie ist er entstanden? Was steckt in den Lyrics? Es geht um Songwriting, um den kreativen Prozess und die Geschichten dahinter. Nicht um Gear, nicht um technischen Schrott. Sondern darum, wie aus einer Idee ein Song wird und was die Künstler:innen damit sagen wollen. Damit stehen wir ein für die Berner Musikszene, denn wir wollen, dass Berner Künstler:innen erhört werden. Ghüdercast sorgt dafür, dass im Meer der musikalischen Angebote der Trash obenauf schwimmt – Berner Trash Baby! Unser Trash!

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Milena Patagônia - irl
2026/09/25
Wir kennen unsere Namen nicht, uns aber trotzdem schon ewig. Bei Milena löst das schon mal die Angst aus, dass wir ihr früheres Ich kennen. Dann gibt es Lifehacks: Käfele auf der Parkbank und den Singapore Sling zum First Date in der Zsa Zsa Bar. Wir gehen ihre Albumproduktion mit DASHCAM*DEVI durch, von der Vocal Arp über die Samples bis zum fertigen Track, klären was BKMS ist und warum sich die Vermischung verschiedener Sprachen in einem Song ganz nach dem Flow richten sollte. Weiter geht es um die Ambivalenz zwischen digitaler und realer Welt, um ihren Film KAPI PADAJU PO BETONU und ihre Suche nach einem Heimatbegriff und dem Reclaiming ihrer Wurzeln. Zum Schluss attestieren wir uns noch eine gewisse Hartnäckigkeit, die im Musikbusiness nötig ist, und betrachten es als Wunder, dass wir immer noch Kunst erschaffen, während vernünftigere Leute längst aufgehört haben. Ein schöneres Schlussplädoyer gab es in diesem Podcast noch nie: to live as an artist is a way of being in the world.
dnachtaktion - Morn wird e schöne Tag
2026/08/14
In dieser Band ist die Nacht allgegenwärtig, also legen wir gleich mit der grossen Frage los: Mystik oder unendliche Möglichkeiten? Und weil eine Nacht selten ohne Morgen kommt, klären wir auch gleich, was der danach bringt, da darf ruhig weit ausgeholt werden. Wir steigen so tief ins Songwriting ein wie noch nie, reden darüber, dass ein Songtext auch eine innere Diskussion mit sich selbst sein kann und nicht immer explizit sein muss. Wir klären, wie moderne Kommunikationstechnik das gemeinsame künstlerische Schaffen verändert hat, wie man Studioproduktionen auf die Bühne bringt und was Züri West und Milan Slick damit zu tun haben. Und zum Schluss widmen wir uns der Kunst, im Bärndütsch Emotionen zu transportieren, ohne zu viele Silben zu verstreuen.
Andreas Trash Band - Bis a Bode
2026/06/12
Trash Band trifft Ghüdercast, das passt so gut, dass man fast denkt, es war geplant. Drei junge Frauen sprechen mit zwei 40-jährigen Herren über hängende Brüste, Mutterschaft und gesellschaftliche Erwartungen. Das war für alle so anstrengend, dass es die erste Pinkelpause in der Ghüdercast-Geschichte brauchte. Als alle dann pünktlich zurück waren, haben wir uns selbstverständlich noch über das Wetter unterhalten und darüber, weshalb eine gute Lüftung im Bandraum allgemein unterschätzt wird.
Coco Elane - come over bb
2026/05/29
Booty-Call, Liebeslied oder doch einfach Booty-Kummer? Diese Frage stellen wir Coco Elane gleich zu Beginn und die Antwort ist, wie alles bei dey, alles auf einmal. Der Song ist pure Late-Night-Energie: geschrieben, recorded und produziert von Coco Elane höchstpersönlich, ohne Kompromisse und ohne die Producer-Arschlöcher, die einem Lyrics und Melodien einfach über Nacht klauen und weitergeben. Wir reden über Gefühle, Liebe, Fashion und darüber, ob Kunst überhaupt existiert, wenn sie nicht gleichzeitig mit dem Leben passiert.
Aino Salto - Mother Mushroom
2026/01/08
Sean klärt Aino darüber auf, wie die Müllentsorgung in ihrem Quartier wirklich funktioniert – und von da gehts direkt zu Klimakipppunkten. Wir tauschen Wandertipps aus, reden über Utopien und darüber, wie ein Album genau wie unser Klima einen Point of No Return haben kann. Aino verrät uns, wie man durch One Direction Songs zu akzentfreiem Englisch kommt, warum Pilze so unglaublich faszinierend sind und was das alles mit "Mother Mushroom" zu tun hat. Ach ja, und es geht auch um Love Songs – weil sich am Ende trotzdem immer alles um Liebe dreht, oder?
Sunnig Aar - Im Juli
2026/01/08
Nichts verbindet mehr als ein gemeinsamer Coiffeur-Besuch in den frühen Morgenstunden – ausser vielleicht ein Gespräch über den feinen aber wichtigen Unterschied zwischen Lapsteel und Pedalsteel. Sunnig Aar erzählt uns, wie sein Song "Im Juli" entstanden ist, warum Geburtstage gleichzeitig todlangweilig und verdammt inspirierend sein können und wie man im eigenen Wohnzimmer Musik produziert, ohne die Nachbarn zu vergraulen. Dazu gibt’s Geschichten aus dem Berner Oberland, die man so nur hört, wenn man wirklich zuhört.
Wolfer - Your Glory
2026/01/08
Es wurde zwar nicht ganz 3 Uhr morgens, aber wir hatten definitiv noch einen heiteren Abend zusammen. "Your Glory" ist einer von diesen Songs, die dir tagelang im Kopf rumschwirren – und Wolfer erzählt uns, wie sowas entsteht. Wir lästern über Lester und Carol, reden über Höhen und Tiefen des Lebens und warum die beste Musik oft genau dort entsteht, wo's richtig scheisse läuft. Ausserdem klären wir endlich, wer in der Band ständig wem die Instrumente ausleiht.
Beat-Man - Slave To The Phone / Coco Grace
2026/01/08
Wir geniessen gemeinsam ein Guinness und Beat Man erzählt vom Fahren auf Tour, von Rock'n'Roll, der überall auf der Welt funktioniert, und warum diese Kraft nach wie vor da ist. Wir tratschen über gemeinsame Bekannte, durchfahren auch ernsthafte Momente und reden über das Leben auf der Strasse. Irgendwo zwischen Tour-Anekdoten kommen wir auch auf die Frage, ob Authentizität eigentlich das Gegenteil von Kunst ist. Hier sitzt jemand, der das Spiel schon lange macht – und immer noch weiss, warum.
ApplEpie - Love Train
2026/01/08
Simu spielt gefühlt jedes Instrument, das ihm in die Hände fällt – und das hört man. Wir reden über seine Malerei und wie die zu seiner Musik steht, über Zugfahrten, die zu Songs werden, und über "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt", dessen Soundtrack nicht nur Simu inspiriert hat. Ausserdem diskutieren wir darüber, ob es wirklich so eine gute Idee ist, sich ein Alter Ego für die Bühne zuzulegen.

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