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Dieser Podcast hat
168 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
radio horebExplizit
Nein
Erstellt am
2026/04/01
Neueste Episode
2026/10/13
Durchschnittsdauer
66 min.
Veröffentlichungsintervall
3 Tage
Beschreibung
Glaube ist nie abstrakt, immer konkret. Mit der Lebenshilfe verankert radio horeb die christliche Botschaft in unserem Alltag: Gemeinsam mit ausgewählten Gesprächsgästen suchen wir nach belastbaren Antworten in Lebenskrisen, Krankheit und im menschlichen Miteinander. Dafür laden wir für Sie fünfmal in der Woche bewegende Glaubenszeugen und kompetente Experten ein. Außerdem geben wir jenen eine Stimme, die keine Lobby haben: den Armen, Kranken und Vergessenen.
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Toxische Scham: Wenn chronische Schamgefühle krank machen
2026/10/13
Ref.: Peggy Paquet, Therapeutin für Logotherapie und Liebevolle Zwiesprache, Germering
Wenn Schamgefühle uns im Alltag immer wieder überwältigen oder wie ein Grundgefühl ständig mitschwingen, dann liegen die Ursachen dafür oft in der Kindheit. In der Lebenshilfe erklärt die Therapeutin Peggy Paquet den Unterschied zwischen gesunder Scham, die uns als Korrektiv in unseren sozialen Beziehungen unterstützt - und der so genannten toxischen Scham, die Beziehungen geradezu vergiften kann. Dabei geht es auch um Ursachen und Heilungswege.
Ihr erster Freund, seine erste Freundin – wenn Teenager sich verlieben
2026/10/12
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Entwicklungspsychologe
Es ist für die ganze Familie aufregend, wenn ein Teenager mit seiner ersten Liebe ins Haus kommt. Eltern sind oft verunsichert, wie sie mit der Situation umgehen sollen - vor allem wenn die beiden Verliebten noch sehr jung sind: Wieviel Intimsphäre soll man ihnen zugestehen, wieviel Kontrolle ihnen zumuten? Wie eng soll man einen jungen Menschen in die Familie einbinden, ohne zu wissen, wie lange er überhaupt eine Rolle im eigenen Familienleben spielen wird? Und wie sehr dürfen Eltern persönliche Bedenken oder Vorlieben bezüglich der Partnerwahl ihres Kindes ausdrücken?
In der Lebenshilfe beschreibt der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann, was in Teenagern vorgeht, wenn sie sich verlieben - und wie Eltern ihre Kinder in dieser aufwühlenden Zeit einfühlsam begleiten können.
Anpassung, Rückzug, Kontrolle... Jesus befreit uns von unseren Schutzmechanismen
2026/10/08
Ref.: Andi Weiss, Liedermacher, Logotherapeut, Autor, München
Das Leben fordert uns heraus - und es hinterlässt Spuren in unserer Seele. In der Lebenshilfe ist unser Gast der Liedermacher und Logotherapeut Andi Weiss. Durch seine Arbeit als Therapeut erlebt er, wie Menschen sich durch Anpassung, Rückzug oder Kontrollzwang davor schützen, verletzt zu werden. Aber er beobachtet auch immer wieder, wie in der Beziehung mit Jesus Menschen sich angenommen und geliebt erfahren, und dadurch den Mut finden, ihre Schutzmauern fallen zu lassen.
Intensivkurs Beziehung: Die 7 Stufen der Intimität, 2. Teil.
2026/10/05
Ref.: Janine und Dr. Ricardo Febres Landauro, Jüngergemeinschaft "Feuerstrom", Ehe-Begleiter
Dr. Ricardo Febres Landauro und seine Frau Janine haben mehr als 30 Jahre Erfahrung mit dem Thema Beziehungen und Ehe - aus psychotherapeutischer und psychologischer Perspektive, aber auch durch ihre gemeinsame geistliche Beratung im katholischen Glauben und nicht zuletzt als Ehepaar mit acht Kindern. Aus diesen Erfahrungen heraus haben sie einen Kurs entwickelt, um menschliche Beziehungen und ganz besonders Ehen stark und widerstandsfähig zu machen. In der Lebenshilfe bringen wir die wesentlichen Inhalte dieses Kurses in der Reihe "Intensivkurs Beziehung". In der zweiten Folge nehmen uns die beiden Gründer der Jüngergemeinschaft Feuerstrom weiter mit in die "7 Stufen der Intimität".
Intensivkurs Beziehung: Die 7 Stufen der Intimität, 2. Teil.
2026/10/05
Ref.: Janine und Dr. Ricardo Febres Landauro, Jüngergemeinschaft "Feuerstrom", Ehe-Begleiter
Dr. Ricardo Febres Landauro und seine Frau Janine haben mehr als 30 Jahre Erfahrung mit dem Thema Beziehungen und Ehe - aus psychotherapeutischer und psychologischer Perspektive, aber auch durch ihre gemeinsame geistliche Beratung im katholischen Glauben und nicht zuletzt als Ehepaar mit acht Kindern. Aus diesen Erfahrungen heraus haben sie einen Kurs entwickelt, um menschliche Beziehungen und ganz besonders Ehen stark und widerstandsfähig zu machen. In der Lebenshilfe bringen wir die wesentlichen Inhalte dieses Kurses in der Reihe "Intensivkurs Beziehung". In der zweiten Folge nehmen uns die beiden Gründer der Jüngergemeinschaft Feuerstrom weiter mit in die "7 Stufen der Intimität".
Weil ohne Gott kein Reichtum ist: Franziskus und die "edle Frau Armut"
2026/10/03
Ref.: Prof. Dr. Ludger-Ägidius Schulte OFMCap, Rektor der CTS Hochschule Münster und des Bildungsstandorts CTS Berlin
Als am 3. Oktober 2026 der Heilige Franziskus den Tod nahen spürte, ließ er sich nackt auf die Erde legen. Er wollte beim Hinübergang in die Ewigkeit wirklich gar nichts mehr besitzen. Was aber hat Bruder Franz gemeint, wenn er ausgerechnet die Armut als "edle Frau" besang, der er sich mit dem Herzen eines leidenschaftlichen Liebhabers hingeben wollte? Ist Armut nicht ein Übel, das es zu bekämpfen gilt? An seinem 800. Todestag tasten wir uns in der Lebenshilfe mit dem Kapuzinerpater und Professor für Dogmatik, Ludger Ägidius Schulte, zu dem Geheimnis von Franziskus' Liebe zur Armut vor.
„Ich, Bruder Franziskus, der Kleine, will dem Leben und der Armut unseres Herrn Jesus Christus und seiner heiligsten Mutter nachfolgen und darin bis ans Ende ausharren. Und ich bitte euch, meine Herrinnen, und gebe euch den Rat: Lebt immer in diesem allerheiligsten Leben und in der Armut. Und hütet euch sehr davor, dass ihr durch irgendeine Lehre oder irgendeinen Rat von irgendjemandem jemals davon abweicht.
(Franziskus von Assisi 1226, Schreiben "Ultima voluntas" an die Heilige Klara)
Müttergebete - eine schützende Hand über unseren Kindern
2026/10/02
Ref.: Therese Hesler, Deutschlandkoordinatorin Müttergebete
Ref.: Lioba Schneider, Müttergebete München
Kinder im christlichen Glauben großzuziehen ist eine Herausforderung, die niemand aus eigener Kraft bewältigen kann. Weltweit tun sich daher Frauen zu "Mütter Gebeten" zusammen, um ihre Kinder oder auch Enkel dem Schutz Gottes anzuvertrauen. Vorbilder sind etwa die Heilige Monika mit ihrem unermüdlichen Gebet für ihren Sohn Augustinus - und natürlich Maria in ihrem tapferen Mitgehen mit ihrem Sohn Jesus Christus. In der Lebenshilfe am Schutzengelfest beschreiben die Deutschlandkoordinatorin von "Mütter Gebete" Therese Hesler und die Münchner Gruppenleiterin Lioba Schneider, wie auch heute Frauen einen Schutzmantel des Gebets über ihre Kinder legen.
Frag nicht nur nach Wundern! Warum ein Ja zu unserem Auftrag meist die bessere Lösung ist
2026/09/29
Ref.: Andreas Braun, Logotherapeut, Buchholz in der Nordheide
Die Evangelien sind voll von Berichten über die Wunder Jesu - und auch heute gibt es Menschen, die erfahren, dass Gott in übernatürlicher Weise in ihr Leben eingreift. Der Logotherapeut Andreas Braun plädiert jedoch dafür, nicht beim Hoffen auf Wunder stehen zu bleiben: Wer einen Glaubensweg gehe, werde in der Regel immer tiefer in die Annahme der eigenen Lebenssituation hineingeführt. Das jedoch erfordert die Bereitschaft, zu wachsen und die eigene Würde gerade in der persönlichen Freiheit und Verantwortung zu erkennen. Wie wir uns immer weniger an vorläufigen Wundern festhalten und dafür dem bleibenden Wunder der Gotteskindschaft Schritt für Schritt näherkommen können - darum geht es in der Lebenshilfe.
Die eigene Geschichte annehmen – die Zukunft gestalten
2026/09/28
Ref.: Eva-Maria Admiral, Schauspielerin und Autorin, Österreich
Nur wer mit der eigenen Vergangenheit versöhnt ist, kann kraftvoll vorwärts gehen. Leider ist das nicht immer leicht. Die Schauspielerin und Autorin Eva Maria Admiral hat diesen Weg der Versöhnung selbst gehen müssen und teilt mit uns in der Lebenshilfe ihre Erfahrungen.
Bischof Fulton Sheen: Visionär, Medienmann und Vorbild im Glauben
2026/09/24
Ref.: Christoph Overkott, Autor
Heute würde man ihn als katholischen Influencer bezeichnen: den US-amerikanischen Bischof Fulton Sheen. Schon Mitte des vergangenen Jahrhunderts - also lange vor YouTube und Instagram - holte er in seiner Heimat ein Millionenpublikum vor Radio- und Fernsehgeräte. 1952 bekam er sogar den begehrten Fernsehpreis Emmy-Award in der Kategorie "Herausragendste Persönlichkeit". Heute Abend wird der bekannte Medienbischof in den USA seliggesprochen. In der Lebenshilfe sprechen wir über sein Leben und Werk mit dem Autor einer neuen Roman-Biografie über Fulton Sheen, Christoph Overcott.
Ich kann mehr bewirken als ich dachte! Neue Wege für Angehörige von Suchtkranken
2026/09/22
Ref.: Friedemann Alsdorf, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor, Kitzingen
Angehörige von Suchtkranken bekamen bisher vor allem den Rat: "Lass den Kranken los, kümmere dich gut um dich selbst!". Der Psychotherapeut Friedemann Alsdorf betont, dass das zwar grundsätzlich richtig bleibt - aber er weist auch auf neue Forschungen hin, laut denen es für Angehörige noch viel mehr Möglichkeiten gibt, den Heilungsprozess von suchtkranken Familienmitgliedern positiv zu beeinflussen. Dieses so genannte "CRAFT"-Konzept stellt er in der Lebenshilfe vor.
Das Mikrobiom – revolutionäre Erkenntnisse über das "ökologische Gleichgewicht" im menschlichen Körper
2026/09/21
Ref.: Prof. Dr. med. Vehreschild Maria J.G.T., Leiterin Infektiologie Uni Frankfurt
Unser Körper ist dicht besiedelt mit Bakterien, Viren und Pilzen. Die moderne Medizin entdeckt zunehmend die Bedeutung dieses "Mikrobioms" für unsere Gesundheit. Prof. Maria J.G.T. Vehreschild gehört als Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie an der Unimedizin Frankfurt zu den führenden Expertinnen auf dem Gebiet. In der Lebenshilfe beschreibt sie die Bedeutung des Mikrobioms für unsere Organe und das Immunsystem. Außerdem stellt sie ihre Behandlungserfolge mit der zunächst vielleicht befremdlich wirkenden "Stuhltransplantation" vor, sowie den Einsatz von Mikrobiomen gegen multiresistente Keime und in der Krebstherapie.
Testament, Erbe und Vermächtnis. Unser Experte stellt sich Ihren Fragen
2026/09/18
Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München
Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen.
In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Vom Sinn des Kreuzes
2026/09/14
Ref.: P. Christoph Kreitmeir OFM, Klinikseelsorger und Autor
Das Kreuz ist das christliche Symbol schlechthin. Es steht für schweres Leid, welches Jesus Christus für die Menschheit erlitten hat - aber auch als großes Pluszeichen, das auf die Erlösung hinter dem Leid hinweist. Jesu Kreuz zeigt uns Gottes radikale Liebe: Gott weicht der Dunkelheit, dem Leid dieser Welt nicht aus, sondern erlöst sie.
Mit Hilfe des alten Liedes „O du hochheilig Kreuze (GL 294) erschließt der Klinikseelsorger Pater Christoph Kreitmeir OFM in der Lebenshilfe den tieferen Sinn des Kreuzes, damit der Trost und die Kraft des Kreuzes hinter dem Schweren aufscheinen können. Persönliches Leid kann dann in die Gemeinschaft mit Christus eingebunden werden. Dadurch bekommt es eine hoffnungsvolle und zuversichtliche Dimension.
"Immer von Gott gehalten." Das mutige Lebenszeugnis des New Yorker Notfallseelsorgers Pater Mychal Judge
2026/09/11
Ref.: Sonja Theresia Hoffmann OFS, Logo- und Traumatherapeutin, Sielenbach OT Schafhausen
Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in das World Trade Center einschlugen, eilte die New Yorker Feuerwehr zum Ort des Geschehens. Mit dabei: Father Mychal Judge OFM, Franziskaner und Feuerwehrseelsorger. Er begab sich in den nördlichen Turm, um dort für die Verletzten und Toten zu beten, Krankensalbungen zu spenden. Dort, während seines unermüdlichen Dienstes, wurde er von der Druckwelle des kollabierenden Nachbarturms getötet. Sein Leichnam wurde mit der Nummer 00001 versehen - das macht Father Mychal zum ersten offiziell registrierten Opfer der Terroranschläge vom 11. September.
In der Lebenshilfe erinnert die Notfallseelsorgerin Sonja Theresia Hoffmann, selbst Mitglied des Dritten Franziskanischen Ordens, am 25. Jahrestag des 9/11 an das bewegte Leben des Jungen aus Brooklyn, der mit sechs Jahren seinen Vater verlor und Schuhe putzen ging, um die Familie zu unterstützen, und sich als Ordensmann mit Hingabe um Obdachlose, Drogenkranke und andere Menschen vom Rande kümmerte. Noch kurz vor seinem Tod hatte er sich als "den glücklichsten Menschen auf dem Erdkreis" bezeichnet. Father Mychal gilt inzwischen auch über New York hinaus als ein Sinnbild für das Engagement von Notfallseelsorgern in Extremsituationen.
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