213615970
hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Werben im Podcast: hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Bewertung
★★★★☆
4
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
105 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
hr2
Explizit
Nein
Erstellt am
2007/01/24
Neueste Episode
2026/04/17
Durchschnittsdauer
27 min.
Veröffentlichungsintervall
6 Tage

Beschreibung

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

Freischalten hr2 Camino - Religionen auf dem Weg Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von hr2 Camino - Religionen auf dem Weg Podcast ansehen


Von der Kur in den Tod – Nachfahren jüdischer Familien kehren zurück nach Bad Soden am Taunus
2026/04/17
Bad Soden am Taunus ist heute eine wohlhabende Gemeinde im Speckgürtel von Frankfurt. Früher war das Städtchen ein gediegener Kurort - auch für jüdische Patienten. Es gab jüdische Hotels und die israelitische Kuranstalt für Lungenkranke. Und es gab eine rege jüdische Gemeinde. Spätestens mit der Pogromnacht 1938 aber war Bad Soden fest in der Hand der Nationalsozialisten. Heute erinnern Ehrenamtliche an die Geschichte. Auch die Nachfahren von jüdischen Familien, die inzwischen in Amerika und Israel leben, interessieren sich für das, was einmal war. Unsere Autorin Silke Fries war auf Spurensuche jüdischen Lebens in Bad Soden.
„Ich habe es als Aufgabe angenommen“ - Bundesministerin Karin Prien sieht ihr Jüdischsein als politische Verpflichtung
2026/04/10
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Karin Prien, die neue Bundesbildungs- und Familienministerin, ist jüdischer Herkunft - und sie bekennt sich dazu. So offen war sie nicht immer. Lange folgte sie der Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seit sie zum Bundeskabinett gehört, erhält sie mehr Hassnachrichten. Trotzdem bleibt sie klar in ihren Positionen. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Und sie wirbt für eine differenziertere Israel-Debatte. Wie reagiert die jüdische Community darauf? Was sagen Weggefährten und Kritiker?
Liebe verlangt Klarheit (1/3) - Ordensleute für Demokratie und Vielfalt
2026/04/02
Liebe verlangt Klarheit - unter dieser Überschrift bringen wir heute und an den Osterfeiertagen in Camino Gespräche zur aktuellen Lage in Kirche und Gesellschaft. Hintergrund ist eine Initiative von Persönlichkeiten aus den christlichen Kirchen, die Bewusstsein schaffen möchten für die Veränderungen, die sich durch den Rechtsruck in Gesellschaft, Kirche und Theologie ergeben. Unter dem Stichwort „Kirche gegen den Hass“ beziehen sie Stellung und möchten Gemeinden anregen, menschenfeindlichen Parolen entgegenzutreten. Den Anfang macht Nicole Grochowina. Sie ist Ordensschwester bei der evangelischen Communität Christusbruderschaft Selbitz und Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg. Außerdem ist sie Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit Teil der Kirchenleitung der EKD. Im Gespräch mit hr-Kirchenredakteur Klaus Hofmeister geht es um die spirituellen Hintergründe für einen politischen Einsatz von Christinnen und Christen - und nicht zuletzt von Ordensschwestern heute.
Liebe verlangt Klarheit (2/3) - Kirchliche Positionierungen gegen rechts
2026/04/02
Wenn autoritäre und populistische Parolen immer mehr Anhänger finden, welche Möglichkeiten haben die christlichen Gemeinden noch, dem Hass etwas entgegenzusetzen? Bettina Schlauraff ist Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und zuständig für die ländliche Region nördlich von Magdeburg, zwischen Halberstadt, Salzwedel und Stendal. Sie erlebt, wie rechtsextreme Haltungen und Narrative im Alltag zur Normalität werden, wie Sprache sich verschiebt. Sie ist Mitherausgeberin eines neuen Buches mit dem Titel „Kirche gegen den Hass“. Es enthält theologische Reflexionen und zahlreiche Praxisbeispiele. Im zweiten Teil unserer Gesprächsreihe „Liebe braucht Klarheit“ spricht hr-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse mit Bettina Schlauraff darüber, wie eine kirchliche Positionierung gegen Rechts aussehen kann.
Liebe verlangt Klarheit (3/3): Rechtsextremismus und Kirche – historische Verbindungen
2026/04/02
Rechtsextreme Positionen fordern Kirchen und christliche Gruppierungen heraus. Die großen Kirchen und auch die Evangelische Allianz haben sich zwar klar gegen einen „völkischen Nationalismus“ ausgesprochen, wie er von rechtsextremen Parteien formuliert wird. Aber auch Christen wählen rechtsextreme Parteien. Und manche christliche Gruppierungen zeigen sich insgesamt anfällig für rechtsextremes Gedankengut. In den USA gehören solche Kirchen sogar zu den gesellschaftlichen Stützen dieses Denkens. Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte, sagt der deutsche Theologe Thorsten Dietz. Was hat damals die „Deutschen Christen“ zu so radikalen Anhängern der Nazi-Ideologie gemacht? Und warum unterstützen bis heute manche Christen illiberale und antipluralistische Ideen - oft sogar mit theologischen Begründungen? Darüber spricht Konstantin Sacher mit Thorsten Dietz, er ist Systematischer Theologe und arbeitet in Zürich.
Nachgefragt – das aktuelle Gespräch mit Prof. Jan Loffeld
2026/03/27
“Ich glaube nichts, mir fehlt nichts.” Unter diesem provokativen Titel gab es schon in früheren Jahren einzelne Veranstaltungen bei Kirchentagen. In der Zwischenzeit aber haben religionssoziologische Untersuchungen gezeigt, dass so eine religiöse Gleichgültigkeit zu einem Megatrend geworden ist. Die aktuellen Kirchenaustrittszahlen belegen das auf ihre Weise. Die Überzeugung, dass alle Menschen „irgendwie” religiös sind, stimmt offenbar nicht mehr. Der in den Niederlanden lehrende katholische Pastoraltheologe Jan Loffeld rückt in seinem Buch “Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt” die größer werdende Zahl der Menschen in den Blick, die existentiell völlig unberührt sind von religiösen Fragen. Die christliche Botschaft werde heute nicht mehr “gebraucht”, um ein irdisches Leben in Freude und Fülle zu leben, schreibt Loffeld. Welche Zukunft das Christentum dann noch haben könnte, erläutert Jan Loffeld im Gespräch mit den hr-Kirchenredakteuren Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.
Der Frühling ruft - Wie bekommen wir neue Energie?
2026/03/20
Wenn die Tage heller werden und es wärmer wird, spüren wir: Der Frühling kündigt sich an - eine Zeit, die vieles in Bewegung bringt und neue Energie freisetzt. Für viele steht sie auch für Aufbruch, für Hoffnung und einen frischen Blick auf das, was vor uns liegt. Rita Homfeldt geht in Camino dieser besonderen Stimmung nach und fragt, was uns inspiriert und stärkt für das Neue, das ins Leben tritt.
Bei uns liegen Sie richtig! Der Wiener Zentralfriedhof.
2026/03/13
Wien gilt als Stadt des Kaffees, der Musik und der großen Gesten. Wer verstehen will, wie ihre Bewohner über Leben, Glauben und Vergänglichkeit denken, muss einen besonderen Ort aufsuchen: dorthin, wo Erinnerung, Religion und Alltag aufeinandertreffen, den Wiener Zentralfriedhof. Er ist Ort der Trauer und des Gedenkens, zugleich aber auch öffentlicher Raum, Park, Naherholungsgebiet und kulturelles Gedächtnis. Hier liegen Komponisten und Politiker, Künstlerinnen, Stadtlegenden und Namenlose. Hier zeigt sich, wie sich Begräbniskultur wandelt - zwischen katholischer Tradition, religiöser Vielfalt, zunehmender Säkularisierung und neuen Formen des Abschieds. Michael Marek hat den Wiener Zentralfriedhof besucht und einen Ort entdeckt, an dem der Tod nicht ausgeklammert wird, sondern mitten im Leben steht.
Sei laut! Wachse! Lass dich berühren! - Jesus als Weisheitslehrer
2026/03/06
Eignet sich der Begründer des Christentums, Jesus von Nazareth, für heutige Menschen, die auf der Suche nach Weisheit und gelingendem Leben sind, als spiritueller Lehrer? Georg Magirius ist der Frage nachgegangen.
Online-Chuzpe - Wie sich jüdische Influencer auf Social Media behaupten
2026/02/27
Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.
Losing my religion – Was fehlt, wenn der Glaube verloren geht
2026/02/20
Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben. Michael Hollenbach fragt in Camino, was da verloren geht und ob das alles durch etwas anderes ersetzt wird.
Mit Lügen an die Macht - Wenn die Wahrheit unter die Räder kommt
2026/02/13
Die Lüge gehört zum menschlichen Alltag. Manchmal ist sie groß und skandal-umwittert, manchmal ist es die kleine unvermeidbare Notlüge. Wir pflegen die Kunst der Lüge geradezu, gleichzeitig lehnen wir sie entschieden ab. Gegen sie scheint kein Kraut gewachsen - weder moralisch noch religiös. Ulrich Land geht in Camino den Spannungen zwischen Wahrheit, Selbstschutz und Verantwortung nach.
Nachgefragt. Das aktuelle Gespräch mit Claudia Lücking-Michel - Bilanz des Synodalen Weges
2026/02/06
Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg. Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit Claudia Lücking-Michel gesprochen.
Dreck der Landstraße - Jenische in der Schweiz
2026/01/30
Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein. Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger dieser Kinder.
Die Welt besser zu machen, ist eine Pflicht. Erika Freeman – ein Jahrhundertleben
2026/01/23
Als 12-Jährige flüchtet Erika Freeman allein aus Wien vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach New York. Niemand glaubt ihr dort, was sie erlebt hat. Erika kommt in ein Waisenhaus. Als promovierte Psychoanalytikerin macht sie später Karriere, berät Politikerinnen und berühmte Künstler. Mit 98 Jahren lebt sie heute wieder in Wien und gibt jungen Menschen mit, mutig zu sein und Gutes zu schaffen.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie hr2 Camino - Religionen auf dem Weg Podcast-Bewertungen


4 von 5
1 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf hr2 Camino - Religionen auf dem Weg relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?