Werben im Podcast: Leitlinie im Fokus
Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2026/05/08
Neueste Episode
2026/07/14
Durchschnittsdauer
28 min.
Veröffentlichungsintervall
63 Tage
Beschreibung
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) veröffentlicht und aktualisiert über 90 medizinische Leitlinien. Diese Handlungsempfehlungen unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung einer Krankheit. In diesem Podcast besprechen wir mit Expertinnen und Experten jeweils eine aktuelle Leitlinie und fassen die wesentlichen Themen und Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie eines Krankheitsbildes zusammen.
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#29 Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
2026/07/14
Neue Diagnosekriterien und Empfehlungen zum Lebensstilmanagement: Die vierte Auflage der Living-Guideline zur Diagnose und Therapie der MS, NMOSD und MOG-igG-assoziierten Erkrankungen bringt einige Neuerungen mit sich. Die wesentlichen fassen nun die beiden Leitlinienkoordinatoren Prof. Dr. Bernhard Hemmer, München, und Dr. Klaus Gehring, Itzehoe, in dieser Ausgabe Leitlinie im Fokus zusammen.
Darum geht's
Änderungen bei den McDonald-Kriterien 2024Diagnose des Sehnervs mittels MRT und VEPsHerausforderungen in der Neurologischen PraxisTherapie bei progredienter MSDiagnose und Therapie bei MOG-AD sowie NMOSDBedeutung des Lifestyle-Managements bei MS
(00:00) Einführung in die aktualisierte Leitlinie zur MS
(01:21) Änderungen der Diagnosekriterien für MS
(04:02) Herausforderungen in der neurologischen Praxis
(06:11) Kritik an den neuen McDonald-Kriterien
(07:37) Medikamentöse Therapieansätze und deren Prinzipien
(10:42) Therapieoptionen und deren Anpassung
(13:03) Immuntherapie bei progredienter MS
(15:19) Therapiepausen und deren Überwachung
(19:48) Therapieentscheidungen und Sicherheitsabwägungen
(20:06) Stammzelltherapie: Chancen und Risiken
(21:16) Therapie für ältere MS-Patienten
(23:59) Diagnose und Behandlung der MOG-Antikörper-assoziierten Erkrankung
(26:28) NMOSD: Diagnose und Therapie
(30:14) Patientenzentrierte Kommunikation in der Therapie
(34:09) Lebensstilmanagement und nichtmedikamentöse Therapien
zur Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)
zum DGN Podcast Deep-Dive: Patientenzentrierte Kommunikation
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Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: [email protected].
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In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
#28 Demenzen (Version 2026)
2026/05/12
Rund 1,8 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt, jedes Jahr erhalten etwa 450.000 Menschen eine entsprechende Diagnose. Auch wenn die Krankheit noch nicht heilbar ist: mit einer guten medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung kann die Symptomlast verringert und die Lebensqualität verbessert werden.
In dieser Folge fassen wir die wichtigsten Diagnose- und Therapieoptionen kurz zusammen und legen den Schwerpunkt auf die Neuerungen in dieser Ausgabe der Living-Guideline:
· neue Antikörpertherapien
· aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik
· die Rolle von Blutbiomarkern
· Faktoren, die eine Demenz begünstigen
Experte der Folge: Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Richard Dodel, Essen
Die S3-Leitlinie Demenzen entstand in einer Kooperation aus mehreren Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen. Federführende Leitlinienkoordinatoren waren Prof. Dr. Richard Dodel für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Prof. Dr. Frank Jessen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Kapitel:
01:49 Leitlinie in der Magic App
03:11 Therapie mit Antikörpern, Zielgruppe und warum die Behandlung nur vorgeschlagen, nicht empfohlen wird
09:01 Therapieoptionen zu transkranieller Ultraschallimpulsstimulation
11:23 Diagnostik mittels Blutbiomarker
14:57 Diagnostik mittels bildgebender Verfahren
18:12 Faktoren, die Demenz begünstigen
21:04 Unterstützung durch die Behandelnden bei Prävention
23:00 Aufmerksamkeit bei jüngeren Patienten mit kognitiven Störungen
25:04 Abschluss
Zur Leitlinie:
https://www.dgn.org/leitlinie/demenzen
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#27 Funktionelle Bewegungsstörungen
2026/04/21
Funktionelle Bewegungsstörungen sind als Teil der funktionellen Körperstörung eine der häufigsten Krankheitsgruppen in der Medizin. Gleichzeitig ist der Umgang mit betroffenen Patientinnen und Patienten häufig durch einen Mangel an Zeit, Wissen und adäquaten Versorgungsstrukturen geprägt. Im dem Abhilfe zu schaffen, entstand die S2k-Leitlinie Funktionelle Bewegungsstörungen. Die nicht nur einen Handlungsfaden für eine fachgerechte Diagnose gibt, sondern auch Hinweise zu einer sensiblen Diagnosevermittlung und individuellen Therapieempfehlung. Die wesentlichen Punkte fassen Leitlinienkoordinatorin Prof. Dr. Anne Weißbach, Lübeck, und Kristina Taube, DGN, in diesem Podcast für zusammen.
Inhaltsverzeichnis
(01:13) Intention für diese neue Leitlinie
(04:00) Häufig betroffene Personengruppen
(05:09) Leitliniengerechte Diagnose
(08:09) Nicht unterschätzen: Komorbiditäten
(11:29) Bessere Sensibilisierung für funktionelle Störungen
(12:47) Warum Diagnosevermittlung so relevant ist
(14:14) Individuelle Therapie
(19:40) Transdisziplinäre/interdisziplinäre Zusammenarbeit: Ist die überhaupt umsetzbar?
(21:21) Lösungsansätze gegen Lücken im Versorgungsbedarf
(25:46) Abschließende Kurzzusammenfassung
Die vollständige S2k-Leitlinie "Funktionelle Bewegungsstörungen können Sie hier nachlesen: dgn.org/leitlinie funktionelle-bewegungsstorungen
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#26 Therapie immunvermittelter Neuropathien
2026/03/10
Seit Februar 2026 steht die vollständig überarbeitete S2e-Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien zur Verfügung. Die Leitlinienkoordinatorin Prof. Dr. Claudia Sommer, Würzburg, spricht mit Kristina Taube über etablierte und neue Therapiemöglichkeiten sowie Kriterien der Therapieauswahl. Neben verbreiteteren Erkrankungen Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und der chronisch-inflammatorischen demyelinisierenden Polyradikuloneuropathie (CIDP), widmen sich Leitlinie & Podcast ebenfalls den paraproteinämischen Neuropathien, den autoimmunen Nodopathien, der multifokalen motorische Neuropathie und vaskulitische Neuropathien.
Inhaltsverzeichnis
(02:30) Therapie des Guillain-Barré-Syndroms
(03:58) Wann die Gabe intravenös verabreichter Immunglobuline nicht mehr wiederholt werden soll
(06:48) Schnelle Bed-Side-Tests für Intubation oder assistierte Beatmung
(07:33) Therapie bei CIPD
(10:15) Therapie Schritt für Schritt: IVIg vs. SCIg
(13:39) Therapie Schritt für Schritt: Kortikosteoride
(15:20) Therapie Schritt für Schritt: Plasmapherese und Immunadsorption
(17:33) Neue Therapie: FCRn Inhibitor subkutan
(21:01) Weitere Therapieoptionen
(22:31) Immuncheckpoint-Inhibitoren in der Tumortherapie – wie damit umgehen?
(23:59) Therapie bei paraptroteinämischen Neuropathien, autoimmuner Nodopathie, multifokalen motorischen Neuropathien und vaskulitischen Neuropathien
(27:22) Systematische und supportive Therapie
(29:39) Empfehlung für die Leitlinie
Zur komplett aktualisierten S2e-Leitlinie Therapie immunvermittelter Neuropatien.
Weitere im Podcast genannte Leitlinien
Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Diagnostik bei Polyneuropathien (2024)
Leitlinie im Fokus: #18 Polyneuropathien
European Academy of Neurology / Peripheral Nerv Society: Guideline on diagnosis and treatment of Guillain-Barré syndrome (2023)
European Academy of Neurology/Peripheral Nerve Society: Guideline on diagnosis and treatment of chronic inflammatory demyelinating polyradiculoneuropathy: Report of a joint Task Force—Second revision (2021)
Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Diagnose und nicht interventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen (2019)
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#25 Neurogene Dysfunktion des unteren Harntrakts beim Erwachsenen
2026/02/23
Eine neurogene Dysfunktion des Harntraktes stellt für viele Betroffene eine große Beeinträchtigung in ihrem Leben dar. Noch dazu ist das Thema schambehaftet oder wird zu schnell als Begleiterscheinung einer diagnostizierten Erkrankung abgetan.
Dass eine Therapie besonders wichtig ist, ist durch verschiedene Quality-of-Life Studien bekannt. Wie die strukturierte Anamnese sowie die Diagnose erfolgt, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und wie eine mögliche Dysfunktion in der Praxis sensibel angesprochen werden kann, darum geht es in diesem Leitlinienpodcast.
Als Experten sprechen Dr. Albert Kaufmann, Leitender Arzt der Neurourologie am Schweizer Paraplegierzentrum, und Dr. Andreas Hildesheim, Leitender Arzt des Zentrums für Querschnittlähmung am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz. Gemeinsam übernahmen sie die Koordination der aktualisierten S1-Leitlinie „Therapie und Diagnostik der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntrakts bei Erwachsenen.“
(00:01:09) Wo Dysfunktion des unteren Harntrakts und der Sexualfunktion eine besonders große Rolle spielen
(00:03:06) Ablauf strukturierte Anamnese
(00:04:42) Neue Empfehlung: Restharnmessung
(00:05:44) Weitere Evaluierungsmethoden
(00:09:23) Therapieziele
(00:14:17) Neuer Beta-3-Rezeptor-Agonist als neue Leitlinienempfehlung
(00:14:54) Neuer Therapieansatz bei hypokontraktilem Detrusor
(00:16:33) Nicht-medikamentöse und nicht-interventionelle Maßnahmen
(00:18:15) Sensibilisierung in der Praxis
Zur komplett aktualisierten S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntrakts beim Erwachsenen
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#24 Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne
2025/11/18
Dank neuer Therapien lässt sich Migräne deutlich besser behandeln als vor einigen Jahren. Die Erkenntnisse sind in der komplett aktualisierten S1-Living-Guideline Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne erschienen und stehen Ihnen nun auch neu als Podcast zur Verfügung.
In dieser Ausgabe Leitlinie im Fokus sprechen der Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Hans-Christoph Diener und der Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft PD Dr. Lars Neeb über moderne Wirkstoffe, etwa CGRP-Antagonisten, die weiterhin empfohlene Behandlung durch Triptane sowie nichtmedikamentöse Therapieoptionen. Zuletzt wird auch thematisiert, wie chronische Kopfschmerzen in Assoziation mit häufiger Einnahme von Migräne- oder Schmerzmitteln therapiert werden können.
(00:00:47) Kurzzusammenfassung: Wichtigste Entwicklung seit 2022
(00:02:12) Die wirksamsten Medikamente zur Theraie aktuell
(00:05:15) Was Neurologinnen und Neurologen zur CGRP-Rezeptorantagonisten wissen sollton - Prophylaxe
(00:07:51) Was Neurologinnen und Neurologen zur CGRP-Rezeptorantagonisten wissen sollton - Akuttherapie
(00:09:28) Settings, in denen Gepante nicht verwendet werden sollten
(00:10:27) Einsatz von monoklonalen Antikörpern gegen CGRP oder CGRP-Rezeptoren: Dauer bis Antikörper ansprechen
(00:11:32) Nichtmedikamentöse Therapieoptionen
(00:13:31) Chronische Kopfschmerzen in Assoziation mit häufiger Einnahme von Migräne- oder Schmerzmitteln
(00:16:07) Ergänzung Candesartan
(00:16:48) Ergänzung - APRACE Studie
Zur komplett aktualisierten S1-Living-Guideline Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Mitgräne
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#23 Prolongierte Beatmungsentwöhnung
2025/10/07
Patientinnen und Patienten mit neurologischen (Vor)Erkrankungen sind in der Beatmungsentwöhnung eine besonders vulnerable Gruppe. Zur Berücksichtigung dieser Besonderheiten, in der die Beatmungsentwöhnung nur einen Teil der Frührehabilitation ausmacht, publiziert die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation eine eigene S2k-Leitlinie, die kürzlich umfassend aktualisiert wurde. Die wesentlichen Empfehlungen können Sie jetzt in dieser Podcastfolge Leitlinie im Fokus nachhören.
In der Ausgabe spricht der Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke (Mainkofen) über häufige Krankheitsbilder in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation, konkrete Rehabilitationsziele und die Definition an sich: Ab wann gilt eine Patientin oder ein Patient als beatmungsentwöhnt? Darüber hinaus geht er auf verschiedene Beatmungsmodi und Entwöhnungsstrategien ein sowie neurologische Symptome, die die Beatmungsentwöhnung erschweren.
(00:01:06) Häufige Krankheitsbilder und konkrete Rehabilitationsziele in der Neurologisch neurochirurgischen Frührehabilitation
(00:04:10) Wann von erfolgreicher Beatmungsentwöhnung gesprochen wird
(00:06:15) Präferierte Beatmungsmodi und Entwöhnungsstrategien
(00:09:55) Rolle der nicht-invasiven Beatmung in der NNFR
(00:12:00) Neurologische Symptome, die Beatmungsentwöhnung besonders erschweren
(00:15:14) Voraussetzungen für eine erfolgreiche Dekanülierung
(00:18:57) Zusätzliche neue Behandlungsmethoden im Bereich der Dysphagie
(00:21:37) Perspektive: Welche Methoden zukünftig Potenzial haben (könnten)
(00:24:09) Versorgungssituation
(00:30:14) Höherer Erfolg bei Dekanülierung durch möglichst frühe Frührehabilitation
Die komplette S2k-Leitlinie Prolongierte Beatmungsentwöhnung in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation
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#22 Morbus Wilson
2025/09/09
Die kürzlich aktualisierte S1-Leitlinie „Morbus Wilson“ gibt es jetzt auch im Audioformat. Im Gespräch mit dem Leitlinienkoordinator Prof. Dr. habil. Wieland Hermann (Langenthal, Schweiz) werden Diagnostik, Differenzialdiagnosen und aktuelle Therapieoptionen zur Behandlung dieser seltenen aber potenziell lebensbedrohlichen Kupferspeicherkrankheit beleuchtet.
Hermann geht zunächst auf die leitliniengerechte Diagnose ein und dann Punkt für Punkt die einzelnen Diagnostischen Schritte durch. Anschließend benennt er wesentliche Differenzialdiagnosen, die beachtet werden sollen. Im zweiten Teil des Podcasts liegt der Schwerpunkt auf aktuellen Therapien, Behandlungsmethoden, die keinen Konsens finden und zusätzlichen Maßnahmen über die medikamentöse Therapie hinaus.
(00:57) Neurologische Symptome, die Verdachtsdiagnose eines Morbus Wilson begründen
(03:00) Leitliniengerechte Diagnose, diagnostische Schritte
(05:04) Stellenwert Kayser-Fleischer-Kornealring zur Diagnosesicherung
Hier gelagen Sie zur vollständigen Leitlinie Morbus Wilson
(05:46) Differenzialdiagnosen
(09:59) Therapie und Zielwerte
(12:33) Verlaufskontrolle: Worauf achten?
(13:47) Initialtherapie: D-Penicillamin vs. Trientine
(15:49) zusätzliche Therapiemaßnahmen
(17:46) Wann die Lebertransplantation in Betracht gezogen werden sollte
(19:35) Zukünftige Therapien - insbes. Gentherapien
(21:00) Kurzzusammenfassung Diagnostik
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#21 Diagnostik und Therapie der akuten Querschnittlähmung
2025/05/02
Kürzlich veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gemeinsam mit der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) die S3-Leitline „Diagnostik und Therapie der akuten Querschnittlähmung“. Die wesentlichen Empfehlungen haben wir in dieser Folge Leitlinie im Fokus zusammengefasst.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Norbert Weidner (Heidelberg), der gemeinsam mit PD Dr. Anke Scheel-Sailer (Bern, Schweiz) die Leitlinie federführend koordinierte, werden Diagnosestellungsverfahren und Behandlungsverfahren in der Akutphase thematisiert. Ebenso wird der Frage nachgegangen, wie die idealen Voraussetzungen geschaffen werden können, um eine bestmögliche neurologische und funktionelle Erholung zu realisieren.
Wie auch in der S3-Leitlinie beziehen sich die Empfehlungen im Podcast auf die Akutphase der Querschnittlähmung, also eine Zeitperiode von zwei Wochen ab Eintritt.
(01:01) Begrenzung des Zeithorizonts auf zwei Wochen
(02:13) Zielsetzung der Leitlinie und Therapieziele
(03:02) Leitliniengerechte Diagnose akuter traumatischer Querschnittlähmung
(04:45) Therapieempfehlungen
(07:30) Medikamentöse Therapien jenseits von Kortikosteroiden
(08:51) Empfehlungen zur Diagnostik bei nicht traumatischer Querschnittlähmung
(11:41) Therapie bei kompressionsbedingten Ursachen
(12:45) Therapie bei prarainfektiösen/infektiosen Ursachen
(13:30) Assoziierte Phäomene und Pathologien und wie sie reduziert werden können
(17:50) Ausblick: mögliche weitere Entwicklungen in den nächsten Jahren
(19:50) Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
(23:05) Weitere Therapien und rehabilitative Maßnahmen bei Querschnittlähmung auf lange Sicht
Hier gelagen Sie zur vollständigen Leitlinie Diagnostik und Therapie der akuten Querschnittlähmung.
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#20 Therapie des spastischen Syndroms
2025/04/02
Spastische Syndrome können bei vielen neurologischen Erkrankungen als Begleiterscheindung auftreten.
Aber welche Diagnosekriterien gibt es? Welche Therapieempfehlungen sind State-of-The-Art? Und was hat sich vor allem in der kürzlich aktualisierten S2k-Leitlinie im Vergleich zur vorherigen Version verändert? Darüber spricht Prof. Dr. Thomas Platz, Greifswald, in dieser Folge. Gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Liepert, Allensbach, koordinierte er die aktualisierte Leitlinie Therapie des spastischen Syndroms.
(00:50) Überblick: Neurologische Erkrankungen, mit häufig auftretender Spastik
(01:56) Relevanz der Topik zur Einordnung der Klassifikation
(05:48) Kriterien für individualtherapeutische Entscheidungen
(08:08) Behandlungswege nach Erkrankungstyp
(10:56) Therapiemöglichkeit bei Schlaganfall
(14:45) Therapiemöglichkeit bei Querschnittlähmung
(18:04) Therapiemöglichkeit bei Multipler Sklerose
(19:12) Therapie durch Alternative Traditionelle Chinesische Medizin
(21:42) Koordinierung therapeutischer Maßnahmen für Betroffene, insbesondere im ambulanten Setting
Hier gelangen Sie zur vollständigen S2k-Leitlinie Therapie des spastischen Syndroms.
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#19 Virale Meningoenzephalitis
2025/03/26
Virale Meningoenzephalitiden treten häufig infolge einer Infektion von Arbo- oder Herpesviren auf, ebenso sind Influenzaviren, HBV oder HIV typische Erreger. Obwohl in Deutschland nicht mehr vertreten, spielt trotz der Möglichkeit einer Vakzinierung auch Tollwut weltweit noch eine große Rolle.
Wichtige Empfehlungen, wie Neurologinnen und Neurologen Meningoenzephalitiden richtig diagnostizieren und therapieren können, gibt die im Januar 2025 aktualisierte S1-Leitline "Virale Meningoenzephalitis." Darüber hinaus fasst dieser Podcast die wesentlichen Therapie- und Handlungsempfehlungen komprimiert für Sie zusammen.
Als Expertin spricht Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé, federführende Leitlinienkoordinatorin, Expertin für Neuroinfektiologie und Chefärztin der Klinik für Neurologie am Klinikum NordWest in Frankfurt. Das Interview führte Kristina Taube.
(00:50) aktuell häufigste Erreger in Deutschland
(01:38) Verlässliche Diagnostik ohne Erregernachweis
(03:08) Charakteristika einer viralen Meningoenzephalitis
(05:11) Leitliniengerechte Diagnostik
(07:08) Differenzialdiagnostik zwischen bakteriellen und viralen Meningoenzephalitiden sowie Abgrenzung zur Autoimmunenzephalitis
(10:21) MPoX-Virus und Enteroviren - relevant in Deutschland?
(15:20) Allgemeine Therapieprinzipien
(18:27) Erregerspezifische Therapieansätze
(20:42) Verbreitung ungewöhnlicher Erreger - Diagnostik im klinischen Alltag, innovative Ansätze und Zeitdruck
Aktualisierte S1-Leitlinie Virale Meningoenzephalitis
Podcast zu tropischen Erkrankungen: DGN Deep Dive
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#18 Polyneuropathien
2024/07/02
Polyneuropathien begegnen Neurologinnen und Neurologen häufig im klinischen Alltag. Auf Grundlage der kürzlich veröffentlichten Leitlinie „Polyneuropathien“ fasst Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Dieter Heuß, Erlangen, in dieser Folge Leitlinie im Fokus noch einmal die wichtigsten Empfehlungen zusammen. Darin erläutert er die Notwendigkeit einer genauen Diagnostik, definiert verschiedene Klassen der Neuropathien und geht auf die Bedeutung der Bildgebung ein. Nicht zuletzt thematisiert er in diesem Format spezifische Formen, wie die diabetische Polyneuropathie oder Polyneuropathien durch toxische Einflüsse.
(01:07) Definition Polyneuropathien
(02:50) Genaue Diagnostik als Grundlage
(03:58) Verschiedene Klassen der Neuropathien
(06:22) sinnvolle Basisdiagnostik zur Klassifikation
(07:38) wann bildgebende Verfahren (Ultraschall, MR-Neurographie) empfohlen sind
(08:30) neue Therapien für bestimmte Formen der Neuropathien (bspw. hereditäre Amyloidose)
(10:24) Morbus Fabry als behandelbare Grunderkrankung
(11:34) pharmakologische Therapie
(13:18) nichtmedikamentöse Therapie
(14:44) Therapiemöglichkeiten bei diabetischen Polyneuropathien
(15:35) Polyneuropathien in Zusammenhang mit Lachgaskonsum
(16:50) weitere toxische Polyneuropathien
(18:05) Iatrogen verursachte Polyneuropathien
(19:43) Vorgehen bei therapiefraktären Neuropathien
(21:15) Indikation zur Nervenbiopsie / Schlusswort
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#17 Neuroborreliose
2024/06/03
Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. In 3 -15 Prozent der Infektionen kommt es zu neurologischen Manifestationen, bspw. Polyradikulitis, Meningitis oder in seltenen Fällen Enzephalomyelitis. Die dazu komplett aktualisierte S3-Leitlinie „Neuroborreliose“ ist im Mai 2024 erschienen und umfasst den aktuellen Status quo der Forschung. Eine komprimierte Version der wichtigsten Diagnose- und Therapieempfehlungen erhalten Sie zusätzlich in diesem Leitlinienpodcast mit Prof. Dr. Sebastian Rauer, Leitlinienkoordinator und leitender Oberarzt am neurologischen Universitätsklinikum Freiburg.
(00:45) Infektionswahrscheinlichkeit und Symptome Neuroborreliose
(02:38) Diagnose frühe Neuroborreliose (Routine-Laborparameter und zusätzliche Krankheitsmarker)
(04:04) Therapie bei Neuroborreliose mit Antibiotika
(05:00) Stellenwert von Steroiden bei infektionsbedingen Fazialisparesen
(07:07) Diagnose und Therapie bei der späten Neuroborreliose
(09:50) Umgang mit Post-Treatment Lyme Disease Syndrom (PTLDS)
(13:00) Diagnostische Maßnahmen und Therapie von (vermeintlichem) PTLDS
(16:00) Vorbeugung Borrelieninfektion
(17:47) Prophylaktische medikamentöse Therapie nicht empfohlen
Zur Leitlinie:
https://dgn.org/leitlinie/neuroborreliose
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#16 Aufmerksamkeitsstörungen
2024/04/11
Bei Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns zählen Aufmerksamkeitsstörungen zu den häufigsten kognitiven Beeinträchtigungen. Die vollständig überarbeitete S2e-Leitlinie „Aufmerksamkeitsstörungen bei neurologischen Erkrankungen“ liefert aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen. Einen Überblick über aktuelle Diagnose- und Therapieempfehlungen fasst darüber hinaus diese Folge „Leitlinie im Fokus“ zusammen. Kristina Taube sprach mit dem federführenden Koordinator der Leitlinie, Privatdozent Dr. Bruno Fimm, Klinik für Neurologie der Universitätsklinik RWTH Aachen.
(00:00) Intro und Vorstellung
(00:53) Eingrenzung: diese Aufmerksamkeitsstörungen werden von der Leitlinie abgedeckt
(03:50) Fatigue: Dokumentation und Co-Faktoren
(07:07) Allgemeine Diagnosestellung bei Aufmerksamkeitsstörungen
(12:00) Ausführliche Diagnostik nach bestimmten klinischen Symptomen
(16:25) zerebrovaskuläre Erkrankungen
(18:18) Schädel-Hirn-Trauma
(19:20) Multiple Sklerose
(20:06) Neurodegenerative Erkrankungen
(21:09) Alzheimer-Erkrankung
(21:35) Epilepsie
(22:50) Virtual Reality in der Diagnostik: Chancen und Limitationen
(31:02) Therapieansätze
(41:20) Wirksamkeit der Therapien bei schweren, mittleren und leichten Aufmerksamkeitsstörungen
(44:57) Multiprofessionelle Betreuung und Setting
(48:15) Blick in die Zukunft: Wo besonderer Forschungsbedarf besteht
Zur Leitlinie:
https://dgn.org/leitlinie/diagnostik-und-therapie-von-aufmerksamkeitsstorungen-bei-neurologischen-erkrankungen
Kontakt:
Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: [email protected].
Disclaimer:
In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
#15: Demenzen
2024/02/14
Insgesamt 109 Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung umfasst die kürzlich aktualisierte S3-Leitlinie Demenzen. Einen ersten schnellen Überblick zu wesentlichen Diagnose- und Therapieempfehlungen bietet zusätzlich diese Folge Leitlinie im Fokus. In knapp 30 Minuten fasst Prof. Dr. Richard Dodel, einer der beiden Leitlinienkoordinatoren, die Inhalte komprimiert zusammen.
Die S3-Leitlinie Demenzen entstand in einer Kooperation aus mehreren Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen. Federführende Leitlinienkoordinatoren waren Prof. Dr. Richard Dodel für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Prof. Dr. Frank Jessen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Zur Leitlinie:
https://dgn.org/leitlinie/demenzen
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