
Werben im Podcast: Bellen, Bocken, Beißen
Dieser Podcast hat
25 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Lisa LeuthardExplizit
Nein
Erstellt am
2026/05/07
Neueste Episode
2026/10/24
Durchschnittsdauer
31 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Der tierärztliche Podcast rund um die Themen: Bewegungsapparat, Schmerzfreiheit und Verhaltensmedizin. Die Gastgeberin des Podcasts ist Lisa Leuthard - Tierärztin und seit 15 Jahren mit eigener Tierarztpraxis in der Schweiz selbstständig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Chiropraktik, Akupunktur, Schmerzbehandlung und Verhaltensmedizin. In diesem Podcast geht es darum, Tiere besser zu verstehen und sie durch passende Bewegung, Ernährung und Beschäftigung körperlich und geistig fit zu halten, damit Wohlbefinden nicht dem Zufall überlassen ist.
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Wo gehört der Sattel hin? Die Anatomie des Pferderückens sagt es uns!
2026/10/24
Ein passender Sattel ist die Grundlage für ein gesundes und möglichst schmerzfreies Reitpferd. Doch wo darf ein Sattel überhaupt liegen? Wie viel Platz braucht das Schulterblatt? Und weshalb ist die Länge des Sattels so entscheidend?
In dieser Folge von «Bellen, Bocken, Beißen» schauen wir uns die anatomischen Voraussetzungen für eine korrekte Sattellage an. Denn unabhängig davon, ob Isländer, Warmblüter oder Westernpferd: Die Anatomie gibt vor, wo der Sattel liegen darf und wo nicht.
Wir sprechen über die Rippenbögen als tragende Auflagefläche, die Bedeutung der Widerristfreiheit, die Bewegung des Schulterblatts und die Grenzen der Sattellage im Bereich der Lendenwirbelsäule. Auch die unterschiedlichen Sattelgurtungen und ihre anatomischen Besonderheiten kommen zur Sprache.
Ausserdem zeige ich dir einfache Möglichkeiten, wie du die Lage deines eigenen Sattels überprüfen und mögliche Druckstellen erkennen kannst.
Diese Folge ersetzt keine professionelle Sattelanpassung, hilft dir aber, die anatomischen Grundlagen besser zu verstehen und bei der nächsten Sattelkontrolle genauer hinzuschauen.
Traumjob Tiermedizin: Zwischen Leidenschaft, Verantwortung und Freundschaft
2026/10/17
Vier Tierärztinnen, vier unterschiedliche Fachgebiete und eine Freundschaft, die 2013 während einer gemeinsamen Akupunkturausbildung begann.
In dieser besonderen Folge begrüßt Lisa ihre Freundinnen Nina, Kirsten und Katrin. Einmal im Jahr verbringen die vier gemeinsam ein Wochenende, das sie liebevoll als ihre „wertvollste Weiterbildung des Jahres“ bezeichnen. Es wird fachlich diskutiert, gelacht, voneinander gelernt und auch über die Seiten des Berufs gesprochen, die im Alltag häufig unsichtbar bleiben.
Nina arbeitet unter anderem mit Akupunktur, Schmerztherapie und Verhaltensmedizin. Kirsten behandelt vor allem Pferde chiropraktisch und mit Akupunktur. Katrin ist auf Pferdezahnmedizin spezialisiert. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Tiermedizin für sie trotz aller Herausforderungen ein sinnstiftender Beruf ist und weshalb das unmittelbare Feedback der Tiere so besonders bleibt.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
• die besonderen Fachgebiete der vier Tierärztinnen
• Freundschaft, Austausch und lebenslanges Lernen
• das Erkennen und Behandeln von Schmerzen
• die erstaunliche Fähigkeit von Tieren, Beschwerden zu kompensieren
• emotionale Belastungen, Notdienste und finanzielle Grenzen
• mehr Empathie für Tiere, Tierhalter und Tierärzte
• gesellschaftliche Anerkennung für den tierärztlichen Beruf
• Qualzuchten und die Verantwortung bei der Auswahl und Zucht von Tieren
Eine persönliche, fachliche und ehrliche Folge über einen Beruf, der unglaublich viel gibt, aber auch viel verlangt.
Wenn Verhalten Schmerz zeigt: 24 Warnsignale beim gerittenen Pferd
2026/10/10
Ist ein Pferd wirklich widersetzlich, faul oder schlecht gelaunt?
Oder versucht es, Schmerzen und körperliches Unwohlsein zu zeigen?
In dieser Folge stellt Lisa das Ridden Horse Pain Ethogram vor. Die von Dr. Sue Dyson entwickelte Checkliste umfasst 24 Verhaltensweisen, die beim gerittenen Pferd auf Schmerzen im Bewegungsapparat hinweisen können.
Dazu zählen unter anderem angelegte Ohren, ein intensiver Blick, wiederholtes Öffnen des Mauls, Schweifschlagen, ein unregelmäßiges Tempo, Probleme im Galopp, Stolpern, plötzliches Erschrecken, Steigen oder Bocken. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Verhalten, sondern das Gesamtbild. Ein Wert von acht oder mehr gilt als deutlicher Hinweis auf muskuloskelettale Schmerzen. Auch Pferde mit einem niedrigeren Wert können jedoch lahm oder schmerzhaft sein.
In dieser Folge erfahrt ihr:
• welche Verhaltensweisen zum Schmerzethogramm gehören
• warum auffälliges Verhalten nicht vorschnell als Ungehorsam bewertet werden sollte
• wie Pferde während der Arbeit systematisch beobachtet werden können
• weshalb das Ethogramm eine tierärztliche Diagnose nicht ersetzt
Für eine aussagekräftige Einschätzung sollte das Pferd nach dem Aufwärmen etwa zehn Minuten in seinem vollständigen Bewegungsrepertoire und aus verschiedenen Perspektiven beobachtet werden. Bei einem Schmerzverdacht gehört die weitere Abklärung in tierärztliche Hände.
Positive Verstärkung in der Praxis: Was gutes Tiertraining wirklich braucht
2026/10/03
Wie wird aus theoretischem Wissen wirklich gutes Tiertraining?
In Folge 21 spricht Lisa erneut mit dem Verhaltenstierarzt und Hundetrainer Stephan Gronostay. Dieses Mal geht es um die praxisorientierte Ausbildung von Stephan und seinem Team, in der Tierärztinnen und Tierärzte, Trainerinnen und Trainer sowie erfahrene Tierhalter lernen, Verhalten systematisch, positiv und bedürfnisorientiert zu verändern.
Lisa berichtet von ihren eigenen Erfahrungen aus den acht Modulen: vorbereitende Theorie, praktische Live-Einheiten, Training in kleinen Gruppen, engmaschiges Coaching und ein geschützter Rahmen, in dem Fragen, Fehler und ehrliche Selbstreflexion ausdrücklich erwünscht sind.
In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:
• warum Training nicht allein durch Lesen oder Zuschauen gelernt werden kann
• wie praktisches Tiertraining online funktionieren kann
• weshalb Wahrnehmung, Timing und Körperposition entscheidend sind
• warum Trainingspläne Struktur geben, aber flexibel bleiben müssen
• wie wohlwollendes Coaching Menschen schneller lernen lässt
• weshalb das Tier vor allem Trainingspartner ist und die menschlichen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen
• warum positive Verstärkung und Bedürfnisorientierung die Grundlage der Ausbildung bilden
Eine Folge über gutes Trainingshandwerk, klare Kommunikation und den Mut, das eigene Verhalten ehrlich zu hinterfragen.
Belohnung, Strafe und Beziehung: Was gutes Hundetraining wirklich ausmacht
2026/09/26
Wie entsteht zuverlässiges Verhalten und welche Rolle spielen Belohnung, Strafe, Wiederholung und gutes Management dabei?
In dieser Folge spricht Lisa mit dem Verhaltenstierarzt und Hundetrainer Stefan Gronostay. Das Gespräch knüpft an die vorherige Folge über die vier Quadranten der Lerntheorie an und überträgt die theoretischen Grundlagen auf konkrete Situationen aus dem Hundealltag.
Anhand von Rückruf, Jagdverhalten, Hundebegegnungen und Aggressionsverhalten erklären Lisa und Stefan, warum zuverlässiges Training lange vor der schwierigen Situation beginnt. Gewünschtes Verhalten braucht viele Wiederholungen, einen systematischen Aufbau und eine Belohnung, die für den jeweiligen Hund in diesem Moment wirklich lohnenswert ist.
In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:
• warum positive Verstärkung auch Emotionen und Beziehung beeinflusst
• weshalb Rückruf unter Ablenkung systematisch aufgebaut werden muss
• wie Management verhindert, dass unerwünschtes Verhalten weiter geübt wird
• warum Strafe ein Verhalten hemmen kann, ohne seine Ursache zu verändern
• weshalb das Bestrafen von Knurren gefährliche Scheinsicherheit schaffen kann
• wie sichere Rückzugsorte und Alternativverhalten den Alltag erleichtern
• warum nicht unsere Absicht entscheidet, was eine Belohnung oder Strafe ist
• weshalb gutes Training ein Leben lang aufgefrischt werden muss
Die wichtigste Botschaft: Gutes Training soll nicht nur sichtbares Verhalten unterdrücken. Es soll dem Hund Orientierung, Sicherheit und sinnvolle Handlungsalternativen geben. Die Grundlage dafür ist ein freundliches Zusammenleben, bei dem Mensch und Hund als Sozialpartner miteinander lernen.
Tiere lernen immer: Die vier Quadranten der Lerntheorie
2026/09/19
Warum zeigen Tiere bestimmte Verhaltensweisen immer wieder, während andere mit der Zeit seltener werden?
In dieser Solofolge erklärt Lisa die operante Konditionierung nach Skinner und die vier Quadranten der Lerntheorie. Dabei geht es darum, wie die Konsequenz auf ein Verhalten beeinflusst, ob ein Tier dieses Verhalten künftig häufiger oder seltener zeigt.
Ihr erfahrt unter anderem:
• warum „positiv“ und „negativ“ in der Lerntheorie keine Wertung sind
• was positive und negative Verstärkung bedeuten
• wie positive und negative Bestrafung funktionieren
• welche Emotionen mit den verschiedenen Quadranten verbunden sein können
• warum Timing, Klarheit und Vorhersehbarkeit im Training so wichtig sind
• weshalb wild wechselnde Trainingsmethoden Tiere verunsichern können
• warum eine Belohnung nicht einfach gegen einen stärkeren Reiz „aufgewogen“ wird
Die vier Quadranten helfen dabei, das eigene Training bewusster zu betrachten: Was füge ich hinzu, was nehme ich weg und möchte ich ein Verhalten verstärken oder verringern?
In der nächsten Folge vertieft Lisa das Thema gemeinsam mit dem Verhaltenstierarzt Stefan Gronostay und bespricht, wie gutes Training in der Praxis aussehen kann.
Wie Pferde lernen: Sicherheit, Aufmerksamkeit und Motivation
2026/09/12
Was braucht ein Pferd, damit es neue Aufgaben nicht nur ausführt, sondern wirklich versteht und langfristig abspeichert?
In dieser Solofolge spricht Lisa über Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und darüber, was sie für den täglichen Umgang und das Training mit Pferden bedeuten. Im Mittelpunkt stehen drei wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen: Sicherheit, Aufmerksamkeit und Motivation.
Ihr erfahrt unter anderem:
• warum Pferde nicht planen, uns zu ärgern oder zu veräppeln
• weshalb junge Pferde nur kurze Trainingseinheiten bewältigen können
• wie Stress, Erregung und Aufmerksamkeit das Lernen beeinflussen
• warum die Qualität einer Wiederholung wichtiger ist als ihre Anzahl
• wie Pausen dem Pferd helfen, neue Erfahrungen zu verarbeiten
• weshalb Neugier und Eigeninitiative wertvoller sind als bloßes Aushalten
• wie positive Erfahrungen neue Wege im Gehirn festigen können
Die wichtigste Botschaft: Pferde lernen immer. Gutes Training schafft deshalb einen klaren und sicheren Rahmen, in dem das Pferd aufmerksam, motiviert und aktiv am eigenen Lernprozess beteiligt sein kann.
Pferdefütterung Teil 2 mit Eva Hiestand
2026/09/05
Wie erkennt man wirklich gutes Heu? Wann lohnt sich eine Heuanalyse und was verändert sich, wenn Heu bedampft wird?
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Tierärztin und Fütterungsexpertin Eva Hiestand geht es um Heuqualität, Proteinversorgung und die unterschiedlichen Bedürfnisse von zu dicken, zu dünnen und älteren Pferden.
Lisa und Eva sprechen außerdem darüber, warum Bewegung auch bei der Gewichtskontrolle eine zentrale Rolle spielt, weshalb ein Slow Feeding System nicht für jedes Pferd geeignet ist und warum kurze Fütterungsintervalle zusätzlichen Stress erzeugen können.
In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:
• woran ihr hygienisch gutes Heu erkennt
• wann eine Heuanalyse sinnvoll ist
• warum bedampftes Heu die Proteinversorgung beeinflussen kann
• wie sich Fressdauer verlängern lässt, ohne zu viel Energie zuzuführen
• weshalb dünne und alte Pferde frühzeitig genauer betrachtet werden sollten
• warum ein altes Pferd nicht automatisch dünn sein muss
• was Omega 3 Fettsäuren bei Arthrose leisten können und was nicht
• weshalb Heu grundsätzlich vor dem Kraftfutter gefüttert werden sollte
Die wichtigste Botschaft: Gute Pferdefütterung braucht keine schnellen Pauschallösungen. Entscheidend sind die Qualität des Grundfutters, die tatsächlichen Bedürfnisse des Pferdes und ein Management, das auch Verhalten, Bewegung und Gesundheit berücksichtigt.
Mehr über Eva Hiestand und ihre Arbeit findet ihr unter pferdefuttercoach.ch
Pferdefütterung ohne Schnickschnack: Was dein Pferd wirklich braucht
2026/08/29
Braucht ein Pferd wirklich zahlreiche Müslis, Pülverchen und Zusatzfuttermittel? In dieser Folge spricht Lisa mit der Tierärztin und Fütterungsexpertin Eva Hiestand darüber, wie eine bedarfsgerechte Pferdefütterung aussehen kann.
Gemeinsam gehen sie zurück zu den Grundlagen: sauberes Wasser, gutes Raufutter, Salz und eine passende Mineralstoffversorgung. Außerdem räumen sie mit verbreiteten Mythen rund um Mineralfutter, Elektrolyte, Salzlecksteine, Blutbilder und Haaranalysen auf.
In dieser Folge erfahrt ihr:
• warum Mineralfutter kontinuierlich gefüttert werden sollte
• weshalb mehr Zusatzfutter nicht automatisch besser ist
• wann Salz und Elektrolyte sinnvoll sind
• warum eine gute Wasserversorgung oft unterschätzt wird
• was Blutwerte über die Nährstoffversorgung aussagen können
• weshalb eine Rationsberechnung unnötige Zusätze und Kosten vermeiden kann
Die wichtigste Botschaft: Pferdefütterung muss nicht kompliziert oder besonders ausgefallen sein. Entscheidend ist, dass die Ration zum tatsächlichen Bedarf des Pferdes passt.
Mehr über Eva Hiestand und ihre Arbeit findet ihr unter pferdefuttercoach.ch.
Katzenklo, Katzenklo – macht die Katze wirklich froh?
2026/08/22
Eigentlich klingt das Thema Katzenklo ziemlich simpel. Und trotzdem kann man dabei erstaunlich viel falsch machen. Denn was für uns Menschen praktisch, platzsparend und möglichst geruchsarm ist, entspricht nicht unbedingt den Bedürfnissen unserer Katzen.
In dieser Folge spricht Tierärztin Lisa Leuthard darüber, worauf es bei einem guten Katzenklo wirklich ankommt: Wie viele Toiletten braucht eine Katze? Wo sollten sie stehen? Wie groß sollten sie sein und welche Einstreu eignet sich? Und warum sind geschlossene Katzenklos aus Katzensicht oftmals gar nicht so ideal?
Außerdem geht es darum, warum Katzen plötzlich unsauber werden können. Denn wenn eine Katze ihr Katzenklo meidet, können neben dem Katzenklo-Management auch Schmerzen, Erkrankungen oder Stress eine Rolle spielen.
Oft können schon kleine Veränderungen viel bewirken – und nicht nur dafür sorgen, dass das Katzenklo wieder benutzt wird, sondern auch die Lebensqualität der Katze verbessern. 🐾
Die wichtigsten Fakten aus dieser Folge hat Lisa außerdem in einer Checkliste zusammengefasst. Wenn du sie gerne haben möchtest, melde dich über die Website der Tierarztpraxis Leuthard.
Chiropraktik
2026/08/15
In dieser Folge dreht sich alles um die Chiropraktik bei Hund und Pferd. Lisa erklärt, wie eine chiropraktische Behandlung funktioniert und warum es dabei nicht um möglichst spektakuläres „Einrenken“ oder lautes Knacken geht, sondern um kleine, präzise Impulse und eine möglichst physiologische Beweglichkeit der Gelenke.
Ihr erfahrt, warum Chiropraktik nicht erst dann sinnvoll sein kann, wenn bereits deutliche Beschwerden bestehen, sondern auch prophylaktisch eingesetzt werden kann. Lisa spricht außerdem darüber, welche Möglichkeiten die Chiropraktik beispielsweise bei Hunden mit Hüftdysplasie, bei älteren Tieren oder nach orthopädischen Problemen bietet – und wo ihre klaren Grenzen liegen.
Außerdem geht es um die Frage: Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie – was ist wann sinnvoll? Und Lisa gibt euch konkrete Hinweise, mit denen ihr im Alltag beobachten könnt, ob euer Hund möglicherweise Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen hat.
Unter anderem geht es um:
-Was passiert bei einer chiropraktischen Behandlung?
-Was bedeutet eigentlich eine „Blockade“ – und warum ist ein Wirbel nicht einfach „ausgerenkt“?
-Wann ist Chiropraktik zur Prophylaxe sinnvoll?
-Was kann Chiropraktik bei Hüftdysplasie leisten – und was nicht?
-Wo liegen die Grenzen der Chiropraktik?
-Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie: Wo liegen die Unterschiede?
-Warum Knacken kein Qualitätsmerkmal einer Behandlung ist
-Welche Veränderungen beim Treppensteigen, Springen, Sitzen oder Liegen Hinweise auf Beschwerden geben können
-Warum auch Verhaltensänderungen und plötzliche Aggression mit Schmerzen zusammenhängen können
Lisa zeigt außerdem, worauf ihr bei der Wahl eines manuellen Therapeuten achten solltet und warum eine gute Ausbildung, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger sind als die reine Bezeichnung der Behandlungsmethode.
Wenn euch die Folge gefällt, abonniert den Podcast und hinterlasst gerne eine Bewertung.
Zu viel auf den Rippen: Was Übergewicht mit deinem Hund macht
2026/08/08
Ein bisschen zu viel auf den Rippen, ist das wirklich so schlimm?
In dieser Solofolge spricht Lisa über ein Thema, das im Alltag schnell emotional wird: Übergewicht beim Hund. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen oder darum, jemanden für die Fütterung seines Hundes zu verurteilen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen, denn zu viel Gewicht kann Bewegungsfreude, Gesundheit und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Lisa erklärt, warum die Zahl auf der Waage allein wenig darüber aussagt, ob ein Hund Idealgewicht hat und wie du mithilfe des Body Condition Scores sowie durch Anschauen und Abtasten selbst eine erste Einschätzung vornehmen kannst. Besonders wichtig: Die Rippen sollten gut tastbar sein, von oben sollte eine Taille erkennbar sein und von der Seite sollte die Bauchlinie nach hinten ansteigen.
Außerdem geht es darum, wo die überschüssige Energie eigentlich herkommt. Denn häufig ist nicht die eigentliche Futterration das Problem, sondern das, was nebenbei dazukommt: Trainingsleckerlis, Kauartikel und kleine Extras. Lisa erklärt, warum es sinnvoll sein kann, wirklich einmal alles aufzuschreiben, was innerhalb einer Woche im Hund landet, und weshalb die Mengenangabe auf der Futterverpackung nicht automatisch zum individuellen Energiebedarf deines Hundes passt.
In dieser Folge erfährst du unter anderem:
• wie du erkennst, ob dein Hund wirklich Idealgewicht hat
• warum der Body Condition Score aussagekräftiger sein kann als eine Kilogrammzahl
• weshalb Übergewicht den Bewegungsapparat zusätzlich belastet
• welche Rolle Übergewicht unter anderem bei Arthrose, Kreuzbandproblemen und Bandscheibenerkrankungen spielen kann
• warum gemütliches Spazierengehen nicht automatisch einen hohen Energieverbrauch bedeutet
• wie Leckerlis und Kauartikel unbemerkt die Energiebilanz verändern
• warum „friss die Hälfte“ keine sinnvolle Abnehmstrategie ist
• wie Futterberatung und Rationsberechnung helfen können
• wie Fütterung trotz reduzierter Energiezufuhr bedürfnisgerecht und befriedigend gestaltet werden kann
• warum bei jungen Hunden auch eine Wachstumskurve sinnvoll sein kann.
Lisas wichtigste Botschaft: Ein schlanker Hund ist nicht einfach eine Frage der Optik. Idealgewicht ist aktive Gesundheitsvorsorge. Und manchmal können ein paar Kilo weniger einen erstaunlich großen Unterschied darin machen, wie gerne und wie leicht sich ein Hund wieder bewegt.
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So läuft dein Hund gesund: Gangarten richtig erkennen und fördern
2026/08/02
Gangarten beim Hund verstehen: Warum Schritt und Trab so wichtig sind
Schritt, Trab, Galopp. Die meisten Hunde wechseln täglich zwischen ihren Gangarten, ohne dass wir ihnen viel Beachtung schenken. Doch genau hier steckt eine Menge Information über Gesundheit, Bewegungsqualität und mögliche Schmerzen.
In dieser Solofolge erklärt Tierärztin Lisa Leuthard, woran ihr die einzelnen Gangarten erkennt, warum insbesondere der Schritt häufig unterschätzt wird und weshalb Passlaufen nicht einfach als rassetypisch oder harmlos abgetan werden sollte.
Außerdem erfahrt ihr, wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beobachten könnt, welche Rolle Bewegungstraining spielt und wie ihr euren Hund mit einfachen Übungen im Alltag unterstützen könnt.
In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:
-Welche Unterschiede es zwischen Schritt, Trab, Galopp und Pass gibt.
-Warum der Schritt eine der wichtigsten Gangarten für die Gesunderhaltung ist.
-Weshalb Passlaufen häufig ein Hinweis auf eine körperliche Ursache sein kann.
-Wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beurteilen könnt.
-Warum das richtige Tempo an der Leine entscheidend ist.
-Wie Fahrradtraining und Laufband sinnvoll eingesetzt werden können.
-Welche einfachen Übungen jeder Hundehalter zu Hause umsetzen kann.
Diese Folge richtet sich an alle Hundebesitzer, die ihren Hund besser verstehen und aktiv etwas für einen gesunden Bewegungsapparat tun möchten.
Equines Asthma mit Tierärztin Katja Görts III
2026/07/25
Was können Akupunktur, manuelle Therapie, Kräuter und eine gezielte Fütterung bei Pferden mit Equinem Asthma bewirken?
Im dritten und letzten Teil der Gesprächsreihe mit Tierärztin Katja Görts ergänzen Lisa und Katja die bisher besprochenen schulmedizinischen Maßnahmen um weitere therapeutische Möglichkeiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Alternativen zur klassischen Tiermedizin, sondern um eine sinnvolle, individuell abgestimmte Kombination verschiedener Ansätze.
Katja erklärt, welche Auswirkungen eine chronisch erhöhte Atemarbeit auf den Bewegungsapparat haben kann. Verspannte Zwischenrippenmuskulatur, ein dauerhaft belastetes Zwerchfell, Spannung im Brustbein und eingeschränkte Beweglichkeit können dazu führen, dass betroffene Pferde den Rücken nicht mehr richtig öffnen und insgesamt weniger leistungsfähig wirken.
Außerdem sprechen Lisa und Katja darüber, wie Akupunktur und Akupressur Pferde mit Atemwegsproblemen unterstützen können. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird nicht nur das Symptom Husten betrachtet. Puls, Zunge, Konstitution und weitere diagnostische Punkte helfen dabei, die Behandlung individuell auf das jeweilige Pferd abzustimmen.
In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem:
• Wie Equines Asthma den Bewegungsapparat beeinflussen kann
• Warum die Mobilisation von Brustkorb, Rippen und Zwerchfell sinnvoll sein kann
• Wie Akupunktur und Akupressur ergänzend eingesetzt werden
• Weshalb nicht jedes hustende Pferd dieselben Akupunkturpunkte benötigt
• Welche Rolle westliche und chinesische Kräuter spielen können
• Warum pflanzliche Mittel nicht automatisch nebenwirkungsfrei sind
• Wie Omega 3 Fettsäuren die Fütterung von Asthmapatienten ergänzen können
• Was bei Leinsamen und Leinöl beachtet werden sollte
• Welche Bedeutung ausreichendes Trinken für den Abtransport von Schleim hat
• Wie Äpfel, Birnen, Brennnesseln, Karotten und weitere Futtermittel gezielt eingesetzt werden können
Lisa und Katja machen deutlich, dass eine erfolgreiche Therapie mehrere Ebenen einbeziehen sollte. Haltung, Bewegung, Inhalation, Medikamente, manuelle Therapie, Akupunktur und Ernährung können gemeinsam dazu beitragen, das körperliche Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern.
Falls du Teil 1 und 2 noch nicht gehört hast, hör dort am besten zuerst rein. Dort sprechen wir über die Entstehung und Diagnostik des Equinen Asthmas sowie über Haltung, Inhalation und das tägliche Management betroffener Pferde.
Equines Asthma mit Tierärztin Katja Görts II
2026/07/18
Equines Asthma behandeln. Haltung, Training und Inhalation | Teil 2 mit Katja Görts
Wie unterstützt man ein Pferd mit Equinem Asthma im Alltag am besten? Reicht ein Inhalationsgerät aus oder beginnt die eigentliche Therapie bereits bei Haltung und Fütterung?
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Tierärztin Katja Görts geht es um die wichtigsten Bausteine einer erfolgreichen Behandlung. Gemeinsam sprechen Lisa und Katja darüber, warum das Management häufig der entscheidende Faktor ist, welche Rolle Bewegung spielt und weshalb viele Pferde von kleinen Veränderungen im Alltag enorm profitieren können.
Außerdem erfahrt Ihr, worauf Ihr beim Heu, bei der Einstreu und beim Stallmanagement achten solltet, wann Inhalation sinnvoll ist und warum Galopp für die Lungengesundheit eine viel größere Bedeutung hat, als viele vermuten.
In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem:
-Warum Haltungsoptimierung der wichtigste Therapieschritt ist
-Weshalb die Qualität des Heus entscheidend für die Lungengesundheit ist
-Welche Einstreu sich für Asthmatiker eignet
-Warum Offenstall und Frischluft häufig große Vorteile bieten
-Wie Inhalation sinnvoll eingesetzt wird
-Welche Medikamente inhalativ verwendet werden können
-Warum Bewegung und insbesondere Galopp für die Lunge so wichtig sind
-Weshalb tiefes Durchatmen trainiert werden kann
-Welche Fehler im Stallalltag häufig übersehen werden
Dies ist der zweite Teil unseres Gesprächs über Equines Asthma. Im dritten Teil sprechen Lisa und Katja über die Möglichkeiten der Komplementärmedizin, darunter Akupunktur, Chiropraktik, Phytotherapie und weitere ganzheitliche Therapieansätze.
Mehr über Katja Görts und ihre Arbeit erfahrt Ihr unter:
https://chivet.de/
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