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Einfach frey

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Dieser Podcast hat
14 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2026/09/21
Neueste Episode
2026/10/24
Durchschnittsdauer
21 min.
Veröffentlichungsintervall
3 Tage

Beschreibung

Einfach frey – Weil du längst ganz bist. Ein neuer Podcast von Gunda Frey. Nach Jahren, in denen Trauma, Nervensystem und Bindung im Zentrum standen, taucht für die approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin eine neue Frage auf: Was, wenn ich gar nicht immer weiter heilen muss? Was, wenn es jetzt ums Sein geht? Persönlich, forschend, ohne fertige Antworten – ein Podcast über Freiheit, Frieden und die Erinnerung daran, dass wir längst ganz sind.

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Wer Frieden will, darf aufhören, Feinde zu brauchen
2026/10/24
In dieser persönlichen Solo-Folge denkt Gunda laut darüber nach, warum sie trotz aktueller Anlässe wie der neuen PISA Studie nicht mehr empört mitschreit, obwohl sie die Themen weiterhin wichtig findet. Sie beschreibt, wie in ihr etwas leiser geworden ist und stellt sich die Frage, ob sie nicht mehr hinter dem steht, was sie früher lautstark vertreten hat, oder ob sich einfach ihre Art verändert hat, wie sie für Veränderung einsteht. Ausgehend von Vorbildern wie Gandhi, Jesus und Martin Luther King entfaltet sie den Gedanken, dass echte Veränderung nicht aus Hass, Aggression oder Nervensystem-Reaktionen wie dem Fight-Modus entsteht, sondern aus einer kraftvollen, klaren und gleichzeitig liebevollen Haltung. Sie unterscheidet dabei scharf zwischen einer naiven Schwamm-drüber-Liebe und einer tiefen, in jedem Menschen vorhandenen Liebe, die auch dann zugänglich ist, wenn man sie im eigenen Elternhaus nie erfahren hat. Anhand eigener Beispiele, etwa der Belastung als Unternehmerin durch Bürokratie oder dem Ärger über das Bildungssystem, zeigt sie, wie leicht Feindbilder wie Vater Staat, Finanzamt oder Steuerberater entstehen können und warum sie bewusst keine Feindbilder mehr aufbauen will. Sie bleibt klar in ihrer Haltung, dass vieles geändert werden muss, sucht aber einen Weg, der ohne Anklage, Kampf und Aggression auskommt und lädt die Hörer:innen ein, ihr eigene Gedanken dazu auf Instagram zu schreiben.
Segnen ohne Absicht.
2026/10/20
In dieser Solofolge spricht die Gastgeberin über eine einfache, aber kraftvolle Praxis: das Segnen ohne Absicht. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, wie sehr sich das, was wir aussprechen, von dem unterscheidet, was wir nur denken, und wie tief gesprochene Worte wirken können. Daraus entwickelt sich die zentrale Frage der Folge, welches Menschenbild wir eigentlich haben und wie oft wir andere nur als Mittel zum Zweck betrachten, anstatt ihnen mit echter Verbundenheit zu begegnen. Anhand persönlicher Erfahrungen, etwa eigener Gentests und der ihres Pflegesohns, zeigt sie, wie brüchig Vorstellungen von Nationalität und Zugehörigkeit sind und wie sehr wir eigentlich alle miteinander verwoben sind. Das Segnen wird dabei nicht als Wunsch an ein konkretes Gegenüber verstanden, mit dem etwas erreicht werden soll, sondern als innere Haltung ohne Erwartung und ohne Ziel, auch gegenüber Menschen, die verletzt haben oder einem nicht wohlgesonnen sind. Als Beispiel für kollektive Kraft dient die Geschichte um den Brand von Notre Dame, bei dem die Pariser Bevölkerung singend auf der Straße stand, anstatt in Panik zu verfallen. Die Folge endet mit einer persönlichen Einladung, diese Praxis selbst auszuprobieren, auch im politischen Kontext, und zu beobachten, was sich dadurch im eigenen Erleben und im Miteinander verändert.
Alles ist jetzt. Und trotzdem buche ich meinen Flug für morgen.
2026/10/16
In dieser persönlichen Solo-Folge denkt Gunda laut über ein Thema nach, das sie seit Wochen beschäftigt: Frieden. Ausgehend von der aktuellen PISA-Studie und dem Impuls, empört und laut auf gesellschaftliche Missstände zu reagieren, beobachtet sie eine Veränderung in sich selbst. Statt mit Wut und Aggression auf Ungerechtigkeiten im Bildungssystem oder in der eigenen unternehmerischen Realität zu reagieren, spürt sie eine wachsende innere Stille, die nicht aus Gleichgültigkeit entsteht, sondern aus einer tieferen Erkenntnis. Sie zieht Parallelen zu Gandhi, Martin Luther King und Jesus, die alle in großer Klarheit gegen Missstände aufgetreten sind, dabei aber nie aus Hass oder Nervensystem-Reaktionen heraus gehandelt haben. Gunda unterscheidet zwischen echter, kraftvoller Liebe und einem bloßen Anpassungsmodus des Nervensystems, der alles schönredet. Für sie liegt die eigentliche Revolution nicht im Kampf gegen Feindbilder, sondern darin, klar für Veränderung einzustehen, ohne dabei in Aggression oder Ohnmacht zu verfallen. Anhand eigener Beispiele, etwa der Bürokratie als Unternehmerin oder ihrem früheren Engagement für Bildungsreformen, reflektiert sie, wie sich Haltung verändern kann, ohne dass das Ziel der Veränderung verloren geht. Die Folge bleibt bewusst unfertig und einladend: Gunda lässt Raum für offene Fragen und bittet die Hörer:innen um ihre Gedanken und Reaktionen.
Der Vogel macht keinen Forecast.
2026/10/10
In dieser sehr persönlichen Solofolge spricht Gunda offen über ihre eigene Geschichte mit Geld, Mangel und Sicherheit. Von der alleinerziehenden Mutter mit Taschenrechner im Supermarkt bis zur Gründerin der FreyMuT Akademie erzählt sie, wie unterschiedliche Lebensphasen sie gelehrt haben, dass finanzielle Enge oft mehr mit innerer Haltung als mit tatsächlichem Mangel zu tun hat. Als Sinnbild wählt sie den Vogel aus der Bibelstelle, der weder sät noch erntet und trotzdem immer satt wird. Für sie bedeutet das nicht Passivität, sondern eine andere Art von Handeln, nämlich aufmerksam sein, Gelegenheiten ergreifen und gleichzeitig loslassen, statt krampfhaft zu planen und zu kontrollieren. Sie überträgt dieses Bild auf ihr eigenes Business, auf Forecasts, BWA und Verkaufsstrategien, und stellt klassische Marketing- und Verkaufsmechanismen infrage, die auf Druck und Verknappung setzen. Am Beispiel ihres neuen Drei-Tages-Workshops beschreibt sie, wie sie versucht, ihr Angebot einfach sichtbar zu machen und freizugeben, ohne psychologische Tricks, sondern im Vertrauen darauf, dass genug da ist für alle. Eine Folge über die Verbindung von innerer Haltung, Nervensystem und unternehmerischem Handeln.
Frieden mit dem, was ist.
2026/10/05
In dieser Solofolge spricht die Moderatorin offen über ihre eigene Beziehungsgeschichte, zwei gescheiterte Ehen, eine gescheiterte eingetragene Lebenspartnerschaft und weitere Trennungen, und macht daraus kein Geheimnis, sondern eine Einladung zum gemeinsamen Nachdenken. Ausgehend von ihrer christlichen Prägung und ihrem Wissen als Traumatherapeutin verbindet sie zwei Perspektiven, die selten zusammen gedacht werden, den Bibeltext aus dem Korintherbrief über die Liebe und die Erkenntnisse der Nervensystem und Traumaarbeit. Zentral ist die These, dass wir uns Partner oft nach dem Bekannten aus der Kindheit aussuchen, in der unbewussten Hoffnung, alte Wunden zu heilen. Das Nervensystem sucht Sicherheit im Vertrauten, selbst wenn dieses Vertraute schmerzhaft war. Die Folge stellt dem ein Konzept gegenüber, das sie Liebe ohne Auftrag nennt, das Anerkennen des anderen, ohne von ihm zu erwarten, dass er das eigene Kindheitsdrama heilt oder nach den eigenen Vorstellungen funktioniert. Anhand persönlicher Beispiele, etwa der Geschichte mit ihrem Sohn und dem Schulwechsel, zeigt sie, wie oft vermeintliche Liebe in Wahrheit Angst und Nervensystemreaktion ist. Am Ende liest sie den bekannten Liebestext aus 1. Korinther 13 und deutet ihn neu, als Aufforderung, die eigene Göttlichkeit und Liebesfähigkeit anzuerkennen, unabhängig von dogmatischen Deutungen.
Liebe ohne Auftrag.
2026/10/04
In dieser Folge sitzt die Gastgeberin bei Kerzenlicht in ihrem Chalet in Holland und lädt dazu ein, gemeinsam in die Frage einzutauchen, was Frieden eigentlich bedeutet und wie er im Alltag entstehen kann. Sie stellt die These auf, dass es vielleicht gar keine Heilung braucht, sondern dass das eigentliche Ziel Frieden mit dem ist, was ist. Anhand ihrer Erfahrung als Traumatherapeutin beschreibt sie, dass Patientinnen und Patienten, die sie als geheilt entlassen konnte, genau das erreicht hatten: Frieden mit der Vergangenheit, ohne weiter in Angst, Wut oder Schrecken gefangen zu sein. Sehr persönlich erzählt sie von einer politischen Diskussion mit einem Menschen aus ihrem Umfeld, der die AfD verherrlicht, und wie sie durch liebevolle Akzeptanz erstmals in Frieden ihre eigene Position vertreten konnte, ohne in den alten Fight-Freeze-Modus zu verfallen, den sie aus Diskussionen mit ihrem Vater kennt. Dabei wird deutlich, dass Frieden für sie nicht bedeutet, nicht zu handeln, sondern den inneren Ort zu verändern, aus dem heraus gehandelt wird. Die Folge bleibt bewusst unfertig und tastend, sie versteht sich als lauter Gedankengang zu Heilung, Nicht-Heilung, gesellschaftlichem Frieden und der Frage, wie viel davon bei jedem Einzelnen selbst beginnt. Am Ende steht die Einladung, sich auf die eigene Reise zu mehr innerem Frieden zu begeben, unter anderem im Rahmen eines dreitägigen Workshops.
Ich brauche keine Erlaubnis mehr.
2026/10/03
In dieser sehr persönlichen Solofolge nimmt uns Frey mit auf eine Reise durch ihre Kindheit, ihre christliche Prägung und die innere Stimme, die sie schon als Kind bei Spaziergängen mit ihrem Hund Bronco begleitet hat. Sie erzählt, wie dieses Zwiegespräch über die Jahre unterschiedliche Erklärungen bekam, mal Jesus, mal Gott, später Quantenphysik und Konzepte von Einheit und Energie, und wie ihr Verstand immer wieder ein Modell suchte, um das Erlebte einzuordnen. Im Zentrum steht eine tiefe Erkenntnis, die gerade in Frey heranreift, nämlich dass sie für ihr inneres Erleben keine äußere Erlaubnis und keine wissenschaftliche oder religiöse Bestätigung mehr braucht. Sie spricht offen über Scham, Zweifel und die Angst vor Bewertung als approbierte Psychotherapeutin, wenn sie über spirituelle Erfahrungen spricht, und findet trotzdem den Mut, ihre Wahrheit zu teilen. Die Folge ist ein Plädoyer dafür, dem eigenen inneren Raum zu vertrauen, ohne ihn ständig rechtfertigen oder erklären zu müssen, und lädt dazu ein, die eigene innere Stimme wiederzuentdecken oder erstmals wahrzunehmen. Am Ende kündigt Frey einen dreitägigen Workshop an, der sich genau diesem Thema widmet.
Was, wenn das Leben antwortet?
2026/10/02
In dieser Solofolge nimmt Gunda dich mit auf eine sehr persönliche Forschungsreise durch ihr eigenes Leben. Sie erzählt Geschichten von kleinen und großen Wundern, die passierten, ohne dass sie sie sich bewusst herbeigewünscht oder visualisiert hatte, und stellt damit gängige Manifestationslehren infrage. Von einem geheimnisvollen Geldgeschenk in ihrer verschuldeten Zeit über einen Fresskorb an Weihnachten bis hin zu einer defekten EC-Karte in Holland und einer Fahrradpanne am Strand während der Sonnenfinsternis, immer wieder scheint das Leben zu antworten, auf ganz eigene und oft überraschende Weise. Gunda reflektiert dabei über die Kraft von Segnen, positiver Energie und Ausrichtung, ohne dabei ein neues Dogma oder eine feste Formel aufstellen zu wollen. Sie beschreibt es eher als Einladung, dem Leben zu vertrauen und sich immer wieder bewusst zu entscheiden, welche Energie man in einer Situation ins Feld sendet, egal ob es um Beziehungen, Geld oder eine kaputte Fahrradpumpe geht. Auch eine Palme im eigenen Garten wird zur Metapher für Energie, Wachstum und die Frage, was eigentlich mit unserer Aufmerksamkeit passiert. Am Ende bleibt keine fertige Antwort, sondern eine offene Frage, die zum Ausprobieren einlädt: Was bedeutet Kohärenz, was bedeutet Ausrichtung, und was passiert, wenn wir dem Leben tatsächlich vertrauen, dass es immer für uns ist.
Vergeben heißt loslassen.
2026/10/01
In dieser Solo-Folge nimmt dich die Podcasterin mit in ihr Chalet und in ihre Gedanken zum Thema Vergebung. Ausgehend von ihrer christlichen Prägung erzählt sie, wie sich ihr Verständnis von Vergebung über die Jahre verändert hat: weg von einem moralischen Auftrag, hin zu einem Akt der Selbstfürsorge. Vergebung, so ihre zentrale These, ist keine Frage des Vergessens oder der Versöhnung mit dem anderen, sondern eine bewusste Entscheidung, die Emotionen der Vergangenheit loszulassen und dem eigenen Nervensystem Entspannung zu ermöglichen. Sie unterscheidet zwei Ebenen der Vergebung: das Vergeben anderer Menschen, die einen verletzt haben, und das oft schwierigere Vergeben sich selbst gegenüber, etwa bei Fehlern als Mutter oder in vergangenen Beziehungen. Dabei zieht sie Verbindungen zu Bibelstellen, zu Gandhi und zu ihrer eigenen Arbeit als Traumatherapeutin. Auch die gesellschaftliche Dimension von Vergebung, etwa im Umgang mit politischen Entscheidungen und Wut in der Gesellschaft, kommt zur Sprache. Ganz persönlich wird es, als sie von einer Situation mit ihrer Mutter erzählt, die eine Nahtoderfahrung hatte und sie fragte, ob sie im Frieden miteinander seien. Diese Episode zeigt eindrücklich, wie Vergebung Freiheit schaffen kann, auch wenn alte Trigger im Alltag weiterhin auftauchen können. Die Folge schließt mit einer Einladung, selbst zu reflektieren, wo man sich selbst vergeben darf.
Ich nehme mein Nervensystem ernst – aber nicht wörtlich.
2026/09/30
In dieser sehr persönlichen Solofolge nimmt Gunda dich mit auf eine Reise durch die Mechanik unseres Nervensystems. Sie erklärt anhand eines alltäglichen Beispiels, wie eine harmlose Situation daheim blitzschnell alte Trauma-Reaktionen triggern kann und stellt die vier klassischen Überlebensstrategien vor, Fight, Flight, Freeze und Fawn, mit denen unser Nervensystem auf vermeintliche Gefahr reagiert. Als erfahrene Traumatherapeutin beschreibt sie einen Wandel in ihrer eigenen Haltung. Früher glaubte sie, jede Reaktion bis zur Wurzel verstehen zu müssen, um sie verändern zu können. Heute praktiziert sie einen anderen Weg. Gefühle werden nicht mehr analysiert oder wegtherapiert, sondern einfach wahrgenommen, begrüßt und da sein gelassen, ohne dass sie das Steuer übernehmen. Anhand eigener Erfahrungen, von Kündigungen im eigenen Unternehmen bis zu tiefen depressiven Phasen, zeigt sie, wie die Unterscheidung zwischen Ich bin dieses Gefühl und Ich habe dieses Gefühl echte innere Freiheit schaffen kann. Sie lädt dazu ein, aktiv mit den eigenen Gefühlen zu sprechen, um die Identifikation zu lösen und eine neue, bewusstere Beziehung zum eigenen Nervensystem aufzubauen. Zum Abschluss verbindet sie das Thema mit ihrer vorherigen Folge über Entscheidungen und betont, dass die Wahl, dem eigenen Nervensystem nicht blind zu folgen, jeden Tag neu getroffen werden kann.
Die Entscheidung ist gefallen.
2026/09/29
In dieser sehr persönlichen Solo-Folge nimmt Gunda uns mit auf eine Reise durch entscheidende Wendepunkte des eigenen Lebens. Es geht um den feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen einer Entscheidung aus innerer Klarheit und einer Reaktion des überforderten Nervensystems im Fight-Flight-Freeze-Modus. Anhand einer bewegenden Geschichte aus einer Zeit mit Depressionen und Suizidalität erzählt Gunda, wie ein glasklarer innerer Gedanke, Fahrradfahren, zum Wendepunkt wurde und eine mehrtägige Fahrradtour von Viersen nach Brüssel schließlich zur Auflösung von Krankheit und Krise führte. Weitere Beispiele aus dem eigenen Leben, etwa die schwierige Entscheidung, sich von Mitarbeitenden der FreyMuT Academy zu trennen, oder der Entschluss, die gemeinsame Wohnung mit dem Lebenspartner aufzugeben, verdeutlichen ein wiederkehrendes Muster. Klare innere Entscheidungen fühlen sich zunächst gut an, bevor der Kopf mit Zweifeln und Ängsten nachzieht. Bei Entscheidungen aus dem Nervensystem ist es umgekehrt: Erst kommt ein Gefühl von Enge oder Stress, das der Verstand anschließend schönredet. Die Folge ist eine Einladung zur Selbstreflexion: Aus welchem inneren Zustand triffst du deine eigenen Entscheidungen? Folgst du der stillen, oft unbequemen Klarheit in dir oder lässt du dich von der Angst des Nervensystems leiten? Gunda teilt dabei auch Einblicke in die Entwicklung des eigenen Podcasts und der FreyMuT Academy als weitere Beispiele für Entscheidungen aus Klarheit.
Weil du längst ganz bist.
2026/09/28
In dieser sehr persönlichen Solo-Folge nimmt dich FreyMuT mit auf eine Gedankenreise, die weit über klassisches Traumawissen hinausgeht. Ausgehend von einem Buchkapitel mit dem Titel Deine Seele ist Frey und unverletzbar stellt sie die Frage, was eigentlich passiert, wenn wir aufhören, uns mit unserem Nervensystem gleichzusetzen. Was, wenn Verletzung, Angst und Schutzreaktionen zwar reale Erfahrungen sind, wir als Menschen aber nie wirklich beschädigt waren, sondern uns nur erinnern müssen, dass wir längst ganz sind. Ausgehend von eigenen Erfahrungen, unter anderem der Sterbebegleitung ihres Ex-Partners, verwebt FreyMuT Gedanken aus Spiritualität, Bibelversen, Quantenphysik und buddhistischem Denken zu einem Bild davon, wer wir jenseits unserer Nervensystem-Geschichten sein könnten. Sie beschreibt die Idee einer universellen Energie, die sich in einzelne Seelen aufsplittet, um sich selbst erfahrbar zu machen, und fragt, ob unsere eigentliche Aufgabe nicht darin besteht, Erfahrungen zu heilen, sondern zu differenzieren, wer wir wirklich sind. Es ist eine Folge voller offener Fragen statt fertiger Antworten. FreyMuT macht transparent, dass sie selbst mitten in diesem Erkenntnisprozess steckt, und lädt dazu ein, die eigenen Wahrheiten zu erspüren, dort, wo Herz, Verstand und Handeln in Einklang kommen. Zum Abschluss kündigt sie eine kleine Geschenkewoche an, in der ab der nächsten Folge in den Shownotes besondere Specials auf die Hörer:innen warten.
Was, wenn Trauma nicht die Antwort auf alles ist?
2026/09/27
In dieser sehr persönlichen Solo-Folge nimmt dich Gunda mit auf ihre eigene Lebensreise, von einer behüteten Kindheit über eine intensive Freikirchen-Zeit mit strengen Dogmen bis hin zu Trennung, sozialer Ausgrenzung und einer tiefen Lebenskrise. Aus dieser Krise heraus entdeckte sie das Thema Trauma und erlebte es lange als DEN Schlüssel, der ihr eigenes Erleben, ihre Beziehungen und ihre therapeutische Arbeit komplett neu erklärte und veränderte. Doch in den letzten Monaten hat sich für sie eine neue Perspektive geöffnet. Trauma ist demnach nicht die endgültige Antwort auf alles, sondern eher eine Tür zu etwas Größerem, dem eigentlichen Wesen des Menschen, das über das Nervensystem hinausgeht. Anhand von Bildern wie der Geschichte der blinden Weisen und des Elefanten sowie einem Vergleich mit Mathematik und Physik erklärt sie, wie Trauma-Wissen nur ein Puzzleteil eines größeren Ganzen ist. Zum Abschluss liefert Gunda eine klare, nervensystem-basierte Definition von Trauma, als Schutzmechanismus, der frühere Erfahrungen mit der Gegenwart abgleicht, oft unterbewusst und blitzschnell. Sie erklärt, wie dieser Abgleich in Sekundenbruchteilen abläuft und warum das Verstehen dieses Mechanismus so viel Erleichterung bringen kann. Die Folge endet mit einem Ausblick auf die nächste Episode, in der es darum gehen soll, ob wir mehr sind als unser Nervensystem.
Einfach frey startet: Vom Trauma zum Ganzsein
2026/09/26
Willkommen zur allerersten Folge von "Einfach frey"! In dieser sehr persönlichen Auftaktfolge nimmt dich Gunda Frey – Mutter, Kinder- und Jugend-Psychotherapeutin sowie Traumatherapeutin – mit in die Entstehungsgeschichte ihres neuen Podcasts. Neben ihrem bekannten Podcast "Entwicklungssprünge", der sich mit Trauma, Nervensystem und Fachwissen beschäftigt, öffnet Gunda hier einen neuen, persönlicheren Raum: für ehrliche Einblicke in die großen Fragen des Lebens und die Antworten, die sie für sich findet. Ausgangspunkt ist ihr 45. Geburtstag: An diesem Abend blickt sie auf eine schmerzhafte "erste Halbzeit" ihres Lebens zurück – geprägt von Verlust, gescheiterten Beziehungen und Depressionen – und trifft eine einzige, klare Entscheidung: Die zweite Halbzeit wird gut. Zehn Jahre später, an ihrem 55. Geburtstag, zieht sie Bilanz: eine Zeit voller Lernen, Ausbildung und Wachstum – ihre persönliche "Kabinenpause". Aus dieser Zeit heraus entsteht eine neue Erkenntnis, die zum Kern von "Einfach frey wird: Es geht nicht darum, Trauma zu heilen, sondern das eigene Ganzsein zu feiern. Diese Folge ist der Anfang einer Reise – roh, ungeschliffen und ehrlich, so wie Gunda sie aufgenommen hat. Hör rein, abonniere den Podcast und sei Teil dieser Reise.

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